Nun ist er die Titelstory. Wenn sich ein Prominenter gegen den Satz wehrt, er sei schwul.

· · ·

Wie geschäftsschädigend ist es für einen Nachrichtensprecher, wenn er in der Öffentlichkeit als homosexuell gilt? Wie viele Schlagerfestivals wird er weniger moderieren dürfen? Auf wieviele Einladungen zu Firmenfesten und PR-Terminen wird er verzichten müssen? Konkrete Antworten konnte auch der Hamburger Nachrichtensprecher nicht geben, der in einem Buch über 500 berühmte Lesben, Schwule und Bisexuelle erwähnt wurde. Aber er verklagte den Berliner Quer-Verlag auf Schadensersatz. Diesen Anspruch wird er vorm Hamburger Landgericht wohl nicht durchsetzen können — mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung hätte man davon ›etwas gemerkt haben‹ müssen, der Betroffene aber sei anscheinend ›gut im Geschäft‹, so der Richter.

Für den …

Weiterlesen