»Wenn Sie die Kommunikationsherrschaft nicht haben, sind Sie immer Verlierer.« (Theo Zwanziger)
Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, ist mit dem Versuch gescheitert, einem freien Sportjournalisten zu untersagen, ihn einen »unglaublichen Demagogen« zu nennen. Nach dem Berliner Landgericht hat es auch das Kammergericht abgelehnt, eine entsprechende einstweilige Verfügung zu erlassen.
Es geht um einen Kommentar, den Jens Weinreich, der ehemalige Sportchef der »Berliner Zeitung« und Mitbegründer eines Netzwerkes kritischer Sportjournalisten, im Blog »Direkter Freistoß« abgegeben hat. Er berichtete darin über einen Auftritt Zwanzigers auf einem Kongress des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und urteilte u.a.:
[Zwanziger] dreht nach der Kartellamtsentscheidung [gegen die Bundesliga-Vermarktung durch Leo Kirch] völlig durch. Er ist ein unglaublicher Demagoge. Schuld an allen Problemen des …

