Ortskenntnisse

von Lukas
10 Aug 07
10. August 2007

Das menschliche Gedächtnis arbeitet — das wissen wir spätestens, seit dieser Forscher da sein Buch veröffentlicht hat — höchst selektiv. Das lässt sich gut an dem überprüfen, was einem zu bestimmten Personen oder Orten einfällt.

Geht es beispielsweise um die Stadt Remscheid, fällt mir immer nur ein, dass dort mal ein US-Kampfjet abgestürzt ist, als ich noch recht jung war. Zwar sind meinen unzuverlässigen Kindheitserinnerungen zufolge (s.o.) in den achtziger Jahren ständig irgendwelche Flugzeuge abgestürzt, aber „Remscheid“ war für mich immer das Schlagwort dafür. (Als mein Patenonkel mich einmal an einem Arm und einem Bein durch das Wohnzimmer meiner Eltern schleuderte und mich auf dem Sofa „aufschlagen“ ließ, nannte ich das „Flugzeugabsturz in Remscheid“.)

Mit Wuppertal verbinde ich hingegen ausschließlich die dortige Schwebebahn (bzw. noch genauer die Elefantendame Tuffi, die Jahrzehnte vor meiner Geburt aus dieser Schwebebahn in die Wupper sprang), mit Leverkusen die Bayer-Werke und würde mich jemand fragen, was mir denn zu Böblingen einfiele, ich könnte allenfalls „Wetten dass…?“ antworten.

Ich habe gut Reden, denn ich bin in Dinslaken aufgewachsen. Lange Jahre war diese Stadt, die sich nicht so recht entscheiden kann, ob sie nun noch zum Ruhrgebiet oder doch schon zum schönen Niederrhein gehört, vor allem für eines bekannt: den „Glaspalast“. Das war eine sogenannte „Edeldisco“, in der glaube ich kein Dinslakener je drin war, obwohl dort Acts wie Scooter, Brooklyn Bounce, Dr. Alban, Boney M. und Culture Beat auftraten. Traf man aber Leute von außerhalb und sollte sagen, wo man denn so hersei, führte die Antwort „Dinslaken“ in der Regel immer zur gleichen Reaktion: „Aaaaach, da wo der Glaspalast ist!“ Heute „ist“ der Glaspalast (oder „Glasi“, wie er manchmal liebevoll genannt wurde) nicht mehr. Das Gebäude wurde vom Präsidenten des MSV Duisburg in Büros (zurück-)verwandelt und beherbergt jetzt Teile der Dinslakener Stadtverwaltung.

Dinslaken hat aber viel mehr zu bieten: Auf der dortigen Trabrennbahn fanden in den ersten Ausgaben der ZDF-Spielshow „Nase vorn“ Prominentenrennen statt, deren genaueren Zweck heute niemand mehr so ganz genau rekonstruieren kann. Für Roger Willemsen war „Dinslaken“ eine Zeit lang ein Synonym für „irgend so ein total hinterwäldlerisches Kaff“, was er meinen Erinnerungen zufolge mindestens zwei Mal in „Willemsens Woche“ unter Beweis stellte: Als Jörg Kachelmann zu Gast war, forderte Willemsen, das Klimaphänomen El Niño möge doch Dinslaken holen, und die Sopranistin Sandra Schwarzhaupt fragte er, warum sie in New York Gesangsunterricht genommen habe und nicht zum Beispiel in Dinslaken.

