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Wider die Kostenloskultur im Netz

Dienstag
12. Oktober 2010
12:06 Uhr
Stichwörter
  • Hamburger Abendblatt
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67 Kommentare

Kommentare:

  1. Jimmy
    12. Oktober 2010
    12:26
    1. 

    Jupp… so eine Gegen­dar­stel­lung stellt ja schon einen unge­heu­ren Mehr­wert dar… darf also auch gerne was kosten ;-)

    Oder der Arti­kel war eh kos­ten­pflich­tig… wozu also eine kos­ten­freie Gegen­dar­stel­lung für alle, wenn den Arti­kel eh kei­ner lesen konnte, der nicht dafür bezahlt hat…

  2. Armin
    12. Oktober 2010
    12:26
    2. 

    Ist das mit dem Pres­se­ge­gen­dar­stel­lungs­dings­bums­ge­setz (oder wie das nun heisst) vereinbar?

  3. KriPo
    12. Oktober 2010
    12:36
    3. 

    So weit ich weiß, muss so eine Gegen­dar­stel­lung an glei­cher Stelle, in glei­cher Auf­ma­chung und Größe erschei­nen, wie der Arti­kel, auf den sie sich bezieht. Wenn die­ser Arti­kel auch kos­ten­pflich­tig war, sollte das okay sein, oder? Die Art des Ham­bur­ger Abend­blat­tes wirkt aber auf jeden Fall recht trot­zig. :D

  4. Torsten
    12. Oktober 2010
    12:37
    4. 

    »Vor allem muss eine Gegen­dar­stel­lung an der glei­chen Stelle wie der bean­stan­dete Arti­kel in der Publi­ka­tion plat­ziert werden.«

    Da war der Arti­kel wohl nur im Bezahl-Angebot … ;-)

  5. Zett
    12. Oktober 2010
    12:47
    5. 

    Seit heute hat das Hamb. Abend­blatt auch die (kos­ten­lose) Umlei­tung über Google auf drei Zugriffe ein­ges­schrängt. Erst nach Löschen der Coo­kies kann man Gebüh­ren­frei weiterlesen.

  6. Lijbosz Nek
    12. Oktober 2010
    12:49
    6. 

    Was die wenigs­ten Wis­sen: Kommt man direkt von Google zu den Arti­keln des Abend­blat­tes (die ers­ten Zei­len wer­den auch bei kos­ten­pflich­ti­gen Arti­keln ange­zeigt), kann man auch die kos­ten­pflich­ti­gen Arti­kel lesen. Bedeu­tet hier zwar wenig, wollte ich aber doch erwähnt haben.

    http://www.google.de/search?q=abendblatt+Gegendarstellung+%22+12.+Oktober+2010%22&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

  7. Lijbosz Nek
    12. Oktober 2010
    12:49
    7. 

    @5: Danke für den Hin­weis. Ich habe aber eh Coo­kies deaktiviert,

  8. Aftenburger
    12. Oktober 2010
    13:05
    8. 

    Das finde ich jetzt nicht wei­ter schlimm. Wenn ich eine Zei­tung lese, muss ich dafür bezah­len. Das gilt auch für eine Gegen­dar­stel­lung, bei der ich des­we­gen die Zei­tung am Kisok ja auch nicht umsonst bekomme.

  9. Jeeves
    12. Oktober 2010
    13:15
    9. 

    »Erst nach Löschen der Coo­kies…»
    Danke für den Tipp. Lohnt sich das Weiterlesen?

  10. Timo
    12. Oktober 2010
    13:24
    10. 

    Hab ich mich auch gefragt. Viel­leicht fin­den wir nur das hier:

    »Gegen­dar­stel­lung: In unse­rer Online-Ausgabe vom gest­ri­gen Mon­tag, 11. Oto­ber 2010 behaup­te­ten wir, es sei unsin­nig, eine Gegen­dar­stel­lung kos­ten­pflich­tig anzu­bie­ten. Das ist natür­lich falsch. Wir bit­ten um Entschuldigung.«

  11. HansErhardt
    12. Oktober 2010
    13:55
    11. 

    Mh ja auch Online-Zeitungen kos­ten immer noch Geld. Gut zu wis­sen. Danke Herr Medienjournalist.

  12. besserwisser
    12. Oktober 2010
    14:03
    12. 

    Das mobile Ange­bot vom Abend­blatt ist auch kos­ten­los zugäng­lich. Ein­fach in der URL das »www« durch »m« ersetzen.

  13. gegenalle
    12. Oktober 2010
    14:28
    13. 

    Am Ende der Gegen­dar­stel­lung steht: »Anm. d. Red.: M. D. hat recht.« Ist also mehr eine Berich­ti­gung, die uns kos­ten­pflich­tig zuge­mu­tet wird..

  14. Frank
    12. Oktober 2010
    14:36
    14. 

    Wenn man den Use­rA­gent (mit einem ent­spre­chen­den AddOn) auf Msn­bot stellt, dann kann man auch auf abendblatt.de alles lesen.

    Aller­dings kann man dann die­ses Blog nicht mehr lesen — es kommt ein Feh­ler 403. Ste­fan möchte wohl nicht bei MSN gefun­den werden.

  15. teekay
    12. Oktober 2010
    15:06
    15. 

    Hahaha! Da kli­cken noch Men­schen auf die Abend­blatt Webseite…und mys­pace ist auch voll im Trend…

  16. Schaps
    12. Oktober 2010
    15:28
    16. 

    Ist es nicht viel inter­es­san­ter, dass ein Abo umso güns­ti­ger wird, je län­ger es dau­ert? Wer bezahlt, wenn über­haupt für sowas, denn mehr für einen Monat wenn er für die Hälfte 24 Monate lesen kann?

