Islamhassender „BamS“-Vize erschreibt sich „herrlichen Shitstorm“ und eine Art Abmahnung

27 Jul 14
27. Juli 2014

Kommentare müssen polarisieren, subjektiv sein, auch mal wehtun. Nur das macht gute Kommentare aus.

Nicolaus Fest am 28. Mai im österreichischen „Standard“

Der stellvertretende Chefredakteur der „Bild am Sonntag“, Nicolaus Fest, hat heute von Kai Diekmann, dem Herausgeber des Blattes, eine Art öffentliche Abmahnung bekommen. In dem Kommentar, der morgen in der gedruckten „Bild“-Zeitung erscheint und in dem Diekmann den Eindruck erweckt, auch im Namen des Unternehmens Axel Springer zu schreiben, wird Fests pauschale Ablehnung von Islam und Moslems als unvereinbar mit den Grundsätzen der „Bild“-Zeitung und des Verlages dargestellt.

Diekmann schreibt:

Bei BILD und Axel Springer ist (…) kein Raum für pauschalisierende, herabwürdigende Äußerungen gegenüber dem Islam und den Menschen, die an Allah glauben.

Wer eine Religion pauschal ablehnt, der stellt sich gegen Millionen und Milliarden Menschen, die in überwältigender Mehrheit friedlich leben.

Genau solche Auseinandersetzung entlang religiöser Grenzen wollen wir NICHT. Wir wollen sie nicht führen, nicht befördern und nicht herbeischreiben. Denn sie enden immer verheerend – das hat die Geschichte oft genug gezeigt!

All das, was Diekmann da aufzählt, hatte Nicolaus Fest in einem Leitartikel in der heutigen „Bild am Sonntag“ getan. Er schrieb:

Ist Religion ein Integrationshindernis? Mein Eindruck: nicht immer. Aber beim Islam wohl ja. Das sollte man bei Asyl und Zuwanderung ausdrücklich berücksichtigen!

Ich brauche keinen importierten Rassismus, und wofür der Islam sonst noch steht, brauche ich auch nicht.

Deutlicher kann man die pauschale Ablehnung einer Religion und ihrer Gläubigen kaum formulieren. Es geht Fest nicht nur um „Zwangsheiraten, ‚Friedensrichter‘, ‚Ehrenmorde'“, die es im Islam zweifellos gibt. Es geht ihm um den Islam als ganzes. Er geht soweit, zu suggerieren, dass man doch vielleicht das Gewähren von Asyl auf Nicht-Muslime beschränken könnte, was nicht nur viel über sein Bild von Moslems sagt, sondern auch über seine Vorstellung, was das Grundrecht auf Asyl eigentlich bedeutet.

Fests Aufruf zu weniger Toleranz folgt für ihn offenkundig unmittelbar aus dem plakativen Appell der „Bild“-Zeitung am vergangenen Freitag, Antisemitismus in Deutschland nicht schweigend hinzunehmen. Viele Prominente und Politiker hatten sich in die entsprechende „Bild“-Kampagne einspannen lassen. Einzelne davon forderten „Bild“ heute immerhin auf, sich für Fests Äußerungen zu entschuldigen.

Der Grüne Bundestagsabgeordnete Özcan Mutlu nennt den „Bild am Sonntag“-Kommentar Fests in einem Gastkommentar für die morgige „Bild“-Zeitung „Rassismus pur“:

Die Hasstiraden des Autors schüren ohne Not Vorurteile, Ängste und Menschenfeindlichkeit.

Nicolaus Fest hatte sich vorher auf Twitter noch über die Aufmerksamkeit gefreut:

Auch Marion Horn, die Chefredakteurin der „Bild am Sonntag“, hatte Fests Kommentar zunächst noch mit dem Hinweis auf „Meinungsfreiheit bei Springer“ verteidigt und behauptet, Fest sei „kein Islamhasser“ und „nicht hasserfüllt!!!“:

Erst Stunden später schwenkte sie dann auf die Linie Kai Diekmanns um und twitterte:

Warum sie sich bloß für den „entstandenen Eindruck“ entschuldigte und nicht einfach für den Kommentar um Entschuldigung bat, der diesen „Eindruck“ nicht nur provozierte, sondern unzweifelhaft islamfeindlich war, weiß ich nicht.

Dann reden wir mal über Nicolaus Fest. Der Sohn des bekannten früheren FAZ-Herausgebers Joachim Fest arbeitet seit Jahren daran, sich einen Ruf als kompromissloser Hardliner und vermeintlicher „Klartext“-Sager zu erarbeiten, leider bislang ohne die öffentliche Aufmerksamkeit dieses Sonntags.

Die rechte Szene rund um das Hetzblog „Politically Incorret“ hat ihn schon vor Jahren für seine Bild.de-Texte gefeiert. In seiner früheren Kolumne „HIEB- UND STICHFEST“ polemisierte er immer wieder gegen Zuwanderung und Integration von Ausländern in Deutschland. Um aus dem BILDblog von 2008 zu zitieren:

Vorläufiger Höhepunkt war sein Beitrag in der vorigen Woche, in den man, wenn man wollte, fast ein Lob des Völkermordes lesen konnte. Fest rühmt darin die „Vorteile homogener Gesellschaften“ und argumentiert, dass die Beseitigung von kultureller Vielheit Gesellschaften „Frieden und Stabilität“ bringen könne.

Die preisgekrönte Reporterin und Autorin Carolin Emcke urteilt über seinen Text: „Das gab es so explizit wirklich lange nicht mehr zu lesen von Autoren, die nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Es ist ein pseudohistorisch verkleideter Rassismus und eine gar nicht verkleidete Aufforderung zur Homogenisierung unserer offenen Gesellschaften.“

Ihr Gastbeitrag ist gerade auch im Kontext der aktuellen Diskussion um Fest lesenswert. Seine radikalen Ansichten waren kein Geheimnis. Er veröffentlichte sie auf Bild.de.

Nun wäre es falsch, Nicolaus Fest auf seine Ablehnung des Islam zu reduzieren. Man sollte auch seine Kaltblütigkeit und Ahnungslosigkeit würdigen, mit der er die Exzesse der Berichterstattung nach dem Amoklauf von Winnenden verteidigte (in Anwesenheit der Mutter eines der dabei getöteten jungen Frau). Oder die Art, wie er gegen die Resozialisierung ehemaliger Terroristen wetterte.

Fakten sind auch nicht so seins. Oder Textverständnis.

Er formuliert mit einer Schärfe, Gnadenlosigkeit und Übertreibung, die selbst im „Bild“-Kosmos gelegentlich auffällt. Eine spätere Kolumnenreihe von ihm hieß „Fest(e) drauf“.

Vor der Umstellung der Gebühren für ARD und ZDF kündigte er 2010 an, dass das neue System die Zahler jährlich „einige Milliarden mehr“ kosten würde. 2013, als sich herausstellte, dass es tatsächlich Mehreinnahmen in Höhe von 0,3 Milliarden Euro jährlich wurden (die ARD und ZDF nicht behalten bzw. verwenden dürfen), sprach er von einem „Betrug“.

Zur Debatte um die Skandal-Rede von Sibylle Lewitscharoff twitterte er:

Aber das ist natürlich Kinderkram im Vergleich zu seiner Ablehnung von Integration und seinen Ressentiments gegen Moslems. Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus kann er nicht nachvollziehen. Damit und mit seinem „BamS“-Leitartikel straft er Kai Diekmann Lügen, der behauptet, „für BILD und Axel Springer gab und gibt es bei all diesen Debatten eine klare, unverrückbare Trennlinie zwischen der Weltreligion des Islam und der menschenverachtenden Ideologie des Islamismus“.

Eben nicht. (Den „BamS“-Artikel, der Anlass für den Kommentar ist, erwähnt Diekmann mit keinem Wort.)

Ob Fests Durchbrechen dieser „unverrückbaren Trennlinie“ irgendwelche Konsequenzen hat, wollte Diekmann heute nicht sagen. Meine Feststellung, dass er sich, wenn Diekmann es ernst meinte mit seinem „Kein Platz für“, nun einen neuen Arbeitgeber suchen müsste, konterte Diekmann mit: „So ein Quatsch!“

Nachtrag, 3. August. „Bild am Sonntag“-Chefredakteurin versucht in der heutigen Ausgabe den vielfachen Rittberger:

Es ist der Eindruck entstanden, dass sich BILD am SONNTAG gegen den Islam stellt. Das ist nicht so! Dass dieser Eindruck entstanden ist, bedaure ich sehr. (…)

Aber in unserem Verlag ist es möglich, unterschiedliche Meinungen zu haben. Deshalb habe ich mich als Chefredakteurin für den Abdruck entschieden. Wohl eine Fehleinschätzung, denn wir haben mit diesem Kommentar viele Menschen verletzt. (…)

Ich bitte alle Menschen um Entschuldigung, die sich durch uns gekränkt fühlen.

Mittlerweile bin ich dankbar für die heftigen Reaktionen, die wir ausgelöst haben. In der Öffentlichkeit, in Politik, Verlag, in unserer Redaktion, in unseren Familien. Lange ist über dieses wichtige Thema nicht mehr so offen und kontrovers diskutiert worden.

Vielleicht sorgt unser Kommentar am Ende dafür, dass Missverständnisse ausgeräumt werden und wir lernen, eine offene Debattenkultur zu entwickeln. Das muss unsere demokratische Gesellschaft aushalten, das muss BILD am SONNTAG aushalten.

328 Gedanken
  1. 1
    JottDee says:

    Danke für deine heutige Unermüdlichkeit. Es hat mir – und ich bin sicher – sehr gut getan, deine Tweets zu lesen – deinen Artikel ebenso. „Kein Platz für“ fängt bei starken Stimmen an!

  2. 2
    JottDee says:

    Tschuldigung, da fehlt was: „ich bin sicher, vielen anderen auch“. Es ist spät! ;-)

  3. 3
    jj preston says:

    Abmahnung?

    Blödsinn.

    Das einzige, worüber sich Kai Diekmann geärgert haben wird, ist der Umstand, dass Fest zu explizit war.

  4. 4
    Michael says:

    Das Einzige was Bild im Moment interessiert ist doch wie viel über sie geredet wird. Mich würde ja mal interessieren wie viel davon geplant war.

  5. 5
    Mitch Nordas says:

    Horn versteht den Kommentar von Fest so? „Religion ist ihm egal, er braucht sie nicht. Aber er hat was gg Intoleranz/Rassismus…“
    Er selbst ist aber total tolerant und im Grunde fragt er nur: WOLLT IHR DIE TOTALE TOLERANZ?

  6. 6
    DaW says:

    @ Hausherr: Sie sollten die Kommentarfunktion über Nacht schließen, sonst wird sich morgen früh wieder der PI-Pöbel ausgekotzt haben, wäre ja nicht das erste Mal. Gute Nacht.

  7. 7
    Stefan Niggemeier says:

    Ja, der Gedanke, dass das eine Win-Win-Situation für „Bild“ ist, ist mir auch gekommen. Fest wird vom „Politically Incorrect“-Mob gefeiert dafür, dass er vermeintlich Klartext redet. Und Diekmann arbeitet weiter am absurden Image von „Bild“ als moralischer Instanz.

  8. 8
    P. Niebel says:

    Der Islam ist eine Win-Win-Situation für alle Homohasser.

  9. 9
    Ingmar D. Nasenbär says:

    Und wiedermal haben die 5 Grundsätze des Springerverlages zugeschlagen….hier war #2 im Spiel.

    https://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html

  10. 10
    TmoWizard says:

    Pöh. Diekmann ist doch nur sauer, daß er nicht selbst auf die Idee von Fest gekommen ist!

  11. 11
    Stephan Fleischhauer says:

    Ich lehne auch den Islam – neben anderen Religionen – pauschal ab.

  12. 12
    jj preston says:

    Die Moral, die Diekmann meint, steht gerade in München vor Gericht, unter Vorsitz von Vors.Ri.a.OLG Manfred Götzl.

  13. 13
    Gisela Zabka says:

    Die Publizistin Ayaan Hirsi Ali ist vor zwei Jahren mit dem „Ehrenpreis“ der Axel Springer Akademie ausgezeichnet worden. Mit dem Preis soll ein „Zeichen für die Meinungs- und Pressefreiheit“ gesetzt werden und sollen junge Journalisten ermutigt werden, „ihre Meinung standhaft zu vertreten“. Hirsi Ali erhielt den Preis „für ihren Mut und ihre der Freiheit verpflichtete Haltung als Frauenrechtlerin und Islamkritikerin“.

    In ihrer Dankesrede zitierte Hirsi Ali Ferdinand Lasalle, einen der Gründerväter der SPD, der gesagt hat: „Alle große politische Aktion besteht in dem Aussprechen, was ist und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und dem Bemänteln, was ist.“

    Genau darum geht es: Auszusprechen, was ist, das erwarten wir von der Presse in einem freien Land und nicht politkorrektes Bemänteln und Verschweigen. Deshalb: Bravo, Nicolaus Fest!

  14. 14
    Ospero says:

    @11: Sie vielleicht, Fest in seinem Kommentar aber explizit nicht. Es macht schon einen Unterschied, ob man alle Religionen mit gleicher Konsequenz ablehnt oder – wie Fest es tut – nur gegen eine bestimmte Religion austeilt.

  15. 15
    fink says:

    das übliche prozedere halt.
    wer einen solchen hetzkommentar schreibt oder veröffentlicht und dann dafür die berechtigte kritik einfährt, der entschuldigt sich nie für die hetze selbst, sondern dafür, dass der kommentar angeblich missverstanden worden sei. mit anderen worten „nicht der kommentar tut mir leid, sondern dass ihr armen idioten nicht in der lage seid, zu kapieren, dass „vergasen“ natürlich nur eine metapher war.“
    natürlich wird anschließend beklagt, dass die meinungsfreiheit in deutschland ja nur noch für schwule, frauen, ausländer_innen, behinderte und all die anderen ohnehin ja permanent bevorzugten gruppen gilt.
    jede wette, dass herr fest in ein paar tagen „viele muslimische freunde“ entdecken wird, die bei seiner familie ein- und ausgehen.
    und wenn er richtig gut ist, dann wird er noch nachschieben „…und die meinen auch alle, dass der islam an sich…“

  16. 16
    nona says:

    Natürlich muss er sich keinen neuen Job suchen. Damit würde man bei Springer ja die eigene Kernkompetenz konterkarieren. Eine Krähe hackt sich doch selbst keine Augen aus.

  17. 17
    jan says:

    Der Fest hat zu 100% Recht. Ich will keine Muslime hier in Deutschland. Sollen die doch in der Türkei leben und wenn jemand dann doch Bock auf Muslime hat kann er ja dort Urlaub machen. Wenn wir keine Muslime hätten, dann würden wir soviel Geld sparen, dass der Staaat jedem Bürger 40000 EUR im Jahr zusätzlich schenken könnte.

  18. 18
    Uato says:

    @Jan
    Ich gehe stark davon aus das es sich bei ihrem Kommentar um einen Witz handelt….ansonsten möchte ich ich nur noch stundenlang meinen Kopf schütteln….
    Hier ein kleiner Tipp von mir…es gibt tatsächlich eine sich nicht integrierende Gruppe die aus Deutschland abgeschoben gehört….eine Gruppe die Hass schürt, sich nicht anpassen Will und überproportional sehr sehr schlecht ausgebildet ist^^…Hehehe ich denke sie wissen von welcher Gruppe ich spreche? Richtig diese rechten Hetzer und diese sogenannten Islamkritiker….Diese Menschen braucht kein Staat und ich bin mir sicher der Staat würde soviel einsparen ohne diesen Abschaum das er jedem weitaus mehr als 40000 EUR spendieren kann^^

  19. 19
    Kompressormann says:

    Und vor zwei Wochen hat man dem gewalttätigen und unangepassten Nationalspieler Mesut Özil noch bejubelt. Aber klar, ohne ihn und die ganzen anderen Ausländer hätten wir das Endspiel 5-0 gewonnen.
    Diese faulen Islamen diese!

    PS: Sarkasmus(!), anders lassen sich die PI-Trolle hier nicht ertragen.

  20. 20
    DaW says:

    Ich will keine Jans hier in Deutschland. Sollen die doch in Tschechien leben; und wenn jemand dann doch Bock auf Jans hat, kann er ja dort Urlaub machen.

  21. 21
    Uato says:

    Ich bin mir sehr sicher das selbst Tschechien keine Jans haben will^^

  22. 22
    DaW says:

    Wieso? Außer Vaclac Havel und Karel Gott heißen doch alle tschechischen Männer Jan. ALLE. :)

  23. 23
    Mario says:

    Wenn ISIS und Boko Haram dreimal klingeln, wird vielleicht auch der letzte Traumtänzer begreifen, welche Bereicherung aus der Religion des Friedens sich da auftut. Daumen hoch für einen, der den Mut hat, kein Duckmäuser zu sein.

  24. 24
    Uato says:

    Ich merk schon, ich habs mit einem „Jan-Kritiker“ zu tun…;-)

  25. 25
    Manuel Kant says:

    Leider wird übersehen, dass der Islam, im Gegensatz zu Buddhismus, Christentum und Judentum, einen politischen und rechtlichen Anspruch erhebt. Genau hierin liegt der Konflikt mit unserem Werteverständnis, Menschenrechtsverständnis, Rollenbild der Frau, Demokratie, Säkularität etc. Das Begriffskonstrukt Islamismus ist eine gefährliche Verharmlosung des Islam. Die Islamapologetik löst nicht die bekannten Probleme und hilft erst recht nicht den Muslimen. Von Seiten der Muslime vermisse ich auch Engagements gegen Antisemitismus, Christenverfolgung, Homophobie, Polygamie und die islamische Paralleljustiz in Deutschland. Da drängen sich mir schon Zweifel an deren Verfassunsgtreue auf.

  26. 26
    Uato says:

    Hmmmm wieder dieselbe Leier…auch in anderen heiligen Büchern stehen net gerade demokratische humanistische Texte drin…..aber stimmt ja….Jede andere Religion bis natürlich die bösen Musulmanen sind in der Lage zu differenzieren……

  27. 27
    Klaus says:

    „Warum sie sich bloß für den „entstandenen Eindruck“ entschuldigte und nicht einfach für den Kommentar um Entschuldigung bat, der diesen „Eindruck“ nicht nur provozierte, sondern unzweifelhaft islamfeindlich war, weiß ich nicht.“
    .
    Aber natürlich wissen Sie das,
    …wenn sogar ich Nichtjournalist das weiß.
    Schreiben Sie doch Tacheles.

  28. 28
    oliver says:

    Ich glaube ich frage heute Abend mal meinen Vermieter warum er mich Tod sehen will. Laut einigen hier scheint das ja der Fall zu sein…

  29. 29
    Uato says:

    Ich habe auch jetzt verstanden wieso mein Professor einen Lehrstuhl in Thermodynamik hat…..dieser alte gerissener Terrorist ;-)

  30. 30
    DaW says:

    @ Manuel Kant:

    „Leider wird übersehen, dass der Islam, im Gegensatz zu Buddhismus, Christentum und Judentum, einen politischen und rechtlichen Anspruch erhebt. Genau hierin liegt der Konflikt mit unserem Werteverständnis, Menschenrechtsverständnis, Rollenbild der Frau, Demokratie, Säkularität etc.“

    Und weil z.B. „das Judentum“ keinen politisch-rechtlichen Anspruch erhebt, werden durch die israelische Siedlungspolitik Menschen, die keine Juden sind, aus ihrer Heimat vertrieben. Und fragen Sie mal die orthodoxen Juden, die in einigen Jerusalemer Buslinien die räumliche Trennung von Männern und Frauen durchgesetzt haben, was für ein Rollenbild der Frau sie haben.

    Dennoch käme niemand auf die Idee, allein dem Judentum (und den Juden), es gebe einen grundsätzlichen Konflikt zu unserem Werteverständnis. Und das zu recht.

    @ Jan:

    „Ich will keine Juden hier in Deutschland. Sollen die doch in Israel leben; und wenn jemand dann doch Bock auf Juden hat, kann er ja dort Urlaub machen.“

    Na, klingelt’s?

  31. 31
    Mario says:

    an oliver: Wer lesen kann (den Koran, der im Gegensatz zur aufgeschriebenen Geschichte in der Bibel Handlungsanweisung ist) ist klar im Vorteil!

  32. 32
    DaW says:

    Es sollte heißen:

    „Dennoch käme niemand auf die Idee, allein dem Judentum (und den Juden) einen grundsätzlichen Konflikt zu unserem Werteverständnis zuzuschreiben. Und das zu recht.“

    Das kommt davon, wenn man Sätze nur zur Hälfte umformuliert.

  33. 33
    oliver says:

    @Mario

    Was habe ich denn jetzt falsch verstanden?

    Es geht darum ob ein ganz normaler Bürger dieses Landes jetzt dadurch gefährlich für uns ist, dass er an Allah glaubt. Nicht um Islamisten im Nahen Osten oder Afrika ( die meiner Meinung nach mit allen militärischen Mitteln bekämpft gehören ).

    Für Sie scheint der Koran und der politische Islam ( Islamismus ) hinreichender Belege dafür zu sein, alle Muslime prinzipiell als Gefahr anzusehen. Ich bin wiederum der Meinung das die überwiegende Mehrheit Menschen wie Sie und Ich sind, die einfach nur ihr Leben leben wollen.

  34. 34
    DaW says:

    @ oliver:

    Mario taucht hier immer auf, wenn es um den Islam geht. Gepflegt ignorieren. Die Botschaft, die Sie verkünden, ist natürlich absolut richtig, aber Mario wird es in diesem Leben sowieso nicht mehr verstehen.

  35. 35
    Uato says:

    Im nächsten Leben möchte ich auch gerne „Islamkritiker“ werden…scheint ein einfach zu erlernender und zudem ein angesehener Beruf zu sein^^

  36. 36
    Mario says:

    an DaW: Starke Argumentation, und so überzeugend!

  37. 37
    Uato says:

    Was erwarten sie Mario??? Platzen hier herein, verdrehen Tatsachen, diskreditieren eine ganze Weltreligion und erwarten tatsächlich das man sich mit ihnen auseinandersetzt???? Ich für meinen Teil werde sie nun auch ignorieren….Ich kann mir einfach nicht vorstellen das man einen hasserfüllten geist argumentativ heilen kann….viel Spass noch in ihrer dunklen Welt

  38. 38
    Mario says:

    an oliver: Es soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden, egal woran er glaubt, solange er andere damit nicht stört oder belästigt. Ich bin nicht bereit und willens, mich an Regeln und Rituale des 7. Jahrhunderts, die als unabänderliche und ewig gültige Weisheit verkündet werden, zu halten.

  39. 39
    Hendrik says:

    Zum Verfahren: Wenn „“Spiegel“-Korrespondent Hasnain Kazim“ etwas zu sagen hat, dann soll er das doch allgemein zugänglich tun. Und Sie sollten, finde ich, nur allgemein zugängliche Links posten. Sie würden doch auch nicht auf Zeitungsartikel hinter Bezahlschranken verlinken, oder? Es soll eine kleine, aufrechte Minderheit geben, die nicht bei („auf“) Facebook sind, und für die dieser Link also ins Leere läuft.

  40. 40
    oliver says:

    @Mario

    Ganz ehrlich, ich verstehe Ihr Problem nicht. Der erste Satz Ihres Comments ist selbstverständlich, so sollte es überall laufen ( wobei man noch eingrenzen könnte was stören und belästigen ist ). Beim zweiten Satz allerdings, verstehe ich nicht wer das von Ihnen verlangt?

  41. 41
    Marcus™ says:

    #Antisemitismus #Homophobie Herrlicher Shitstorm! Offensichtlich finden viele Homophobie, Antisemitismus & Ehrenmorde völlig ok.

    — Nicolaus Fest (@NicolausFest) 27. Juli 2014

    Der Tweet sagt doch schon alles. Umfassender kann man sich doch gar nicht selbst disqualifizieren.

  42. 42
    aloo masala says:

    Hier eine mögliche Erklärung, warum Horn sich entschuldigte und Diekmann sich distanzierte, obwohl Nikolaus Fest nichts anderes gemacht hatte, als was er und seine Kollegen die letzten Jahren zuvor zu tun pflegten:

    http://hogymag.wordpress.com/2014/07/28/warum-bild-von-seiner-islamfeindlichen-marschroute-kurzzeitig-abweicht/

  43. 43
    Mario says:

    an Uato: Da das Diskussionsforum offen ist, kann ich wohl kaum hereinplatzen, wie sie es ausdrücken. Es würde mich auch interessieren, welche Tatsachen ich verdrehe, aber bitte Fakten! Ich diskreditiere angeblich eine ganze Weltreligion – soviel Bedeutung messe ich mir gar nicht bei (im Übrigen können wir auch gern über das Christentum reden und dieses kritisieren). Wenn der Papst auf Titelbildern von Mainstreammedien dieses Landes mit vorne und hinten mittig besudelter Soutane abgebildet wird, jubelt eine gewisse Klientel dises Landes, sobald aber der Islam kritisiert wird, werden die gleichen Leute zu Empörungsbeauftragten. Damit ich nicht falsch vestanden werde, ich habe mit keiner Religion etwas am Hut, beschäftige mich aber damit und halte es ansonsten mit dem Selberdenken. Ihrer „Argumentation“ entnehme ich das übliche Verhaltensmuster: Wenn Argumente fehlen, müssen Verleumdungen und Diffamierungen genügen.

  44. 44
    Mario says:

    an oliver: So diskutieren vernünftige Leute – sehr angenehm!!! Es sprengt aber mit Sicherheit den Rahmen dieses Forums, auf Ihre Frage und Anmerkung detailliert einzugehen. Ich will auch niemandem meine Meinung aufdrängen, selbst ist der Mann (gendergerecht: und die Frau). Also empfehle ich zunächst die Lektüre des Koran und der Hadithen. Ganz wichtig ist auch, das man die Bedeutung des Wortes „Taqiya“ kennt und versteht.

  45. 45
    Manuel Kant says:

    Religiöser Fundamentalismus unter Muslimen ist in Westeuropa kein Randphänomen. Zu diesem Ergebnis kommt Migrationsforscher Ruud Koopmans vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in seiner Auswertung einer repräsentativen Befragung von Einwanderern und Einheimischen in sechs europäischen Ländern. Zwei Drittel der befragten Muslime halten demnach religiöse Gesetze für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie leben. Drei Viertel von ihnen finden, es gebe nur eine mögliche Auslegung des Korans.

  46. 46
    Jäger says:

    Fest ist weder ein Islamhasser noch ein Islamfeind. Aber ein Islamablehner, wie die Meisten von uns. Sonst wären wir konvertiert.

