{"id":21250,"date":"2015-06-03T17:14:51","date_gmt":"2015-06-03T15:14:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/?p=21250"},"modified":"2015-06-10T14:19:30","modified_gmt":"2015-06-10T12:19:30","slug":"kodexfusion-bei-der-zeit-gemeinsame-ethische-richtlinien-fuer-print-und-online","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/21250\/kodexfusion-bei-der-zeit-gemeinsame-ethische-richtlinien-fuer-print-und-online\/","title":{"rendered":"Kodexfusion bei der &#8222;Zeit&#8220;:  Gemeinsame ethische Richtlinien f\u00fcr Print und Online"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/wp-content\/zeitlogo.gif\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&#8222;Die Zeit&#8220; und &#8222;Zeit Online&#8220; haben sich auf gemeinsame ethische Richtlinien f\u00fcr ihre Arbeit verst\u00e4ndigt. Bislang hatten die Zeitung und ihr Internet-Angebot getrennte und teils voneinander abweichende Regelwerke (n\u00e4mlich <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/17594\/gedruckt-weniger-streng-als-online-der-ethik-kodex-der-zeit\/\">dieses<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/17470\/im-wortlaut-der-code-of-ethics-von-zeit-online\/\">dieses<\/a>). <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border:none;\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/037542748b1b4d2eb8930e9f8333506c\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Wegen der Abstimmung mit diversen Gremien und Stellen in Redaktion und Verlag zog sich der Fusionsprozess \u00fcber viele Monate hin. Nun soll er aber auf entsprechend breitem Fundament stehen.<\/p>\n<p>An einer Stelle gleich im ersten Absatz ist der neue Kodex gegen\u00fcber seinen Vorg\u00e4ngern entsch\u00e4rft: In der Aufz\u00e4hlung, welche m\u00f6glichen Interessenkonflikte Redakteure gegen\u00fcber ihren Vorgesetzten offenlegen m\u00fcssen, fehlt die Mitgliedschaft in Organisationen. Der stellvertretende &#8222;Zeit&#8220;-Chefredakteur Moritz M\u00fcller-Wirth sagt: &#8222;Wir haben hart darum gerungen, aber da haben sich unsere Juristen durchgesetzt. Sie haben uns darauf hingewiesen, dass wir als Arbeitgeber auf Grund h\u00f6chstrichterlichen Entscheidungen kein generelles Recht haben, unsere Mitarbeiter nach solchen Mitgliedschaften zu fragen.&#8220;<\/p>\n<p>Die bislang nur f\u00fcr Online explizit formulierte Vorgabe, dass &#8222;Reisen im Rahmen journalistischer Berichterstattung selbst bezahlt&#8220; werden, gilt nun auch f\u00fcr die Print-Redaktion. Eine Ausnahme gibt es f\u00fcr das Reiseressort der gedruckten &#8222;Zeit&#8220;, das &#8222;bei einzelnen Recherchen die Unterst\u00fctzung von Fremdenverkehrs\u00e4mtern, Tourismusagenturen, Veranstaltern, Fluglinien oder Hotelunternehmen in Anspruch&#8220; nehmen darf, worauf ein Kasten im &#8222;Reisen&#8220;-Teil hinweist.<\/p>\n<p>Vorgaben, die sich dem Verh\u00e4ltnis zu den Anzeigenkunden widmen, hatte es vorher nur f\u00fcr &#8222;Zeit Online&#8220; gegeben. Bei der &#8222;Zeit&#8220; war man anscheinend davon ausgegangen, dass sich die Leser ohnehin nicht vorstellen k\u00f6nnten, dass sich ihre Wochenzeitung von Werbekunden reinreden lassen w\u00fcrde. Nun ja. Jedenfalls gelten diese Regeln von nun an gleicherma\u00dfen f\u00fcr Print und Online.<\/p>\n<p>Der vorher in der Online-Version geltende Satz, dass eine Benennung als &#8222;Spezial&#8220;, &#8222;Verlagsbeilage&#8220; oder &#8222;Sonderver\u00f6ffentlichung&#8220; nicht vorkommen d\u00fcrfe, ist zwar weggefallen. Aber daf\u00fcr gibt es eine eindeutige Kennzeichnungspflicht. &#8222;Es ist ganz einfach&#8220;, sagt M\u00fcller-Wirth. &#8222;Generell muss \u00fcberall  &#8218;Anzeige&#8216; dr\u00fcberstehen. Ausnahmen sind sich selbst erkl\u00e4rende Angebote aus unserem eigenen &#8218;Zeit\u2018-Shop und weitere Serviceleistungen des Verlages, die als &#8218;Verlagsangebote&#8216; gekennzeichnet werden.