{"id":15140,"date":"2013-02-27T14:15:08","date_gmt":"2013-02-27T13:15:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/?p=15140"},"modified":"2013-02-27T15:40:25","modified_gmt":"2013-02-27T14:40:25","slug":"lichtgestalten-die-uns-mit-prothesen-waermen-der-stern-malt-sich-den-fall-pistorius-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/15140\/lichtgestalten-die-uns-mit-prothesen-waermen-der-stern-malt-sich-den-fall-pistorius-aus\/","title":{"rendered":"Lichtgestalten, die uns mit Prothesen w\u00e4rmen: Der &#8222;Stern&#8220; malt sich den Fall Pistorius aus"},"content":{"rendered":"<p>Mein vorl\u00e4ufiger Lieblingssatz des Jahres stand vergangene Woche im &#8222;Stern&#8220; und lautet so:<\/p>\n<blockquote><p>Eine \u00fcberraschende Wendung scheint bislang nicht in Sicht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Satz hat nicht nur dieses irre innere Flirren &#8212; denn wenn es \u00fcberhaupt etwas gibt, das man mit Sicherheit von \u00fcberraschenden Wendungen sagen kann, dann doch, dass sie sich nicht vorher ank\u00fcndigen. <\/p>\n<p>Der Satz schillert noch sch\u00f6ner, wenn man seinen Kontext kennt. Er steht n\u00e4mlich am Ende eines Artikels \u00fcber den s\u00fcd<s>amer<\/s>afrikanischen Sportstar Oscar Pistorius, der seine Freundin Reeva Steenkamp erschossen hat. Am Donnerstag, als der &#8222;Stern&#8220; erschien, gab es die \u00fcberraschende Wendung, dass der Hauptermittler vom Fall abgezogen wurde, weil gegen ihn wegen versuchten Mordes ermittelt wurde. Schon am Tag zuvor, als der &#8222;Stern&#8220; in Druck war, musste die Polizei \u00fcberraschend einr\u00e4umen, dass sie keine Beweise habe, die die Pistorius&#8216; Aussage widerlegen, er habe Steenkamp versehentlich erschossen. Und am Freitag kam Pistorius \u00fcberraschend gegen Kaution frei.<\/p>\n<p>Das l\u00e4sst den &#8222;Stern&#8220; nicht nur alt aussehen. Es l\u00e4sst ihn schlecht aussehen.<\/p>\n<p>Denn die ganze gro\u00dfe Geschichte beruht auf der Annahme, dass Pistorius seine Freundin absichtlich umgebracht hat. Nat\u00fcrlich wei\u00df auch der &#8222;Stern&#8220;, dass er das gar nicht wei\u00df und benutzt deshalb immer wieder W\u00f6rter wie &#8222;mutma\u00dflich&#8220;. Aber das hindert ihn nicht, all die Schlussfolgerungen zu ziehen und Interpretationen zu wagen, die man ziehen und wagen w\u00fcrde, wenn man w\u00fcsste, dass Pistorius der Typ Mann ist, der aus Eifersucht seine Freundin umbringt.<\/p>\n<p>Und die man nur ziehen und wagen kann, wenn man als journalistisches Medium der Meinung ist, dass man sp\u00e4testens f\u00fcnf Tage nach einer Tat alles wei\u00df, was man wissen muss, um zu einem abschlie\u00dfenden Urteil zu kommen, denn was soll danach noch \u00dcberraschendes herauskommen? <\/p>\n<p>Das Elend beginnt schon im Editorial, in dem &#8222;Stern&#8220;-Chefredakteur Thomas Osterkorn die Frage stellt:<\/p>\n<blockquote><p>Wie kann ein gefeiertes Idol sich zu einer solchen Tat hinrei\u00dfen lassen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Gegenfrage: Was f\u00fcr eine Tat genau?<\/p>\n<blockquote><p>Ein paar Stunden klammerten sich seine s\u00fcdafrikanischen Landsleute an die Hoffnung, es k\u00f6nne ein tragisches Versehen gewesen sein.<\/p>\n<p>Doch mittlerweile deutet nur noch wenig auf einen Unfall hin.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8222;Mittlerweile&#8220; hier im Sinne von &#8222;zwischenzeitlich am vergangenen Dienstag&#8220;.<\/p>\n<blockquote><p>stern-Reporter Marc Goergen, ehemals stern-Korrespondent in S\u00fcdafrika, machte sich mit dem Fotografen Per-Anders Pettersson sofort auf den Weg nach Pretoria, um Antworten zu finden. Sie sprachen mit Freunden von T\u00e4ter und Opfer, mit den Ermittlern und recherchierten im Umfeld von Pistorius&#8216; Haus.