Ekelhaft

Ver­mut­lich werde ich es bereuen, Julia Schramm zu ver­tei­di­gen, aber bei einer Frau, die so viele tat­säch­li­che Angriffs­punkte für Kri­tik bie­tet, erscheint es mir beson­ders abwe­gig, sie noch für Dinge zu beschimp­fen, die sie gar nicht getan hat.

Die Piraten-Politikerin Julia Schramm hat ein Buch geschrie­ben, angeb­lich für ein gutes Hono­rar. Jemand hat das Buch bei Drop­box hoch­ge­la­den, wo man es sich kos­ten­los her­un­ter­la­den konnte, bis der Ver­lag erreichte, dass es gelöscht wird.

Angeb­lich steckt darin eine große Iro­nie und ein Beweis für die Ver­lo­gen­heit der Pira­ten ins­ge­samt. Denn eigent­lich, so geht die Argu­men­ta­tion, seien die Pira­ten doch dafür, dass man sich an urhe­ber­recht­lich geschüt­zen Inhal­ten ein­fach frei bedie­nen kann. Um es auf die unnach­ahm­li­che Art von Bild.de zu formulieren:

Was­ser trin­ken und Wein pre­di­gen ist auch bei den Pira­ten schwer in Mode.

(Sic!, inzwi­schen korrigiert.)

Bild.de meint, es sei »eine Geschichte so gro­tesk wie eigent­lich auch komisch«:

Julia Schramm selbst hat die Idee des geis­ti­gen Eigen­tums als »ekel­haft« bezeich­net. Doch bei ihrem eige­nen Buch sieht sie das plötz­lich ganz anders.

Das Wort »ekel­haft« hat eine unwi­der­steh­li­che Anzie­hungs­kraft auf fast alle, die über Julia Schramm und ihr ver­meint­lich bigot­tes Ver­hält­nis zum Urhe­ber­recht schrei­ben. Es fiel im April in einem Pod­cast, den man sich hier anhö­ren kann. Sie sagt darin wörtlich:

Das ist das Ekel­hafte an dem Begriff [geis­ti­ges Eigen­tum], das ist das Wider­li­che an dem Begriff: Die­ser Begriff wird genutzt, um Imma­te­ri­al­gü­ter auf Grund­rechts­ni­veau zu heben. Und das ist ein Problem.

Sie lehnt nicht das Urhe­ber­recht ab, son­dern den Begriff des »Geis­ti­gen Eigen­tums«. Man muss natür­lich nicht ihrer Mei­nung sein, aber das ist eine Posi­tion, für die es gute Gründe gibt. Der Begriff des »Geis­ti­gen Eigen­tums« ist eine Meta­pher, die Par­al­le­len zwi­schen mate­ri­el­len und geis­ti­gen Gütern behaup­tet, die nicht zwin­gend vor­han­den sind. Sie sug­ge­riert zum Bei­spiel, dass das Anfer­ti­gen einer ille­ga­len digi­ta­len Kopie das­selbe ist wie der Dieb­stahl eines Gegen­stands, und wird ent­spre­chend häu­fig als Kampf­be­griff benutzt.

Wolf­gang Michal hat auf »Carta« einen lesens­wer­ten Bei­trag über die Ent­ste­hung und Pro­ble­ma­tik des Begriffs vom »Geis­ti­gen Eigen­tum« geschrie­ben. Er plä­diert dafür, dass Netz­ak­ti­vis­ten ihn nicht mehr bekämp­fen, son­dern ihm sein »ideo­lo­gi­sches Män­tel­chen aus­zie­hen« sollen.

Jeden­falls ist es mög­lich und argu­men­ta­tiv nach­voll­zieh­bar, wenn jemand den »Begriff« des »Geis­ti­gen Eigen­tums« »ekel­haft« fin­det, und trotz­dem das Urhe­ber­recht nicht ablehnt.

Julia Schramm sagt in dem berüch­tig­ten Pod­cast ausdrücklich:

Die Pira­ten wol­len das Urhe­ber­recht nicht abschaffen.

