Vor zwei Wochen hat sich die britische Boulevardzeitung „The Sun” bei Arunas Raulynaitis entschuldigt. Im März hatte sie unter der Überschrift „Everyone off my bus, I need to pray” berichtet, dass der muslimische Londoner Busfahrer seine Fahrgäste aufgefordert habe, seinen Bus zu verlassen, damit er beten konnte. Und dass sich die Fahrgäste hinterher geweigert hätten, wieder einzusteigen, weil sie gesehen hätten, dass er einen Rucksack dabei hatte, und ihn für einen potentiellen Attentäter gehalten hätten.
Nun räumte die „Sun” öffentlich ein, dass ihre Verdächtigungen „komplett unwahr” waren:
Mr Raulynaitis is not a fanatic and he did not ask passengers to leave his bus to allow him to pray.
In fact, he was praying during his statutory rest break.
(Herr Raulynaitis ist kein Fanatiker und hat die Fahrgäste nicht dazu aufgefordert, den Bus zu verlassen, damit er beten konnte.
In Wahrheit hat er während seiner gesetzlich vorgeschriebenen Pause gebetet.)
Aber wer glaubt schon, was ein im Zweifel rassistisches und notorisches Lügenblatt wie die „Sun” schreibt?
Udo Ulfkotte. Udo Ulfkotte, Autor des Buches „So lügen Journalisten”. Ex-FAZ-Redakteur, Möchtegern-Politiker, Islam-Kritiker, Kreuzretter, Seher des bevorstehenden Untergangs des Abendlandes.
Die von ihm betriebene Sammlung von vermeintlichen Beispielen für die angebliche Islamisierung Europas, „Akte Islam”, berichtete unter Bezug auf die „Sun”:
London: Busfahrer schmeisst [sic] Fahrgäste raus – um zu Allah zu beten
Im multikulturellen Großbritannien ist man vieles gewohnt. Und es bedarf schon einigen Interesses der Medien, um merkwürdiges multikulturelles Verhalten überhaupt noch wahrzunehmen. Einem Londoner Busfahrer ist das nun gelungen. Der Mann ist Moslem. Und er fährt einen der weltweit bekannten roten Doppeldecker. Zur Gebetszeit im morgendlichen Berufsverkehr hat er den Bus angehalten und alle Passagiere aussteigen lassen. Dann entrollte er seinen Gebetsteppich und betete zu Allah. Die Fahrgäste staunten ungläubig und dachten an einen Streich mit einer versteckten Kamera – doch es war kein Scherz.
Einer der Fahrgäste filmte den betenden Busfahrer am Strassenrand mit seinem Mobiltelefon, sonst hätten ihm die Geschichte wohl auch die Medien nicht geglaubt. Dürfen Busfahrer während der Arbeitszeit zu Allah beten – und Menschen zu spät zur Arbeit kommen lassen…?
Anders als bei der „Sun”, die ihren ursprünglichen Bericht offenbar gelöscht hat, steht die Meldung heute noch bei Ulfkotte. Erst habe ich mich gefragt, wie es Ulfkotte und seine Gesinnungsgenossen schaffen, regelmäßig jede noch so kleine Meldung über eine Gräueltat im Namen des Islam zu finden, aber ihre Korrektur zu übersehen (was natürlich eine rhetorische Frage ist).
Aber die Frage ist falsch. Ulfkotte hat die Korrektur gar nicht übersehen. „Akte Islam” hat wenige Tage später sogar auf eine Darstellung des Vorfalls verlinkt, die der „Sun”-Version widersprach. Konkret auf einen Artikel im „Slough and Windsor Observer” vom 6. April, in dem es heißt:
Bosses have analysed evidence, including CCTV footage, and say the driver was actually on his 10-minute break when the incident took place at around 1.30pm on Thursday.
(Vorgesetzte haben Beweise einschließlich von Aufnahmen der Überwachungskamera untersucht und sagen, dass der Fahrer in Wahrheit gerade seine zehnminütige Pause hatte, als es zu dem Vorfall gegen 13.30 Uhr am Donnerstag kam.)
Der Bus sei aufgrund einer großen Verspätung von der Zentrale außer Betrieb genommen worden. Die Fahrgäste hätten ihn verlassen müssen, um ihre Reise mit einem nachfolgenden Bus fortzusetzen.
Verlinkt hat Ulfkottes „Akte Islam” diesen Artikel, wie gesagt. Aber seinen Inhalt gibt „Akte Islam” ganz anders wieder:
Sonderrechte für Moslems im Strassenverkehr
Wir hatten unlängst an dieser Stelle über einen moslemischen Busfahrer aus London berichtet, der den erstaunten Passagieren während der Fahrt erklärte, er müsse jetzt zu Allah beten, dann anhielt, alle Fahrgäste aussteigen ließ, einen Gebetsteppich ausrollte und sich auf dem Boden des Busses in Richtung Mekka verneigte.
Die Passagiere glaubten an einen Streich mit verstärkter [sic] Kamera – doch die Arbeitgeber des Mannes gaben ihm nun Recht. Der muslimische Busfahrer habe schließlich seine Pausenzeit für das islamische Gebet genutzt. Und damit sei die Angelegenheit in Ordnung. Als Moslem müsse er ja zu bestimmten Zeiten zu Allah beten (…).
Nein. Das haben die Arbeitgeber nicht gesagt. Das steht da nicht. Und das stimmt nicht.
[gerade erst gesehen: bei "Too Much Cookies" steht diese Geschichte schon lange]
Nachtrag, 12:50. Na sowas. Plötzlich fehlen die entsprechenden Einträge bei „Akte Islam”. Im Google-Cache findet man sie noch: (1), (2).
— 29. August 2008, 1:55 — 115 Kommentare
· · ·



Das „Nein” am Ende bezieht sich auf was? Oder bin ich einfach nur zu doof?
— Linus — 29. August 2008, 3:07 #
…Frage ich mich auch gerade, aber villeicht liegst an der Uhrzeit, dass ich es nicht zuordnen kann…
— David — 29. August 2008, 3:11 #
*vielleicht liegts ;-)
— David — 29. August 2008, 3:13 #
Vielleicht habe ich aber auch nur einen letzten Absatz vermisst, der polarisiert, ironisiert, polemisiert, zu den Waffen ruft oder alles zusammen.
Dass man angesichts der unfassbaren Dämlichkeit dessen, worauf sich der Artikel bezieht, auch mal mit einem müden „Nein” schließen kann, ist aber auch ne Möglichkeit.
Jetzt hab’ ich meine Frage schon selbst beantwortet. Das ist bestimmt Masche.
— Linus — 29. August 2008, 3:33 #
„Geht sterben” halt, nur anders.
— Sebastian — 29. August 2008, 4:00 #
Kann es sein, dass die „Ich verstehs nicht”-Kommentare hier in letzter Zeit rapide zunehmen? Gerade an erster Position? Oder ist das ne Verschwörung der Sendung-mit-der-Maus-Gucker?
— critter — 29. August 2008, 4:11 #
neu! versteckte kamera ist out, deswegen gibt es jetzt die VERSTÄRKTE kamera. (vermutlich, weil schon so viele aufgeflogenen verdeckte kameras von opfern zerkloppt wurden. die neuen können das ab.)
ontopic. wie kriegt man eine solche realitätsumdeutung hin ohne kopfschmerzen? müsste ich glatt mal einen psychologen fragen. frage ich mich also gleich mal selber. ach, ich weiß es auch nicht. für klinische psychologie habe ich mich eh noch nie interessiert.
— xdak — 29. August 2008, 4:54 #
Kommentatorenrezeptiv glaube ich auch, dass es das letzte ungläubige „Nein” ist, bevor man die Lust verliert weiterzuschreiben.
— Thomas — 29. August 2008, 5:38 #
Nicht aufregen, das ist Tagesgeschäft bei Dr. Udo Ulfkotte. Das weiß jeder, aber solange die CDU – die ja jetzt die NPD einbindet – ihn ständig als Redner und Einpeitscher einlädt, ist da nichts zu machen. Die letzte große Story war übrigens die angebliche Bedrohung seiner Frau durch Tausende von Türken.
Es nützt nichts. Ulfkotte ist Teil der Maschinerie gegen die Muslime. Da gegen ist kaum etwas zu machen. Wer bei mir sucht findet haufenweise Belege, aber es ist sinnlos. Das was Ulfkotte nicht als Ulfkotte bringen kann taucht auf PI auf oder auf den noch irreren Seiten wie Kewil, Bei den Süddeutschen Vollpfosten oder sonstwo im braunen Dunstkreis.