<\/p><\/blockquote>\n<p><img align=\"right\" style=\"margin-right:0px;margin-left:10px;\" src='http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-content\/stern_pistorius.jpg' alt='' \/>Die Art von gro\u00dfer Recherche also, die sich kaum noch jemand leisten kann. Qualit\u00e4tsjournalismus.<\/p>\n<p>Auf dem Cover ist die Geschichte mit der Zeile &#8222;Oscar Pistorius unter Mordverdacht: <b>Exklusive Fotos<\/b>&#8220; angek\u00fcndigt. Das fand man offenbar nicht obsz\u00f6n.  <\/p>\n<p>Goergen f\u00e4ngt sein St\u00fcck an wie ein Krimi:<\/p>\n<blockquote><p>Ein Mann, so muss man es sich nach durchgesickerten Polizei-Informationen vorstellen, tr\u00e4gt seine schwer verletzte Freundin die Treppe herunter. Er h\u00e4lt sie in beiden Armen. Sie tr\u00e4gt nur ein Nachthemd. Sie r\u00f6chelt.<\/p>\n<p>Ihre Arme und ihr Kopf baumeln leblos am K\u00f6rper. Blut rinnt aus Wunden am Kopf, an der Hand, an der H\u00fcfte. Es tropft auf den schwarzen Marmor der Treppe.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir lesen noch einmal, was uns Osterkorn schon erz\u00e4hlt hat: <\/p>\n<blockquote><p>Ein paar Stunden lang h\u00e4lt sich zun\u00e4chst noch die Erkl\u00e4rung, Pistorius habe die Frau f\u00fcr einen Einbrecher gehalten, doch mit jeder weiteren Zeugenaussage, jeder weiteren Spur erscheint diese Version unwahrscheinlicher. Reeva Steenkamp, so die Ermittler, wurde mit vier Kugeln aus einer halbautomatischen Taurus, Kaliber neun Millimeter, get\u00f6tet. Der Waffe von Oscar Pistorius.<\/p>\n<p>Es ist ein Drama, das einen genauso ersch\u00fcttert wie ratlos zur\u00fcckl\u00e4sst: Wie kann ein bewundertes Idol sich zu einer solchen Tat hinrei\u00dfen lassen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Es folgt eine weitere Frage, die wom\u00f6glich mein zweitliebster Satz des Jahres ist:<\/p>\n<blockquote><p>Hat uns die Lichtgestalt mit den Karbonprothesen nicht nur gew\u00e4rmt, sondern auch geblendet?<\/p><\/blockquote>\n<p>Beim dritten Lesen habe ich zwar gemerkt, dass die Karbonprothesen gar nicht das <s>Dativ-Objekt<\/s> instrumentale Adverbial des Satzes sein sollen und uns insofern auch weder gew\u00e4rmt noch geblendet haben, aber der sch\u00f6nen Schiefe des Bildes nahm das nur wenig.  <\/p>\n<p>Der &#8222;Stern&#8220;-Reporter erkl\u00e4rt dann, dass viele Sportstars das Gef\u00fchl h\u00e4tten, sich alles erlauben zu k\u00f6nnen, und z\u00e4hlt die &#8222;ziemlich lange Liste gefallener Sportstars&#8220; auf: Mike Tyson (Vergewaltigung) O. J. Simpson (Verdacht des Mordes an seiner Frau), Tiger Woods (&#8222;billiger Ringelpiez mit gleich Dutzenden Bardamen und Groupies&#8220;), Magic Johnson (HIV-positiv mit \u00fcber 1000 Frauen geschlafen), Kobe Bryant (Vorwurf der Vergewaltigung). <\/p>\n<p>Und Oscar Pistorius? <\/p>\n<blockquote><p>Auch Oscar Pistorius muss es kennen, dieses Gef\u00fchl, dass einem die Welt zu F\u00fc\u00dfen liegt.<\/p><\/blockquote>\n<p>(sic!)<\/p>\n<p>Nun ist der &#8222;Stern&#8220; aber nat\u00fcrlich nicht auf eine psychologische Ferndiagnose angewiesen, sondern selbst nach S\u00fcdafrika geflogen, um zu recherchieren. Das hier sind die Ergebnisse:<\/p>\n<blockquote><p>Wen immer man nach Treffen mit Oscar Pistorius befragt, jeder betont dessen H\u00f6flichkeit. Er halte Frauen die T\u00fcr auf. Er wisse zuzuh\u00f6ren. Er setze sich nicht zu Tisch, bevor sein Gast Platz genommen habe. (&#8230;)<\/p>\n<p>Auch Freundinnen von Reeva Steenkamp k\u00f6nnen sich nicht erinnern, dass die Erschossene jemals Andeutungen \u00fcber Gewalt gemacht habe.