Und sie spricht sogar damals schon, im April, dezi­diert dar­über, was ihre Hal­tung zum Urhe­ber­recht für den Umgang mit ihrem Buch und mög­li­chen ille­ga­len Kopien bedeutet:

Ich ver­such das auch gerade mei­nem Ver­lag zu ver­mit­teln. Ich saß in so’ner Ver­tre­ter­kon­fe­renz und dann kam die Mar­ke­tin­che­fin und sagte: »Ja, Frau Schramm, wie sieht das denn aus, wenn das ille­gal run­ter­ge­la­den wird?« Ich so: »Naja gut, ich will natür­lich, dass die Leute dafür bezah­len, aber ich will auch nicht, a), dass Sie sie behan­deln, als wären das Mör­der, und, b), dann schaf­fen Sie doch legale Ange­bote. Es müs­sen legale Ange­bote geschaf­fen werden.«

Worin soll nun der Wider­spruch zwi­schen die­sen Äuße­run­gen vor­her und dem aktu­el­len Vor­ge­hen von ihr und ihrem Ver­lag beste­hen? Was genau ist die Heuchelei?

Das Haupt­pro­blem an der Durch­set­zung des exis­tie­ren­den Urhe­ber­rech­tes sieht Schramm laut Pod­cast in der Kri­mi­na­li­sie­rung der Nut­zer sowie in der Gefahr, dass sich die Wei­ter­gabe und das Anfer­ti­gen ille­ga­ler Kopien nur durch eine totale Über­wa­chung von Kom­mu­ni­ka­tion ver­hin­dern lie­ßen. Bei­des pas­siert aber in die­sem Fall nicht.

Im übri­gen demons­triert das Gespräch ein­drucks­voll, wie wenig Schramm von einem Thema wis­sen muss, um sich dazu mei­nungs­stark zu äußern, aber davon mal ab: Sie hat nicht das Urhe­ber­recht als »ekel­haft« bezeich­net, son­dern den Begriff des »Geis­ti­gen Eigen­tums«. Die Frage ist nun: Wol­len oder kön­nen Jour­na­lis­ten den Unter­schied nicht ver­ste­hen? (Nicht-Journalist und Julia-Schramm-Hasser »Don Alp­honso« schreibt es auf FAZ.net natür­lich auch falsch auf.)

Das Online-Angebot der »Süd­deut­schen Zei­tung« musste sei­nen Arti­kel zum Thema schon nach­träg­lich kor­ri­gie­ren. Die bei­den Auto­ren hat­ten Schramm mit den außer­or­dent­lich sinn­lo­sen Wor­ten zitiert:

»Ich lehne nicht das Urhe­ber­recht, son­dern den Begriff des Urhe­ber­rechts ab, weil er ein Kampf­be­griff ist.«

Gesagt hatte sie aber:

»Ich lehne nicht das Urhe­ber­recht, son­dern den Begriff des geis­ti­gen Eigen­tums ab, weil er ein Kampf­be­griff ist.«

Ver­stan­den hat sueddeutsche.de den Unter­schied aber immer noch nicht. Am Ende des Arti­kels heißt es:

Wie Spie­gel Online berich­tet, hatte die Pira­tin das Urhe­ber­recht in einem Pod­cast als »ekel­haft« bezeichnet.

Nein, das hat sie nicht, und das berich­tet auch »Spie­gel Online« in dem von sueddeutsche.de ver­link­ten Arti­kel nicht. »Spie­gel Online« for­mu­liert dort nur, »Julia Schramm fin­det geis­ti­ges Eigen­tum ›ekel­haft‹«, was aller­dings natür­lich auch irre­füh­rend ist.

Die »Bild«-Zeitung nennt Schramm heute die »gie­rige Pira­tin« und fragt: »Wie ver­lo­gen ist diese Par­tei?« Dabei sollte, wenn über­haupt jemand, doch die­ses Blatt Ver­ständ­nis auf­brin­gen für den Unter­schied zwi­schen Theo­rie und Pra­xis bei die­sem Thema. Wel­cher Klep­to­mane ver­tei­digt sonst so ent­schie­den die Idee, dass man nicht steh­len darf?

