»Wow.«

Drei Stun­den »Wet­ten, dass« ges­tern mit Mar­kus Lanz in neun Minuten.

Kein schöner Lanz

»Der isst, wie er Ski fährt, wie er spricht, wie er mode­riert, wie er ist — ele­gant und lust­voll. Und kon­zen­triert. (…) Er ist als Mensch ein Naturtalent.«

Der »Stern« über Mar­kus Lanz

Ich habe im »Spie­gel« die­ser Woche ver­sucht zu erklä­ren, was Mar­kus Lanz für mich so unaus­steh­lich macht.

Es sind ja nicht nur diese Posen, das Finger-an-den-Mund-legen, der Dackel­blick, die­ses sich Sprei­zen, die Wit­zel­sucht, die kon­se­quente Unter­for­de­rung des Zuschau­ers, die per­sön­li­chen Zudring­lich­kei­ten, das Des­in­ter­esse an Inhal­ten, die Fra­ge­tech­nik, die von Johan­nes B. Ker­ner gelernte Kunst, sich von sich selbst zu dis­tan­zie­ren, die Phra­sen, die ange­strengte und anstren­gende Vor­täu­schung des kri­ti­schen Nach­fra­gens, das Auf­on­du­lie­ren der Spra­che, die Wich­tig­tue­rei, das ganze stre­ber­hafte Gehabe.

Es ist auch das Aus­maß, in dem er aus sei­ner Talk­show eine Art Betriebs­aus­flug gemacht hat, mit die­sem unbe­ding­ten Wil­len zur kon­trol­lier­ten Aus­ge­las­sen­heit und die­ser gezwun­gen Kum­pel­haf­tig­keit. Hin­ter einer Fas­sade moder­ner Mun­ter­keit tun sich Abgründe spie­ßi­ger Brä­sig­keit auf.

Man kann sich das schlecht vor­stel­len, wenn man es nicht gese­hen hat, und weil ich mir ohne­hin viele Stun­den »Mar­kus Lanz« anse­hen musste, habe ich als Begleit­ma­te­rial zu mei­nem »Spiegel«-Artikel ein Worst-Of aus den Sen­dun­gen zusam­men­ge­stellt. (Ich rede mir ein, dass die Stun­den, die das gedau­ert hat, nicht nur dem Erkennt­nis­ge­winn die­nen, son­dern auch einen the­ra­peu­ti­schen Effekt für mich hatten.)

Aus dem kur­zen Video, das ich mir ursprüng­lich vor­ge­stellt hatte, ist dann aller­dings eine über 20 Minu­ten lange Col­lage geworden:

Wer sich davor fürch­tet, kann sich aller­dings auch das fol­gende Kon­den­sat auf Quickie-Länge (150 Sekun­den) ansehen:

Das Schlimmste an all­dem ist die Ahnung, dass Lanz alles rich­tig macht. Dass das vom ZDF genau so gewollt ist. Dass der Sen­der sich vor­stellt, dass seine Zuschauer so unter­hal­ten wer­den wol­len: so rou­ti­niert, so manie­riert, mit die­ser Mischung aus Wich­tig­tue­rei und Besin­nungs­lo­sig­keit — Anar­chie für Leute, die es anar­chisch fin­den, den Käse im Kühl­schrank mal ins Gemü­se­fach zu legen.

Es ist leicht, sich vor­zu­stel­len, wie Lanz diese Art der Unter­hal­tung vom Herbst an nicht mehr nur am Diens­tag, Mitt­woch, Don­ners­tag her­stellt, son­dern auch am Sams­tag­abend in einer Sen­dung namens »Wet­ten dass«. Man muss sich nur ein Sofa anstelle der Ses­sel den­ken und Rob­bie Wil­liams oder Ange­lina Jolie zusätz­lich darauf.

Nach­trag, 5. August: Inzwi­schen kann man den »Spiegel«-Artikel auch kos­ten­los lesen.

Es ist nichts passiert

Das Blöde am Live­b­log­gen ist ja, dass man sich weder die Sen­dung ver­nünf­tig anse­hen, noch aus­ge­ruht dar­über nach­den­ken kann. Aber mit dem Abstand von immer­hin einer Stunde halte ich einen Gedan­ken für festhaltenswert:

Die letzte Gottschalk-Ausgabe von »Wet­ten dass?« war bezeich­nend für das Pro­blem, das die Sen­dung seit län­ge­rem hat: Es ist nichts in ihr passiert.

Gün­ther Jauch war zu Gast. Gott­schalk und Jauch sind befreun­det, kön­nen wun­der­bar mit­ein­an­der frot­zeln. Aber sie haben nichts mit­ein­an­der gemacht. Jauch war nach weni­gen Minu­ten abge­mel­det, saß als Deko­ra­tion auf dem Sofa herum. Als Abschieds­ge­schenk für Gott­schalk hat er ein paar Aus­schnitte mit Sen­dungs­high­lights mit­ge­bracht — nichts was die Zuschauer und Gott­schalk nicht schon Dut­zende Male gese­hen haben. Er hat sich nichts ein­fal­len las­sen, nichts riskiert.

Die ganze Sen­dung hin­durch hat Gott­schalk als Run­ning Gag ver­sucht, Jauch dazu zu brin­gen, eine sei­ner nächs­ten Shows in einem alten Anzug von sich zu mode­rie­ren. Und die Show endet, ohne dass Jauch ihn wenigs­tens pro­be­weise mal anzieht?

Zwi­schen­durch hielt Jauch die unglaub­lich gro­ßen Hosen von Dirk Nowitzki in die Höhe und stellte sich vor, wie Gott­schalk darin wohl aus­sähe. Und die Show endet, ohne dass der Mode­ra­tor das mal vorführt?

