Ein Kollege hat bei »Welt Online« nachgefragt, warum BILDblog dort plötzlich aus den »Blog-Empfehlungen« entfernt wurde. Er bekam vom Chefredakteur Christoph Keese folgende Antwort:
»(…) vielen Dank für Ihre Frage, die wir gern beantworten: Wir empfehlen prinzipiell keine Blogs, die sich gegen unsere Verlinkung wehren. In diesem Blog entstand schnell eine Debatte darüber, ob die ›Welt‹ wohl einen Link setzen dürfe. Da wir uns nicht aufdrängen wollen, listen wir den Blog nicht mehr.«
Langsam hört der Spaß aber auf.
1. Dies ist nicht das BILDblog.
2. Im BILDblog entstand keine Debatte über den Link.
3. Das BILDblog hat sich nicht gegen die Verlinkung gewehrt.
4. Ich habe mich explizit nicht gegen die Verlinkung gewehrt.
Und weil Herr Keese …
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Christoph Keese, Chefredakteur von Welt Online, schreibt zum Neustart:
Doch gerade Seiten von Medien verlinken nicht untereinander und lassen damit eine wichtige Möglichkeit des Internets außer Acht. Wir machen es anders und verlinken auch auf Wettbewerber.
Ich fürchte, er meint das nicht so. Wenn ich das richtig sehe, besteht diese Offenheit gegenüber der Konkurrenz allein darin, solche Schlagzeilen-Blöcke hier rechts anzuzeigen. Wenn »Welt Online« es ernst meinte mit den Möglichkeiten des Internets, würden sie bei diesem Artikel, der fast ausschließlich auf einem Gespräch von Christian Ströbele mit der »Netzeitung« beruht, natürlich auf den entsprechenden Originalartikel verlinken. Oder bei diesem Artikel, in dem aus einem »Spiegel Online«-Gespräch zitiert wird, auf eben jenes. (Mal …
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