Am Mitt­woch­abend hat Bild.de im Jagdrausch noch ein­mal nach­ge­legt und treibt die Ver­leum­dung der Poli­ti­ke­rin auf die Spitze:

Der eigent­li­che Auf­re­ger ist eine andere Tat­sa­che. Schramm bezeich­nete Urhe­ber­rechte einst als »ekel­haft«. Jeg­li­ches geis­ti­ges Eigen­tum sollte ihrer Mei­nung nach für alle gra­tis zur Ver­fü­gung stehen.

Das gilt aber anschei­nend nicht für sie.

Falsch. Und weiter:

In der Zei­tung »Die Welt« hat sich Schramm dazu jetzt in einem Inter­view geäu­ßert. Auf die Frage, ob sie das Vor­ge­hen gut finde, ver­sucht Schramm das als gene­röse Geste zu ver­kau­fen: »Ich bin froh, dass mein Ver­lag und ich uns dazu ent­schie­den, nicht gleich eine hohe Straf­zah­lung zu for­dern, son­dern zunächst eine kos­ten­pflich­tige ›Gelbe Karte‹ zu vergeben.«

Nein, das hat sie nicht gesagt. Der Satz lau­tet wört­lich (Her­vor­he­bung von mir):

»Ich bin froh, dass mein Ver­lag und ich uns dazu ent­schie­den haben, nicht gleich eine hohe Straf­zah­lung zu for­dern, son­dern zunächst eine nicht kos­ten­pflich­tige ›Gelbe Karte‹ zu vergeben.«

Wel­che Mög­lich­keit ist beun­ru­hi­gen­der? Dass die Leute bei Bild.de sogar zu doof sind, einen Satz zu kopie­ren, ohne sei­nen Sinn ins Gegen­teil zu ver­keh­ren? Oder dass sie den Kampf gegen ihre poli­ti­schen Geg­ner mit solch plum­pen Lügen und Fäl­schun­gen führen?

Nach­trag, 13:00 Uhr. Sueddeutsche.de hat sich trans­pa­rent kor­ri­giert, Bild.de unauf­fäl­lig, als wäre nichts gewe­sen.

Beliebteste zuerst

Der grüne Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Chris­tian Strö­bele hat öffent­lich gemacht, dass er an Pro­sta­ta­krebs erkrankt ist. Er möchte aber gerne, wenn er wie­der gesund ist, erneut für den Bun­des­tag kandidieren.

Dies sind die Kom­men­tare zu der Nach­richt auf Bild.de:

Udo Ulfkottes Recht auf Sex nach dem Tod im Islam

»Alp­traum Zuwan­de­rung« heißt das neue Buch von Udo Ulf­kotte. Es trägt den Unter­ti­tel »Lügen, Wort­bruch, Volks­ver­dum­mung«, und mit sowas kennt sich der frü­here FAZ-Journalist aus.

Ende April mel­dete er Unge­heu­er­li­ches:

Im schö­nen Ägyp­ten set­zen Mus­lime angeb­lich gerade ihr Recht auf Geschlechts­ver­kehr mit Toten per Gesetz durch. (…)

Inner­halb von sechs Stun­den nach dem Tod einer Frau dür­fen Män­ner mit ihr Geschlechts­ver­kehr haben. So will es angeb­lich das isla­mi­sche Recht, behaup­tete schon im Mai 2011 der marok­ka­ni­sche Scharia-Gelehrte Zamz­ami Abdul Bari. Und so soll es künf­tig in Ägyp­ten offi­zi­el­les Recht sein.

Für Ulf­kotte kam das nicht über­ra­schend. Er habe das schon beim Sturz des Dik­ta­tors Husni Muba­rak vor­her­ge­sagt, schreibt er. Und nun sagt er vor­aus: »Die abscheu­li­che Ent­wick­lung wird nicht vor unse­ren Gren­zen stoppen«.

