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Heute schon Zugangsdaten mitgeschnitten?

Andererseits: Was soll man erwarten von einer Seite wie sueddeutsche.de, die ihren Lesern in einem (gemeinsam mit Langenscheidt veröffentlichten) Internetlexikon den Begriff Weblog allen Ernstes so erklärt:

Website mit nicht kommerziellem Inhalt und personalisierter Information, die regelmäßig mit Informationen zu einem bestimmten Thema aktualisiert wird. (…) Der Name ist dabei Programm und kommt von den Logfiles, in denen ein Webserver Zugangsdaten mitschneidet (…).

 
— 4. März 2007, 2:39 — 37 Kommentare

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Kommentare:

  1. *pfrschst*
    Na toll, jetzt darf ich den Laptop-Monitor auch noch abwischen.

    Übrigens, schön finde ich auch aus dem L-Wörterbuch:

    We-blog
    Ironische Bezeichnung für Weblogs (web log) in Anlehnung an »we block« (= wir blockieren/verstopfen), woraus später blog wurde.

    Aber das erklärt ja aus Sicht älterer Medien einiges.

    diaet — 4. März 2007, 2:52  #
  2. Prust! Welcher Praktikant hat sich den diese haarsträubende Definition ausgedacht! Herrlich!

    Helmut — 4. März 2007, 2:54  #
  3. da könnte man ja auch gleich das urbandictionary zitieren; auch nicht weniger unkorrekt, aber wenigstens gewollt lustig: ‘Blog: A meandering, blatantly uninteresting online diary that gives the author the illusion that people are interested in their stupid, pathetic life. Consists of such riveting entries as „homework sucks” and „I slept until noon today.”‘

    nixloshier — 4. März 2007, 3:09  #
  4. […] [via] von markus um 4:51 | abgelegt in General, Aus der Reihe, Blogs, Deutschland Trackback URL | Comment RSS Feed Tag at del.icio.us | Incoming links […]

    netzpolitik.org: » Spass mit der Süddeutschen » Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft. — 4. März 2007, 4:45  #
  5. […] “Website mit nicht-kommerziellem Inhalt und personalisierter Information, die regelmäßig mit Informationen zu einem bestimmten Thema aktualisiert wird. (…) Der Name ist dabei Programm und kommt von den Logfiles, in denen ein Webserver Zugangsdaten mitschneidet (…).” is klar oder? via Stefan Niggemeier […]

    Blog » Definition Weblogs » Frank Helmschrott — 4. März 2007, 7:26  #
  6. […] Kommentar beim Stefan hat mir gut gefallen: Prust! Welcher Praktikant hat sich den diese haarsträubende Definition […]

    Wie die Süddeutsche “Web log” definiert… at Timo Heuers Weblog — 4. März 2007, 8:28  #
  7. Wenn der «Qualitätsjournalist» recherchiert

    Chat Atkins — 4. März 2007, 8:33  #
  8. […] (via Stefan Niggemeyer) […]

    Übersetzen leicht gemacht // Mehr Kaffee bitte — 4. März 2007, 9:42  #
  9. Jetzt ist mir auch klar geworden warum man seine Zugangsdaten immer nur mit der Post schicken sollte…

    SebDE — 4. März 2007, 10:25  #
  10. @ Nr. 2 (Helmut):

    Ich finde das wirklich nicht in Ordnung, wie Sie hier wieder Praktikanten schlechtmachen.

    *gröhl*

    — SvenR — 4. März 2007, 10:49  #
  11. Diese Definition ist so daneben, dass sie in das auf der gleichen SZ-Seite (in der rechte Spalte) beworbene «Spezial »Online-Kriminalität«» aufgenommen werden müsste.

    Markus — 4. März 2007, 11:06  #
  12. Was wohl :8–1 oder seine Eltern @@@@:-) und (_8^(1) dazu sagen würden? Ich begrüße, dass es jetzt das Internet-Wörterbuch gibt. Da kann ich endlich mal nachschauen, wie die Emoticons für die Simpson-Familie lauten.

    bosch — 4. März 2007, 11:30  #
  13. »zugangsdaten mitschneiden?«

    Ach herrje, wo hab ich nur wieder meine Schere hingelegt?!

