100 Replies to “Sascha Lobo bloggt”

  1. Also a) Wer ist denn bitte Sascha Lobo? und b) kann man ein buntes Bild und einen kurzen Absatz in einem Monat noch nicht wirklich als bloggen bezeichnen, selbst mit drei zugedrückten Augen nicht.

  2. Dass muss auch wohl ne Folgereaktion darauf sein, dass er nirgendwo als Nachfolger von basicthinking gehandelt und bei Don Alphonso auch nur noch Ex-Blogger genannt wurde.

  3. Was ist daran jetzt so besonders? Es gibt so viele Blogger, da kommt es auf einen mehr oder weniger auch nicht an… ;-)

  4. Ich verstehe weder Herr Lobo noch die Riesenmaschine. In beiden Fällen erkenne ich weder Linie noch Richtung.

  5. Gibt es eigentlich Leute, die das professionell machen? Als Beruf? Die nur durch das Internet ziehen, um unter ihrer Meinung nach überflüssigen Blog-Beiträgen überflüssige Kommentare schreiben, in dem sie die Überflüssigkeit des Blog-Beitrags kritisieren (unabhängig davon, ob andere dies schon getan haben)?

  6. ich schätze, niemand schreibt darüber, weil es eh alle wissen und es außerdem tatsächlich nicht so die top-nachricht ist. nichts gegen sascha, aber wichtig ist es nicht.

  7. Gibt es eigentlich Leute die das professionell machen? Als Beruf? Die nur durch das Internet ziehen, um überall wo Blogs sind Kohle abzusaugen, und dann überflüßige Blogs eröffnen, mit denen sie noch mehr Kohle verdienen wollen?

    Ja: Sascha Lobo.

  8. Sascha Lobo saugt, wo Blogs sind, Kohle ab? Das ist nun wirklich von allen absurden Vorwürfen der absurdeste. Dass ich mit diesem Blog Kohle verdiene, verdanke ich Sascha Lobo. Dass wir mit BILDblog Kohle verdienen, verdanken wir Sascha Lobo. Wo saugt Sascha Lobo irgendwem Kohle ab?

    Entschuldigung: Get lost.

  9. Ich glaube, die sind in derselben Gewerkschaft wie die „ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht“-Leute.

  10. Du kennst die ganzen anderen Vorwürfe sicher auch, die muss ich hier nicht verlinken. Ich sag nur Blogbar vom 30.11. . Bitte jetzt keine Diskussion drüber.

    Meine Ablehnung basiert auf der grundsätzlichen Ablehnung mit Blogs Geld verdienen zu wollen. Was ich aber in dem Falle hier noch tolerieren kann (bei Bildblog nicht). Darüber müssen wir aber nicht diskutieren oder streiten. Ich mag es nicht. Rober Basic, Sascha Lobo usw. usf. die nur Dollarzeichen in den Augen haben, wenns um s bloggen geht. Nein, Danke.

    Mag viel auf Vorurteilen und Uninformiertheit beruhen, aber das was ich weiß, lese reicht mir aus.

  11. Diese Gewerkschaft ist aber nur die Tochter der „Wieso wird das Thema hier nur auf der Metaebene diskutiert“-Gwerkschaft, Abteilung „In Sudan verhungern Kinder und ihr diskutiert darüber!“

  12. @ Thomas #20:

    Ich beneide Sie, denn nur seeeeeeehr reiche Menschen müssen sich um Geld verdienen = seinen Lebensunterhalt finanzieren keine Gedanken machen.

    Und warum um alles in der Welt soll man mit bloggen kein Geld verdienen dürfen? Ist doch schön, wenn manche es schaffen, durch etwas, was ihnen Spaß macht, ihr Leben zu bestreiten. Und damit Sie mich nicht mißverstehen: Mit Geld verdienen meine ich nicht andere per Abofalle abzocken.