Kann sich jemand erin­nern, was Iris Ber­ben in der Sen­dung gesagt oder gemacht hat? Sie war da und trug eine fleisch­far­bene Bluse mit sehr unglück­lich dra­pier­tem Discokugel-Lametta, aber sonst? Iris Ber­ben ist eine der belieb­tes­ten und eta­blier­tes­ten Schau­spie­le­rin­nen Deutsch­lands. Sie bringt Gra­vi­tät mit und ist gleich­zei­tig eine begna­dete Komi­ke­rin — und ihr oder der Redak­tion ist exakt nichts ein­ge­fal­len, was man aus die­sem Poten­tial machen könnte, außer ihr ein paar Hand­schel­len für Gott­schalk mitzugeben?

Tho­mas Gott­schalk ist ein Mode­ra­tor, der am bes­ten ist, wenn unvor­her­ge­se­hene Dinge pas­sie­ren — und die Ver­ant­wort­li­chen las­sen seine letzte Sen­dung zu Ende gehen, ohne dass irgend­et­was für ihn Unvor­her­ge­se­he­nes pas­siert? Ein Gast, mit dem er nicht gerech­net hat, eine Aktion, auf die er nicht vor­be­rei­tet war, irgend­et­was ande­res als alte Sendungs-Ausschnitte, irgend­et­was? Irgendetwas?

Wenn dies tat­säch­lich das Ende einer Ära war und der Abschied Gott­schalks tat­säch­lich die Nation bewegte, wofür viel spricht — hätte sich dann nicht irgend­je­mand irgend­et­was ein­fal­len las­sen müs­sen? Viel­leicht mit Poli­ti­kern im Bun­des­tag, die man vor die Kamera bekom­men hätte, viel­leicht mit den Fern­seh­grö­ßen die­ses Lan­des, die jeweils in den Kulis­sen ihrer eige­nen Sen­dun­gen eine Aktion, eine Par­odie, einen Gruß gemacht hät­ten, mög­lichst jeden­falls: etwas Beson­de­res, etwas zuvor Unge­se­he­nes, etwas Über­ra­schen­des, für Gott­schalk, für die Zuschauer?

In der vor­letz­ten Sen­dung von »Wet­ten dass« gab es immer­hin ein paar Momente, in denen etwas pas­sierte: David Gar­rett brachte das Publi­kum zum Stau­nen, als er Gei­gen und Gei­gen­spie­ler am Klang erkannte. Die Gäste brach­ten Gott­schalk ein Ständ­chen. Und ich glaube, dass tat­säch­lich viele Mil­lio­nen Men­schen gleich­zei­tig den Atem ange­hal­ten haben, als es schien, als ob der junge Mann, der mit ver­bun­de­nen Augen unter Was­ser einen Zau­ber­wür­fel zurück­drehte, gar nicht mehr auf­tau­chen würde, egal wie lange es dau­ern würde.

Es braucht gar nicht viel, um etwas pas­sie­ren zu las­sen. Bei einer Show mit den Mög­lich­kei­ten von »Wet­ten dass« bräuchte es eigent­lich nur eines: den Wil­len dazu.

Ste­fan Raab hat ihn gele­gent­lich, wenn nicht wie­der Fließband-Wochen bei »TV Total« sind. Als neu­lich Jus­tin Bie­ber zu Gast war, hat er sich mit ihm ein Schlagzeug-Duell gelie­fert. Das war, kann man natür­lich sagen, nichts Welt­be­we­gen­des. Aber es bot genau das, was gute, im bes­ten Sinne harm­lose Unter­hal­tung leis­ten kann: Ver­gnü­gen. Und Gesprächs­stoff. Und man bekam sogar eine Seite von Jus­tin Bie­ber zu sehen, die man noch nicht kannte; er wirkte fast befreit von der Last, immer nur in den­sel­ben Stan­dard­si­tua­tio­nen sich selbst zu spielen.

Als Raab vor drei Jah­ren bei »Wet­ten dass« war, dachte er sich selbst­ver­ständ­lich auch etwas aus. Erst par­odierte er, in Abspra­che mit dem Syn­chron­dol­met­scher, die klas­si­sche Internationaler-Gast-mit-Knopf-im-Ohr-Situation. Und dann hul­digte er Udo Jür­gens, indem er sein »Aber bitte mit Sahne« am Flü­gel zum bes­ten gab, stil­echt mit eigens mit­ge­brach­tem Bademantel.

Auch Anke Engelke und Bas­tian Pas­tewka haben einige Momente geschaf­fen, in denen etwas pas­sierte, als sie als »Wolf­gang & Anne­liese« bei »Wet­ten dass?« auf­tra­ten und Gott­schalk aus sei­ner Rou­tine zwangen.

Das war ein­mal üblich: dass Pro­mi­nente, die zu »Wet­ten dass« gehen, sich etwas Beson­de­res aus­den­ken. Und diese Funk­tion hat­ten auch die Wett­ein­lö­sun­gen für Gäste, die sich ver­tippt hat­ten: Men­schen, die wir aus dem Fern­se­hen in einer bestimm­ten Rolle ken­nen, dazu zu brin­gen, aus ihr her­aus zu fal­len. Uner­reich­bare Men­schen angreif­bar zu machen.

Alles vor­bei. Vor­letzte Sen­dung sollte Otto Waal­kes als Wett­ein­lö­sung aus einem Eis­block einen Schlüs­sel her­aus­schmel­zen, was nach weni­gen Minu­ten von allen Betei­lig­ten gnä­dig ver­ges­sen wurde.

»Wet­ten dass« ist eine Sen­dung gewor­den, die nichts mehr ris­kierte, und damit meine ich nicht lebens­ge­fähr­li­che Wet­ten. Es ist eine Sen­dung gewor­den, der es völ­lig genügte, dass Iris Ber­ben auf dem Sofa sitzt, ohne sich Gedan­ken zu machen, was sie dort tut oder was man dort mit ihr tun könnte.

Man­fred Teub­ner, der für sie ver­ant­wort­li­che Unter­hal­tungs­chef des ZDF, hört im nächs­ten Jahr auf, aber ver­mut­lich ist er in Wahr­heit schon lange im Ruhestand.