  17. Schaps
    12. Oktober 2010
    15:29
    17. 

    Oh, hab mei­nen Feh­ler bemerkt. Naja, ich inter­es­siere mich eh nicht für sol­che »Angebote«…

  18. dot tilde dot
    12. Oktober 2010
    15:43
    18. 

    @13 (gegen­alle):

    lesern des mobi­lan­ge­bots wird sowohl der vor­name, als auch der kom­men­tar der redak­tion vorenthalten.

    .~.

  19. Dierk
    12. Oktober 2010
    15:44
    19. 

    Ich wohne nun in Lach­stadt und habe noch nie­mals das Bedürf­nis gehabt, mir auch nur einen Jota Gedan­ken zu machen, wie ich die HA-Kostenpflicht umge­hen könnte. Ich wüsste auch nicht, weshalb.

  20. SvenF
    12. Oktober 2010
    15:48
    20. 

    das mit dem m statt www geht. mal davon abge­se­hen das ich Dierk (nr. 19) recht geben muss^^

  21. Christian
    12. Oktober 2010
    17:25
    21. 

    Dank des­sen ver­lasse ich jetzt immer­hin das Büro mit einem Lächeln auf dem Gesicht. :)

  22. J. S.
    12. Oktober 2010
    17:29
    22. 

    Kos­ten­lo­skul­tur. Wenn ich das schon lese.

    Jeden Tag kann ich alle aktu­el­len Zei­tun­gen kos­ten­los lesen. Ganz legal. Wo? In der Biblio­thek. Warum gibt es da kein Geschrei?

  23. janosch
    12. Oktober 2010
    18:15
    23. 

    @ 22

    Gilt dort als Ruhestoerung.

  24. Gerhard Großmann
    12. Oktober 2010
    18:56
    24. 

    Jetzt jeden­falls ist die Gegen­dar­stel­lung kos­ten­frei. Da sieht man: »Nig­ge­meier wirkt.«

  25. 5zjunge
    12. Oktober 2010
    18:56
    25. 

    Ist die Auf­ma­chung der Über­schrift wirk­lich gleich?
    »Gegen­dar­stel­lung« ist ein inhalt­li­ches Gar­nichts zu »M. frisst kleine Kinder«.

  26. Tobias
    12. Oktober 2010
    19:46
    26. 

    .… und bis jetzt wurde das sim­ple Pos­ten des Screen-Shots bereits 11x »geflattrt«… So sorgt dann der Bezahl-Content aus Ham­burg noch mal für (frei­wil­li­gen) Umsatz auf die­sem — noch kos­ten­lo­sen ? — Blog

  27. Jan
    12. Oktober 2010
    21:11
    27. 

    Ich würde gerne Kom­men­tar 23 (von janosch) flattrn. :-)

  28. Stefan
    13. Oktober 2010
    0:06
    28. 

    Ja, Dau­men hoch für Kom­men­tar 23!

  29. lokalreporter
    13. Oktober 2010
    0:16
    29. 

    bin dafür.
    die FAZ hat zur buch­messe einen arti­kel mit DAS LITERARISCHE QUARTETT apo­stro­phiert, hat die vier PR-frauen der füh­ren­den ver­lage abge­bil­det und siehe da, das foto der suhrkamp-pressefrau tanja post­pi­schil http://nahportrait.blogspot.com/2010/08/tanja-postpischil.html ist ein »geklau­tes« foto aus mei­nem blog NAHPORTRAIT — [die FAZ hat als quelle PRIVAT ange­ge­ben] .. das foto steht unter crea­tive com­mons, ich hätte es bei quel­len­nen­nung wahr­schein­lich ohne auf­he­bens an die FAZ weitergegeben/ausgeliehen, so aber find ichs komisch, zumal es von tanja post­pi­schil kaum ein foto im netz gibt und der ver­lag mich als autor schlicht­weg ver­ar­schen wollte — und das gefällt mir nicht. daher gilt auch für mich: wider der kos­ten­lo­skul­tur im netz!

  30. Kati
    13. Oktober 2010
    2:28
    30. 

    Abge­se­hen von der Gegen­dar­stel­lung: Ich find’s gut, wenn sie ver­hin­dern, dass ihr Zeug von zu vie­len Leu­ten gele­sen wird.

  31. Sebo
    13. Oktober 2010
    6:05
    31. 

    Diese Tages­zei­tung ist mir unbekannt.

  32. Jeff
    13. Oktober 2010
    6:10
    32. 

    »Seit heute hat das Hamb. Abend­blatt auch die (kos­ten­lose) Umlei­tung über Google auf drei Zugriffe ein­ges­schrängt. Erst nach Löschen der Coo­kies kann man Gebüh­ren­frei weiterlesen.

    Oder man gibt sich als Msn­bot aus, dann sind die Coo­kies wurscht:
    http://chrispederick.com/work/user-agent-switcher/

  33. unklartext
    13. Oktober 2010
    9:29
    33. 

    Eins ver­stehe ich nicht, viel­leicht kann es mir ja jemand erklä­ren: Worin genau besteht die Kri­tik am Bezahl­an­ge­bot die­ser Zei­tung? Was genau ist daran so falsch, wenn bestimmte Inhalte nur gegen Bezah­lung ver­füg­bar sind? Dass die Inhalte zu wün­schen übrig las­sen — das ist kein Argu­ment, auf allen Märk­ten sind auch Anbie­ter mit nied­ri­ger Qua­li­tät stark vertreten.