Diese Herrschaften sind dank einiger Massenmedien in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Disclaimer ich führe mit Udo Ulfkotte und dem alten Pax Europa einen Prozess.
— Jochen Hoff — 29. August 2008, 6:42 #
Ich würde Herrn Ulfkotte verachten, wenn er derartiges schriebe/wiedergäbe, nur um andere zu manipulieren, um Stimmung zu machen. Da ich aber glaube, dass er selbst längst nicht mehr zwischen Wirklichkeit und Wahn unterscheiden kann, tut er mir einfach leid.
Aber auch nicht so richtig.
— ruhrpottjunge — 29. August 2008, 8:02 #
@9/Jochen Hoff
Ein bisschen weiss ich ja um Ihren Streit mit UU. Und ich halte diesen Mann natürlich auch für einen Demagogen (stimme dabei #10 ruhrpottjunge zu). Aber wie begründen Sie denn diese, Ihre Schlussfolgerung:
Diese Herrschaften sind dank einiger Massenmedien in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
— Gregor Keuschnig — 29. August 2008, 8:11 #
Hihi, die verstärkte Kamera, hihi. So ein Schei*!
— Siggi — 29. August 2008, 8:15 #
Ich glaube, es ist das „Homer-Simpson-Nein”. Macht Sinn wenn man es laut und mit Betonung liest.:-)
— Watschel — 29. August 2008, 8:23 #
Aufschlussreich dazu auch (”…wie dieser Autor arbeitet”):
http://religionswissenschaft.t...../#comments
— meykosoft — 29. August 2008, 8:30 #
Wie sogar die Richtigstellung durch geschickte Sprachmanipulation unterschwellig „Unterwerfung vor dem Islam” suggeriert, ist einfach nur noch DUMMDREIST.
Leider nehmen das die Leser nicht mehr wahr, wenn sie sich nur noch im Dunstkreis der „Islamkritik” bewegen. :-(
— smoe — 29. August 2008, 8:48 #
@1/Linus
Interpretationsversuch meinerseits zum „Nein” Stefan Niggemeiers:
Mit Brechts Maßnahmen gegen die Gewalt
Zitat
[...]
Und Herr Keuner erzählte folgende Geschichte:
In die Wohnung des Herrn Egge, der gelernt hatte, nein zu sagen, kam eines Tages in der Zeit der Illegalität ein Agent, der zeigte einen Schein vor, welcher ausgestellt war im Namen derer, die die Stadt beherrschten, und auf dem Stand, daß ihm gehören soll jede Wohnung, in die er seinen Fuß setzte, ebenso sollte ihm auch jedes Essen gehören, das er verlange; ebenso sollte ihm auch jeder Mann dienen, den er sähe.
Der Agent setzte sich in einen Stuhl, verlangte Essen, wusch sich, legte sich nieder und fragte mit dem Gesicht zur Wand vor dem Einschlafen: „Wirst du mir dienen?”
Herr Egge deckte ihn mit einer Decke zu, vertrieb die Fliegen, bewachte seinen Schlaf, und wie an diesem Tage gehorchte er ihm sieben Jahre lang. Aber was immer er für ihn tat, eines zu tun hütete er sich wohl: das war, ein Wort zu sagen.
Als nun die sieben Jahre herum waren und der Agent dick geworden war vom vielen Essen, Schlafen und Befehlen, starb der Agent.
Da wickelte ihn Herr Egge in die verdorbene Decke, schleifte ihn aus dem Haus, wusch das Lager, tünchte die Wände ,atmete auf und antwortete: „Nein.”
Zitat und Besserwissermodus Ende
— Gregor Keuschnig — 29. August 2008, 8:54 #
Derzeit versucht Ulfkotte sein neustes Kunstwerk (wirklich, das muss man so sagen) zu vermarkten und bekommt von der Welt dafür genügend Werbefläche, um einen Kommentar „Dulden wir die Islamisierung Europas?” zu schreiben.
Der Welt scheint es unangenehm zu sein, dass ich ihre Nichtunterscheidung zwischen Werbung und redaktionellem Material anprangere (auch in anderen Bereichen):
link
— Omar — 29. August 2008, 9:00 #
Das „Nein” könnte auch einfach bedeuten, dass Muslime ihre Gebete auch nachholen können, wenn sie sie zur vorgegebenen Zeit nicht machen können. Wenn der ulfige Udo nur halb so viel über den Islam wüsste, wie er gerne und oft behauptet, wäre ihm das auch klar.
Dabei gehe ich aber sowieso davon aus, dass er das eigentlich auch weiß, allerdings ist er halt ein Dummschwätzer höchsten Grades mit einem Ausmaß, dass den Schock-Bereich bereits hinter sich lässt und stattdessen schon wieder lustig ist. Würde er sich mit sowas banalem wie den Tatsachen oder der Realität aufhalten, wäre diese ganze Sonderrechtekiste sowieso irgendwie, ähm, morsch.
Das die Welt ihm aber schon wieder die Gelegenheit gibt seine alte Leier nochmal zu wiederholen ist schon – wie sagt man so schön? – ein Stück weit traurig. Die Ulfkotte-Platte hat auf jeden Fall einen derben Sprung.
— SD — 29. August 2008, 10:05 #
Das „Nein.” steht einfach für: „Nein, in Gegenteil. Nein, das steht da nicht. Nein, das haben sie nicht gesagt. Nein, das ist gelogen.”
(Versteht man das wirklich nicht?)
— Stefan — 29. August 2008, 10:46 #
Nein.
:P
— SD — 29. August 2008, 10:50 #
Ich find, das „Nein” versteht man sehr gut, als bestmögliche Verschriftlichung eines fassungslosen Kopfschüttelns.
Mir scheint wirklich, dass die entsprechenden Menschenjagden zugeneigten Mitmenschen jetzt, 60 plus ein paar Jahre nachdem Antisemitismus seine Hoffähigkeit hierzulande verloren hat, „endlich” ein neue, von recht vielen akzeptiertes Opfer gefunden haben. Die Argumente sind mehr oder minder austauschbar, auch hier wird wieder eine Gefährdung durch eine angeblich nach der Herrschaft der Welt greifenden Glaubensgemeinschaft herausbeschworen/herbeigelogen.
Dass man die Opfer des Holocaust 1.0 jetzt auch noch auf seiner Seite wähnt bzw. ihnen ungefragt zu dem eilt, was mal für Hilfe hält, ist mehr als nur absurd.
— ruhrpottjunge — 29. August 2008, 11:00 #
@ruhrpottjunge
Dazu hat Frank einen, wie ich finde, sehr guten Text geschrieben:
http://citronengras.de/rassismus/
— G — 29. August 2008, 11:05 #
Merkwürdig, ich hätte gedacht, das sei unmissverständlich, das „Nein” am Schluss. Ich hab’s jetzt sicherheitshalber mal ergänzt.
— Stefan — 29. August 2008, 11:17 #
Das „Nein” war schon deutlich. Und Herr Keuschnigs Brecht-Hinweis war auch gut und richtig.
— Jeeves — 29. August 2008, 11:26 #
Komisch, noch keine Kommentare von der anderen Seite..entweder hat Stefan einen guten Spamfilter oder die sind noch nicht wach. Wahrscheinlich beides.
— Twipsy — 29. August 2008, 11:34 #
Was Udo Ulfkotte und Stefan Niggemeier gemeinsam haben: Beide waren FAZ-Redakteure, beide waren nicht in dem Londoner Bus, nicht einmal in London, als das Ereignis stattfand. Aber beide wissen, wie es wirklich war und was es bedeutet.
Es ist ein Zeichen für die Gefahr des Islam(ismus) (laut Ulfkotte) bzw. die Dummheit der Islam(ismus)[o]phoben (laut Niggemeier).
Wie beruhigend. Egal, was alles noch passiert oder nicht passiert, Ulfkotte und Niggemeier haben schon die passende Erklärung für uns parat.
— Libero Weinstein — 29. August 2008, 11:58 #
@”Libero Weinstein”: Dass Ulfkotte dumm ist, habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, er lügt.
— Stefan — 29. August 2008, 12:01 #
@27 Stefan: Zurecht wohlgemerkt. Man könnte höchstens dem Leugnen der Lüge „Dummheit” unterstellen. Oder mangelnde Logik.
@Text: Ist ja nicht das erste mal, dass in diesem Kreis Fakten verdreht, nicht nachgereicht oder eben auch geleugnet werden. Wenn man fanatisch in seinem (islamophoben) Weltbild hängt, dann will man die Fakten ja auch nicht wissen.