  47. 47
    Armin says:

    Wenn im Jahr 2014, also 69 Jahre nach Ende des 3. Reiches in Deutschland, wieder Juden von einem Mob durch die Strassen getrieben werden, wenn wieder Sprechchöhre „Juden ins Gas“ in unseren Innnenstädten zu hören sind, wenn wieder Juden darüber nachdenken müssen ob sie in diesem Land noch sicher sind…..Dann ist es natürlich an der Zeit das alle aufrechten und demokatischen Bewohner dieses Landes den Muslimen gegen „Pauschalverunglimpfungen“ zur Seite zu stehen. Oder habe ich da jetzt was verwechselt?

  48. 48
    Jäger says:

    #48 Armin

    Gut geschrieben. Aber die ganzen FremdentschuldigerInnen hatten wohl mehr im Sinn, ihren eigenen Job zu retten.

  49. 49
    oliver says:

    @Mario

    Also hat das niemand explizit von Ihnen verlangt? Ok, nehme ich zur Kenntniss.

    Ganz ehrlich, ich muss nicht den Koran lesen um zu wissen, dass meine Freunde, mein Vermieter oder meine Nachbarn mich nicht umbringen wollen. Und Taqiya so auszulegen, dass die nicht extremistischen Moslems in Deutschland nur Schläfer sind, halte ich für krank.

  50. 50
    oliver says:

    @ Armin

    Nein, dann ist es Zeit das alle aufrechten Demokraten gegen jegliche Verunglimpfung ganzer Menschengruppen aufgrund ihrer Religion aufstehen. Ob es der Antisemitismus ist, der jetzt wieder besonders wiederlich hochkommt und das auch von vielen Deutschen, oder offene Hetze gegen Moslems ist, denen nur aufgrund ihres Glaubens alle möglichen negativen Eigenschaften zugerechnet werden.

    Es muss gegen jeden Menschenhass gekämpft werden, egal von wem gegen wenn. Wenn ein Linkenchef in NRW gegen Juden hetzt ist das genauso anzuklagen wie wenn ein Vize-Chefredakteur der Bild am Sonntag gegen Moslems hetzt.

  51. 51
    Jäger says:

    Sicher werden die Redakteure der BILD-Zeitung nun auch nicht mehr groß über die gewaltsame Vertreibung der 25.000 Christen in Mossul durch ISIS berichten, um Diekmann und die Islamiten nicht durch die Benennung der Wahrheit zu verärgern…

  52. 52
    Uato says:

    Und wieder dasselbe Spiel…..Wieder müssen irgendwelche Statistiken/ Studien die eigene hetzerische Meinung belegen….es ist so simpel…wer nach Islamkritischen Studien sucht wird welche finden…z.b. funktioniert das auch umgekehrt…habe in net mal einer Minute eine positive Studie zum islam gefunden ( hier bitteschön…http://www.sueddeutsche.de/politik/studie-ueber-muslime-in-deutschland-glaeubig-und-integriert-1.83256)……Und @ Armin …Ich möchte auch net erleben das im Jahre 2014 also 69 Jahre nach ende des dritten reiches Moslems von einem Mob durch die Gassen getrieben werden……wenn in der meistgelesenen Zeitung und in diversen Foren irgendwelche Feiglinge den islam pauschal kritisieren….usw….könnte ihren ganzen Artikel kopieren und auf Moslems ummünzen, bin aber zu faul zu…..Langer Rede kurzer Sinn….Statistiken gibt es wie Sand am mehr, wer negative Sucht findet welche wer positive zum Islam sucht findet auch welche….Tatsache aber ist das es weitaus mehr positive Statistiken gibt….und wieso ist das so???? Ganz einfach Moslems sind auch nur Menschen wie sie und ich!

  53. 53
    Benny says:

    Warum wird in der Diskussion um antisemitische Exzesse auf den Demos immer der Eindruck erweckt, dort würden ausschließlich böse Moslems gegen den „Judenstaat“ wettern? Was machen wir mit all den Deutschen etc., die sich ebenfalls neben dem Großteil der friedfertigen Demonstranten einfinden und Parolen skandieren, die wir hofften, nie wieder hören zu müssen?

    Im Sinne des Kängurus: „Antisemiten raus?“ – „Stelle dir doch bitte die Frage: Woraus und wohin? Denn wer will die schon haben? Keiner!“

  54. 54
    Uato says:

    Das mit den Statistiken ist sowieso eine interessante Sache….vor ein paar Jahren gab es diese Kriminalstatistik auf die sich sogenannte „islamkritiker“ gerne berufen……..Angeblich konnte man daraus herauslesen das Ausländer krimineller wären…doch wenn man die Verbrechen heraussubrahiert die nur Ausländer begehen können ( Zolldelikte, Verstösse gegen das Asylrecht) so ergab sich plötzlich das überaus ( für mich eigentlich net sooo überraschende Ergebniss) das Ausländer weniger kriminell waren…..Die Erklärung von Sozialforschern lauter glaub ich damals so….das die meisten Moslems tatsächlich gläubig seien und Diebstahl, Mord usw ablehene…Ich glaube mich sogar daran erinnern zu können das Moslems das Leben mehr achten…wohingegeben westliche Demokratien mehr materielle Güter achteten

  55. 55
    Armin says:

    @53 Uato
    Wann sind den jemals in Deutschland Moslems von einem Mop Juden durch die Strassen getrieben worden? Wann gab es Demos von Juden vor Moscheen mit Plakaten auf den Stand „Moslems ins Gas“ (oder ähnliches wie „Moslems sind Mörder)? Sowas ähnliches gibt es höchsten von einer Handvoll Rechtsextremer die Niemand erst nimmt, die Niemand wählt, die also keinerlei gesellschaftliche Akzeptanz finden. Was aktuell in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, passiert ist nicht vergleichbar. Blanker Hass, genau wie er im Koran steht, macht sich auf unseren Strassen breit. Und (fast) alle Medien scheuen sich das als das zu bezeichnen was es ist: Islamischer Antisemitismus. Getragen von Tausenden hier lebender Mitbürger. Vorgebetet von Imamen in der Moschee. Darüber muss man sprechen, das dürfen wir so nicht einfach so hinnehmen!

  56. 56
    Mario says:

    Zitat Erdogan: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
    Herr Erdogan ist sicher kein radikaler Moslem, aber er hat das sicher nicht zum Spaß gesagt und da er nicht ein netter Nachbar, Vermieter oder sonst ein lieber Bekannter ist, man sollte es ernst nehmen!

  57. 57
    Linus says:

    Wer Erdogan als Kronzeugen für den gemeinen Muselmann hernimmt, hält auch Opus Dei für die Pressestelle der Christen.

  58. 58
    Armin says:

    @ Linus 58
    Erdogan gilt bzw. galt bis vor kurzem als Sinnbild des modernen Islams. Als Bindeglied zwischen der westlichen Welt und der islamisch dominierten Welt. Als Vorzeige-Staatsmann und Vorbild für andere. Das kann man von den Spinnern der Opus Dei ja wohl nicht behaupten, oder? Also was soll dieser Vergleich?

  59. 59
    Uato says:

    gegegfrage….wann sind juden von einem moslemischen mob durch die strassen getrieben worden?…eine handvoll extremisten??? das grenzt schon an unverschämtheit….also in den letzten jahren sind ja wohl genügend islamische einrichtungen angegriffen worde…und genügendd moslemische mitmenschen sind zu tode gekommen!….und antiislamische demonstrationen gab es leider in den letzten jahren wohl mehr als genug ( zu zeiten von pro köln … zum glück geschieht sowas viel seltener)….und wer solche zitate abliefert wie den angeblich ( ja angeblich, habe da berechtigte zweifel an der aunthenzität) will uns was damit sagen????

  60. 60
    Uato says:

    Interessant, wusste noch gar nicht das Erdogan der Islamische Papst ist^^

  61. 61
    oliver says:

    @ Mario

    Ja natürlich sollte man Erdogan ernst nehmen. Aber was hat das wiederum mit den Moslems in Deutschland zu tun? Was interessiert meine iranischen Nachbarn das Geschwafel von Erdogan?
    Es geht hier nicht darum nicht explizit die Feinde der Freiheit anzusprechen, zu denen zum Beispiel ein Erdogan gehört oder auch die Salafisten in meinem Wohnort Bonn.
    Es geht hier darum nicht alle Moslems ausnahmslos in einem Topf zu werfen, indem man all das am Islam allgemein festmacht und nicht, wie man es von denkenden Menschen erwarten sollte, differenzierter zu sehen.

  62. 62
    Benny says:

    Haben wir tatsächlich vergessen, dass in München derzeit ein Prozess stattfindet, der die Auswüchse des Fremdenhasses/Islamhasses zum Gegenstand hat? Sollte es dabei nicht egal sein, dass die mutmaßlichen Täter keine Juden waren?

    Warum fegen wir all die Schandtaten (ich meine nicht die der Vergangenheit, sondern der Gegenwart) im Namen anderer Religionen als lässliche Sünden einiger Sektenanhänger hinfort? Die im Namen ihres Herrn strickt patriarchalisch, polygam und weltentfremdet leben, die im Namen ihres Herrn morden und andere unterdrücken!

    Nur der Islam muss als Religion ganzheitlich für die Verbrechen einiger seiner extremsten Namensmissbraucher den Kopf hinhalten.

    Sind alle Christen pädophil? Sind alle Juden kriegsgeil? Werden alle Muslime mit Bombengürteln um die Hüfte geboren? Sind alle Hinduisten kuhgeile Anhänger der Kastenordnung, die Frauen ausschließlich als Brutstätten sehen?

  63. 63
    JUB 68 says:

    Solange es in Deutschland Muslime gibt, deren Religionsausübung und -auffassung mit dem Grungesetz konform geht, ist eine Verallgemeinerung der Vorwürfe auf den Islam als Religion unethisch.
    Dabei spielt deren Anzahl noch nicht mal eine Rolle.

  64. 64
    Linus says:

    @59 Armin

    Erdogan gilt bzw. galt bis vor kurzem als Sinnbild des modernen Islams.

    Bei wem? Und, um Oliver (#62) zu paraphrasieren: Was interessiert meine persischen Nachbarn, was Erdogan erzählt?

    Opus Dei sind also anerkanntermaßen Spinner, Pierre Vogel und seine Konvertitenschreihälse aber offenbar das Sprachrohr des kurdischen Gemüsemannes um die Ecke.

    Kann das, wenn selbst Dieckmann aus was für Gründen auch immer auf die Idee kommt, so schwer sein zu kapieren, dass es zwischen Religion und organisierter Religion einen fundamentalen Unterschied gibt? Und fragen Sie doch mal bei Gelegenheit die Opfer der Kreuzzüge oder anderer christlicher Bekehrungsversuche der letzten tausend Jahre, welch Friedensreligion da über sie hinweggewalzt ist.

  65. 65
    Mario says:

    an oliver: In der Heimat Deiner iranischen Nachbarn, die gewiß nette Leute sein mögen, werden im Namen des Islam (der Scharia) Schwule an Laternen und Kräne gehängt, Frauen gesteinigt und Dieben die Extremitäten abgehackt. Wir sind sicher beieinander, wenn wir sagen, die große Masse ist friedlich und befürwortet so etwas nicht. Aber es ist nunmal in der allgemein- und immer gültigen Ideologie des Islam so vorgeschrieben und die Frage ist nur, wie eng diese immergültigen Anweisungen eingehalten werden oder nicht. Im Koran wird 190 mal zum Töten von Ungläubigen aufgerufen und es gibt trotzdem kein Gemetzel in Europa, weil sich die meisten Moslems nicht wörtlich an den Koran gebunden fühlen. Die Geschichte zeigt aber, das es nicht auf die Einstellung der meisten Menschen ankommt, sondern nur auf die ideologische Verblendung einer relativ kleinen Gruppe, die es versteht, Macht und Einfluß an sich zu reißen und diese dann diktatorisch ausübt (Nazis, Stalinisten, Maoisten, Rote Khmer). Die Masse der friedlichen Bürger hat keine Rolle gespielt.

  66. 66
    oliver says:

    @Mario

    Und was ist jetzt deine Schlussfolgerung daraus?

  67. 67
    Linus says:

    @Mario #66

    Also beurteilen wir Menschen nicht nach dem, was sie tun, sondern, was andere in ihrem Namen vorgeben zu tun? Probier ich gleich mal im Alltag aus und schnauz meinen Nachbarn oder gleich mich selber an, weil in seinem und meinem Namen eine relativ kleine Gruppe in Mallorca Sangria auskotzt.

    Ganz abgesehen von dem Unfug, dass die Nazis ein kleine Gruppe waren, die Macht und Einfluss gegen den Widerstand eines mehrheitlich friedlichen Volkes an sich gerissen haben.

  68. 68
    Linus says:

    @Mario

    Und zum Thema Schwulen- und Frauenfeindlichkeit reicht mir die CDU/CSU als Vertreterin christlicher Werte, da brauche ich keine Sharia, auf die ich mit dem Finger zeigen kann. Lustig auch, dass sich ausgerechnet der stellvertretende Chefredakteur der BamS nun zum Kämpfer gegen Homophobie ausruft.

  69. 69
    Sabai says:

    „Wer eine Religion pauschal ablehnt, der stellt sich gegen Millionen und Milliarden Menschen, die in überwältigender Mehrheit friedlich leben.“

    Gibt es denn irgendwo ein Land auf der Erde, in dem diese „in überwältigender Mehrheit friedlich lebenden Menschen“ den örtlichen religiösen Minderheiten so etwas wie Toleranz aufbringen?

    Warum sind an allen großen gewalttätigen Religionskonflikten der letzten Jahre Muslime beteiligt?

    Diese Feststellungen belegen doch, daß eine pauschale Ablehnung des klassischen Islam (ich schließe hier Reformbewegungen und/oder Aleviten ausdrücklich aus) genauso gerechtfertigt ist die die Ablehnung anderer totalitärer Denksysteme (wie beispielsweise auch das Christentum früherer Jahrhunderte).

  70. 70
    Harald Eisenmann says:

    Religionsfreiheit heisst für mich auch von Religionen Anderer nicht belästigt zu werden.

  71. 71
    Linus says:

    @70

    Schon wieder so eine unglaubliche Pauschalisierung, die „einfache“ Menschen mit Poltikern und Religionsführern gleichsetzt. Und ausserdem tun Sie so, als sei Toleranz etwas, dass man gewährt aufgrund guter Führung, nach dem Motto, erst wenn in Mekka ne christliche Kirche auf den heiligen Stätten steht, können wir in Deutschland über islamischen Religionsunterricht reden. Das ist bigott.

  72. 72
    Ste says:

    Leute die immer wieder die Worthülse vom „Es soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden, egal [je nach dem was Thema ist], solange er andere damit nicht stört oder belästigt.“ nutzen, entlarven sich doch immer recht schnell als Hütchenspieler.

  73. 73
    Archie says:

    Die Marschierer und Schreier bei den Judenhass-Demos vorletzte Woche in mehreren deutschen Städten waren nicht alle zottelbärtige Salafisten in Nachthemd und Stiefeln, begreift das doch endlich. Sehr viele unter ihnen waren adrette Kopftuchmädchen und -frauen, von der Sorte, die beim Einwohnermeldeamt arbeitet und als „sozial voll integriert“ gilt.

    Von daher kann ich sehr viel Verständnis für den Kommentar von Herrn Fest in der BILD aufbringen.

  74. 74
    oliver says:

    Das einzige Maß für unsere Freiheit und unsere Toleranz kann nur unser Umgang mit den Minderheiten in diesem Land sein. NICHT der Umgang andere Völker mit den Minderheiten in deren Ländern.

  75. 75
    Uato says:

    @ Sabei zu ihrer Frage “ Warum sind an allen großen gewalttätigen Religionskonflikten der letzten Jahre Muslime beteiligt?“ ….Habe ich ne Verbesserungsvorschlag „Warum sind an allen großen gewalttätigen Kriegen der letzten Jahre Christen beteiligt?“ ….naja interessant zu sehen wie die menschen auf dem einen auge immer erblinden….

  76. 76
    KS says:

    Hat sich in der letzten Zeit mal jemand mit der jüngeren europäischen Geschichte beschäftigt, speziell mit der auf der grünen Insel links von England?

    Soviel zur vorbildlichen christlichen Nächstenliebe im 20. Jahrhundert.

  77. 77
    Kati says:

    Wie kommen ihr ganzen „Islamkritiker“ eigentlich darauf, dass ihr hier ein dankbares Publikum fändet, wo ja noch nicht mal Diekmanns „Bild“ euren dumpfen Islam-Hass haben will? Zumindest ist es ihm so peinlich, dass er euren Gesinnungsgenossen nun öffentlich in die Pfanne gehauen hat, aber dass ihr genauso peinlich seid, müsstet ihr doch wohl gecheckt haben.

  78. 78
    Kati says:

    -en +t, 2. Wort.

  79. 79
    Linus says:

    @Archie

    Stimmt, stellen Sie sich mal vor, da waren auch ne Menge deutsche Marschierer dabei. So welche, die auch gemeinhin Biodeutsche genannt werden. Gehen Sie doch mal auf die facebook-Seite der Bild oder wahlweise auch hierhin: hierhin . Auch alle rausschmeißen?

  80. 80
    kiezkind says:

    Warum werden solche Leute wie Nicolaus Fest eigentlich nicht vom Verfassungsschutz beobachtet? Solche Leute sind es doch schliesslich, die mit ihrer Propaganda an den Säulen der Demokratie rütteln.

  81. 81
    nurmalso says:

    blödzeitung brauche ich nicht (ist wurscht, wer da schreibt), aber um ehrlich zu sein – den islam auch nicht.

  82. 82
    Flügelschlag says:

    @ 82 und Fest: Ich brauche auch ziemlich vieles nicht, aber ich rede darüber nicht in einer Weise, die suggeriert, dass das außer mir auch sonst niemand braucht.
    Der nächste Gedanke ist nämlich, dass man dieses (was auch immer es sei) dann auch besser abschaffen sollte. Braucht doch keiner. (Jedenfalls niemand, dessen Lebenswirklichkeit und Gewohnheiten ich für ausreichend relevant halten würde.)

  83. 83
    Manuel Kant says:

    Wenn wir schon über Pauschalisierung debattieren…“Die Juden“ haben 6 Millionen Gründe „die Deutschen“ zu töten oder zu hassen. Sie tun es nicht. Eine Mohammedkarikatur reicht aus damit Menschen sterben und islamische Geistliche Todsfatwen gegen Islamkritiker verhängen. Als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, gibt es Nicht-Muslime die dies auch noch rechtfertigen, indem sie behaupten diese Leute wären zur Gewalt provoziert worden. Offensichtlich sind islamverteidigende Nicht-Muslime, die deutsche Linke und andere Islamapologeten die einzigen die den Islam richtig verstanden haben. Sie mögen doch bitte alle 57 islamsichen Länder bereisen und den Muslimen den richtigen Islam beibringen, dann sollte es keine Probleme mehr geben, oder?

    Im Jahre 2011 demonstrierten 15.000 Menschen in Berlin gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes. Die Demonstration des Bündnisses „Der Papst kommt“ fand unter dem Motto „Keine Macht den Dogmen!“ statt. Es gab keine Ausschreitungen, Verletzte, Tote, Vorwürfe des Christenhasses, der Christianophobie noch Todesdrohungen gegen die Papstkritiker. Ersetzen sie doch einmal bitte das Wort „Papst“ druch das Wort „Islam“. Wie wäre dann wohl diese friedliche Demo verlaufen? Wie würden sie dann die 15.000 friedlichen Demonstranten nennen? Islamhasser, Islamfeinde, islamophobe Rassisten oder Nazis?

    Alles darf man in dieses Land kritisieren. Das ist das Merkmal einer echten Bürgerdemokratie. Wieso sollte der Islam hierbei ausgeschlossen werden? Nein, man muß den Islam noch viel schärfer kritisieren, reformieren und entpolitisieren.

  84. 84
    Susanne says:

    Man sieht hier ja wieder, wie bei diesem Thema die Volksseele kocht. Und zwar in alle Richtungen. Aber was soll man schon erwarten, wenn die auflagenstärkste Zeitung Deutschlands (was ja bedeutet, dass sie von vielen gekauft und gelesen wird) einen Schreiberling wie Fest als stellvertretenden Chefredakteur beschäftigt und behält. Da nützt auch keine Pseudo-Stellungnahme mehr…

  85. 85
    Mario says:

    Warum gibt es eigentlich kein Land auf der Welt, in dem der Islam Staatsdoktrin ist und in dem auch nur ein Fünkchen Demokratie herrscht.

  86. 86
    Ste says:

    @83: Exakt, viele kommentieren hier und da aus der Sichtweise eines bequemen Konsumenten mit Fernbedienung oder wie damals im Arena-Spektakel mit Daumen hoch oder runter, schrecklich.

  87. 87
    JMK says:

    @Archie
    und noch viel mehr Deutsche die on- und offline toben, wenn sogar die Bild gegen Judenhass aufruft.
    Nur zu Erinnerung: es war deutsche Christen, die den Holocaust an den Juden verübten.

  88. 88
    Phil says:

    @86

    Türkei, Malaysia, Indonesien

    Sicherlich nicht alles perfekt, aber wo ist das schon der Fall?

  89. 89
    Mario says:

    Im Bashing von Christen und dem Christentum sind sich hier offensichtlich alle einig, wenn die gleichen Maßstäbe aber an den Islam (im Unterschied zum Christentum eine totalitäre, faschistoide Ideologie) angelegt werden sollen, sieht die Welt ganz anders aus. Da versucht man zu beschönigen und zu verharmlosen und es kommen die üblichen Phrasen statt Fakten. Man kann gerne darüber streiten, inwieweit Herr Fest recht hat oder nicht, nur sollte man dabei vor lauter ideologischen Scheuklappen den Tatsachen in`s Auge schauen. Schnappatmung ersetzt keine Argumente und bis jetzt habe ich keine substanziellen Argumente gegen Herrn Fest registriert. Er muß wohl recht haben, wenn nur Diffamierungen und Verleumdungen Argumente ersetzen.

  90. 90
    Rainer says:

    Für mich stellen Islamismus und Islam nur zwei Seiten derselben Medaille dar. Was die einen lautstark, aggressiv und schnell erreichen wollen, machen die anderen auf leisen Sohlen über Jahrzehnte oder in ein bis zwei Jahrhunderten.

    Die allmähliche Veränderung einer Gesellschaft unter dem Einfluss des Islam kann man nicht nur in Deutschland, Großbritannien und Frankreich beobachten, hier aber besonders gut, weil sie noch im Gange ist. Man gucke sich als Beispiel Indonesien an. Wikipedia:
    „…. Ab dem 15. Jahrhundert besuchten immer mehr arabische Händler Indonesien und die Konversion zum Islam begann. … Mit ungefähr 200 Millionen Muslimen stellt Indonesien den Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung der Welt dar. Der Islam ist jedoch nicht Staatsreligion. Allerdings müssen sich alle Bürger des Inselstaates zu einer von fünf Weltreligionen bekennen. …“

    Dort, wo der Islam einst vorherrschte, wurde gegenüber anderen Religionen die Dhimma angewendet, die heute modifiziert noch existiert, und zwar außerhalb der Nationalstaaten, die durch den Islam bestimmt werden. Man erlaubte mit der Dhimma den anderen Religionen, sich vor der Verfolgung durch Muslime freizukaufen.

  91. 91
    Phil says:

    @86

    Außerdem ist es völlig egal, wie Demokratie und Islam weltweit zusammen funktionieren, solange das hier in Deutschland klappt, was ja der Fall ist.

    Es würde der ganzen Debatte helfen, wenn man nicht immer die hier lebenden Muslime in Geiselhaft für die Zustände in der islamischen Welt nehmen würde. Das wurde hier ja schon gesagt.

  92. 92
    Mario says:

    an Phil: Ich würde zur Wahrnehmung der Realität eine Woche nachts U-Bahn-Fahren in Berlin mit einem Top-Handy in der Hand und gut gefülltem Portemonnaie empfehlen!
    Natürlich sind die hier lebenden Muslime nicht zuständig für die Zustände in der islamischen Welt, aber man hört von Ihnen auch keine kritischen Stimmen zu ebendiesen Zuständen. Kann es sein, das sie genau diese Zustände auch hier herbeiführen würden, wenn sie die Macht und Masse dafür hätten. Was noch nicht ist, kann bzw. wird schon noch werden. Erste Auswüchse dieser „friedlichen“ Zukunft kann man in einigen Vierteln europäischer Großstädte ja schon beobachten.

  93. 93
    Docmed40 says:

    Vera Lengsfeld 28.07.2014 16:00 (Ehemalige GRÜNE!)

    Bleiben sie fest, Herr Fest!

    Ein paar Tage haben sich unsere politisch- korrekten Mulit- Kuli- Ideologen etwas zurück gehalten, zu deutlich waren die Folgen der von ihnen betriebenen Politik auf unseren Straßen zu sehen. Aggressiver Judenhass, artikuliert von arabisch- und türkischstämmigen Islamisten, machte die Spitze unseres Problem- Eisbergs sichtbar.

    Alle Beschwichtigungsversuche, es handle sich um „erlebnisorientierte Jugendliche“, die keinesfalls mehr repräsentierten, als den üblichen „antisemitischen Bodensatz“ unserer Gesellschaft, die berechtigte Kritik an Israel hätte sich nur auf die falsche Weise entladen, o.ä. verfingen nicht mehr.

    Erstmals gab es Proteste vor staatlichen Fernsehsendern, Protestmails gegen die verfälschende Berichterstattung der Medien und entschiedenen Widerspruch im Netz.
    Die Deutungshoheit der Meinungsmacher bekam einen deutlichen Knacks.
    Nun soll die inszenierte Empörung über einen Kommentar von Nicolaus Fest die angeschlagene Meinungsmacht wieder herstellen.
    Dabei hat Fest nur im Klartext benannt, was andere Kommentatoren auch schon vorsichtiger formuliert haben.

    Er sagt, wir haben eine überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund. Das ist eine Tatsache, die aber in der Öffentlichkeit nicht thematisiert werden soll. Wenn muslimische Jugendliche einen anderen Jugendlichen totschlagen, organisiert ein SPD- Bürgermeister, wie in Weyhe geschehen, einen Runden Tisch gegen Rechts, um vom eigentlichen Problem abzulenken.

    Fest stört die „totschlagbereite Verachtung des Islam für Frauen und Homosexuelle“. Auch das ist eine Tatsache, wie Steinigung von Frauen in islamischen Ländern, Töten von vergewaltigten Mädchen ( Afghanistan), Hängen von homosexuellen Minderjährigen Baukränen im Iran, die sich häufenden Angriffe auf Homosexuelle bei uns in linken Hochburgen wie Neukölln und Kreuzberg, die in Mode gekommene sexuelle Belästigung von Frauen und Mädchen in Freibädern durch muslimische Männer beweisen.

    Fest stören Zwangsheiraten, Friedensrichter, Ehrenmorde- all das ist in Deutschland kein Einzelfall mehr. Es gibt Anlaufstellen für zwangsverheiratete muslimische Frauen und Mädchen, aber das Problem soll nicht öffentlich angesprochen, Zwangsheirat nicht geächtet werden dürfen? Oder, das füge ich hinzu, die Genitalverstümmelung von Kindern, die auch hier bei uns stattfindet?

