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Re:Publica

Mrs Palin, wie haben Sie das gemacht?

[Quelle: Aden Nak, via Andrew Sullivan]

— 3. Oktober 2008, 19:38 — 34 Kommentare

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Kommentare:

  1. Auch nicht schlecht.

    — nona — 3. Oktober 2008, 19:46  #
  2. Naja, fairerweise muss man sagen, dass wohl die allermeisten Politiker nach einem vergleichbaren Schema debattieren dürften. Statt heartwarming hockey mom stories gibt es dann Anekdoten aus der Armee, dem letzten Krieg, vom diplomatischen Parkett, dem letzten Hurrikan oder sonst einem prägenden Lebensbereich des Debattanten. Und anstelle von something really cute kann man je nach angestrebter Persona natürlich was besonders Witziges, Gescheites, Machohaftes, Ungehobeltes oder Plattes äußern. Hauptsache es lenkt davon ab, dass man keine Ahnung hat.

    Es soll natürlich auch vorkommen, dass Leute sich wirklich mit irgendetwas auskennen und auf eine Frage etwas einigermaßen Sinnvolles zu sagen wissen. Aber ich habe den Eindruck, dass das eher die Ausnahme ist. Aber in solchen Debatten geht es eben nicht um Inhalte – das sind ja reine Marketingveranstaltungen, da sind schöne Worte wichtiger als Fakten.

    — gnaddrig — 3. Oktober 2008, 20:53  #
  3. Wie genau entscheidet sich bei diesem „Flowchart” in welche Richtung es nach „Oh shit! Oh shit!” weitergeht?

    — Uwe — 3. Oktober 2008, 21:05  #
  4. Ist es denn wirklich so viel besser, wenn Politiker brillant Kompetenz heucheln können, sobald eine Kamera in der Nähe ist?

    Tim — 3. Oktober 2008, 21:12  #
  5. @Tim (4)

    Das Beste wäre, wenn sie gar nicht heucheln. ;-)

    — G — 3. Oktober 2008, 21:31  #
  6. [...] konnten – welcher logik palin dabei offensichtlich gefolgt ist, erklärt uns adan nak in form einer grafik, die ich eben bei stefan niggemeier gesehen [...]

    “it’s so obvious i’m a washington outsider” - palin vs. biden « der nils — 3. Oktober 2008, 21:39  #
  7. Politiker können Kompetenz nur heucheln.

    — Thomas — 3. Oktober 2008, 21:57  #
  8. Alle Politiker sind inkompetent? Im Ernst? — Oh, vergessen Sie’s, ich merke gerade, mich interessiert Ihre Antwort gar nicht.

    Stefan — 3. Oktober 2008, 22:02  #
  9. Das ist schön!

    — Thomas — 3. Oktober 2008, 22:09  #
  10. @3: das ist kein richtiges Flowchart, weil die Entscheidungen nicht an den Pfeilen stehen. In jedem Fall ist es nicht UML-konform.

    Aber man weiß ja ungefähr, was gemeint ist.

    Sebastian — 3. Oktober 2008, 22:31  #
  11. @Nr. 10: Macht nix, Sarah Palin ist ja auch keine richtige Kandidatin.

    Michael — 3. Oktober 2008, 22:44  #
  12. So schlecht hat sie es IMHO gar nicht gemacht. Zwar nicht so brilliant, aber auch Biden war nicht gerade in Höchstform. Das soll aber nicht heissen, ich sie gut und wählbar finde. ;-) Sie ist auf jeden Fall nicht in grössere Fettnäpfe getreten.

    YES WE CAN! — 3. Oktober 2008, 23:58  #
  13. [...] adennak.com via Stefan Niggemeier. Possibly related posts: (automatically generated)Raising a Glass to East [...]

    ‘Spooky’ GDR « | discoursology | — 4. Oktober 2008, 1:24  #
  14. @Stefan: Dann sag doch mal welchen Politiker du für kompetent hälst. Die Antwort würde mich nämlich interessieren und so.