  13. @Stefan (15): Was ist so falsch daran, dass mehrere mittels Kommentar ausdrücken, dass sie den Beitrag überflüssig finden? Dazu ist die Kommentarfunktion u.A. eigentlich da, oder? Wenn’s nur einer macht weiss man ja nicht, ob das nur eine Einzelmeinung ist. Ob Dich das wiederum interessiert ist natürlich eine ganz andere Sache. :)

  14. nur mal so zum trolle ködern: ich bin mir nicht ganz im klaren, wer in ein paar jahren die abschaffung des internets wie wir es kennen mit mehr herzblut verteidigen werden: die verdiener? oder doch eher die kommerzallergiker?

    .~.

  15. ähm, schachtelsatz, ich korrigiere dich: wenn das internet wie wir es kennen und so weiter, wer wird es verteidigen…

    ich brauche schlaf.

    .~.

  16. Es ist mir ja schon fast peinlich, aber ich musste _tatsächlich_ googlen, wer das nun ist. Jetzt weiß ich’s.

    @Metaebene: Mit bloggen Geld verdienen find‘ ich gut, will ja schließlich vernünftige Beiträge lesen und die kosten bei den meisten Menschen schon so die ein oder andere Minute an Zeit.

    @Joern(25): Einen überflüssigen Beitrag, mit einem – vom Inhaltsgehalt her – überflüssigen Kommentar zu bereichern, ist irgendwie doch seltsam. Wenn man den Beitrag überflüssig findet, kann man ihn nach dem Lesen doch vergessen. Warum kommentieren?

  17. @Joern:
    Ich bin nicht Stefan, aber: es nervt stört. Es ist genau betrachtet ziemlich kindisches, negatives, wenig konstruktives und unoriginelles Rumgemaule ohne Gehalt. Es ist unhöflich, denn Blogs wie dieses sind schlussendlich eine Privatveranstaltung des Inhabers, der damit machen kann was er will und posten kann was und wie er will – niemand kann da irgendwas verlangen oder fordern dass das inhaltlich oder stilistisch anders zu sein hat. Wem es nicht gefällt, der soll gefälligst die Klappe haltenkann sich gerne was anderes suchen, das Internet ist gross und es gibt viel zu lesen da draussen. Es gibt keinen Erfüllungsanspruch, den die Leserschaft an einen Blogbetreiber hätte.

  18. @ 26 /27
    Die Idealisten natürlich!
    Die „Verdiener“ sind dann schon längst auf den Internet-Nachfolgerzug gesprungen!

  19. @Alberto / 13: Man bloggt, wenn man regelmässig Einträge in sein Blog schreibt. Und regelmässig sollte schon mehr als zwei Mal pro Monat sein, zumindest beim bloggen. Sonsts ist es wohl eher ein „selten“.

  20. Wer mit einem Blog kein Geld verdient, kann – aus meiner Sicht – kein gutes Blog auf die Beine gestellt haben. Zumindest kein Blog, welches zehntausende Leser/innen im Monat hat. Das bekommt man nur hin, wenn man seine Themen recherchiert und mit seinen Beiträgen polarisiert und aneckt. Wer dies tut, bekommt hier und da kostenintensiven juristischen Ärger. Der kostet Geld, Zeit und Nerven.

    Ein anspruchsvolles und erfolgreiches Blog zu unterhalten, ist eine mörder Arbeit. Zudem hat ein erfolgreiches Blog keine Öffnungszeiten und kein Wochenende. Nur wer davon leben kann, wird das Arbeitspensum bewältigen können, weil es ganz bestimmt keine 36-Stunden-Woche bei den top Bloggern gibt.

    Ich kann mich auch irren, aber so sehe ich die Sache mit Blogs und Geld verdienen.

  21. #25

    Ich würde dir auch insoweit rechtgeben, dass man schon das Recht haben sollte, sein Desinteresse an der Meldung auszudrücken.
    Dass manche da Lobo was andichten, was er nicht ist, ist eine andere Sache. Ich mag ihn nicht, aus etlichen Gründen. Und sein Blog interessiert mich wie seine anderen Aktivitäten auch nicht. Und das sollte ich auch sagen dürfen, #29.

  22. > Das bekommt man nur hin, wenn man seine Themen recherchiert und mit seinen Beiträgen polarisiert und aneckt.