Ich bin ganz froh, inzwischen in Bochum zu leben, wo man sich hauptsächlich mit Herbert Grönemeyer und der Selbstmordrate unter den dortigen Studenten herumzuschlagen hat.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterFlattr the author

Fixing A Hole

von Lukas
09 Aug 07
9. August 2007

Früher, als man noch drei Kanäle hatte, die neuesten Nachrichten erst einen Tag später am Frühstückstisch lesen konnte und grobkarierte Sakkos und Hornbrillen trug, nannte man die Zeit, in der es nicht ausreichend Nachrichten gab, um damit eine ganze Tageszeitung zu füllen, „Saure-Gurken-Zeit“. Heute heißt sie weitaus weniger poetisch „Sommerloch“ und wird von den Medien Klischee-gemäß mit Kaimanen in Baggerlöchern, enthüpften Kängurus und Deutschen in ausländischen Gefängnissen gefüllt. Manchmal entstehen während dieser Zeit auch Serien, die sich leicht abseitigen Themen widmen: Da werden Menschen mit exotischen Hobbies porträtiert, Regionalzeitungsredakteure wandern zu Fuß durch das Verbreitungsgebiet ihrer Zeitung und Kinder dürfen Politiker interviewen oder so.

In den letzten Jahren, in denen es genau genommen gar keine Sommerlöcher mehr gab, weil eben immer irgendwas ist, über das man berichten kann, hat sich ein mäßig unterhaltsames Subgenre des Metajournalismus etablieren können, das sich dem Sommerloch widmet. Es schlägt sich nieder in Glossen, die davon handeln, dass ja gerade das sogenannte Sommerloch vorherrsche, in dem nichts passiere und in dem alle Journalisten des Landes hofften, dass irgendwo ein exotisches Tier ausbreche, zu Fuß durch die Gegend jage und Politiker interviewe. So weit, so tragisch …

Bei „ARD Aktuell“ hat man sich in diesem Sommer deshalb mal was ganz anderes einfallen lassen, um das Sommerloch zu füllen: Für das „Nachtmagazin“ schickte man diese Woche die Reporterin Ingrid Bertram nach — und jetzt kommt’s: Sommerloch, eine kleine Gemeinde im Landkreis Bad Kreuznach.

Die „FAZ“ berichtete vor zwölf Jahren darüber, die „taz“ gleich zweimal (1995 und 2001), die „Süddeutsche Zeitung“ war auch schon da und im Jahr 2003 hieß es dann beim SWR:

In dieser „Tote-Hose-Zeit“ für Presse, Rundfunk und Fernsehen fallen Reporter und sogar Politiker seit einigen Jahren in der Gemeinde ein und schnüffeln in jedem Dorfwinkel auf der Suche nach der ganz besonderen Meldung. 1995 standen gleich fünf Fernsehteams auf der Matte.

Blicken wir der Wahrheit also ins Auge: Diese Idee war nicht besonders originell. Um nicht zu sagen: Sie ist toter als Problembär Bruno. Ihre Umsetzung ist dann wenigstens konsequent schwach, denn was die ARD da jetzt Abend für Abend sendet, ist noch schlimmer als die durchschnittliche „Satire“ der Politmagazine: Während die erste Episode noch mit der üblichen Meta-Ebene (in Form von Stoffbären, Gummikrokodilen und — Hoho! — „Zeitungsenten“) jonglierte, wird ab der zweiten Folge krampfhaft versucht, aktuelle Themen witzig und vermutlich auch noch „frech“ aufzugreifen und auf diese arme, arme Gemeinde in Rheinland-Pfalz runterzubrechen. Ob es nun um Doping oder Lokführerstreiks geht: Alles wird auf auf eine erschreckend biedere und weitgehend unkomische Art (gehässige Menschen würden sagen: „öffentlich-rechtlich“) thematisiert.

RTL würde so etwas bei „Punkt 12″ versenden, der WDR hätte dafür wenigstens Christian Dassel, der aus wirklich jeder Geschichte eine sympathische kleine Reportage zaubern kann, und ein aufgeweckter Chefredakteur hätte bei der Redaktionskonferenz, auf der die Idee zu dieser lockeren Serie aufkam, kurz angemerkt, dass wir inzwischen das 21. Jahrhundert schreiben und man solcherlei Späße doch bitte den Schülerreporten der Regionalzeitungen überlassen möge. Oder wenigstens dem „Morgenmagazin“.