    Und trifft der Begriff »Kos­ten­lo­skul­tur« es nicht irgend­wie doch ganz gut, wenn hier der eine den ande­ren mit Tipps über­bie­tet, mit denen man die Bezahl­schranke unter­lau­fen kann? Klei­ner Tipp: Man kann auch am Markt­stand alle Obst­sor­ten durch­pro­bie­ren, bis man satt ist. Macht man viel­leicht nicht, weil man dabei einem Men­schen in die Augen sehen muss.

  34. JO
    13. Oktober 2010
    9:37
    34. 

    @lokalreporter

    Es gibt übri­gens unter­schied­li­che crea­tive com­mons Copy­rights, das müs­sen Sie auf der Seite genau nach­le­sen. Mein liebs­tes ist, dass Non-Profit-Menschen (Wiki­pe­dia, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, Ver­eine…) nichts bezah­len müs­sen, will jedoch jemand mit mei­ner Arbeit Geld ver­die­nen, will ich auch mei­nen Anteil daran haben, per­sön­lich genannt wer­den und eine VG-Wort Ver­lin­kung haben.

  35. latze
    13. Oktober 2010
    9:52
    35. 

    Schön auch der Abendblatt-Slogan »Online steht, was pas­siert — in der Zei­tung steht, was es bedeu­tet.« Frei über­setzt heißt das: Ich zahle für die Online-News, um in ihnen zu erfah­ren, dass ich die gehalt­vol­len Infor­ma­tio­nen dort nicht bekomme, son­dern erst in der Print-Ausgabe, für die ich noch ein­mal in den Geld­beu­tel lan­gen darf.

    http://hhhautnah.blog.de/2010/10/08/abendblatt-abschreckung-9558209/

  36. gerald angerer
    13. Oktober 2010
    10:09
    36. 

    @JO — danke für die anteil­nahme, aber ich hab das schon im griff! ;-)

  37. JO
    13. Oktober 2010
    12:39
    37. 

    @gerald ange­rer
    Das hoffe ich, da ich Ihr Blog super toll finde und mich wirk­lich dar­über ärger, wenn ich so etwas wie oben lese…

  38. Ali
    13. Oktober 2010
    13:54
    38. 

    @33, Unklar­text: Was genau gibt es da nicht zu ver­ste­hen? Hier geht es um das Gesamt­kon­zept. Es wird uni­sono behaup­tet, dass sich Qua­li­täts­jour­na­lis­mus wie­der loh­nen müsse und daher nicht kos­ten­frei sein dürfe.

    1. Pro­blem: Die Qua­li­tät lässt zu wün­schen übrig. Man sollte nicht Geld ver­lan­gen und dafür Qua­li­tät ver­spre­chen, die nicht ein­ge­hal­ten wird.

    2. Pro­blem: Der Leit­spruch des Blat­tes: «Online steht, was pas­siert – in der Zei­tung steht, was es bedeu­tet.”». So so, online erfahre ich, dass ein Flug­zeug irgendwo rein­ge­kracht ist, die Ana­ly­sen gibt’s aber erst in der Zei­tung, die ich mir auch noch kau­fen soll? Die­ser Leit­spruch ver­deut­licht ja sehr gut, dass das Inter­net immer noch einen sehr gerin­gen Stel­len­wert beim Ver­lag hat. Außer­dem sehe ich hier das Pro­blem, dass häu­fig online ein­fach Print­ar­ti­kel noch mal ange­bo­ten wer­den. Zwei­mal für das­selbe zahlen?

    3. Pro­blem: Total-Buy-Out-Verträge. Jour­na­lis­ten haben i.d.R. nichts davon, wenn der Ver­lag alle Rechte ein­heimst und Bei­träge auf ver­schie­dene Arten, z.B. durch eine Publi­ka­tion auf der Web­seite, verwertet.

    4. Pro­blem: Wenn ich von betrof­fe­nen Freun­den und Bekann­ten höre, dass Online­re­dak­teure für gewöhn­lich nicht ernst­ge­nom­men wer­den, dann möchte ich gern kot­zen. Dass die Online­an­ge­bot ent­spre­chend eher mau sind, ver­wun­dert mich da nicht.

    Ich lass mich gern kor­ri­gie­ren, wenn ich falsch liege.

  39. lokalreporter
    13. Oktober 2010
    16:29
    39. 

    @JO — danke sehr, das freut mich!
    -> hatte heute ein gespräch mit dem bild-redakteur der FAZ [die unkor­rekte quel­len­an­gabe war ein ver­se­hen], die sache ist nun geklärt, das hono­rar für die nut­zung wird überwiesen.

  40. Kerstin
    13. Oktober 2010
    20:34
    40. 

    Bin ich die ein­zige, die es noch merk­wür­di­ger fin­det, dass man ein 24-Monats-Abo kau­fen kann? So schnell wie einige Blät­ter Sys­teme ein­füh­ren und dies und das Relaun­chen und nach Sonstwas-Änderungen und –Geset­zen schreien, frage ich mich ernst­haft, ob so ein Bezahl­sys­tem über­haupt so lange bestand haben wird. Mehr als 3 Monate im Vor­aus würde ich kei­ner Zei­tung mein Geld geben (Mal abge­se­hen davon, dass ich das auch nicht tue). Ver­grö­ßert doch eh nur unnö­ti­ger­weise die Insolvenzsumme.