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der &#8222;Stern&#8220;-Reporter hat vor Ort sogar eine Freundin von Steenkamp aufgetan, die sie richtig lange kannte und sich zitieren lie\u00df: Mirriam Ngomani. Das kleine Foto von ihr, wie sie mit irgendwem anders vor dem Fernseher sitzt und eine Sendung mit ihrer erschossenen Freundin sieht, muss auch eines der &#8222;exklusiven Fotos&#8220; sein, die der &#8222;Stern&#8220; auf dem Titel ank\u00fcndigte, zusammen mit zwei nichtssagenden briefmarkengro\u00dfen Aufnahmen von Pistorius&#8216; Geschwistern vor dem Polizeirevier. <\/p>\n<p>Jedenfalls:<\/p>\n<blockquote><p>Mirriam Ngomani kannte Steenkamp seit mehr als zehn Jahren. Sie arbeiteten f\u00fcr dieselbe Model-Agentur und wurden Freundinnen. Am Wochenende vor den t\u00f6dlichen Sch\u00fcssen waren sie noch gemeinsam auf einer Party. &#8222;Reeva hat niemals Probleme mit Oscar erw\u00e4hnt. \u00dcberhaupt hat sie nicht viel \u00fcber ihn gesprochen&#8220;, sagt die Freundin.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sch\u00f6n, dass man das einmal dokumentiert sieht.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Aber das war wohl, weil er so bekannt war und sie keine Ger\u00fcchte \u00fcber ihn streuen wollte.&#8220; Ngomani traf die beiden ein paarmal gemeinsam, aber auch sie hat keine d\u00fcsteren Vorzeichen bemerkt. &#8222;Oscar war nett und h\u00f6flich. Das war&#8217;s.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Oder eben nicht.  <\/p>\n<blockquote><p>Oder eben nicht. Da sind diese Mosaiksteinchen. Jedes f\u00fcr sich unscheinbar, doch im Licht des mutma\u00dflichen Mordes betrachtet &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies w\u00e4re vermutlich der winzige Moment gewesen, in dem der &#8222;Stern&#8220; die Realit\u00e4t, die wild winkend und gestikulierend vor seinem Redaktionsgeb\u00e4ude stand, h\u00e4tte wahrnehmen k\u00f6nnen: Wir wissen nicht, ob Pistorius wirklich einen Mord begangen hat. Wir wissen viele unscheinbare Details, denen wir eigentlich keine gro\u00dfe Bedeutung beimessen w\u00fcrden. Wir schreiben ihnen nur eine Bedeutung zu, weil wir wissen, dass der Mann ein M\u00f6rder ist, was an sich schon zweifelhaft genug w\u00e4re, in diesem Fall aber noch dadurch versch\u00e4rft wird, dass wir genau das nicht wissen. <\/p>\n<p>Aber der &#8222;Stern&#8220; merkte nichts und hielt nicht inne. <\/p>\n<blockquote><p>&#8230; doch im Licht des mutma\u00dflichen Mordes betrachtet, ergeben sie das Bild eines anderen Oscar Pistorius: eines Adrenalin- Junkies, der das Leben bis zum Letzten ausreizt. Pistorius besitzt mehrere Sportwagen, mit denen er gern mit 250 Stundenkilometern \u00fcber die Highways bretterte. 2009 raste er mit einem Speedboat in einen Pier hinein und knallte mit dem Kopf aufs Steuer. (&#8230;)<\/p>\n<p>Manchmal wirkte es, als ob ein wildes Kind im 26-J\u00e4hrigen steckte.<\/p>\n<p>Die Frauen an seiner Seite wechselten h\u00e4ufig; er sei der ultimative Playboy, gab eine Ex der Klatschpresse zu Protokoll. Eines seiner Tattoos, den Bibelvers &#8222;Ich laufe nicht wie einer, der ziellos l\u00e4uft&#8220;, lie\u00df er sich nachts um zwei spontan in einer puerto-ricanischen Kaschemme in New York in die Schulter stechen. Dann wieder schaffte er sich zwei wei\u00dfe Tiger an, bis die ihm zu gro\u00df wurden und er sie abgeben musste.<\/p><\/blockquote>\n<p>Klar, dass so einer ein M\u00f6rder wird, wenn er zum M\u00f6rder wird. Auch wenn er total h\u00f6flich den Frauen die T\u00fcr aufh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Erstaunlicherweise bleiben auch f\u00fcr den &#8222;Stern&#8220;-Reporter ein paar Fragen offen:<\/p>\n<blockquote><p>Was also ist in Pistorius gefahren?<\/p>\n<p>War es Eifersucht? Waren es Drogen, Alkohol, Steroide, die bei ihm offenbar gefunden wurden?