    Limited — 4. März 2007, 14:14  #
  14. […] …schreibt sueddeutsche.de und liefert den Beleg dafür, dass es anscheinend zwischen Print und Online immer noch leichte Unterschiede gibt. In der Printredaktion hätte der Praktikant, der das geschrieben hat, schnell ein unangenehmes Gespräch mit seinem Vorgesetzten. Also echt, wo doch jeder weiß, dass es von Block kommt. (via Niggemeier). […]

    JakBlog » Mein Mitschnitt — 4. März 2007, 17:33  #
  15. So lustig das jetzt wieder mal ist … Aber ich muss ja befürchten dass auf anderen Gebieten, auf denen ich mich nicht so gut auskenne, ähnlicher Blödsinn veröffentlicht wird.

    wb — 4. März 2007, 17:41  #
  16. […] (aus dem Internet-Lexikon von sueddeutsche.de, via Stefan Niggemeier) […]

    Das Zeitschriftenblog » Blog Archive » Kompetenz und so — 4. März 2007, 20:12  #
  17. @ wb (15): Recht hast Du, da liegt m.E. auch ein Problem des »Qualitätsjournalismus«. Egal worum es geht, immer wenn SZ, Spiegel & Co über ein Thema berichten, in dem ich mich ansatzweise auskenne, fallen mir gravierende Fehler ins Auge. Unterhalte ich mich mit Bekannten darüber, die auf ganz anderen Gebieten Experten sind, bestätigen sie, dass sie das genauso empfinden. Es wird viel zu wenig recherchiert und viel zu viel Quatsch geschrieben.

    maloXP — 4. März 2007, 20:58  #
  18. […] Manchmal glaube ich, sie tun das um zu sehen, ob wir alle wieder darauf anspringen. Via Stefan Niggemeier. […]

    just another weblog » Man soll ja nicht alles glauben, was im Internet steht. — 4. März 2007, 22:38  #
  19. […] Stefan Niggemeier » Heute schon Zugangsdaten mitgeschnitten? Ähnliche Beiträge: n/a keine Tags […]

    jovelblog » jovel.icio.us 04.03.2007 — 4. März 2007, 23:21  #
  20. […] Heute schon Zugangsdaten mitgeschnitten? (Stefan Niggemeier) Nochmal Stefan. Definitionsversuche bei Langenscheidt: Wie wir die Logfiles kommerzieller Katzenblogs regelmäßig blocken. In Anlehnung nämlich. Wegen der ironischen Zugangsdaten. Nichts verstanden? Macht nichts, die Autoren bei Langenscheidt auch nicht […]

    YAMB.BETA² » Links vom 04.03.2007 [del.icio.us] — 4. März 2007, 23:55  #
  21. Ja wieso? Schneidet Ihr die alle nicht mit??

    ;)

    robert — 5. März 2007, 3:06  #
  22. Das passt gut zum »Ende des Bloggens«, welches die Titanic verkündet:
    http://www.titanic-magazin.de/newsticker.html

    — sunday — 5. März 2007, 7:15  #
  23. […] Stefan Niggemeier) von BloggingTom, abgelegt unter Bitte lächeln!Permalink | Trackback URI print it! | yigg it! | […]

    Weblog: Zugangsdaten mitschneiden » BloggingTom — 5. März 2007, 9:58  #
  24. Hurra! Da habe ich ja massig Angriffsmaterial, wenn ich heute abend zu einer Podiumsdiskussion in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin auf den Chefredakteur von sueddeutsche.de, Herrn Jakobs, treffe (auf MainzerMediendisput klicken, ist nicht deeplinkfähig).

