Heute mittag gelesen, wie der Online-Auftritt der »Rheinischen Post« aus einer schwachsinnigen »Bild«-Meldung eine noch schwachsinnigere eigene Meldung gemacht hat.
Heute nachmittag gelesen, wie die »Rheinische Post« aus einer nicht ganz richtigen ddp-Meldung eine ganz falsche eigene Meldung gemacht hat.
Und gerade im Feed von rp-online.de dies gefunden:

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Gelegentlich wird BILDblog ja vorgeworfen, unsere Arbeit sei schon deshalb unsinnig, weil die meisten Leser eh nicht glaubten, was in der »Bild«-Zeitung steht. Interessanterweise aber glauben Journalisten, was in der »Bild«-Zeitung steht. Tag für Tag übernehmen sie »Bild«-Meldungen ungeprüft in ihre eigenen Medien — nicht nur in den Redaktionen der Boulevardmagazine im Fernsehen, auch bei vermeintlich seriösen Medien und deren Online-Ablegern.
Am vergangenen Wochenende fielen sie reihenweise auf das »Bild«-Märchen von Angelina Jolies »Schock-Beichte« herein, mit dem das Blatt groß aufmachte.
Zum Beispiel das Online-Angebot von der »Rheinischen Post«. Nach meiner Wahrnehmung bestückt kaum ein anderer Online-Ableger sein Angebot so konsequent mit selbst umgeschriebenen »Bild«-Meldungen, was natürlich damit zusammenhängen könnte, dass sowohl Zeitungs– als auch Online-Chef von »Bild« kommen. Jedenfalls hieß …
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Der konkrete Fall ist eine Kleinigkeit, aber ich fürchte, er steht für ein größeres Missverständnis: Klassische Medien glauben, es sei damit getan, den Lesern die Möglichkeit zu geben, unter den Artikeln einen Kommentar zu hinterlassen, und schon sei man in der interaktiven, digitalen, Web2.0-igen Zukunft Gegenwart angekommen.
Nein, liebe »Rheinische Post«, man muss diese Kommentare auch lesen. Und auf sie reagieren. Viel peinlicher als ein blöder Flüchtigkeitsfehler in der Überschrift…

…ist es nämlich, wenn unter dem Artikel seit über einer Woche zwei Leserkommentare stehen, die die Redaktion auf ihren blöden Flüchtigkeitsfehler hinweisen. Und einer davon auch auf einen traurigen sachlichen Fehler, den man aus der …
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