    Du meinst, so, wie der Bombenjournalistenartikel von Robert Basic?

    Naja.

    Roberts Blog war die ganze Zeit nur vors-sich-hin-schwadronieren und sein Sprachductus hat mir auch die Zehennägel hochgerollt.Ein schönes Beispiel dafür dass Geld-dafür-kriegen und mangelnde Qualität sich nicht widersprechen müssen.

    Außer wir definieren Qualität praktisch als Geld-dafür-kriegen. Nicht meine Sache und dann brauchen wir auch nicht mehr diskutieren.

  23. Wikiepedia hat unter Sascha Lobo auch erwähnt, dass er seit Anfang 2009 bloggt:

    > Anfang 2009 startete Lobo sein privates Blog saschalobo.com, dessen Inhalte großteils unter einer Creative-Commons-Lizenz für nichtkommerzielle Zwecke freigegeben sind.

    Was nu? Welcher der beiden Artikel? Der mit „und dann hier noch“ oder vielliehct sogar der mit der höheren Schöpfungshöhe, der mit dem Bandwurmsatz?

    Hat er das selbst eingetragen?

    Übrigens musste ich erst nachsehen, wer Sascha Lobo überhaupt ist. :-P

  24. @Kasulja:
    1.) Darfst Du ja sagen, ist ja nicht verboten. Ebenso wie ein Blogbetreiber natürlich bestimmen darf, ob er es Dich auf seiner Seite sagen lässt oder nicht.

    2.) Bei mir ging es nicht darum, ob man jemanden mag oder nicht mag, der Gegenstand eines Blogeintrags ist. Bei mir ging es um Rumgemaule von den billigen Plätzen über vermeintlich/angeblich „überflüssige“ Blogeinträge. Insofern bin ich der falsche Adressat.

  25. Ich finde Sascha ist ein toller Rhetoriker, aber ob die bloggerei zu ihm passt? Na, ich bin gespannt.

  26. @ vader (34)

    An Robert Basic habe ich eigentlich nicht gedacht. Eher an den Spiegelfechter oder den Blog von Stefan Niggemeier. Nur, um mal zwei zu nennen.

    Weil Du es gerade angeführt hast: Ich habe kein Problem damit, dass Herr Basic seinen Blog für runde 50 T Euro verkauft hat. Wenn er sich neu orientieren will, bitte … Soweit ich das beurteilen kann, hat sein Blog würdige Nachfolger gefunden.

  27. Off-topic, oder nee, doch nicht so off-topic: Da hier nebenbei auch noch übers Bloggen und das Geldverdienen diskutiert wird:
    Warum gibt es eigentlich kein deutsches, vergleichbares Unternehmen zu „Gawker Media“ in den USA ? Genau die machen doch vor, wie man Blogs professionell aufzieht (Jalopnik gehört zu meinen Lieblingsblogs, die ich praktisch täglich lese, weil es erfrischend anders ist im Gegensatz zu manch anderen Blogs/Seiten über Autos.)
    Ich meine, dass man so etwas wie „Gawker Media“ auch in Deutschland sehr gut aufziehen könnte. Genug gute Journalisten & Blogger (bloggende Journalisten und journalistische Blogger) werden sich in Deutschland sicher finden….

  28. „Soweit ich das beurteilen kann, hat sein Blog würdige Nachfolger gefunden.“

    Das kann man ganz unabhängig wie man dazu steht, wirklich so stehen lassen.

  29. @ Thomas (40)

    Welch feine Ironie …

    Dennoch stelle ich mich vor die Serverloft-Truppe: Die haben allein heute vier interessante und witzige Themen in die Runde geworfen. Die machen das gar nicht schlecht. Mir würden ja schon vier neue Themen die Woche reichen.

    Sorgen mache ich mir höchstens um Obama, der gerade mit der First Lady gemütlich zum weißen Haus schlendert. Auweia …

  30. @Thomas: Ui, schon wieder hast Du Dich überwunden, und trotz der Werbefinanzierung dieses Blogs hier kommentiert. Respekt!

    (Ich kann das „get lost“ gerne auch zu übersetzen versuchen.)