Ver­ant­wort­lich sei das »von unse­ren Medien hoch­ge­ju­belte Gesin­del der Mus­lim­bru­der­schaft«, schreibt Ulf­kotte wei­ter und stellt fest: »Unsere poli­tisch kor­rek­ten Medien schauen brav weg.« Über das geplante Gesetz, das das »Recht der Män­ner auf Sex mit toten Frauen« ver­an­kert, hät­ten in den letz­ten Tagen ara­bi­sche und bri­ti­sche Medien sowie rus­si­sche Agen­tu­ren berich­tet — »nur die deut­schen Qua­li­täts­jour­na­lis­ten schwie­gen dazu«.

Das gehört zum Mythos, der Leute wie Ulf­kotte in der islam– und aus­län­der­feind­li­chen Szene so groß macht: Dass sie sagen, was die klas­si­schen Medien sich nicht zu sagen trauen.

Selbst wenn es nicht stimmt.

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»Nach diesem Urteil sollten wir uns über die NSU nicht mehr wundern«

Fast zwan­zig Jahre lang sind die Sozi­al­leis­tun­gen für Asyl­be­wer­ber und Kriegs­flücht­linge in Deutsch­land nicht erhöht wor­den. Sie lie­gen bei monat­lich 224 Euro. Das sei »evi­dent unzu­rei­chend«, urteilte ges­tern das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt. Die Höhe sei weder nach­voll­zieh­bar berech­net wor­den, noch sei eine »am Bedarf ori­en­tierte und inso­fern aktu­ell exis­tenz­si­chernde Berech­nung ersichtlich«.

Es folgt eine sub­jek­tive, aber rela­tiv reprä­sen­ta­tive Aus­wahl von öffent­li­chen Wort­mel­dun­gen von Mit­glie­dern der »BILD.de-Community« zu die­sem Urteil (teil­weise gekürzt):

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Katha­rina La Rosa

Und die hier nur schrift­lich Meckern kön­nen … WANN GEHEN WIR ENDLICH AUF DIE STRASSEN???

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Ohne Rück­sicht

Im Gegen­zug zu die­sem Urteil sollte man die Zahl der zuge­las­se­nen Asyl­an­träge ein­fach halbieren.

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Paul Ker­sey

Bald kann man als ver­nünf­ti­ger Deut­scher nur noch sei­nen Krem­pel zusam­men­pa­cken und auswandern

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Max Mül­ler

Wer sich nicht selbst ver­sor­gen kann, zurück in den Flieger.

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Klau­sius Franzius

Ich bin für eine Ände­rung im Grundgesetz,welches UNS die Mög­lich­keit ein­räumt in Flug­zeu­gen die nach Deutsch­land flie­gen den Pas­sa­gie­ren sofort nach betre­ten des Flie­gers die Pässe abzu­neh­men u.erst in Deutsch­land nach einer Kon­trolle zurück­zu­ge­ben od.die Men­schen wel­che ille­gal ein­ge­reist sind sie sofort wie­der ins nächste Flug­zeug zu set­zen u.dahin zu schi­cken von wo sie gekom­men sind.Dann ist es die­sen Verbrechern;und das sind sie ja laut Gesetz bei ille­ga­ler Einreise;nicht mög­lich sich ihrer Rei­se­pässe zu ent­le­di­gen u.ihre Her­kunft zu verweigern.Das wäre doch nur Gerecht,Oder

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Der Bereich »TV– und Videoproduktionen« bei Axel Springer präsentiert erste Ergebnisse seiner Arbeit

Es waren große Auf­ga­ben, die Claus Strunz vor einem Jahr über­tra­gen wur­den. Nach zwei­ein­halb Jah­ren hatte ihn die Axel-Springer-AG als Chef­re­dak­teur des »Ham­bur­ger Abend­blat­tes« abge­löst und ihm einen eige­nen Bereich zum Lei­ten geschaf­fen, in dem seine andau­ern­den Erfolge nicht soviel Scha­den anrich­ten konn­ten. Strunz über­nahm, wie die Pres­se­stelle des Kon­zerns bekannt gab, die Lei­tung des Berei­ches »TV– und Video­pro­duk­tio­nen« bei Axel Springer:

Kern­auf­ga­ben sei­ner neuen Funk­tion sind kon­zern­über­grei­fend die Ent­wick­lung und Umset­zung von TV– und Video­pro­duk­tio­nen für alle digi­ta­len Platt­for­men der Medi­en­mar­ken von Axel Sprin­ger. Er berich­tet direkt an den Vorstandsvorsitzenden.

