»Es ist manchmal so schlicht, wie man’s unterstellt«

Ich habe jetzt her­aus­ge­fun­den, warum ich schlecht über Mar­kus Lanz schreibe: Weil er vor fünf Jah­ren die Anfrage, einen Gast­bei­trag für BILD­blog zu schrei­ben, abge­lehnt hat.

Ich hatte das längst ver­ges­sen. Lanz nicht. Und so kam es, als er kurz vor sei­ner ers­ten »Wet­ten, dass«-Sendung beim öster­rei­chi­schen Radio­sen­der Ö3 zu Gast war, zu fol­gen­dem Dialog:

[audio:http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/lanz3.mp3]

Clau­dia Stöckl: Jetzt hast du auch schon in einem »Focus«-Interview gesagt: Eigent­lich spürst du schon lange, seit du in der Fern­seh­bran­che bist, man bekommt Dre­sche. Die Kri­tik ist hart. Das merkst du jetzt, glaub ich, beson­ders. Es gibt Leute, die sagen, sie trauen dir das nicht zu. Und da gibt es ja die­sen »Spiegel«-Redakteur, den Ste­fan Nig­ge­meier, der einen ganz bösen Blog über dich geschrie­ben hat. Zum Bei­spiel hat er geschrie­ben: »Es sind ja nicht nur diese Posen, das Finger-an-den-Mund-legen, der Dackel­blick, die­ses sich Sprei­zen, die Wit­zel­sucht, die kon­se­quente Unter­for­de­rung des Zuschau­ers, die per­sön­li­chen Zudring­lich­kei­ten, die Phra­sen, die Wich­tig­tue­rei, das ganze stre­ber­hafte Gehabe.« Ja, also, er hat’s ganz böse über dich geurteilt.

Lanz: Das war ein Pamphlet!

Stöckl: Kann man dich ver­gif­ten so? Im Sinne: Trifft dich die­ses Gift?

Lanz: Ich beschäf­tige mich, ehr­lich gesagt, nicht damit, aber spe­zi­ell in sei­nem Fall habe ich eine Ver­mu­tung, die­sem Men­schen mal wirk­lich auch das Gewicht zu geben, das er eigent­lich in mei­nem Leben nicht hat. Der hat vor vie­len Jah­ren mich mal ange­fragt, ob ich an sei­nem Anti-»Bild«-Zeitungs-Blog mit­wir­ken möchte. Ich hab damals zu ihm gesagt, ich mache das nicht. Ich habe kein Inter­esse daran, in irgend­ei­ner Form gegen die »Bild«-Zeitung zu het­zen, genauso wenig wie ich ein Inter­esse daran habe, mich mit der »Bild«-Zeitung gemein zu machen. Ich hab mein jour­na­lis­ti­sches Hand­werk gelernt und ver­su­che immer, so ne gewisse Dis­tanz zu wah­ren. Und als ich das so gele­sen hab, hatte ich schon das Gefühl: Da sind noch ein paar alte Rech­nun­gen offen. Es ist manch­mal so schlicht, wie man’s unterstellt.

Ich habe, als ein Kom­men­ta­tor mir diese Stelle vor­hielt, natür­lich erst alles abge­strit­ten: Lanz, am BILD­blog mit­wir­ken, wie lächer­lich ist das denn?

Dann fiel mir ein, wor­auf er sich bezie­hen könnte. Ende 2007 haben wir viele bekannte und weni­ger bekannte Per­sön­lich­kei­ten gefragt, ob sie für uns einen Gast­bei­trag schrei­ben, als »BILD­blog­ger für einen Tag« für unsere dama­lige Advents­ak­tion. Dar­un­ter war auch Mar­kus Lanz (oder »Mario Lanz«, wie es auf einer Liste mit über 50 Namen von Wunsch-Teilnehmern steht), damals noch Mode­ra­tor des RTL-Sprengstoffmagazins »Explosiv«.

