Antwort 2917

… auf die Frage: »Wer glaubt denn schon, was in der ›Bild‹-Zeitung steht


(»Süd­deut­sche Zei­tung«, Panorama-Seite, 23. Juli)

[mit Dank an Ste­fan K.!]

Ist die Dschungelshow nur was für Doofe?

Dinge, die so sind, wie man sich das immer gedacht hat, sind oft gar nicht so.

Die »Süd­deut­sche Zei­tung« zum Bei­spiel schrieb am ver­gan­ge­nen Frei­tag über »Ich bin ein Star, holt mich hier raus«:

Je gebil­de­ter ein Zuschauer, desto weni­ger inter­es­siert ihn die Dschun­gel­show, brachte die Zuschau­er­for­schung hin­sicht­lich der bei­den ers­ten Staf­feln her­aus. Es wird nie­man­den über­rascht haben. Eigene Misere beför­dert die Bereit­schaft, Gefal­len an Pro­gram­men wie die­sem zu fin­den, bei denen es am Ende eben um Ernied­ri­gung, Zir­kus, Gla­dia­to­ren­kämpfe und um Sadis­mus geht.

Refle­xion und Rache eige­nen Nicht-Genügens und selbst erfah­re­ner Krän­kun­gen: Ich bin ein Star — Holt mich hier raus! ist das Fern­se­hen der Gekränk­ten und Beleidigten.

Das ist ein biss­chen kurz­ge­schlos­sen von »wenig Bil­dung« auf »eigene Misere«, aber abge­se­hen davon: Stimmt das über­haupt? Ist die Dschun­gel­show eine Sen­dung für Doofe? Für Leute, die es nicht geschafft haben, einen so tol­len Job zu haben wie die Auto­rin der »Süd­deut­schen Zeitung«?

Nicht ganz. In der merk­wür­di­gen Debatte vor drei Jah­ren über das angeb­li­che »Unter­schich­ten­fern­se­hen« schon sagte der dama­lige RTL-Geschäftsführer Ger­hard Zei­ler: »Die Dschun­gel­show haben mehr junge Aka­de­mi­ker ein­ge­schal­tet als die Tagesschau.«

Und auch bei der drit­ten Staf­fel, die am Frei­tag begann, geben die Zah­len wenig Anlass, von oben auf das Publi­kum her­ab­zu­schauen. Die »Süd­deut­sche« hat zwar grund­sätz­lich Recht: Leute mit Abitur haben die ers­ten drei Shows weni­ger ein­ge­schal­tet als die nicht so gebil­de­ten Men­schen. Aber auch in die­ser Gruppe betrug der Markt­an­teil 23,3 Pro­zent — mit ande­ren Wor­ten: Fast jeder vierte Unter-50-Jährige mit Abitur, der zu die­ser Zeit den Fern­se­her anhatte, schaute »Ich bin ein Star, holt mich hier raus«. (Alle Anga­ben bezie­hen sich auf 14– bis 49-Jährige.) Auch nach dem beruf­li­chen Sta­tus sor­tiert gibt es bei den Markt­an­tei­len zwar ein Gefälle hin zur Elite, aber kein mas­sen­haf­tes Abschal­ten. Ein Miss­er­folg ist die Dschun­gel­show nur bei den Über-50-Jährigen: Bei ihnen betrug der Markt­an­teil gerade ein­mal 9,6 Prozent.

Die Lust der Gut­ge­bil­de­ten und beruf­lich Eta­blier­ten auf den ver­meint­li­chen Trash zeigt sich auch in abso­lu­ten Zah­len. Bei den jun­gen Lei­ten­den Ange­stell­ten, Beam­ten und Selbst­stän­di­gen waren die ers­ten bei­den Fol­gen von »Ich bin ein Star…« die meist­ge­se­he­nen Sen­dun­gen des Wochen­en­des (14– bis 49-jährige, Frei­tag bis Sonn­tag). Zum Ver­gleich: »Anne Will« sahen am Sonn­tag 50.000 Men­schen aus die­ser Alters– und Berufs­gruppe; die dritte Folge von »Ich bin ein Star«, die etwas spä­ter begann, 120.000.

