{"id":21153,"date":"2015-05-26T12:17:38","date_gmt":"2015-05-26T10:17:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/?p=21153"},"modified":"2015-05-26T15:18:57","modified_gmt":"2015-05-26T13:18:57","slug":"waterboarding-fuer-den-gemeingefaehrlichen-irren-deutsche-journalisten-ueber-claus-weselsky","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/21153\/waterboarding-fuer-den-gemeingefaehrlichen-irren-deutsche-journalisten-ueber-claus-weselsky\/","title":{"rendered":"Waterboarding f\u00fcr den gemeingef\u00e4hrlichen Irren! Deutsche Journalisten \u00fcber Claus Weselsky"},"content":{"rendered":"<p>B\u00f6ser noch als <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/21131\/der-boese-ist-immer-der-griechische-finanzminister\/\">Yanis Varoufakis<\/a> ist nat\u00fcrlich Claus Weselsky. Mein Kollege Tobias R\u00fcther hat f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/e-paper\/?GETS=pcp;faz-net;pcc;epaper.navitab#FAZ\">&#8222;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&#8220;<\/a> Wortmeldungen deutscher Journalisten \u00fcber den GDL-Chef gesammelt. Es ist ein beeindruckendes Dokument, das man vielleicht auch bei der n\u00e4chsten Diskussion hervorholen k\u00f6nnte, in der sich Journalisten dar\u00fcber beklagen, was f\u00fcr ein schlimmer, unsachlicher P\u00f6belton im Internet herrscht. Es best\u00e4rkt den Verdacht, dass das eigentliche Problem, das viele Journalisten mit sogenannten Shitstorms haben, darin besteht, dass sie das Monopol darauf verloren haben.<\/p>\n<p>Eine kleine Auswahl:<\/p>\n<blockquote><p>Irrlichternd bewegt sich Claus Weselsky durch die Welt, die f\u00fcr ihn eine B\u00fchne ist &#8211; bei seinen \u00f6ffentlichen Auftritten immer mehr \u00e4hnelnd jenem &#8222;gro\u00dfen Diktator&#8220; aus Charlie Chaplins Schwarzwei\u00dffilm &#8211; und riesigem Erfolg aus dem Jahre 1940. Irgendwie zum Lachen, aber bitter, sehr bitter. Verwurzelt ist der Chef der Loklenkergewerkschaft GDL nat\u00fcrlich nicht in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts, sondern eher in den \u00f6stlichen sechziger oder siebziger Jahren desselben. Was es damals an Streikrecht in der DDR nicht gab (brauchte ja auch keiner im Arbeiterparadies), will der Dresdner nun mit Gewalt nachholen. Wozu hat er all die politischen Seminare gemacht und die Kampfkraft der proletarischen Massen studiert? Da m\u00fcsste doch nun im Westen mal mindestens der Ehrentitel des Gr\u00f6\u00dften Lokf\u00fchrers aller Zeiten herausspringen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Reinhard Schlieker, ZDF, in seiner Kolumne f\u00fcr &#8222;B\u00f6rse am Sonntag&#8220;.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>#Weselsky ist die ideale Kombination aus SED-Borniertheit und DGB-Hochmut. So findet im 25. Jahr der Einheit zusammen, was zusammengeh\u00f6rt<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/janfleischhauer\/status\/600554711725580288\">Jan Fleischhauer (&#8222;Spiegel&#8220;) auf Twitter.<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>W\u00fcrde den Herrn Weselsky ja gerne mal einem Waterboarding unterziehen &#8211; allerdings: Bei diesen Zugtoiletten &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/guek62\/status\/600331112263655426\">G\u00fcnter Klein (&#8222;M\u00fcnchner Merkur&#8220;) auf Twitter.<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Seit 90 Minuten aufm Heimweg. Um es auf den Punkt zu bringen: dem #Weselsky haben sie ins Hirn geschi\u2026!<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/florianwitte\/status\/595595992235388929\">Florian Witte (&#8222;Bild&#8220;) auf Twitter.<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Ich sag&#8217;s ja nur ungern. Aber dem wahnsinnigen Weselsky sind jetzt alle Sicherungen durchgebrannt. Wer stoppt den gemeingef\u00e4hrlichen Irren?<\/p><\/blockquote>\n<p>Christian Deutschl\u00e4nder (&#8222;M\u00fcnchner Merkur&#8220;) auf Twitter.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Der Mann hat es geschafft, innerhalb weniger Monate einen Sympathiewert zu erreichen, der irgendwo zwischen Darth Vader und dem griechischen Finanzminister pendelt. Sollte seine Mission sein, als unbeliebtester Deutscher des neuen Jahrtausends pr\u00e4miert zu werden, kommt der Mann mit dem s\u00e4chsischen Dialekt gut voran. Es steckt eben eine Menge Esel in Weselsky. Ich w\u00fcnsche ihm, dass er bald abgesetzt wird und nur noch daheim mit seiner Lego-Lok Streik spielen kann.<\/p><\/blockquote>\n<p>J\u00fcrgen Schwandt in der &#8222;Hamburger Morgenpost&#8220;.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Die Gei\u00dfel des Landes (#GDL) schl\u00e4gt heute wieder zu. Wer stoppt den Terror des Kommandos Claus #Weselsky? #Bahnstreik<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/wirowo\/status\/595126348185804800\">Franz W. Rother (&#8222;Wirtschaftswoche&#8220;) auf Twitter.<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>GDL-Chef Claus Weselsky ist nicht einfach nur der Buhmann. Der Mann hat ein psychologisches Problem. Er braucht Hilfe. <\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/artikel\/wirtschaftsglosse-so-beenden-wir-den-bahnstreik-sofort-a-1034512.html\">Christoph Rottwilm online im &#8222;Manager Magazin&#8220;.<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Claus Weselsky, man muss das leider so krass sagen, f\u00fchrt sich auch im reichlich gesetzten Alter von 55 Jahren nicht wesentlich anders auf als das kleine Arschloch der gro\u00dfen Pause, dem es irgendwann gleichg\u00fcltig zu sein scheint, dass ihn keiner mag. Er legt es regelrecht darauf an, zur Hassfigur Nummer eins der Republik zu werden. Mister 109 Stunden. Der Mann, der f\u00fcr seine Ziele die Republik stillstehen l\u00e4sst. So etwas ma\u00dft sich sonst keiner an. Wahrscheinlich empfindet sich Weselsky als so etwas wie ein Freiheitsk\u00e4mpfer. Aber das tun die Salafisten auch.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/bahnstreik-bugsiert-weselsky-aufs-abstellgleis-schlag-12-der-mittagskommentar-aus-berlin-2150497.html\">Andreas Hoidn-Borchers auf stern.de.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00f6ser noch als Yanis Varoufakis ist nat\u00fcrlich Claus Weselsky. Mein Kollege Tobias R\u00fcther hat f\u00fcr die &#8222;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&#8220; Wortmeldungen deutscher Journalisten \u00fcber den GDL-Chef gesammelt. 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