Tho­mas Gott­schalk, der popu­lärste Mode­ra­tor des deut­schen Fern­se­hens been­det eine von zehn Mil­lio­nen Men­schen gese­hene Traditions-Show, die er und die ihn geprägt hat, und alles, was der Pro­duk­tion ein­fällt zu sei­nem Abschied sind ein paar alte Aus­schnitte und am Ende Laser­strah­len und die Worte »Danke Tho­mas« als Leuchtschrift.

Man muss es Arbeits­ver­wei­ge­rung nennen.

Einer geht noch, einer geht noch raus

Am heu­ti­gen Diens­tag­vor­mit­tag hat »RP Online«, das Inter­net­an­ge­bot der »Rhei­ni­schen Post«, sei­nen sechs­ten Text über die »Wet­ten dass«-Sendung vom ver­gan­ge­nen Sams­tag ver­öf­fent­licht (die vier Bil­der­ga­le­rien nicht mit­ge­rech­net). Es sind alle­samt Texte, die man am bes­ten ver­ste­hen kann, wenn man sie sich in der schnör­ke­li­gen Hand­schrift einer Elf­jäh­ri­gen vor­stellt: fröh­lich gedan­ken­los hin­ge­schrie­ben, stau­nend, plap­pernd und vol­ler Flüch­tig­keits– und Rechtschreibfehler.

Es begann noch am Abend der Sendung:

Frankfurt/Main (RPO). ((Es scheint, als hätte die Düs­sel­dor­fer Zei­tung einen Kor­re­spon­den­ten vor Ort gehabt. Also, nicht vor Ort der Sen­dung in Nürn­berg. Son­dern in Frankfurt/Main.)) Mit sanf­ter Stimme hauchte sie ihren Song »L’Amoureuse« ((Rich­tig.)) in das Mikro­fon und ver­zau­berte die Zuschauer mit ihrer Stimme. Carla Bruni wirkte bei ihrem Auf­tritt bei »Wet­ten dass…?« am Sams­tag­abend unge­zwun­gen, natür­lich und sympathisch.

(…) Über­ra­schend nahm sich Carla Bruni Zeit für einen kur­zen Plausch mit dem Mon­de­ra­tor ((sic)). Ihre Augen strahl­ten, als sie zwi­schen Karl Lager­feld und Tho­mas Gott­schalk auf dem »Wet­ten dass…?«-Sofa saß und mit fran­zö­si­schem Akzent »Guten Abend Deutsch­land« flüs­terte. Spä­tes­tens in die­sem Moment hatte sie die Her­zen der deut­schen Zuschauer ent­gül­tig ((sic)) erobert. (…)

Das Fazit des Abends: Span­nende Wet­ten, schöne Frauen und erfreu­lich wenig »Küsschen-Küsschen-Szenen« von Mode­ra­tor Tho­mas Gottschalk.

Am Sonn­tag­mor­gen hat­ten die Bil­der­ga­le­rie­pro­du­zen­ten von »RP Online« die erste Bil­der­ga­le­rie pro­du­ziert. In ins­ge­samt 37 Tei­len infor­mierte sie die Leser dar­über, dass Carla Bruni »bei ihrem Auf­tritt unge­zwun­gen, natür­lich und sym­pa­thisch wirkte«. Dazu ver­öf­fent­lichte »RP Online« einen zwei­ten Text:

Düs­sel­dorf (RPO). Mhh, lecker! Tho­mas Gott­schalk musste am Sams­tag­abend bei sei­ner »Wet­ten, dass…?«-Sendung in einem rie­sen­gro­ßen Topf mit Senf baden. Gott­schalk konnte trotz­dem noch lachen. Kein Wun­der, schließ­lich hatte er drei wun­der­schöne Frauen in sei­ner Sen­dung zu Gast.

(…) Syl­vie van der Vaart, die Ehe­frau des nie­der­län­di­schen Fuß­ball­pro­fis Rafael van der Vaart, rauschte in einem gol­de­nen Kleid — tie­fer Aus­schnitt inklu­sive — die Stu­diotreppe her­un­ter. Tho­mas Gott­schalk ver­schlug es bei ihrem Anblick kurz die Spra­che. Spä­ter ver­lor er sogar seine Mode­ra­ti­ons­karte und ver­gaß den Text. Ob das an Syl­vie lag? Wer weiß. Jeden­falls schla­wen­zelte ((sic)) er in typi­scher Gottschalk-Manier um das Model herum. (…)

[Carla Bruni] hauchte mit sanf­ter Stimme ihren Song »Comme si de rien n’était« ((Falsch.)) (»Als ob nichts gewe­sen wäre«) ins Mikro­fon und ver­zau­berte die Zuschauer. Bruni wirkte unge­zwun­gen, natür­lich und sym­pa­thisch. Neben der glit­zern­den, braun­ge­brann­ten Syl­vie sah sie in ihrem züch­ti­gen Nadelstreifen-Outfit schon fast blass aus.

Ange­sichts die­ses hohen Besuchs wahrte sogar Tho­mas Gott­schalk höf­lich Dis­tanz — keine Küsschen-Küsschen-Szene und keine schmal­zi­gen Kom­pli­mente. Statt­des­sen ein züch­ti­ges Hän­de­schüt­teln und der Satz: »Wir haben uns schon mal gese­hen, da habe ich Carla noch geduzt. Nun werde er die Gat­tin des fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten Nico­las Sar­kozy aus Respekt sie­zen«. Brav, Herr Gottschalk. (…)

Das Fazit des Abends: Span­nende Wet­ten, schöne Frauen und am Ende: Tho­mas Gott­schalk in Senf.

Es wurde Nach­mit­tag, und die­selbe Auto­rin ver­öf­fent­lichte zu einer wei­te­ren Bil­der­stre­cke (»So schön ist Salma im Dirndl«) einen wei­te­ren Artikel:

Nürn­berg (RPO). Ein ech­ter Bayer würde wahr­schein­lich sagen: »Die hat ordent­lich Holz vor der Hütt’n«. Und damit hätte er ver­dammt recht. Schau­spie­le­rin Salma Hayek lag am Sams­tag­abend bei »Wet­ten, dass..« mit ihrem Tipp falsch und musste ihr »klei­nes Schwar­zes« gegen ein Dirndl ein­tau­schen. Es war wie für sie gamacht ((sic)) .

