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Wie nun auch Welt.de erfahren hat…

Die »Online-Offensive« der »Welt« rollt weiter. Ohne die Zauberworte »nach WELT.de-Informationen« geht demnächst gerade noch der Wetterbericht raus, wenn überhaupt.

Die heutige Exklusivmeldung betrifft das Debakel um StudiVZ und geht so:

»Und nach WELT.de-Informationen ist Ehssan Dariani inzwischen von der externen Kommunikation entbunden.«

Toll. Fünf Tage haben diese Informationen nur gebraucht, um von Falk-Lüke-Informationen zu Welt.de-Informationen zu werden. Bei Falk konnte man nämlich schon am vergangenen Sonntag lesen:

»…der Jungunternehmer Dariani ist von seinen Geschäftspartnern kaltgestellt worden, ›von der Außenkommunikation entbunden‹ heißt es in Firmenkreisen.«

Und jetzt alle zusammen: »ON-LINE-FIRST! ON-LINE-FIRST!«

 
— 1. Dezember 2006, 18:39 — 8 Kommentare

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Kommentare:

  1. Vielleicht meinte er damit die Quellensuche…

    marcc — 1. Dezember 2006, 21:27  #
  2. Google so:

    Meinten Sie: »online first« device döpfner

    maloXP — 2. Dezember 2006, 5:31  #
  3. Bevor sie nicht in der Zeitung stand, gibt’s die Welt doch gar nicht!

    Chat Atkins — 2. Dezember 2006, 21:00  #
  4. Schöner Zug auch, sich über die »skurrilen« Videos dezent zu mokieren (»Blogger entdecken die Videos, bewerten sie als Belästigung des weiblichen Geschlechts.«) und dann das »Mitte-Chick« aber gleich mal per YouTube-Player direkt in den Artikel einzubinden.

    fs — 3. Dezember 2006, 22:06  #
  5. Na, hör ma — der Leser will doch schließlich brühwarm wissen, worüber er sich empören muss!

    Chat Atkins — 3. Dezember 2006, 23:29  #
  6. Der Nachteil von Überschriften als generierte Grafiken ist, dass man leicht versehentlich die Grafik und nicht den Artikel verlinkt. (Zaunpfahl, wink.)

    Alexander — 9. Dezember 2006, 14:25  #
  7. […] Welt.de gehört bei mir bislang nicht zu den Stationen beim Abgrasen von Online-Nachrichten. Eher kommt mir die Adresse unter, wenn die dortige »Online-Offensive« ab und an für Spott sorgt. Aber wenn ich mich nicht täusche, waren zwei Hamburger Welt-Journalisten tatsächlich die ersten, die über die Polonium-Spurensuche in Hamburg-Ottensen berichteten — und zwar online first. Erst als diese Meldung von den Nachrichtenagenturen entdeckt wurde, gab die Polizei eine gründlich vorbereitete Pressemitteilung frei. […]

    Wortfeld » Ottensium — 9. Dezember 2006, 15:11  #
  8. […] 400-Quadratmeter-Newsroom eingerichtet und die Devise »online first!« ausgegeben (mit wechselndem […]

    Wortfeld » Im Kosmodrom — 14. Februar 2007, 9:18  #

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