  31. @ Erich von Halacz (39)

    „Warum gibt es eigentlich kein deutsches, vergleichbares Unternehmen zu „Gawker Media” in den USA ? Genau die machen doch vor, wie man Blogs professionell aufzieht.“

    Die haben gerade 19 Leute entlassen, weil die Werbeeinnahmen weggebrochen sind.

  32. @Cornelius: Dur warst es, der erfolgreiches Bloggen und Geldverdienen gleich gesetzt hat: Basic bringe ich hier nur ins Speil, um Dir klar zu machen: Man verdient auch mit schlechter Rethorik Geld. Und Erfolg kann man verschieden definieren. Mancher bloggt nicht, um viele Besucher / viel Geld zu bekommen. Das kannst Du gerne als erfolglos definieren … – der Betroffene sieht das u.U anders.

  33. @vader: Hier ist nur dann Werbung, wenn jemand Werbung gebucht hat.

    Und @ alle Deppen, die beklagen, dass Sascha anscheinend nur lächerliche zweimal im Monat blogge: Er hat, verdammtnochmal, heute erst angefangen.

  34. > @vader: Hier ist nur dann Werbung, wenn jemand Werbung gebucht hat.

    Für einen (langen) Augenblick dachte ich, Du meinst, ich als Leser müsste buchen um sie zu sehen …

    > Und @ alle Deppen, die beklagen, dass Sascha anscheinend nur lächerliche zweimal im Monat blogge: Er hat, verdammtnochmal, heute erst angefangen.

    Hey, war’n Scherz, Stefan. Behalt die Nerven, ja? (Sonst muss ich mein Pseudonym wechseln, wie lästig).

    Abgesehen davon, dass man das nicht gleich sieht, dass er heute angefangen hat, weil der eine Artikel (vermutlich ein Test) vom 9. Jänner ist.

  35. @vader: Der heutige Eintrag beginnt mit den Worten: „Vielleicht ist der Tag, an dem Barack Obama vereidigt wird, ein besonders guter Tag, ein persönliches Blog zu beginnen.“

  36. Ich weiss, Stefan.Ich hab den ganzen Blog gelesen (Hihi). Und ich hab wirklich nix bös gemeint hier. Was ich aber schon lustig fand, die Formulierung „grossteils unter … freigegeben sind“ im Wikipedia-Eintrag. Wäre vielleicht besser gewesen, hier das Futur zu verwenden, oder noch ’ne Woche zu warten. So ist der Effekt einfach – lustig :-). Ohen Sascha Lobo an den Karren fahren zu wollen ….wirklich.

  37. Nun, ich will Sascha Lobo nicht an den Karren fahren. Warum auch? Ich kenn‘ den ja gar nicht. Aber dass er ab heute bloggt, halte ich dennoch für eine optimistische Nachricht. Er hat sich vorgenommen zu bloggen. Aber … nun ja, er ist Sascha Lobo, der Prokrastinator ;o).

  38. mann, euch allen muss ja echt langweilig sein. geldverdienen mit blogs, schreiben können, sich positionieren oder prokrastinieren……wenn jemand spass an einer sache hat (und auch noch geld mit dem verdient, über das er schreibt, diskutiert, kommentiert, reflektiert und von mir aus auch ab und an totalitaristisch annektiert) – dann ist das besser als alles blöööde rumkommentieren ohne ein wirkliches ziel….was wollt ihr eigentlich erreichen? a) nur leute ohne rote haare dürfen bloggen b) auch mal mit worten ne müde mark oder zwei verdienen c) einfach mal gehört werden (Tipp: Beichtstuhl) d) weiter unglücklich in die Welt kommentar-tippen

    inhalte inhalte und auch gerne mal die ein oder andere schöne wortwahl. und ansonsten haltet es mal mit O’Reilly: In the same way, a lot of people are dismissing Web 2.0. Do you think we’re really done yet? No. This is an amazing confluence of technology and opportunity. And there’s some big problems that need to be solved.

  39. Das letzte Mal, als ich Stefan so engagiert in seinen eigenen Kommentaren gelesen habe, da hatte er gerade den Grimmepreis vergeben bekommen vergeben und bekommen.