(…) Syl­vie van der Vaart, die Ehe­frau des nie­der­län­di­schen Fuß­ball­pro­fis Rafael van der Vaart, rauschte in einem gol­de­nen Kleid — tie­fer Aus­schnitt inklu­sive — die Stu­diotreppe her­un­ter. Tho­mas Gott­schalk ver­schlug es bei ihrem Anblick kurz die Spra­che. Spä­ter ver­lor er sogar seine Mode­ra­ti­ons­karte und ver­gaß den Text. Ob das an Syl­vie lag? Wer weiß. Jeden­falls schla­wen­zelte ((sic)) er in typi­scher Gottschalk-Manier um das Model herum. (…)

Am Ende der Sen­dung hieß es für Tho­mas Gott­schalk: »Ab in den Senf­topf, Herr Gott­schalk«. Der Mode­ra­tor hatte die Saal­wette ver­lo­ren und musste des­halb in einem Senf­topf abtau­chen. Pech für Gott­schalk, lus­tig für die Zuschauer.

Dann war das Wochen­ende vor­bei, aber »RP Online« hatte seine Chro­nis­ten­pflicht noch nicht erfüllt. Am Mon­tag­mor­gen erschien ein neuer Arti­kel — der vierte:

Nürn­berg (RPO). Sel­ten war ein Dirndl so üppig gefüllt. Der Anblick von Salma Hay­eks Dekol­le­tee bei »Wet­ten, dass..?« am Sams­tag war eine Augen­weide — keine Frage. Das scheint auch die Schau­spie­le­rin selbst so zu sehen, denn sie wählte genau die­ses Dirndl aus meh­re­ren Klei­dern aus.

(…) Salma ist ins­ge­samt eine zier­li­che Per­son. Doch seit der Geburt ihrer Toch­ter im Sep­tem­ber 2007 trägt sie oben­herum Körb­chen­größe 80 C. Das Kleid war für diese Maße »etwas« zu eng und wurde hin­ter der Bühne für Salma pas­send gemacht — fast zumin­dest. Ein klit­ze­klei­nes biss­chen zu eng war es bei ihrem Auf­tritt noch immer. Frau Hayek gefällt es trotz­dem. Sie will das ori­gi­nal bay­ri­sche Dirndl offen­bar sogar für 2600 Euro kaufen.

Viel­leicht sieht man die Schau­spie­le­rin ja bald im Dirndl auf einem roten Tep­pich in Hol­ly­wood. Ihre Kol­le­gin­nen würde sie mit die­sem Out­fit jeden­falls rei­hen­weise in den Schat­ten stellen.

Ja, viel­leicht, reihenweise.

Am Abend des­sel­ben Tages war es dann mal wie­der Zeit für eine neue Bil­der­ga­le­rie: »Die schöns­ten Dirndl auf dem Okto­ber­fest« heißt sie ver­wir­ren­der­weise, zeigt zunächst vor allem Frau Hayek in Nürn­berg, nicht beim Okto­ber­fest, um dann eine scharfe Kurve zu neh­men: »Doch auf dem Okto­ber­fest 2008, das am Sonn­tag zuende ging, tum­mel­ten sich noch jede Menge ande­rer Dirndl-Schönheiten.«

Pas­send zur Bil­der­stre­cke gab es auch einen neuen Artikel:

Düs­sel­dorf (RPO). Seit ihrem Auf­tritt bei »Wet­ten, dass..?« am Sams­tag­abend steht es fest: Salma Hayek ist die unan­ge­foch­tene Dirndl-Königin. Mit ihrem Super-Dekolletee kön­nen selbst ein­ge­fleischte Dirndl-Trägerinnen, wie die Wahl-Münchnerin Vero­nika Fer­res oder Vickey ((sic)) Lean­d­ros nicht mit­hal­ten. Aber: Nicht nur Salma ist im Dirndl-Rausch.

(…) Auch Salma gefiel sich in dem Kleid und kaufte es für 2600 Euro. Ihr Out­fit wurde extra auf ihre Kör­per­maße zuge­schnit­ten. Ob sie damit im nächs­ten Jahr auf dem Münch­ner Okto­ber­fest erschei­nen wird, ver­riet sie noch nicht.

Fest steht: Mit ihrem Auf­tritt bei »Wet­ten, dass..?« klet­tert Salma an die Spitze der schöns­ten Dirndl-(Trägerinnen) ((Bitte beach­ten Sie auch die mutige Idee, das Wort »Trä­ge­rin­nen« ein­mal in Klam­mern zu set­zen.)) 2008 und lässt pro­mi­nente Dirndl-Trägerinnen, wie Vero­nika Fer­res, Vickey ((sic)) Lean­d­ros und Sarah Brand­ner, die Freun­din von Bas­tian Schwein­stei­ger, hin­ter sich. (…)

Heute nun haben wir Diens­tag, aber es gibt ja noch so viel zu sagen zur »Wet­ten dass«-Sendung vom ver­gan­ge­nen Sams­tag. Und so wurde aus den bekann­ten Ver­satz­stü­cken und Bil­dern eine wei­tere Foto­stre­cke gewirkt (»Salma Hayek stiehlt Carla Bruni die Show«) und Arti­kel sechs veröffentlicht:

Düs­sel­dorf (RPO). Vor der jüngs­ten Aus­gabe des Erfolgs­for­mats »Wet­ten, dass ..?« wurde Carla Bruni als abso­lu­ter Star­gast gehan­delt. Doch über die Sän­ge­rin und Ehe­frau des fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten Nico­las Sar­kozy spricht nach ihrem Auf­tritt nie­mand mehr – Salma Hayek stahl ihr ein­deu­tig die Show.