Ein ähn­li­ches Bild ergibt sich bei den 14– bis 49-Jährigen, die min­des­tens Abitur haben: In der Hit­liste lagen an den drei Tagen »Tages­schau«, »Die Insel«, »Die Bourne Iden­ti­tät«, »Poli­zei­ruf 110″ und »Wils­berg« nach abso­lu­ten Zah­len vorne — aber dann folg­ten die Frei­tags– und Sams­tags­aus­gabe der Dschun­gel­show, weit vor Sen­dun­gen wie »heute jour­nal«, »Welt­spie­gel« oder »Politbarometer«.

Man kann es natür­lich, wenn man will, für ent­setz­lich hal­ten, dass selbst kluge und gut situ­ierte Men­schen sol­chen Schrott gucken. Man sollte nur nicht so tun, als wäre es anders.

Folklore, die im Zusammenspiel entsteht

»Sagen Sie mal, warum sind Sie eigent­lich so fett: Ist das was Gene­ti­sches oder fres­sen Sie ein­fach so viel?«

…wäre natür­lich auch eine inter­es­sante Ein­stiegs­frage für Diet­mar Bär gewe­sen. Die »Süd­deut­sche Zei­tung« hat es dann in ihrem Inter­view mit dem Schau­spie­ler aber doch ein biss­chen anders formuliert:

SZ: Herr Bär, wäre es ver­mes­sen zu ver­mu­ten, dass Sie gerne essen?

Diet­mar Bär: Nee, das ist ziem­lich rich­tig. Mit zuneh­men­dem Alter, wenn man seine Erfah­rung­schich­ten über­ein­an­der­legt, wird man ja Nahrungsspezialist.

SZ: Dann sit­zen wir nicht grund­los in einem Café die­ser Straße.

Bär: Wieso?

SZ: In die­ser Straße gibt es ein indi­sches, ein chi­ne­si­sches, ein fran­zö­si­sches Restau­rant, eine Wein­hand­lung, einen öster­rei­chi­schen Spe­zia­li­tä­ten­la­den, ein Reform­haus, einen Öko-Bäcker und einen deut­schen Metz­ger. Sie woh­nen hier.

Sagen Sie jetzt nicht, das sei ja ein merk­wür­di­ges Inter­view. Also, sagen Sie es nicht, bevor Sie nicht Bärs Erwi­de­rung kennen:

Bär: Nee. Das hier ist Char­lot­ten­burg. Ich wohne inzwi­schen in Wilmersdorf (…).

Oookay. Für mich wäre dies der Punkt im Gespräch gewe­sen, an dem ich im Stil­len zu mir gesagt hätte: Gut, dass du für eine Zei­tung arbei­test, da kannst du den pein­li­chen Anfang ein­fach streichen.

Man kann sich aber natür­lich auch dafür ent­schei­den, so eine Art Zeitungs-Live-Interview zu füh­ren, in dem man auch den größ­ten Unsinn, der sich ergibt (ins­be­son­dere wenn der Inter­viewer wild ent­schlos­sen ist, kein nor­ma­les Inter­view zu füh­ren, son­dern ein genial irr­lich­tern­des, auf dem Grat zum Wahn­sinn jon­glie­ren­des Gespräch), ein­fach eins zu eins dokumentiert.

Und wenn ich »Unsinn« schreibe und »eins zu eins«, dann meine ich das nicht nur so als Floskel.

Bär: Sie haben sich Tee bestellt?

SZ: Ja.

Bär: Sind Sie auch Teetrinker?

SZ: Ja.

Bär: (Schaut auf die Uhr)

SZ: Mit Ihrer Agen­tin waren zwei Stun­den vereinbart.

Bär: Ich gucke auf den Tee, wie lange er noch zie­hen muss.

SZ: Oh.

Hat das was von Pinter?