&#8220;<\/p>\n<p>Der unterschiedliche Grad an redaktioneller Kontrolle bleibt erhalten: Online-Texte werden von mindestens einer, Print-Texte von mindestens zwei weiteren Personen auf &#8222;sachliche und stilistische Qualita\u0308t u\u0308berpru\u0308ft&#8220;. <\/p>\n<p>Die neuen Regeln wurden jetzt ins Intranet gestellt. Ver\u00f6ffentlichen oder selbst den Lesern bekanntmachen will die &#8222;Zeit&#8220; ihre neuen Regeln r\u00e4tselhafterweise nicht, sondern nur im Einzelfall bei Nachfragen Auskunft geben. Vielleicht findet man es im Haus einfach eleganter, wenn jemand anders das Werk publiziert. <\/p>\n<p>Also gut.<\/p>\n<blockquote><p><b>Code of Ethics von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT<\/b><\/p>\n<p><b>1. JOURNALISTISCHE UNABH\u00c4NGIGKEIT<\/b><\/p>\n<p><b>a.<\/b> Redakteure von ZEIT ONLINE und ZEIT legen m\u00f6gliche Interessenkonflikte gegen\u00fcber ihrem direkten Vorgesetzten offen. Ein m\u00f6glicher Interessenkonflikt liegt vor, wenn durch Bekleiden eines Amtes oder durch ein Mandat in Vereinen, Parteien, Verb\u00e4nden und sonstigen Institutionen einschlie\u00dflich Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, durch Beteiligung an Unternehmen, durch Nebent\u00e4tigkeit oder durch Beziehungen zu Personen oder Institutionen der Anschein entstehen kann, dass dadurch die Unabh\u00e4ngigkeit und Unvoreingenommenheit\/Objektivit\u00e4t der Berichterstattung \u00fcber diese Vereine, Parteien, Verb\u00e4nde, Unternehmen, Personen und sonstigen Institutionen beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnten. Der direkte Vorgesetzte entscheidet, ob der Auftrag aufrechterhalten wird, und ggf., ob der Umstand, der den m\u00f6glichen Interessenkonflikt begr\u00fcndet, mit Zustimmung des Redakteurs in dem Artikel offengelegt wird.<\/p>\n<p><b>b.<\/b> Aktienbesitz wird innerhalb der Wirtschaftsressorts offen gelegt.<\/p>\n<p><b>c.<\/b> Die Redaktionen von ZEIT ONLINE und ZEIT nehmen keine Journalistenrabatte in Anspruch. Auch von der privaten, au\u00dferdienstlichen Nutzung von Journalistenrabatten wird abgeraten. Insbesondere ist es nicht gestattet, bei privater Beantragung von Journalistenrabatten auf ZEIT ONLINE oder ZEIT als Arbeitgeber zu verweisen.<\/p>\n<p><b>d.<\/b> Reisen im Rahmen journalistischer Berichterstattung werden selbst bezahlt. Bei Einladungen wird eine den Reisekosten entsprechende Summe gegen Rechnung \u00fcberwiesen. Begleiten Journalisten Politiker, Manager oder andere auf Reisen im In- und Ausland, wird in der Regel von den Ausrichtern die \u00fcbernahme der Kosten angeboten. Solche Kosten\u00fcbernahme-Angebote lehnen ZEIT ONLINE und ZEIT ab.<\/p>\n<p>Ausnahmen sind in begr\u00fcndeten Einzelf\u00e4llen Reisen in Krisengebiete oder Reisen mit Politikern bzw. an Bord von Flugzeugen oder Schiffen der deutschen Bundeswehr, wenn \u00fcber Themen von erheblichem \u00f6ffentlichen Interesse berichtet wird und diese Berichterstattung aus eigenen Mitteln oder aus Gr\u00fcnden der pers\u00f6nlichen Sicherheit des jeweiligen Reporters nicht realisierbar w\u00e4re.<\/p>\n<p>Ausnahmen sind auch ergebnisoffene Reisestipendien von Organisationen wie IJP oder der Arthur F. Burns Fellowship. Auch wenn Redakteure von einer externen Organisation zu einer Reise eingeladen werden und s\u00e4mtliche Reisekosten von der Redaktion selbst getragen werden, sollte in den mithilfe dieser Reise entstanden Beitr\u00e4gen dennoch darauf hingewiesen bzw. erw\u00e4hnt werden, wer diese Reise organisiert hat.