  41. spltny
    13. Oktober 2010
    20:36
    41. 

    thema paid con­tent:
    gebüh­ren für digi­ta­li­sier­ten news­con­tent wer­den sich nie­mals durch­set­zen, da online immer und zu jeder zeit aus­rei­chend viele anbie­ter ver­gleich­ba­ren con­tent für umsonst anbie­ten. es gibt ganz wenige aus­nah­men.
    es gibt immer eine grenze, bei der der recher­che­auf­wand nicht mehr im ver­hält­nis zu den poten­zi­ell erziel­ba­ren ein­nah­men steht. diese grenze ist im inter­net auf­grund der markt­si­tua­tion sehr sehr nied­rig. mit ande­ren wor­ten: gerade online lohnt sich qua­li­tät nicht.
    die preise für wer­be­flä­che lie­gen um das hundert-bis tau­send­fa­che nied­ri­ger. der klein­an­zei­gen­markt ist dau­er­haft abge­wan­dert. lokale wer­bung wird von google erle­digt. aboge­büh­ren las­sen sich auf­grund der kon­kur­renz­si­tua­tion nicht durch­set­zen. geld zu ver­bren­nen mit online-experimenten ist inso­fern unsinnig.

    die ver­lage tun das betriebs­wirt­schaft­lich ein­zig ver­nünf­tige: die cash cow prin­t­aus­gabe so lange mel­ken, wie es nur irgend geht und final dann ihre läden ordent­lich abwi­ckeln, da sie online nicht mehr gebraucht werden.

    thema kos­ten­lo­skul­tur:
    natür­lich haben wir eine kos­ten­lo­skul­tur. men­schen, die sich als »che­cker« pro­fi­lie­ren, indem sie ande­ren anlei­tun­gen geben, wie eine bezahl­schranke zu umge­hen ist.
    jugend­li­che foren­teil­neh­mer, die sich bereits dann beschwe­ren, wenn ein neuer kino­film auch nur in nach ihrem geschmack nicht aus­rei­chen­der qua­li­tät auf den ein­schlä­gi­gen platt­for­men zu fin­den sein sollte.
    men­schen, die gegen bezahl­in­halte und für mehr qua­li­tät pro­tes­tie­ren und sich gleich­zei­tig bei jeder gele­gen­heit ihres adblo­ckers rüh­men.
    etc etc

  42. Jeff
    13. Oktober 2010
    20:57
    42. 

    »thema kos­ten­lo­skul­tur:
    »natür­lich haben wir eine kos­ten­lo­skul­tur. men­schen, die sich als „che­cker” pro­fi­lie­ren, indem sie ande­ren anlei­tun­gen geben, wie eine bezahl­schranke zu umge­hen ist.

    Ich alter Che­cker, ich. Nein, Du Nichts­bli­cker mit der Welt­an­schau­ung eines Drei­jäh­ri­gen: Ich gebe keine Anlei­tun­gen zur Umge­hung von Bezahl­schran­ken, son­dern ich befreie die von der Con­tent­ma­fia als »geis­ti­ges Eigen­tum« per­ver­tier­ten Inhalte, die die Wis­sens­meh­rung der Mensch­heit blo­ckie­ren, von ihren Fesseln.

    Wenn es die Con­tent­ma­fia schon in der Stein­zeit gege­ben hätte, würde die Mensch­heit heute noch grun­zen, weil man für jeden Gedan­ken, jedes gespro­chene und gedruckte Wort, jedes Bit und jedes Byte Gebüh­ren zah­len müßte. Hrr­rhrrr.… Wooff!

    »jugend­li­che foren­teil­neh­mer, die sich bereits dann beschwe­ren, wenn ein neuer kino­film auch nur in nach ihrem geschmack nicht aus­rei­chen­der qua­li­tät auf den ein­schlä­gi­gen platt­for­men zu fin­den sein sollte.

    Was Du alles weißt, Respekt! Sogar auf ein­schlä­gige Platt­for­men, die übli­cher­weise paß­wort­ge­schützt sind, hast Du Zugriff. Alter Che­cker, Du. :)

  43. spltny
    13. Oktober 2010
    22:23
    43. 

    jeff, abge­se­hen davon, dass sich dein bei­trag mit sei­nen per­sön­li­chen belei­di­gun­gen selbst entlarvt..

    du sprichst einem also grund­sätz­lich das recht ab, für jeg­li­che form eigen­pro­du­zier­ter inhalte, die wie du sagst, ja alle einen wert für die mensch­heit besit­zen, eine gegen­leis­tung ver­lan­gen zu wol­len.
    heißt, dass jeg­li­che exper­tise, jeg­li­ches wis­sen (des­sen erlan­gung ja trotz­dem immer mit einem gewis­sen auf­wand ein­her geht) frei von damit ver­bun­de­nen mone­tä­ren trans­fers ver­brei­tet wer­den muss.

    eine frage: in der heu­ti­gen dienst­leis­tungs­ge­sell­schaft, wovon sol­len die leute leben?

    leis­tung anfor­dern und nix dafür geben wol­len — wenn du mich fragst, eine ziem­lich aso­ziale grund­hal­tung. na, soll ich dei­nen beiß­re­flex noch­mal trig­gern? kostenloskultur!

  44. Jeff
    13. Oktober 2010
    23:57
    44. 

    »jeff, abge­se­hen davon, dass sich dein bei­trag mit sei­nen per­sön­li­chen belei­di­gun­gen selbst entlarvt..