Bei der fol­gen­den Frage, gegen Ende des Gesprächs, weiß ich nicht ein­mal, ob ich in der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft oder der Psy­cho­lo­gie nach Erklä­run­gen suchen müsste, wie der zweite Satz zwi­schen die ande­ren gerutscht ist:

SZ: Sie haben einen Köl­ner Jubiläums-Tatort gedreht mit Ihrem Kol­le­gen Klaus J. Beh­rendt. Des­halb trin­ken wir jetzt Tee. In die­sem Film singt am Ende die Schau­spie­le­rin Anna Loos. Singt sie?

Ja, sie singt, schon seit vie­len Jah­ren, aber reden wir doch lie­ber über Interessanteres.

Bär: Ich nehme noch einen Earl Grey.

SZ: Was ich über­haupt fra­gen wollte: Schauen Sie sich Koch­sen­dun­gen an?

Bär: Klar. Beson­ders gerne Kerner.

SZ: Sicher wegen Johan­nes B. Kerner.

Bär: Wegen der vie­len Köche, wegen der Folk­lore, die da im Zusam­men­spiel ent­steht. Den Lafer habe ich sehr schät­zen gelernt, und über allen steht Schubeck.

Hier endet das Gespräch.

Bildergalerien-Bingo

Heute spie­len wir Bil­der­ga­le­ri­en­bingo mit der »Süd­deut­schen Zei­tung«. Die hat ein Inter­view mit San­dra Maisch­ber­ger geführt, und auf ihren Inter­net­sei­ten prä­sen­tiert sie es in der schöns­ten jour­na­lis­ti­schen Form, die sie kennt: als zehn­tei­lige Bil­der­ga­le­rie.

Das kann man an sich schon, nun ja: unfreund­lich fin­den. Aber die Leute von sueddeutsche.de haben sich noch etwas beson­de­res aus­ge­dacht: Es ste­hen nicht Frage und Ant­wort zusam­men, son­dern jede Seite endet mit einer Frage. Die Ant­wort folgt, wie bei einem Cliff­han­ger, erst nach dem Klick.

Bestückt ist die Bil­der­ga­le­rie, logisch: mit Bil­dern von San­dra Maisch­ber­ger. Und als kleine Übung in Qua­li­tätson­line­jour­na­lis­mus ver­su­chen Sie jetzt mal, die Fotos den­je­ni­gen The­men­blö­cken im Inter­view zuzu­ord­nen, die sie bebil­dern:
 

Abbil­dung: Maisch­ber­ger mit… Interview-Thema
(A) Anke Engelke, Michel Fried­man, Peter Scholl-Latour, Dt. Fernsehpreis (1) Nicht-Experten in Talk­shows, Chris­ti­an­sen und Plasberg
(B) Georg Kofler (2) Hel­mut Schmidt
© Gol­de­nem Pan­ther, Baye­ri­scher Fernsehpreis (3) Gäs­teak­quise bei 4 ARD-Talkshows
(D) Ste­fan Aust (4) May­brit Illner
(E) Dirk Bach, Mode­ra­tion Dt. Fernsehpreis (5) Talk als Genre, For­ma­tie­rung durch Plasberg

So, Kon­zen­tra­tion: Wel­cher Buch­stabe gehört zu wel­cher Zahl?

.….….

Na, wenn es leicht wäre, könnte es ja jeder.

.….….

Nicht spi­cken!

.….….

Hm? Sie sagen, da muss was schief­ge­lau­fen sein? Da passt gar kein Foto zu kei­nem Thema? Aber von wegen!

Die Lösung lautet:

A5, B3, C4, D2, E1.

Und bestimmt ist das für die Ver­ant­wort­li­chen von sueddeutsche.de irgend­wie zwingend.

Im Ernst: Was wir da sehen, sind nicht mehr die unsi­cher umher­ir­ren­den Ver­su­che einer gro­ßen seriö­sen Tages­zei­tung, ihren Platz im Inter­net zu fin­den, das sie mehr als jede andere Zei­tung, die ich kenne, fast aus­schließ­lich als einen ver­kom­me­nen, unwirt­li­chen und gefähr­li­chen Ort beschreibt. Die­ses Ange­bot scheint nur noch ein Ziel zu haben: Mög­lichst viele Leute anzu­lo­cken, die dumm genug sind, auf alles zu kli­cken, was sich ankli­cken lässt, und mit allem zufrie­den zu sein, was sie dahin­ter fin­den, und sei es nichts.