Bin gespannt wann die erste Studie ausländische Einflüsse auf Deutschland vergleicht – zum Beispiel die Quadratmeter-Zahlen von Dönerbuden, McDonalds und italienischen Restaurants im Vergleich. Wäre mal interessant ob es einen Bereich gibt in dem die „Amerikanisierung” nicht Platz 1 macht. Oder zählen die nicht, sind ja Christen? Nunja, Minderheiten-Bahsing ftw würd ich da mal sagen. Schon ein armes Pack das braune Gesindel ;)
— Sven — 29. August 2008, 12:13 #
@ Stefan (#23): Es war auch vorher verständlich. Genauso wie die weiße „Grafik” neulich (gestern?). Aber so ist auch nicht schlecht. Jetzt ist es nur verwirrend für alle, die die ersten Kommentare lesen ohne die alte Version zu kennen. ;)
Ungefähr so: „Was heißt hier ‚Was heißt Nein?’… Steht doch da… *Murmel*”
— Striedel — 29. August 2008, 12:38 #
@ Nein
Ich hatte das auch schon auch so verstanden, wie’s gemeint war. Auf der Suche nach der Metaebene habe ich dann wohl mein hirn vergessen einzuschalten…
— Linus — 29. August 2008, 12:44 #
” Der Mann ist Moslem. Und er fährt einen der weltweit bekannten roten Doppeldecker.”
Tatsächlich? Wurde die „weltbekannten roten Doppeldecker” nicht schon Ende 2005 von Ken Livingston / der EU abgeschafft?
— BigBen — 29. August 2008, 12:45 #
@BigBen: Weiß ich nicht, aber das mit dem „morgendlichen Berufsverkehr” hat sich Ulfkotte auch nur ausgedacht.
— Stefan — 29. August 2008, 12:50 #
auch…Passiert mir öfter— Linus — 29. August 2008, 12:54 #
Wo wir schon bei „Nein” sind – frei nach Konstantin Wecker:
Und wenn sie in deinen Medien plötzlich(?) lügen über Moslems,
fremde Menschen spüren lassen, wie sie and’re Kulturen hassen,
(schlechte) „Journalisten”, anstatt auszusterben, Deutschland wieder braun verfärben,
hab dann keine Angst zu schrei’n:
Sage nein!
— Mirko — 29. August 2008, 12:59 #
Einer Person der Lüge zu bezichtigen, weil sie eine Medien-Ente (einer ansonsten seriösen Zeitung) nicht als solche erkannte, finde ich journalistisch nicht so sauber.
Ich habe immer mehr das Gefühl, dass das hier zum Krieg zwischen Islam-Hassern und Islam-Befürwortern ausartet und gerne einmal die Fairness über Bord geworfen wird.
Die Überschrift, lieber Stefan, ist jedenfalls auf Bild-Niveau und nicht so sachlich, wie man es hier sonst gewohnt ist.
— Marcus — 29. August 2008, 12:59 #
@Marcus: Die „Sun” ist auch sonst keine seriöse Zeitung. Aber meine Überschrift bezieht sich nicht darauf, dass Ulfkotte (wieder einmal) einer Medienente aufgesessen ist. Sondern darauf, dass er den Inhalt des Artikels aus dem „Slough and Windsor Observer”, der diese Ente teilweise korrigiert, falsch wiedergibt und die Aussage der Arbeitgeber in ihr Gegenteil verkehrt.
Anstelle einer nötigen Korrektur setzt Ulfkotte seine eigene Falschmeldung. Ulfkotte nennt solche Techniken (in seinem eigenen Buch) „lügen”. An der Stelle würde ich ihm nicht einmal widersprechen.
— Stefan — 29. August 2008, 13:07 #
[...] hier und hier [...]
— POLITISCH KORREKT » Der ulfkottisierte ‘Musel’-Busfahrer — 29. August 2008, 13:10 #
@Marcus
Sie sprechen von einem „Krieg zwischen Islam-Hassern und Islam-Befürwortern”. Dazu hab ich ein paar Anmerkungen/Fragen:
1. Wenn einige/viele Islam-Hasser (Eigenbezeichnung: Islam-Kritiker) hartnäckig und mit allen Mitteln eine Progromstimmung zu erzeugen versuchen, dann kann man das als Kriegserklärung (gegen unsere Werte, unsere Gesellschaft, mein persönliches Empfinden) ansehen. Krieg (in seiner virtuell-verbalen Form) gäbe es dann, weil sich manche dagegen wehren, die Methoden der anderen aufzeigen und an Vernunft und Anstand appellieren.
2. Gibt es „Befürworter” von Religionen?
3. Muss man ein solcher sein, um aktiv gegen eine ins Radikale kippende Stimmung anzukämpfen oder genügt es auch, einfach nur ein Bürger zu sein, dem bestimmte Prinzipien unserer Zusammenleben nicht völlig egal sind?
— ruhrpottjunge — 29. August 2008, 13:15 #
Dass die Passagiere eines Londoner Busses allergisch darauf reagieren könnten, wenn der Fahrer sie bäte auszusteigen, dann seinen Gebetsteppich ausrollte und gen Mekka gerichtet beten würde, dürfte nach den Bombenenattentaten vom 7. Juli 2005 in drei Londoner U-Bahnen und einem Doppeldeckerbus wohl verständlich sein. Damals ermordeten 4 Selbstmordattentäter 52 Menschen.
Rational betrachtet handelt es sich um eine Überreaktion, denn dieser Busfahrer wollte den Passagieren offensichtlich nichts antun, sonst hätte er sie nicht aus dem Bus herausgelassen.
— Angsthase — 29. August 2008, 13:22 #
@Marcus
Im Gegensatz zum herrlichen „Geht sterben” ist eine pure Beschreibung eines Faktums dann doch eher sachlich, finde ich.
Und die Logik mit den Islam-Befürwortern muss ich auch nicht verstehen, oder? Die Feststellung, dass die meisten der selbsternannten „Islam-Kritiker” gefährliche Deppen sind, macht mich nicht zum Islamisten. Und sagt auch rein gar nichts über den Islam aus.
— Linus — 29. August 2008, 13:27 #
@35/Marcus
Ich habe immer mehr das Gefühl, dass das hier zum Krieg zwischen Islam-Hassern und Islam-Befürwortern ausartet und gerne einmal die Fairness über Bord geworfen wird.
Kann es sein, dass Sie Ursache und Wirkung verwechseln? Was ist daran „unfair”, eine Lüge Lüge zu nennen?
— Gregor Keuschnig — 29. August 2008, 13:33 #
@39 Als ich in London lebte, war ein Gebet beim Betreten eines Doppeldeckerbusses durchaus angemessen. Als eine Frau gerade die Platform hinten bestieg, fuhr der Bus an, die Frau schlug auf der Straße längs hin. Der Fahrer hatte dann eine etwas ungemütliche Arbeitszeit.
— Twipsy — 29. August 2008, 13:35 #
@ruhrpottjunge
Ich kann mit Religionen grundsätzlich nicht viel anfangen. Mit sind fanatische Religiöse suspekt (egal ob Christ, Jude oder Moslem).
Wo ich Ihnen übrigens zustimme, ist der Satz, dass Ihnen bestimmte Prinzipien unseres Zusammenlebens nicht völlig egal sind. Das kann ich so komplett unterschreiben.
Da fällt mir übrigens folgender Vorfall vom April 2007 aus Hamburg ein: http://www.mopo.de/2007/200704.....hwule.html
Es ist zwar nur die Mopo, also wieder ein Boulevardblatt, aber der Vorfall selber ist skandalös und der Artikel sachlich geschrieben (zwei Schwule hatten sich händchenhaltend vor einer Moschee aufgehalten und wurden deshalb von Moslems bedrängt).
Solche Vorfälle machen mir Angst. Hier werden ebenfalls unsere Prinzipien des Zusammenlebens mit Füssen getreten. Ich dachte, dass wir Anfeindungen gegenüber Anderlebende (hier Schwule) im letzten Jahrhundert gelassen hätten.
Und Personen wie Ulfkotte haben es sich zur Aufgabe gemacht, im Zusammenhang mit fanatischen Moslems auf solche Vorfälle hinzuweisen. Was ich nicht schlecht finde. Wenn allerdings absichtlich gelogen wird, dann ist das übel. Und dann finde ich auch Niggemeier als Kontrollinstanz gut. Aber die Überschrift „So lügt Udo Ulfkotte” schießt für mich dennoch übers Ziel hinaus und bedient sich der Stilmittel, die hier im Blog ansonsten sehr oft kritisiert werden. Das war’s eigentlich, was ich bemängeln wollte …
— Marcus — 29. August 2008, 13:44 #
@41
Da stimme ich hundertprozentig zu. Diese Lüge war eine Lüge, und sie darf folglich auch als solche bezeichnet werden.
