
(”Markt-Spiegel” Witzenhausen, 4. November 2009)
Bemerkenswert ist allerdings auch, was die „Markt-Spiegel”-Leute so alles in Anführungszeichen setzen:

[eingesandt von Daniel Wolf]
— 11. November 2009, 12:22 — 29 Kommentare
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(”Markt-Spiegel” Witzenhausen, 4. November 2009)
Bemerkenswert ist allerdings auch, was die „Markt-Spiegel”-Leute so alles in Anführungszeichen setzen:

[eingesandt von Daniel Wolf]
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Wurst ist Leben
das ist alles, was ich dazu sagen kann.
— Marian — 11. November 2009, 12:40 #
Ich finde die Anführungszeichen menschenverachtend.
— ponk — 11. November 2009, 12:45 #
#2
Das bißchen Artikel gibt nicht sehr viel her, aber es scheint niemand verurteilt worden zu sein bis jetzt, und somit ist der Sachverhalt auch nicht abschließend geklärt. Einer hat zugeschlagen, der Andere gilt als aggressiv und schwer zu bändigen. Man könnte da schon so Manches hinein interpretieren, ob richtig oder falsch lässt sich so nicht beurteilen. Notwehr, vielleicht? Who knows…. Menschenverachtend halte ich die Anführungszeichen aber nicht.
— SirToby — 11. November 2009, 12:57 #
@SirToby: WTF?
— matz-o-man — 11. November 2009, 13:03 #
@SirToby: Sie meinen, womöglich kann man das, was psychisch kranke Menschen in Anstalten machen, nicht als leben bezeichnen?
— Stefan Niggemeier — 11. November 2009, 13:03 #
Da wollte Einer leckere Wurst mit Ketchup essen, hat sich dann aber zwei Zähne an dem harten Ding ausgebissen. Kann passieren.
— rauskucker — 11. November 2009, 13:06 #
Die Anführungszeichen bei „Opfer” finde ich noch schlimmer. „Der merkt eh nix” oder was soll einem durch diese zu verstehen gegeben werden?
— Jan — 11. November 2009, 13:08 #
das ist nicht nur irgendeine wurst, das is die gute nordhessische ahle wurscht!
— Max — 11. November 2009, 13:08 #
@rauskucker: Es scheint sich eher um Gurkenscheiben zu handeln.
— Stefan Niggemeier — 11. November 2009, 13:10 #
Super-Symbolfoto
</zynismus>
— SvenR — 11. November 2009, 13:16 #
Bei ‚lebt’ stand wahrscheinlich vorher ‚wohnt’. Das wurde mit Doppelklick in ‚lebt’ geändert, die Anführungszeichen blieben. Pech. So die nette Deutung.
Aber ‚Opfer’ heißt doch so viel wie: ‚Mann, dem die Polizei eins auf die Mütze gegeben hat und der sich mal nicht so anstellen soll, weil wenn Polizisten das machen, dann hat das immer einen Grund.’ Oder?
(Sollen wir Wetten abschließen, wann der Kommentar kommt, der unsere ‚Vorverurteilung’ des Polizisten als ‚Bildmethoden’ geißelt? Vor oder nach dem „Ich verstehe die ganze Aufregung nicht”?)
— Alberto Green — 11. November 2009, 13:16 #
an der Titelseite ist so ziemlich alles schlimm:
das Foto, die Auswahl der Artkel, der Text und als Kroenung die Anfuehrungszeichen.
— Tobias — 11. November 2009, 13:28 #
@ 11 :)
Ich tippe mal NACH dem „Ich verstehe die ganze Aufregung nicht”?
— meykosoft — 11. November 2009, 13:30 #
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, geißle aber die ‚Vorverurteilung’ des Polizisten als eine ‚Bildmethode’.
*****
Es geht um das Foto, nicht um den Fall….
— Tom 2 — 11. November 2009, 13:31 #
@SirToby: WTF? Und sonst? Alles fit bei dir? Was, wenn nicht menschenverachtend ist es denn, wenn man mit Anführungsstrichen suggiert, der Betroffene sei nicht das Opfer und würde auch nicht leben? Was dann? Ist er Täter und haust in der Anstalt?