    Ich halte »Che­cker« für eine weit­aus schlim­mere Belei­di­gung, ein Con­tai­ner, der schon ab Werk prall gefüllt ist mit Vorurteilen.

    »du sprichst einem also grund­sätz­lich das recht ab, für jeg­li­che form eigen­pro­du­zier­ter inhalte, die wie du sagst, ja alle einen wert für die mensch­heit besit­zen, eine gegen­leis­tung ver­lan­gen zu wollen.

    Nein, das Recht spre­che ich nur für die Nut­zung der geis­ti­gen Inhalte selbst ab – sofern der Kon­su­ment diese Inhalte nicht selbst kom­mer­zi­ell nut­zen möchte, ver­steht sich – nicht für die Dar­rei­chungs­form die­ser Inhalte als mate­ri­el­les Gut oder als Dienstleistung.

    Wer mit sei­nen geis­ti­gen Ergüs­sen Geld ver­die­nen möchte, muß mir ein Pro­dukt anbie­ten, auf das ich Hun­ger bekomme, das mir einen Mehr­wert bie­tet. Ich fand es bei­spiels­weise immer schon extrem per­vers, daß ein ein­zi­ger Welt­hit dafür sor­gen kann, daß ein Sän­ger und seine ihm nach­fol­gende Sippe und Entou­rage 100 Jahre lang nicht mehr zu arbei­ten braucht, weil ihm das Geld durch den mil­lio­nen­fa­chen Ver­kauf von Kopien sei­nes »geis­ti­gen Eigen­tums« hin­ten und vorne rein­ge­stopft wird. Wel­chen Nut­zen zieht die Gesell­schaft dar­aus? Ich erkenne keinen.

    Ich gehe min­des­tens drei­mal im Monat ins Kino, obwohl oder gerade weil mir mein Usenet-Zugang ermög­licht, theo­re­tisch auch alles kos­ten­los (zuzüg­lich Pro­vi­de­rent­gelt) zu sau­gen. Mache ich aber nicht, weil das Kino für mich einen Mehr­wert bie­tet. Das glei­che gilt für Kon­zerte, Thea­ter, etc…

    »leis­tung anfor­dern und nix dafür geben wol­len
    Das Miß­ver­ständ­nis beim Abend­blatt liegt unter ande­rem darin, daß ich deren »Leis­tung« nicht ange­for­dert habe und auch nicht anfor­dern werde, Wenn es nach mir geht, darf die­ser Rotz gerne voll­stän­dig unauf­find­bar wer­den, aber lei­der Got­tes hat das Abend­blatt über­ra­schen­der­weise rein gar nichts dage­gen, die Hilfe des »Teu­fels namens Google, der ihre Inhalte stiehlt« anzu­neh­men, wenn es darum geht, mir meine Zeit zu steh­len durch einen Lock­vo­gel in Form von kos­ten­lo­sen Text­häpp­chen, die mir freie Inhalte sug­ge­rie­ren, die nicht vor­han­den sind.

    »wenn du mich fragst, eine ziem­lich aso­ziale grund­hal­tung. na, soll ich dei­nen beiß­re­flex noch­mal trig­gern? kostenloskultur!

    Wooff! :)

  45. spltny
    14. Oktober 2010
    1:21
    45. 

    ach gott­chen, »che­cker«.. wor­auf­hin du mich anonym mehr­mals per­sön­lich von der seite anpaulst? steht in kei­nem verhältnis.

    mir scheint, deine unzu­frie­den­heit beruht auf ganz ande­ren sach­ver­hal­ten (nut­zungs– und ver­wer­tungs­rechte etc.). das geht in die­sem fall aber lei­der am thema vorbei.

    es geht hier zunächst mal um anbie­ter­rechte. es besteht kein anrecht auf frem­den zugang zu eige­nen inhal­ten. unge­ach­tet des­sen, ob das im ein­zel­fall für den con­ten­t­an­bie­ter sinn macht, aber warum will man ihm ver­bie­ten, seine inhalte gegen geld anzubieten?

    natür­lich ist die imple­men­ta­tion des abend­blat­tes voll­kom­men schwach­sin­nig. bes­ser für ihre bot­tom line wärs wahr­schein­lich, sie hiel­ten sich tat­säch­lich ganz aus dem netz raus als so ein hilf­lo­ses rumgewurstel.

    ich ver­stehe nur nicht, wieso man selbst­pro­du­zier­ten con­tent, der sich hin­ter einer schranke ver­birgt, jetzt unbe­dingt »befreien« muss, was ja dann eben doch ein anfor­dern des­sen impli­ziert. einer­seits ist es »rotz«, ande­rer­seits wich­tig für die menschheit?

    lass doch einen anbie­ter machen, was er für rich­tig hält, diese ideo­lo­gi­sche gän­ge­lung finde ich total bescheuert.

  46. Möwe
    14. Oktober 2010
    1:23
    46. 

    Weiß denn hier kei­ner, dass es Men­schen gibt, die ein­fach kein Geld haben? Die sich den­noch inter­es­sie­ren, aber eben keine zusätz­li­che Ver­pflich­tung ver­ant­wor­ten kön­nen, wenn es eh schon jeden Monat nicht langt. Da sind 5 Euro zu viel und man unter­läßt es. Wenn nach dem Abbu­chen von Strom und Tele­fon und Inter­net regel­mä­ßig und immer nicht mal zwei­hun­dert für ALLE Ein­käufe übrig­blei­ben. Und wenn man ein enga­gier­ter Bür­ger ist und daher viel zu tun hat und abends noch was vor, bleibt nicht die Zeit, in einer Biblio­thek lange zu war­ten, bis der Leser vor einem die Zei­tung end­lich zurücklegt…

  47. unklartext
    14. Oktober 2010
    10:06
    47. 