Ich habe sogar die Mail wie­der­ge­fun­den, die ich damals an den RTL-Pressesprecher geschickt hatte:

Von: Ste­fan Nig­ge­meier [mailto:stefan.niggemeier@bildblog.de]
Gesen­det: Don­ners­tag, 29. Novem­ber 2007 16:02
An: Kör­ner, Chris­tian [RTL Tele­vi­sion]
Betreff: Anfrage für Mar­kus Lanz / BILD­blog­ger für einen Tag

Lie­ber Herr Körner,

darf ich Sie mal als Boten miss­brau­chen? Könn­ten Sie für mich die fol­gende Anfrage an Mar­kus Lanz wei­ter­lei­ten? Das wäre supernett!

Vie­len Dank,
schöne Grüße
Ste­fan Niggemeier

Lie­ber Herr Lanz,

wir brau­chen Sie. Für unsere große, natür­lich 24-teilige Advents­ak­tion »BILD­blog­ger für einen Tag«.

Unser Weih­nachts­wunsch ist es, im Advent jeden Tag einen ande­ren Gast­au­tor zu prä­sen­tie­ren, der uns einen BILDblog-Eintrag schenkt. Der auf­schreibt, was ihm an der »Bild«-Zeitung auf­ge­fal­len ist: die klei­nen Merk­wür­dig­kei­ten oder das große Schlimme. Das kön­nen Feh­ler oder jour­na­lis­ti­sche Ent­glei­sun­gen des jewei­li­gen Tages sein, aber auch grund­sätz­li­che Ärger­nisse oder Gedan­ken zur »Bild«-Zeitung, was Sie immer schon mal blog­gen woll­ten — am liebs­ten natür­lich mit Bezug zur aktu­el­len »Bild«-Ausgabe. Gerne im BILDblog-Stil, gerne aber auch ganz anders: in der Form und Länge, die Sie sich wünschen.

Wir wür­den uns sehr freuen, wenn Sie dabei wären. Kön­nen Sie sich das grund­sätz­lich vor­stel­len? Wenn Ja: Sagen Sie uns schnell Bescheid, damit wir gemein­sam nach einem pas­sen­den Ter­min suchen kön­nen. Und wenn Sie noch zögern, sagen Sie uns, was Sie zwei­feln lässt — wir über­re­den Sie gern (mit guten Argu­men­ten natür­lich und mit Details über das Wie, Mit Wem und Warum).

Eine Ant­wort von Lanz habe ich nicht gefun­den, und ich kann mich nicht erin­nern, ob Lanz oder der RTL-Pressesprecher tele­fo­nisch abge­sagt haben. Fest steht nur: Mar­kus Lanz war damals nicht dabei, beim »Het­zen« gegen die »Bild«-Zeitung.

Und des­halb schreibe ich heute schlecht über Mar­kus Lanz. Woran soll es auch sonst lie­gen? An sei­nen Moderationen?

Manch­mal ist es so schlicht, wie man’s unterstellt.

»Wow.«

Drei Stun­den »Wet­ten, dass« ges­tern mit Mar­kus Lanz in neun Minuten.

Kein schöner Lanz

»Der isst, wie er Ski fährt, wie er spricht, wie er mode­riert, wie er ist — ele­gant und lust­voll. Und kon­zen­triert. (…) Er ist als Mensch ein Naturtalent.«

Der »Stern« über Mar­kus Lanz

Ich habe im »Spie­gel« die­ser Woche ver­sucht zu erklä­ren, was Mar­kus Lanz für mich so unaus­steh­lich macht.

