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Programmhinweis (39)

Anscheinend habe ich dem Herm versehentlich versprochen, mit ihm das Finale von »Ich bin ein Star — holt mich hier raus« wie im letzten Jahr im Liveblog zu begleiten.

Ich habe zwar von den letzten Folgen gar nichts mitbekommen, weil RTL so rücksichtslos war, die Übertragung trotz meiner dokumentierten Abwesenheit fortzusetzen. Aber da muss ich nun wohl durch.

Wenn Sie mitwollen: hier entlang bitte.

 
— 28. Januar 2012, 21:38 — 1 Kommentar

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Peer aspera ad astra: Dschungelkrönung live

Ich habe das Vergnügen und die Ehre, das Finale von »Ich bin ein Star — holt mich hier raus« mit dem Herm gucken zu dürfen. Und Sie können dabei sein. Im Liveblog. Jetzt.

 
— 29. Januar 2011, 17:09 — 137 Kommentare

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Dschungel-Journalismus aus erster Hand

Immer mittags verschickt RTL in diesen Tagen eine Pressemitteilung, in der (mit einer Sperrfrist bis nach der Sendung) steht, was am vergangenen Tag im Dschungelcamp passiert ist und am späten Abend im Fernsehen gezeigt werden wird. Das ist ein Angebot, das von einem Qualitätsmedium wie welt.de für die eigene, äh, Nachberichterstattung natürlich dankbar angenommen wird.
 