  40. @Cornelius : Das die 19 Leute entlassen vor kurzem ist irrelevant und beantwortet meine Frage überhaupt nicht. Das hat nichts spezifisches mit „Bloggen“ zu tun. In jedem Unternehmen werden Leute entlassen, wenn es dem Unternehmen schlecht geht. Und das frühzeitig in der Krise Leute entlassen werden zeugt nun auch mal von einer guten Unternehmensführung (Ja, es ist schlecht für die 19 entlassenen Leute, aber niemand hat etwas zu verschenken und wenn nun mal die Einnahmen sinken, dann muss eben was an den (Personal-)Ausgaben gemacht werden. Das wird und würde jede(r) Kaufmann/-frau auch so sehen und machen.) Was hätten die denn sonst machen sollen ? Die Leute weiterhin beschäftigen und Verluste einfahren wegen den Kosten, die nicht durch Einnahmen gedeckt werden ?
    Außerdem : Ich kann’s nicht mehr hören, dieses Rumgenörgele und Rumgeheule von Leuten, die in der Medienbranche arbeiten und sich darüber beschweren, dass ihre Jobs nicht „höchstbezahlt“ sind und ihre Arbeitsverträge nicht auf Lebenszeit ausgelegt sind und sie jederzeit mit einer Kündigung/Entlassung zu rechnen haben. Wenn die Leute einen „bombensicheren“ und gut bezahlten Job haben wollen, dann sollen sie verdammt noch mal eine Laufbahn als Beamter anstreben und den Rest der Welt mit dem Rumgeheule in Frieden lassen. Es wird niemand mit vorgehaltener Waffe gezwungen in der Medienbranche zu arbeiten.
    Ich kenne genug Journalisten, die zu mickrigen Gehältern bei Zeitungen arbeiten. Die arbeiten aus Überzeugung und nölen nicht herum (denn die wissen, dass sie niemand zwingt dort zu arbeiten und sie sich beruflich immer noch anderweitig umsehen können, d.h. fernab der Medienbranche)

  41. Ihr seid alle komisch: Da glaubt man, dass der Westwing8-Beitrag zu 123 Kommentare zwischen „Ihr werdet noch sehen, der Obama kocht auch nur mit Töpfen.“ und „Ich sag ja gar nicht, dass er der Messias ist, aber der Schosen Won!“ hervorruft, statt dessen ein Gekeife über einen Mann, der sein Talent nicht vergraben hat, sondern seinen Lebensunterhalt damit verdient. Genug von der Bibel, fasst euch an’n Kopp und kackt euch nicht ein.

  42. Alberto, ick wees ja och nich, die Menschen ham sich alle komisch.

    Übrigens bin ich nicht nur dafür dass gute Blogger Geld verdienen mit ihrem Geschreibsel (regt sich ja sonst auch kaum jemand darüber auf dass Zeitungsartikelverfasser Geld für deren Geschreibsel bekommen). Ich bin auch für den nächsten großen Evolutionsschritt: Edelkommentaroren. Das Konzept hab ich noch nicht ganz durchdacht, weil es mir gerade auf dem Klo einfiel, aber ich hab schon Nominierte. Alberto Green wäre mein Kandidat für die Humorvollen Spitzen. Sebastian wäre der Kandidat für Trennung von Deutsch und Englisch. usw. Ich weiß auch noch nicht so recht wo das Geld für die Edelkommentatoren herkommen soll, ich dachte da an ein Boxenluder-Modell – die leben doch auch von irgendwas…

    Huch, Mittagspause schon wieder vorbei, aufhören mit träumen :o)

  43. Also langsam werde ich alt.

    Ich weiß weder, wer Herr Lobo ist, noch was der eigentlich genau macht (irgendwas mit Internet?) und schon gar nicht wie man mit diesem Blog Geld verdienen kann oder warum irgendwer hier freiwillig Werbung buchen wollte (um Stefan zu unterstützen?).
    Und auf dieser Riesenmaschine-Seite versteh ich nur Bahnhof.