@Text
Traurig, traurig, aber wenn man sein Weltbild sonst nicht aufrecht erhalten kann, muss man wohl zu solchen Mitteln greifen.
Ach ja, ich fand das „Nein” auch völlig ausreichend, aber sicher ist sicher ;)
— Sash — 29. August 2008, 13:52 #
@36: Seit wann ist die Aussage der Arbeitgeber ein Beweis für die oder irgendeine Wahrheit?
— Angsthase — 29. August 2008, 14:00 #
@ Marcus
Wenn allerdings absichtlich gelogen wird, dann ist das übel. Und dann finde ich auch Niggemeier als Kontrollinstanz gut. Aber die Überschrift „So lügt Udo Ulfkotte” schießt für mich dennoch übers Ziel hinaus
Sie machen den Fehler, den Sie Niggemeier umgekehrt vorwerfen. Sie machen sich mit der Sache Ulfkottes gemein und daher darf man eine Lüge nicht als solche auch in einer Überschrift benennen?
Finden Sie nicht eher, dass es dieser „Sache” eher komplett jegliche Glaubwürdigkeit nimmt, wenn man sauber arbeiten für störend hält?
— Linus — 29. August 2008, 14:05 #
@”Angsthase”: Ulfkotte sagt, die Arbeitgeber sagten, als Moslem müsse der Busfahrer ja zu bestimmten Zeiten zu Allah beten. Die Wahrheit ist, dass die Arbeitgeber dies nicht sagten.
— Stefan — 29. August 2008, 14:18 #
@46
Ich mache mich nicht mit der Sache Ulfkottes „gemein”. Das interpretieren sie da hinein.
Und natürlich darf man eine Lüge als solche bezeichnen. Aber ich kann den Vorsatz, den Stefan unterstellt, nicht erkennen. Es ist evtl. eine Zeitungsente, der er da aufgesessen ist. Evtl. auch nicht, die in @45 angesprochenen Zweifel finde ich jedenfalls angebracht.
Die Überschrift suggeriert außerdem (und hier haben wir es wohl eher mit Vorsatz zu tun), dass Ulfkotte häufig oder permanent lügt. Und das kann ich nach einem (zugegeben) flüchtigen Blick auf seine Seite nicht erkennen. Man muss nicht mit seiner politischen Einstellung konform gehen, ihn aber als Deppen (Linus @40) oder Lügner darzustellen, wird ihm sicherlich nicht gerecht.
— Marcus — 29. August 2008, 14:23 #
@Marcus: Haben Sie meinen Kommentar #36 gelesen? Es geht nicht darum, dass Ulfkotte einer Ente aufgesessen ist. Sondern dass er die Aussage eines Artikels einer anderen Zeitung, in der diese Ente gerade gerückt wurde, in ihr Gegenteil verkehrt hat.
Und schauen Sie nicht nur auf Ulfkottes Seite, um zu urteilen, ob der Mann seriös ist. Schauen Sie z.B. auch auf diese Seite: http://www.politischkorrekt.info/?p=2059
Und haben Sie mitbekommen, dass Ulfkotte ein Buch geschrieben hat mit dem Titel „So lügen Journalisten”? Jetzt lesen Sie nochmal meine Überschrift. Und jetzt nochmal den Buchtitel. Und jetzt nochmal meine Überschrift.
— Stefan — 29. August 2008, 14:34 #
@48/Marcus
Jetzt unterstellen Sie, Linus hätte in seinem Kommentar #40 Ulfkotte als „Deppen” bezeichnet. Das ist aber nicht richtig. Er sagt: „Die Feststellung, dass die meisten der selbsternannten „Islam-Kritiker” gefährliche Deppen sind, macht mich nicht zum Islamisten.” Linus sagt ausdrücklich nicht, dass er Ulfkotte als Deppen sieht. Lesen!
— Gregor Keuschnig — 29. August 2008, 14:44 #
@Marcus: „Es ist evtl. eine Zeitungsente, der er da aufgesessen ist.”
Herr Ulfkotte fällt aber auch nur auf bestimmte Ente rein. Einer Ente wie „Christ tötet Muslim” ist er bislang nicht aufgesessen. Bei einer derart konzentrierten Fülle an ähnlichlautenden Enten, denen er aufsitzt, darf man ihm wohl Vorsatz unterstellen.
— Omar — 29. August 2008, 14:49 #
@Marcus (#43):
Und mir sind Fanatiker jeder Coleur nicht nur suspekt sondern zutiefst unsympathisch, denn ich halte sie für gemeingefährliche Spinner – auch wenn sie nicht religiös sind.
Wieso versuchen sie Schwulenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft nur den Muslimen anzulasten, obwohl es doch hierzulande immer noch viel mehr Schwulenfeinde gibt, die Nichtsmuslime sind? Müsste es demzufolge nicht jedem, für den die Würde und Gleichberechtigung aller Menschen (unabhängig von Geschlecht, sexueller Neigung, Glauben, Herkunft, Hautfarbe…) die obersten Prinzipien des Zusammenlebens sind, viel sinnvoller erscheinen, gegen die Schwulenfeindlichkeit an sich anzutreten, statt gegen Mulime?
Ich glaube der Mehrheit derer, die sich selbst derzeit Islamkritiker nennen (jedoch in meinen Augen nichts anderes sind als fremdenfeindliche Fanatiker) nicht, dass sie sich mit ihrer muslimfeindlichen Propaganda tatsächlich für Homosexuelle stark machen wollen …oder für Frauen oder für Juden oder oder. Diese Gruppen dienen ihnen nur als Feigenblatt scheinbarer Toleranz und Mittel zum Zweck. Und sie versuchen Angehörige dieser Gruppen auf ihre Seite zu ziehen – nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Ich aber stehe auf dem Standpunkt: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
In diesem Sinne ist auch Herr Ulfkotte in meinen Augen kein wirklicher Islamkritiker (denn seriöse Kritik geht mit Ehrlichkeit und Fairness einher) sondern ein muslimfeindlicher Demagoge. Und wieso sollte man einen schamlosen Hetzer, der offensichtlich und wider besseren Wissens unwahre Behauptungen verbreitet, nicht Lügner nennen dürfen? Noch deutlicher kann man sich doch wohl kaum als Lügner entlarven als Herr Ulfkotte, in dem hier von Stefan vorgeführten Beispiel. btw diese ganzen Lügen und Schauermärchen, die Ulfkotte, PI & Konsorten regelmäßig verbreiten, zeigen noch eins ganz deutlich: Die Fakten genügen offensichtlich nicht, um ihre Botschaft von der ach so gefährlichen ’schleichenden Islamisierung Europas’ einer breiten Öffentlichkeit gegenüber glaubhaft zu machen. Weil die Wirklichkeit nicht in ihr düsteres Weltbild passt, erfinden sie ihre Geschichten – und das mit einer Ausdauer und Verbissenheit, die ihresgleichen sucht. Sie schädigen damit nachhaltig den Ruf und das öffentliche Ansehen vieler Menschen, die ihnen niemals auch nur das geringste angetan haben. Und speziell Herr Ulfkotte und Herr Broder wissen dabei ganz genau um die Macht der Medien und wie sie diese für ihre Zwecke nutzen können. Solche Typen, denen offenbar jedes Mittel recht ist, um eine ganze Volksgruppe zu dämonisieren und zum Feindbild zu schreiben, muss man imo nicht mit publizistischen Samthandschuhen anfassen.
— Iris — 29. August 2008, 14:54 #
Am schönsten finde ich immer noch diese…äh…Ente:
„Metzger kämen zu ihm und erzählten, dass ihnen Muslime freitags im Laden aufs Schweinefleisch spuckten.”
Zu finden in der TAZ
— Linus — 29. August 2008, 15:02 #
Ich muss Stefan nochmal kurz ergänzen:
@Marcus
Bitte schauen Sie auch nochmal bei der Frankfurter Rundschau vorbei. Das ist quasi ein ulfkottscher Evergreen.
— G — 29. August 2008, 15:06 #
@55
Reicht nicht das, was Iris aufgezählt hat, als Begründung einer gewissen Abneigung?
— Linus — 29. August 2008, 15:07 #
@49
Den Hinweis auf sein Buch „So lügen Journalisten” im Blogbeitrag habe ich leider überlesen. In diesem Kontext ist die Überschrift pfiffig gewählt. Sorry an dieser Stelle.
— Marcus — 29. August 2008, 15:08 #
Äh…wo ist der Eintrag hin, den ich kommentierte?
