ix entwickelt ein paar nachvollziehbare Thesen, wie so ein Journalistenteller wohl aussieht.

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Und während die Nachrichtenagentur dpa und andere Medien die (ohnehin wenig glaubhafte) Geschichte verbreiten mussten, dass das russische Fernsehen beim Eurovision Song Contest live zur Raumstation ISS geschaltet habe, hatte der Wissenschaftsjournalist Alexander Stirn die verwegene Idee, einfach mal im Internet nachzugucken, ob das auch stimmt.

(Natürlich ist es im Grunde egal, ob das wirklich live war oder nicht. Aber es ist ein weiteres schönes Gegenbeispiel zur These von SZ-Feuilletonchef Andrian Kreye, dass die »neuen Medien die Generierung von harten Fakten« erschweren.)

Nachtrag, 19. Mai. dpa-Korrespondent Stefan Voss weist — zu Recht — darauf hin, dass dpa nur vor der Sendung von einer »Liveübertragung« gesprochen hat.