Wer wettet mir mir, wie lange es dauert, bis hier ein Kommentator auftaucht, der nicht begriffen hat, dass das ein Scherz ist? Ich glaube fest an Poe’s Law und tippe, zwischen dem 10. und 20. Kommentar ist mindestens einer dabei.
Das fiese ist, dass ich es am Anfang wirklich nicht kapiert habe, was das soll, da mein neuer Firefox 3.5.2 den Player geblockt hat ohne Hinweis, dass da mal ein Player war.
Rein auf Verdacht hab ichs mal im IE probiert und schon verstand ich…
Wäre eigentlich eine weitere Argumentationshilfe für Döpfner: Verkaufen tun sie „nur” 3 Millionen Bildzeitungen, aber erreichen bis zu 12 Millionen Leser. D. h. 9 Millionen profitieren, ohne zu zahlen. Allein der Service, die Schlagzeile jeden morgen auf Zeitungsständern zu präsentieren, kann nicht länger umsonst angeboten werden. Über einen Wegezoll vorbei am Kiosk müsste man nachdenken.
@ Sebastian S.
Die Kioskbesitzer müssen dafür zahlen, dass sie die Zeitungen auslegen dürfen. Schließlich locken die Schlagzeilen den Kunden in das Geschäft und kaufen dann auch noch andere Produkte. Daran sollten die Verlage beteiligt werden.
Geilo, ich will so eine Journalisten-Patenschaft! Und jetzt erinnere ich mich auch wieder, wie nützlich Zeitungen sein können. Grillanzünder wird sowas von überschätzt!
Es soll ja noch Hausfrauen geben, die mit Zeitungen Fenster putzen und als Toilettenpapier für Sparsame auch nicht schlecht. Mitleid kann allerdings – abgesehen davon, dass es Satire ist – nicht so recht aufkommen, sind doch Zeitungen und Buchverlage dabei, das Internet zu kommerzialisieren. Gäbe es da so einen Geldeinwurfschlitz am PC, Ich würde ihn nutzen. Auch Kleingeld kann sich summieren. Allerdings keinen Cent für manipulierte Mainstream-Publikationen und schon gar kein Abo. Eher für unabhängige Blogs, für gute Informationen und freie Software. Also für wirklich Nützliches.. Am liebsten wäre mir eine an jedem Kiosk erwerbbare Prepaid-Guthabenkarte mit dazu passender PC-Software, die auch anonyme Zahlungen in kleinen Beträgen ermöglicht.
@Anderer Gregor, 20: Ich wollte auch schon sagen „Wir haben einen Gewinner”, aber dann dachte ich, vielleicht ist Batman ja der größte Humorist von uns allen und wir unterfallen gerade selbst dem Gesetz. Hach, wer weiß sowas schon…
Bedenkt man hier die offensichtlichen (satirischen) Parallelen zu diversen „Adoptiere ein Kind in der Dritten Welt”-Werbespots und -Anzeigen, kommt es mir doch eher seltsam vor, dass hier Leute so tun, als nähmen sie diesen Spot ernst. Wieviele Meta-Ebenen gibt es eigentlich? Ist das so wie mit der Unendlichkeit, die auch in unendlich vielen Spielarten vorkommt?
Ja, er ist gar nicht leer – Adblock plus im Firefox blockiert das Video allerdings vollständig.
Also: Opera aufrufen, Adblock ausschalten oder das verlinkte Youtubevideo http://www.youtube.com/watch?v=qimtCGCpzyY anschauen…
Vielleicht sollte man ganz ernsthaft darüber nachdenken nicht nur in der USA ganz real aus der Satire ein ernsthaftes Projekt zu machen. Angesichts der momentanen Zustände wäre dies vielleicht nötig. Vielleicht würde es ja sogar helfen.
Die Idee, daß auch die Kioskbetreiber/Zeitschriftenhändler und -besucher ihren „Zwangspfennig” (in Anlehung an den Kohlepfennig) abgeben sollten, sollte man in diesem Zusammenhang unbedingt aufgreifen.
Vielleicht wäre es ja doch eine Chance, daß Journalisten nicht mehr nur die „Copy and Paste-Taste” benutzen, sondern mal wieder richtig selbst recherchieren und schreiben.
Na ja, in jeder Satire steckt halt einfach auch ein Körnchen Realität.
Seltsam: ich habe den Firefox Browser, ich habe Adblock Plus, beides wird permanent automatisch aktualisiert, …und bei mir kam der Spot problemlos.
Dafür geht bei SZ online was nicht richtig; aber das ist jetzt off topic.