(…) Hayek stellt Carla Bruni nicht nur wegen ihrem aktu­el­len Enga­ge­ment [für Unicef] in den Schat­ten. Da sie als Wett­pa­tin ver­lor (ein BMX-Fahrer schaffte den Sprung über ein mit Ram­pen ver­se­he­nes Haus nicht), musste sie in ein knap­pes Dirndl schlüp­fen, das die Män­ner­her­zen höher schla­gen ließ. Bruni zeigte sich hoch geschlos­sen, in dunk­ler Bluse und dunk­ler Hose.

Da bleibt ein gro­ßes Dekol­le­tee und ein schwin­gen­der Rock doch eher im Gedächt­nis. Und wenn das dafür sorgt, dass auch das Unicef-Engagement Hay­eks nicht ver­ges­sen wird, kön­nen wir froh sein, dass sie die Wette ver­lo­ren hat.

Nach­trag, 19:00. Soeben ist bei »RP Online« ein neuer Arti­kel mit einer wei­te­ren Bil­der­ga­le­rie ver­öf­fent­licht wor­den, dies­mal nicht im Res­sort »Gesell­schaft«, son­dern »Digi­tale Welt«:

Düs­sel­dorf (RPO). Seit ihrem Auf­tritt bei »Wet­ten, dass ..?« ist Schau­spie­le­rin Salma Hayek Gesprächs­thema Num­mer eins – nicht nur in Deutsch­land. Ihr üppi­ges Dekol­le­tee, das ein Dirndl formte, geht um die Welt.

Als »Sexy Milk­maid« wird Hayek in einem US-amerikanischen Blog genannt ((sic)) . (…)

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FUSSNOTEN (»sic« in Auswahl)

Public Wetting

  • 23:02. Ste­fan: Äh, ja. Ich hatte zwar nach dem letz­ten Live-Blogging schon ein grö­ße­res Server-Paket gebucht, aber es war wohl nicht genug. Und es ist eh immer noch das nicht so tolle Live-Blogging-Plugin. Vor dem nächs­ten Ver­such mache ich meine Haus­auf­ga­ben, ver­spro­chen! Trotz­dem vie­len Dank all den Kom­men­ta­to­ren. Schöne Grüße. Bis bald!
  • 23:00. Peer: 22.40 Uhr: Wie trau­rig. Unser Live­b­log­ging ist zum Live-on-Tape-Bloggiung gewor­den. Und »Wet­ten dass…?« macht nach Kool and the Gang Som­mer­pause. Was für ein Abend! Wir ver­ab­schie­den uns nach­träg­lich. Stefan?
  • 22:59. Peer: 22.31 Uhr: Huch – jetzt schon vor­bei? War der Boh­len eigent­lich da? Hab ich gar nicht mitgekriegt.
  • 22:59. Ste­fan: 22.30. Warum wird am Ende, wenn die Sen­dung durch ist, noch­mal gesun­gen? Warum? Und dann noch zwei Songs? Das machen die bei »Wet­ten dass« seit eini­ger Zeit, und ich ver­stehe es nicht.
  • 22:58. Peer: 22.29 Uhr: Der Zun­gen­mann wird Wett­kö­nig. Na, wer hätte das gedacht? Äh: Wer hätte das nicht gedacht? Und unten die Ein­blen­dung: 5 Minu­ten wird über­zo­gen. Wie? Nur 5 Minu­ten? Es geht zuende mit die­ser Show.
  • 22:58. Peer: 22.23 Uhr: Ein hüp­fen­der mal­l­or­ci­ni­scher Sän­ger rockt die Arena. Soll ein Som­mer­hit sein, was er da singt. Nun gut. Man lernt nie aus.
  • 22:57. Ste­fan: 22.21 Uhr. Liz Hur­ley singt mit Robert Blanco »Ein biss­chen Spaß muss sein«, und ich weiß wie­der, warum ich als sehr jun­ger Mensch schon instän­dig hoffte, dass jemand nach der Sen­dung die aus­län­di­schen Gäste bei­seite nimmt und ihnen all die Merk­wür­dig­kei­ten erklärt, die da pas­siert sind, und ihnen sagt, dass wir nicht alle so sind.
  • 22:57. Peer: 22.19 Uhr. Hur­ley und Blanco sin­gen »Ein biss­chen Spaß muss sein«, Blanco hält Hur­ley dabei im Tail­len­griff und das Publi­kum klatscht falsch im Takt dazu. Irre. Gott­schalk über Blanco: »In Fach­krei­sen nennt man ihn den Fluch der Karibik.«
  • 22:57. Ste­fan: 22.16 Uhr. Schön war die­ses Schwei­gen Gott­schalks: Er guckt Liz Hur­ley an, denkt, dass er viel­leicht irgend­so­was wie Kon­ver­sa­tion betrei­ben sollte und nie­mand was sagen wird, wenn er nichts sagt, und sagt dann, quasi als Kapi­tu­la­tion, in die­ser Arena auf Mal­lorca zu ihr: »Du bist immer gerne in Deutschland.«
  • 22:56. Peer: 22.15 Uhr: Jetzt darf Blanco sei­nen geschau­fel­ten Mist vorne in die erste Reihe zur ver­sam­mel­ten ZDF-Riege brin­gen. Chef­re­dak­teur Bren­der grinst. Und hat wie­der sein senf­far­be­nes Sakko an.
  • 22:56. Ste­fan: 22.12 »Um Got­tes Wil­len, Du hast Kin­der«, sagt Gott­schalk zu dem Kan­di­da­ten, der mit der Zunge Ven­ti­la­to­ren anhält.
  • 22:53. Peer: 22.11 Uhr: Wir hat­ten gerade ziem­lich Pro­bleme mit dem Ser­ver. Par­don. Jetzt jeden­falls will Marc Böhm aus Bot­trop einen Ven­ti­al­tor mit der Zunge anhal­ten, und das klingt nicht nur extrem albern, son­dern sieht auch äußerts lus­tig aus. Und weil Liz Hur­ley nicht geglaubt hat, muss sie gleich was von Roberto Blanco singen.
  • 22:49. Ste­fan: Liz Hur­ley auf dem Sofa. Oder wie Gott­schalk ablas: »Eliza­beth Hur­ley«. Jo.
  • 22:03. Peer: Gott­schalk bie­tet Liz Hur­ley die Pina Colada an – aber da hat die Schö­ne­ber­ger vor­her schon dran genu­ckelt bevor sie in die Stal­lun­gen ver­schwand!!! Unfass­bar. ZDF spart an den Getränken.
  • 22:03. Ste­fan: Liz Hur­ley auf dem Sofa. Oder wie Gott­schalk ablas: »Eliza­beth Hur­ley«. Jo.
  • 21:57. Ste­fan: Man weiß ja nicht, ob Enri­que Igle­sias, der nun seit vie­len Stun­den auf die­sem Sofa sitzt, das ganze Gesche­hen ins Ohr über­setzt kriegt. Vor allem weiß man nicht, ob man es ihm wün­schen sollen.
  • 21:55. Peer: Bas­tian in den Kom­men­ta­ren fragt, ob ich es wirk­lich nötig habe, Witze von Gott­schalk zu klauen (das Documenta-Ding). Äh, viel­leicht sollte ich ein­fach bes­ser zuhören.
  • 21:52. Peer: Bon Jovi sind gerade dran. Schlag­zeu­ger Tico Tor­res hat übri­gens ein Geschäft für Baby­mode im Neben­be­ruf, hab ich heute mit­be­kom­men. Span­nend, oder?
  • 21:51. Ste­fan: Bon Jovi. Man kann ja viel gegen den haben. Was ICH gegen den habe: Der hat Ally McBeal auf dem Gewissen.
  • 21:51. Ste­fan: Roberto Blanco muss jetzt den den Stier­stall aus­mis­ten. Wobei der Stier rich­tig sym­pa­thisch aus­sieht. Die Hör­ner sind ihm glaube ich auch nur auf­ge­schnallt. Sicher­heits­hal­ber und so.
  • 21:46. Ste­fan: So im Dun­keln macht die leere Arena doch was her. Nett angeleuchtet.
  • 21:45. Peer: Chi­nese erfolg­reich: 25 Sekun­den mit den Zäh­nen gehal­ten. Hat ein biss­chen nach Docu­menta ausgesehen.
  • 21:42. Peer: Gott­schalk: »Alp­traum für Acker­mann: Chi­ne­sen schlu­cken deut­sche Bank.«
  • 21:42. Ste­fan: Gott­schalk: »Was heißt ‚ein biss­chen Spaß muss sein’ auf chi­ne­sisch?»
    Über­set­ze­rin: – — -
    Gott­schalk: »Ha Ha Ha.«

