Andererseits: Was soll man erwarten von einer Seite wie sueddeutsche.de, die ihren Lesern in einem (gemeinsam mit Langenscheidt veröffentlichten) Internetlexikon den Begriff Weblog allen Ernstes so erklärt:
Website mit nicht kommerziellem Inhalt und personalisierter Information, die regelmäßig mit Informationen zu einem bestimmten Thema aktualisiert wird. (…) Der Name ist dabei Programm und kommt von den Logfiles, in denen ein Webserver Zugangsdaten mitschneidet (…).
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Ich glaube, von allen schlechten Definitionen, was ein Blog ist, ist Turis die abwegigste:

Genau. Das Blog ist eine Gratis-Software. Entsprechend müsste gelten:
Zeitung, die; (von frühniederhochdeutsch: zidunge) ein kompliziert zu bedienendes teures Redaktions– oder Content-Management-System, das langsames und kostenpflichtiges Publizieren auf Papier ermöglicht.
Hilfe.
Und würde Turis Definition stimmen, was ein Blogger ist (»ohne Honorar«), wären gerade die erfolgreichsten Blogger keine Blogger.
(Ich hab mir die Plätze 4 bis 20 seiner »20 wichtigsten Begriffe für Blogger« daraufhin geschenkt.)
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Es war der Vormittag des 28. Dezember 2006, und Toby Harnden, USA-Chef der britischen Zeitung »Daily Telegraph«, saß in seinem Büro in Washington und hatte ein Problem. Die Hinrichtung Saddam Husseins schien unmittelbar bevorzustehen, aber was auch unmittelbar bevorstand, war der Redaktionsschluss der Zeitung. Das Interesse der Menschen, etwas über das Geschehen in Bagdad zu erfahren, würde am nächsten Morgen vermutlich riesengroß sein, und der »Daily Telegraph« fand, dass dieses Geschehen deshalb in der Zeitung nicht fehlen durfte. Aber da es zuvor bereits Dutzende Hinrichtungen gegeben hatte und Iraker und Amerikaner die Journalisten über den Ablauf informiert hatten, dachte Harnden, er könnte vorab ein fundiertes Stück schreiben, was wohl geschehen werde. Bzw., aus Sicht der Leser, was wohl geschehen ist.
Es …
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