    Jeder, der nur einmal einen Prozess gegen muslimische junge Männer, die andere zu Tode getreten haben, mitgemacht hat, weiß, dass diese jungendlichen Gewalttäter unsere Justiz nicht nur nicht anerkennen, sondern verhöhnen.
    So haben sich in Berlin verurteilte Gewalttäter vor dem Gefängnis, in dem sie einsitzen sollen, mit dem Victoryzeichen abgelichtet und so demonstriert, dass ihnen der Rechtsstaat am Allerwertesten vorbei geht. Das alles soll unter den Teppich gekehrt werden, damit die Multi- Kulti- Welt heil bleibt?

    Fest stören antisemitsche Progrome, die immer häufiger in Europa stattfinden, was man in Paris, London und Brüssel sehen kann.
    Solen wir wegschauen, obwohl auch bei uns schon Juden auf den Straßen gejagt werden?

    Der jüngste Al- Quds- Tag sei im Wesentlichen friedlich verlaufen, wurde uns von Politik, Behörden und Medien weis gemacht.
    Warum erreichen mich dann Berichte von Menschen, die z. B. am Bahnhof Zoo in aller Öffentlichkeit von muslimischen Jungmännern angegriffen werden, weil sie eine kleine Israelfahne in der Hand halten? Was ist daran friedlich?
    Und hat es mit dem Islam zu tun? Die islamischen Verbände schwiegen noch länger als die Medien zu den antisemitischen Ausfällen der letzten Wochen. Dann kam eine halbherzige Distanzierung, die etwa lautete, Antisemitismus nein, Israelkritik ja.

    In der Praxis sieht das so aus: Während gegen Nicolaus Fest die Empörungsspirale in Gang gesetzt wird, rufen in der Kemptener Innenstadt Anti- Israel- Demonstranten auf arabisch : „Israel verrecke“. Aufgerufen zu der Demonstration hatte der Dachverband der türkischen Vereine der Stadt.

    In Finsterwalde, wo es eine größere muslimische Gemeinde gibt, kam es zu ähnlichen Vorfällen.

    Fest hat absolut Recht, wenn er sagt, dass wir keine importierten Probleme brauchen und wir über muslimische Einwanderung nachdenken müssen.
    Wir haben inzwischen Spitzenwerte bei der Einwanderung, aber kein Einwanderungsgesetz.
    Stattdessen wird eine diffuse „Willkommenskultur“ propagiert, die nicht mehr beinhaltet, als dass die Bevölkerung Einwanderung unter allen Umständen als positiv zu empfinden habe und die Einhaltung von Gesetzen von Flüchtlingen nicht verlangt werden darf.
    Wenn sie weiter so chaotisch abläuft, wird die Einwanderung zum Albtraum werden.

    Nochmal: Nicolaus Fest, bleiben sie fest!

  94. 94
    Flügelschlag says:

    @ Mario (93): Ich fahre regelmäßig in Frankfurt/M mit Portemonnaie und supertollem Handy (auf dem ich dauernd öffentlich rumtippe) mit der U-Bahn, auch zu später Stunde, ganz allein, ohne Pfefferspray Co. Welche Realität sollte ich Ihrer Meinung nach erleben?

  95. 95
    Yunnus Göndogdu says:

    Man könnte auch diskutieren dass der Holocaust das schreckliche Werk einer kleinen Minderheit nationalsozialistischer Extremisten war, weshalb man „die Deutschen“ auch nicht in die Kollektivschuld nehmen sollte, da diese doch eine überwiegende Mehrheit friedlicher Nazis waren, die ihren Führer verehrten, der sie aus dem Elend führte welches durch den Versailler Vertrag der Alliierten herbeigeführt wurde. Ebenso kann man aber vorwerfen, dass sie als Mitläufer zugeschaut haben wie dies alles geschah. Und genau diese Argumentation können sie auf Muslime übertragen. Sie können sagen, dass diese doch überwiegend alle friedlich sind und nichts mit der islamischen Gewalt zu tun haben, die wir tagtäglich und weltweit beobachten müssen. Sie können ebenso fragen. Wieso liebe, friedliche Muslime, schaut ihr zu wie eure extremen Glaubensbrüder Christen verteiben und töten, Juden in die Luft sprengen, in Deutschland eine islamische Parallelljustiz wächst, islamischer Antisemitsmus aufkeimt und immer mehr von Euch sich radikalisieren?

    Wo bleibt eure Verantwortung und euer Engagement für unsere europäischen Werte, Frieden, Freiheit und Demokratie, die ihr auch genießen dürft, wie dies in keinem islamischen Land dies je möglich war und ist?

  96. 96
    JMK says:

    Danke für den Text von Frau Lengsfeld. Ich habe lange nicht mehr so viel Bullshit gelesen. Da ist jeder Satz falsch, rasstisch konnotiert und schreit nur so nach Xenophobie.

    @Mario: Lassen Sie mich raten, Sie wählen die AfD und haben von den Mainstreammedien die Nase voll?

    Man kann übrigens völlig unbehelligt in Berlin U-Bahn Fahren. Warum auch nicht?!

  97. 97
    Guenther Hetzer says:

    Wie heißt es in deren Reklame.
    „Wir sind nicht dafür da „everybody’s darling“ zu sein“ .

    Die Provokation war doch kalkuliert.
    Rassismus als Werbetreiber beim Stammtisch. „ey die sind echt nich angepasst!“

    die Springer-Rotze ekelt mich an!

  98. 98
    Lea says:

    Ich als säkulare Jüdin möchte an eins erinnern:

    Religionsfreiheit heißt nicht nur Freiheit zur, sondern auch von Religion!
    Lt. Erdogan gib es keinen Islamismus, sondern nur den Islam. Ich möchte in der Öffentlichkeit weder von islamischen, jüdischen noch von christlichen Rauschebärten belästigt werden.

  99. 99
    Betrübt says:

    #80 Linus

    Bedauerlich, dass Sie so schwache Argumente zu haben glauben, dass Sie etwas als gesagt behaupten, das Archie gar nicht schrieb („rausschmeißen“). Wir leben in einem Rechtsstaat, hier wird niemand ohne rechtliche Grundlage „hinausgeschmissen“.

    Ebensowenig forderte Herr Fest ein „Rausschmeißen“. Im Gegenteil, er bezog sich ausdrücklich auf zukünftige Einwanderung. Ist es in der linksgrünen Mentalität schon ein Verbrechen, eine selektive Einwanderungspolitik zu fordern? Offenbar ja.

    Bedauerlich auch, dass der Blog-Gastgeber nach seinen schlechten Gepflogenheiten bald mit „eisernem Besen“ durchkehren und dissidente Äußerungen entfernen wird („habe jetzt mal etwas Müll entfernt“), unter dem Beifall seiner ergebenen Claqueure.

  100. 100
    nurmalso says:

    jaja, streitet euch mal darüber, wer mit vollerem geldbeutel durch welche stadt fährt – die blödzeitung mit ihrem selbst äußerlich erkennbaren ayatollah diekmann dreht feiert gerade ostern und weihnachten zusammen. soviel aufregung mit so wenig mitteln …

    @flügelschlag
    das was niemand braucht, schafft sich irgendwann von selbst ab. ich hoffe, dass das durch angebot/nachfrage geregelt wird.

  101. 101
    Lea says:

    Und nie hätte ich es geglaubt, daß es in Deutschland noch mal möglich wird, daß der Mob einer juden- und homohassenden gewalttätigen Ideologie, dem Islam, mit Unterstützung der Polizei randalierend durch unsere Straßen ziehen kann, und ihm führende Journalisten, die sich für gebildet halten, auch noch das Wort reden.

    Ich fühle mich in diesem Deutschland nicht mehr wohl.

  102. 102
    Linus says:

    @Yunnus Göndogdu

    Wieso liebe, friedliche Muslime, schaut ihr zu wie eure extremen Glaubensbrüder Christen verteiben und töten, Juden in die Luft sprengen, in Deutschland eine islamische Parallelljustiz wächst, islamischer Antisemitsmus aufkeimt und immer mehr von Euch sich radikalisieren?

    Das heißt, ich muss mich auch zu jedem Scheiss äußern, den Atheisten so von sich geben oder anstellen? Oder wenn sich blonde Biodeutsche in irgendwelche Foren erbrechen? Aber im Ernst: Mir würde es für den Anfang schon reichen, dass diejenigen Hipster, die jetzt den vermeintlichen Genozid an den Palästinensern herbeischreien, mal ihren Blick auf die Metzelei lenken, die die ganze Zeit über schon im Irak, in Syrien, in Nigeria oder sonstwo stattfindet.

    @Mario

    Klischees werden nicht dadurch wahrer, indem man sie merkbefreit wiederholt. Ich fahre friedlich seit über 30 Jahren in der Bronx Frankfurt U-Bahn. Ich teile Ihre Realtität auch nicht.

  103. 103
    Max says:

    Mal abgesehen von Fest: Mir kommt es zumindest so vor, als wäre Religionskritik in progressiven Kreisen auf das Christentum beschränkt (und auf die Beschneidung).

    Antisemtismus, Fundamentalismus und Islamismus bei muslimischen Jugendlichen wird leider noch viel zu wenig entgegengewirkt. Es gibt einige Initiativen, aber verglichen mit dem Engagement gegen (deutschen) Rechtsextremismus sind es arg wenige.

    Und es stimmt leider, dass man sich mit Israelflagge oder Kippah in Berlin besser nicht auf die Straße wagt.

  104. 104
    Roland says:

    Gestern im Auslandsreport auf n-tv gesehen. In Palästina gibt es für einen Ehrenmord 3 bis 6 MONATE Haft. Eine 23 jährige Muslimin wurde von ihrem Freund ehren-gemordet. Als das n-tv Team den Vater des mutmaßlichen Mörder nach den Hintergründen fragte, sagte dieser, wenn mein Sohn in diese Tat verstrickt sein soll, so hatte er seine Gründ. Auch begründete der Vater den Ehrenmord mit dem Koran, wo Frauen wegen unsittlichen Verhalten getötet werden dürfen.
    Es gibt genug Muslime in unserer Gesellschaft die ähnlich denken, warum sollte man auch seine kulturellen Werte ablegen, wenn man im toleranten Deutschland angekommen ist?
    Hier die Sendung:
    http://www.n-tvnow.de/auslandsreport/thema-ua-palaestina-wenn-frauen-wegen-der-ehre-sterben-muessen.php?film_id=162917&player=1&season=0

  105. 105
    Max says:

    @Linus, JMK
    In Berlin Neukölln möchte ich am frühen Morgen nicht draußen sein. Ein Bekannter von mir wurde vor ein paar Wochen zusammengeschlagen.

  106. 106
    Linus says:

    Kann man hier mal feucht durchwischen, der Schaum vor dem Mund vernebelt anscheinend einigen die Sinne.

  107. 107
    Linus says:

    @Max

    Ein Freund vom Schwippschwager meines Neffen mütterlicherseits ist schonmal auf einer Bananenschale vor einem türkischen Gemüseladen ausgerutscht. Schlimm, diese Muselmanen.

  108. 108
    Wilz says:

    @96 Yunnus Göndogdu

    Hübscher Versuch, aber angesichts der muslimischen Opfer, welche die christlichen Länder mit ihren christlichen Führern zu verantworten haben (Afghanistan, Irak usw.), sollten Sie ihre Aussage eher auf das Christentum und die Christen beziehen.

    Das gilt übrigens auch für das Dritte Reich. Der christliche Antisemitismus ist direkter Vorläufer des Holocaust und wenn man ihrer Argumentation folgt, dann hat nicht nur die – nachweislich überwiegend christliche – Bevölkerug in Deutschland „zugeschaut“, sondern auch der Rest des christlichen Europas. Welches es übrigens, bis auf kleinere Ausnahmen, abgelehnt hat, den verfolgten Juden Asyl zu gewähren.

    Es ist schon absurd, dass all die vermeintlichen Judenfreunde und Holocaustbefürchter genau das jetzt wieder vorschlagen: Asyl nach Religionszugehörigkeit.

    Hier noch ein kurzer Videoclip, welcher die Einstellung christlicher Staaten verdeutlicht: https://www.youtube.com/watch?v=FbIX1CP9qr4

  109. 109
    Max says:

    @Linus
    Ich nehme an Sie lesen keine Berliner Lokalnachrichten.

  110. 110
    JMK says:

    @Max und weiter? Finde ich immer amüsant, wenn singuläre Einzelschicksale hoch stilisiert werden und als pauschal gelten sollen.
    Mexiko City gilt als eine der gefährlichsten Städte weltweit und da gibts gar keine Muslime. Und nun?

  111. 111
    Max says:

    @JMK
    Die NSU-Morde waren wohl auch Einzelvorkommnisse? Es sollte natürlich nicht darum gehen Ressentiments zu schüren, sondern Gefahren zu erkennen und ihnen entgegen zu wirken. Gewalt aus abgegrenzten Einwandererkreisen ist genauso eine Realität wie rechtsextreme Gewalt.

  112. 112
    JMK says:

    @Max
    Sie wissen dass die Opfer türkischer Abstammung waren und die Täter Nazis?! Und dass die Bild gerade hier mit Ressentiments spielte und diese schürte „Dönermorde“?

  113. 113
    DaW says:

    „In Berlin Neukölln möchte ich am frühen Morgen nicht draußen sein. Ein Bekannter von mir wurde vor ein paar Wochen zusammengeschlagen.“

    Ich bin auch schon am frühen Morgen durch Berlin-Neukölln gelaufen und wurde nicht zusammengeschlagen. Und das als biodeutscher Fleischfresser! Und nun?

    Zumal: was sagt uns das? Ist die Tat dadurch verabscheuenswerter, dass sie von Muslimen begangen wird? Wäre es nur halb so schlimm, wenn der Bekannte von Christen oder Atheisten verprügelt worden wäre?

  114. 114
    Max says:

    @JMK
    Ja, haben Sie meinen Kommentar zu Ende gelesen? Ich habe da auf rechtsextreme Gewalt verwiesen. Man sollte nicht das eine gegen das andere ausspielen. Einige Kommentar hier beweisen ja, dass es (ich nehme an auch in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“) sehr gefährliche Ressentiments gegen Muslime gibt. Das bedarf natürlich ebenso wie die nicht zu ignorierende Realität des Antisemitismus unter (einigen) muslimischen Einwanderern des entgegenwirkenden Engangements.

  115. 115
    Izzy Slam says:

    Herr Fest hat in einfachen Sätzen das formuliert was in verschiedenen Studien bzw. Publikationen des BMI, WZB oder Verfassungsschutz an Hand von Fakten und Statistiken nachvollzogen werden kann. Hieraus eine Hetze oder Islamhass zu formulieren ist wieder einmal eine symptomatische Reaktion von Kritikresistenz die sich als ein Alleinstellungsmerkmal für den Islam in Deutschland etabliert hat. Wo kämen wir auch hin, wenn wir die offensichtlichen Probleme ernsthaft angehen würden und dabei auch noch die Muslime mit einbeziehen.
    Da ist doch Islamapologetik und das jammern in der Opferrolle diskriminierter Muslime eine viel bequemere Angelegenheit. Sie löst zwar nicht die Probleme, schafft aber etwas Zeitaufschub bis zur Eskalation und spielt den sagenhaften Rechtsextremen auch gut zu.
    Ich frage mich wo sich der richtige Islam versteckt oder gefangen gehalten wird. Denn dauernd lese ich dass der Islam falsch gelesen, falsch verstanden oder missbraucht wird. Da muss es doch auch einen richtig gelesenen, verstandenen oder missbrauchten Islam irgendwo geben. Bitte lasst ihn frei, damit wir ihn endlich zu sehen bekommen.
    Auch frage ich mich, wieso ein Euro-Islam gefordert wird, wenn doch der Islam schon zu Deutschland gehört und so prima mit unserer Gesellschaft funktioniert? Wie würde denn ein Euro-Islam ausschauen und wie würde dieser realisiert? Mit einem Euro-Koran? Euro-Sunna? Euro-Hadithen? Hm, klingt ganz spannend aber auch ziemlich durchgeknallt.
    Bis dahin wünsche ich mir eine Reformation durch den noch zu findenden Martin Luther des Islam und eine Entpolitisierung des Islam durch unseren Rechtsstaat. Wenn hierbei die Muslime mitmachen wären wir schon ein gutes Stück weiter.

  116. 116
    Max says:

    @DaW
    Ist die Tat dadurch verabscheuenswerter, dass sie von Muslimen begangen wird?
    Nein, sondern es bedarf der Prävention, falls hier, was natürlich durch Studien überprüft werden müsste, eine höhere Gewaltbereitschaft besteht.

  117. 117
    Roland says:

    Laut Berliner Senat für Integration und Migration lautet die Verteilung von jugendlichen Intensivtätern wie folgt:

    81% mit Migrationshintergrund

    diese Zahl schlüsselt sich wie folgt auf:

    33% Türken
    45% Araber
    3% anderweitiger Migrationshintergrund

    Bestätigt den Kommentar von Nicolaus Fest voll und ganz.

  118. 118
    Max says:

    @Roland
    Bestätigt den Kommentar von Nicolaus Fest voll und ganz.
    Nein, tut es nicht. Erstens verstößt ein Ausschluss muslimischer Asylsuchender vom Asylrecht gegen den Gleichheitsgrundsatz, den aufzugeben ich Ihnen nicht rate, und zweitens leisten Statistiken zum Verhalten von Anhängern einer bestimmten Religion keinen Beitrag zur Auseinandersetzung mit dieser Religion. Leider bemühen sich die meisten, Herr Fest warscheinlich eingeschlossen, nicht um eine konstruktive Auseinandersetzung mit Religionen, ob Islam oder Christentum.

  119. 119
    Linus says:

    @Izzy Slam

    Sie meinen den gleichen Verfassungsschutz, der uns schon 2011 oder so weißmachen wollte, die größte terroristische Gefahr gehe vor allem von links und von den Islamisten aus?

    @Max

    Diese Studien gibt es bereits. Sie fallen wahrscheinlich aber eher nicht zu ihrer Zufriedenheit aus. Deswegen müssen wir weiter studieren.

    Und in Frankfurt ist neulich ein Sack Reis umgefallen. Stand in den Lokalnachrichten. Muss man wissen.

  120. 120
    Armin says:

    Roland 118
    Bitte verschonen Sie doch die Mitleser vor Fakten. Das ist unfair. Den bedenken Sie: einige hier fahren ganz oft U-Bahn und sind noch nie Opfer von Kopftretern geworden. Damit ist doch eindeutig bewiesen dass es keinerlei Probleme gibt (ausser reaktionäre Arschlöcher die bei der BILD arbeiten oder falsch wählen). Aber mit denenwerden die Polit-Kommisare auch noch fertig….

  121. 121
    Max says:

    @Linus
    Dann ist ja alles gut. Und Projekte gegen Rechtsextremismus kann man auch einstellen oder?

  122. 122
    Armin says:

    Sorry, kaufe ein n für „Denn“

  123. 123
    Linus says:

    @Armin

    Ihre Projektionen sind schon sehr erhellend. Alles was nicht sofort ins besinnungslose bashing von irgendwas aktuellem, das grad durchs Dorf getrieben wird, einsteigt, ist wahlweise entweder Schlafschaaf, ARD/ZDF-Fan, Freund Israels, Islamapologet, Polit-Komissar und noch vieles mehr. Ach ja, Gutmensch sowieso. Linksgrün womöglich auch noch.

    Dieser Kopftreter da, aus Berlin, mit dem schlimmen Video, das man überall und so. Wie hieß der noch gleich? Torben? Bestimmt auch son Musel, der aufgrund seiner Religion gar nicht anders kann.

  124. 124
    Linus says:

    @Max

    Wie kommen Sie denn jetzt von gewaltätigen Islamisten auf Rechtsextreme? Weil die zusammen demonstrieren jeden die Juden, oder was?

  125. 125
    Max says:

    @Linus
    Wenn muslimische Gewalt nicht der Prävention bedarf, warum sollte dann fremdenfeindliche Gewalt der Prävention bedürfen? Meines Erachtens ist es bei beidem geboten.

  126. 126
    Roland says:

    „Dieser Kopftreter da, aus Berlin, mit dem schlimmen Video, das man überall und so. Wie hieß der noch gleich? Torben? “
    Ja, es gibt auch genug deutsche Assis. Dieser Torben ist einer davon. Macht die zahlreichen Straftaten von muslimisch stämmigen Jugendlichen nicht weniger. Siehe Kommentar 118.

  127. 127
    Linus says:

    @Max

    Dem hat nochmal wer hier widersprochen? Oder meinen Sie etwa im Ernst, dass Fest mit seinem Islamscreening beim Asyl in irgendeiner Art und Weise zur Prävention beiträgt? Im Gegenteil. Der Mann kann sich die nächsten toten Gemüsehändler stolz ans Revers heften.

  128. 128
    yxz says:

    121, Armin

    Bitte verschonen Sie doch die Mitleser vor Fakten. Das ist unfair.

    Stimmt, deswegen will ich einmal aus den Schlagworte der Integrationsdebatte zitieren:

    Um diese Häufung zu erklären, ist es wichtig die Entstehungsfaktoren von Gewalt zu berücksichtigen. Solche kriminalitätsfördernden „Risikofaktoren“ sind etwa niedrige Bildungsabschlüsse, Armut, Perspektivlosigkeit, innerfamiliäre Gewalterfahrungen und das Aufwachsen in sozialen Brennpunkten. Diesen Belastungen sind Jugendliche mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund besonders stark ausgesetzt. Die geographische Herkunft und die Migrationserfahrungen der Täter sind allenfalls Teildimensionen der Erklärung für die Berliner Gewaltphänomene.

    oder auch:

    Probleme mit Kriminalität sind Kennzeichen aller „Armutsviertel“ innerhalb großer Metropolen. Wo sich Armut und Ausgrenzung verfestigen, entstehen Gruppenstrukturen, die einen Ausstieg aus einer Kriminalitätskarriere erschweren. Insbesondere junge Männer nutzen unter solchen Umständen ihre körperliche Stärke zur Durchsetzung ihrer Interessen und zur Erlangung von Anerkennung. Männlichkeit gewinnt als „Ersatzressource“ an Wert.

    und dieser fakt erst. interessant wird der verweis auf die Studie:

    Die Entstehung von Gewalt und die Befürwortung traditioneller Männlichkeitsbilder können also nicht ohne die Berücksichtigung von Ausgrenzung und niedrigem Bildungsniveau erklärt werden. Wenn dagegen sozialer Aufstieg möglich erscheint, Bildung verbessert wird und soziale Kontakte quer durch die Bevölkerungsschichten entstehen, gewinnt ein Leben ohne Kriminalität an Attraktivität. Besonders den erfolgreichen Bildungswegen kommt eine gewaltpräventive Bedeutung zu: wo sich die Chance auf schulischen Erfolg von jugendlichen Migranten verbessert, verringert sich auch deren Gewalttäterquote, wie Baier und Pfeiffer in ihrer Studie(Externer Link) (PDF-Download) belegen.

    und das fazit natürlich auch:

    Wie oben beschrieben handelt es sich dabei aber eher um ein soziales und weniger um ein ethnisches Problem.

    Verdammte Fakten aber auch. Und ich erinnere mich, dass wir genau diese Diskussion schon einmal hier hatten. Mit genau dem gleichen Verweis auf den Berliner Beauftragten für Integration und Migration. Seitdem hat sich an den Inhalten der Schlagworte/Pressemitteilungen eben dieses Beauftragten wenig geändert. Man muss sie halt auch nur verstehen wollen.

    (p.s. sollte es ein problem sein, dass ich beinahe das gesamte Schlagwort kopierte, bitte Kommentar löschen und kurz hier bescheid geben. Dann mach ich die kurze Variante.)

  129. 129
    Linus says:

    @127 #Roland

    Mit der Feststellung, dass es überall Assis gibt, führen Sie Ihr eigenes Argument, die Kopftreterei sei ein Phänomen des Islam, ad absurdum, finden Sie nicht?

  130. 130
    Roland says:

    @ Linus

    Nö, aber die Bereitschaft zur (schwerer) Gewalt ist bei Jugendlichen mit muslimischer Migration deutlich gehäufter als bei anderen Migranten.

  131. 131
    Linus says:

    @131 Roland

    Schön, dass Sie das einfach mal so in die Gegend meinen. Wenn Sie die Studie in 129 zum Beispiel lesen täten, kämen Sie vielleicht auch selber drauf, dass der eingewanderte Schwede sich vom eingewanderten Libanesen vielleicht nicht nur durch die Religion unterscheidet.

  132. 132
    Roland says:

    @ Linus

    Ganz genau, Schweden haben tendenziell eine andere Sozialisation als muslimische Migranten, in Bezug auf körperliche Unversehrtheit, Frauenrechte, freie Partnerwahl, Religionsfreiheit, Familienehre…

  133. 133
    Linus says:

    @Roland

    Selektives Lesen war schon immer die Bildung des kleinen Mannes. Da findet sich doch bestimmt auf der Youtube Universität auch noch ein passendes Filmchen zu.

  134. 134
    Roland says:

    @ Linus

    Was wollen Sie mir damit sagen, dass ich auf Youtube ein Video finde, wie Brasilianer besser in die Deutsche Gesellschaft integriert werden?

  135. 135
    theo says:

    Linus:

    Eigentlich sollte man all diesem dumpfen menschenfeindlichen Gesocks nicht die Foren überlassen, andererseits gilt der alte Spruch: diskutiere nicht mit Idioten, denn sie ziehen dich runter auf ihr Niveau.

  136. 136
    Ste says:

    @Max: Ich wurde heute fast von einem deutschen Autofahrer überfahren, der hatte eine Deutschlandflagge im Auto zu hängen.

  137. 137
    Roland says:

    @ theo

    Jemanden, der sich kritisch einer Polit-Religion gegenüber äußert als Menschenfeind darzustellen ist eine totalitäre Unterstellung.

  138. 138
    Ste says:

    @Max. Nachtrag: Und das in good old german Neukölln! Frechheit, diese Deutschen!

  139. 139
    theo says:

    Roland:
    Es sind häufig die im Herzen antidemokratischen Typen, die in solchen Diskussionen für sich selber Toleranz einfordern möchten.

  140. 140
    Roland says:

    @ theo

    „antidemokratische Typen“??? wie „häufig“ in Prozent???
    Die Meinung zu sagen ist das Grundprinzip der Demokratie und muss nicht eingefordert werden.

  141. 141
    theo says:

    @Roland

    Um nicht falsch verstanden zu werden: ich hatte nicht vor, mit Ihnen oder ihresgleichen zu diskutieren.