    Aber das für mich erschreckendste Anzeichen meiner voranschreitenden Alterung: Das interessiert mich alles gar nicht so brennend.

  44. In diesem Sinne – vielleicht können wir ja auch noch ausdiskutieren, ob Herr LoboDie Ärzte überhaupt Punk sind, wo sie es doch allen Ernstes wagen, mit ihrer Musik schnöden Mammon zu verdienen. Und überhaupt, was ist besser: Amiga oder AtariWindows oder Linux?

  45. (unbeholfen am Mikrofon nesselnd)

    „Danke Alberto, für die freundliche Ladatio. Wir shen uns ja dann nachher an der Theke.

    Ich muss zugeben, ich bin jetzt schon ein bisschen aufgeregt. Deshalb sehen Sie mir bitte nach, dass ich das jetzt von einem Spickzettel ablese.

    Ich danke meiner Frau Carmen, meinen drei Kindern Hannah, Jakob und David, die mich immer in allem fantastisch unterstütz haben. Ohne sie wäre ich gar nichts.

    Und natürlich vor allem Stefan Niggemeier, ohne dessen nach unten offene Kommentarspalte ich nie in der Lage gewesen wäre…“

    [WERBEBLOCK]

    „…Welt zu einer besseren zu machen. Vielen Dank!“

    (Musik setzt ein, geht ab durch die Mitte, seiner Frau einen Handkuss zuwerfend, von Sascha Lobo auf die Schulter geklopft bekommend.)

  46. @nona: *ruft laut* Amiga!

    @SvenR, ich bin gerührt. Ich seh schon wie der Jauch in einer generischen „die 10 besten“ Shows von deiner Ehrung spricht. Was Frau Nick dazu sagt find ich aber eher unpassend…

  47. @ SvenR, 64:
    Herr R, ich sehe schon, Sie sind ein hoffnungslos netter Mensch. Ich an Ihrer Stelle hätte den Preis aufgrund der geringen Qualität der in den anderen Kategorien ausgezeichneten Beiträge nicht angenommen.
    Herr Green wäre dann geistesgegenwärtig an Ihre Seite gesprungen und hätte Ihnen für den Fall, dass Sie den Preis doch annehmen, ein Liveblog-Duell mit Herrn Niggemeier über die mangelnde Güte der Kommentare in großen deutschsprachigen Blogs angeboten.
    Nun gut: Welche Trophäe durften Sie denn letztendlich nach Hause nehmen? Den alten Amiga, der in Nonas Keller vor sich hin verstaubte?

  48. @ Thomas Lobig #65:

    Ach die Frau Nick, die ist halt immer noch beleidigt, dass ich bei „Promi-Wohnen nach Wunsch – Das Haus“ sozusagen haushoch gegen sie gewonnen habe. Und der Jauch muss was nettes sagen, bei dem vielen Geld, dass er mir noch schuldet.

    @ Ille #67:

    Wegen Menschen wir Ihnen kommentiere ich hier besonders gerne. Ich bin gerührt.

    Die Trophäe ist selbstverständkich eine Swaroski-Kristallglas-Nachbildung eines Metigels. Und nein, da fehlt kein „t“.

  49. Ein Eintrag über Sascha Lobo rutscht von einer Diskussion über Geldverdienen mit bloggen in die absolute Selbstreferenzialität, das passt alles viel zu gut, um nicht inszeniert zu sein. (< womit dann auch der Punkt der Verschwörung abgehakt wäre)

  50. @ vader (44)

    Das unterschreibe ich sofort, dass man Erfolg verschieden definieren kann. Aber ja. Es bloggt auch nicht jeder, um viele Besucher zu bekommen oder viel Geld zu verdienen. Wo kämen wir da hin ;-)

    Man muss einfach Freude am bloggen haben. Dann ist man schon ein Gewinner. Ohne den Idealismus, uneigennützig über dies und das zu bloggen, wäre die Welt um einiges ärmer. Meine These, ein erfolgreiches Blog, das mehrere zehntausend Leser/innen im Monat hat, eigentlich nur in Vollzeit und mit Werbeeinnahmen betreiben zu können, bedingt die Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt damit verdienen zu müssen. Es sei denn, man kann irgendwelche anderen Vermögen dafür aufbrauchen. Oder man ist Rentner/in. Vielleicht eine hervorragende Ausgangsbasis, um ein sehr erfolgreiches Blog auf die Beine stellen zu können.

