Ja, das ist alles neu hier. Ich mochte das alte Blog-Design nicht mehr sehen, das im Grunde noch das erste Design dieses Blogs war. Ich wollte etwas Neues, Typographisches, Auffälliges, Minimalistisches. Und ich wollte etwas aus Vollkorn.

»Vollkorn« ist — wenn alles so aussieht, wie es aussehen soll — die Schrift, in der alle Buchstaben auf dieser Seite gesetzt sind. Es ist eine Schriftart, die der Potsdamer Typograph Friedrich Althausen als Open Font veröffentlicht hat. Ich mag schon ihren Namen.

Die »Vollkorn« ist für mich markant, aber unaufdringlich; gediegen, aber kein bisschen maniriert. Ich mag, wie edel die Kursive daherkommt, und ich mag, wie selbstbewusst die Fettschrift sich breit macht. Ich schreibe meine Artikel in dieser Schrift, weil ich mir einbilde, dass ich besser schreiben kann, wenn ich das in einer angenehmen Schriftart tue. In diesem Sinne ist die »Vollkorn« tatsächlich meine Brotschrift.

Deshalb hatte ich mir gewünscht, mein Blog in dieser Schrift zu gestalten, und freundlicherweise hat mir Friedrich Althausen dabei geholfen. Von ihm kommt die Grundidee zu diesem neuen Layout, das ich dann noch in mühseliger Kleinarbeit verhunzt habe.

Es ist noch nicht alles so, wie es sein soll. Und ich bin längst noch nicht fertig mit dem Verwünschen der verschiedenen Browserentwickler (14 Tage Durchfall, kurze Arme und kein Papier, Chrome für Windows!).

Bei manchen Elementen bin ich mir auch noch unsicher, ob mir das gefällt, ob es zu spröde ist, zu gewollt anders; ob es eine Frage der Gewöhnung oder Geschmacks ist.

Vermutlich geht auch gleich das Geschrei los, dass ich mit der Umgestaltung dieses Blog quasi unlesbar gemacht habe. Aber das ist ja das Tolle am Bloggen: Dass ich auf den Geschmack und die Gewohnheiten des Publikums Rücksicht nehmen kann, aber nicht muss.

Ich freue mich trotzdem über Beschwerden, Anregungen und Kritik und verspreche, beim weiteren Feilen am Design nicht alle zu ignorieren.