  142. 142
    alter Jakob says:

    @Roland#141:
    Dann heul doch hier nicht rum. Der theo darf doch hier mal seine Meinung sagen ohne dass er sich gleich irgendein mimimi von einem aufrechten Meinungsfreiheitskämpfer anhören muss.

    xkcd bringt es auf den Punkt:
    http://xkcd.com/1357/

    @ Rest: Das größte Problem für die verhinderten Studienleser ist immer, dass die nicht zwischen Korrelation und Kausalität unterscheiden können. Da verweise ich gerne noch einmal auf #129 yxz.

  143. 143
    yxz says:

    @Roland,141

    Die Meinung zu sagen ist das Grundprinzip der Demokratie und muss nicht eingefordert werden.

    Dann lassen sie aber gefälligst in Zukunft auch den armen Berliner Beauftragten für Integration und Migration aus dem Spiel. Er/Sie kann nichts dafür, dass sie ihn/sie nicht verstehen, aber trotzdem ihre Meinung haben und rumschwallen wollen.

    Btw. sie haben noch vergessen, das berühmt-berüchtigte Voltaire-Zitat anzubringen. Auch wenn es kein Voltaire-Zitat ist.

  144. 144
    Jochen P. says:

    Um zu wissen, was ich vom Islam zu halten habe, brauche ich keinen Fest oder Niggemeier.

    Es genügt, wenn ich mir die Zustände in den Ländern anschaue, wo der Islam stark ist und Macht besitzt. Besonders mit Blick auf die Rechte der Frau. Von den zahlreichen Anschlägen aus eindeutiger Motivtion und dem jüngst aufkeimenden Antisemtismus auf deutschen Straßen ganz zu schweigen. Wer dann immer noch von einer „normalen“ oder gar „friedlichen“ Weltreligion spricht, muss Tomaten auf den Augen haben.

    Herr Fest, ich bedanke mich für Ihren Mut, dass Offensichtliche öffentlich auszusprechen. In unserer politisch-korrekten Gesellschaft kann das u.U. die Existenz kosten.

  145. 145
    KMMTRX says:

    Als Atheist hat Herr Fest ja reichlich Erfahrung mit Weltanschauungs-Hetze im eigenen Blatt: “In seiner Osterpredigt bezeichnete Mixa die Nazi-Verbrechen als Beweis dafür, dass „praktizierender Atheismus“ unmenschlich sei… Als aktuelle Beispiele für die Folgen von Gottlosigkeit führte er Zwangsprostitution und den Einsatz von Kindersoldaten an.“ (http://www.bild.de/politik/2009/nationalsozialismus/schuld-an-nazi-massenmord-7969968.bild.html) Ganz ohne ironische Brechung oder einen relativierenden Kommentar des Chefredakteurs. Na ja, die Atheisten können das ab, sind ja erwachsene Menschen und teilen bekanntlich selbst gerne aus. Zurück zum Thema: Hat die BILD ja wieder mal vorbildlich gelöst, auf den problematischen Kommentar findet eine öffentliche Diskussion statt, in der sich der Chefred deutlich positioniert, und man gibt dem GRÜNEN Ozcan Mutlu die Gelegenheit, in einem Gastkommentar Stellung zu nehmen. Statt wie von @niggi gefordert, Herrn Fest in einer Hinterzimmer-Aktion zu meucheln, stellt Diekmann öffentlich klar, dass bei BILD „für solche Kommentare kein Platz ist“. Das wirkt insgesamt so vorbildlich und professionell, dass hier schon gemutmaßt wird, dass von langer Hand geplant und inszeniert ist.

  146. 146
    Minh Triết Nguyen says:

    Abseits der Debatten um Islam und Islamismus ist es leider eine Tatsache, dass die islamischin Länder Schlußlichter in Wissenschaft, Hochtechnologie, Erfindungen, Patente etc. bilden. Auch dies ist auf den Islam zurückuzuführen, da die Wissenschaft in islamischen Ländern stets dem Islam verpflichtet sind und nicht dem freien Denken wie wir es leben. Vom neunten bis zum 13. Jahrhundert erlebte der Islam eine Blütezeit durch die Pflege der westlichen Wissenschaften. Doch das Blatt wendete sich: Während Europa sich im Zuge der Aufklärung vom Diktat der Kirche freimachte, gewannen in der islamischen Welt fundamentalistische Strömungen die Oberhand. Der Islam wurde rigider, die auf islamischem Recht basierenden Gesellschaften unfreier. Eine Entwicklung, die bis heute anhält.Auch dies ist eine Ursache für die Bildunsgferne und das Integrationsversagen muslimischer Migranten in Europa. Dagegen nehmen der islamische Fundamentalismus, Paralleljustiz, Polygamie und Antisemitismus zu. Die Zahl der radikalisierten Muslime nimmt zu und damit die Zahl der „friedlichen Muslime“ zwnagsläufig ab. Setzt sich diese Entwicklung weiterhin so fort, kann sich jeder vorstellen wohin das führt. Und diese Radikalsierung vollzieht sich in Moscheen, also den Orten wo „friedliche Muslime“ und „unfriedliche Islamisten“ aufeinander treffen?! Diese einfache wie gefährliche Zweiteilung der Umma versucht dem Bürger einen guten Islam und bösen Islamismus zu verkaufen. Aber wer war und ist denn nun auf Deutschlands Straßen bei den Anti-Israel-Demos? Böse Islamisten oder gute Muslime? Es wird Zeit den Islam in Europa zu entpolitisieren, zu entrechten und die Muslimenverbände hierbei streng und gesetzlich geregelt in die Pflicht zu nehmen. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland bekennt sich übrigens zu dem Heiratsverbot zwischen Muslima und Nicht-Moslem. Aus meiner Sicht ebenso ein völlig inakzeptabler Rassismus wie das Heiratsverbot zwischen Jüdin und Nicht-Juden der Nationalsozialisten. Das kann jeder auf deren Website islam.de unter FAQ nachlesen. Aber dies wird auch nicht thematisiert. Verfassungstreue? Grundgesetzkonform? Mitnichten.

  147. 147
    JMK says:

    Die FAQ betreffen den Islam, ob und wie sich der ZMD dazu verhält ist nicht überliefert.

  148. 148
    someonesdaughter says:

    @147: Da Sie ja islam.de schon als angebliche Quelle für Ihre Behauptungen nennen:

    „5. Warum darf eine muslimische Frau keinen Nicht-Muslim heiraten?
    Der Islam unterstützt nicht die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim. Die Frau stünde in diesem Falle nicht mehr unter dem Schutz des Islam und ihre freie Religionsausübung sowie ihre Rechte in der Ehe (wie zum Beispiel die Versorgung und die gerechte Behandlung seitens des Ehepartners) sind nicht gewährleistet. Da der Mann nicht zur islamischen Gemeinschaft gehört, ist es auch nicht möglich ihm jegliche Pflichten aufzuerlegen, die es in seiner Religion möglicherweise nicht gibt. Dennoch gibt es bestehende Ehen dieser Form, die auch im islamischen Sinne nicht als ungeschlossen betrachtet werden dürfen.“

    http://islam.de/1641.php#euf/verlobung01.html

    Haben Sie aus „unterstützt nicht“ mal kurz ein ‚Heiratsverbot‘ gemacht? Was halten Sie eigentlich von der Empfehlung der Zeugen Jehovas, nur untereinander zu heiraten? Ist das auch „unakzeptabler Rassismus?

  149. 149
    Heddesen says:

    @Minh Tri?t Nguyen 147

    „Abseits der Debatten um Islam und Islamismus ist es leider eine Tatsache, dass die islamischin Länder Schlußlichter in Wissenschaft, Hochtechnologie, Erfindungen, Patente etc. bilden. Auch dies ist auf den Islam zurückuzuführen, da die Wissenschaft in islamischen Ländern stets dem Islam verpflichtet sind und nicht dem freien Denken wie wir es leben.“

    Die islamische Welt war über Jahrhunderte führend in Wissenschaft und Kunst… das änderte sich erst, als um 1300/1400 große islamische Städte durch Mongolen und Kreuzfahrer erobert und sich gleichzeitig eine strengere Schriftenauslegung durchsetzte. Wobei das Christentum auch zu diesem Zeitpunkt nicht nahtlos übernahm. Kopernikus, Galileo und Kepler mussten sich auch primär der Kirche gegenüber verantworten, nicht dem freien Denken.
    So lang gibt es dieses „freie Denken“ also noch gar nicht, und wenn Sie mit einigen Christen sprechen, sollten Sie nach wie vor nicht davon ausgehen, dass die Evolution als Tatsache anerkannt wird. Das Creation Museum – mit Adam und Eva, der Arche, dinosaurierjagenden Menschen, usw. – wurde nicht 1807 eröffnet, sondern 2007.

    Das Problem ist also nicht eine spezifische Religion – ob Christentum oder Islam oder Hinduismus – sondern eine zu starke Bestimmung gesellschaftlicher und politischer Prozesse durch Religion. Was die Trennung von Staat und Religion betrifft hat die westliche Welt historisch mit der Aufklärung einen gewissen Vorsprung… aber nun beispielsweise Malaysia und die Türkei in denselben Topf wie Saudi-Arabien und Libyen zu schmeißen und allesamt zu Schlusslichtern in Wissenschaft, WIrtschaft usw. zu erklären ist doch ein bisschen sehr einfach gedacht.

  150. 150
    Roland says:

    @ 150 Heddesen: „Was die Trennung von Staat und Religion betrifft hat die westliche Welt historisch mit der Aufklärung einen gewissen Vorsprung…“

    Das Christentum ist unfreiwillig durch den Prozess der Aufklärung gegangen. Der Islam wird diesen Prozess ebenfalls unfreiwillig durchlaufen. Es ist 1000 mal besser eine rückständige Polit-Religion mit humanistischen Werten zu zähmen als mit naiver Toleranzbesoffenheit sich diese schön zu reden.

  151. 151
    Linus says:

    @Roland

    Der einzige, der von Toleranzbesoffenheit faselt, sind Sie. Und die Bild-Zeitung, die etwas vom Islam-Rabatt fabuliert. Und all die anderen, die schon immer so ein dumpfes Gefühl packt beim Gedanken an Knoblauch.

    Alle anderen wehren sich gegen unzulässige Pauschalisierungen und chauvinistische Besserwisserei. Hier ist keiner Islamapologet. Auch wenn Sie das gerne so hätten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Wer nicht gegen den Islam ist, muss dafür sein. Selbst im Kindergarten müßte man Ihnen solcherlei Argumentation eigentlich bereits um die Ohren gehauen haben.

  152. 152
    Roland says:

    @ Linus

    Ich habe ja mit mir selber gerungen, ob Ihre sinnfreien Kommentare überhaupt einer Antwort würdig sind. Gerne überlasse ich Ihnen das letzte Wort, wenn Sie sich das auch noch antun möchten.

  153. 153
    Uato says:

    Hahahaha immer wieder dasselbe Spiel….So oft schon miterlebt….Erst taucht irgendwo ein islamkritischer Artikel auf, und dann wird die erste Vorhut der „Islamkritiker“ entsandt.
    Es wird mit falschen Fakten und Lügen ( Ps Erstaunlich wie sehr sich die Beiträge ähneln, dies liegt aber daran das sich die „Islamkritiker“ in merkwürdigen Blogs organisieren und aus einem Pool von bereits vorgefertigten „Beiträgen“ zurückgreifen und diese schlicht und einfach kopieren und hier einsetzen) der Eindruck von Seriösität erweckt und so getan als ob man an einer Diskussion interessiert ist.
    Weigern sich aber einige mit ihnen zu diskutieren wird das aber als einknicken gewertet….Dabei wird oft vergessen und zudem kann sich jeder selber davon durch schnelles recherchieren selber überzeugen….Es wurde so oft schon mit diesen „Islamkritikern“ debatiert, und ausnahmslos wurden diese Islamkritiker mit Fakten und Argumenten bloßgestellt….aber das traurige ist das diese Islamkritker unbelehrbar sind und einfach sich in ihren Höhlen zurückziehen und eben auf eine andere Möglichkeit warten um von vorne loszulegen….Ich fass mal den etwas längeren Text oben zusammen, den „Islamkritikern“ ist gar nicht an einer Diskusion gelegen. Ihre Taktik ist schlicht und einfach so häufig wie möglich ihren geistigen Dünnschiss abzusondern bis er von einem prozenteil der Leser für wahr gehalten wird.

  154. 154
    oliver says:

    @ Uato

    Du sprichst mir aus der Seele.

    Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, exakt die gleiche Disskusion ( mit den gleichen Argumenten ) schonmal in den Kommentaren von spreeblick.de geführt zu haben.

  155. 155
    Gunnar says:

    Apropos Mutlu und den Kämpfern für eine friedliche, offene und tolerante Gesellschaft (Islamkritiker):

    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/657/factually-incorrect-5/

  156. 156
    Ali Heinz Rosetti says:

    @someonesdaughter: Traurig, dass Sie auf die Taqqia des ZMD hereinfallen. Der Islam erlaubt nicht die Heirat zwischen Muslima und Nicht-Moslem. Ob sie es nun Verbot oder nicht unterstützen nennen, ist in der Endkonsequenz völlig gleich. Hierzu steht der ZMD. Wenn sie sich hieran aber stören schreiben wir halt, der Nationalsozialismus unterstützt nicht die Heirat zwischen Jüdin und Nicht-Juden. Dann ist ja alles prima, oder? In unserer Gesellschaft darf jeder jeden Heiraten, mittlerweile auch gleichgeschlechtlich. Wird das im Islam mitgetragen? Gang klar NEIN.
    Der Islam erlaubt auch keinen Wechsel der Religion. Auf Apostasie steht die Todesstrafe. Die vielgepriesene Glaubensfreiheit im Islam bezieht sich auf die Freiheit der Muslime eine Glaubensrichtung ihrer Wahl – sunnitisch, schiitisch, wahabitisch etc.- auszuüben. Diese Glaubensfreiheit hat rein gar nichts mit der Religionsfreiheit i.S. unseres Grundgesetzes zu tun, wie uns gerne vorgelogen wird. Auch wird uns vorgelogen dass Islam Friede bedeute. Auch das ist falsch. Islam bedeutet Unterwerfung, Salam bedeutet Friede. Was denken sich Menschen dabei wenn sie eine Religion? erschaffen, die sie Unterwerfung nennen?
    Ebenso wird Homosexualität mit den islamischen Hadd-Strafen geahndet, d.h. konkret Todesstrafe bei homosexuellem Geschlechtsverkehr und wird auch heute noch umgesetzt. Speziell für die Frauen interessant: Die islamische Zeitehe erlaubt es einem Moslem, neben seinen Ehefrauen, Ehen von mind. 30 minütiger Dauer einzugehen. Mit geistlichem Segen der Imame. Bei uns heißen die Zeitehen schlicht Prostitution. Eine Muslima hingegen darf solche Zeitehen nicht beanspruchen.
    Ebenso ist es im Islam erlaubt Mädchen ab dem 9.Lebensjahr zu ehelichen bzw. ab dem Zeitpunkt ihrer Menstruation. Müssen wir für dies Pädophilie ebenfalls Verständnis zeigen, weil es doch Bestandteil einer Religion ist? Diese traurige Tatsache ist bei uns ebenso Realität wie die Polygamie.
    Ich weiß nicht was mich mehr sorgen soll, diese völlig menschenverachtenden Merkmale einer Politreligion oder die Menschen hier, die das auch noch versuchen zu rechtfertigen oder zu relativieren.

  157. 157
    Uato says:

    Aha ich versteh zwar nicht was mir der obige Kommentar zu sagen versucht….aber auf meinen Reisen durch diverse arabische Länder habe ich mir zu, Glück selber eine Meinung bilden können und halten sie sich fest….Ich habe Moslems gesehen die mit angehörigen anderer Religionen verheiratet sind…und auf den anderen schmarn will ich nicht eingehen….Keine ahnung von wo sie ihre Informationen hernehmen aber meiner Meinung nach scheinen sie auf irgendwen reingefallen zu sein…Im Koran steht wie in jeder anderen heiligen Schrift auch das ein oder andere undemokratische drin….aber scheinbar glauben sie das nur der edle Europäer differenzieren kann und der Moslem nicht…Ich habe gerade einen einen muslemischen Freund ihren Artikel gezeigt….gelinde gesagt war er sehr amüsiert….Hat mich aber darauf hingewiesen das es im Islam mehrer Auslegungen und Strömungen gibt und er es gewohnt ist das von seiten der „Islamkritiker“ immer nur das mieseste herausgekramt wird….

  158. 158
    oliver says:

    @ Uato

    Eigentlich kannst du den Kommentar ab dem Verweis auf Taqīya ignorieren.
    Außer natürlich, man ist der Meinung ein gesunder Geist könnte auf die Idee kommen, alle Muslime in Deutschland sind Schläfer die nur auf den Moment warten ihre wahre Persönlichkiet rauszulassen.

  159. 159
    Uato says:

    Hahahahaha gerade den Begriff dieser Taqiya gegoogelt…..Oh man wie paranoid kann man bitteschön sein…Ohne witz das die Islamkritiker soweit gehen ist echt nicht mehr normal….Also das grenzt wahrhaft an einem gelinde gesagt ungesunden Geist! Soll das etwa tatsächlich bedeuten das es perse keinen einzigen vernünftigen guten Moslem auf der Welt gibt??? Heisst das etwa das selbst die vernünftigen moderaten Moslems in Wirklichkeit…naja sinistre Schauspieler sind die einfach warten loszuschlagen???? Ohne witz wer sowas ernsthaft glaubt….naja gehört in Betreuung!!!

  160. 160
    Namenlos says:

    @159: Die gleichgeschlechtliche Ehe ist auch in Deutschland nicht erlaubt. Es sind lediglich „eingetragene Lebenspartnerschaften“ zulässig. Hat soweit ich es nachvollziehen kann christlich-religiöse Hintergründe (bzw. versteckt man sich hinter diesen).

    @Insgesamt: Ist Polygamie, da sie hier häufig als Negativ-Argument auf beiden Seiten auftaucht, generell negativ zu sehen? Gibt es dazu eine Studie?

  161. 161
    Thomas Metulski says:

    Der Fest ist ja eine derartige Gesäßöffnung! Unfassbar!

  162. 162
    oliver says:

    @ Namenlos

    Ganz ehrlich, wenn 2 Kerle und 3 Frauen miteinander Heiraten wollen, sollen sie doch, ist deren Entscheidung. Aber ich hab da wohl eine deutlich liberalere Einstellung als die Mehrheit der Gesellschaft.

  163. 163
    Ali Heinz Rosetti says:

    Zentralrat der Muslime in Deutschland formuliert in Kapitel II. Punkt 5 zu Ehe und Familie:

    „5. Warum darf eine muslimische Frau keinen Nicht-Muslim heiraten?
    Der Islam unterstützt nicht die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim. Die Frau stünde in diesem Falle nicht mehr unter dem Schutz des Islam und ihre freie Religionsausübung sowie ihre Rechte in der Ehe (wie zum Beispiel die Versorgung und die gerechte Behandlung seitens des Ehepartners) sind nicht gewährleistet. Da der Mann nicht zur islamischen Gemeinschaft gehört, ist es auch nicht möglich ihm jegliche Pflichten aufzuerlegen, die es in seiner Religion möglicherweise nicht gibt. Dennoch gibt es bestehende Ehen dieser Form, die auch im islamischen Sinne nicht als ungeschlossen betrachtet werden dürfen.“

    Wenn man sich diesen Text durchliest entsteht der Eindruck dass der Islam die Ehebeziehungen in Deutschland regelt und nicht das deutsche Familienrecht im BGB ? Steht der ZMD nicht zum deutschen Ehe- und Familienrecht?
    Das wäre doch mal ein interessanter Diskussionspunkt.

  164. 164
    Pepito says:

    @166 hmb
    Herr Broder, sind Sie’s? Oder haben Sie ihn vor Ihrem copy & paste mal gefragt?

  165. 165
    Pepito says:

    Oh, schon wieder weg?

  166. 166
    Stefan Niggemeier says:

    Ja. Copy&Paste-Unsinn.

  167. 167
    Sebastian says:

    @166, A.H. Rosetti: Das Statement handelt davon, was aus der Sicht des islamischen Glaubens von solchen Ehen zu halten ist, nicht davon, was aus der Sicht des deutschen Familienrechts von ihnen zu halten ist. Religionen beinhalten noch andere Normen als die Gesetze. Wenn sie das nicht täten, wären sie witzlos, und sie sind frei, das zu tun, solange sie nicht rechtswidrig sind. Katholische Eheleute können sich auch nach deutschem Scheidungsrecht scheiden lassen, aber sie haben dabei eben vielleicht nicht die Unterstützung der katholischen Kirche, ihres Priesters oder ihrer Gemeinde. Wenn sie die nicht brauchen oder wollen, kann ihnen das völlig schnuppe sein. Gilt hier entsprechend.

  168. 168
    Linus says:

    @Ali Heinz Rosetti

    Soweit ich das übersehen kann, formuliert die katholische Kirche das ziemlich ähnlich:

    Siehe zum Beispiel hier.

    „Ich bin katholisch, mein Mann ist Buddhist. Können wir in der katholischen Kirche heiraten?

    Ja, Sie als Katholikin müssen aber versprechen, dass Sie Ihrem Glauben treu bleiben und sich für die katholische Taufe und Erziehung der Kinder einsetzen wollen. Sie brauchen für die Eheschließung die Erlaubnis Ihrer Kirche.“

    Wenn man sich diesen Text durchliest entsteht der Eindruck dass die Kirche die Ehebeziehungen in Deutschland regelt und nicht das deutsche Familienrecht im BGB ?

  169. 169
    Stefan Niggemeier says:

    Ich werfe mal diesen Link (Leitartikel der FAZ von heute) in die Runde, der mir hilfreich erscheint: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/religion-und-terror-bedrohung-islam-13069256.html

  170. 170
    Linus says:

    Sebastian war schneller.

  171. 171
    Frank Reichelt says:

    Na ja, ob ein Beitrag, in dem das Wort „Ambiguitätsintoleranz“ vorkommt, hier wirklich hilfreich ist, wage ich zumindest zu bezweifeln.

  172. 172
    JUB 68 says:

    Die Grundaussage des FAZ-Artikels ist letzlich folgende: Menschen sind für das verantwortlich, was sie im Namen einer Religion anstellen, nicht die Religion an sich.
    Das eine derart nachvollziehbare Logik von einigen nicht begriffen wird, ist wohl keine Frage der Bildung bzw. der Intelligenz, sondern eine Frage der Einstellung.
    Der FAZ-Artikel versucht aber auch (in entsprechender Kürze) eine Erklärung für die Entstehung derartiger Einstellungen zu geben.
    Also würde ich denken, er ist insofern hilfreich.

  173. 173
    someonesdaughter says:

    „@159: Traurig, dass Sie auf die Taqqia des ZMD hereinfallen.“

    Wenn Sie traurig sind, dann deshalb, weil ich nicht auf die Lügengeschichten der Islamhasser reinfalle.

    „Wenn sie sich hieran aber stören“

    Ich störe mich an Lügen, eine solche Lüge habe ich Ihnen nachgewiesen. Den Umstand machen Sie nicht ungeschehen, indem Sie Ihre langatmigen ‚Der Moslem ist unser Unglück‘-Versatzstücke jetzt unter anderem Namen absondern.

    „Ich weiß nicht was mich mehr sorgen soll, diese völlig menschenverachtenden Merkmale einer Politreligion oder die Menschen hier, die das auch noch versuchen zu rechtfertigen oder zu relativieren.“

    Ihre allergrößte Sorge gilt dem Umstand, dass es trotzt Ihrer Mühen chlimmchlimmchlimm-erweise immer noch Menschen gibt, die nicht in Ihre Hassgesänge einstimmen.

  174. 174
    someonesdaughter says:

    @166: „Steht der ZMD nicht zum deutschen Ehe– und Familienrecht? Das wäre doch mal ein interessanter Diskussionspunkt.“

    Was gibt es da zu „diskutieren“? Zumal mit einem wie Ihnen, der sich sowieso aus Texten nur das räubert, was ihm gerade in den Kram passt. Warum lesen Sie nicht z.B.

    „3. Islamische Trauung in Deutschland
    Zu einer islamischen Trauung in Deutschland gehört: 1. Die Eheschließung muß standesamtlich durchgeführt werden.“

    http://islam.de/1641.php#euf/verlobung01.html

    oder

    2. Darf ein in Deutschland lebender Muslim mehrere Frauen heiraten?

    (…) Hier in Deutschland ist es nicht möglich, mehr als eine Frau standesamtlich zu heiraten. Daher darf ein in Deutschland lebender Muslim nur eine Frau heiraten.“

    Damit erübrigen sich Ihre scheinheiligen Fragen. Eigentlich. Denn selbtsredend zaubern Sie jetzt Ihre Interpretation von „Taqqia“ aus dem Hut, nicht wahr? Dann fragt sich allerdings auch wieder, worüber Sie eigentlich ‚diskutieren‘ wollen, wenn doch eh alles gelogen ist, was nicht in Ihr fundamentalistische Weltbild passt. ‚Diskutieren‘ Sie das mal lieber beim nächsten JF-Leserkreistreffen.

  175. 175
    ka says:

    @someonesdaughter : Der „Moslem“ ist ganz sicher nicht unser Unglück.
    Ganz sicher aber habe ich ein Problem z.B. mit Frauen, die sich, verschleiert, auf ihren Glauben berufen, und die Unterdrückung ihres Geschlechts weltweit schlicht nicht wahrhaben wollen.
    Man liest sehr wenig darüber und auch, wie Frauen sich verhalten (dürfen).
    Dass es längst Parallel-Gesellschaften gibt in D ist unbestritten…

  176. 176
    JMK says:

    http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/medienkolumne/nahost134.html
    Treffender Beitrag!
    Der Antisemitismus kommt nicht von den Muslimen, das machen die Deutschen schon selber. Somit ist der vermeintliche Kampf gegen den Judenhass nicht nur von Islamophobie gezeichnet, zeigt er zumindest eine Gleichgültigkeit bzgl. des Problems Antisemitismus.

  177. 177
    ka says:

    @JMK: Eigentlich ist es mir ziemlich egal, ob Leute in einem Dom(Kirche), Moschee oder Synagoge Irgendetwas küssen, gar dahin pilgern, oder sich mit Klötzchen vor der Stirn an einer Mauer abreagieren.
    Das Ergebnis all dessen ist Rechthaberei, Berufung auf einen wie auch immer gearteten „Gott“ und Massenmord mit modernsten Waffen.
    Schöne Welt…

  178. 178
    Ste says:

    Der FAZ-Artikel arbeitet sich aber dann doch zu sehr bei den Moslems ab, so dass man doch wieder den Eindruck bekommen kann, der Islam an sich sei schuld. Das Problem, nach einigen Kommentaren hier, ist wohl eher die verschrobene subjekte Wahrnehmung auf das ganze, gemischt mit chauvinistischen, halbaufgeklärten und pauschalisierenden Argumenten zu einem Gesamtbild von Mensch und Welt, mit dem sie dann nach ihrer Fasson glücklich werden wollen, ohne jemanden zu belästigen, aber die Hosen gestrichen voll haben.