    Und abschließend: Jedes noch so kleine Blog kann wertvoll und wichtig sein, selbst wenn sich nur 50 Leser/innen monatlich daran erfreuen und wiederfinden.

    Nein, ich setze erfolgreiches bloggen und Geld verdienen nicht gleich.

    Versöhnt?

  51. Schön, jetzt hab ich auch noch gelernt was ein Metigel sein soll. Dabei dachte ich gerade eher an die Switchvariante vom Promidinner. Irgendjemand Mettigel Zigeuner Art?

  52. Nach all diesen Kommentaren ist mir immer noch nicht klar, wie man mit diesem Blog Geld verdienen, geschweige denn davon leben kann. Wer bezahlt denn dafür, dass jemand über die Klickstrecke des Monats bei rp-online berichtet?

    Der Typ mit der lustigen Frisur? Warum?

    Werbung habe ich hier jedenfalls keine gesehen. Und warum sollte jemand Werbung buchen wollen (wie jemand weiter oben meinte), wenn es ohne doch deutlich angenehmer ist?

    Sind das dieselben Leute, die sich auch die Newsletter zuschicken lassen, die man dauernd irgendwo im Internet angeboten bekommt?

  53. Es geht um 50 Euro: Wer bezahlt eigentlich dafür, dass Günther Jauch im Fernsehen Millionen verschenkt? Ist es A – der Typ mit der lustigen Frisur; B … … …

  54. …B – Wir alle. Sobald wir ein im Fernsehen beworbenes Produkt kaufen.

    Das Geschäftsmodell verstehe ich. Das Geschäftsmodell dieses Blogs verstehe ich nicht.

    Wo sind meine 50 Euro?

  55. Schön, daß Lobo bloggt. Aber wen interessiert’s? Ist genauso unwichtig, wie das, was Turi macht …

    BTW: Der gerne reklamierten Ehrlichkeit halber, sollte „Anzeige“ oder wenigstens „Gefälligkeitswerbung für Notleidende“ über diesem Beitrag stehen …

    … peinlich …

  56. @Aha

    Das die gesamte deutsche Bloggerszene (oder: jede Bloggerszene) in höchstem Maße selbstreferenziell ist, ist ja nichts Neues. Und auch nichts wirklich Verwunderliches, schließlich „lebt“ (nicht gemeint im Sinne von „finanziert den Lebensunterhalt“) die Szene davon, dass man sich gegenseitig verlinkt, sich aufeinander bezieht.

    Das KANN interessant und informativ sein, das kann aber auch so sein, wie wenn jemand einen schmutzigen Lappen auf dem Eimer mit Schmutzwasser zieht, um damit etwas sauber zu wischen.

    Auch mir geht das „Sich-Aufeinander-Beziehen-um-des-Sich-Aufeinander-Beziehens-willen“ auf den Geist, ich nehm es aber hin, solange ich immernoch auf die eine oder andere gedanklich-sprachliche Perle stoße.

  57. Was ist denn an „Blogger A berichtet darüber, dass Werbemensch und Autor B jetzt auch ein Blog hat“ selbstreferenziell?! Wenn in der Süddeutschen steht, dass etwas laut FAZ passiert sei, ist das dann auch in höchstem Maße selbstreferenziell? Diese Zeitungsszene bezieht sich aufeinander nur um des Sich-Aufeinander-Beziehens-willen? Schweine, die!

  58. ruhrpottjunge wollte ich auch nominieren, aber mir ist auf dem Klo nicht mehr eingefallen wofür…

  59. @ Sven R, 68:

    Da haben wir etwas gemeinsam. Denn auch ich kommentiere hier wegen Menschen wie mir besonders gerne.

  60. @ 79 Stefan Niggemeier:
    Ich glaube nicht, dass Ihr Name dort oben zufällig steht. Ich vermute, das ist Absicht.
    Aber welche?