— Ali — 11. November 2009, 13:33 #
#5
Herr Niggemeier, bitte nicht das Wort im Mund umdrehen. Ich glaube nicht, dass der Verfasser dieses Berichts damit seine Verachtung für das Geschehene zum Ausdruck bringen wollte. Die Anführungszeichen halte ich schlicht für nutzlos an einer solchen Stelle, aber daraus Menschenverachtung zu konstruieren, halte ich dann doch für etwas sehr weit hergeholt.
— SirToby — 11. November 2009, 13:45 #
Ich hätte vielleicht dazu sagen sollen, dass sich meine Meinung auf die „” bei „Opfer” verstanden haben wollte…. man sollte eben neben dem Kommentieren im web nicht auch noch arbeiten ;)
— SirToby — 11. November 2009, 13:48 #
Der „Redakteur”, der davon „lebt”, solche „Überschriften” zu verfassen, sollte sich fragen, ob er seinen „Beruf” nicht verfehlt hat.
— Omar — 11. November 2009, 14:25 #
Entschuldigung: ich muss SirToby#17 reiterieren: man sollte nicht arbeiten und kommentieren versuchen – zumindest nicht gleichzeitig. Sollte heißen:
Der „Redakteur”, der davon „lebt”, solche „Artikel” zu verfassen …
— Omar — 11. November 2009, 14:28 #
Sehr unappetitlich, insbesondere in dieser Näher zur Wurst.
— Stefan W. — 11. November 2009, 14:52 #
Im modernen Qualitätsjournalismus kommt halt alles in die Wurst.
— Chat Atkins — 12. November 2009, 9:16 #
Für mich ein Beweis, daß die Jugendsprache salonfähig geworden ist.
— Zahlenpeter — 12. November 2009, 9:40 #
Bezüglich der Anführungsstriche bei Opfer:
Ich finde die angemessen und richtig.
Meine Begründung: Wenn das Wort Opfer nicht in Anführungsstriche stehen würde, würde man den Polizisten automatisch als Täter darstellen. Dies würde wiederum bedeuten, dass man die Reaktion des Polizisten als unangemessen bezeichnen würde, also den Polizisten als schuldig darstellen würde. Das kann man aber nicht, da die Unschuldsvermutung gilt.
Daher darf man im Moment weder von Täter, noch von Opfer sprechen.
Die Anführungsstriche bei „lebt” finde ich da eher schlimm, aber auch nicht dramatisch.
— Andi — 12. November 2009, 9:52 #
@ Andi
Das ist eine Logische Schleife zu weit gedacht. Es stimmt, dass man immer von er Unschuld einer Person ausgehen muss, das Prinziep bezieht sich jedoch auf den Täter nicht das Opfer. Da dem Mann nun 2 Zähne ausgeschlagen wurden, ist er auf jeden Fall ein Opfer, egal ob der Polizist nun als Täter verurteilt wird oder nicht.
— JO — 12. November 2009, 11:28 #
Abseits aller moralischer Fragen in Verbindung mit den Anführungszeichen stellt sich für mich die Frage, wie man erwarten kann, mit so einem Foto eine Zeitung verkaufen zu können…
— Skalg — 12. November 2009, 13:00 #
der artikel stört mein sittliches empfinden! (siehe: Hagen Rether)
@ SirToby bitte lassen Sie es sein!
@ Andi bitte nehmen Sie keinen Einfluss! Bitte!
Wo liegt WITZenhausen? Muss ich gleich mal googlemapen
— empe — 13. November 2009, 13:13 #
Diese Anführungszeichen sind so irre, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die dort absichtlich platziert wurden.
Vielleicht gibt es eine Redaktionsrichtlinie, dass pro „Absatz” zwei Begiffe in Häkchen zu setzen „sind”.
— Schreiberling — 13. November 2009, 13:44 #
Welche Anführungszeichen? Ist zwar alles sehr klein, aber wenn ich richtig hinschaue, sehe ich nur Kommata und Kata-, ähh, Apostrophen.
— dfIas — 13. November 2009, 18:38 #
Korrektur: Es sind Anführungszeichen nach sekundärem Standard auf Afrikaans oder Niederländisch!
— dfIas — 13. November 2009, 18:50 #