  179. 179
    ka says:

    @ ste: selbstverständlich ist „der“ Islam schuld. Vor wenigen Tagen erst habe ich in einem RE von Aachen nach Minden bei einem Klo-Besuch eine relativ alte „Bild“ diesbezüglich gelesen.
    Okay, Sauberkeit bei der „DB“ ist jetzt nicht das Thema.
    Der „Islam “ ist an allem schuld:
    Meine Unfähigkeit, „Esta“ korrekt auszufüllen („beabsichtigen Sie, den amerikanischen Präsidenten zu ermorden? Y/N) kommt dann noch dazu….

  180. 180
    Garfield says:

    @167
    Apropos: Jetzt wo Sie es sagen: Mir fällt gerade auf, dass in der ganzen Debatte noch gar nichts vom Herrn der „Achse des Guten“, uns aller Henryk M. Broder, zu hören war. Was ist denn mit dem los? Oder sollten sogar ihm nahestehende „Multiplikatoren“ es tatsächlich vorziehen, seine Ergüsse lieber nicht weiter zu verbreiten.
    Ich selbst werde mich auch beherrschen, seine „Achse“ aufzusuchen.

  181. 181
    Mario says:

    Seit gestern früh verfolge ich diese Diskussion und bin eigentlich fassungslos, welche Unkenntnis in Bezug auf den Islam, die Hadithen und die Scharia die Isamversteher und -kuschler hier unter Beweis stellen. Da muß einer den Begriff „Taqiya“ erstmal googeln, bevor er sich dazu äußern kann. Bei solchen Experten kann man natürlich lange auf fundierte Argumente für den Islam warten, aber eine politkorrekte Multikulti-Mentalität in Verbindung mit einem Satz ideologischer Scheuklappen ersetzt natürlich fundiertes Wissen. Glaube fängt eben da an, wo das Wissen aufhört.

  182. 182
    alter Jakob says:

    @Mario

    Glaube fängt eben da an, wo das Wissen aufhört.

    Du meinst bei „Seit gestern früh…“?

  183. 183
    Mario says:

    Artikelüberschrift auf „Welt-online“ von heute: „Vizepremier (der türkische, Anm. d. Verfassers) will Frauen das Lachen verbieten“
    Das hat ganz sicher nichts mit dem Islam zu tun!!!

  184. 184
    yxz says:

    @Mario, 184

    Bei solchen Experten kann man natürlich lange auf fundierte Argumente für den Islam warten, […]

    Ähm, noch so ein Konstrukt, dass überhaupt keinerlei Grundlage besitzt und Diskussionen (ich will sie mal so nennen) ungleich erschwert bzw. gar unmöglich macht.

    Ich muss keine Argumente _für_ den Islam präsentieren um gegen unzulässige Pauschalisierungen und chauvinistische Besserwisserei (danke Linus) anzusprechen. Darum geht es hier.

    Glaube fängt eben da an, wo das Wissen aufhört.

    Na, Sie müssen es ja wissen.

  185. 185
    Armin says:

    yxz, 129
    Sie haben natürlich recht, das hatte ich nicht bedacht. Die Kopftreter sind gar nicht Schuld daran dass Sie auf Wehrlose eintretten bis das Blut sprizt. Die mangelde Bildund ist Schuld. Also WIR alle sind schuld – Deutschland so zu sagen. Ein hausgemachtes Problem. Wir alle müssen unsere Anstrengungen noch vergrößern und vor allem viel mehr Willkommenskultur beweisen. Dann sind die Ghetto-Schläger auch nicht mehr kriminell. Es könnte alles so einfach sein.

  186. 186
    Linus says:

    @Mario

    Sie wollen uns also auch weismachen, dass jeder CSU-Sommerlochstopfer stellvertretend für das Christentum und seine abermillionen Gläubigen spricht? Interessant.

  187. 187
    Phlipp says:

    @Armin

    wer sagt denn, dass die „Kopftreter“ keine Schuld haben und nicht bestraft gehöhren? Niemand.
    Sie stellen doch immer den Zusammenhang zur Religion her. Sie glauben wohl, die Leute werden straffällig, weil Allah ihnen befehlt Christen zu schlagen oder was? Kriminalität hat viele Ursachen, sicher haber nicht die Religion, siehe all die anderen Straftaten anderer Konfessionen und Konfessionslosen.

  188. 188
    M. K. says:

    Leicht OT:
    http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/videos/syrische-christen-mobbing-100.html

    „Auf der Flucht vor islamistischen Terrormilizen in Syrien und dem Irak retten sich immer mehr orientalische Christen nach Deutschland – um dann mitunter als Asylbewerber von Islamisten gemobbt und bedroht zu werden.“

  189. 189
    Uato says:

    @ Mario
    Tut mir leid das ich nach dem Begriff googeln musste…Tut mir noch mehr leid das ich ihre „Fakten“ nicht widerspruchslos akzeptiert habe…Aber ich wusste ja nicht das ich es nicht nur mit einem „Islamkritiker“ zu tun hatte, sondern mit einem „Islamexperten“ wahrscheinlich sogar mit einer Koryphäe^^

  190. 190
    Uato says:

    Hey M.K. erklären sie mir mal eins….sitzen sie den ganzen Tag zuhause vor dem Rechner rum und suchen nach Quellen die den Islam in irgendeiner Weise diskreditieren???? Ich könnte mir ja jetzt auch einen Spass machen und mal nach Christen…bzw. Juden-kritisierenden Artikeln googeln…aber was hätte ich davon??? Ich denke das jeder vernünftige Mensch nicht nur wegen einem Artikel oder irgend einer herausgekramten Studie eine ganze Weltreligion kritisieren würde…

  191. 191
    yxz says:

    @Armin, 188

    Ich sehe, sie haben das Schlagwort zur Integrationsdebatte des Berliner Beauftragten für Integration und Migration vollumfänglich verstanden. Das freut mich. Andererseits disqualifizieren Sie sich natürlich wieder durch Ihren neusten Beitrag. Selbstverständlich haben weder ich noch der Beauftragte für Integration und Migration irgendeine Aussage über Schuld/Unschuld getroffen, wozu auch, das ist garnicht Thema gewesen. Aber Sie können das gerne weiterhin ignorieren und wie Roland auf Ihrem „Meinung haben“ beharren. Das stört mich nicht weiter. Ihr herbeifantasierter Schluss passt da schon ganz recht ins Bild.

  192. 192
    M. K. says:

    Sehr geehrter Uato,

    Ihr Puls wäre wohl niedriger, hätte Fest formuliert: „Nur die katholische Kirche stört mich immer mehr. Mich stört die weit überproportionale sexuelle Kriminalität von Pfarrern mit katholischem Hintergrund.“

    Übrigens. „Die katholische Kirche darf als “Kinderficker-Sekte” bezeichnet werden – zumindest in der aktuell laufenden Debatte über die Missbrauchsfälle in dieser Religionsgemeinschaft. Ein Debatteneintrag mit so einer Aussage sei nicht geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören, befand nun eine Berliner Amtsrichterin.“

    https://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/02/11/katholische-kirche-darf-kinderficker-sekte-genannt-werden/

    Es hätte schlimmer kommen können für Ihren Puls, denn auch andere Religionen fröhnen der Kinderfickerey.

  193. 193
    Uato says:

    Woher wollen sie das denn wissen? Ich verdamme Pauschalisierungen allgemein…ob Christen, Juden Moslems oder von mir aus Anhänger des Spaghtettimonsters…Kaum zu glauben das ich solch eine Selbstverständlichkeit nochmals wiederholen muss….Aber Menschen nach ihrer religion, ethnie, irgendeiner gruppenangehörigkeit zu verurteilen ist einfach nur falsch…Und naja keine ahnung wo sie das mit den katholiken sind kinderficker herhaben….hätte ich diesen beitrag irgendwo gesehen…selbstverständlich hätte ich ihn auch kritisiert….Aber ich verstehe ihre logik nicht…nur weil katholiken irgendwo auf übelste beleidigt wurden…nehmen sie sich das recht den islam zu kritisieren??? Sind sie eine Art Katholischer Rächer?

  194. 194
    Uato says:

    Und danke das sie sich um meinen Puls sorgen…habe ihn gemessen…68 (zwar kein allzusportlicher…aber hoffentlich im normbereich^^)

  195. 195
    Mario says:

    an Uato: Ist doch schön, das Sie durch dieses Forum etwas dazugelernt haben, dann war die ganze Schreiberei doch nicht umsonst. Ansonsten würde ich mich nie als Experte und noch weniger als Koryphäe bezeichnen. Das überlasse ich gern den Schwaflern, die sich in den Hauptstrommedien gern als soche präsentieren, aber eigentlich nur mit Steuergeldern gepamperte Sprachrohre der Polit- und Sozio- (sprich Geschwätz-) wissenschaften mit rotgrünem Einschlag sind. Meine Erfahrung sagt mir, das man besser den Mund hält, wenn man keine Ahnung hat – bevor ich mich also zu einer Sache äußere, informiere ich mich lieber etwas ausgiebiger und vor allen Dingen ohne Scheuklappen darüber. Das Mottto habe ich von Vince Ebert: Denken sie selbst, sonst tun es andere für sie.

  196. 196
    M. K. says:

    Sehr geehrter Uato,

    vielen Dank für Ihre Antwort. Leider kann ich bei bestimmten Gruppenzugehörigkeiten noch nicht so gelassen bleiben wie Sie. Ich neige da zur Vorverurteilung. Beispielsweise bei Scientologen, NPD-Mitgliedern oder Bild-Mitarbeitern.

    Aber ich versuche mich zu bessern.

  197. 197
    Ste says:

    Mehr muss man nun zu Mario nicht wissen, alle Zutaten zum Experten-Troll sind nun vollständig.

  198. 198
    Harald Eisenmann says:

    Ich würde ja gerne was hier reinschreiben aber ich kann unter der Kotze die Tastatur nicht mehr finden.

  199. 199
    someonesdaughter says:

    @188: „Die Kopftreter sind gar nicht Schuld daran dass Sie auf Wehrlose eintretten bis das Blut sprizt.“

    schuld daran KOMMA … sie .. eintreten KOMMA … spritzt. So hätte das ausgesehen, wenn Sie sich statt sich mit Ihren Hass-Projektionen zu beschäftigen und dumm zu stellen etwas mehr mit der deutschen Schriftsprache vertraut gemacht hätten. Und: Doch, der „Kopftreter“ Torben P. zum Beispiel ist schuld. Nur ist der dummerweise kein Moslem, sondern ein ganz echter, autochthoner ‚Kulturbereicherer‘. Und welches Kollektiv nehmen Sie nun für ihn in Mithaftung? Vorsicht, Sie könnten selbst dazu gehören!

    @178: „Dass es längst Parallel-Gesellschaften gibt in D ist unbestritten…“

    Stimmt. Schützenvereine waren mir schon immer suspekt, Motorradclubs und Burschenschaften leben auch ihr ganz eigenes Leben und viele Vereine wie z.B. Sportvereine oder Parteien haben sogar ganz offiziell eine Parallelgerichtsbarkeit. Und nun?

  200. 200
    Uato says:

    @ mario
    was das “ ohne scheuklappen“ angeht bezweifle ich…indirekt haben sie sogar die erklärung selbst abgeliefert…sie misstrauen den gängigen wissenschaftlern….sie unterstellen den wissenschaftlern eine rotgrüne gesinnung ( was mich eh verwundert…gerade diese beiden sind der wissenschaft aufgeschlossen….was ich von unions parteien iwi bezweifle…das ist aber ein gaaaaaaanz anderes thema), und suchen sich stattdessen fakten heraus die ihnen eher in den kram passen….ich habe einen naturwissenschaftlichen hintergrund und wenn ich so an die forschung herantreten würde wie sie es andeuteten…naja^^
    Also nochmals zusammengefasst, es gibt gute und es gibt böse Moslems…es gibt gute Seiten und weniger gute Seiten….aber das gilt für alle religionen bzw sogar für nahezu alles auf dieser welt…Ich verstehe nicht wieso sie solch einen selektiven blick auf den Islam haben….aber auch für den worstcase fall das ihnen ein Moslem was übles angetan haben sollte….es war nur einer….und deswegen pauschal alle Moslems zu verurteilen ist ( tut mir leid das ich das jetzt so drastisch sage) absolut dämlich! und fahrlässig!

  201. 201
    Uato says:

    das mit den Schützenvereinen teile ich absolut^^ Habe deren Sinn bis heute nicht verstanden….wahrscheinlich versuchen die mit saufgelagen unsere europäischen werte zu untermauern…

  202. 202
    Bernd Lauerd says:

    Hallo, habe gerade die Kommentare überflogen und wundere mich, ehrlich gesagt, dass hier 6 Leute (linus, uato, oliver und co.) in der lage sind 200+ posts zu fördern.
    Wow, soviel heisse Luft…wenn man die mal in konstruktive Arbeit gesteckt hätte….
    Ist ja auch egal, jedenfalls wollte ich nur sagen, dass ich alle Menschen hier gut finde, solange SIe sich an die Gesetze halten.

  203. 203
    Roland says:

    @ JUB, 175: „Die Grundaussage des FAZ-Artikels ist letzlich folgende: Menschen sind für das verantwortlich, was sie im Namen einer Religion anstellen, nicht die Religion an sich.“

    Ich darf Ihre Aussage mal ein wenig modifizieren, um den darin liegenden Denkfehler hervorzuheben.

    „Menschen sind für das verantwortlich, was sie im Namen von Scientology anstellen, nicht Scientology an sich.“

    oder

    „Menschen sind für das verantwortlich, was sie im Namen des National-Sozialismus anstellen, nicht der National-Sozialismus an sich.“

    oder

    „Menschen sind für das verantwortlich, was sie im Namen von Boko Haram anstellen, nicht Boko Haram an sich.“

    Fällt Ihnen was auf?

  204. 204
    Mario says:

    an Uato: Ich habe in keinem meiner Postings Moslems im Allgemeinen kritisiert, sondern immer den Islam als totalitäre Ideologie mit Allmachtsanspruch im Mäntelchen der Religion. Der Allmachtsanspruch (kann man in den ewiggültigen und unveränderbaren Schriften nachlesen) ist auch ein wesentlicher Unterschied zu den anderen großen Religionen. Von Buddha hört und sieht man nichts, das Christentum ist zumindest in Europa eine politisch bedeutungslose Gemeinde, die nach Belieben von den, insbesondere linksgrünen, Medien geschmäht wird (siehe mein Posting weiter oben). Nur der Islam wird immer lauter und ich befürchte, eines schönen Tages wird es uns gehen, wie gerade den Christen in Mossul: Tribut zahlen, getötet werden. zum Islam übertreten oder fliehen. Das könne Sie als Verschwörungstheorie abtun, es gibt allerdings reichlich veröffentlichte Beiträge islamischer Führer (mit Quellen helfe ich gern aus), die keinen Zweifel an diesem Ziel lassen. Boko Haram und ISIS sind keine Kindergartentruppe, die meinen es wirklich ernst mit dem Islam (den kennen und befolgen diese Leute auch wortwörtlich viel besser als die meisten Moslems dieser Welt). Es wäre nicht das erste mal in der Weltgeschichte, das es Fanatikern gelingt, Macht an sich zu reißen und in ihrem Wahn für unendliches Leid zu sorgen. Beispiele habe ich weiter oben ebenfalls schon gepostet.
    Zu Ihrer Einlassung mit den Wissenschaften sei nur soviel gesagt, das ich mich wohl unzweideutig auf Geschwätzwissenschften bezogen habe. Unter Naturwissenschaftlern gibt es nach meiner Erfhrung „Rotgrüne“ eher als die Ausnahme.
    Und um auch da keinen Zweifel aufkommen zu lassen: Ich bin überzeugter Atheist!

  205. 205
    M. K. says:

    Man sollte Muslime nicht pauschal verurteilen, denn viele ihrer sozialen Kompetenzen haben Vorbildcharakter für die westliche Gesellschaft. Beispielsweise der hohe Stellenwert von Ehe, Familie und Kindern, die unbedingte Hilfsbereitschaft untereinander, ihr Ehrbegriff sowie das Selbstverständnis des Mannes und der Frau, d. h. ihrer Männlichkeit und Weiblichkeit.

  206. 206
    Phlipp says:

    @Roland

    Machen Sie sich doch mal die Mühe den FAZ-Artikel zu lesen.

    Meiner Meinung nach kann man gegen Angst nicht rational argumentieren. Vorurteile werden immer Informationen vorgezogen. Wenn dann noch eine gewisse Faulheit bzw. Unfähigkeit zum diffenrenzierten Denken dazu kommt, ergeben sich „Meinungen“ wie ihre.

    Letzlich basiert alles was Sie (und ihre Mitstreiter) hier schreiben und sagen auf Angst. Gäbe es keine Muslime in Deutschland, würden Sie halt was anderes finden.

  207. 207
    Ste says:

    @Mario: Ähm, ich möchte Ihnen in Ihrem Glück und Selbst-ist-der-Mann-Sein ja nicht stören, aber außer wiederholte Klischees und beleidigte Reaktionen auf Kommentare, die gar mit Fakten und Hinweisen aufwarten, habe ich von Ihnen jetzt nicht vernommen. Ab den Kommentar, wo Sie die Bedrohung schon riechen können, wenn es nur einmal zu „Macht und Masse“ (93) dieser Gruppe kommt, habe ich dann aufgehört Sie zu lesen. Ich empfehle Ihnen dringend eine therapeutische Behandlung Ihrer Phobien und Zwangsneurosen, ich meine das sehr ernst. Sie nehmen abstrakt einen Fetzen aus den Nachrichten und bauschen diesen dann zu einer ungeheuerlichen Untergangsszenerie auf, als würden alle Großstädte bald in Chaos versinken, so wie man es ja nach Ihrer Meinung schon hier und da sehen kann.

  208. 208
    Ste says:

    @ Roland: Haha, ja genau, was war zuerst da, die Henne oder das Ei.

  209. 209
    Roland says:

    @ Ste

    Erst war der Mensch da, dann kamen Religionen, Ideologien …

  210. 210
    Stephan says:

    „Und wenn man die Veröffentlichung von Fotos jugendlicher Täter oder Opfer von der Zustimmung der Eltern abhängig machen wolle, „dann kann man den Journalismus gleich vergessen.““
    Zitat von Nicolaus Fest von hier: http://www.bildblog.de/8544/die-gewalt-fest-spiele-von-winnenden/

    Schon ein netter Mensch dieser Herr Fest. Der hat sicher keine Kinder. Und ich dachte eigentlich immer dass Journalismus auch ein bischen was mit Respekt und Gesetz zu tun hätte. Aber vielleicht ist die Bild-Zeitung in spätestens zehn Jahren eh nur noch eine Zwei-Mann-Firma. ;-)

    Zum Thema Schützenvereine noch ein OT-Hinweis:
    GG Art 20
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    In Absatz 4 steht NICHT: „gewaltfreier Widerstand“.

    Meine Meinung ist, dass Menschen ohne Religion besser dran wären, aber mir kommt überhaupt nicht in den Sinn dabei irgendeine Religion hervorzuheben.

  211. 211
    Ste says:

    @Roland: Ach was!

  212. 212
    mck says:

    Ich finde es erschreckend, welche Kommentare man hier vorfindet. Es geht den sog. Islamkritikern nicht um den Islam. Ich bin türk. Herkunft und Agnostiker. Kein Mensch fragt mich nach meiner Religion, bevor er mich in eine Schublade steckt. Wenn ich eine Wohnung oder Arbeit suche, bekomme ich es besonders zu spüren. Unerträglich wird es, wenn ich mitbekomme, wie mein 9-Jähriger Sohn ebenfalls in eine Schublade gesteckt wird. Dann soll ich eine gesunde Beziehung zu Deutschland entwickeln?

  213. 213
    Stephan says:

    @Mario

    Was würden Sie sagen, wenn Gruppen wie die „Rebellen“ in Syrien, diese mordende Gruppe ISIS oder die Al-Kaida sponsored by USA wären?
    Wussten Sie, dass ganz normale Einwohner von Syrien aktiv gegen die „Rebellen“ kämpften und kämpfen?
    Warum sprengen sich ausgerechnet im Irak die Sunniten und die Shiiten gegenseitig in die Luft, so zumindestens die offiziellen Nachrichten?
    Es wurden und werden dort vor allem auch Akademiker umgebracht.

  214. 214
    M. K. says:

    Sehr geehrter mck,

    natürlich sollen Sie versuchen, eine gesunde Beziehung zu Deutschland zu entwickeln. Nicht alle stecken Sie in eine Schublade, wie man auch in diesem Strang erkennen kann. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Das Problem wird sich in einigen Jahren verwachsen haben, insbesondere in den mulitkulturellen Großstädten.

  215. 215
    mck says:

    @215: Selbstverständlich stecke ich auch nicht alle Menschen in eine Schublade. Man versucht die Idioten zu ignorieren, aber das macht das Leben nicht einfacher. Ich möchte nur sagen, dass die sog. Islamkritiker nur ein neues Ventil gefunden haben, ihren Hass zu verbreiten. Das hat nur sekundär etwas mit dem Islam zu tun.

  216. 216
    Mario says:

    an Stephan: Was würden Sie sagen, wenn Gruppen wie die „Rebellen“ in Syrien, diese mordende Gruppe ISIS oder die Al-Kaida sponsored by USA wären? – Halte ich für unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.
    Wussten Sie, dass ganz normale Einwohner von Syrien aktiv gegen die „Rebellen“ kämpften und kämpfen? – Ja das weiß ich und ich wünsche diesen Leuten von Herzen, das sie gewinnen.
    Warum sprengen sich ausgerech?net im Irak die Sunniten und die Shiiten gegenseitig in die Luft, so zumindestens die offiziellen Nachrichten? – Meiner Meinung nach geht es um Macht und Einfluß der jeweiligen Glaubensrichtungen. Religion hatte und hat immer etwas mit Macht über Menschen zu tun.
    Es wurden und werden dort vor allem auch Akademiker umgebracht. – Logisch, Islam und Wissenschaft, die sich nicht um Islamforschung dreht, geht gar nicht. In den Schriften des Islam steht doch alles, da braucht es nach Meinung der angespochenen Radikalengruppen doch keine Wissenschaft.
    Habe ich das Quiz jetzt bestanden?

  217. 217
    someonesdaughter says:

    @ 219: „In den Schriften des Islam steht doch alles, da braucht es nach Meinung der angespochenen Radikalengruppen doch keine Wissenschaft.“

    Welcher dieser Radikalengruppen gehören Sie eigentlich an? So vehement, wie Sie Ihre Meinungen und Deinungen aus den Schriften des Islam abzuleiten behaupten?

  218. 218
    Mario says:

    an someonesdoughter: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

  219. 219
    M. K. says:

    Vielleicht sind es solche Nachrichten, die bei einfachen Geistern gern zur ungerechtfertigten Pauschalisierung führen. Hier muss mehr für die Aufklärung/Einordnung getan werden:

    „Islamische Religionsgemeinschaft fordert Seelsorger für muslimische Häftlinge (2010). Rund 90 Prozent der Häftlinge, die zur Zeit in Berliner Haftanstalten einsitzen, sind Muslime. Sie haben bislang nicht die Möglichkeit, sich mit einem Seelsorger ihrer Konfession zu besprechen.“

    http://web.archive.org/web/20100215165634/http://www.islamischereligionsgemeinschaft.org/index.php/IRG/IRG-Pressemitteilung-2010-02-07

  220. 220
    Linus says:

    @Roland

    Wenn Sie Religion an sich Scheisse finden, dann sagen Sie das doch bitte einfach und eiern hier nicht rum mit PseudoFaktenhuberei zum Islam.

    @Mario

    Gestern warns die Juden, heute ist der Islam das Böse in der Welt. Das ist langweilig. Extrem. Und Ihr Geschwafel über linksgrünen (Medien-)Mainstream wird schon dadurch ad absurdum geführt, dass Meinungen wie die Ihre keineswegs in der Minderheit sind. Sie sind nichts besonderes. Sie plappern nur irgendwelches altbekanntes schon zigmal durchgekautes Zeux nach und verkaufen das als eigene Erkenntnis. Weil sie ja den „Geschwätzwissenschaften“ nicht vertrauen. Und ausgerechnet Sie prangern den Islam als intellektuellenfeindlich an? Das kann doch nur ein schlechter Witz sein.

  221. 221
    Peter Claussen says:

    Was hab ich gelacht – schaut euch mal die geniale Titelseite der TAZ dazu an:
    https://pbs.twimg.co…4Q6CcAAsA3H.jpg
    „Endlich Fatwa vom Chef: Der Islam gehört zur BILD“

    Und dass Diekmann ein radikaler Presse-Taliban ist, sieht man ihn auch an ;:-)

  222. 222
    Rene says:

    Ich frage mich gerade, ob wir der Bild-Zeitung gerade die Aufmerksamkeit verschaffen, die sie sich mit dieser Aktion erhofft.
    Stellt euch vor die Bild-Zeitung schreibt etwas und keiner redet drüber, das wär’s doch!

    @Stefan Niggemeier
    Ich befürchte jeder der sich darüber aufregt, macht sich zum Funktionsgehilfen dieser Zeitung. Um Inhalte ist es da doch noch nie gegangen.

    Viele Grüße
    Rene

  223. 223
    Peter Claussen says:

    NACHTRAG: Die URL zum Bild wurde nicht korrekt verlinkt.
    Ich versuchs mal so:
    http://pbs.twimg.com/media/Btph4Q6CcAAsA3H.jpg
    oder vielleicht nur was nach http://pbs.twimg.com/ kommt:
    media/Btph4Q6CcAAsA3H.jpg

  224. 224
    M. K. says:

    Sehr geehrter Rene, ich glaube nicht, dass Menschen, welche hier bei Herrn Niggemeier kommentieren, die Bildzeitung kaufen. Für wankelmütige Gestalten sei sicherheitshalber Max Goldt zitiert:

    „Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“

  225. 225
    JUB 68 says:

    @206 – Nationalsozialismus ist eine Ideologie und keine Religion, Boko Haram ist eine extreme Gruppierung innerhalb des Islams, also keine eigenständige Religion und ob Scientology eine Religion darstellt, ist bis heute umstritten.
    Der Unterschied besteht vor allem darin, ob eine Weltreligion von mehr oder minder
    großen Gruppen benutzt wird, um sie Ihren Zielen anzupassen, die menschenfeindlich sind. Dann ist der Mißbrauch zu verurteilen, nicht die Religion, die mißbraucht wird.
    Wenn eine Gruppe von Menschen bereits konkrete negative Ziele hat, und eine Ideologie entwickelt, um diese Ziele zu rechtfertigen bzw. zu propagieren, dann ist ebenfalls die Ideologie zu verurteilen.
    Klar, erinnert das einerseits an den Streit um Ei und Henne. Andererseits lässt sich in den allermeisten Fällen historisch nachvollziehen, wann eine Religion nach den Bedürfnissen einer dominierenden Gruppe interpretiert wurde oder wann eine Ideologie entwickelt wurde, um die Bedürfnisse einer dominierenden Gruppe rechtmäßig erscheinen zu lassen.
    Deswegen sehe ich keinen Grund, den Islam als Religion verbieten zu wollen, auch wenn im Namen dieser Religion Verbrechen begangen werden. In dem Fall ist der Verbrecher zu bestrafen, nicht die Religion, die von ihm mißbraucht wurde und damit eben auch Leute, die ebendiese Religion in einer Art praktizieren, die mit dem Grundgesetz konform geht. Das wäre eine Art „Sippenhaft“ und ist mit rechtsstaatlichen Regeln nicht vereinbar.