    (Heißt das nicht »Yahoo«?)

  • 21:41. Peer: Hier sta­pelt gleich ein Chi­nese irgend­wel­che Bänke mit den Zäh­nen oder so.
  • 21:40. Ste­fan: Erschüt­ternde Kom­men­tare aus den, äh, Kom­men­ta­ren:
    Johan­nes: Das wirk­lich schlimme ist: ich hocke hier ohne alko­hol.
    (Das haben wir nicht gewollt.)
  • 21:37. Peer: Schö­ne­ber­ger hat übri­gens ihre beste »Blon­des Gift«-Sendung damals mit Blanco gemacht, als sie ihn nach dem Ärger in der Bou­le­vard­presse um seine zahl­rei­chen Lieb­schaf­ten ganz ernst fragte: »Du drängst dich nie in den Vor­der­grund, Roberto, warum las­sen dich die Medien nicht in Ruhe?«
  • 21:35. Ste­fan: Henry Maske foto­gra­fiert als Tou­rist ver­klei­det das Publi­kum. Das Publi­kum tobt.
  • 21:34. Ste­fan: Man wirft Wet­ten dass ja immer vor, dass da nur Leute hin­ge­hen, um ihre neuen Plat­ten und Filme zu pro­mo­ten. Ande­rer­seits, wenn man das streng nähme, dürfte Roberto Blanco da nicht sitzen.
  • 21:31. Peer: Ich glaube ja: Wenn der Pocher das ab Herbst mit dem Gott­schalk zusam­men macht, wird das alles viel, viel besser.
  • 21:29. Peer: Roberto Blanco und Bar­bara Schö­ne­ber­ger kom­men rein­ge­kutscht. Blanco schmeißt sich gleich mal an Gercke an. Und Gott­schalk: »Deine Mut­ter fand ihn toll.«
  • 21:27. Peer: Pro­mis­pot­ting: Ich hab Heidi Klums Pey­man schon im Publi­kum gese­hen, hat aber offen­bar nur für einen Platz in den hin­te­ren Rei­hen gereicht. Wer hat mehr zu bieten?
  • 21:26. Ste­fan: All­ge­meine Begeis­te­rung hier über die Fan­tas­ti­schen Vier. Also, mal ernst­haft: Es braucht ja nicht viel, um mal was Ori­gi­nel­les, Net­tes zu machen. Vor 10 Mio Zuschau­ern. Man muss sich nur ein ganz klein biss­chen Mühe geben.

    (Gott­schalk macht natür­lich alles kaputt, wenn er hin­ter­her dasteht und fragt: »Was sagt ihr zu Malle?«)