  61. ich war ehrlich überrascht, dass er bis dato noch kein eigenes Blog hatte.

    Und wer Sascha Lobo bisher nicht kannte, hat heute bei Maybrit Illner die Chance, glaube ich. ^^

  62. @ Der Postillon, 84:
    Wen habe ich denn bitte weggebissen? Warum sollte ich das tun? Ich bin doch nicht Herrn Niggemeiers Kampfpinscher. Ich habe lediglich mit SvenR einige harmlose Albernheiten ausgetauscht …

  63. @90: Ich bitte aufrichtig um Entschuldigung.
    Wer genervt Rundumschläge verteilt, weil seiner Meinung nach negative Kommentare etwas übertrieben abgebügelt werden, der sollte sich auch genau durchlesen, wer was sagt.

  64. @ Der Postillion #91:

    Wie schön, dass es noch Menschen mit Anstand gibt.

    Ich hatte heute einen totalen Scheisstag, wenn das so weitergeht, muss ich bald meinen Lebensunterhalt mit Kommentaren in Blogs bestreiten. Oder gar selbst noch ein Blog aufmachen. Von daher: Schwamm drüber.

  65. Dieser Blog-Kommentar wird Ihnen präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Mitropa-Kaffeemaschinen.

  66. Und Saitenbacher Müsli*

    (Die meiner Meinung nach jüngste Inkarnation von Radiowerbung aus der Hölle. Ist das noch justiziabel wenn ich den Namen falsch schreibe?)

  67. @müsli:
    Irgendwo habe ich unlängst „fleischgewordene Inkarnation“ gelesen.
    Puh. Aber „Inkarnation der Müsliwerbung“ ist auch hübsch. Alte Schafzüchter essen ja gern mal „Müsli con carne“. (Was hat das noch mit Sascha Lobo zu tun?)

  68. @ 32: Wer mit einem Blog kein Geld verdient, kann – aus meiner Sicht – kein gutes Blog auf die Beine gestellt haben. Zumindest kein Blog, welches zehntausende Leser/innen im Monat hat. Das bekommt man nur hin, wenn man seine Themen recherchiert und mit seinen Beiträgen polarisiert und aneckt. <<<

    Die meißten sogenannten „Topblogs“ lese ich nicht wegen den „gut recherchierten“ Beiträgen, sondern wegen den humorvollen Kommentaren darunter.

  69. Sascha Lobo ist ja nun wirklich der lächerlichste Vertreter der gesamten Web 2.0 Gemeinde. Wie er sich ohne jeden Anflug von Ironie bei Turi2 als deutscher Twitter-König ansprechen lässt, das ist so armselig.
    Und auf Treffen der deutschen Verleger-Gilde darf er erklären, wie man Online-Angebote endlich refinanziert, nämlich mit Paid-Content. Ernsthaft, das ist sein Vorschlag! Darauf wären die nie gekommen. Wie man dann allerdings den Abmarsch der Leser zu Umsonst-Angeboten verhindert, das konnte er nicht erklären. Dafür reicht seine Schaumschlägerei dann leider nicht aus.
    Solange Leute wie Lobo durchgefüttert werden, geht es der deutschen Medienbranche noch nicht schlecht genug. Aber die Krise erhöht ja die Chancen, dass er bald an der Ampel steht und Scheiben putzt.
    Und wenn interessiert das? Mich! Und jetzt schauen Sie nochmal, welcher Name zufällig unter diesem Post steht

  70. Schön gelacht, Daniel. Danke :-)

    Aber Saschas Haare sind schon steil. Fand auch die SPD … Deswegen wird es wohl vorerst nichts mit Scheiben putzen.

  71. Find ich auch recht originell, dass der selbst ernannte Vertreter der freien, kreativen, digitalen Bohemiens, oder so ähnlich, ausgerechnet bei den Sozialisten andockt.

    Ein paar steuergeldfinanzierte Projekte werden sich da schon abgreifen lassen und wer sich brav und systemkonform verhält, muss bei der SPD auch nicht befürchten, auf der Straße zu landen.

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