    — Spackofatz — 4. Oktober 2008, 5:55  #
  15. @ Spakofatz:
    ich kenne ein paar bzw hatte mit ein paar zu tun, bis hoch Innenminister eines Bundeslandes. Und die meisten waren ziemlich kompetent, wenn man sie mal reden ließ und sich mit ihnen auseinandersetzte.
    Und die meisten haben einen steinharten Weg hinter sich, mit viel Engagement, bei dem sie nie wußten, ob es sich wirklich mal in ‚nem Job auszahlt …

    — Roland — 4. Oktober 2008, 9:47  #
  16. @ Politikerkompetenzdebatte

    Das Problem dabei: Wie definiert man Kompetenz bei Politikern? Sicherlich ist jeder, der es in die bundesweite Aufmerksamkeit geschafft hat (und diese Aufmerksamkeit nicht durch sinnlose Vorschläge im Sommerloch erreicht hat… (oder, viel viel schlimmer, die freien Listenplätze der NPD auffüllt)) intelligent, arbeitsam und zielstrebig (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel!). Aber… was macht denn einen kompetenten Politiker aus?

    Das Beste für die ganze Bevölkerung tun zu können?
    Das Beste für die eigene Wählerschaft tun zu können?
    Das Beste für die eigene Partei tun zu können?
    Das Beste für die eigene Lobby tun zu können?

    — Olly — 4. Oktober 2008, 11:28  #
  17. @gnaddrig:

    reden wir über die selbe sarah palin, oder irgendwie einfach nur so über politiker generell? sie sollten die mal im original sehen, das ist so eine kreuzung aller vorurteile über lübke, dubya bush, bruno gröning auf evangelikal und der frau von jürgen drews.

    als einstieg seien die schnipsel bei der firma youtube empfohlen, zur vermeidung von rickrolling vielleicht lieber eine suche in der blogosphäre.

    so ganz allgemein haben sie ja recht, aber ich habe den eindruck, dass sie die ganze pracht der palin-auftritte noch gar nicht kennen.

    oder irre ich mich?

    .~.

    — dot tilde dot — 4. Oktober 2008, 11:43  #
  18. @16 Das ist doch ganz einfach: einen kompetenten Politiker macht aus dass er toll reden kann. Am besten vor 100.000en von Menschen. Dass er jünger ist als seine Konkurrenz. Dass er einen Wechsel verspricht, aber bloss nicht konkret wird wenn es um die Inhalte dieses Wechsels geht. Und dass er viele viele Freunde bei den Medien hat die seine Gegner wo es geht bei ihren Schwächen packen und lächerlich machen. Na, habt Ihr schon erraten um wen es geht?

    Genau – der Schröder!

    — Uwe — 4. Oktober 2008, 11:50  #
  19. Au weia.

    — DerOnkel — 4. Oktober 2008, 13:36  #
  20. OMG was wird denn das jetzt für eine niveaulose Stammtischdebatte. Kenne ich hier aus dem Blog gar nicht (-:

    Das Chart ist lustig. Punkt. Und mit Politikern ist es wie mit dem Rest der Menschheit auch: Es gibt engagierte, liebenswürtige, kompetente und ebensoviel die es nicht sind.

    — ?! — 4. Oktober 2008, 13:42  #
  21. [...] Boing Boing und fast zeitgleich Niggemeier) « Palin doof wie Stück [...]

    Frau Palins Diskutierleitfaden at Anarchieblog — 4. Oktober 2008, 14:10  #
  22. @20: Sie haben „liebeswütige” falsch geschrieben.

    Sebastian — 4. Oktober 2008, 14:17  #
  23. @dot tilde dot: Doch doch, wir meinen schon dieselbe Sarah Palin, die mit den unerhörten Peinlichkeitswerten. Dass sie grundlegende Elemente der Politik ihrer eigenen Partei nicht kennt, ist schon ein ziemlicher Hammer.

    Mein Kommentar bezog sich aber vor allem auf das Flowchart selbst, und das passt im Prinzip auf die meisten Politiker. Oder besser, das Flowchart beschreibt eine Subroutine der typischen Verhaltensweisen von Politikern in Interviews und Debatten.

    Manche Politiker haben außer Repeat the question to buy yourself time und Is that question on your index cards natürlich noch andere Möglichkeiten zur Verfügung. Es soll welche geben, die eine Frage direkt beantworten können, und sei es nur, weil sie die Antwort auswendig gelernt haben. Andere können das nicht und kleben darum an einer dem o. g. Flowchart vergleichbaren Routine. Und noch andere sind so clueless, dass sie sogar mit Flowchart und vorbereiteten Antwortkarten nur im Nebel stochern.