  • 21:25. Peer: …und jetzt explo­diert die Zelle. So. Das war also der Höhe­punkt des heu­ti­gen Abends.
  • 21:24. Peer: Hihi, Andy Ypsi­lon spielt Key­board an der Telefonzellenwand…
  • 21:23. Ste­fan: Ich wollte gerade sagen, dass die Wett­ein­lö­sung von Hal­mich und Maske, die ver­klei­det Tou­ris­ten auf Mal­lorca spie­len, die Mark Med­lock und Die­ter Boh­len tref­fen und stau­nen, wahr­schein­lich die pein­lichste Wett­ein­lö­sung aller Zei­ten war. Aber das stimmt sicher nicht.
  • 21:23. Peer: Die Fanta 4 sind ein­fach lus­tig: Die quet­schen sich in eine Tele­fon­zelle beim Sin­gen. Wenigs­tens einer muss ja heute abend ori­gi­nell sein.
  • 21:21. Peer: Hal­mich und Maske kom­men gerade als Malle-Touristen ver­klei­det rein. Hat ein biss­chen was von Bauerntheater.
  • 21:19. Ste­fan: Nein, genau genom­men hat er gewon­nen: Einen Gut­schein für DIE WILDEN KERLE, ein T-Shirt von DIE WILDEN KERLE, ein Gespräch mit den Haupt­dar­stel­lern von DIE WILDEN KERLE und einen Auf­tritt in einem Schleich­wer­be­spot zu DIE WIL– ach ja, das war ja jetzt schon.
  • 21:18. Ste­fan: Das Kind hat die Kin­der­wette gewon­nen und gewinnt nun… ein Besuch am Set von »Die Wil­den Kerle«.
  • 21:16. Ste­fan: Ich fand den Moment am lus­tigs­ten, als der süße Kleine aus dem Tür­rah­men gefal­len und fies auf dem Arenabo­den auf­ge­ditscht ist . Also, das hätt ich am lus­tigs­ten gefunden.
  • 21:14. Peer: Ste­fan, was fan­dest du denn bis­her am lustigsten?
  • 21:13. Peer: Ich finde ja das lus­tige Pro­mi­ra­ten im Publi­kum viel lus­ti­ger als diese Wett­dingse. Da war gerade Bar­bara Becker neben ZDF-Programmchef Bel­lut und die bei­den haben getu­schelt. Uiuiuiui.
  • 21:11. Ste­fan: Nun zeigt der Kleine noch sein Seil, in das ihm seine Klas­sen­ka­me­ra­den »Glück« gekno­tet haben, wollte ich noch sagen.
  • 21:09. Peer: Boh­len sagt: Ich creme ganz Malle ein, wenn der Kleine das nicht schafft.
  • 21:09. Ste­fan: Nächste Wette. So komi­sche schwä­bi­sche Kin­der, Geschwis­ter, also der Junge davon, total süß. zieht sich um wäh­rend er im Tür­rah­men hängt. Und jetzt erklärt er gerade, wie es dazu kam, also, er hing im Tür­rah­men und dann kam die Mut­ter und er sollte ins Bett und dann wollte er den Schlaf­an­zug noch wäh−-−- ich hab’s nicht kapiert. Kin­der im Fern­se­hen wer­den über­schätzt. Schwä­bi­sche zumal. (Gott­schalk macht irgend­ei­nen Witz mit »Aus dem Rah­men fal­len«) Nun zeigt der Kleine noch sein Se
  • 21:06. Peer: Hab ich das gerade rich­tig ver­stan­den? Boh­len muss Med­lock ein­rei­ben, wenn sie falsch getippt haben bei ihrer Wette. Mit was denn, verdammt?
  • 21:03. Peer: Med­lock zur Adop­tion frei­ge­ben! Los!
  • 21:03. Peer: Gott­schalk beschwert sich, dass er immer Haue kriegt, wenn er seine Gäste anfasst. Gut, dass Med­lock genauso viel tascht.
  • 21:02. Ste­fan: Igle­sias sagt (dort): »Ich habe viel Glück gehabt in mei­nem Leben«, und wahr­schein­lich meint er, dass er wenigs­tens nie mit Die­ter Boh­len sin­gen musste.
    Malte (von Spree­blick) sagt (hier), er hat jetzt noch Gän­se­haut. Im Darm.
  • 21:01. Ste­fan: Tref­fende Kom­men­tare aus den, äh, Kom­men­ta­ren:
    Gerd Krü­ger: »Mir wäre Andy Borg lie­ber gewesen.«
  • 21:01. Peer: Jetzt sit­zen sie übri­gens alle zusam­men auf der Couch.
  • 21:00. Peer: Med­lock zieht wie­der die Bohlen-hat-mich-gerettet-Nummer ab. Igitt.
  • 20:58. Ste­fan: Sie sin­gen wirk­lich quasi alte Modern-Talking-Lieder nach. Kann bitte jetzt jemand die Stiere in die Arena lassen?
  • 20:57. Ste­fan: Sie sin­gen: »You can get it if you really try«. Hier hängt sich der Ser­ver auf. Ich würde auch gerne.
  • 20:56. Peer: Boh­len hat nur einen Gesichts­aus­druck, wenn er an der Gitarre steht: Grins­e­be­flag­gung, quasi. Und was ist das über­haupt für ein beknack­ter Song? Kaufhausmusik?
  • 20:55. Ste­fan: Gott­schalk kün­digt das nächste Traum­paar nach Susi&Strolch an: Bohlen&Medlock
  • 20:53. Ste­fan: Igle­sias muss jetzt wegen sei­ner ver­lo­re­nen Wette aufs Nagel­brett. Ich fürchte, das ist eine Kournikova-Anspielung.
  • 20:51. Ste­fan: Er hat’s dann aber doch noch geschafft. Der Kaf­fee­schwim­mer. Könnte übri­gens auch im Fern­seh­gar­ten sein, wo er da steht. Das wär’s doch: Wet­ten dass schal­tet live von Mal­lorca zu den Außen­wet­ten in den Fernsehgarten.
  • 20:49. Peer: Wo ist denn der Raab? Warum schwimmt der nicht mit?
  • 20:49. Ste­fan: So. Dem jun­gen Mann ist nach 1 Sekunde sofort die Tasse ins Was­ser gefal­len, bevor er über­haupt los­ge­schwom­men ist. Malte hier sagt: »So war mein ers­tes Mal.«