Es sind ja nicht nur diese Posen, das Finger-an-den-Mund-legen, der Dackel­blick, die­ses sich Sprei­zen, die Wit­zel­sucht, die kon­se­quente Unter­for­de­rung des Zuschau­ers, die per­sön­li­chen Zudring­lich­kei­ten, das Des­in­ter­esse an Inhal­ten, die Fra­ge­tech­nik, die von Johan­nes B. Ker­ner gelernte Kunst, sich von sich selbst zu dis­tan­zie­ren, die Phra­sen, die ange­strengte und anstren­gende Vor­täu­schung des kri­ti­schen Nach­fra­gens, das Auf­on­du­lie­ren der Spra­che, die Wich­tig­tue­rei, das ganze stre­ber­hafte Gehabe.

Es ist auch das Aus­maß, in dem er aus sei­ner Talk­show eine Art Betriebs­aus­flug gemacht hat, mit die­sem unbe­ding­ten Wil­len zur kon­trol­lier­ten Aus­ge­las­sen­heit und die­ser gezwun­gen Kum­pel­haf­tig­keit. Hin­ter einer Fas­sade moder­ner Mun­ter­keit tun sich Abgründe spie­ßi­ger Brä­sig­keit auf.

Man kann sich das schlecht vor­stel­len, wenn man es nicht gese­hen hat, und weil ich mir ohne­hin viele Stun­den »Mar­kus Lanz« anse­hen musste, habe ich als Begleit­ma­te­rial zu mei­nem »Spiegel«-Artikel ein Worst-Of aus den Sen­dun­gen zusam­men­ge­stellt. (Ich rede mir ein, dass die Stun­den, die das gedau­ert hat, nicht nur dem Erkennt­nis­ge­winn die­nen, son­dern auch einen the­ra­peu­ti­schen Effekt für mich hatten.)

Aus dem kur­zen Video, das ich mir ursprüng­lich vor­ge­stellt hatte, ist dann aller­dings eine über 20 Minu­ten lange Col­lage geworden:

Wer sich davor fürch­tet, kann sich aller­dings auch das fol­gende Kon­den­sat auf Quickie-Länge (150 Sekun­den) ansehen:

Das Schlimmste an all­dem ist die Ahnung, dass Lanz alles rich­tig macht. Dass das vom ZDF genau so gewollt ist. Dass der Sen­der sich vor­stellt, dass seine Zuschauer so unter­hal­ten wer­den wol­len: so rou­ti­niert, so manie­riert, mit die­ser Mischung aus Wich­tig­tue­rei und Besin­nungs­lo­sig­keit — Anar­chie für Leute, die es anar­chisch fin­den, den Käse im Kühl­schrank mal ins Gemü­se­fach zu legen.

Es ist leicht, sich vor­zu­stel­len, wie Lanz diese Art der Unter­hal­tung vom Herbst an nicht mehr nur am Diens­tag, Mitt­woch, Don­ners­tag her­stellt, son­dern auch am Sams­tag­abend in einer Sen­dung namens »Wet­ten dass«. Man muss sich nur ein Sofa anstelle der Ses­sel den­ken und Rob­bie Wil­liams oder Ange­lina Jolie zusätz­lich darauf.

Nach­trag, 5. August: Inzwi­schen kann man den »Spiegel«-Artikel auch kos­ten­los lesen.

Tri-Tra-Trullala, der Philipp und die Angela: Markus Lanz redet über Politik

Mein Kol­lege Michael Han­feld von der FAZ hat einen gewal­ti­gen Wut­aus­bruch über die »Mar­kus Lanz«-Sendung vom Don­ners­tag bekom­men. Er nennt den Auf­tritt des FDP-Vorsitzenden Phil­ipp Rös­ler »ein Lehr­stück über Pro­pa­ganda im Gewand der Fami­li­en­un­ter­hal­tung«, den »›tiefs­ten Tief­punkt‹ (Rudi Völ­ler) des deut­schen Jour­na­lis­mus und den Maria­nen­gra­ben poli­ti­scher Wahrhaftigkeit«.