    @Möwe

    Und weil es Men­schen gibt, die »ein­fach kein Geld« haben, müs­sen andere Men­schen die Leis­tung ihrer Arbeit umsonst anbieten?

    Weil du andere Prio­ri­tä­ten setzt (»enga­gier­ter Bür­ger«) ist es dir nicht zumut­bar, zu war­ten, bis die von dir gewünschte Zei­tung frei ist?

    Tiefe Ein­bli­cke in die Denk­weise eini­ger, danke dafür.

  48. Linus
    14. Oktober 2010
    10:46
    48. 

    @Jeff

    Ach so, und der Bäcker um die Ecke muss auch erst­mal nach­wei­sen, dass seine Bröt­chen einen Mehr­wert bie­ten, bevor Sie sich ent­schlies­sen, die auch zu bezahlen?

    Was soll das Bei­spiel mit dem Welt­hit? Soll der Kom­po­nist bezahlt wer­den, wenn ich sei­nen Erguss hören will? Eigent­lich schon, aber irgend­wann ist mal gut? Wer defi­niert das? Ab ner hal­ben Mil­lion ver­kauf­ter Sin­gles ist das Ding dann gemein­frei? Was für ein hane­bü­che­ner Unfug, der beson­ders immer wie­der gerne von Leu­ten ange­führt wird, die wohl noch nie in Gefahr gera­ten sind, geis­ti­gen Eigen­tum zu produzieren.

  49. Jeff
    14. Oktober 2010
    22:33
    49. 

    »Ach so, und der Bäcker um die Ecke muss auch erst­mal nach­wei­sen, dass seine Bröt­chen einen Mehr­wert bie­ten, bevor Sie sich ent­schlies­sen, die auch zu bezahlen?

    Nein, muß er nicht, denn bei einem Bröt­chen han­delt es sich um mate­ri­el­les Gut. Hatte ich aber schon geschrie­ben, laß Dir Zeit beim Lesen.

    »Was soll das Bei­spiel mit dem Welt­hit? Soll der Kom­po­nist bezahlt wer­den, wenn ich sei­nen Erguss hören will? Eigent­lich schon, aber irgend­wann ist mal gut?

    Der Kom­po­nist wird vom Sän­ger bezahlt, falls er kein Lie­der­ma­cher ist, also selbst singt. Es han­delt sich um kom­mer­zi­elle Inter­es­sen, nicht um pri­vate, wie Du dem Pos­ting, das Du nur halb ver­stan­den hast, ent­neh­men kannst. Der Sän­ger wird von sei­nen Fans bezahlt, die sich eine Ein­tritts­karte fürs Kon­zert kau­fen, bei denen das »geis­tige Eigen­tum« des Sän­gern in eine Dienst­leis­tung am Kun­den trans­for­miert wird.

    »Wer defi­niert das? Ab ner hal­ben Mil­lion ver­kauf­ter Sin­gles ist das Ding dann gemein­frei? Was für ein hane­bü­che­ner Unfug

    Nein, nach dem Tod. Hane­bü­che­ner Unfug ist das, was uns die Con­tent­ma­fia ein­ge­brockt hat.

    »der beson­ders immer wie­der gerne von Leu­ten ange­führt wird, die wohl noch nie in Gefahr gera­ten sind, geis­ti­gen Eigen­tum zu produzieren.

    Dein »geis­ti­ges Eigen­tum« kannst Du Dir sonst­wo­hin schie­ben:
    http://www.geistiges-eigentum.eu/meinten_Sie_geistiges_eigentum.php

  50. Mainboarder
    15. Oktober 2010
    0:13
    50. 

    Fire­fox: User Agent Swit­cher -> Goog­le­Bot und schon ist man »top« informiert

  51. Jeff
    15. Oktober 2010
    0:43
    51. 

    »Fire­fox: User Agent Swit­cher -> Goog­le­Bot und schon ist man „top” informiert

    Nein, der Goog­le­bot wird per Reverse-DNS-Loopup geblockt. Von den Default-Bots funk­tio­niert nur der Msn­bot, wie oben erwähnt.

  52. Linus
    15. Oktober 2010
    1:24
    52. 

    @Jeff

    Der Kom­po­nist wird vom Sän­ger bezahlt. Aha. Und des­we­gen kann die Sipp­schaft des Sän­gers 100 Jahre nach des­sen Tod immer noch davon leben? Oh Gott, ich glaube, Sie glau­ben das wirklich.

    Aber immer wie­der geil, wie sich Leute über etwas erei­fern, von dem Sie mal abso­lut über­haupt kei­nen Plan haben. Weni­ger geil, wenn Sie damit Dis­kus­sio­nen ver­hin­dern, die viel­leicht not­wen­dig sein könn­ten. Muss ein Werk tat­säch­lich bis 70 Jahre nach dem Tod des Künst­lers (und das ist in Ihrem Falle der Kom­po­nist, der Sän­ger wird für was völ­lig ande­res bezahlt, näm­lich für seine Gesangs­leis­tung, die hat aber wie­der mit geis­ti­gem Eigen­tum herz­lich wenig zu tun) geschützt sein?

