Was ist so schlimm daran, Kai Diekmann zu fotografieren?
Das ist keine rhetorische Frage, sondern eine ernst gemeinte: Was ist daran so schlimm? Wenn man zu den sorgfältig ausgewählten Bildern des »Bild«-Chefredakteurs und seiner Frau bei öffentlichen Empfängen oder Privataudienzen beim Papst auch mal eins sieht, wo er sich vielleicht etwas unglücklich bückt. Wenn man zu den Episoden aus dem Privatleben von Herrn Diekmann und Frau Kessler, die sie über viele Folgen in einer Kolumne für die »Für Sie« beschrieben hat, auch die passenden optischen Eindrücke bekommt. Wenn man sich ein Bild machen kann vom dem Mann, der so viel Einfluss auf das hat, worüber wir alle reden, und ihn in zutiefst menschlichen Posen sieht: beim Joggen, beim Nasepopeln, in …
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Das ist ja ne schöne Idee. Ich bin gespannt.
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Tom Junkersdorf, seit einem Jahr mit einigem Erfolg Chefredakteur der »Bravo«, war vorher bei »Bild«. Zu seiner Amtszeit als Unterhaltungschef nahm sich »Bild« Sibel Kekilli in einer Weise vor, die das Berliner Landgericht als höhnische Herabsetzung und Eingriff in die Menschenwürde bezeichnete.
Junkersdorf sagt von sich, er habe mit »Bravo« Tokio Hotel »gemacht«. Dem »Kress-Report« sagte er:
»Ich habe von Kai Diekmann bei ›Bild‹ einiges gelernt, was mir jetzt bei ›Bravo‹ nützt: Themen setzen, an Themen glauben und sie mit Gewalt durchziehen.«
Ein spannender Gesprächspartner also. Und das einstündige Telefonat, das Planet-Interview.de mit Junkersdorf führte, muss ein richtig interessantes Gespräch gewesen sein. So interessant, dass der Verlag zwei Drittel der Antworten Junkersdorfs nicht zur Veröffentlichung freigab.
Zum Glück haben die Leute von Planet-Interview.de …
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19. Mai 2002
Sex, Macht, Politik — und Estland als Testland: Was uns der Grand Prix in der kommenden Woche bescheren wird.
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Sie hätte es längst getan haben können, zum ersten Mal seit drei Jahren. Sie hätte längst einen gefunden haben können, vielleicht einen estnischen Recken, wie ihre Sängerinnen sich wünschen, vielleicht einen sechzigjährigen türkischen Tänzer, wie ihn die »Bild«-Zeitung gefunden hat, jedenfalls jemanden, der sich »gut anfühlt«, wie sie selber sagt.
Und wir könnten längst weiter sein in dem Liebesdrama um Corinna May, vielleicht schon in der Phase, wo sie erzählt, wie zärtlich er im Bett war, oder in der, wo er erzählt, wie sie beim Sex leise singt, oder auch nur in der, wo »Bild« beschreibt, wie liebevoll er ihr …
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10. Mai 2001
Lustig, lustig, tralalalalaaa. Grand Prix: Michelle wundert sich in Kopenhagen über ihr angeblich eigenes »Bild«-Tagebuch.
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Kein Sänger sollte das Haus ohne seine fleischfarbenen Ohrstöpsel verlassen. Sonst muss er im Fall eines Auftritts vor größeren Menschenmengen in windigen Hallen, wo man nicht einfach Lautsprecher-Monitore für die Interpreten aufstellen kann, fremde Ohrstöpsel benutzen, die nie richtig passen, was im Ausland besonders schlimm ist, weil es die Techniker dort ja nie schaffen, einen vernünftigen Ton draufzulegen. Michelle, deutsche Vertreterin beim Grand Prix in Kopenhagen, auch bekannt als »unsere Schlager-Prinzessin«, hat extra auf einer Tournee mit dieser Technik geübt. Und was hat sie nun zu Hause gelassen? Ihre fleischfarbenen Ohrstöpsel.
So steht sie bei der ersten Probe am Dienstagabend auf der Bühne im …
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