<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Spätes Debatten-Opfer</title>
	<atom:link href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/</link>
	<description>Medienjournalist</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2012 06:35:55 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: claus</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17932</link>
		<dc:creator>claus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 10:14:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17932</guid>
		<description>Keeses Stern ist ja nun am Sinken. Kann es wirklich sein, dass niemand mehr den Artikel über ihn aus der Welt vom 8.7. hat? Springer hat den getilgt... Siehe dazu Kontakter vom 7.8.07:
Axel Springer AG
Verliert Keese die Macht bei der blauen Gruppe?
In SPRINGERS blauer Gruppe büßt CHRISTOPH KEESE gewaltig an Macht ein. Der Vorsitzende der Chefredakteursrunde überlässt Welt-Chefredakteur THOMAS SCHMID die Zuständigkeit für das Königsressort Politik.

Im Berliner Verlagshaus Axel Springer droht WamS-Chefredakteur Christoph Keese, die Macht über die blaue Gruppe zunehmend an Welt-Chefredakteur Thomas Schmid zu verlieren. Nach Informationen des Kontakters wurden die Zuständigkeiten für die Ressorts bei der Welt, Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost seit Mitte Juli titelübergreifend neu geordnet. So verantwortet innerhalb der blauen Gruppe künftig Welt-Chef Schmid die Ressorts Politik, Kultur/Literarische Welt und Reportage/Vermischtes.

Christoph Keese ist für Wirtschaft, Finanzen, Immobilien, Wissenschaft, Motor/Stil, Reise, Layout, Foto, Grafik sowie Produktion zuständig. Mopo-Chef Carsten Erdmann übernimmt Sport, die Berlin- und Regionalredaktionen sowie die ressortübergreifende investigative Einheit. &quot;Durch diese Arbeitsteilung bekommen wir die Zeit, uns intensiver um die Kommunikation mit den Ressorts zu kümmern. Zugleich bleibt das Chefredakteursprinzip gewahrt: Jeder Titel hat einen klar verantwortlichen Chefredakteur&quot;, rechtfertigt Keese den Umbau in einer E-Mail, die dem Kontakter vorliegt. Diese hatte er im Auftrag aller Chefredakteure am 11. Juli um 19.16 Uhr hausintern versandt - darunter auch an den Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner.

Herrscher ohne Königsressort

Seither schießen in den Redaktionen die Spekulationen ins Kraut. Denn Keese ist als Vorsitzender der Chefredaktionsrunde eigentlich oberster journalistischer Boss der blauen Gruppe. Viele Redakteure interpretieren die Neuordnung als gewaltigen Einflussverlust. &quot;Es ist sehr verwunderlich, dass Keese das Königsressort Politik für alle Titel abgibt&quot;, meint ein Insider. Welt-Chefredakteur Schmid habe hingegen durch den Umbau seine Position innerhalb der blauen Gruppe deutlich gestärkt.

Ein Springer-Sprecher bestätigt auf Anfrage die Neuausrichtung der Ressort-Zuständigkeiten. Es gehe dabei &quot;um eine verbesserte interne Kommunikation und nicht um Restrukturierung&quot;, so die Begründung des Verlags. Zudem würden die Chefredakteure weiterhin &quot;ihre Zeitungen und Websites in Eigenregie und unabhängig voneinander nach dem Chefredakteursprinzip&quot; leiten. Diese Struktur habe &quot;sich bewährt und bleibt wie sie ist&quot;.

Aufstieg eines Machtbewussten

Fraglich ist dennoch, was die überraschende Neustrukturierung langfristig für Keeses Karriere bei Springer bedeutet. Die kannte bislang nur eine Richtung: steil nach oben. Der heute 43-jährige Absolvent der Henri-Nannen-Schule startet als Assistent des früheren Gruner + Jahr-Vorstandschefs Gerd Schulte-Hillen. Bei der Berliner Zeitung steigt er schnell zum geschäftsführenden Redakteur und Wirtschafts-Ressortleiter auf. 1998 arbeitet er an dem Konzept für die börsentägliche Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland (FTD), deren Chefredaktion er gemeinsam mit Wolfgang Münchau übernimmt. Ab Sommer 2003 übt er die Position allein aus. Im Mai wechselt Keese dann als Chefredakteur zur Welt am Sonntag. Er verantwortet dort die Zusammenlegung der Redaktionen von Welt, WamS und Mopo und ist seit April 2006 Vorsitzender der Chefredakteursrunde sowie oberster Online-Befehlshaber.