— Linus — 29. August 2008, 15:10 #
@Linus: weg.
— Stefan — 29. August 2008, 15:11 #
@pro mi nent (#54):
Er feindet öffentlich meine muslimischen Mitmenschen an und vergiftet damit imo das Klima der Gesellschaft, in der ich lebe – und zwar ganz konkret er als Person. Deswegen sehe ich aber nicht jeden als meinen Widersacher an, der jemals bei der FAZ gearbeitet hat oder alle Journalisten oder alle, die zufällig mit Nachnamen Ulfkotte heißen ;o). Na, Unterschied verstanden?
— Iris — 29. August 2008, 15:16 #
@52
Nur weil ich ewähnt habe, dass mir religiöse Fanatiker suspekt sind, heißt das noch lange nicht, dass ich Sympathie für andere Fanatiker hätte.
Und das Schwulenfeindlichkeit grundsätzlich ein Problem ist, ist ebenfalls eine Selbstverständlichkeit (unterstellen sie mir bitte hier nicht, ich hätte ähnliches angedeutet und auch nur gedacht). Ich kann allerdings nicht erkennen, dass es in letzter Zeit mal einen ähnlich üblen Vorfall gegen Schwule wie in St. Georg in Deutschland gegeben hätte. Den Vorfall runterzuspielen, mit dem Hinweis darauf, diese Problematik würde es auch woanders geben, halte ich für unangemessen.
Ich kann jedenfalls nicht erkennen, dass wir das gleiche Maß an Toleranz von einigen Hardcore-Muslimen zurückbekommen, wie sie es bisher von uns erhalten haben. Beispiel: http://fudder.de/artikel/2008/.....-comedian/
Den Link habe ich vorhin übrigens auf Ulfkottes Seite entdeckt. Fudder dürfte übrigens über jeden Zweifel erhaben sein, hat die Seite doch 2007 in der Kategorie „Information” den Grimme-Award erhalten. Die anderen beiden Preisträger in der Kategorie waren übrigens das Tageschau-Blog und stefan-niggemeier.de ;)
— Marcus — 29. August 2008, 15:23 #
@ BigBen #36:
Es werden meiner Kenntnis nach keine „weltbekannten roten Doppeldecker” mehr angeschafft, sondern nur noch moderne Niederflurgelenkbusse. Nichts desto trotz sieht man in und um London noch immer ziemlich viele „weltbekannte rote Doppeldecker”. Die normalen Busse fallen halt gar nicht auf.
— SvenR — 29. August 2008, 15:23 #
[gelöscht.]
— SD — 29. August 2008, 15:30 #
Marcus,
jetzt sollten Sie uns aber auch noch erklären, was sie uns mit diesem Link mitteilen wollen.
Weil es extreme Moslems gibt, darf man „lügen” und alle in einen Topf werfen?
Oder worin besteht Ihre Aussage?
Es gibt hier (und so weit lehne ich mich gefahrlso aus dem Fenster) keinen einzigen Nutzer, der abstreitet, dass es unter den Moslems auch Extremisten gibt.
— Mile — 29. August 2008, 15:41 #
Passend dazu ist auch der Jahresrückblick von Hagen Rether immer wieder zu empfehlen:
„Ein aufgeklärtes Nachrichtenmagazin [der Spiegel] ist tatsächlich in der Lage, binnen weniger Monate immer mit schwarzem Titelbild über den Islam zu berichten. [..] „Der Koran – das mächtigste Buch der Welt” [Spiegel-Titel], und in den Artikeln steht dann, dass es nicht nur das mächtigste, sondern auch das gefährlichste Buch der Welt ist. Wir hatten hier schon einmal eine Zeit in Deutschland, in der man Bücher für gefährlich hielt – das war aber vor einem braunen Hintergrund damals, nicht vor einem Schwarzen.”
http://de.youtube.com/watch?v=CxVIWuyPgQY
— Jo — 29. August 2008, 15:53 #
@60:
Ich habe Ihnen gar nix unterstellt, sondern ich habe ihnen eine Frage gestellt. Und ich halte es für unangemessen, dass sie auf der Grundlage eines Vorfalls Muslimen grundsätzlich eine größere Schwulenfeindlichkeit unterstellen als Angehörigen anderer Bevölkerungsgruppen:
Hier mal ein Link für alle, die sich tatsächlich für das Thema Antischwule Gewalt in Deutschland interessieren:
http://www.astafu.de/schwule/rubriken/Texte/gewalt
Wer ist ‚wir’? Was soll Ihr Link denn belegen? Muss ich jetzt einen dagegen halten, wo irgendjemand von einem Nichtmuslim bedroht wurde, oder wie? Mit Verlaub, diese Art der Scheinargumentation ist imo doof und beweist überhaupt nix. Für so’n Unsinn hab’ ich keine Zeit.
— Iris — 29. August 2008, 15:53 #
Ohhje, viele Ulfkotte-begeisterte Leute in der Nürtinger Stadthalle. Ich sag jetzt lieber nicht, wo ich herkomme …
Lalala
— Steffen (mit 2 f und e) — 29. August 2008, 16:00 #
@Marcus
Also ich sehe die Horden toleranter Mitbürger, die grundsätzlich jegliches Fremde mit offensten Armen empfangen, um dann von der Reaktion integrierungsverweigernder Ausländer enttäuscht zu werden, nicht wirklich.
— Linus — 29. August 2008, 16:16 #
Starker Regen wird ja jetzt „Starkregen” genannt und „so wörtlich” heisst jetzt [sic]. Verlange bitte niemand das ich mich an so etwas gewöhne.
— GEZ Preller — 29. August 2008, 16:50 #
@ Iris #52
Sie wollen sagen, dass Ulfkotte sozusagen als der Lafontaine der Islamhasser durch die Lande zieht, und das gesellschaftliche Klima vergiftet? Damit tun sie dem Mann aber zu viel Ehre an, der ist nur eine Randfigur. Deswegen ist es auch verwunderlich, dass Stefan Niggemeier Ulfkotte und Konsorten mit Eifer verfolgt, denn diese Leute haben absolut keinen medialen Einfluss. Über diejenigen, die diesen Einfluss haben, wird komischerweise nicht gesprochen, obwohl sie seit einiger Zeit dafür sorgen, dass das Thema Islam in Deutschland eine unglaubliche Präsenz bekommen hat. Sie können davon ausgehen, dass dabei die berühmte Mitte der Gesellschaft ihr Unbehagen über die Anwesenheit des Islam in diesem Land zum Ausdruck bringt, oder bringen lässt.
Das Problem Islamfeindlichkeit auf Ulfkotte ,PI usw. zu reduzieren, wird der Brisanz dieser ganzen Angelegenheit nicht gerecht.
— scipio — 29. August 2008, 17:26 #
@scipio: Meinen Sie mit „absolut keinen medialen Einfluss” die „Welt”?
— Stefan — 29. August 2008, 17:33 #
@Stefan
Dieser eher harmlose Artikel begründet doch keinen medialen Einfluss. Den haben allerdings Regina Mönch,Tissy Bruns und Jörg Lau oder andere Journalisten, die in letzter Zeit Töne anschlagen, die vor nicht langer Zeit undenkbar waren. Und vor allem werden die gedruckt.
— scipio — 29. August 2008, 18:19 #
Den sogenannten Gastkommentar „Dulden wir die Islamisierung Europas” von Ulfkotte habe ich gestern auch auf Welt Online gelesen. Der ist ja auch verlinkt weiter oben.
Jedenfalls als ich gestern ca. 11 Uhr dort war, gabs etwa 200 Kommentare dazu, jetzt sind irgendwie keine mehr da. Möglicherweise ist es aus dem Ruder gelaufen…
— Thomas — 29. August 2008, 18:53 #
@scipio (#69):
Nein, das will ich mit Sicherheit nicht sagen. Erstens würde ich Herrn Lafontaine nie mit Herrn Ulfkotte vergleichen. Zweitens bin ich nicht der Ansicht, dass Herr Lafontaine das gesellschaftliche Klima vergiftet.
Das sehe ich anders. Den größten medialen Einfuss haben die, die über die Mainstream-Medien Massen erreichen. Und da habe ich zuvorderst die Boulevardmedien (zu denen ich persönlich übrigens schon seit Längerem auch Welt und Spiegel zähle) und
politische TV-DiskussionsrundenTalkshows im Visier. Und das sind genau die Formate, in denen Broder und Ulfkotte zum Thema Islam in den letzten Jahren omnipräsent sind.Das mach’ ich sicher nicht. Aber die beiden stehen schon lange an vorderster Front der Islamophobiker hierzulande. Und obwohl ich sehr wohl auch andere sehe, die in die selben Kerben hauen (durchaus nicht nur aus den Reihen der Publizisten, sondern auch aus denen führender Politiker), halte ich diese beiden nicht für harmlos.
