Im Medi­en­ge­schäft aber geht es nicht nur um den Wohl­stand gie­ri­ger Anle­ger, son­dern um die Wohl­fahrt der Bür­ger. Wer weni­ger infor­miert wird über Poli­tik, Wirt­schaft oder Kul­tur, der weiß auch weni­ger Bescheid bei der nächs­ten Wahl. Wer nur noch mit Dampf­ge­plau­der, Sei­fen­opern und Schmon­zet­ten ein­ge­deckt wird, hält die Welt für ein ewi­ges Okto­ber­fest. Die res publica aber braucht Men­schen, die mit­den­ken, mit­füh­len, mitmachen.

Schreibt Hans-Jürgen Jakobs heute im Leit­ar­ti­kel der »Süd­deut­schen Zei­tung«.

Ich nehme an, es waren Begriffe wie »Dampf­ge­plau­der, Sei­fen­opern und Schmon­zet­ten«, die Tho­mas Mra­zek an das von Jakobs ver­ant­wor­tete Online-Angebot der­sel­ben Zei­tung erin­ner­ten und zum Mit­den­ken, Mit­füh­len und Mit­ma­chen animierten.