  53. Möwe
    15. Oktober 2010
    2:40
    53. 

    @47 unklar­text: habe mich hier wohl nicht ver­ständ­lich aus­ge­drückt und etwas ver­mischt dazu: bei den »Men­schen, die ein­fach kein Geld haben« han­delt es sich um zwei Freun­din­nen von mir, die eine arbei­tet in einer Uni-Verwaltung, die andere im Gesund­heits­be­reich. Lei­der wird das so schlecht bezahlt. Sie haben dane­ben nicht mal die Zeit und die Kraft, Kin­der­geld­an­träge für ihre über 18jährigen Kids zu stel­len, obwohl es ihnen zustünde. Und ein »enga­gier­ter Bür­ger« — kann das nicht auch jemand sein, der eine Behin­de­rung hat und wegen sei­nen Ein­schrän­kun­gen nicht arbei­ten kann? Und sich den­noch im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten für etwas ein­setzt und die Bedin­gun­gen von Mit­be­trof­fe­nen ver­bes­sern möchte oder andere Dinge im Land. Eine GEZ-Gebührenbefreiung läßt einen kos­ten­frei fern­se­hen, die Kabel­ge­büh­ren muß man aber zah­len, sonst bleibt es dun­kel. Einen Inter­net­an­schluß und was man da ver­braucht finan­ziert man selbst.

    In den rie­si­gen Biblio­the­ken — und nur da gibt es alle über­re­gio­na­len Tages­zei­tun­gen — bekomme ich in dem regen Besu­cher­ge­wu­sel außer­dem Platz­angst. Und für Leser mit Ori­en­tie­rungs­schwie­rig­kei­ten haben die Mit­ar­bei­ter oft nicht gleich Ver­ständ­nis. Also geht man da sel­ten hin. In den klei­nen gibt es dann wie­der die Zei­tun­gen nicht. Zudem sol­len in unse­rer Stadt im nächs­ten Jahr Stel­len abge­baut wer­den, was es nicht ver­bes­sert. Wenn ich Online für einen ein­zel­nen Arti­kel bezah­len könnte, den ich unbe­dingt und vor allem in Ruhe(!) lesen will, wäre das völ­lig ok!

    Kann man das nicht ver­schlüs­seln und mir per Code dann monat­lich den Betrag mit­tei­len, den ich per Bank­über­wei­sung oder –ein­zah­lung dar­auf­hin bezahle? Wenn nichts von mir kommt, dann auto­ma­tisch sper­ren. Andere Rech­nun­gen kann ich auch auf diese Art erle­di­gen, wenn ich kein Online-Banking machen will.

  54. Jeff
    15. Oktober 2010
    3:14
    54. 

    »Weni­ger geil, wenn Sie damit Dis­kus­sio­nen ver­hin­dern, die viel­leicht not­wen­dig sein könn­ten.
    Genau die­ses Pro­blem kommt auf der von mir ver­link­ten Seite zur Spra­che, aber den Link hast Du ver­mut­lich über­se­hen, wie auch den Rest der Ant­wor­ten auf Deine Fra­gen, die Du lei­der nicht regis­trierst, son­dern als will­kom­me­nen Anlaß für Wort­klau­be­reien mißbrauchst.

    Ehr­lich, Du bist mir zu anstrengend.

  55. Linus
    15. Oktober 2010
    3:51
    55. 

    @Jeff

    Wir ken­nen uns? Nicht das ich wüßte, aber egal…

    Ich habe Ihren Link sehr wohl zur Kennt­nis genom­men, da ist aller­dings sehr wort­klau­be­risch von Paten­ten, Copy­rights, Mar­ken­recht und ähn­li­chem die Rede. Wüßte jetzt nicht, was das mit dem von ihnen erwähn­ten Kom­po­nis­ten oder Sän­ger zu tun haben soll. Da reden wir näm­lich übers Urheberrecht.

    Wir reden dar­über, dass Sie als Kon­su­ment anschei­nend ein­fach mal so defi­nie­ren, dass man selbst­ver­ständ­lich für Bröt­chen zahlt, für geis­tige Nah­rung aber bitte nur, wenn Sie »Hun­ger macht« und einen Mehr­wert bie­tet. Und für One-Hit-Wonder natür­lich auch gerne, aber nicht für eine ganze daran hän­gende Sippschaft.

    Ich weiß ja nicht, womit Sie so Ihren Unter­halt bestrei­ten, aber die Vor­stel­lung, dass Sie es toll fin­den, wenn Ihre Kunden/Auftraggeber/Chefs etc. von Ihrer Arbeit pro­fi­tie­ren, ohne aber dafür zu bezah­len, mutet eher absurd an. Aber da rufen Sie sich bestimmt auch »content-mafia« oder sowas ähn­li­ches zu…

  56. Jeff
    15. Oktober 2010
    4:19
    56. 

    »Wir ken­nen uns?

    Ich denke nicht. Dein Gesieze find‹ aber total knorke, wenn auch etwas penetrant.

    »Ich habe Ihren Link sehr wohl zur Kennt­nis genom­men, da ist aller­dings sehr wort­klau­be­risch von Paten­ten, Copy­rights, Mar­ken­recht und ähn­li­chem die Rede. Wüßte jetzt nicht, was das mit dem von ihnen erwähn­ten Kom­po­nis­ten oder Sän­ger zu tun haben soll. Da reden wir näm­lich übers Urheberrecht.

    Du hast die Navi­ga­ti­ons­leiste auf der lin­ken Seite gesehen?