<\/p><\/blockquote>\n<p>Ah, h\u00f6m. Kleine &#8222;\u00fcberraschende Wendung&#8220;: Es wurden keine Steroide bei Pistorius gefunden. Das Mittel, das urspr\u00fcnglich f\u00fcr ein Testosteronpr\u00e4parat gehalten wurde, entpuppte sich inzwischen als Potenzmittel auf der Basis von Tierherzen und -hoden sowie Heilpflanzen und Vitaminen.<\/p>\n<p>Weiter im &#8222;Stern&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p>Was war da los im Haus in der Bushwillowstraat? Informationen aus Ermittlerkreisen legen nahe:<\/p>\n<p>(&#8230;) Gegen 1.30 Uhr in der Nacht h\u00f6rten Nachbarn L\u00e4rm und beschwerten sich beim Sicherheitsdienst der Anlage. Um 3.20 Uhr dann die Sch\u00fcsse. Offenbar, so eine Version aus Polizeikreisen, schoss Pistorius im Schlafzimmer das erste Mal auf Reeva Steenkamp.<\/p><\/blockquote>\n<p>W\u00e4re das nicht eine gute Gelegenheit, in den Konjunktiv zu wechseln? Nein:<\/p>\n<blockquote><p>Die Kugel traf sie in die H\u00fcfte. Sie schleppte sich ins angrenzende Bad und verriegelte die T\u00fcr. Pistorius feuerte dreimal durchs Holz und traf Steenkamp in Kopf, Arm und Hand. Dann rief er seinen Vater an. Der erreichte gemeinsam mit Pistorius&#8216; Schwester gegen halb vier das Haus &#8212; als sein Sohn gerade die sterbende Reeva Steenkamp die Treppe heruntertrug. Einer anderen Version zufolge fielen alle Sch\u00fcsse durch die Badezimmert\u00fcr.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der &#8222;Stern&#8220;-Artikel endet so:<\/p>\n<blockquote><p>Das Bett war auf beiden Seiten benutzt. Sowohl Pistorius wie auch Steenkamp hatten offenbar vor der Tat darin geschlafen. Es ist der Moment, in dem der Krimi beginnt &#8212; und das M\u00e4rchen des Oscar Pistorius wohl endet. Eine \u00fcberraschende Wendung scheint bislang nicht in Sicht. Man kann sich diesen Moment in all seiner Grausamkeit ausmalen. Die Schreie und Sch\u00fcsse, das splitternde Holz der T\u00fcr, das Blut, die Szenen im Schlafzimmer, im Badezimmer, auf der Treppe.<\/p>\n<p>Wirklich begreifen kann man ihn beim besten Willen nicht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Jaha, &#8222;ausmalen&#8220; kann man sich echt viel. Man br\u00e4uchte daf\u00fcr sogar vermutlich keinen &#8222;Stern&#8220;-Reporter, der eigens samt Fotograf nach S\u00fcdafrika fliegt, um es f\u00fcr einen zu tun.<\/p>\n<p><img align=\"left\" src='http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-content\/bunte_pistorius.jpg' alt='' \/>PS: Die Konkurrenz von der &#8222;Bunten&#8220; fand schon ein Fragezeichen hinter ihrer Schlagzeile zuviel der Seriosit\u00e4t. Da wei\u00df man wenigstens, was man hat. Und vor allem: was nicht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein vorl\u00e4ufiger Lieblingssatz des Jahres stand vergangene Woche im &#8222;Stern&#8220; und lautet so: Eine \u00fcberraschende Wendung scheint bislang nicht in Sicht. Der Satz hat nicht nur dieses irre innere Flirren &#8212; denn wenn es \u00fcberhaupt etwas gibt, das man mit Sicherheit von \u00fcberraschenden Wendungen sagen kann, dann doch, dass sie sich nicht vorher ank\u00fcndigen. Der<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[780,1450,727,1075],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15140"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15140"}],"version-history":[{"count":15,"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15140\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15155,"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15140\/revisions\/15155"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15140"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15140"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15140"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}