Die gute Nachricht zum Schluss: Jeder Sommer ist irgendwann vorbei. Dann ziehen die Reporter weiter nach Himmelpforten.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterFlattr the author

The Seehofers — Der Film

von Christoph Schultheis
08 Aug 07
8. August 2007

Vom Filmemacher Dieter Wedel hatte man auch schon länger nichts mehr gehört. (Okay, er bleibt bis 2011 Intendant der Nibelungen-Festspiele in Worms, bekommt bei einem Winzerfest den Weinkulturpreis der Stadt Alzey, des Landkreises Alzey-Worms, der Winzer der Wein– und Sektterrasse und der Allgemeinen Zeitung Alzey zuerkannt — und hat einen neuen Pudel namens Willy Billy Willy.) Im Februar zeigte das ZDF noch Wedels aktuellsten TV-Film „Mein alter Freund Fritz“, doch für Schlagzeilen taugte der offenbar (trotz eines Gastauftritts des niedersächsische Ministerpräsidenten Christian Wulff) nicht.

Nein, für Schlagzeilen sorgt der „Star-Regisseur“ seit Jahren immer dann, wenn wieder mal irgendeine Sau durchs Dorf getrieben wird. Kurz vor dem Ortsausgangsschild steht dann Wedel — und anderntags in den Zeitungen dies:

Der Regisseur Dieter Wedel will in einem Doku-Drama die letzten Tage Adolf Hitlers im Berliner Führungsbunker verfilmen.
(Quelle: „Hörzu“ im April 2003, unmittelbar vor der offiziellen Vorstellung des „Untergang“-Projekts von Bernd Eichinger)

Star-Regisseur Wedel denkt über Möllemann-Film nach
(Quelle: „Bild am Sonntag“ im Juni 2003, kurz nach dem Tod von Jürgen Möllemann)

Aufstieg und Niedergang Leo Kirchs will Dieter Wedel verfilmen
(Quelle: „Focus“ im Juni 2003, nach der Insolvenz der Kirch-Gruppe)

Star-Regisseur Wedel will Türck-Affäre verfilmen
(Quelle: „Bild am Sonntag“ im August 2005, kurz vor dem Prozess gegen Andreas Türck)

Wedel will Stoiber-Drama verfilmen
(Quelle: „Bild am Sonntag“ im Januar 2007, kurz nach der Rücktrittsankündigung Edmund Stoibers)

Dieter Wedel will die VW-Affäre verfilmen
(Quelle: „Hamburger Morgenpost“ im Februar 2007, kurz nach dem Urteil für Ex-VW-Manager Peter Hartz)

Star-Regisseur Dieter Wedel denkt (…) über die Verfilmung der „Menage à Trois“ von Horst Seehofer nach.
(Quelle: „Bunte“ im August 2007, kurz nach dem „Bunte“-Interview mit Seehofers Ex-Geliebter)

Die Berliner Boulevardzeitung „B.Z.“ berichtet heute ebenfalls über die
Seehofer-Pläne, nennt Wedel aber nicht „Star-“, sondern bloß „Ich-verfilme-alles-Regisseur“.

Mit Dank an diverse BILDblog-Leser für die Anregung.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterFlattr the author

Eine deutsche Geschichte

von Lukas
06 Aug 07
6. August 2007

Eigentlich mag ich es nicht, wenn man von Dingen redet, die „typisch deutsch“ seien. Erstens lehne ich Verallgemeinerungen grundsätzlich ab, und zweitens gibt es sicher auch andere Völker auf diesem Planeten, die mindestens ebenso spießig, Fortschritts-skeptisch, ahnungslos ihrer eigenen Gesellschaftsform gegenüber, und schlecht gekleidet sind. Und doch komme ich mitunter nicht umhin, Dinge selbst für „typisch deutsch“ zu halten.