<\/p>\n<p>Das ZEIT-Ressort &#8222;Reisen&#8220; nimmt bei einzelnen Recherchen die Unterst\u00fctzung von Fremdenverkehrs\u00e4mtern, Tourismusagenturen, Veranstaltern, Fluglinien oder Hotelunternehmen in Anspruch. Dies wird im &#8222;Reisen&#8220;-Teil der ZEIT durch einen entsprechenden Vermerk transparent gemacht.<\/p>\n<p>Ausnahmen von diesen Regelungen m\u00fcssen von der Chefredaktion genehmigt werden.<\/p>\n<p><b>e.<\/b> Alle Arten von Geschenken werden sozialisiert, soweit sie einen Wert von 40 Euro \u00fcberschreiten. Redakteure liefern Geschenke an einer zentralen Stelle ab. Am Ende des Jahres werden sie zugunsten eines wohlt\u00e4tigen Zwecks versteigert.<\/p>\n<p><b>f.<\/b> B\u00fccher oder andere Produkte von Redakteuren werden nicht redaktionell bewertet. Bei eventuellen Vorabver\u00f6ffentlichungen solcher Werke wird die Befangenheit f\u00fcr den Leser deutlich gekennzeichnet.<\/p>\n<p>Redakteure k\u00f6nnen ihre B\u00fccher auf ihren pers\u00f6nlichen ZEIT-Online-Profilseiten erw\u00e4hnen. Diese Erw\u00e4hnungen k\u00f6nnen auf begleitende Websites dieser jeweiligen B\u00fccher oder Leseproben der jeweiligen Verlags-Site verlinkt werden. Bei der Besprechung von B\u00fcchern ehemaliger Redakteure von ZEIT ONLINE oder DIE ZEIT wird auf den Umstand ihrer fr\u00fcheren Redaktionszugeh\u00f6rigkeit hingewiesen.<\/p>\n<p><b>g.<\/b> Jede Nebent\u00e4tigkeit von Redakteuren muss der jeweiligen Chefredaktion angezeigt werden. Die Nebent\u00e4tigkeit kann nur untersagt werden, wenn berechtigte Interessen des Arbeitgebers entgegenstehen, etwa m\u00f6gliche Beeinflussung der Berichterstattung, m\u00f6gliche Besch\u00e4digung der Marke ZEIT \/ ONLINE oder T\u00e4tigkeit f\u00fcr ein Konkurrenzunternehmen. Der Chefredakteur muss seine Nebent\u00e4tigkeiten dem Verleger anzeigen. Die Regelung in den Arbeitsvertr\u00e4gen bleibt hiervon unber\u00fchrt.<\/p>\n<p><b>h.<\/b> Freie Mitarbeiter m\u00fcssen T\u00e4tigkeiten in dem Journalismus nahen Bereichen \u2013 Marketing, PR \u2013 offen legen. Eine T\u00e4tigkeit in einem dieser Bereiche schlie\u00dft in der Regel die redaktionelle Bearbeitung inhaltlich verwandter Themen bei ZEIT ONLINE und ZEIT f\u00fcr den Zeitraum eines Jahres nach Abschluss der jeweiligen T\u00e4tigkeit in Marketing und PR aus, wenn nicht in beiderseitigem Einvernehmen eine Regelung getroffen werden konnte, die eine Einflussnahme auf die Berichterstattung ausschlie\u00dft.<\/p>\n<p><b>2. QUALIT\u00c4TSSICHERUNG<\/b><\/p>\n<p><b>a.<\/b> Jeder auf ZEIT ONLINE erscheinende Text wird au\u00dfer vom Autor noch von mindestens einer weiteren Person, jeder in der ZEIT erscheinende Text von mindestens zwei weiteren Personen auf sachliche und stilistische Qualit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcft und anschlie\u00dfend von einem Korrektor auf Orthografie, Interpunktion und Grammatik. An der Verantwortung f\u00fcr die Richtigkeit der redaktionellen Inhalte, die durch Gesetz oder Vertrag geregelt ist, \u00e4ndert sich durch diese Regelung nichts.<\/p>\n<p><b>b.<\/b> Bei berechtigter Kritik durch Leser an einem Online-Text melden sich Online-Redakteure und je nach M\u00f6glichkeit auch Print-Redakteure, die online publiziert haben, im Kommentar-Thread unter ihrem Artikel selbst zu Wort.<\/p>\n<p>Faktische Fehler werden dabei in folgender Weise berichtigt:<\/p>\n<p>1. Korrektur der betreffenden Textstelle<\/p>\n<p>2. ein Hinweis unter dem Text, dass korrigiert wurde<\/p>\n<p>3. sofern geboten: im Kommentarthread eine Antwort an den jeweiligen Leser, die seinen Hinweis anerkennt<\/p>\n<p>Inhaltliche Fehler online nur stillschweigend auszubessern ist nicht akzeptabel.