Und als nächstes kommen dann wohl die abgeriegelten Reservate die frei sind von allen Nachrichtenquellen bis auf die der Tageszeitungen.
— Paul — 18. August 2009, 12:36 #
Wer wettet mir mir, wie lange es dauert, bis hier ein Kommentator auftaucht, der nicht begriffen hat, dass das ein Scherz ist? Ich glaube fest an Poe’s Law und tippe, zwischen dem 10. und 20. Kommentar ist mindestens einer dabei.
— Muriel — 18. August 2009, 12:41 #
Einfach nur genial, der Spot. :)
— Farlion — 18. August 2009, 12:47 #
gnadenbrot in würde? hospizbewegung für überkommene geschäftsmodelle? das sterben als phase des lebens begreifen?
(und nun völlig emphatisch):
ich kann gar nicht fassen, dass die das ernst meinen!!1!elf
.~.
p.s. @2 (muriel): nicht ganz echt, aber bitteschön!
— dot tilde dot — 18. August 2009, 12:59 #
@dot tilde dot: Das zählt nicht. Obwohl es natürlich extrem meta von dir ist, Poe’s Law parodieren zu wollen.
— Muriel — 18. August 2009, 13:05 #
Mir haben es besonders die diversen Hundeaugenblicke angetan. Schön :o)
— Choddy — 18. August 2009, 13:20 #
Das ist ein Witz. Aber dieses Interview mit dem IG-Metall-Chef ist keiner.
http://www.spiegel.de/wirtscha.....44,00.html
Die Autobranche ist nicht die Zeitungsbranche, aber Ähnlichkeiten gibt es doch?
— Jörg Liermann — 18. August 2009, 13:35 #
[...] [via] abgelegt in: Aus der Reihe, USAgetaggt mit: journalismus > Satire > USA > video > Zeitungen [...]
— Zeitungsnothilfe: Wir alle können etwas tun! : netzpolitik.org — 18. August 2009, 13:58 #
Das fiese ist, dass ich es am Anfang wirklich nicht kapiert habe, was das soll, da mein neuer Firefox 3.5.2 den Player geblockt hat ohne Hinweis, dass da mal ein Player war.
Rein auf Verdacht hab ichs mal im IE probiert und schon verstand ich…
— Ben — 18. August 2009, 14:58 #
Wäre eigentlich eine weitere Argumentationshilfe für Döpfner: Verkaufen tun sie „nur” 3 Millionen Bildzeitungen, aber erreichen bis zu 12 Millionen Leser. D. h. 9 Millionen profitieren, ohne zu zahlen. Allein der Service, die Schlagzeile jeden morgen auf Zeitungsständern zu präsentieren, kann nicht länger umsonst angeboten werden. Über einen Wegezoll vorbei am Kiosk müsste man nachdenken.
— Sebastian S. — 18. August 2009, 15:06 #
Unglaublich diese Amerikaner!!!
„Charity” geht denen ja über alles! Egal für was!
DA SOLLTE MAN LIEBER FÜR AFRIKA SPENDEN!!!!
— Batman — 18. August 2009, 15:33 #
@ Sebastian S.
Die Kioskbesitzer müssen dafür zahlen, dass sie die Zeitungen auslegen dürfen. Schließlich locken die Schlagzeilen den Kunden in das Geschäft und kaufen dann auch noch andere Produkte. Daran sollten die Verlage beteiligt werden.
— DonnyK77 — 18. August 2009, 15:35 #
Das Video gibt es auch für alle auf Youtube im Re-Upload: http://www.youtube.com/watch?v=qimtCGCpzyY … (für alle die die mit dem Player oben Probleme haben)
— RavoxX — 18. August 2009, 16:14 #
Danke RavoXX!
— Krischn — 18. August 2009, 16:42 #
Son unsinn ^^
— Alf — 18. August 2009, 17:13 #
Witzig! Brillant! Nach der Begeisterung frage ich mich aber: Wie könnte wohl ein Spendenmodell für Online-Journalisten aussehen?
— Daniel — 18. August 2009, 17:15 #
Geilo, ich will so eine Journalisten-Patenschaft! Und jetzt erinnere ich mich auch wieder, wie nützlich Zeitungen sein können. Grillanzünder wird sowas von überschätzt!
— ThorstenH — 18. August 2009, 17:54 #
Kann nur französisch (und etwas deutsch). Worum gehts´n da jetzt??
— Saarlänner — 18. August 2009, 17:58 #
????? Is nix mehr da
— Seltsam — 18. August 2009, 18:13 #
@2, Muriel: Herzlichen Glueckwunsch, es war #11, Batman!
