Mittwoch
14. September 2011
17:21 Uhr
Im August illustrierte der irische Zeichner Jon Berkeley die Angst vor dem »double dip«, dem zweimaligen »Eintauchen« der amerikanischen Wirtschaft in die Rezession, für das Titelbild des »Economist« mit einer Hommage an das Filmplakat zum »Weißen Hai«:

Es ist ein Symbolbild, das gleichermaßen attraktiv, präzise und assoziativ das Thema trifft, das es illustriert. Aber das muss ja nicht so sein.
Die deutsche »Lebensmittelzeitung« macht in ihrer aktuellen Ausgabe mit der Illustration ihr »Journal« groß auf. Die Kollegen haben nur die Stars-and-Stripes, die die Schwimmerin im Original trägt, durch einen neutralen Badeanzug ersetzt:

Und jetzt die Preisfragen: Welches Thema illustriert Berkeleys Bild in der »Lebensmittelzeitung«? Und wie lauten Überschrift und Bildtext?
Nachtrag: Auflösung hier.
Sonntag
31. Juli 2011
22:35 Uhr
Aus dem Online-Auftritt des »Münchner Merkur«:

[mit Dank an BILDblog-Leser Ben G.]
Mittwoch
22. Juni 2011
9:26 Uhr

Ich schreib der Einfachheit halber einfach nochmal das, was ich vor einem knappen halben Jahr schon einmal geschrieben habe. Manche Einsichten dauern vielleicht einfach länger. Also:
Dieser Fehler hat tatsächlich Symbolwert. Das, was da auf dem iPhone zu sehen ist, ist nämlich nicht die Verlagsseiten-mordende »Tagesschau«-App, sondern die aus irgendwelchen Gründen ungleich ungefährlichere Internetseite tagesschau.de.
Vielleicht ist es aber natürlich auch nur ein interner Running Gag, dass »Spiegel Online« und »Spiegel« ausgerechnet bei diesem Thema, in dem es um die Qualität von Journalismus geht, sich dauerhaft einer korrekten Darstellung verweigern.
[via Netzprotokolle]
Nachtrag, 9.50 Uhr. Komisch, diesmal ging’s: »Spiegel Online« hat das Foto ausgetauscht.
Donnerstag
14. April 2011
21:41 Uhr

Radioleute haben’s auch nicht leicht.
Nachtrag, 15. April. Sicherheitshalber zeigt n24.de jetzt weder den einen noch den anderen Peter Urban, sondern Lena.
[via Frederik]
Montag
10. Januar 2011
0:43 Uhr

Dieser Fehler hat tatsächlich Symbolwert. Das, was da auf dem iPhone zu sehen ist, ist nämlich nicht die Verlagsseiten-mordende »Tagesschau«-App, sondern die aus irgendwelchen Gründen ungleich ungefährlichere Internetseite tagesschau.de.
(Die Meldung von »Spiegel Online« ist übrigens eine Agenturmeldung von dpa, die über einen Inhalt aus dem gedruckten »Spiegel« informiert. Bestimmt ist das auf irgendeiner Ebene journalistisch, arbeitsökonomisch oder markentechnisch sinnvoll.)
[mit Dank an PD!]
Nachtrag, 13.00 Uhr. Auch der gedruckte »Spiegel« weiß nicht, wie die »Tagesschau«-App aussieht.

[via Altpapier; hier im Bild die Version aus der »Spiegel«-App]