Diese Meldung zum Beispiel: Der Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, beschwert sich laut „Spiegel“ (Artikel online natürlich nicht verfügbar) in einem Brief an MDR-Intendant Udo Reiter, dass der MDR einen Fernsehfilm in Auftrag gegeben habe, in dem sich eine DDR-Oppositionelle im Stasi-Gefängnis in ihren Verhörer verliebe. Knabe kündigt schon mal vorsorglich Proteste von Opferverbänden gegen die Ausstrahlung an und greift dann zum Totschlagargument: Der Film verharmlose die Tätigkeit der Stasi.

Da der Film „für 2008 in der ARD geplant“ ist, können wir davon ausgehen, dass Herr Knabe ihn nicht gesehen hat, da es ihn noch gar nicht gibt. Das macht nichts, denn „Sachen im Vorfeld kritisieren“ ist eine Disziplin, in der die Deutschen derart Weltmeister sind, dass von den Chinesen ausnahmsweise keine Gefahr droht. Man kann alles kritisieren: Bücher, die noch niemand gelesen hat; Gesetzesentwürfe, die noch niemand eingereicht hat, selbst zusammengereimt aus Passagen eines Politiker-Interviews, das noch gar nicht veröffentlicht wurde; und natürlich das Wetter in drei Wochen, wenn man in Urlaub fahren möchte, an einen Ort, an dem man noch nie war, den man aber sicher doof finden wird.

Es kann kein Zufall sein, dass es in keiner mir bekannten Sprache ein Äquivalent zum deutschen Wort „Bedenkenträger“ gibt, wobei das Wort an sich schon eine Menge aussagt: der Brite trägt Melone, der Italiener Goldkettchen, der Franzose ein Baguette unterm Arm und der Deutsche eben Bedenken. Läuft eine Fernsehsendung wie „Big Brother“ in Deutschland an, hyperventilieren Politiker den Untergang des Abendlandes herbei. Ich stelle mir dann immer einen Stammtisch im Berliner Regierungsviertel vor, wo sich Weltuntergangspropheten überparteilich ihrer Sympathie füreinander versichern und bitterlich darüber weinen, dass sich ein Typ wie Tom Cruise nicht mal von deutschen Politikern einen 80-Millionen-Dollar-Film ausreden lässt (worüber ich bei mir schon mal geschrieben hatte). Es ist aber auch zu dreist von diesen Amerikanern, dass sie eine ur-deutsche Helden-Geschichte verfilmen wollen, denn bei ihrer Geschichte verstehen Deutsche noch weniger Spaß als bei Volksmusik– oder Comedysendungen.

Vielleicht liegt das Problem auch hier in der Sprache: „Geschichte“ kann ja Erzählung (story) und Historie (history) sein — da kommt man schon mal ebenso schnell durcheinander wie der Vater, der seinem Jungen erklären muss, dass Oma zwar jetzt „im Himmel“ (heaven) sei, aber sie trotzdem nicht runterfalle, wenn der Himmel (sky) wolkenfrei sei. Und so scheint die Botschaft, dass Literatur, Film und Bildende Kunst eben nicht die Wirklichkeit (egal ob vergangene, gegenwärtige oder zukünftige) abbilden, noch nicht bei jedem angekommen. Das führt dann zu Diskussionen darüber, ob eine Romanze vor einem historischen Hintergrund nicht doch eine „nachträgliche Erfindung“ sein könnte — als ob das auf den tatsächlichen Schrecken in der DDR eine Auswirkung hätte.