    Es wird ganz toll, weil

    Lascha Sobo — 5. März 2007, 10:28  #
  25. […] (via Stefan) […]

    Memento Diem - » Was ist ein Weblog? — 5. März 2007, 12:23  #
  26. Weil’s mich interessiert hat:

    Dieses Lexikon wird von Langenscheidt als Buch nicht mehr angeboten. Die Produktseite ist offline (seit heute übrigens, schreibt die online-Redaktion… das hat aber wohl nichts mit Stefan zu tun, sondern mit dem relaunch von langenscheidt.de). Bei amazon marketplace gibt es das Teil noch. ›Neu und ungelesen‹ für 45 Cent.

    Soviel zur Wertigkeit der darin enthaltenen Informationen. Tja, sueddeutsche.de, habt ihr also ein Internetlexikon… und sonst so?

    — grey²³ — 5. März 2007, 12:44  #
  27. Auch nicht ohne ist die vom o.g. Eintrag verlinkte Definition von »Livejournal«:

    »Open-Source-Software (open source) zur Pflege von Weblogs (web log). Damit kann man neue Daten hochladen und festlegen, welchen Menschen Einsicht in die eben gemachten privaten Aufzeichnungen gewährt wird.«

    Da sind eben echte Profis am Werk.

    Martin Herbaty — 5. März 2007, 15:04  #
  28. Sie lachen vielleicht! Aber es ist absolut korrekt, dass Webserver diese Daten mitschneiden, und zwar auf einem Magnetspulenband der Marke Telefunken, das rund (!) um die Uhr läuft. Das tun allerdings nur Server neuster Bauart, die bevorzugt in der östlichen Slowakei hergestellt werden und dort auch als Lastwagennotstromaggregate zuverlässig ihren Dienst tun.

    Erdge Schoss — 5. März 2007, 15:38  #
  29. […] die hinreichend und ordentlich überprüft sind. Stefan Niggemeier beschreibt in seinem Blog, daß man sich da durchaus täuschen kann. So betreibt sueddeutsche.de zusammen mit Langenscheidt […]

    chauvi.blog » Blog Archive » Über die Kompetenz mancher Lexika — 5. März 2007, 16:09  #
  30. Ich kringel mich vor Lachen. Ist das ein schöner Gag!

    Claudia — 5. März 2007, 17:01  #
  31. […] Stefan Niggemeier hat diese Erklärung im Langenscheidt Wörterbuch gefunden: Website mit nicht kommerziellem Inhalt und personalisierter Information, die regelmäßig mit Informationen zu einem bestimmten Thema aktualisiert wird. (…) Der Name ist dabei Programm und kommt von den Logfiles, in denen ein Webserver Zugangsdaten mitschneidet (…). Quelle […]

    Langenscheidts Definition von - Weblog « alleswasbewegt — 5. März 2007, 17:03  #
  32. Was für ein hübscher Logizismus.

    — Detlef Borchers — 5. März 2007, 19:40  #
  33. OT (ich hoffe das heißt off topic): Warum werden eigentlich die FAS-Artikel nicht mehr hier auf der Site veröffentlicht? Wenn das so bleibt muss ich am Ende die FAS noch umbestellen…

    Nils — 6. März 2007, 12:43  #
  34. wie — »umbestellen«?

    stefan — 6. März 2007, 13:09  #
  35. »umbestellen«= aus dem Postfach des Nachbars vorübergehend entfernen (wegen Brandschutz und so..)

    — stefan mit f — 6. März 2007, 13:15  #
  36. Nein, umbestellen von meinem Zweit– zu meinem Erstwohnsitz. Bislang kann ich damit leben, die FAS nur sporadisch zu lesen, weil der Teletext ja eh hier auf der Site erscheint. Wenn sich das allerdings ändert, müsste ich mir vielleicht doch wieder wöchentlich die Papierversion besorgen, faz.net ist nämlich so hässlich und miserabel formatiert, dass ich dort keinen Artikel lesen möchte.

    Nils — 6. März 2007, 16:45  #
  37. Wow. Drei Jahre sind vergangen und das steht immer noch so da. Man möchte garnicht wissen, wie viele Aufrufe und wie viele unschuldige Opfer diese Seite bis jetzt hatte.…

    — daniel — 21. Juni 2010, 22:01  #

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