  226. 226
    Flügelschlag says:

    @ Mario (198): „Das Mottto habe ich von Vince Ebert: Denken sie selbst, sonst tun es andere für sie.“

    Aber das musste dann auch ein Vince Ebert erstmal für sie denken, damit Sie es denken konnten, nicht wahr?

    Auch Linus (223) stellte zu Ihnen ja schon fest: „Sie plappern nur irgendwelches altbekanntes schon zigmal durchgekautes Zeux nach und verkaufen das als eigene Erkenntnis.“

    Ich glaube, es würde viel bringen, zwischendurch nicht nur irgendwas zu denken, sondern auch mal nachzudenken, ja vielleicht sogar eigene Meinungen zu überdenken.

  227. 227
    Mario says:

    aus einem Artikel von Paul Nellen gestern auf „Die Achse des Guten“:
    Im Sommer 2005 wurde der mit einem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete deutsch-syrische Muslim und Göttinger Politologieprofessor Bassam Tibi vom FOCUS interviewt. “Ist die Religion des Islam eine Integrationsbremse?” lautete die pikante Frage des Münchner Magazins. Tibi antwortet, wofür er als Muslim bis heute bei Grünen und bei seinen orthodoxen GlaubensgenossInnen als persona non grata gilt:

    “Man muss offen sagen, die Religion des Islam erlaubt die Integration nicht. Ein Muslim darf sich einem Nichtmuslimen nicht fügen. Wenn er in der Diaspora lebt, dann ist das eine Notsituation, und er kann sich absondern. Das besagt die normale Religion und nicht die fundamentalistische Variante.”
    http://www.focus.de/politik/ausland/ausland-4500-web-seiten-zum-gotteskrieg_aid_212212.html

    Tibi ist ein herausragender Kenner seiner Religion, der weiß, wovon er spricht. Er schreibt:

    “Ich selbst bin Muslim. Mich kann man nicht … verdächtigen, ich wolle Muslime ausgrenzen. Umso eindeutiger stelle ich fest: Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung.” (Bassam Tibi, in: „Selig sind die Belogenen“, DIE ZEIT Politik 23/2002)

    Zurück auf Anfang also: Wo hat Herr Fest denn nun unrecht? Ich warte nun schon 2 Tage auf nachprüfbare Fakten, die seine Aussagen widerlegen. Lasst mich bitte, bitte teihaben an Eurem bis dato geheimgehaltenen Wissen. Bis jetzt kamen nur Diffamierungen, Verleumdungen, Anfeindungen und Sprechblasen mit nebulösem Inhalt.

  228. 228
    philipp says:

    @Mario

    Ach es bleibt dabei, Sie zitieren slektiv nur das, was in ihre Weltsicht passt.
    Mal abgesehen davon, dass Tibi eine Stimme von vielen verschieden darstellt, hier noch eine andere Passage aus dem gleichen Interview:

    “ Ich spreche fließend deutsch und bin deutscher Beamter. Integriert sein heißt aber, als Mitglied der Gemeinschaft akzepiert zu sein. Wenn ich nicht bei Adorno das rationale Denken gelernt hätte, wäre ich längst ein islamistischer Dschihadist geworden. Die Europäer betrachten die hier Geborenen nicht als Einheimische, sie grenzen sie aus. Also die Hälfte der Schuld liegt bei den Europäern“.

    Dazu passt dann auch das hier:

    Warum ich gehe
    Bittere Bilanz nach 44 Jahren Deutschland: Dieses Land gibt Zugewanderten keine Identität / Von Bassam Tibi

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/warum-ich-gehe/760270.html

    Der Mann ist gott sei dank schließlich dann doch geblieben. Wie ist seine Position heute?
    Ihre Quellen sind ja auch schon 10 Jahre alt.

  229. 229
    Pepito says:

    @ M. K., #222
    Worüber genau soll da jetzt aufgeklärt, was eingeordnet werden?
    Man muss kein besonders „einfacher Geist“ sein, um einen Anteil gläubiger Muslime von 90 Prozent aller Berliner Häftlinge erstaunlich hoch zu finden.

  230. 230
    nurmalso says:

    viel lärm um nichts.
    mit relgionen verhält es sich wie mit technischen gadgets (flachbildfernseher, smartphones etc.). was gerade in ist, wird widerstandslos gekauft und was einen altbackenen eindruck macht und einen muffigen geruch aufweist, fallengelassen wie eine heisse kartoffel.

    momentan ist eben der islam das iphone 5 und christliche kirchen oder das judentum das selbstgebaute dosentelefon aus kindertagen.
    da lässt es sich mit solchen figuren wie herrn fest oder gegen sie herzhaft debattieren, allein zu einem konsens wird man nicht kommen. diejenigen, die den islam sexy finden werden ihn bis aufs blut verteidigen, und die ihn hassen, bis aufs blut bekämpfen.
    bis was neues kommt … scientology, mormonen, buddhisten … whatever

  231. 231
    Daniel says:

    @Mario

    Ist Tibi jetzt als Politologe jetzt „Geschwätzwissenschaftler“ oder „ein herausragender Kenner seiner Religion, der weiß, wovon er spricht“?

  232. 232
    Mario says:

    an philipp & Daniel: Danke für die Hinweise, aber mit den Statements mogeln Sie sich wieder in gewohnter Manier am Kern der Sache (dem Islam an sich) vorbei.

  233. 233
    Daniel says:

    @Mario

    Mein Thema ist nicht der Islam – den nehm‘ ich nicht so wichtig wie Sie das gerne hätten – mein Thema ist Ihre Unglaubwürdigkeit.

  234. 234
    someonesdaughter says:

    @235: „aber mit den Statements mogeln Sie sich wieder in gewohnter Manier am Kern der Sache (dem Islam an sich) vorbei.“

    Ähm, nö. Das Thema hier sind nämlich gerade Sie und Ihre wirren Manöver. Nicht der Islam oder wie Sie und andere Extremisten dessen Schriften auslegen.

    Sie berufen sich jetzt also, weil’s gerade passt, auf Bassam Tibi. Einen, den Sie, wenn es gerade besser passt, als „Geschwätzwissenschaftler“ bespötteln (darauf hat Daniel ja schon hingeweisen). Außerdem ist Tibi ja Moslem – also alles was er sagt doch ohnehin Taqqia – oder etwa nicht – weil’s gerade nicht in Ihren Kram passt? Verheddern Sie sich bitte weiter, das ist lustig.

  235. 235
    MST says:

    Ah, endlich habe ich das mit den ‚linken Mainstream-Medien‘ mal verstanden. Wenn ich nach rechts schaue und sehe da ein paar Dorfdeppen mit Glatze und Springerstiefeln, während links von mir irgendwie der ganze Rest steht, dann ist natürlich nicht mein Standpunkt rechts, sondern alle anderen links. Klappt natürlich nur, wenn man sich selbst als Epizentrum der Welt betrachtet, aber dann macht diese verschrobene Sicht auf die ‚linke Mainstreammeinung‘ ja irgendwie Sinn. Schön, da lernt man doch noch was von den PI-Argumentationskanonen, wenn auch nur auf der Metaebene

  236. 236
    philipp says:

    @someonesdaughter:

    Schöne Zusammenfassung von Marios „Argumentation“.
    Mehr muss man nicht sagen, ich verabschiede mich aus der Runde.

  237. 237
    Armin says:

    someonesdaughter, 202
    Ist das Ihr ernst jetzt? Offenbar ist es Ihr wichtigestes Anliegen andere über die korrekte Kommasetzung aufzuklären. Wie viele Semester auf Lehramt haben Sie denn studiert? Und warum sind Sie so frustriert? Hat es mit der Verbeamtung doch nicht geklappt?

    Zum Thema: alle Kopftreter müssen hart bestraft werden. Ob Sie Thorben oder Mohammed heißen spielt dabei keine Rolle! Je länger sie im Knast sitzen um so besser. Fakt ist aber dass weit mehr als die Hälfte aller Intensivtäter türkischer oder arabischer Herkunft sind. Und das muss man registrieren, analysieren, thematisieren und dann Konsequenzen ziehen. „Aber der Thorben hat doch auch….“ hilft kein Stück weiter.

  238. 238
    someonesdaughter says:

    @240: Nein, nicht mein ernst, sondern mein Ernst; wenn’s ja nur Kommafehler wären … aber vermutlich ist auch an Ihren brüchigen Deutschkenntnissen ‚der Muselmann‘ schuld? Ich bin übrigens weder frustriert (eher belustigt) noch habe ich je auf Lehramt studiert (zu langweilig) oder wollte Beamter werden (ich verdiene in der freien Wirtschaft einfach besser). Und Sie? Nicht nur sprachlich zu kurz gekommen, nehme ich an.

    Was die ‚Fakten‘ angeht, ganz aktuell:

    „Jugendliche Straftäter: Die Mär vom kriminellen Ausländer“

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/kriminalitaet-von-migranten-laut-gutachten-nicht-hoeher-a-983536.html

    Registrieren, analysieren, thematisieren Sie mal und ziehen dann Ihre Konsequenzen. Aber zackig.

  239. 239
    Armin says:

    @ someonesdaughter, 241
    Ich dachte es war ein „Einzelfall“, aber Sie sind doch ein Rechtschreib-Nazi, Wiederholungstäter könnte man sagen :-) Dass Sie in der freien Wirtschaft viel verdienen muss bezweifelt werden. Kein Vorgesetzter würde Ihre penetrante Rechthaberei länger als die Probezeit aushalten. Oder sind Sie Taxifahrer in Berlin? Da wäre es ja Einstellungsvoraussetzung, das könnte passen.

    Den Artikel auf Spiegel kenne ich schon. Er wird kontrovers im Forum diskutiert. Nur eine Minderheit der der Kommentare stimmt dem Artikel zu. Man muss nur lesen: wer hat die Studie in Auftrag gegeben und worauf stützt sich die Studie (Befragungen). Mehr muss man nicht wissen (wes Brot ich eß des Lied ich sing…). Polizeistatistiken halte ich da für deutlich aussagekräftiger :-)

  240. 240
    Armin says:

    Passend dazu: http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-34723/berliner-oberstaatsanwalt-ueber-seine-erfahrungen-junge-arabischstaemmige-gewalttaeter-verachten-unser-land_aid_1161858.html

    Auszug:

    FOCUS Online: Jung, männlich, ausländische Wurzeln – sieht so der typische Intensivtäter aus?

    Hausmann: Im Prinzip: ja. 80 Prozent der Berliner Intensivtäter haben einen Migrationshintergrund. Die meisten von ihnen – 43 Prozent – sind arabischer Herkunft, 32 Prozent stammen aus der Türkei.

  241. 241
    Flügelschlag says:

    Ich stehe eigentlich nicht so auf Schulhofprügeleien, aber eine Sache interessiert mich jetzt: mögen Sie (Armin) Lehrer nicht, weil sie Ihnen nichts beibringen konnten, oder konnten sie Ihnen nichts beibringen, weil sie Lehrer nicht mochten (und deshalb die Schule schwänzten)?

  242. 242
    Armin says:

    Oh noch ein Lehrer, fühlt sich an wie auf einem Treffen der GEW.

    Flügelschlag, Sie haben Recht: die meisten meiner Lehrer konnte ich nicht ausstehen. Die Schule habe ich auch sehr oft geschwänzt, vor allem nachdem ich mit 17 zusammen mit einem Freund mein erstes Unternehmen gegründet habe. Da blieb wenig Zeit für Schule. Es hat mich nicht gehindert dann mit 19 mein Abi mit 1,7 zu machen. Inzwischen habe ich 80 Angestellte und eine Assistentin, Sie ist ein Goldschatz und erledigt normalerweise den Schreibkram für mich :-)

  243. 243
    yxz says:

    @Armin, 243

    Ja spinn ich denn? Ich habe doch weiter oben explizit aus dem Schlagwort zur Integrationsdebatte des Berliner Beauftragten für Integration und Migration zitiert.Was auch immer sie daher meinen herbeifantasieren zu wollen, es wird nicht richtiger, nur weil sie es wiederholen.

    Aber hier noch mal einer der Kernsätze:

    Probleme mit Kriminalität sind Kennzeichen aller „Armutsviertel“ innerhalb großer Metropolen.

    Mexiko Stadt wurde noch weiter oben ja auch schon mal genannt. Die Ghettos einiger amerikanischen Großstädte sowie die Vororte von Paris und London dürften auch bekannt sein.

    Daher jetzt meine Frage an sie: Warum zur Hölle sollen die Ursachen für die Gewalt ausgerechnet in Berlin nicht durch die sozialen Gründe sondern ausschließlich/insbesondere/.. durch die Ethnie begründbar sein?

  244. 244
    Flügelschlag says:

    @ 245: „Inzwischen habe ich 80 Angestellte und eine Assistentin, Sie ist ein Goldschatz und erledigt normalerweise den Schreibkram für mich :-)“

    Etwa auch diesen hier? Dann würde ich mir eine neue suchen.

  245. 245
    Armin says:

    @246, yxz
    Na und? Was hat mein Link zum Interview mit dem Staatsanwalt damit zu tun? Es geht nicht um Armut, es geht um Mentalität und Erziehung:

    Hausmann: Söhne aus arabischen Großfamilien haben meistens einen archaischen Erziehungsstil erfahren, bei dem auch körperliche Gewalt eine große Rolle spielt. Im Gegensatz zu ihren Schwestern dürfen sie sich alles erlauben. Die Eltern setzen ihnen keine Grenzen. Sie dulden es, wenn ihre Jungs nicht zur Schule gehen und sich stattdessen mit den Fäusten durchs Leben schlagen. Das ist ein Riesenproblem.

    @247 Flügelschlag
    Was haben Sie an „normalerweise“ nicht verstanden?

  246. 246
    Linus says:

    @Armin

    Diesen ganzen „Muslime sind krimineller“-Mumpitz haben wir doch hier schon vor nem halben Jahr oder so an gleicher Stelle durchs Dorf getrieben. Da können Sie noch so oft auf Kommentatoren im SPON verweisen, das macht es nicht richtiger. Sie fühlen Fakten. Dem ist dann eher nicht beizukommen. Jeder halbwegs intelligente Mensch, der sich ein bißchen den Schaum vom Mund gewischt hat, kann weder wissenschaftlich noch sonstwie einen direkten Zusammenhang zwischen Ethnie/Religion/Rasse und Kriminalität herstellen. Das hindert Sie aber nicht daran, weiter zu glauben, die Sonne drehe sich um die Erde, weil Sie (oder Ihre Assistentin) das ja jeden morgen so sehen.

  247. 247
    yxz says:

    Na dann. Noch mal für Sie:

    Die geographische Herkunft und die Migrationserfahrungen der Täter sind allenfalls Teildimensionen der Erklärung für die Berliner Gewaltphänomene.

    Wo sich Armut und Ausgrenzung verfestigen, entstehen Gruppenstrukturen, die einen Ausstieg aus einer Kriminalitätskarriere erschweren. Insbesondere junge Männer nutzen unter solchen Umständen ihre körperliche Stärke zur Durchsetzung ihrer Interessen und zur Erlangung von Anerkennung. Männlichkeit gewinnt als „Ersatzressource“ an Wert.

    Die Erklärung, warum ausgerechnet nur in Berlin „Mentalität und Erziehung“ als Grundlage für großstädtische Gewaltphänomene haltbar sein soll, bleiben Sie natürlich schuldig.

  248. 248
    someonesdaughter says:

    @242: Ich kann nichts dafür, dass Sie Ihre erfolgreiche Schulschwänzerkarriere wie eine Monstranz vor sich hertragen und diejenigen verachten, die Ihnen nichts beibringen konnten. Aber es erstaunt mich nicht, das zieht sich ja durch alle ihre Beiträge. Irgendwie sind immer die anderen schuld, erst war’s der Muselmann, jetzt schießen Sie sich gerade auf eingebildete Lehrer ein. Übrigens: Ich bin der Vorgesetzte. Aber Schwanzvergleiche waren zuletzt vor 30 Jahren interessant.

    „Man muss nur lesen: wer hat die Studie in Auftrag gegeben und worauf stützt sich die Studie (Befragungen). Mehr muss man nicht wissen“

    Müssen muss man nicht, richtig – man kann auch freiwillig dumm bleiben. Wenn man sich ohnenhin in Millieus bewegt, in denen Großmäuligkeit und Bildungsdefizite Hand in Hand gehen, ist das vielleicht sogar gesünder.

    „(wes Brot ich eß des Lied ich sing…).“

    Aha, Sie pfeifen also hier nicht Ihr eigenes Lied, sondern das Ihres Auftraggebers. So ist das wohl zu verstehen. Mehr muss ich auch nicht wissen um eine weitere Beschäftigung mit Ihnen für sinnlos zu halten.

  249. 249
    yxz says:

    Und da Sie genauso selektiv aus dem Interview mit dem Oberstaatsanwalt zitieren, hier noch ein anderes Zitat aus dem selben Interview in dem selbem Artikel

    FOCUS Online: Warum machen gerade diese Gruppen so viel Ärger?

    Hausmann: Es betrifft nicht die Gruppen insgesamt. Es wäre falsch zu sagen: Alle Araber und türkischen Jungs sind so.

    FOCUS Online: Das haben wir nie behauptet …

    Hausmann: … okay. Ich will nur sagen: Mit Pauschalurteilen tut man der großen Mehrheit gut integrierter Jugendlicher Unrecht. Man muss differenzieren.

    Meinen Sie ruhig weiter so.

  250. 250
    Armin says:

    yxz, Ich habe den Artikel verlinkt, jeder kann ihn sich komplett durchlesen. Der Anstand gebietet es nicht einen kompletten Artikel per copy&paste zu kopieren, daher nur ein Auszug mit passendem Link. Ist das unüblich? Sie haben doch in #250 auch nur „selektiv“ zitiert. Wo ist der Unterschied? Und JAAAA, selbstverständlich sind nicht alle Jugendlichen mit Islam-Hintergrund gleich. Da hat der Staatsanwalt ebenfalls vollkommen recht. Das habe ich auch nie behauptet. Es sind nur überproportional viele so (egal aus welchen Gründen, seien es soziale Gründe oder andere). Das wird teilweise einfach abgestritten weil nicht sein kann was nicht sein darf. Aber nur wenn man den Realitäten ins Gesicht schaut kann sich was ändern. Das ist der Punkt.

  251. 251
    Armin says:

    @ someonesdaughter, 251
    Ja ja, träumen Sie ruhig weiter „Herr Vorgesetzter“. Im Traum und im Internet darf jeder sein was er möchte.

  252. 252
    Linus says:

    @Armin

    Es sind nur überproportional viele so (egal aus welchen Gründen, seien es soziale Gründe oder andere).

    Dann sagt das aber mehr über die soziale Stellung von Muslimen, als über ihre Religion, finden Sie nicht? Aber lassen Sie sich nicht weiter verwirren, bleiben Sie standhaft.

  253. 253
    Armin says:

    @ Linus
    Beides spielt eine Rolle. Nicht nur die soziale Stellung und nicht nur die Religon. Die Kombination ist fatal.

  254. 254
    someonesdaughter says:

    @254: „Im Traum und im Internet darf jeder sein was er möchte.“

    Genau. Deshalb dürfen Sie hier auch davon träumen, überzeugend zu wirken und sich einbilden, jemand würde Ihnen die ‚eigene Firma‘-Nummer abnehmen. Oder gar Ihre ‚Das ist die Realität‘-Statements.

  255. 255
    MST says:

    Kurze Zwischenfrage, ich bin verwirrt-sind die Gründe für Straftaten jetzt egal oder ist der Grund der Islam und voll wichtig?

    (Hm, mir schwant, ich kenn die Antwort -ich verdreh da jetzt absichtlich ‚Argumente‘, gell?)

  256. 256
    Roland says:

    Sehr interessanten Interview mit Hamed Abdel-Samad über den islamischen Faschismus.
    https://www.youtube.com/watch?v=PHBpS7tDs64
    .

  257. 257
    yxz says:

    @Armin, 253

    Sie haben doch in #250 auch nur „selektiv“ zitiert. Wo ist der Unterschied?

    Der Unterschied ist, dass Sie sich selektiv das rauspicken, das gerade ihr Argument stützen soll, aber den Kontext drumherum völlig ausblenden. Natürlich kann jeder auf den link klicken und den Volltext dann lesen, aber die Auswahl, die sie vornehmen, dient ja einem bestimmten Zweck. Meine Zitate blenden keine Textstellen aus, die diese Zitate relativieren. Das ist der feine Unterschied. Und natürlich diente daher das Zitat in #252 nur dafür, den Kontext Ihres ursprünglichen Zitates des Oberstaatsanwaltes darzustellen. Darauf haben sie ja wohlweislich verzichtet.

    Es sind nur überproportional viele so (egal aus welchen Gründen, seien es soziale Gründe oder andere). Das wird teilweise einfach abgestritten weil nicht sein kann was nicht sein darf.

    Das ist schlicht und ergreifend Unsinn. Weder der Oberstaatsanwalt noch der Berliner Beauftragte für Integration und Migration noch jede andere seriöse Quelle bestreitet die Überproportionalität. Es wird sich nur gegen dagegen gewehrt (zurecht!), dass Ethnie, Religion oder sonstige herbeifantasierten Gründe als Ursache angeführt werden.

    Ein Blick in andere Großstädte, insbesondere arabische, türkische, allein genügt doch schon.

  258. 258
    Sven Möller says:

    Bedauerlicherweise wird auch hier die Diskussion entsachlicht und vollzieht sich wie auch in anderen Blogs.
    Die kontroversen Meinungen Fest’s werden erst mal als falsch, unsachlich, rassistisch bewertet. Hierauf reagieren dann einige mit einer Analyse der Behauptungen und Faktenverlinkung. Dann wiederum wird dies alles als falsch verstandene oder missbrauchte Fakten rechter Islamhasser dargestellt. Eine Mischung aus Spekulation, Verleumdung, Diffamierungen, Ignoranz aus einer ebenso falsch verstandenen Toleranz heraus. Die Differenzierung zwischen Islam und Islamismus ist ebenso Unsinn als dass dies lediglich eine begriffliche Trennung der Politik von Spiritualität darstellt. Der Islam ist aber historisch als eine politische Religion gewachsen, die bis heute nicht entpolitisiert wurde und alle islamsichen Gesellschaften druchdringt. Von Kindheit an bis zum Tode ist der Muslim den strengen Regeln des Islam’s unterworfen. Bildung, Ernährung, Kleidung, Justiz, Sozialisation mit Nicht-Muslimen etc. Die Konsequenzen hieraus werden offensichtlich in der schwierigen Integration und dem Wertekonflikt mit unserer Gesellschaft.Man kann natürlich leugnen dass dies nichts mit dem Islam zu tun habe, wird aber keinen posiitven Nutzen stiften.

  259. 259
    Patrick N says:

    @ Linus (65) letzter Absatz 1. Satz

    Das ist es.

    Genau das wird von Leuten wie Fest bewusst nicht verstanden.

  260. 260
    Patrick N says:

    @Linus
    Du hast auch Kommentar 66 gelesen denke ich.
    Ich vor meinem Kommentar nicht. Dennoch hätte ich ihn nicht anders formuliert.

  261. 261
    Ste says:

    @262: Sie haben die Argumente nicht wirklich gelesen oder? „Von Kindheit an bis zum Tode…“ wenn ich sowas schon lese. Von Kindheit an und bis zum Tode habe ich blond und blauäugig zu sein, jaha, tolle Knackwurst. Und „unsere Gesellschaft“… pffft, was soll das denn sein? Wer entscheidet das? Sie? Diekmann? Oder Immanuel Kant?

  262. 262
    Daniel says:

    Man kann natürlich leugnen dass dies nichts mit dem Islam zu tun habe, wird aber keinen posiitven Nutzen stiften.

    Dem kann ich nur zustimmen. Das sollten sich einige mal DICK hinter die Ohren schreiben.

    Allerdings zeigt es auch, wie wenig Sie verstehen, was Sie selbst sagen.

  263. 263
    m says:

    Aha, ach so, 9/11 war ein komplettes Missverständnis. Puh, na das war was!

  264. 264
    Dieter says:

    Die Frage, ob der Islam grundsätzlich ein Integrationshinderhis ist, scheint gar nicht so-o blöde und bösartig zu sein.

  265. 265
    Ste says:

    @Dieter: Auch Sie haben es nicht verstanden. Es wäre ja genauso als würden Sie behaupten, dass das Juwiliergeschäft in der Nachbarschaft ein Integrationshindernis ist, da dieses ja wohl die Kriminellen anzieht und kriminelle Machenscaften fördert. Ergo: Müssen wir alle gegen Juwiliergeschäfte und deren Mitarbeiter sein.

  266. 266
    Dieter says:

    @ Ste :
    Den Vergleich mit dem Juweliergeschäft habe ich jetzt sofort nicht verstanden, mir ging es nur darum anzumerken, dass es denkbar und möglich ist, dass eine Religion ein ‚Integrationshindernis‘ darstellt.
    Diese Möglichkeit könnte offen debattiert werden.

    MFG
    Dieter

  267. 267
    yxz says:

    @Dieter, 270

    Sie können ja gerne weiterhin pseudodiskutieren. Der Beweis, dass Religion kein Integrationshindernis ist, und zwar egal welche Religion, wird derweil tagtäglich auf deutschen (oder beliebigen anderen) Straßen erbracht.

  268. 268
    Ste says:

    @Dieter: Aber haben Sie denn schonmal was von Religionsfreiheit gehört? Steht doch was im GG dazu… wieso sollen denn Behörden etc. das von vorneherein als Integrationshindernis ansehen? Wenn das so ist, dann hat Sarazin und Co. beste mittelalterliche Arbeit geleistet.

  269. 269
    Dieter says:

    @ Ste :
    Das bundesdeutsche Grundgesetz sichert die weitgehend freie Ausübung von Religion, beantwortet aber nicht die Frage, ob Religion ein ‚Integrationshindernis‘ sein kann.
    Ich will diesen Topic hier nicht weiter vertiefen, rege aber an die Beantwortung auf diese Frage nicht a priori auf „Nein“ zu setzen.