Unter jedem ein­zel­nen Inter­view­frag­ment mit San­dra Maisch­ber­ger steht bei sueddeutsche.de dies:

Und das Res­sort Kul­tur macht aktu­ell, von oben nach unten, mit fol­gen­den Geschich­ten auf:

Dar­un­ter folgt dann tat­säch­lich, unfass­ba­rer­weise, ein aktu­el­ler Arti­kel über das Film­fes­ti­val von Vene­dig. Es muss sich um ein Ver­se­hen handeln.

In der SZ nichts Neues

Betreff: Fra­gen zu Ihrem SZ-Artikel

Sehr geehr­ter Herr Boie,

es ermü­det mich ein wenig, die immer glei­chen Zei­tungs­texte über die angeb­lich feh­lende Rele­vanz von Blogs in Deutsch­land zu lesen. Ich weiß nicht, ob Zei­tun­gen sich ihrer eige­nen Rele­vanz dadurch ver­si­chern kön­nen, dass sie immer wie­der aus­führ­lich über etwas berich­ten, das nach ihrer eige­nen Aus­sage so irre­le­vant ist. Und ganz bestimmt hilft es der Rele­vanz von Blogs nicht, sich immer wie­der mit irre­le­van­ten Zei­tungs­ar­ti­keln über Blogs zu beschäftigen.

Und doch: Ich kann es nicht las­sen. Denn ich ver­stehe es nicht. Ich ver­stehe grund­sätz­lich nicht, warum viele Zei­tun­gen sich Blogs einer­seits mit einer sol­chen Hin­gabe wid­men und ihnen ande­rer­seits nicht ein­mal ein Min­dest­maß an Inter­esse ent­ge­gen brin­gen. Und ich ver­stehe kon­kret viele Aus­sa­gen in Ihrem Arti­kel nicht.

Sie kom­men zu Ihrem ernüch­tern­den Fazit über die deut­sche Blog-Landschaft dadurch, dass Sie sie an extrem hohen Ansprü­chen mes­sen. Sie geben aber an kei­ner Stelle einen Hin­weis dar­auf, wer diese Ansprü­che auf­stellt. Wer schon in der Über­schrift »denkt«, deut­sche Web­logs wür­den mehr bewe­gen. Und wes­sen »Erwar­tun­gen nicht erfüllt« werden.

Sie schrei­ben: »Ver­grö­ße­rung [ist] das erklärte Ziel der deut­schen Blog-Szene«. Wer hat die­ses Ziel erklärt?

Sie schrei­ben: »Man will eine Alter­na­tive zu den eta­blier­ten Medien wer­den.« Wer will das?

Sie schrei­ben: »Gro­ßes Vor­bild sind dabei die USA (…).« Wes­sen Vorbild?

Sie schrei­ben, man spre­che bei dem »Teil der deut­schen Blog­ger­szene, der über­haupt wahr­ge­nom­men wird«, »intern stolz von ›Blo­go­sphäre‹«. Das passt natür­lich gut zu dem Ein­druck von dem Grö­ßen­wahn und der Selbst­über­schät­zung, den Sie erwe­cken wol­len. Ich glaube, dass weder die Worte »intern« und »stolz« noch die Behaup­tung über­haupt zutreffen.

Sie schrei­ben, Web­logs hät­ten gro­ßes Poten­tial, denn: »Zahl­rei­che Nischen war­ten auf hoch­wer­tige Inhalte.« Sagen Sie mir ein paar die­ser war­ten­den Nischen?