Keese gilt als machtbewusster Mensch. Deutlich wird dies in einem Porträt, das Thomas Delekat, Theodor-Wolff-Preisträger und langjähriger Kulturreporter der Welt, bereits 2002 über den damaligen FTD-Chefredakteur verfasste. Zwar wurde der Artikel aus dem Springer-Archiv mittlerweile mit einem Sperrvermerk verbannt. Doch er ist heute aktueller denn je. Unter dem Titel &quot;Der Champion bin ich&quot; beschreibt Delekat die Affinität Keeses für den Film-Paten Vito Corleone. Pate-Fan Keese habe in der FTD einst elf Prinzipien des Machterwerbs und Machterhalts definiert. Dazu gehört eine, die Keese jetzt möglicherweise wieder vor Augen hat: &quot;Macht schwindet schleichend. Wehre dich gegen kleine Niederlagen, denn sie haben große Auswirkungen.&quot; gl</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keeses Stern ist ja nun am Sinken. Kann es wirklich sein, dass niemand mehr den Artikel über ihn aus der Welt vom 8.7. hat? Springer hat den getilgt… Siehe dazu Kontakter vom 7.8.07:<br />
Axel Springer AG<br />
Verliert Keese die Macht bei der blauen Gruppe?<br />
In SPRINGERS blauer Gruppe büßt CHRISTOPH KEESE gewaltig an Macht ein. Der Vorsitzende der Chefredakteursrunde überlässt Welt-Chefredakteur THOMAS SCHMID die Zuständigkeit für das Königsressort Politik.</p>
<p>Im Berliner Verlagshaus Axel Springer droht WamS-Chefredakteur Christoph Keese, die Macht über die blaue Gruppe zunehmend an Welt-Chefredakteur Thomas Schmid zu verlieren. Nach Informationen des Kontakters wurden die Zuständigkeiten für die Ressorts bei der Welt, Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost seit Mitte Juli titelübergreifend neu geordnet. So verantwortet innerhalb der blauen Gruppe künftig Welt-Chef Schmid die Ressorts Politik, Kultur/Literarische Welt und Reportage/Vermischtes.</p>
<p>Christoph Keese ist für Wirtschaft, Finanzen, Immobilien, Wissenschaft, Motor/Stil, Reise, Layout, Foto, Grafik sowie Produktion zuständig. Mopo-Chef Carsten Erdmann übernimmt Sport, die Berlin– und Regionalredaktionen sowie die ressortübergreifende investigative Einheit. »Durch diese Arbeitsteilung bekommen wir die Zeit, uns intensiver um die Kommunikation mit den Ressorts zu kümmern. Zugleich bleibt das Chefredakteursprinzip gewahrt: Jeder Titel hat einen klar verantwortlichen Chefredakteur«, rechtfertigt Keese den Umbau in einer E-Mail, die dem Kontakter vorliegt. Diese hatte er im Auftrag aller Chefredakteure am 11. Juli um 19.16 Uhr hausintern versandt — darunter auch an den Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner.</p>
<p>Herrscher ohne Königsressort</p>
<p>Seither schießen in den Redaktionen die Spekulationen ins Kraut. Denn Keese ist als Vorsitzender der Chefredaktionsrunde eigentlich oberster journalistischer Boss der blauen Gruppe. Viele Redakteure interpretieren die Neuordnung als gewaltigen Einflussverlust. »Es ist sehr verwunderlich, dass Keese das Königsressort Politik für alle Titel abgibt«, meint ein Insider. Welt-Chefredakteur Schmid habe hingegen durch den Umbau seine Position innerhalb der blauen Gruppe deutlich gestärkt.</p>
<p>Ein Springer-Sprecher bestätigt auf Anfrage die Neuausrichtung der Ressort-Zuständigkeiten. Es gehe dabei »um eine verbesserte interne Kommunikation und nicht um Restrukturierung«, so die Begründung des Verlags. Zudem würden die Chefredakteure weiterhin »ihre Zeitungen und Websites in Eigenregie und unabhängig voneinander nach dem Chefredakteursprinzip« leiten. Diese Struktur habe »sich bewährt und bleibt wie sie ist«.</p>
<p>Aufstieg eines Machtbewussten</p>
<p>Fraglich ist dennoch, was die überraschende Neustrukturierung langfristig für Keeses Karriere bei Springer bedeutet. Die kannte bislang nur eine Richtung: steil nach oben. Der heute 43-jährige Absolvent der Henri-Nannen-Schule startet als Assistent des früheren Gruner + Jahr-Vorstandschefs Gerd Schulte-Hillen. Bei der Berliner Zeitung steigt er schnell zum geschäftsführenden Redakteur und Wirtschafts-Ressortleiter auf. 1998 arbeitet er an dem Konzept für die börsentägliche Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland (FTD), deren Chefredaktion er gemeinsam mit Wolfgang Münchau übernimmt. Ab Sommer 2003 übt er die Position allein aus. Im Mai wechselt Keese dann als Chefredakteur zur Welt am Sonntag. Er verantwortet dort die Zusammenlegung der Redaktionen von Welt, WamS und Mopo und ist seit April 2006 Vorsitzender der Chefredakteursrunde sowie oberster Online-Befehlshaber.</p>
<p>Keese gilt als machtbewusster Mensch. Deutlich wird dies in einem Porträt, das Thomas Delekat, Theodor-Wolff-Preisträger und langjähriger Kulturreporter der Welt, bereits 2002 über den damaligen FTD-Chefredakteur verfasste. Zwar wurde der Artikel aus dem Springer-Archiv mittlerweile mit einem Sperrvermerk verbannt. Doch er ist heute aktueller denn je. Unter dem Titel »Der Champion bin ich« beschreibt Delekat die Affinität Keeses für den Film-Paten Vito Corleone. Pate-Fan Keese habe in der FTD einst elf Prinzipien des Machterwerbs und Machterhalts definiert. Dazu gehört eine, die Keese jetzt möglicherweise wieder vor Augen hat: »Macht schwindet schleichend. Wehre dich gegen kleine Niederlagen, denn sie haben große Auswirkungen.« gl</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: r0ssi</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17910</link>
		<dc:creator>r0ssi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 07:53:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17910</guid>
		<description>also das mit dem screenshot ist schon äißerst unglücklich, da hätte man sich denken können dass der arbeitgeber sich drauf beruft. bei aller kritik würde ich kein kleinstes fitzelchen interna, und wenn es nur eine leere eingabemaske der hauseigenen datenbank, cms, etc. ist, veröffentlichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also das mit dem screenshot ist schon äißerst unglücklich, da hätte man sich denken können dass der arbeitgeber sich drauf beruft. bei aller kritik würde ich kein kleinstes fitzelchen interna, und wenn es nur eine leere eingabemaske der hauseigenen datenbank, cms, etc. ist, veröffentlichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zaphodia</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17920</link>
		<dc:creator>zaphodia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 23:17:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17920</guid>
		<description>In einem muß ich Christian in 17 in Schutz nehmen:

Die ursprüngliche Verwendung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer war korrekt, die gebräuchliche Verwendung ist nämlich absurd.

Schließlich gibt der Lohnempfänger seine Arbeit und der Kapitalist nimmt sie für sich in Anspruch, korrekterweise könnte man das ganze also bestenfalls als Arbeits&lt;b&gt;platz&lt;/b&gt;nehmer und Arbeits&lt;b&gt;platz&lt;/b&gt;geber bezeichnen, der momentane Gebrauch ist Quatsch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einem muß ich Christian in 17 in Schutz nehmen:</p>
<p>Die ursprüngliche Verwendung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer war korrekt, die gebräuchliche Verwendung ist nämlich absurd.</p>
<p>Schließlich gibt der Lohnempfänger seine Arbeit und der Kapitalist nimmt sie für sich in Anspruch, korrekterweise könnte man das ganze also bestenfalls als Arbeits<b>platz</b>nehmer und Arbeits<b>platz</b>geber bezeichnen, der momentane Gebrauch ist Quatsch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nachspiel: Wir sind Papst! &#124; trice.de</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17918</link>
		<dc:creator>Nachspiel: Wir sind Papst! &#124; trice.de</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 19:29:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17918</guid>
		<description>[...] Übrigens: Eine gute Zusammenfassung der Geschichte gibt&#8217;s auch bei Stefan Niggemeier. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Übrigens: Eine gute Zusammenfassung der Geschichte gibt’s auch bei Stefan Niggemeier. […]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Textkoch</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17930</link>
		<dc:creator>Textkoch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 15:17:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spaetes-debatten-opfer/#comment-17930</guid>
		<description>Die Sache mit der Loyalität finde ich grundsätzlich interessant. Ich dachte immer, als Arbeitnehmer verkaufe ich meine Arbeitskraft, also Geld gegen Leistung. Was ist denn die Gegenleistung für Loyalität? Vielleicht war das früher mal (Arbeitsplatz-)Sicherheit. Aber damit ist es ja heute nicht mehr so weit her. Ich würde als Arrbeitnehmer (der ich nicht mehr bin, aber lange war) die Sache mit der Loyalität deswegen stets sehr formal sehen...

Andererseits bietet die Veröffentlichung von internem Material, unabhängig von der konkreten Belanglosigkeit, der Gegenseite immer einen guten Vorwand, nicht mehr inhaltlich argumentieren zu müssen. Die Veröffentlichung ist allein deswegen schon ein Fehler. Wäre doch interessant gewesen, zu erfahren, welchen Kündigungsgrund Springer ohne diesen Screenshot angegeben hätte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sache mit der Loyalität finde ich grundsätzlich interessant. Ich dachte immer, als Arbeitnehmer verkaufe ich meine Arbeitskraft, also Geld gegen Leistung. Was ist denn die Gegenleistung für Loyalität? Vielleicht war das früher mal (Arbeitsplatz-)Sicherheit. Aber damit ist es ja heute nicht mehr so weit her. Ich würde als Arrbeitnehmer (der ich nicht mehr bin, aber lange war) die Sache mit der Loyalität deswegen stets sehr formal sehen…</p>
<p>Andererseits bietet die Veröffentlichung von internem Material, unabhängig von der konkreten Belanglosigkeit, der Gegenseite immer einen guten Vorwand, nicht mehr inhaltlich argumentieren zu müssen. Die Veröffentlichung ist allein deswegen schon ein Fehler. Wäre doch interessant gewesen, zu erfahren, welchen Kündigungsgrund Springer ohne diesen Screenshot angegeben hätte…</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