— Iris — 29. August 2008, 19:33 #
„Möglicherweise ist es aus dem Ruder gelaufen…”
Meinst Du? Kann gar nicht sein…
— Twipsy — 29. August 2008, 19:33 #
@ 52, Iris:
Danke, Sie haben dafür gesorgt, dass Illes Gesetz ein weiteres Mal verifiziert wurde. Dieses laut: „Es gibt in Herrn Niggemeiers Blog keinen Beitrag über Islam-Kritik / Islamfeindlichkeit, in dem bzw. in dessen Kommentarleiste nicht früher oder später der Name Broder auftaucht.”
@ Alle:
Scherz beiseite und zum Thema: Die Anschläge vom 11. September 2001 haben den Diskurs hinsichtlich des Islam erschüttert. Wohl niemand hatte sich vorstellen können, dass es Männer gab, die über Jahre hinweg unauffällig in unserem Land lebten und währenddessen einen Massenmord vorbereiteten. Es steht seitdem die beunruhigende Frage im Raum, wie viele der in Europa lebenden Muslime zu ähnlichen Taten bereit wären bzw. wie viele sich insgeheim wünschen, unser Gesellschaftssystem zu beschädigen oder zu zerstören.
Es handelt sich dabei – und da lassen sich durchaus Parallelen zum Kalten Krieg ziehen – um die Angst vor der fünften Kolonne. Diese Angst wird zum einen durch die numerische Entwicklung der verdächtigen Bevölkerungsgruppe, zum anderen durch die nur spärlichen Kontakte mit deren Angehörigen geschürt. Mal ganz plakativ gefragt: Wissen Sie, was „Ihr” türkischer Gemüsehändler über Homosexualität, Gleichberechtigung von Mann und Frau etc. denkt? Eben nicht, und das gibt Raum für wilde Spekulationen.
Natürlich wissen Sie auch bei Ihrem „urdeutschen” Metzger nicht, welche politisch-gesellschaftlichen Ansichten er hegt, aber bei Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft geht man (aufgrund der mehr oder weniger gleichen Prägung durch Schule, Medien und gesellschaftlichen Diskurs) von einem Minimalkonsens aus – von Radikalen und Spinnern mal ganz abgesehen.
Es bleibt uns (der Mehrheitsgesellschaft) wohl nichts anderes übrig, als die muslimischen Migranten besser kennen zu lernen, um zu wissen, ob die Ängste ihnen gegenüber berechtigt sind oder nicht.
— Ille — 29. August 2008, 19:49 #
[...] Udo Ulfkotte mit seinem Baby “Pax Europa”[1]. Heute steht er in den Schlagzeilen von Stefan Niggemeier, der den Fragen nachgeht, inwiefern Ulfkotte mit seinen unzähligen Beispielen lügt. Udo [...]
— Phobische Marktschreierei | Bürger-Herold — 29. August 2008, 20:04 #
@Stefan (32) & SvenR (61)
Laut diesem DPA-Artikel
http://www.stern.de/reise/euro.....l=catredir
wurde der letzte Routemaster am 9. Dezember 2005 aus dem Verkehr gezogen.
— BigBen — 29. August 2008, 22:03 #
@65
Jetzt wird’s aber absurd. Ich empfehlen Ihnen, auch mal andere Lektüre als taz & co zu lesen. Für den Anfang empfehle ich diesen Beitrag im SPON:
MORD AN SCHWULEM TÜRKEN
„Du wirst sterben, wenn du nicht normal wirst”
http://www.spiegel.de/politik/.....14,00.html
Wenn Sie in der Realität angekommen sind, können wir gerne weiterdiskutieren.
— Marcus — 29. August 2008, 23:17 #
@78:
Nichts für ungut, aber ich bin etwas wählerisch bei der Auswahl der Leseempfehlungen, denen ich folge. Man hat ja nur ein Leben, und das ist kurz.
Und vielen Dank auch für Ihr Diskussionsangebot. Aber ich bezweifle, dass Sie und ich uns jemals in der selben ‚Realität’ begegnen.
— Iris — 29. August 2008, 23:57 #
@Ille, #75,
„Wohl niemand hatte sich vorstellen können, dass es Männer gab, die über Jahre hinweg unauffällig in unserem Land lebten und währenddessen einen Massenmord vorbereiteten.”
Doch, doch.
Mal Freud lesen zur Frage des Unbehagens an der Kultur.
Oder die vielen Hollywoodproduktionen bestaunen, deren Inhalt die Zerstörung der Zivilisation lustvoll ausgebreitet wird.
Die dumme Lust an der Zerstörung ist in uns allen, und manchmal ist sie auch nicht so dumm.
„Schade, daß Beton nicht brennt” möchte man ergänzen. Und Silikon. Äh – Silikat,
Silizium, so. :)
— Stefan W. — 30. August 2008, 4:07 #
@ BigBen #77:
Nicht, dass es wichtig wäre, aber „Routemaster” ist kein Synonym für „roter Doppeldeckerbus” im allgemeinen. Das besondere am tatsächlich im Linienverkehr abgeschaften Routemaster ist, dass man während der Fahrt auf- oder abspringen kann.
Ich war die ganze letzte Woche in London und von meinem Schreibtisch aus habe ich alle halbe Stunde rote Doppeldeckerbusse nach Canary Wharf fahren sehen. Und musste die ganze Zeit an diesen Blogeintrag denken.
— SvenR — 2. Oktober 2008, 22:35 #
Ich war neulich auf einer Vorlesung Ulfkottes oder besser gesagt … ich wollte dahin und zwar einfach aus dem Grund, dass da auch Leute drinsitzen, die nicht alles nur abnicken und brav klatschen. Dazu wurde öffentlich eingeladen durch die JU Bottwartal. Als ich und ein paar Leute jedoch davorstanden, wurden wir nicht eingelassen mit der Begründung, es sei kein Platz mehr da und man müsse sich anmelden (und das 1Stunde vor Beginn der Veranstaltung!!!). Nun gut … wir meldeten eine Spontankundgebung an und verlasen davor mit Megaphon einige Argumente gegen Ulfkotte und Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit. Ich wurde daruafhin von einem älteren Herrn ua als Drecksschwein beschimpft.
Relativ entsetzt war ich ich dann über den Bericht in der hiesigen Ludwigsburger Krieszeitung, wo es hiess, er hätte mich in „väterlichem Ton” aufgefordert, zu gehen. So ist das also mit neutraler und wahrheitsgemäßer Berichterstattung. Traurig, traurig … irgendwie macht micht das echt sauer -.-.
— System of the Raven — 4. Oktober 2008, 21:38 #
Also ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man seine augen verschließen kann.
Das wir in unserer multikuliti gesellschaft, mitlerweile einen punkt erreicht haben, an dem wir uns selbst aufgeben, und uns um jeden preis den wünschen der zugezogenen beugen, sollte doch eigentlich jedem auffallen.
Und was ich für mich viel schlimmer finde, ist das es in jeder größeren stadt no go areas gibt, nur keiner traut sich darüber zu reden.
In meiner komunalpolitischen funktion, ist das ein absolutes tabu. Nur nichts gegen die zugezogenen sagen, die partei könnte ja plötzlich als sammelbecken von alt-nazis und ewig gestrigen gesehen werden.
Und das ist in meinen augen, genau das was herr ulfkotte zu ändern versucht.
Wir alle sehen das gleiche, nur die meisten stellen die scheuklappen hoch und verdrängen alles negative.
— Carsten B — 10. Februar 2009, 0:01 #
In einem Satz: Herr Ulfkotte sagt die Wahrheit, indem er lügt?
— Stefan — 10. Februar 2009, 0:05 #
Ich muss sagen ich habe seine bücher gelesen und zwar nicht weil ich Rassist bin sondern weil unsere Mitbürger aus dem Islamischen Kulturkreis doch mehr bevorzugt werden und mich das sehr interessiert hat. Nicht jeder der den Islam krittisiert ist rassist oder Neo Nazie sie kommen doch alle nur nicht klar damit das er einer der Wenigen ist der sich traut die Wahrheit und Tatsachen ans Licht zubringen und wie er Selbst schrieb
krittisierte er nicht nur den Islam sondern auch den Rechtsradikalismus aber das interesseiert leute wie sie ja nicht jeder der mal was Falsches sagt ist sofort ein Fascho oder Nazi Laut meiner Meinung hat er mit vielen Dingen recht und ihr kommt nur nicht damit klar weil ihr die Tatsachen nicht sehen wollt *Tschüss*
— Denis Werlich — 10. Februar 2009, 19:37 #
Ich frag mich immer, warum ausgerechnet diejenigen, die sich dermaßen vor vermeintlicher Überfremdung fürchten, so auf Kriegsfuss mit der deutschen Rechtschreibung stehen.