Sie nen­nen als gelun­ge­nes Bei­spiel für ein rele­van­tes Blog »das Promi-Blog Viply«. Sie wis­sen sicher, dass es sich dabei um das Zweit­ver­wer­tungs– und Eigenmarketing-Produkt einer Paparazzi-Agentur han­delt, deren Fotos auch die eta­blier­ten Bou­le­vard­me­dien fül­len. Erklä­ren Sie mir, worin die spe­zi­elle »gesell­schaft­li­che Rele­vanz« die­ses Ange­bo­tes besteht — und was die Mehr­zahl der Blog­ger dar­aus ler­nen kann?

Sie schrei­ben: »Deut­sche Leser wol­len spe­zia­li­sierte Ange­bote zu ihren Lieb­lings­the­men anstatt eines wei­te­ren Ver­su­ches, klas­si­sche Zei­tun­gen zu imi­tie­ren.« Woher wis­sen Sie das? Wor­aus schlie­ßen Sie das? Was sind die Lieb­lings­the­men der Deut­schen? Und wel­che Blogs ver­su­chen Ihrer Mei­nung nach, klas­si­sche Zei­tun­gen zu imitieren?

Am Ende beru­fen Sie sich auf den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­ler und Blog­ger Jan Schmidt und schrei­ben: »Die Öffent­lich­keit von Web­logs bestünde in ihrer tech­ni­schen Zugäng­lich­keit für jeder­mann. Kei­nes­falls aber besteht sie in ihrer gesell­schaft­li­chen Rele­vanz.« Was heißt das: Die Öffent­lich­keit von Web­logs besteht nicht in ihrer gesell­schaft­li­chen Rele­vanz? Ich ver­mute, Sie wol­len ein­fach sagen: Blogs sind da, aber unwich­tig, aber das würde womög­lich nicht rele­vant genug klin­gen für die »Süd­deut­sche Zeitung«.

Gleich zwei­mal hat sie Ihren Arti­kel online gestellt, mit unter­schied­li­cher Auf­ma­chung und Über­schrift. In bei­den Fäl­len hat sie es nicht geschafft, auch nur ein ein­zi­ges Blog zu ver­lin­ken. Dafür hat sueddeutsche.de eine zehn­tei­lige Bil­der­ga­le­rie mit Screen­shots (aber auch ohne Links) der »Top Ten« der »Deut­schen Blog­charts« dazu gestellt. Erklärt wird das Zustan­de­kom­men die­ser Hit­pa­rade von sueddeutsche.de so:

Ana­log zu den deut­schen Musik­scharts [sic!] gibt es auch die deut­schen Blog­charts. Statt Media Con­trol lie­fert die Echtzeit-Internet-Suchmaschinen [sic!] Tech­no­rati die Plat­zie­run­gen über die popu­lärs­ten Blogs des deutsch­spra­chi­gen Rau­mes. Neben Aus­wer­tun­gen von Zugrif­fen auf Blogs ist die Zahl der Ver­lin­kun­gen (Erwäh­nun­gen) eines Blogs inner­halb der Blo­go­sphäre die wich­tigste Messgröße.

Nein, die ein­zige. Die Zugriffs­zah­len spie­len bei den Plat­zie­run­gen in den Deut­schen Blog­charts keine Rolle.

Ver­mut­lich kön­nen Sie, Herr Boie, nichts für die Online-Präsentation Ihres Arti­kels. Aber wür­den Sie mir Recht geben, dass Kom­pe­tenz eine Vor­aus­set­zung für Rele­vanz ist?

Ent­schul­di­gen Sie die Pole­mik, aber es fällt mir schwer, nicht pole­misch zu wer­den ange­sichts der Dis­kre­panz zwi­schen der Über­heb­lich­keit und Selbst­wahr­neh­mung der »Süd­deut­schen Zei­tung« und der Rea­li­tät ihrer Bericht­er­stat­tung im und über das Inter­net. Ich würde mich freuen, wenn Sie trotz­dem einige mei­ner Fra­gen beant­wor­ten würden.

Mit freund­li­chen Grü­ßen
etc.

(Herr Boie hat mir geschrie­ben, dass er gerade unter­wegs ist und es mit einer Ant­wort des­halb ein paar Tage dau­ern kann.)

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