Das Landgericht München hat laut einem Bericht der »Süddeutschen Zeitung« eine einstweilige Verfügung gegen die Zeitschrift »Die Aktuelle« bestätigt. Das Lügenblatt aus dem Haus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) muss eine Gegendarstellung von Karl-Theodor zu Guttenberg abdrucken.
Es geht um die Titelseite hier rechts vom 22. April. Jörg Thomann hatte damals in seiner wunderbaren FAS-Kolumne »Herzblattgeschichten« die Genesis der Schlagzeile entschlüsselt:
Frau zu Guttenberg hat ihre öffentlichen Auftritte zuletzt, weil ihr Gatte ja durch die Korrespondenz mit Universitäten und Anwälten ausgelastet ist, allein absolviert; man »könnte sagen«, findet daher Die Aktuelle, »glücklich getrennt von Karl-Theodor«. Nach wie vor nur rätseln wir, auch nach Lektüre des Artikels, was hier …
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Mit der Wahrheit hat’s Anne Hoffmann nicht so, aber das ist ihr Beruf: Sie ist Chefredakteurin der von der WAZ-Gruppe herausgegebenen Zeitschrift »Die Aktuelle«.
In der »Aktuellen« stehen Woche für Woche Geschichten, die entweder unwahrscheinlich sind oder unaufregend (oder, im schlechtesten, aber häufigsten Fall: unwahrscheinlich und unaufregend). Deshalb gibt sich die Redaktion viel Mühe, auf dem Cover einen falschen Eindruck über den tatsächlichen Inhalt zu erwecken.
Dort heißt es zum Beispiel:

Es stellt sich dann heraus, dass der »Schock« darin besteht, dass Heidi Klum neulich anscheinend mal ungeföhnt auf die Straße gegangen ist, was zwei kleine Fotos dokumentieren. Von einer »weinenden Seele« ist nicht mehr die Rede, im Inneren fragt die »Aktuelle« nur noch besorgt:
Hat sie keine Zeit mehr …
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