— Linus — 10. Februar 2009, 20:50 #
Ich habe die Bücher von Ulfkotte nicht gelesen, aber wer heute
noch immer nicht an die schleichende Islamisierung Europas
glaubt, der ist nicht (wie ich) in Berlin-Neukölln und Kreuzberg
aufgewachsen ( genauer beschrieben: Urbanstr., Braunschweiger Str. zwischen Soennenallee und Karl-Marx-Str. und Wutzkyallee ).
Die Gefahr ist so real wie dieser Blog.
Natürlich sollte man nicht alles blind glauben, was man
aufgetischt bekommt. Man sollte aber auch nicht gleich alles
für abwegig erklären.
Das was z.B. Carsten B über die „No Go”-Areas schreibt stimmt
tatsächlich. Wie gesagt, bin ich unter anderem in der Urbanstr.
in Kreuzberg aufgewachsen. In der Nähe befindet sich für
Deutsche die „No Go”-Zone „Volkspark Hasenheide”. Aber für
die meisten Kommentarschreiber hier ist das wahrscheinlich gar
nicht so schlimm, weil diese „No Go”-Zone nur bei Einbruch der
Dunkelheit gilt. Man ist vermutlich als Deutscher selbst Schuld,
wenn man sich abends in Kreuzberg noch auf der Starße
befindet. Was ich aber auch für erschreckend halte, ist die
Tatsache, dass mir mehr Freunde aus meinem Freundeskreis
einfallen, die schon mindestens einmal von jungen Türken oder
Arabern überfallen worden sind, als Freunde die bisher noch
nie überfallen worden sind. Ich selbst bin auch 2mal überfallen
worden. Das erste mal ging glimpflich aus, da ich die 3 Angreifer
gut abwehren konnte und sie dann die Lust verloren haben.
Beim 2. mal haben mir 5 Türken mein Jochbein, das Schläfenbein
und die Orbita mit Schlagringen zetrümmert. 6 Stunden
wurde ich operiert und musste 1 Jahr lang mit Stahplatten im
Gesicht herumlaufen, nur weil ich nicht meinen Rucksack hergeben
wollte. Und der Oberhammer war noch, nachdem ich Entschädigung
vom Versorgungsamt ( Opferentschädigung ) beantragt hatte,
wurde dieser abgelehnt, da ich auf die Äußerung der jungen
Türken „Wir schmeissen Dich gleich vor die U-Bahn” geantwortet
habe „Das versucht mal”. Somit habe ich einen Streit provoziert
laut Versorgungsamt !!! Das ist kein Scherz und keine Story von
Herrn Ulfkotte. Wer mir nicht glaubt, dem sende ich gerne den
Bescheid der Versorgungsamts, das Polizeiprotokoll und die
Rötgenaufnahmen meines Gesichtes zu. Gottseidank hat das
Versorgungsamt dann doch noch gezahlt, aber erst als die
Klage gegen meinen zuvor abgewiesenen Widerspruch
eingereicht wurde. Das war einfach nur taktisches Kalkül.
Die haben nicht damit gerechnet, dass ich die Klage
durchziehen würde, da ich daraus keinen finanziellen Vorteil
erlangen würde, weil ich das Geld gleich weiter an die
Krankenkasse zurückzahlen musste.
Also ist es mir egal was ihr Pseudo-Wisser hier alles schreibt.
Ich diskutiere nur ernsthaft mit jemanden, der auch in einer
ähnlichen Umgebung aufgewachsen ist wie ich.
@Linus:
Schwächer kann ein Kommentar kaum sein.
Was hat die Befähigung zur deutsche Rechtschreibung
mit diesem Thema zu tun ? Überhaupt nichts !!!
Und Dein Kommentar ändert auch nichts daran, dass
Denis Werlich recht hat.
— Kritiker — 25. Februar 2009, 2:28 #
So viel bla bla…!!
Könnte euch auch in den Sinn kommen das TAZ und Co auch nich immer die Wahrheit schreiben?? Journalisten drehen es sich oft gern so wie sie es brauchen!!
Ich bin auch der Meinung das Denis Werlich gar nich so unrecht hat.
— uschi — 5. März 2009, 19:35 #
Ich hatte das „So lügen J.”-Buch noch im Regal und habe es vor ein paar Tagen entsorgt, ab in die blaue Tonne.
— Jeeves — 5. März 2009, 19:39 #
Hallo,
ich lese gerade Ulfkottes neueres Werk „SOS Abendland” – und bin gerade mal auf Seite 90 von real 376 Seiten angelangt.
In diesem Buch reiht sich Seite für Seite Ungeheuerlichkeit an Ungeheuerlichkeit und Anmaßung an Anmaßung, und wenn auch nur die Hälfte von dem, was da zu lesen steht (und mit insgesamt 845 Quellen (!) unterlegt ist) stimmt, dann verstehe ich die ganze Diskussion hier nicht – weder um um die Fehlbarkeit Ulfkottes, noch um die drohende Islamisierung Europas !
— Argusaugen — 5. Juli 2009, 22:25 #
Auch ein Ulfkotte macht mal einen Fehler. Doch fällt ein solcher Fehler deswegen gleich ins Gewicht? Die Waagschale bei den deutschen Journalisten ist bereits unten angekommen, trotzdem räume ich ihnen ein, dass sie auch mal einen objektiven Bericht zustande bringen. Ulfkotte beschenkt uns doch lediglich mit Aufklärung. Wir müssen endlich etwas gegen die Islamisierung in Europa unternehmen. Der Bürgerkrieg klopft schon an die Tür! Wir sind doch jetzt schon unterlegen. Wo gingen diese Journalisten eigentlich zur Schule? Oder sind sie aus der Angst heraus Pro-Islam? Doch Pro-Islam schützt auch nicht vor dem, was da ist!Trotzdem hetzen Journalisten gegen Ulfkotte, wo er doch nur für unsere Demokratie und unsere westlichen Werte eintritt, die es gilt wieder herzustellen. Diese Journalisten werden sich schon sehr bald umschauen, wenn es auch an ihre Türe klopft. Denn Moslems treten unsere Werte mit Füßen. Und in ihren Augen sind wir Ungläubige und Opfer.
— Henry — 15. Juli 2009, 10:05 #
Da Ulfkotte „mgl. nicht immer die richtige Wahrheit” sagt und genaugenommen nur Infos und Wissen Dritter weiterverkauft und sogar jetzt mit der Jammernummer bzgl. seine Familie für seine Zwecke einspannt ist bekannt und nichts Neues. So erzählt er mal er hätte ständigen Personenschutz des BKA, dann mal des LKA, dann er sei Quelle des BND und dort geht er ein und aus, erkennt alle bis zur Leitung, er sei als „höchstbedrohte Persönlichkeit” eingestuft… UU geht gar nicht, ich halte ihn für gefährlich.
Alle Vorträge die ich kenne sind immer der selbe Aufguss und eher Selbstbeweihräucherung.
Die Katholische Kirche ist sehr viele Jahre älter als der Islam, und hat ähnlich wie der Islam heute Abscheußliches an Ungläubigen angerichtet, somit wird auch das Phänomen Islamismus irgendwann „normalisiert” sein wird. Und geostrategen sehen den Konflikt Islamismus vs. freie Welt nicht als zukunftsträchtig.
UU ist ein rotes Tuch für mehr Menschen als Sie sich vorstellen, nur sagen tut das wenige öffentlich…
— weißwas — 24. August 2009, 23:31 #
Könnb Sie das absolute Gegenteil beweisen?
Ich denke mal eher nicht!
Davon abgeshen, viele Dinge die er vorbringt stimmen. Im geht es weniger um den islam ansich, als um extremitische Islamisten.
Ihr Leute bgreift es halt erst, wenns zu spät ist. Allerdings ist die Regierug auch nicht gerade unschuldig an der Situation. Jüngste Terrorwarnung sprechen ja wohl für sich.
Wer so dumm ist alles zu glauben was unsere Medien bringen, ist selber schuld. Ich denke der bst Weg ist, alles zu lesen was man so bekommt und sich dann eine eigene Meinung zu bilden.
— nl — 20. September 2009, 19:53 #
@92 Können Sie auch was anderes als Phrasen Dreschen? Aber wirklich, jeder einzelne Satz!