Billy Wilders fantastische Ost-West-Komödie „Eins, zwei, drei“ ist keine Verharmlosung der deutschen Teilung, obwohl ihr mitten im Dreh ausgerechnet der Bau der Berliner Mauer dazwischen kam. Und auch wenn „Valkyrie“ mit Tom Cruise und „12 heißt: Ich liebe dich“, der jetzt diskutierte MDR-Film, sicher nicht mit „Eins, zwei, drei“ vergleichbar sein werden, sind sie doch alle drei Spielfilme, die von Menschen gemacht wurden und werden, denen man ausreichend geistige Reife für ein solches Projekt unterstellen kann. Die Gefahr von „Verharmlosungen“ droht wohl eher da, wo man Filmprojekten, die schon in zehn Jahren vergessen sein werden, eine ähnliche Aufmerksamkeit beimisst wie der Aufarbeitung der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterFlattr the author

Sebastian Kamps

05 Aug 07
5. August 2007

Wenn man einem jungen Paar wie der Fernsehmoderatorin Gülcan Karahanci und dem Bäckersohn Sebastian Kamps Woche für Woche auf ProSieben bei den Heiratsvorbereitungen zuschaut, fragt man sich ja spätestens beim dritten Streit der beiden, was sie wohl aneinander finden. Im Fall von Gülcan liegt die Antwort auf der Hand: Sie hat jemanden gefunden, der nicht mehr sagt, als in die Atempausen ihres Redeschwalls passt. Die Auswahl muss überschaubar gewesen sein.

Aber was findet der Mann an ihr? Sebastian Kamps ist ein wohlhabender 24-jähriger Mann, der sich exakt eines vom Leben wünscht: Ruhe. Er wirkt abwechselnd sediert und griesgrämig, letzteres immer dann, wenn er dazu gezwungen wird, etwas zu tun, was er nicht tun will, also etwas anderes, als auf dem Sofa zu sitzen. Dauernd ist aber auch irgendwas: Mal soll er einkaufen, mal reden, mal heiraten, mal sich um die schlimmen Wasserflecken an der Decke kümmern. Als seine zukünftige Frau die entdeckt, hüpft sie aufgeregt wie ein Flummi durch die Wohnung. Und Kamps tut, was er ungefähr immer tut in Krisensituationen, die schnelles Handeln erfordern: Er setzt sich aufs Sofa, macht den Fernseher an und wartet, dass sich jemand anderes drum kümmert.

Man muss ihn bewundern für sein Talent, den neben ihm weiterhüpfenden Flummi zu ignorieren, und wenn es gar nicht mehr geht, sagt er: „Lackier dir die Nägel“, nimmt die Autoschlüssel und geht. Vielleicht ist das auch gar kein Talent, sondern ein Defekt; ihm fehlen einfach ein paar Sensoren, was den Umgang nicht nur mit Gülcan, sondern auch den Herausforderungen des Lebens überhaupt erleichtert. Warum sich von der Frau ein paar Stunden durch die nervigen Gassen von irgendwo in der Türkei schieben lassen, um ein passendes Geburtstagsgeschenk für den Schwiegervater zu suchen? „Wir holen ihm ‚ne Stange Zigaretten.“

Seine Mutter sagt, das komme von seinem Opa, „dieses Langatmige, das Brummige, das Nicht-so-Flexible hat er geerbt, da kann er auch nichts dran machen.“ Die Stellen, an denen bei anderen Männern vereinzelte Höflichkeits– und Romantik-Gene sitzen, sind bei Sebastian Kamps vollständig von Sofasitz– und Autosgeilfind-Genen belegt. Gülcans Schwester nennt er wegen ihrer Figur eine „Dampfwalze“, wenn Gülcan stöhnt: „Mir ist schlecht“, sagt er: „Kotz da raus“, und als sie nochmal von ihm hören will, was ihre Lieblingsblumen sind für den Brautstrauß (richtige Antwort: Orchideen), antwortet er: Rosetten.

Unter normalen Umständen würde man diesen Kerl unausstehlich finden. Aber neben der hyperaktiven, dauerschwätzenden und allestollfindenden Gülcan wirkt der Schweiger und Nichtmitmacher Sebastian Kamps sensationell sympathisch. Und vielleicht ist das ja die Antwort auf die Frage, warum er mit ihr zusammen ist.

© Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterFlattr the author