Große Sache. Die Zukunft, keine Frage.

Der Bran­chen­dienst »Kon­tak­ter« berich­tete in der ver­gan­ge­nen Woche, dass Geschäfts­füh­rer Strunz »nach einer fast ein­jäh­ri­gen Zeit der Fin­dungs­phase erst­mals Ergeb­nisse prä­sen­tie­ren kann«. Das erste sicht­bare Resul­tat sei­ner Pionier-Arbeit ist die Pup­pen­show »Jes­sis EM-Club«. Sie ist seit zwei Wochen exklu­siv auf »Welt Online« zu sehen (sowie auf Bild.de mit dem Hin­weis »exklu­siv auf ›Welt Online‹«).

Und wir blen­den uns direkt in die zwölfte Folge der elf­tei­li­gen Reihe. Der Titel: »So wit­zelt Poldi über die Ita­lie­ner«.


Lukas Podol­ski: Ey, Ales­san­dro, ey, jetzt kommt einer. Was ist ein Ita­lie­ner ohne Arme und Beine?
Ales­san­dro del Piero: Weiß ich nicht.
Podol­ski: Taub­stumm.
Del Piero: Warum wol­len nach einem Län­der­spiel immer alle das Tri­kot von Mario Gomez haben?
Podol­ski: Ah, kein Plan.
Del Piero: Es ist das ein­zige, das nicht ver­schwitzt ist.
Podol­ski: Del Piero, pass auf. Was ist der Grund dafür, dass die Ita­lie­ner immer so klein sind?
Del Piero: Warum?
Podol­ski: Ihre Müt­ter sagen, dass sie arbei­ten müs­sen, wenn sie mal groß sind.

Del Piero: Geht Jogi Löw zum Arzt. »Herr Dok­tor, nie­mand beach­tet mich so rich­tig.« Sagt der Arzt: »Nächste, bitte.»
Podol­ski: Pass auf, ey, Balo­telli hum­pelt vom Platz. Fragt der Trai­ner besorgt: »Ist die Ver­let­zung schlimm?« Sagt Bao­telli, ey: »Nein, nein, Trai­ner, meine Wade ist nur ein­ge­schla­fen.»
Del Piero: Was macht Bas­tian Schwein­stei­ger wenn er die Cham­pi­ons Lea­gue gewon­nen hat?
Podol­ski: Keine Ahnung, ey.
Del Piero: Er macht die Play­sta­tion aus.

Podol­ski: Ich hab auch noch einen, ey. Was sagt der ita­lie­ni­sche Kam­mer­jä­ger, wenn er alle Küchen­scha­ben erle­digt hat? »Ey, ischabe fer­tig.»
Del Piero: Was ist der Unter­schied zwi­schen Mesut Özil und einem Lama?
Podol­ski: Ah, keine Ahnung.
Del Piero: Na, das Lama ist treff­si­che­rer.
(Geläch­ter, Applaus.)
Podol­ski: Alles voll wit­zig, ne?
Del Piero: Ja.
Podol­ski: Ja, voll wit­zig.
(Geläch­ter, Applaus, Abspann.)

(Man muss es eigent­lich im Ori­gi­nal gese­hen haben, aber gleich­zei­tig möchte ich vor dem Anse­hen warnen.)

Es han­delt sich um eine Gemein­schafts­ar­beit des Geschäfts­be­rei­ches TV– und Video­pro­duk­tion der Axel-Springer-AG mit der Sport­re­dak­tion der WELT-Gruppe und TV Ber­lin. Men­schen, die schon mal eine Hand­puppe gebaut oder gespielt oder gese­hen haben, waren offen­bar nicht beteiligt.

Laut »Kon­tak­ter« »wer­kelt« Strunz noch an ande­ren Sen­dun­gen, Quiz– und Doku-Soap-Formaten, die es aber »bis­lang nicht zur Markt­reife geschafft haben«.

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