<\/p>\n<p>Werden in Print-Artikeln Fakten (insbesondere zur St\u00fctzung eigener Argumente) wiedergegeben, die sich im Nachhinein als falsch erweisen, ist dies, nach M\u00f6glichkeit vom Autor selbst, im Blatt zu korrigieren. Ist der Print-Artikel auch online zu finden, wird dort auf die jeweilige Korrektur verwiesen.<\/p>\n<p><b>3. BEZIEHUNG ZU ANZEIGENKUNDEN<\/b><\/p>\n<p><b>a.<\/b> Anzeigenkunden haben keine M\u00f6glichkeit, den redaktionellen Inhalt zu beeinflussen. Einzelne Themen tauchen zwar durchaus auch aufgrund m\u00f6glicher Anzeigenerl\u00f6se in ihrem jeweiligen Umfeld auf, potenzielle Inserenten haben jedoch keine M\u00f6glichkeit, auf Umfang, Art und Urteil der Berichterstattung Einfluss zu nehmen.<\/p>\n<p><b>b.<\/b> Kein Anzeigenkunde kann durch die Drohung, Auftr\u00e4ge zu stornieren, kritische Berichterstattung verhindern.<\/p>\n<p><b>c.<\/b> Anzeigen m\u00fcssen sich in der Darstellung vom Layout der redaktionellen Inhalte von ZEIT ONLINE bzw. ZEIT offensichtlich unterscheiden. Dies betrifft zum Beispiel Schrifttype, Spaltenbreite, Link- oder Hintergrundfarbe. Advertorials m\u00fcssen stringent als &#8222;Anzeige&#8220; gekennzeichnet sein. Verweise auf Online-Angebote des ZEIT-Verlags (Stellenmarkt, ZEIT-Shop, etc.) werden mit dem Zusatz &#8222;Verlagsangebot&#8220; gekennzeichnet.<\/p>\n<p><b>d.<\/b> Die Details der auf ZEIT ONLINE einzusetzenden Werbemittel sind in der zwischen Chefredaktion und Verlagsgesch\u00e4ftsf\u00fchrung regelm\u00e4\u00dfig definierten Werbemittelkonvention geregelt.<\/p>\n<p><b>4. VERH\u00c4LTNIS ZU KOMMERZIELLEN PRODUKTEN IM EIGENEN HAUS<\/b><\/p>\n<p><b>a.<\/b> Kommerzielle Produkte des Verlages werden im redaktionellen Teil nicht besprochen. Ausnahmen bilden Non-Profit-Produkte des Verlages.<\/p>\n<p><b>b.<\/b> Veranstaltungen, die der Verlag ausrichtet, werden in aller Regel im redaktionellen Teil nicht besprochen. Wertende Berichterstattung dazu findet grunds\u00e4tzlich nicht statt. Eine dokumentierende Wiedergabe als Video oder im Wortlaut ist m\u00f6glich und liegt im Ermessen der Redaktion.<\/p>\n<p><b>c.<\/b> Gesch\u00e4ftspartner, die Veranstaltungen, Produkte oder andere Aktivit\u00e4ten des Verlages unterst\u00fctzen, haben keinerlei Einfluss auf die redaktionelle Berichterstattung.<\/p>\n<p><b>d.<\/b> F\u00fcr journalistische Produkte im Bereich von Corporate Publishing des ZEIT Verlags (Tempus Corporate GmbH) d\u00fcrfen Redakteure und feste freie Mitarbeiter nicht aktiv werden. Freie Mitarbeiter m\u00fcssen ihre Mitarbeit im Corporate Publishing offen legen \u2013 und sind daraufhin im entsprechenden Themenbereich als Autoren f\u00fcr ein Jahr nach Abschluss der jeweiligen T\u00e4tigkeit im Corporate Publishing gesperrt.<\/p>\n<p><b>5. DER CODE OF ETHICS IST EINE FREIWILLIGE SELBSTVERPFLICHTUNG<\/b><\/p>\n<p>Etwaige Verst\u00f6\u00dfe dagegen ziehen keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen nach sich. Davon ausgenommen sind Verst\u00f6\u00dfe gegen Pflichten, die sich bereits aus dem Arbeitsverh\u00e4ltnis der jeweiligen Kollegin\/des jeweiligen Kollegen ergeben.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die Zeit&#8220; und &#8222;Zeit Online&#8220; haben sich auf gemeinsame ethische Richtlinien f\u00fcr ihre Arbeit verst\u00e4ndigt. Bislang hatten die Zeitung und ihr Internet-Angebot getrennte und teils voneinander abweichende Regelwerke (n\u00e4mlich dieses und dieses). Wegen der Abstimmung mit diversen Gremien und Stellen in Redaktion und Verlag zog sich der Fusionsprozess \u00fcber viele Monate hin. 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