— Twipsy — 20. September 2009, 21:06 #
Das wird ja echt nicht besser hier. Deswegen wiederhole ich ganz naiv nochmal meine Frage aus #86: Wie kommt es, dass ausgerechnet die stärksten Verteidiger des Abendlandes gegen die Überfremdung durch
den IslamUfosirgendwas komisches Fremdes der deutschen Sprache schlicht nicht mächtig sind. Zufall? Durchfall?— Linus — 20. September 2009, 23:26 #
[...] [...]
— Festakt zur Grundsteinlegung f — 10. November 2009, 13:15 #
[...] [...]
— Festakt zur Grundsteinlegung f — 10. November 2009, 13:25 #
@Linus:
Nr. 90 sollte orthographisch in Ordnung sein ;-)
…es gibt also noch Hoffnung !
— argusaugen — 7. Dezember 2009, 3:15 #
Ulfkotte lügt überhaupt nicht! Er deckt Dinge auf, die in den deutschen Medien komplett verschwiegen werden! Er traut sich die zunehmende Islamisierung in Europa anzusprechen! Sonst schauen alle Deutschen weg, nur er nicht! Er macht auf Probleme aufmerksam, wie es kein anderer tut! Herr Ulfkotte ist für mich ein Vorbild! Ich habe höchsten Respekt vor seiner Arbeit! Ich als Christ bin froh, dass sich jemand für das Christentum endlich öffentlich einsetzt! Danke Herr Ulfkotte! Ich werde ihn immer unterstützen und seine Veröffentlichungen kaufen!
— Steffen Rau — 17. Januar 2010, 21:08 #
!
— Stefan Niggemeier — 17. Januar 2010, 21:12 #
!!
— nilz — 17. Januar 2010, 21:32 #
!?!!
— Thomas L — 17. Januar 2010, 22:37 #
…… ….
— treets — 17. Januar 2010, 22:48 #
,
— Ste — 17. Januar 2010, 22:48 #
der Tag wird kommen, an dem uns die deutschen Politiker nicht mehr verarschen können,weil die Beweise erdrückend sind.
Ich danke dem Herrn auf Knien dafür, dass es Menschen wie Udo Ulfkotte gibt, der uns die Augen öffnet.Machen sie weiter so Herr Ulfkotte auch ich werde weiter ihre Bücher lesen und auch anderen Mitbürgern die Augen öffnen.
— Mate59 — 24. Januar 2010, 10:51 #
Ist ja ekelhaft. Jetzt wird Herr Ulfkotte schon als von Gott gesandt beschrieben. Wer solche „Anhänger” hat, braucht sich um seine Seriösität nicht mehr zu sorgen.
— Knut — 24. Januar 2010, 12:47 #
vielleicht habt ihr ja die ganzen anderen berichte in den archiven der akte islam übersehen.
unter so einer großen sammlung von berichten, wollt ihr mir da weis machen, dass jeder einzelne erlogen sei? bitte..
die mehrzahl der berichte ist nachweisbar.
seid ruhig weiterhin tollerant gegenüber solchen kulturen, lasst euch ruhig weiterhin ausnutzten. ich für meinen teil möchte kein kind in eine welt setzten, in der vergewaltigung gerechtfertigt ist.
http://www.youtube.com/watch?v=cNZ4W2JCMfw
spuhlt ruhig vor bis 6:18 wem da das herz nicht stehen bleibt..
— klara — 1. Februar 2010, 23:54 #
Ach du großer Gott. Gleich im ersten oder zweiten Satz im Video verwechelt Ulfkotte die englische St.-Georgs-Flagge mit dem britischen Union Jack. Weiß dieser Mann denn gar nichts?
Die englische Flagge wird tatsächlich auch als rassistisches Symbol missbraucht. In diesem Fall scheint es sich aber erstens um einen Einzelfall und zweitens selbst laut Ulfkottes Quelle, dem reaktionären Boulevardblatt „Daily Express”, möglicherweise allein darum gehandelt haben, dass die Flagge eine Verkehrsbehinderung darstellte.
(Ich hab den Quatsch dann nicht weiter geguckt.)
— Stefan Niggemeier — 2. Februar 2010, 0:54 #
grad den quatsch solltest du dir anguggen, erst recht ab minute 6.
schließlich war das der hauptbestandteil meiner aussage.
— klara — 2. Februar 2010, 16:21 #
@klara
Ich suche immer noch eine Antwort auf die Frage, warum diejenigen, die sich vor Überfremdung fürchten, die eigene Sprache nicht beherrschen?
Aber vielleicht fehlt mir da einfach die Tolleranz.
— Linus — 2. Februar 2010, 16:41 #
falls du auf meine groß und klein schreibung oder mein minimales bauerndeutsch (”guggen”) anspielst, wäre das sehr traurig.. manche leute machen sich einfach nicht die mühe im internet auf groß und kleinschreibung oder nähere details zu achten, da dies einfach nicht notwendig ist. ich schreibe hier keine bewerbung oder derartiges, also brauche ich hier auch auf nichts zu achten, außer darauf, nicht persönlich zu werden.
übrigens besagt meine geburtsurkunde, ich sei keine deutsche, jedoch bin ich christin. nach meinem eigenen empfinde fühle ich mich jedoch sehr wohl als deutsche, da ich in diesem land aufgewachsen bin.
ich integriere mich völlig, ich beherrsche die sprache und auch die rechtschreibung, ich besuche eine hochschule und werde später im berufsleben brav meine steuern zahlen. ich verurteile keinen deutschen aufgrund seines aussehens oder seiner glaubensrichtung oder anderen kriterien.
ebenso nehme ich mir nicht das recht (wäre ich ein mann) eine frau zu vergewaltigen, nur weil sie kein kopftuch trägt und sich verhüllt, und weise jegliche schuld von mir ab, da ja die frau daran schuld ist wenn sie mich sexuell reizt!
ja, ich bin eine ausländerin, ich bin gast in diesem land, genauso wie es auch überwiegend die moslems (diejenigen die freiwillig konvertieren werden hier ausgeschlossen) sind, aber ich beharre nicht auf extrawünsche, nur weil mein glaube das verlangt. im gegenteil, ich stecke zurück um mich anzupassen, da mir hier ein sozialstaat ein wunderbares leben ermöglicht (krankenversicherung etc).
— klara — 3. Februar 2010, 1:09 #
Viele hier im Blog kommen einfach nicht damit klar, wenn jemand wie Herr Ulfkotte die unangenehme Wahrheit ausspricht! Deshalb auch dieser diffamierende Blog hier über Herrn Ulfkotte! Es ist vollkommen eindeutig und klar, dass es in Deutschland massive Probleme mit Einwanderern (vorwiegend aus dem muslimischen Kulturkreis) gibt. Das sagt jede Statistik und die Mehrheit der Deutschen denkt auch so bzw. haben ähnliche negative Erfahrungen mit Einwanderern gemacht. Das hat mit rechtsextrem, rassistisch oder solchen Wörtern, die hier in den Kommentaren gerne benutzt werden, überhaupt nichts zu tun! Es ist schlicht die Realität! Ich danke Herrn Ulfkotte sehr dafür, dass er den Mut hat, bestimmte Themen offen anzusprechen und nicht länger zu tabuisieren!
— Steffen Rau — 6. März 2010, 16:50 #
Herr Steffen Rau hier kommt einfach nicht damit klar, wenn jemand wie Linus die unangenehme Wahrheit ausspricht! Deshalb auch dieser nicht diffamierende Beitrag hier über Klara! Es ist vollkommen eindeutig und klar, dass es im Internet massive Probleme mit Zeigefingerpoplern (vorwiegend aus dem Rund-geschnittene-Nägel-Kulturkreis) gibt. Das sagt jede Statistik* und die Mehrheit der Kleinfingerpopler denkt auch so bzw. haben ähnliche negative Erfahrungen mit Zeigefingerpoplern gemacht. Das hat mit Tolleranz, Sex oder solchen Wörtern, die hier in den Kommentaren gerne benutzt werden, überhaupt nichts zu tun! Es ist schlicht die Realität!
*die werden unterdrückt und zensiert sag ich ihnen…
— manu — 7. März 2010, 2:43 #
Ich danke Manu sehr dafür, dass sie (er?) den Mut Hat, bestimmte Themen offen anzusprechen und nicht länger zu tabuisieren!
Die Wahrheit über Zeigefingerpopler muss endlich ans Licht!
— Kati — 7. März 2010, 7:51 #
Kann hier mal jemand die Kellertür zumachen?
— Twipsy — 7. März 2010, 12:33 #