Michael Han­feld ist rela­tiv leicht zu erre­gen, und ich würde nicht jede Wer­tung in sei­nem Arti­kel unter­schrei­ben. Aber beim Lesen habe ich mich daran erin­nert, wie sehr auch mich beim Zuschauen ein Gefühl von Ekel über­wäl­tigt hatte und wie real mir die Sorge erschien, dass, wenn ich das zuende gucken würde, ich spä­ter in mei­nem eige­nen Erbro­chen zu mir käme.

Es hat ja nicht nur die Ebene der poli­ti­schen Pro­pa­ganda, wie sie Han­feld beschreibt. Es ist auch die Dimen­sion der Bou­le­var­di­sie­rung von The­men und Infan­ti­li­sie­rung von Kom­mu­ni­ka­tion im Fern­se­hen, die hier sicht­bar wird. Ange­sichts der Vor­ar­beit von Leu­ten wie dem See­len­pro­k­ler Rein­hold Beck­mann und dem Vase­li­ne­ar­tis­ten Johanns B. Ker­ner müsste es eigent­lich schwer sein, da noch neue Tie­fen aus­zu­lo­ten. Lanz gelingt es mühelos.

Er nimmt poli­ti­sche Pro­zesse und Aus­ein­an­der­set­zun­gen kon­se­quent aus der Per­spek­tive des Men­schelns wahr. Ich bin fast sicher, sie haben in der Redak­tion vor­her noch über­legt, ob sie die ent­schei­den­den Begeg­nun­gen zwi­schen Angela Mer­kel und Phil­ipp Rös­ler im Bundespräsidentenkandidaten-Findungsprozess nicht mit Hand­pup­pen nach­spie­len soll­ten; viel­leicht hätte Rös­ler auch den rich­ti­gen Gesichts­aus­druck der Angela-Figur mit Knete oder Nudeln for­men kön­nen. Dass das dann nicht geschah, hatte sicher nur den einen Grund: Alle wuss­ten, dass Mar­kus Lanz das auch so hin­kriegt, ein Klein­kin­der­pro­gramm aus dem Gespräch mit dem FDP-Vorsitzenden zu machen, ohne Knete und Krokodil.

»Wie stellt man sich das denn vor?« Das ist die Schlüs­sel­frage von Mar­kus Lanz. Sie sym­bo­li­siert per­fekt seine ganze ver­klemmte Zudring­lich­keit und zudring­li­che Verklemmtheit.

Tat­säch­lich erfah­ren wird dank der Art von Mar­kus Lanz eini­ges über Phil­ipp Rös­ler. Vor allem, dass er gut sein muss im Umgang mit Kin­dern oder Ver­rück­ten. Wenn ich ein­mal in eine Situa­tion gerate, wo es dar­auf ankommt, einem bewaff­ne­ten Irren gedul­dig zu erklä­ren, dass man nur ein Mobil­te­le­fon in der Hand hält und keine Fern­zün­dung für ein von Außer­ir­di­schen hin­ter den Wol­ken gepark­tes Waf­fen­sys­tem, dann wün­sche ich mir einen Men­schen mit die­ser uner­schöpf­li­chen Geduld und Gelas­sen­heit an mei­ner Seite. Ich habe die Sen­dung aus oben beschrie­be­nen Grün­den nicht zu Ende geguckt, aber ich bin zuver­sicht­lich, dass Rös­ler es bis zuletzt geschafft hat, Lanz nicht zu fra­gen, ob er ver­ges­sen hat, seine Tablet­ten zu neh­men. Dafür bewun­dere ich ihn.

Man kann sich die ganze Sen­dung in der ZDF-Mediathek angu­cken. Das kann ich aber nie­man­dem emp­feh­len. Hier ist ein Kon­den­sat:
 

Am Ende die­ses Aus­schnitts fragt Mar­kus Lanz den FDP-Vorsitzenden, wieso er kei­nen Knacks hat, obwohl er doch als Klein­kind aus Viet­nam adop­tiert wurde und Frauen auf die Frage, wel­ches Stern­zei­chen er ist, nicht mit Bestimmt­heit die Wahr­heit sagen kann. Das war tat­säch­lich der Punkt, als ich abge­schal­tet habe und mich fragte, warum das ZDF sich nicht jeden Tag für die­sen Mann und diese Talk­show recht­fer­ti­gen muss.

