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2. März 2008
Plädoyer für die Zicke. Die Regeln der Medien sind grausam: Warum Obama nur gewinnen und Hillary Clinton nur verlieren kann.
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Ist denn niemand für Hillary? Warten alle nur darauf, dass sie endlich aufgibt? Oder ist es fast schöner, sie noch länger verlieren zu sehen, Vorwahl um Vorwahl, noch ein bisschen zu rechnen, wie aussichtslos ihr Kampf längst ist, noch ein bisschen zu lästern, über den Einsatz ihres Mannes, noch ein bisschen zu zeigen, wie hinter ihr im Publikum immer ältere Leute stehen, während bei Barack Obama die Jugend, die Zukunft ist?
Fast möchte man schon deshalb für Hillary Clinton sein, um gerade nicht Teil dieser erstaunlichen Welle zu sein, von der Obama getragen wird. Und auch, um sich den …
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Und der Pinocchio-Preis 2007 in der Kategorie »Präsidentschaftskandidaten« geht an… Mitt Romney für seinen Satz: »Ich habe meinen Vater mit Martin Luther King marschieren sehen«. Die Auszeichnung berücksichtigt nicht nur, dass George Romney allem Anschein nach nie mit Martin Luther King marschiert ist, sondern auch: dass die Behauptung Romneys nicht in freier Rede fiel; dass er sie seit 1978 wiederholt; dass er nachträglich versuchte, die Behauptung dadurch zu wahr erscheinen zu lassen, dass er das Wort »sehen« originell interpretierte, und dass sein Team, anstatt den Fehler zu korrigieren, vermeintliche Augenzeugen mit ihren trügerischen Erinnerungen an die Medien vermittelte.
Michael Dobbs hat diese Wahl der »Flunkerei des Jahres« getroffen. Für die Webseite der »Washington Post« schreibt er das Blog »The …
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