    »Wir reden dar­über, dass Sie als Kon­su­ment anschei­nend ein­fach mal so defi­nie­ren, dass man selbst­ver­ständ­lich für Bröt­chen zahlt, für geis­tige Nah­rung aber bitte nur, wenn Sie „Hun­ger macht” und einen Mehr­wert bie­tet. Und für One-Hit-Wonder natür­lich auch gerne, aber nicht für eine ganze daran hän­gende Sippschaft.

    Nein, dar­über reden wir nicht mehr.

    »Ich weiß ja nicht, womit Sie so Ihren Unter­halt bestreiten

    Ich spiele Poker.

    »aber die Vor­stel­lung, dass Sie es toll fin­den, wenn Ihre Kunden/Auftraggeber/Chefs etc. von Ihrer Arbeit pro­fi­tie­ren, ohne aber dafür zu bezah­len, mutet eher absurd an.

    Was hast Du an »sofern der Kon­su­ment diese Inhalte nicht selbst kom­mer­zi­ell nut­zen möchte, ver­steht sich« nicht verstanden?

    »Aber da rufen Sie sich bestimmt auch „content-mafia” oder sowas ähn­li­ches zu…

    Die rufen noch viel schlim­mere Sachen, wenn sie den Pot ver­lie­ren, aber die meis­ten sind friendlich.

  57. Istanbul
    15. Oktober 2010
    11:07
    57. 

    @Jeff: Geh mal ins Stern­berg am Marlene-Dietrich-Platz. Schau Dir die Augen der dort ver­sam­mel­ten Poker­spie­ler an. Was kannst Du da sehen? Leere, nichts als Leere.

  58. Max
    15. Oktober 2010
    19:58
    58. 

    Gegen­dar­stel­lung: In unse­rer letz­ten Aus­gabe schrie­ben wir, es sei unsin­nig zu ver­su­chen, für unsere News Geld zu neh­men. Dies möch­ten wir hier­mit als falsch darlegen.

  59. Klaus
    15. Oktober 2010
    21:36
    59. 

    »Jeff« schreibt recht ahnungs­freien Unsinn (…bestä­tigt einer, der seit 40 Jah­ren im Musik­ge­schäft erfolg­reich arbei­tet und per­ma­nent mit Inter­pre­ten, Kom­po­nis­ten, Tex­tern, Labels und Musik­ver­la­gen zu tun hat).

  60. Linus
    16. Oktober 2010
    5:24
    60. 

    @Klaus

    Dann sind Sie wohl auch von die­ser sagen­um­wo­be­nen content-mafia, von der neu­er­dings über­all gespro­chen wird? Unver­schämt­heit, dass Sie sich nicht nur erdreis­ten, Sachen zu pro­du­zie­ren, die andere kon­su­mie­ren wol­len, nein, sie wol­len wohl auch noch dafür bezahlt wer­den. Also sowas…

  61. Jeff
    16. Oktober 2010
    5:53
    61. 

    Und, Klaus? Was gab’s ges­tern zu trin­ken bei Euch? Hat Die­ter Gorny ›ne Runde Selbst­mit­leid aus­ge­schenkt?
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Heise-vs-Musikindustrie-Bundesgerichtshof-verwirft-Link-Verbot-1108479.html

    Prost!

  62. alivenkickn
    17. Oktober 2010
    7:58
    62. 

    was ich ärger­lich finde ist, das wenn ich etwas schreibe und ich mich auf einen inhalt/artikel beziehe, einen satz oder absatz ver­wende indem ich ihn quote der ent­spre­chende arti­kel einen tag spä­ter nur noch gegen cash auf­ruf­bar ist.

    regel­mä­ßig nach­zu­schauen ob gesetzte links noch auf­rug­bar sind wird mir auf dauer zu müh­sam. ande­rer­seits sind gerade die inhalte des einen oder ande­ren link erklärend.

    natür­lich kann ich einen absatz — ja selbst einen arti­kel inhalt­lich wie­der­ge­ben, aber ich dachte eigent­lich das ich die schul­zeit hin­ter mich gebracht hätte.

    ande­rer­seits sehe ich sehr wohl die arbeit (von online jour­na­lis­ten) das sie wie jede arbeit eine leis­tung ist die ent­lohnt wer­den sollte. dies gilt beson­ders für frei­be­ruf­ler die ja vom schrei­ben leben.

    letzt­end­lich lie­gen die bild­rechte einer auf­nahme ja auch beim foto­gra­fen. i.d.r. that is

  63. Jeff
    17. Oktober 2010
    21:30
    63. 

    Na sowas:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Kein-Zusammenhang-zwischen-Web-Angeboten-und-Zeitungssterben-1109092.html

  64. Susi Sorglos
    18. Oktober 2010
    0:25
    64. 

    Ja ja, Stefan ,

    ent­we­der so unend­li­che Blub­ber­zei­len, die kei­ner mehr lesen mag oder Flausch am *.
    Schade.

  65. „Besser online“: Herrenlose Ipads und Ipadlose Herren… « Notizen aus der Neidbranche
    19. Oktober 2010
    11:56
    65. 

    […] Marke, ohne die aber nichts mehr geht, heißt Apple. Sie soll end­lich wie­der Bezahl­in­halte ermög­li­chen. Daran glaubt auch Jochen Weg­ner. Dumm nur, wenn einer sein teu­res Ipad samt […]

  66. bkausde
    20. Oktober 2010
    12:01
    66. 

    ich weis nicht ob es schon gepos­tet wurde… stellt ein­fach ein wap. davor und schon kann man es lesen. dies geht bei allen arti­keln!
    viel spass,…

  67. ich
    4. November 2010
    13:53
    67. 

    das ist ja fantastisch.

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