  • 20:46. Peer: Die Hal­mich auch nicht: Bei der rei­chen die Füße von der Couch nicht mal mehr zum Boden.
  • 20:46. Ste­fan: Gott­schalk: »Henry, du wür­dest heute nicht so dasit­zen, wenn du nicht dein Leben lang Sport gemacht hät­test.« Hö?
  • 20:44. Ste­fan: So. Nächste Wette. Mus­kel­protz schwimmt und balan­ciert dabei mit einem Fuß Kaf­fee­tasse. Wenn ich das rich­tig ver­stan­den hatte, muss er nicht mit dem ande­ren Fuß umrühren.
  • 20:44. Peer: Hin­ter dem Wett­kan­di­da­ten in der Live-Schalte win­ken wie­der die Kan­di­da­ten – lei­der in die fal­sche Kamera.
  • 20:42. Peer: Jetzt gibt’s gleich schwim­mende Kellner.
  • 20:42. Ste­fan: Malte vom Spree­blick, der uns hier beim Live­b­log­gen zuguckt, fragt, ob das rot­haa­rige Top­mo­del (das jetzt zusam­men mit dem »Alt­mo­del« (Gott­schalk) auf die Couch gekom­men ist) weiße Strümpfe anhat oder sol­che Beine.
  • 20:39. Peer: …und die Top­mo­dels von Pro Sie­ben sind auch da, um Igle­sias zu bezir­zen. Und Gott­schalk nennt Lena Gercke »Altmodel«.
  • 20:37. Peer: Mari­anne und Michael sit­zen im Publi­kum! Ich dachte, die ver­stün­den sich nicht mehr…
  • 20:36. Ste­fan: Enri­que Igle­sias sagt, das sei »ein­fach genial«, mal so viele Deut­sche auf einer spa­ni­schen Insel zu sehen. Ja, was »Wet­ten dass« alles mög­lich macht.
  • 20:36. Peer: Ste­fan, der offi­zi­elle »Wet­ten dass…?«-Sponsor ist doch AUDI!!!
    «Link»
  • 20:35. Ste­fan: Witze aus den Kom­men­ta­ren:
    Fipps: Ob der Rad­ler aus zeit­ge­nös­si­schen Grün­den jetzt zur Doping­probe muss?
  • 20:34. Ste­fan: Das fin­det also in einer Stier­kampf­arena statt. Und, ja, ich würde auch nicht HINTER der Bühne sit­zen wol­len. Will offen­bar kei­ner. Und ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber das sieht NOCH bil­li­ger aus als das übli­che Wetten-dass-Bühnenbild: Leere Stier­kampf­aren­a­ränge. Das hätt man aber auch gut in der Volks­wa­gen­a­rena dre­hen kön­nen, da hätte man nicht mit Sack und Pack nach Malle fah­ren müssen.
  • 20:33. Peer: Das ist ja wie im Fern­seh­gar­ten: Igle­sias balan­ciert ins Publi­kum. Ich hab Angst, das gleich Andrea Kie­wel übernimmt.
  • 20:32. Peer: Wo sind denn die auf­wän­di­gen Dekos für Enri­que Iglesias?
  • 20:30. Ste­fan: Jo. Junge fährt mit Fahr­rad über Fla­schen. Wette gewon­nen. Höm. Die viel­leicht kür­zeste Wette aller Zei­ten. Komisch, muss gar nicht lang sein, um lang­wei­lig zu sein.
  • 20:29. Peer: Felix wet­tet: Er fährt mit dem Rad über eine Reihe Bier­fla­schen. Spek­ta­ku­lär. Gott­schalk: »Soll ich den Mund hal­ten oder viel Glück wün­schen?« Felix: »Kannste ruhig machen.« Hihi. Mund halten?
  • 20:26. Ste­fan: Wie pein­lich, in den Kom­men­ta­ren unten ist es JETZT SCHON lus­ti­ger als hier oben. Kasula fragt, ob die weiße Klei­dung, die alle Män­ner tra­gen, eine Hom­mage an Brink­mann ist.
  • 20:25. Peer: Ach, waren doch Flaschen.
  • 20:24. Peer: Nach­her gibts auch noch ne Wette mit Bier­glä­sern. Die müs­sen bestimmt alle erst aus­ge­trun­ken werden.
  • 20:23. Peer: Erste Auf­for­de­rung zum Aus­zie­hen von Gott­schalk. Aber bloß an Maske.
  • 20:23. Ste­fan: Die Kamera zeigt den gaaaaan­zen Weg der, äh, Bedie­nung, die die Getränke bringt. Neuer Trend­sport: 100-Meter-Weitbiertragen.
  • 20:21. Ste­fan: Gott­schalk mag gar nicht daran den­ken, wenn Regina Hal­mich und Henry Maske ein Paar wären im Leben
  • 20:20. Peer: Sport­ler am Anfang: Maske und Hal­mich sit­zen als ers­tes auf dem Sofa. Und Gott­schalk bie­tet schon mal Nachos an. Statt Gummibärchen.
  • 20:19. Peer: Du hast gesagt, du wür­dest mich bezahlen.
  • 20:19. Ste­fan: Peer, warum gucken wir das nochmal?
  • 20:18. Peer: Dass sind doch über­ra­schend viele Zuschauer, die Air Ber­lin da nach Malle gekarrt hat.
    «Link»
  • 20:17. Ste­fan: MainP: Über­schrift ist gekauft!
  • 20:16. Peer: …und Gott­schalk ist schon wie­der ganz in weiß mit Bart. Das scheint eine Som­mer­krank­heit zu sein bei ihm.
  • 20:15. Peer: Los geht’s – mit einem Hub­schrau­ber­ka­me­raflug über Palma.
  • 20:13. Peer: Ste­fan, krieg ich ein Bier?
  • 20:12. Peer: Ach, übri­gens: heute aktua­li­sie­ren wir (bzw. das Blofens­ter) uns lei­der nicht von selbst. Ganz anders als letz­tes Mal, wo das ja so prima geklappt hat, äh…
  • 20:07. Peer: Habe gehört, die Wet­ten seien heute »über­ra­schend gut«.
  • 20:07. Ste­fan: (Vor­schläge für eine bes­sere Über­schrift wer­den übri­gens gerne noch ent­ge­gen genommen.)
  • 20:04. Ste­fan: Auf zdf.de kann man übri­gens das Warm-Up sehen: «Link»
  • 20:02. Ste­fan: *ins-Mikro-pust*
    (fiese Rückkopplung)
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