    MFG
    Dieter (der sich nun auszuklinken hat, vielleicht später noch mal reinschaut, allgemein ein schönes WE wünscht)

    PS @yxz: Ihren Beweis habe ich sofort nicht verstanden.

  270. 270
    Ste says:

    @Dieter: Naja, aber nun denken Sie doch mal bitte selbst weiter: Sind rot gefärbte Haare ein Integrationshindernis, eine Mitgliedschaft im Schützenverein oder dass die Omma jeden Sonntag in die Kirche geht?

  271. 271
    Pepito says:

    @ Ste: Die Vergleiche werden nicht besser.
    Natürlich kann eine Religion – jetzt mal abstrakt gesprochen – ein Integrationshindernis darstellen, wenn ihre Anhänger aus ihr Verhaltenspflichten ableiten, die staatlichen Gesetzen vorgehen und die, wie z. B. im Falle körperlicher Gewalt, einem gedeihlichen Zusammenleben im Wege stehen.

  272. 272
    Ste says:

    Natürlich kann Comic-Lesen und Computerspielen ein Integrationshindernis sein, wenn man aus deren Phantasiewelten Anleitung zu Handlungen im realen Zusammenleben mit Anderen schließt. Also wirklich, gehts noch?

  273. 273
    Jochen P. says:

    Fakt ist: Um zu wissen, was ich vom Islam zu halten habe, brauche ich keinen Fest oder Niggemeier.

    Es genügt doch, wenn ich mir die Zustände in den Ländern anschaue, wo der Islam stark ist und Macht besitzt. Besonders mit Blick auf die Rechte der Frau. Von den zahlreichen Anschlägen aus eindeutiger Motivtion und dem jüngst aufkeimenden Antisemtismus auf deutschen Straßen ganz zu schweigen. Wer dann immer noch von einer „normalen“ oder gar „friedlichen“ Weltreligion spricht, muss Tomaten auf den Augen haben.

    Herr Fest, ich bedanke mich für Ihren Mut, dass Offensichtliche öffentlich auszusprechen. In unserer politisch-korrekten Gesellschaft kommt das leider eher schlecht an.

  274. 274
    Lena Poenzke says:

    Ich frage mich wieso Herr Erdogan Hitler-Vergleiche zu Israel ziehen kann ohen dass dies hier oder in anderen Blogs die Gemüter bewegt. 1,4 Millionen Türken leben in Deutschland. Die DITIB ist direkt der türkischen Regierung unter Erdogan unterstellt. Einem Mann der die laizistische Türkei wirtschfatlich nach vorne entwickelt, aber mit der Islamisierung sukzessive die Bürgerrechte und demmokratische Prinzipien abschafft. Ein Held der Kopftücher und Feind der Demokratie. Erdogan offenbart das hässliche Gesicht des Islam (und nicht des Islamismus).Serap Cileli schreibt ganz richtig: Muslime sind Opfer. Zumindest lieben es die muslimischen Verbände und Funktionäre, diese Rolle breit und laut in der Öffentlichkeit zu inszenieren. Latenter Rassismus, strukturelle Diskriminierung, Sarrazin, AfD und Islamophobie sind gerne verwendete Kampfbegriffe, um ihr Opferdasein medial und politisch wirksam auszuschlachten. Doch es wird seltsam ruhig um eben diese muslimischen Verbände und Funktionäre, wenn wir uns die jüngsten antisemitischen Ausschreitungen in fast allen großen deutschen Städten anschauen. Jüdische Mitbürger werden auf offener Straße attackiert, Synagogen mit Steinen beworfen und mit Pamphleten beschmiert.

    Und dann regen sich die selbstgerechten Anwälte aller Muslime über einen Herrn Fest auf?

  275. 275
    amfenster says:

    @Jochen P./277:
    Das sagten Sie bereits (#145).
    Der Widerspruch zwischen „…brauche ich keinen Fest…“ und „Herr Fest, ich bedanke mich für Ihren Mut…“ scheint Ihnen aber schon beim ersten Mal nicht aufgefallen zu sein.

  276. 276
    Linus says:

    @Lena Poenzke

    Ihre Argumentation ist nicht nur widerlich, sondern spiegelt ein beliebtes Spielchen, dass man auch gerne bei Juden spielt. Die waren auch schon immer am Judenhass selber schuld und inszenieren sich als Opfer.

    Ich höre auch nichts von der katholischen Kirche und ihren Verbänden, wenn in Afrika die Kinder verrecken, weil der gerne schnackselnde halt keine Kondome verwenden darf, ich höre nichts, wenn man wieder völlig überforderte und ungeignete Eltern ihre Kinder totschlagen, schütteln oder sonstwas mit ihnen tun. Wenn Kinder von Geistlichen massenhaft missbraucht werden. Und so weiter. Aber Sie verlangen offenbar, dass sich Muslime erstmal zu jedem Unfug äußern müssen, bevor man Ihnen die gleichen Rechte zugesteht, die andere völlig selbstverständlich innehaben und beanspruchen. Wo ist denn z.B. bei der Kopftuchdiskussion die Forderung danach, gefälligst auch die Kreuze aus Klassenzimmern zu holen?

  277. 277
    Frank Reichelt says:

    Wie nicht anders zu erwarten und zu befürchten war, deuten „BILD“ und „BamS“ den Kommentar von Fest und die Reaktionen darauf nun als Anstoß zu einer längst fälligen Debatte um.

    Marion Horn, Chefredakteurin der „BamS“ heute in einem Kommentar:
    „Vielleicht sorgt unser Kommentar am Ende dafür, dass Missverständnisse ausgeräumt werden und wir lernen, eine offene Debattenkultur zu entwickeln. Das muss unsere demokratische Gesellschaft aushalten, das muss BILD am SONNTAG aushalten.“

    Weiterhin müssen absolute Merkbefreiung und fehlende Selbstreflexion Einstellungsvoraussetzungen für einen Job bei Springer sein.

  278. 278
    Pia Schirrmacher says:

    Es ist einfach nur traurig und unfassbar, dass Teile der Medien, Politik und Gesellschaft bei Islamkritik einknicken, weil ein Teil der Muslime beleidigt ist und Islamkritik dann als Islamhass, Muslimenhass oder Islamophobie dargestellt wird. Kritik ist kein Hass oder Hetze sondern ein zentraler Bestandteil in einer Demokratie. Und diese Kritik oder auch Meinung muss nicht jedem gefallen. Diese Muslime sollen sich mal an ihre eigene Nase fassen, wenn sie antisemitische Parolen brüllen oder diesen stillschweigend zustimmen. Jüdische Mitbürger werden auf offener Straße attackiert, Synagogen mit Steinen beworfen und mit Pamphleten beschmiert. Wo ist der humanistische und friedliche Aufschrei der Muslime? Wo ist ihre Solidarität, die sie selbst oft allzu gerne einfordern?

    2011 haben rund 15.000 Menschen friedlich und fröhlich gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papsts demonstriert. Kein Christ beschwert sich hierbei über Christenhass, Christianophobie, Papsthass. Es gibt auch von Bischöfen deswegen keine Todesdrohungen gegen Kritiker. Aber ersetzen sie einmal in dem Artikel das Wort Papst durch das Wort Islam. Wie werden dann wohl die Reaktionen sein?

  279. 279
    MST says:

    @282 Mir ist schon des öfteren aufgefallen, dass vor allem die am lautesten orakeln, dass der Islam allen ihre Religion aufzwängen und die Weltherrschaft übernehmen will, die es selbst am liebsten hätten, dass die Welt nach ihren eigenen Regeln funktioniert. An solchen Aussagen ‚diese Muslime sollen sich erstmal an die eigene Nase fassen, bevor sie sich diskriminiert fühlen‘ spricht da Bände.

    Und bezüglich Demos gegen Christen-da muss man schon sehr ignorant sein, um den Unterschied zwischen einer Demo gegen einzelne Aspekte einer Religionsgemeinschaft oder einer Religion an sich nicht zu verstehen.
    Ich wüsste nicht, dass es mal eine Demo gegen ’nur‘ die viel zitierten Ehrenmorde gegeben hätte oder dass sich irgendjemand mal auf einzelne Aspekte des Islam beschränkt hätte bei seiner’Kritik‘ ohne gleich in ‚der Isam ist böse‘-Rhetorik abzurutschen. Beim Islam gehts immer um alles oder nichts, beim Christemtum eben ’nur‘ um einen Aspekt. Da krakelt eben keiner ‚Christen raus!‘

    Es soll mir mal einer wie der Fest erläutern, inwiefern so eine verbale Brandrodung wie seine irgendwann mal für ein besseres Zusammenleben verschiedener Kulturen gesorgt hätte.
    Aber das ist bei solchen Leuten ja auch nicht das Ziel, da will man ja nur alle weg haben, die einem eventuell die Butter vom Brot nehmen könnten.

    Für mich ist Toleranz und Integration eben keine Einbahnstraße, aber das verstehen integrationsunwillige Deutsche leider genauso wenig wie integrationsunwillige Zuwanderer.

  280. 280
    Pepito says:

    @ Frank Reichelt, #281
    U. a. nach den 282 Kommentaren hier hab ich aber auch das Gefühl: die Debatte war längst fällig und die Debattenkultur ist alles andere als offen. Dass Fests Polemik dafür Stein des Anstoßes war, ist nicht erfreulich, ändert aber nichts am Befund.

  281. 281
    yxz says:

    @284, Pepito

    die Debatte war längst fällig und die Debattenkultur ist alles andere als offen.

    Sie meinen dieselbe Debatte, die seit Jahren mal mehr mal weniger intensiv durch die Zeitungen schwappt?

  282. 282
    Linus says:

    @Pia Schirrmacher

    Kein Christ beschwert sich hierbei über Christenhass, Christianophobie, Papsthass.

    Dann sind Sie entweder in den falschen Foren unterwegs oder kennen die falschen Leute. Gehen Sie doch mal ab und zu auf die facebook-Seite von katholisch.de oder lesen Sie Kommentare auf Bild.de oder ähnlichen. Oder auf diverese obskure Pseudo-Anonymous-Seiten. Da fühlen sich aber Christen reihenweise und sehr lautstark diskriminiert vom linksgrünen Medienmainstream.

    Und was auch Sie verwechseln: Den Papst mit besudelter Soutane zu zeigen oder einer ganzen Glaubensrichtung die Existenzberechtigung abzusprechen ist etwas fundamental anderes.

  283. 283
    Pepito says:

    @285, yxz
    Es gibt ja Gründe dafür, dass die Debatte immer mal wieder aufkommt.
    Haben Sie denn das Gefühl, dass sich die Debatte erledigt hat? Und dass wir eine (offene) Debattenkultur dazu haben?
    Auch andere Themen sind Dauerbrenner, die mal mehr, mal weniger aktuell sind. Aber trotzdem ist es immer mal wieder fällig, sie neu zu debattieren. Ansonsten bräuchten wir auch nicht mehr über Dinge wie Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, deutsche Einheit, soziale Gerechtigkeit usw. usf. zu reden.

  284. 284
    Linus says:

    @Pepito

    Man muss nicht jede Debatte (die in diesem Falle nichts anderes als die übliche bigotte Fremdenfeindlichkeit unter ach so aufgeklärten Vorzeichen ist) immer wieder führen. Von null an. Sonst könnten wir die letzten paar hundert Jahre Zivilisation auch gerne immer wieder in Frage stellen. Oder wir debattieren mal ganz neu, ob die Erde nicht doch wirklich ne Scheibe ist. Ist zwar schon alles gesagt zu. Aber noch nicht vom jedem. Und außerdem war ich im dritten Reich nicht dabei, da kann ich doch einfach frisch fromm fröhlich frei wieder gegen Religionen und alles mögliche andere hetzen.

    Bei der Gelegenheit könnten Sie mir auch erklären, inwiefern die Äußerung, dass Fest den Islam nicht braucht, ein irgendwie fundierter Beitrag zu irgendeiner Debatte ist.

  285. 285
    Stephan says:

    @Jochen P.

    „Es genügt doch, wenn ich mir die Zustände in den Ländern anschaue, wo der Islam stark ist und Macht besitzt. Besonders mit Blick auf die Rechte der Frau. Von den zahlreichen Anschlägen aus eindeutiger Motivtion“

    Man sollte alle Nachrichten, die weltweit erscheinen immer unter dem Aspekt der Geopolitik und des „Cui bono?“ betrachten:

    Terror in Samarra – Hintergründe und Täterüberlegungen
    von Ralph Kutza, 24.02.2006
    Griebel folgerte: „Auch wenn diese Erklärung sicherlich mit einer gewissen Skepsis zu betrachten ist, so deckt sich die Beschreibung doch mit den bisherigen Berichten des Vorfalls. Sollten die beiden in ziviler Kleidung getarnten Soldaten [Anm.: zwei SAS-Soldaten] – auch dies bereits wieder ein Bruch der Genfer Konventionen – tatsächlich Sprengstoff und Fernauslöser bei sich gehabt haben, so wäre dies zweifellos der entscheidende Beweis für die seitens des irakischen Widerstands immer wieder vorgebrachten Vorwürfe, die Besatzer selbst würden Bomben gegen die irakische Bevölkerung legen.

    http://www.ralph-kutza.de/Samarra/samarra.html

    Befreiung dieser verdächtigen Briten aus dem irakischen Gefängnis mit einem Panzer – nicht etwa die Aufklärung des Vorfalls:

    UK admits smashing jail wall in rescue bid, Tuesday, September 20, 2005
    https://web.archive.org/web/20081227210842/http://www.abc.net.au/news/newsitems/200509/s1464601.htm

  286. 286
    Stephan says:

    @Lena Poenzke
    „Serap Cileli schreibt ganz richtig: Muslime sind Opfer. Zumindest lieben es die muslimischen Verbände und Funktionäre, diese Rolle breit und laut in der Öffentlichkeit zu inszenieren. Latenter Rassismus, strukturelle Diskriminierung, Sarrazin, AfD und Islamophobie sind gerne verwendete Kampfbegriffe, um ihr Opferdasein medial und politisch wirksam auszuschlachten. “

    Glauben Sie, dass diese Menschen, die in Afghanistan, Libyen, Somalia, Libanon, Irak oder jetzt Syrien millionenfach(!) in den letzten 24 Jahren durch Gewalt gestorben sind, überwiegend Iren oder Kanadier waren?

    Glauben Sie, dass die Gastarbeiter die vor allem in den sechziger und siebziger Jahren im letzten Jahrhundert nach Deutschland kamen, um beim deutschen Wirtschaftswunder und beim Aufbau zu helfen, ausschließlich in Ghettos oder Baracken leben wollten?

  287. 287
    Linus says:

    Man sollte alle Nachrichten, die weltweit erscheinen immer unter dem Aspekt der Geopolitik und des „Cui bono?“ betrachten:

    Gerade das ist in seiner pauschalisierenden Art anfällig für ganz groben Unfug. Stichwort 11.September. Nur weil die US-amerikanischen Rüstungs- und Ölkonzerne dicke am Afghanistan- und Irakrieg verdient haben, heißt das nicht, dass die auch in die Zwillingstürme geflogen sind.

    Nur weil israelische Hardliner sich als eben diese profilieren können, heißt das nicht, dass sie die Hamas unterstützen.

    Nur weil die Ukraine sich mehr westlichen Beistand im aktuellen Konflikt erhofft, heißt das nicht, dass die auch den Flieger vom Himmel geholt haben.

    Gehirn einschalten hilft mehr, als irgendwelche Schablonen mit Hämmern in unpassende Löcher zu kloppen.

  288. 288
    Stephan says:

    @Pia Schirrmacher

    Im Gaza-Streifen wurden in den letzten 26 Tagen mal eben so etwa 1500 Palästinenser, d.h. zum größten Teil Muslime, umgebracht, das sind etwa fünf große Flugzeuge voll, die meistens davon sind unschuldige Menschen gewesen.
    Wo ist da der humanistische und friedliche Aufschrei der Juden?
    Ach, ich vergass: Die saßen am Rand der Kampfzone von Gaza und haben zugeguckt, jedenfalls einige jüdische Israelis:

    http://www.independent.co.uk/voices/comment/israelgaza-conflict-what-has-israel-achieved-in-26-bloody-days-9644508.html

    2.bp.blogspot.com/-B_hcqf_VVOQ/U9omxQhVUQI/AAAAAAAAYdU/vBBISbcxWNo/s400/GazaGaffer.jpg

  289. 289
    Stephan says:

    @Linus

    „Nur weil die US-amerikanischen Rüstungs– und Ölkonzerne dicke am Afghanistan– und Irakrieg verdient haben, heißt das nicht, dass die auch in die Zwillingstürme geflogen sind.“

    Stimmt das waren wahrscheinlich eher die Tango-Clubs aus Kenia. Fantastisch wie die die gesamte Flugabwehr der USA für Stunden ausgeschaltet hatten, nicht?

    „Nur weil israelische Hardliner sich als eben diese profilieren können, heißt das nicht, dass sie die Hamas unterstützen.“

    Ach, die Hamas hat nichts mit Israel zu tun? Also diese passenden Aktionen immer von der Hamas, wenn die israelische Regierung gerade mal wieder kurz davor steht, größere Zugeständnisse an die Palästinenser machen zu müssen. Wenn’s die Hamas nicht gäbe, müsste die israelische Regierung die ja fast erfinden, um ihre tolle Politik in Israel fortsetzen zu können, so toll passt das immer. Aber das sind ja wahrscheinlich nur irgendwelche rechtsradikalen Verschwörungstheorien, weil nach der Nakba hat Israel praktisch niemanden mehr irgendwie ein Härchen gekrümmt. Na ja, dem Herr Eichmann vielleicht, aber der war ja auch nützlich:

    Von Gaby Weber:
    Eichmann wurde noch gebraucht. Der Massenmörder und der Kalte Krieg. Das Neue Berlin, Berlin 2012, ISBN 978-3360021380

    Alternativlos, Folge 26
    Unser Gast war Gaby Weber
    In der Sendung geht um investigativen Journalismus, Adolf Eichmann, verdeckte Atombombentests und die Adenauer-Zeit.
    http://alternativlos.org/26/

    „Nur weil die Ukraine sich mehr westlichen Beistand im aktuellen Konflikt erhofft, heißt das nicht, dass die auch den Flieger vom Himmel geholt haben.“

    Okay, der Putin ist ja schon von alleine so ein Monster da braucht man keine False-Flag-Aktion, um die EU und Russland sowie die Ukraine gegeneinander auszuspielen, um so am Ende als lachender Dritter die Reste aufzusammeln.

    „Gehirn einschalten hilft mehr, “

    Nicht immer, aber immer öfter und vor allem viel lesen bei vielen Quellen, um sich ein Bild bzw. eine Meinung machen zu können.

  290. 290
    Pepito says:

    @ Linus
    Dann auch an Sie nochmal die Frage (die Sie ja eigentlich schon bejaht haben): halten Sie die Debatte um Islam und Islamismus in Deutschland für erledigt? Und die anderen von mir angeführten Beispiele? Alles so geklärt wie die geometrische Form der Erde? Und wer da noch Klärungsbedarf sieht ist nur rückständig/fremdenfeindlich/unbelehrbar?
    Die Debatten werden nicht „von null“ geführt sondern immer wieder auch im Hinblick auf aktuelle Ereignisse und Entwicklungen. Dass der kalte Krieg vorbei, die USA unser Freund und Russlands ein verlässlicher Partner ist war ja auch schonmal alles geklärt.

    Auch das mit dem „nicht hilfreich“ wurde ja über Sarrazin schon hinlänglich diskutiert.
    Fest hat eine fundamental andere Meinung als Sie und die meisten anderen in diesem Land, was schonmal die Grundlage einer kontroversen Debatte ist. Dass er die äußert, ist für die Debatte nicht destruktiv, sondern ihre Voraussetzung. Dass man seine Meinung auch polemisch, pauschalisierend und provokant äußern kann um Gehör zu finden, dürfte Ihnen ja vertraut sein. Und er hat – gewollt oder nicht – auch relevante Fragen angesprochen über die Rolle von Religionen, wofür sie stehen, ob man zwischen Islam und Islamismus unterscheiden muss und wo diese Grenze zu ziehen ist, ob Konsequenzen in der Einwanderungspolitik zu ziehen sind usw. Wenn Sie da alles geklärt sehen, dürften Sie eher zur Minderheit gehören. Der Beitrag ist also als Debattenbeitrag nicht inhaltlich fundiert, aber hat wieder gezeigt, dass eine fundierte Debatte darüber Not tut.

    @ Stephan:
    Ihre Äußerungen werden nicht überzeugender, indem Sie pauschale Todesfallzahlen und – gelinde gesagt – hoch umstrittene, hochkomplexe Ereignisse aneinanderreihen.

  291. 291
    Linus says:

    @Pepito

    Ich halte eine angemessene Debatte über Integration für viel zu wichtig, als dass man über Stöckchen springen müßte, die einem strukturelle Rassisten und eitle Vollhonks hinhalten. Und ich für meinen Teil halte die Debatte auch für komplett an der Wirklichkeit vorbei. Zumindest wenn ich mich in meinem Stadtteil umsehe. Wir können gerne über Soziales und Politik und Gesellschaft im Allgemeinen und ihr jeweiliges Verhältnis zu einer postkolonialen Globalisierung Besonderen reden, sollten uns – vorausgesetzt, man hat ein konstruktives Interesse – aber hüten, Schlagworte in den Ring zu schmeissen und zu hoffen, dass irgednjemand zwecks Buchverkauf, Zeitungsauflage und/oder Wiederwahl irgendwie anbeisst.

  292. 292
    Linus says:

    @Stephan

    Sie haben nicht wirklich irgendwas verstehen wollen, oder? Ansonsten pflege ich Dinge zu allererst mal mit allen Arten von Dummheit erklären zu wollen, bevor ich mir irgendwelche hoch komplizierten Verschwörungstheorien aus den Fingern sauge, die dazu noch derbe in die üblichen Klischeekisten greifen.

    Ihre Theorien negieren allesamt individuelle Verantwortung und gehen von einigen wenigen Strippenziehern im HIntergrund aus, die uns fortwährend manipulieren. Und dieser Theorien dienen nebenbei noch prima dazu, jegliche wirkliche, fundierte und berechtigte Kritik an Israel, US-amerikanischer Aussenpoltik und/oder dem kapitalistischen System komplett zu diskreditieren. Tolle Wurst.

    Sie können sich doch nicht auf Deiner einen Seite jeglicher US-Propaganda immun gegenüber erklären und anderen Seite eben diese Propaganda blind glauben. Stichwort Abfangjäger. Vielleicht waren die USA nie so superduperprofessionell wehrhaft, wie Sie das gerne glauben wollten, solange es in ihre Theorie passt.

  293. 293
    Linus says:

    @Stephan

    Ihre Gaby Weber Nummer passt übrigens textbuchmäßig ins Raster. Anstatt sich mit den realen „Verschwörungen“ zu beschäftigen, die es tatsächlich, beleg- und nachvollziehbar gegeben hat (BND und der Unwille, sich irgendwie um eine Verfolgung Eichmanns zu kümmern), konstruiert man noch Atomtests und Erdbeben und ne Verwechslung Eisenhowers mit rein, um das ganze auf Breitwand als Ablenkungsmanöver (wtf?) aufzublasen. Das ist ja noch absurder als die Mondlandung in Roswell.

  294. 294
    Frank Reichelt says:

    @Pepito

    Es geht doch darum, dass „BILD“ immer anhand eines Artikels oder Kommentars für sich in Anspruch nimmt, eine Debatte erst anzustoßen, die in Wahrheit schon jahrelang geführt wird.
    Meist leiten sie diesen Anspruch mit dem bescheuerten Eingangssatz: „Ganz Deutschland diskutiert…“ oder „Jetzt spricht…“ ein!

  295. 295
    Rene Zimt says:

    Herrn Fest ging es um den Islam als Integrationshindernis. Mittlerweile schweift die Diskussion von seinen Standpunkten ab. Wir bedauern sicher alle, dass in Gaza Menschen sterben, können uns aber sicher auch erinnern dass der Auslöser die Ermordung dreier israelischer Jugendlicher waren und die Hamas die eigene Bevölkerung als Schutzschilde missbraucht. Da wäre ein Volksaufstand gegen die Hamas und eine Befreiung von ihr sinnvoll.

    Die Lösung kann es aber nicht sein, dass Muslime zum Judenhass in Deutschland aufrufen, Juden angreifen oder eine Synagoge in Brand gesteckt wird, so wie es einst die Nazis taten. Wer das auch noch rechtfertigt solidarisiert sich mit Antisemiten. Wie wird das gerne von den Medien und linken Gruppen beschrieben „der Antisemitismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen? Dummerweise sind es jetzt aber nicht böse Biodeutsche sondern Muslime. Ein Grund mehr sich sehr genau mit dem Islam zu beschäftigen und nicht diesen Antisemitismus auch noch zu relativieren oder rechtfertigen. Hierfür kann es keine Rechtfertigung geben.

  296. 296
    amfenster says:

    @Rene Zimt/300:
    Wer tut das denn: den auf propalästinensischen Demos aufflammenden Antisemitismus „mit dem Islam rechtfertigen“? Wer will ihn denn gar als „Lösung“ verkaufen, und wofür eigentlich?

    Aber ein sehr geschicktes Manöver, um seiner Islamophobie einen rationalen Anstrich zu geben und sich gleichzeitig nicht mehr mit dem Antisemitismus der deutschen „Mitte der Gesellschaft“ auseinandersetzen zu müssen, ist diese Argumentationsvortäuschung ja schon, das muss ich zugeben.

  297. 297
    gebimmel says:

    278: lena poenzke: „Jüdische Mitbürger werden auf offener Straße attackiert, Synagogen mit Steinen beworfen und mit Pamphleten beschmiert.“
    282: pia schirrmacher: „Jüdische Mitbürger werden auf offener Straße attackiert, Synagogen mit Steinen beworfen und mit Pamphleten beschmiert.“

    Zufall jetzt? Echt?

  298. 298
    Pepito says:

    @ Linus, #295

    Da will ich eigentlich nicht widersprechen. Aber bestimmte wichtige Debatten kommen nun einmal nicht durch einen wissenschaftlichen Artikel in einem Fachblatt oder dem Feuilleton seriöser Blätter zustande, sondern dadurch, dass irgendein Vollhonk irgendwo auf die polemische Tour sein Stöckchen hinhält. Und das halte ich noch für besser, als wenn solche Meinungen unterm Deckel gären und wenn nicht eine schweigende Mehrheit, so doch einen großen Anteil der tatsächlichen Meinung in der Bevölkerung bilden.

    @ Frank Reichelt, #298

    Natürlich behauptet die Bild auch oft genug die Existenz von Debatten, die außerhalb dieses Blattes nicht stattfinden und bescheinigt sich so selbst nicht vorhandene Relevanz. Aber manche Themen werden eben tatsächlich von ihr angestoßen, neu belebt oder in andere Bevölkerungsschichten getragen. Der Effekt ist nicht unbedingt positiv, aber vorhanden.