Andreas Englisch

Gott sei Dank war Jür­gen Fliege da. Das ist ein Gedanke, den man sonst auch nicht so oft hat, aber an die­sem Don­ners­tag war Andreas Eng­lisch, der Vatikan-Korrespondent der »Bild«-Zeitung, in der ZDF-Talkshow von Mar­kus Lanz zu Gast, um von den angeb­lich wun­der­sam erfüll­ten »Pro­phe­zei­un­gen« der katho­li­schen Kir­che zu schwär­men, und als er gerade rich­tig in Fahrt gekom­men war und sich das Glück des Leicht­gläu­bi­gen in sei­nem wir­ren Blick mate­ria­li­sierte, unter­brach ihn Fliege mit einer wir­schen Hand­be­we­gung und sagte den schö­nen Satz: »Mit wel­cher Leicht­fer­tig­keit jeder Pups, der da gelas­sen wird, als Hei­li­ger Geist offen­bart wird …!«

Es ist jedes Mal ein Ereig­nis, wenn Andreas Eng­lisch im Fern­se­hen zu sehen ist. Er sitzt dann da wie ein Sechs­jäh­ri­ger beim Abend­es­sen, über­spru­delnd von all den wun­der­sa­men Din­gen, die er wie­der erlebt hat, gluck­send, hib­be­lig. Die Füße hat er rechts und links hin­ter die Stuhl­beine geklemmt, weil es ihn sonst ver­mut­lich gar nicht über meh­rere Minu­ten ruhig am Platz hal­ten würde, mit gro­ßen Augen staunt er das an, was um ihn pas­siert. Jede Art von Dis­tanz, Fas­sung oder Besin­nung ist ihm fremd, wes­halb es auch fast ganz nor­mal ist, dass er anfängt zu wei­nen, als er vom Tod sei­ner Mut­ter erzählt und davon, dass er durch eine Ein­ge­bung wusste, wann sie ster­ben würde, und des­halb alle wich­ti­gen Ter­mine im Vor­hin­ein abge­sagt hatte.

Heide Simo­nis, die frü­here schleswig-holsteinische Minis­ter­prä­si­den­tin, saß auch in der Runde, aber zu ihrer ent­spann­ten Ratio­na­li­tät, der alles Spi­ri­tu­elle fremd ist, gibt es von dem Pla­ne­ten, auf dem Eng­lisch lebt, keine Ver­bin­dung. Neu­lich habe es bei ihr in der Küche geknackt, da habe sie gesagt: »Teu­fel, hau ab, sonst mach‹ ich ein Kreuz­zei­chen«, und danach sei es ruhig gewe­sen, erzählte sie gut­ge­launt. Eng­lisch aber miss­ver­stand die Lehre, die in die­ser klei­nen Geschichte ste­cken sollte, drehte sich zu Simo­nis und fragte mit sich hys­te­risch über­schla­gen­der Stimme: »Also? ALSO? AL-SO?!«

Das war ein biss­chen beun­ru­hi­gend — nicht nur, wenn man wusste, dass das ZDF mit die­sem Mann einen drei­tei­li­gen Film über Wun­der dreht.

Wenn wenigs­tens Fliege als Co-Autor mit dabei wäre! Als Eng­lisch mit glän­zen­den Augen erzählte, dass auch Ärzte und welt­li­che Kom­mis­sio­nen sich frag­ten, warum es zum Bei­spiel an Orten wie Lour­des so oft zu Hei­lun­gen komme, unter­brach der ihn: »Weil es auf dem Köl­ner Haupt­bahn­hof nicht gemes­sen wird!«

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