Die „Zeit” hat ihren rituellen ARD-ZDF-Verriss jetzt online gestellt. Mit allen großen und kleinen Fehlern, Verdrehungen und längst widerlegten Behauptungen. Und sie bleibt dabei: Roger Schawinski heißt Rüdiger Schawinski.
Vermutlich ist die Möglichkeit, dass ihre Redakteure Fehler machen, in den Abläuf(t)en der „Zeit” einfach nicht vorgesehen.
[via Medienlese]
— 25. Februar 2009, 10:01 — 4 Kommentare
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jetzt reichts dann aber auch echt mal, oder?
— Tobey — 25. Februar 2009, 10:25 #
Find ich auch.
— Stefan — 25. Februar 2009, 10:26 #
Ich könnte mich über die Geschichte kaputt lachen. Warum? Weil es schon für die gedruckte Zeit irre peinlich ist. Aber dass Online diesen ganzen Käse auch noch 1:1 übernimmt, wo das Portal doch „Deutschlands erste Adresse für Qualitätsjournalismus im Netz” werden will (O-Ton Zeit Online Chef Wolfgang Blau) setzt wirklich der Unprofessionalität die Krone auf. Entweder die Onliner haben genau so wenig Ahnung von der Materie wie der Schreiben, was schon bitter wäre. Oder – was wahrscheinlicher ist – sie durften von dem Printtext nichts verändern, was der Lächerlichkeit die Krone aufsetzen würde. Gezwungen Fehler zu machen…
Egal, so oder so ist es ein Armutszeugnis. Die ganze Nummer. Für Print UND für Online.
— alter Hase — 3. März 2009, 0:37 #
Der Rüdiger Schawinski-Fehler ist mittlerweile korrigiert. Trotzdem peinlich, aber was soll’s.
Habe übrigens dein Essay in in der APuZ gelesen, gut wie immer :-)
Gruß
Andreas
— Andreas — 3. März 2009, 1:44 #