— Anderer Gregor — 18. August 2009, 18:38 #
[...] das genau geht, habe ich in einem Beitrag von Stefan Niggemeier [...]
— Hilfe für die Zeitung – Über den Rand — 18. August 2009, 19:20 #
Es soll ja noch Hausfrauen geben, die mit Zeitungen Fenster putzen und als Toilettenpapier für Sparsame auch nicht schlecht. Mitleid kann allerdings – abgesehen davon, dass es Satire ist – nicht so recht aufkommen, sind doch Zeitungen und Buchverlage dabei, das Internet zu kommerzialisieren. Gäbe es da so einen Geldeinwurfschlitz am PC, Ich würde ihn nutzen. Auch Kleingeld kann sich summieren. Allerdings keinen Cent für manipulierte Mainstream-Publikationen und schon gar kein Abo. Eher für unabhängige Blogs, für gute Informationen und freie Software. Also für wirklich Nützliches.. Am liebsten wäre mir eine an jedem Kiosk erwerbbare Prepaid-Guthabenkarte mit dazu passender PC-Software, die auch anonyme Zahlungen in kleinen Beträgen ermöglicht.
— kl — 18. August 2009, 19:22 #
Bei mir war auch kein Player. Ich dachte das sei der Witz.
— Nikolaus Nähler — 18. August 2009, 20:54 #
@Anderer Gregor, 20: Ich wollte auch schon sagen „Wir haben einen Gewinner”, aber dann dachte ich, vielleicht ist Batman ja der größte Humorist von uns allen und wir unterfallen gerade selbst dem Gesetz. Hach, wer weiß sowas schon…
— Muriel — 18. August 2009, 20:59 #
Bedenkt man hier die offensichtlichen (satirischen) Parallelen zu diversen „Adoptiere ein Kind in der Dritten Welt”-Werbespots und -Anzeigen, kommt es mir doch eher seltsam vor, dass hier Leute so tun, als nähmen sie diesen Spot ernst. Wieviele Meta-Ebenen gibt es eigentlich? Ist das so wie mit der Unendlichkeit, die auch in unendlich vielen Spielarten vorkommt?
— Ospero — 19. August 2009, 2:08 #
Liegt in diesem leeren Blog-Beitrag ein Sinn?
— Kompetenz — 19. August 2009, 2:09 #
Ja, er ist gar nicht leer – Adblock plus im Firefox blockiert das Video allerdings vollständig.
Also: Opera aufrufen, Adblock ausschalten oder das verlinkte Youtubevideo http://www.youtube.com/watch?v=qimtCGCpzyY anschauen…
— Nikolaus Nähler — 19. August 2009, 6:09 #
Vielleicht sollte man ganz ernsthaft darüber nachdenken nicht nur in der USA ganz real aus der Satire ein ernsthaftes Projekt zu machen. Angesichts der momentanen Zustände wäre dies vielleicht nötig. Vielleicht würde es ja sogar helfen.
Die Idee, daß auch die Kioskbetreiber/Zeitschriftenhändler und -besucher ihren „Zwangspfennig” (in Anlehung an den Kohlepfennig) abgeben sollten, sollte man in diesem Zusammenhang unbedingt aufgreifen.
Vielleicht wäre es ja doch eine Chance, daß Journalisten nicht mehr nur die „Copy and Paste-Taste” benutzen, sondern mal wieder richtig selbst recherchieren und schreiben.
Na ja, in jeder Satire steckt halt einfach auch ein Körnchen Realität.
— Morgenstund — 19. August 2009, 6:42 #
Seltsam: ich habe den Firefox Browser, ich habe Adblock Plus, beides wird permanent automatisch aktualisiert, …und bei mir kam der Spot problemlos.
Dafür geht bei SZ online was nicht richtig; aber das ist jetzt off topic.
— Jeeves — 19. August 2009, 9:56 #
Funny, aber das Problem, dass Leute keine Zeitungen mehr kaufen gibt es doch nur in den US.
Warum muss man diesen issue nach Deutschland transportieren?
— tacke — 19. August 2009, 11:44 #
@tacke: http://ivw.de/index.php?menuid=37
http://www.stefan-niggemeier.d.....gen_ma.png
— Stefan Niggemeier — 19. August 2009, 11:52 #
Ich dachte es gäbe schon ein Hilfsprogramm für Journalisten: Buy a Journalist (c) INSM.
— egghat — 19. August 2009, 15:26 #
[...] (via) [...]
— Schattenweber » Heul- und Spendenaufruf — 20. August 2009, 18:06 #