  299. 299
    Ich says:

    Was ich mich bei so Leuten wie Bild, pi-News. u.Ä. immer frage:

    „Normalerweise“ hetzen die doch auch immer gegen Homosexuelle und finden die eigentlich scheiße. Und heiraten dürfen die ja schonmal garnicht weil Kindeswohl und so weiter…
    Wenn jetzt aber einige Moslems auch was gegen Homosexuelle haben, ist das auf einmal ganz schlimm weil die ja dann die freiheitliche Grundordnung, die Demokratie und was weiß ich nicht noch alles total doll gefährden.

    Wie ist denn diese Schizophrenie zu erklären? Vielleicht erklärt mir das mal einer von euch „Islamkritikern“ die ihr ja offenbar auch direkt von dort hierher geschickt wurdet…

  300. 300
    Ste says:

    @Pepito:

    >>Aber bestimmte wichtige Debatten kommen nun einmal nicht durch einen wissenschaftlichen Artikel in einem Fachblatt oder dem Feuilleton seriöser Blätter zustande<<

    Oh doch! Sie lesen und gucken nur einfach das falsche. Alles eine Sache des Framings und in welchen Grenzen unser Horizont steckt. Seriösität und wissenschaftliche Fakten sind halt nicht jedermanns Sache.

  301. 301
    Stephan says:

    @Pepito, Teil 1

    Auf die Schnelle habe ich jetzt einige Quellen mit Angaben zu Todesopfern im arabischen Raum zusammengesucht – das sind alles „nur“ zivile Tote. Und ich habe alle möglichen sonstigen Ereignisse (sonstige Bombenanschläge, Bombardierungen etc.), bei denen Menschen von dort gewaltsam ums Leben kam, nicht mitgerechnet. Seit 1991 sind es mit den unten genannten Zahlen so pi mal Daumen 3 Millionen Muslime.

    Krieg und Embargo gegen den Irak

    Die Zahl der Todesopfer, die unmittelbar auf die Folgen des Wirtschaftsembargos zurückzuführen sind, hat die Millionengrenze schon lange überschritten; nach unterschiedlichen Angaben diverser UN-Institutionen und der irakischen Regierung liegt die Zahl bisher bei 1,4 bis 1,7 Millionen. Nach Berichten von UNICEF starben allein in den sechs Jahren von 1990 bis 1996 560.000 Kinder an den Folgen des Embargos.Seither kommen jeden Monat mehr als 5.000 hinzu. Noch viele mehr bleiben auf Dauer körperlich in ihrer Entwicklung zurück oder behalten chronische Schäden. Das Embargo gegen den Irak ist, wie es in einem u.a. von den renommierten US-Wissenschaftler Noam Chomsky und Edward Said unterzeichneten Aufruf Anfang 1999 hieß, „keine Außenpolitik – es ist sanktionierter Massenmord“.

    embargos.de/irak/faltblatt_hd.html

    Afghanistan-Krieg
    [Nach meiner Rechnung berechnet aus den angegebenen Quellen: über 51.000 zivile Tote, wahrscheinlich sind es noch einige mehr, weil das alles nur offizielle Zahlen sind]
    http://en.wikipedia.org/wiki/Civilian_casualties_in_the_War_in_Afghanistan_%282001%E2%80%93present%29
    de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan_seit_2001

    Libanonkrieg 2006:
    Higher Relief Commission
    Daily Situation Report, 8.9.2006
    The Cumulative figures of casualties are showing hereinafter.
    Estimated No. of Death: 1189

    lebanonundersiege.gov.lb/images_Browse/00000525_HRC%20Situation%20Report-%208Sep2006.doc

    Irakkrieg (ab 2003)
    Eine im Oktober 2006 von The Lancet veröffentlichte und von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore durchgeführte Studie geht von 392.979 bis 942.636 zusätzlichen Todesfällen im Irak durch Kriegsfolgen aus, was bei einem Mittelwert von 654.965 Toten rund 2,5 Prozent der Bevölkerung entspricht.
    de.wikipedia.org/wiki/Irakkrieg

    Und diese Studie wurde vor acht Jahren angefertigt.

  302. 302
    Stephan says:

    @Pepito, Teil 2

    Intifada(s) – 2000 bis 2008
    Fatalities
    Palestinians killed by Israeli security forces or by Israeli civilians: 4836

    btselem.org/english/Statistics/Casualties.asp

    Operation Vergossenes Blei (Dez. ’08 bis Jan ’09)
    Israel, Hamas hold fire for now in Gaza
    GAZA, Jan. 17, 2009 (Reuters) — Israel ceased fire in the Gaza Strip on Sunday after declaring victory in its three-week offensive but Hamas guerrillas said the war that has cost 1,200 Palestinian lives would go on.

    web.archive.org/web/20090121154218/http://newsdaily.com/stories/tre5053r7-us-palestinians-israel/

    Libysche Regierung korrigiert die Zahl der getöteten Rebellen nach unten
    Thomas Pany 09.01.2013
    Nahezu 5000 Tote auf jeder Seite und 2.100 Vermisste, die nicht vermutlich wiederkommen, das bleibt eine Tragödie.

    heise.de/tp/artikel/38/38322/1.html

    24.06.14
    UNO: Im Juni im Irak mehr als tausend Menschen getötet
    Vom 5. bis zum 22. Juni habe es mindestens 1075 Todesopfer und 658 Verletzte gegeben, sagte der Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Rupert Colville,

    welt.de/newsticker/news2/article129411668/UNO-Im-Juni-im-Irak-mehr-als-tausend-Menschen-getoetet.html

    Nach Irabodycount ( iraqbodycount.org/database/ ) sind von Januar 2003 bis Dezember 2013 über 133.000 Zivilisten getötet worden.

    U.N. says 93,000 killed in Syrian conflict, fears for Aleppo
    Thu Jun 13, 2013

    reuters.com/article/2013/06/13/us-syria-crisis-toll-idUSBRE95C08G20130613

    Noch Fragen?

  303. 303
    Stephan says:

    Lieber Linus,
    ich werde Ihnen zuliebe nur noch das Nötigste an Text hier reinstellen, damit sie in Zukunft nicht unnötig mit zuviel Wissen belästigt werden.
    Komisch, dass Sie zwar auf die Stichworte Atombomben und Erdbeben angesprungen sind, aber nicht auf das Stichwort Mercedes. Das mit den Erdbeben kann man erst wissen, wenn man einiges von der verlinkten mp3-Datei von Fefe, d.h. von dem Interview, angehört hat.
    Das ist übrigens eine beliebte Verhörtechnik: Man stellt dem zu Verhörenden mehrere Fragen gleichzeitig und schaut dann welche Frage sich derjenige rauspickt. Das mit den Verwicklungen des Automobilkonzerns in Menschenrechtsvergehen in Argentinien interessiert Sie also nur peripher – interessant.

    Die Atombombenversuche waren real: „Operation Plowshare“

    „Vielleicht waren die USA nie so superduperprofessionell wehrhaft, wie Sie das gerne glauben wollten, solange es in ihre Theorie passt.“

    Zu 911 nur noch soviel:
    Es gab weder vorher noch nachher einen ähnlich krassen Ausfall jeglicher Luftraumsicherung in den USA. Normalerweise hätte man etwa spätestens nach einer Viertelstunde, bei einer unplanmässigen Änderung eines Flugplanes und ohne Funkkontakt zu einem Fluglotsen oder einem anderen Piloten, zwei Abfangjäger an seinem Heck – egal ob in den USA oder in Europa.

    ATCC Controllers‘ Read Binder…
    August, 1998
    Intercept Missions
    The U.S. military has their own network of radars looking over the U.S. borders, and out over the ocean (NORAD).[…] Essentially always they turn out to be private pilots („VFR“) not talking to anybody, who stray too far outside the boundary, then get picked up on their way back in. But, procedures are procedures, and they will likely find two F-18’s on their tail within 10 or so minutes.

    xavius.com/080198.htm

  304. 304
    Pepito says:

    @ Stephan, 306 ff.

    Noch Fragen?
    Ja, ein paar.

    Ihr Elan beim Schreiben und Belegen mit Internetquellen in Ehren, aber das geht an meinem Punkt nicht nur völlig vorbei sondern bestätigt ihn eher noch. Der sollte eigentlich sein: Sie schießen mit Kanonenmunition aus dem historischen Weltgeschehen, komplexen Vorgängen und Verschwörungstheorien um sich – mit welchem Ziel? Und vor allem mit welchem Effekt? Jeden einzelnen Ihrer Punkte könnte man lang und breit diskutieren, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Aber wer soll sich jetzt und in diesem Blog ernsthaft die Mühe machen, mit Ihnen über alle möglichen Kriege, den Nahostkonflikt, die Atombombe, den 11. September und was weiß ich noch zu debattieren. Und warum?

    Ein Beispiel: dem Vorwurf, dass sich muslimische Verbände und Funktionäre hierzulande(!) gern als Opfer von Rassismus, Islamophobie, Sarrazin etc. inszenieren halten Sie pauschal die Todesopfer im arabischen Raum entgegen (die als solche niemand hier in Frage gestellt hat). Wie soll man das verstehen?
    „Cui bono?“ ist immer eine interessante Frage, aber die Art und Weise, in der Sie sie zu interpretieren scheinen, ist einfach abstrus. Die USA stecken hinter dem 11. September, Israel hinter der Hamas und die Ukraine als „lachender Dritter“ hinter dem Abschuss des Malaysian Airline-Flugzeugs. Nicht gerade wenig für einen Post. Man wartet eigentlich nur noch auf die Feststellung, dass der Holocaust ja eigentlich nur „den Juden/Zionisten“ genützt habe, die dadurch Palästina besetzen konnten.

    Wen soll das überzeugen? Und von was?

  305. 305
    Pepito says:

    Nachtrag: im Übrigen schließe ich mich Linus, #296 an.

  306. 306
    Linus says:

    @Stephan

    Sehr lustig, sie verlinken eine Quelle, die vom schriftlichen Idealfall ausgeht, aber nichts darüber aussagt, ob der auch tatsächlich so eintrat, eintritt oder eintreten wird („they will likely find“). Und über Europa steht da nichts. Aber glauben Sie weiterhin der Propaganda des Militärs, die die eigene textbuchartige Wehrhaftigkeit betonen.

    Was die Mercedes-Nummer angeht: Die interessiert mich in diesem Kontext herzlich wenig, weil mich die ganze „Eisenhower inszeniert Eichmann-Entführung um von Erdbeben anzulenken“-Nummer nicht interessiert. Was jetzt wiederum nichts darüber aussagt, wie töfte ich Mercedes finde. Aber auch die Unterstellung, dass meine Auswahl absichtsvoll selektiv war, ist ein beliebtes Spielchen der VTler. Jede Lücke ist nicht etwa eine Möglichkeit, sondern ein Beweis.

  307. 307
    Carlotta Knofel says:

    Jüdische Mitbürger werden auf offener Straße attackiert, Synagogen mit Steinen beworfen und mit Pamphleten beschmiert.

  308. 308
    Stephan says:

    @Pepito

    Ich weiß nicht wie man mich missverstehen kann. Sie hatten mir folgendes vorgeworfen:
    „Ihre Äußerungen werden nicht überzeugender, indem Sie pauschale Todesfallzahlen “

    Daraufhin habe ich mir große Mühe gemacht möglichst exakte Todesfallzahlen zusammenzusuchen, damit sie mal eine Begriff für das millionenfache Sterben auf Seiten der Muslime bekommen, was wiederum ein gewisses Verständnis für die langsam weniger freundlichen Reaktionen von deren Seite gegenüber westlichen Handlungen (sprich Kriegsaktivitäten) ermöglichen sollte.

    „Ihre Äußerungen werden nicht überzeugender, indem Sie […] hoch umstrittene, hochkomplexe Ereignisse aneinanderreihen“

    Ich hatte vom 11. September, der Hamas und von Adolf Eichmann, als ein weiteres Beispiel für verschiedene „umtriebige“ Aktivitäten Israels, geschrieben. Was davon soll bitte hochkomplex sein?
    Zum 11. September gibt es jede Menge Fakten, die jedem Menschen, der ein bischen nachdenkt und der sich ein bischen für Physik interessiert, klar machen müsste, dass da irgendetwas nicht stimmt. Dazu gibt es Zeugenaussagen, Filme etc.
    Aber gegen das Nicht-wissen-wollen, das man im Internet immer wieder antrifft, ist halt leider kein Kraut gewachsen.

    Sie selber engagieren sich zwar für Toleranz haben aber ansonsten gegenüber Themen wie dem 11. September die gleiche Haltung wie z.B. Julian Assange: Leute, die der offiziellen Theorie widersprechen sind Spinner.

  309. 309
    Stephan says:

    @Linus
    “ Und über Europa steht da nichts“

    Fragen Sie zum Thema Luftsicherheit in Europa doch einfach mal die Deutsche Flugsicherung (DFS GmbH). Und selbst bei Wikipedia (Luftraumüberwachung) kann man dazu etwas erfahren – erstaunlicherweise sogar wesentlich(!) mehr als im englischen Wikipedia, was in den allermeisten Fällen umgekehrt ist:
    „Deutschland
    Als Luftraumüberwachung bezeichnet man die Erfassung aller Flugbewegungen mittels Primärradar und Sekundärradar. Sollte nach zwei Minuten keine Identifizierung gelungen sein, werden Kampfflugzeuge zum Einsatz gebracht. Dazu stehen in den beiden Alarmrotten der Taktischen Luftwaffengruppe „Richthofen“ in Wittmund (Ostfriesland) und des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 in Neuburg an der Donau 24 Stunden am Tag je 2 Eurofighter Typhoon bereit. “

    Max. Geschwindigkeit Eurofighter: Mach 1,5 bis Mach 2 (mit Nachbrenner), d.h. ca. 1500 bis 2000 km/h. Luftlinie zwischen Wittmund und Neuburg a.d. Donau ca. 600 km. Weiteste Entfernung in Deutschland von diesen beiden Standorten ca. 450 km. Nach Abzug obiger Reaktionszeit bis Alarm noch ca. 390 km. Bei Mach 1,5 ca. eine Viertelstunde bis Begegnung.

    Die DFS GmbH kann Ihnen garantiert meine Aussagen bezüglich der amerikanischen Situation der Luftraumüberwachung (ähnliches Vorgehen wie in Deutschland) vor und nach dem 11. September bestätigen, falls Sie wirklich Lust haben die Wahrheit kennenzulernen, was ich wiederum nicht glaube. Aber auch mit Hilfe des Internets könnte man diese Dinge erfahren, z.B. im Flug-Forum airliners.net. Die geben einem garantiert bereitwillig Auskunft.

    „Aber glauben Sie weiterhin der Propaganda des Militärs, die die eigene textbuchartige Wehrhaftigkeit betonen.“

    Haben Sie schon mal den Begriff Echelon gehört (Google: „Echelon Enercon“)? Ansonsten s.o. Haben Sie den Begriff NSA und die Hinweise von Snowden schon wieder vergessen?

  310. 310
    Linus says:

    @Stephan

    Och Gottchen, sie wollen es offenbar nicht verstehen. Es gibt z.B. eine Vorgabe, dass der Rettungsdienst in Deutschland innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens an einem Notfallort sein muss. Jetzt stellen sie sich hin und behaupten allen Ernstes lediglich auf Basis dieser Verordnung, dass das natürlich selbstverständlich und immer und überall tatsächlich der Fall ist.

    Sie, die Sie offenbar Ihr Gegenüber, zumal es anderer Meinung ist als Sie, stets für grottendoof halten, haben auf der anderen Seite ein ziemliches Gottvertrauen in die menschliche Intelligenz und halten alles, was in der Welt passiert für finstere Absicht (Die deutsche Wikipedia ist ausführlicher an dieser Stelle! Das kann nur Zensur heißen!) . Wahrscheinlich sogar, wenn Sie auf einer Bananenschale ausrutschen sollten.

  311. 311
    Pepito says:

    @ Stephan, 313
    Pauschal an den Zahlen ist in erster Linie, wie sie die alle als muslimische Opfer „des Westens“ zusammenrechnen. Die Konflikte in Nahost/Nordafrika sind komplex, außer man sieht wirklich hinter allem und jedem, inklusive Hamas und Al-Quaida die amerikanisch-zionistische Weltverschwörung. Und den Bezug zum Thema hier, oder auch zu Sarrazin und einer „Opferrolle“ muslimischer Verbände in Deutschland sehe ich auch immer noch nicht. Außer man sagt: Muslime in Deutschland sind tatsächlich Opfer von allgemeinem Islamhass, was man daran sieht, dass überall auf der Welt Muslime getötet werden.

    Ich will gar nicht bestreiten, dass es bei den von Ihnen genannten Themen zahlreiche ungeklärte, anrüchige oder verdächtige Punkte gibt. Aber die Art, in der Sie die alle Kraft Ihres im Internet gesammelten Wissens als aus Ihrer Sicht geklärt betrachtet ist – ich bleibe dabei – wenig überzeugend. Das ist ein bisschen so, als würde einem jemand nicht nur sagen, er wisse wo das Bernsteinzimmer ist, sondern außerdem auch wie der Gral, der Nibelungenschatz, Atlantis und die Formel von Coca Cola zu finden sei. Da gibt es dann tatsächlich Grenzen des Wissen-wollens, sorry.

  312. 312
    Jochen P. says:

    @amfenster #279

    Widerspruch? Sehe keinen Widerspruch darin, wenn ich feststelle, dass ich keinen Fest brauche, um zu erkennen, was Islam für Nicht-Moslems bedeutet und dem Mann trotzdem für seinen Mut danke, unbequeme Wahrheiten öffentlich auszusprechen.

  313. 313
    Stephan says:

    @Linus
    Man kann den Rettungsdienst ja wohl nicht mit militärischen Verteidigungsmöglichkeiten vergleichen. Ansonsten:

    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
    Unternehmenszentrale
    Am DFS-Campus 10
    63225 Langen
    Telefon: 06103/707-0
    E-Mail: info@dfs.de

    Da werden Sie geholfen.

  314. 314
    Stephan says:

    @Pepito, Teil 2

    9. Arabischer „Frühling“ in Syrien mit weitgehender Zerstörung der Städte und der dortigen Infrastruktur: Die im folgenden aufgelisteten Quellen zu 8. dürften reichen, um zu zeigen, dass auch dafür der „Westen“ verantwortlich ist:
    Syrian rebels get influx of arms with gulf neighbors’ money, U.S. coordination
    16.05.2012
    Syrian rebels battling the regime of President Bashar al-Assad have begun receiving significantly more and better weapons in recent weeks, an effort paid for by Persian Gulf nations and coordinated in part by the United States, according to opposition activists and U.S. and foreign officials.
    The U.S. contacts with the rebel military and the information-sharing with gulf nations mark a shift in Obama administration policy as hopes dim for a political solution to the Syrian crisis.

    http://www.washingtonpost.com/

    Saudis Back Syrian Rebels Despite Risks
    By ROBERT F. WORTHJAN. 7, 2014

    http://www.nytimes.com/

    West training Syrian rebels in Jordan
    Friday 8 March 2013
    Exclusive: UK and French instructors involved in US-led effort to strengthen secular elements in Syria’s opposition, say sources

    http://www.theguardian.com/

    Americans are training Syria rebels in Jordan: Spiegel
    BERLIN Sun Mar 10, 2013

    http://www.reuters.com/

    All das müsste eigentlich ständiges Thema in den großen Medien sein, wenn diese irgend eine Bedürfnis nach mehr Frieden in der Welt hätten. Andererseits muss man sagen, dass mindestens die komplette Regierung der USA eine längere Einladung von Den Haag bekommen müsste.

    Und keine Sorge: Diese Arbeit mache ich nicht wegen Ihnen, sondern wegen der vielen Mitleser hier.

  315. 315
    Linus says:

    @Stephan

    Die Regierung der USA erkennt aber Den Haag nicht an, da können die einladen, wen sie wollen. Und Sie wollen wirklich allen Ernstes behaupten, Guardian, NYTimes und Reuters und die anderen seien keine großen Medien?

    Noch dazu finde ich es lustig, dass Sie sich darüber zu mokieren scheinen, dass man anscheinend secular elements (Guardian) der Rebellen stärkt. Was soll daran schlimm sein?

    Schön, dass Sie übrigens in #318 immerhin on Verteidigungsmöglichkeiten sprechen. Den Beweis, dass diese immer und überall und zu jedem Zeitpunkt so ausgeführt werden, wie es auf dem Papier steht, bleiben Sie jedoch schuldig. Im Gegenteil: Sie glauben blind den Verlautbarungen einer Regierung, die Sie am liebsten vorm Kriegsverbrechertribunal sehen wollen. Das macht keinen Sinn.

  316. 316
    Stephan says:

    @Linus
    „Und Sie wollen wirklich allen Ernstes behaupten, Guardian, NYTimes und Reuters und die anderen seien keine großen Medien?“

    Wem glauben speziell Sie mehr? „Seriösen“ Medien oder irgendwelchen Bloggern, Tweets oder privaten Webseiten?
    Warum sollte ich mich also mit etwas abmühen, was noch weniger irgendwelche Berücksichtigung fände?
    Beispiel:
    „Sehr lustig, sie verlinken eine Quelle, die vom schriftlichen Idealfall ausgeht, aber nichts darüber aussagt, ob der auch tatsächlich so eintrat, eintritt oder eintreten wird („they will likely find“). “

    Diese „Quelle“ hat nicht nur von „likely“ gesprochen: „then get picked up on their way back in. „, aber das ist ja schließlich nur irgendeine Quelle und nicht die FAZ, oder?

  317. 317
    Linus says:

    Ähm, Sie monieren, dass „große Medien“ nicht über gewisse Dinge berichten. Und verlinken als Beweis Berichte großer Medien über diese Dinge. Das wäre ja genauso, als unterstellten Sie ARD und ZDF konsequent Propaganda und Manipulation und verlinken als Beweis ein Interview mit Gabriele Krone Schmalz, das die ARD geführt hat.

    Und zum Abfangjäger: In Ihrer Quelle, in Ihren Quellen steht was über die Standardprozedur. Nichts darüber, ob die immer überall eingehalten wird. Was macht sie also glauben, dass diese Prozedur immer und überall und besonders in Fällen, die so niemand vor- und vorhergesehen hat, immer minutiös eingehalten wird? Der einzige „Beweis“, den Sie anbringen, sind demnach Verlautbarungen einer Regierung und ihrer Institutionen, der Sie ansonsten keine 10 Millimeter über den Weg trauen.

    Sie halten die Allgemeinheit wahlweise für komplett doof oder hyperintelligent. Wie es Ihnen gerade in den Kram passt. Entscheiden Sie sich.

  318. 318
    Stephan says:

    @Linus
    „Ähm, Sie monieren, dass „große Medien“ nicht über gewisse Dinge berichten. “

    Das tue ich auch weiterhin. Über die Wahrheit des 11. September wurde bis heute praktisch nichts berichtet. Und wenn dann immer nur kurz, am Rande, unter ferner liefen. Dazu kommen kommen dann Begriffe wie Verschwörungstheorie, Putin-Versteher oder rechtsradikal. Wenn jetzt aber die großen Medien über alle Dinge berichten würden, warum muss ich Ihnen dann Dinge aus einer anderen Sicht aufzeigen?

    „dass diese Prozedur immer und überall und besonders in Fällen, die so niemand vor– und vorhergesehen hat, immer minutiös eingehalten wird?“

    Am 11. September ging es nicht um Minuten, sondern um Stunden, genauer um 1h und 40min in denen alle Entführer bis zum Aufschlag unbehelligt von jeglicher Luftverteidigung geblieben sind.
    Ich habe aus Wikipedia zitiert, voher von einer privaten Webseite, ich habe Ihnen die Kontaktdaten der DFS geliefert, außerdem habe ich auf das englische Forum airliners.net hingewiesen, um Antworten von Profis (Piloten etc.) zu bekommen. Das interessiert Sie alles nicht. Sie wollen mir nur die Quellen um die Ohren hauen, aber nichts wissen oder in Erfahrung bringen. Und dann wird gesagt die sogenannten „Truther“ seien verstockt oder jeder Argumentation unzugänglich. Hahaha.

    Sie haben weiterhin die Chance sich bei der DFS schlau zu machen und wenigstens ein biiiiiiischen Zweifel an der offiziellen Version zu bekommen. Aber ganz ehrlich? Ich möchte wetten, dass Sie das nicht wollen oder dürfen.

  319. 319
    Linus says:

    @Stephan

    Soll ichs nochmal sagen? Liefern Sie doch bitte eine, eine enzige Quelle wo drinsteht, dass die Abfangjäger irgendwie absichtlich am Boden geblieben sind. Ihr Verweis auf die deutsche Flugsicherung läuft dabei gänzlich ins Leere. Ebenso Pilotenforen. Was sollen die mir bitteschön mehr zum 11. September sagen, als dass, ja, wohl normalerweise da Kampfjets aufsteigen müßten? Kann sein, dass da was schief lief, dass die sowieso gar nicht vorbereitet waren, dass es einen Befehl gab. Weiß mans? Nein. Waren Sie dabei? Nein. War die deutsche Flugsicherung dabei? Nein. Was interessiert Sie, was da nornalerweise läuft? Von welcher Relevanz ist das?

    Ich habe ne Menge Zweifel an der offiziellen Version, warum man sich aber mit irgendwelchem schon lange und tausendmal widerlegtem Zeugs beschäftigen muss, weiß ich nicht. Als nächstes erzählen Sie mir, es sei ja gar kein Flugzeug ins Pentagon geflogen oder WTC VII sei gesprengt worden oder das gehe ja gar nicht, dass die Türme einstürzten oder dass der Mossad die Juden gewarnt hat. Alles bullshit, der nicht davon besser wird, dass Leute wie Sie ihn ständig wiederholen. Fangen Sie doch mal an, an den richtigen Stellen zu wühlen. Aber das ist wohl öder als am ganz großen Rad zu drehen.

    Und den Punkt mit den „großen Medien“ haben Sie offenbar immer noch nicht verstanden. Große Medien berichten über die US-Unterstützung für syrische Rebellen. Haben Sie verlinkt weiter oben. Sie behaupten aber im gleichen Atemzug, große Medien würden gar nicht berichten, dass die USA syrische Rebellen unterstützen. Hä? Wie passt das bitte zusammen? Wäre ich Verschwörungstheoretiker, würde ich davon ausgehen, dass Sie entweder mich für doof halten oder selber einen Happen dusselig sind.

  320. 320
    roeschbib says:

    @Alexander Heumann Blog
    Die Aussage „begnügt sich Niggemeier mit (…) Vorführung des Angeklagten im Stile Freislers“ sollte meiner Meinung nach nicht unwidersprochen stehen bleiben. Ich hoffe, das finden auch (viele) Andere.

    Welchen Stil hat man beziehungsweise hat man überhaupt einen Stil, wenn man den Stil anderer Leute mit dem von geisteskranken Massenmördern vergleicht, Herr Heumann?

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