    — gnaddrig — 4. Oktober 2008, 15:01  #
  24. Laut Jürgen Leinemann ist ein Politiker Experte im Bekämpfen von Parteifreunden. Die guten sind wohl zumindest darin kompetent. :-)

    — hilti — 4. Oktober 2008, 15:14  #
  25. Das mit „Politiker sind inkompetent” erinnert mich an all das, was Kinderlose gern davon erzählen, wie sie ihre Kinder später mal so richtig toll fördern und im Zaum halten wollen.

    — Minze — 4. Oktober 2008, 15:32  #
  26. Fachpolitiker sind durchaus kompetent und auch jemand wie Ulla Schmidt kann einem bestimmt sehr kompetent erklären, wie Lobbyisten einem erklären, dass sie alle nur das Beste für alle wollen.

    Und auch, wie man vom eigenen Chef übergangen wird.

    Man darf ja nicht vergessen, viele reisen viel herum und sprechen mit hunderten, tausenden Leuten da kommt schon ne Menge rum.

    Aber klar, es gibt auch Michael Glos, für den das INternet bedient wird.

    Und nicht vergessen: Jeder hat Fehler.

    — matze — 4. Oktober 2008, 16:04  #
  27. [...] words. Via Stefan Niggemeier, who got it from Andrew Sullivan, who apparently got it from Aidan [...]

    Sarah Palin’s VP-debate flow chart — almost a diary — Tobias Schwarz’s thoughts, opinions, and ideas of the moment — 4. Oktober 2008, 16:53  #
  28. Ich würde wirklich gerne mal Ron Paul als Präsidentschafts Kandidat sehen, der würde ohne große Rhetorische Mittel so ziemliche jeden in Grund und Boden reden und das nur mit leicht überprüfbaren Fakten. Dabei ist Ron Paul sogar Repuplikaner. Sehr schade das nicht Amerikaner nicht wählen dürfen ;D

    — Henning — 4. Oktober 2008, 16:57  #
  29. @ ?!, #20
    Keine Ahnung, ob Sie sich auf mich beziehen, ich hatte das jedenfalls ganz ernsthaft als Frage gemeint…

    @ Sebastian, #22
    Sehr schön (und es hat mich überhaupt nicht überrascht, dass Sie ein anderer Sebastian als der von #10 sind)

    — Olly — 4. Oktober 2008, 16:59  #
  30. @18 Der Schröder mit seiner Stammtischstimme soll ein guter Redner sein? An einem Punkt wurde er konkret,wollte sich gleich am Anfang an der Arbeitslosenquote messen lassen.
    Diese war nach seiner Notbremsung 2005 anscheinend so beeindruckend dass man ihn dafür mit einem goldenen portrait im Kanzleramt würdigte.
    Ob man mit Busch auch so nachsichtig umgehen wird?

    — rudy — 4. Oktober 2008, 17:57  #
  31. Nichts gegen Schröder: Gerhard hat doch dem Peter seinen tollen Masterplan (Hartz-4-Gesetze) abgekauft und ihm damit zu (wenn auch kurzzeitigem) Ansehen und Einkommen verholfen. Das nenne ich soziale Kompetenz. So umsorgt man seine Leute.

    Nur einer war noch kompetenter als Schröder: „Super-Minister” Wolfgang Clement.

    Cornelius — 4. Oktober 2008, 18:34  #
  32. Solche Flowcharts hab ich ja nun schon öfters gesehen (am bekanntesten wohl der für computer-fuck-ups), es ist aber immer wieder ein Knaller, wenn jemand es schafft, derartige Sachverhalte so pointiert zu bringen – Ganz großes Tennis!

    — Winter — 4. Oktober 2008, 22:05  #
  33. sehr sehr gut :p

    arahf — 6. Oktober 2008, 13:08  #
  34. [...] ich nach einigen Tagen meinen Google Reader durchforstet habe, bin ich auf einen Beitrag von Stefan Niggemeier gestoßen. Er wiederum hat bei Andrew Sullivan einen Beitrag mit einem netten Flow Chart gefunden, [...]

    US Vizepräsidentschafts-Debatte - Palin vs. Biden « Ge | dan | ken | so | lo — 7. Oktober 2008, 10:04  #

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