In der aktuellen Folge ihres wöchentlichen Witz– und Schimpf-Duells setzen sich die Herren Sixtus und Lobo mit den (gefühlten) Wahlprogrammen der Parteien auseinander, darunter dem der CSU. Ins Fernsehprogramm von 3sat, das die Reihe in seiner Computersendung »Neues« zeigt, schaffte es dieser Teil nur nach einem winzigen Schnitt:
Berlin / Hannover. Die CeBIT startet mit einem Paukenschlag. Das erfolgreiche Blog stefan-niggemeier.de/blog, bekannt als Innovationsmarktführer im Bereich der Medienbloggerei und preisgekrönt für seine nach unten offenen Kommentarspalten, hat heute bekannt gegeben, als erstes Blog weltweit eine individuell abschaltbare Kommentarfunktion einzuführen. »Auf diese Weise kommen wir den Wünschen vieler Blog-Leser nach, die sich von diesem interaktiven Moment bedroht fühlten oder das unfassbare Gesabbel unter viele Einträgen nicht mehr ertrugen«, erklärte Blog-Betreiber Stefan Niggemeier das neue Feature in dem nach ihm benannten Blog. Durch das Zu– und Abschalten der Diskussion mit den Lesern kann jeder das Niveau des Blogs mit einem einzigen Klick vervielfachen und halbieren bzw., je nach Standpunkt, halbieren und vervielfachen.
Sascha Lobo, strategischer Berater und Vermarkter von stefan-niggemeier.de/blog, sieht in der Technik einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Professionalisierung der Blogosphäre und erwartet eine Explosion der Werbeerlöse im bis zu einstelligen Prozentbereich: »Die Kommentare auf stefan-niggemeier.de/blog beweisen die intensive Mitmachability von Blogs bis tief in die unteren Zielgruppen hinein. Durch die individuelle Abschaltbarkeit wird sich die Nutzervarianz sehr stark einengen — ein klarer Vorteil für den Werbekunden, weil Kommentare nicht mehr unbeabsichtigt gelesen oder geschrieben werden dürften.«
Lobo plant darüber hinaus eine strategisch parallel aufgestellte Kommentarcommunity, oder kurz Kommmmunity, um sich als »First Mover im Bereich Individualized Commentary Annoyance Modulation« zu positionieren. Niggemeier will mit der Erweiterung auch philosophisches Neuland erobern: »Ob der Kommentar da ist oder nicht, das bestimmt allein der Nutzer, beides ist gleichzeitig möglich.« Das Projekt soll gleichzeitig als Hommage an das Digitale Kommentariat verstanden werden, als technisches Denk-Mal, das den Menschen zeigen soll, dass bis heute nicht in allen Ländern Kommentare möglich sind.