RTL-Pressemitteilung Welt.de-Artikel
Indira Weis und Mathieu Carrière müssen zur ersten Dschungelprüfung antreten. (…) Dirk Bach: »Die gute Nachricht: Ihr müsst nichts Unangenehmes essen. Die schlechte Nachricht: Ihr müsst etwas Unangenehmes in den Mund nehmen«. Indira Weis und Mathieu Carrière mussten zur ersten Urwald-Prüfung antreten. »Die gute Nachricht: Ihr müsst nichts Unangenehmes essen. Die schlechte Nachricht: Ihr müsst etwas Unangenehmes in den Mund nehmen«, kündigte Dirk Bach die Aufgabe für die beiden an.
Die Aufgabe: Auf einem Zahnarztstuhl sitzend müssen Indira und Mathieu nacheinander jeweils vier lebende Tiere für 20 Sekunden in den Mund nehmen. Dabei dürfen die Tiere nur mit den Lippen und so sanft wie möglich festgehalten werden, damit kein Tier verletzt wird. Was war konkret zu tun? Auf einem Zahnarztstuhl sitzend nacheinander jeweils vier lebende Tiere für 20 Sekunden in den Mund nehmen. Dabei dürfen die Tiere nur mit den Lippen und so sanft wie möglich festgehalten werden, damit kein Tier verletzt wird.
Und wie beim Zahnarzt üblich wird anschließend ein Abdruck genommen — in diesem Fall allerdings aus essbarem Schleim mit Mehlwürmern. Wenn das geschafft ist, kann jeder fünf Sterne holen (…). Den elften Stern gibt es für eine »Dschungel-Spülung«, die nur ein Kandidat vollständig austrinken muss. Und mit den magischen Worten »Ich bin ein Star — Holt mich hier raus!« können Indira und Mathieu die Prüfung jederzeit abbrechen. Und wie beim Zahnarzt üblich wurde anschließend ein Abdruck genommen — in diesem Fall allerdings aus essbarem Schleim mit Mehlwürmern. Dafür bekam jeder fünf Sterne. Den elften Stern gab es für eine »Dschungel-Spülung«, die nur ein Kandidat vollständig austrinken muss. Mit den Worten »Ich bin ein Star — Holt mich hier raus!« konnten Indira und Mathieu die Prüfung jederzeit abbrechen.
Tapfer nehmen Indira und Mathieu die Prüfung an und setzen sich auf die Zahnarztstühle. (…) Indira beginnt und bekommt in einer Nierenschale einen 20 cm großen Blauen Flusskrebs serviert. Sie greift das Schalentier, steckt es in ihren Mund und gibt mit Daumen hoch das »Go«. Tapfer nahmen Indira und Mathieu die Prüfung an und setzten sich auf die Zahnarztstühle. Indira begann und bekam in einer Nierenschale einen 20 Zentimeter großen Blauen Flusskrebs serviert. Sie griff das Schalentier, steckte es in ihren Mund und gab mit Daumen hoch das »Go«.
Der hintere Teil des Flusskrebses zappelt in ihrem Mund, die Scheren kneifen kräftig. Vor Schreck reißt Indira den Mund auf — der Flusskrebs fällt zu Boden, die Prüfung: nicht bestanden! Mathieu behält das Schalentier ohne Probleme 20 Sekunden im Mund. Der hintere Teil des Flusskrebses zappelte in ihrem Mund, die Scheren kniffen kräftig. Vor Schreck riss Indira den Mund auf — der Flusskrebs fiel zu Boden, die Prüfung: nicht bestanden! Mathieu behielt das Schalentier ohne Probleme 20 Sekunden im Mund.
2. Runde: Die Stars müssen nun eine Wasserspinne komplett in den Mund nehmen. Indira öffnet ihren Mund, empfängt die Spinne und lässt sie tapfer 20 Sekunden im Mund. (…) Indira: »Oh, Gott. Ich dachte, ich bekomme ein Zungenpiercing«. Die Stars mussten in der zweiten Runde eine Wasserspinne komplett in den Mund nehmen. Indira bestand dieses Mal. »Oh, Gott. Ich dachte, ich bekomme ein Zungenpiercing«, sagte sie.
3. Runde: Nun wird eine große Rhinozeros-Kakerlake gereicht. Deren Hinterteil muss in den Mund. Sonja Zietlow: »Du musst aufpassen, diese Kakerlake hat scharfe Füße und kann kratzen«. Indira öffnet den Mund (…). Das Tier spuckt, doch Indira hält durch. Mathieu Carrière wirft im Zahnarztstuhl seinen Kopf nach hinten, presst die Lippen zusammen und behält die Rhinozeros-Kakerlake 20 Sekunden im Mund. Eine große Rhinozeros-Kakerlake wurde in der dritten Runde gereicht. Deren Hinterteil muss in den Mund. Sonja Zietlow warnte: »Du musst aufpassen, diese Kakerlake hat scharfe Füße und kann kratzen«. Als Indira es in den Mund nahm, spuckte das Tier, doch die Sängerin hielt durch. Mathieu Carrière musste dieses Mal mit sich kämpfen. Er warf im Zahnarztstuhl seinen Kopf nach hinten, presste die Lippen zusammen. Geschafft.
Jetzt bekommen die Stars eine Stabheuschrecke in der Nierenschale serviert. Diese müssen sie quer in den Mund nehmen. Stabheuschrecken in der Nierenschale wurden als nächstes serviert. Diese mussten die beiden Dschungelcamper quer in den Mund nehmen.
Richtig zubeißen heißt es jetzt! Ein Abdruck aus essbarem Schleim mit Mehlwürmern muss in den Mund. Richtig zubeißen, hieß es zuguterletzt. Ein Abdruck aus essbarem Schleim mit Mehlwürmern musste in den Mund.
Die zweite Dschungelprüfung steht bereits fest: »Friedhof der Kuscheltiere«. Dafür wird der prominente Teilnehmer in einen Sarg gelegt, den er oder sie sich mit einigen Ratten teilen darf. Für jede ausgehaltene Minute erhält der Kandidat einen Stern. Doch damit nicht genug: Während des Sargaufenthalts wird die ursprünglich gläserne Kiste nach und nach freigelegt und dabei über eine 70 Meter hohe Schlucht gezogen. Nichts für einen Star mit Rattenphobie oder Höhenangst also! Der »Friedhof der Kuscheltiere« wartet in der nächsten Folge von Dschungelcamp auf die prominenten Teilnehmer. Sie werden in einen Sarg gelegt, den er oder sie sich mit einigen Ratten teilen darf. Für jede ausgehaltene Minute erhält der Kandidat einen Stern. Doch damit nicht genug: Während des Sargaufenthalts wird die ursprünglich gläserne Kiste nach und nach freigelegt und dabei über eine 70 Meter hohe Schlucht gezogen. Nichts für einen Star mit Rattenphobie oder Höhenangst also.

Und falls Ihnen dieser Eintrag bekannt vorkommt, ist das kein Zufall. Manche Dinge ändern sich nicht.

(Auch beim Online-Auftritt des »Express« verlässt man sich der Einfachheit halber auf die praktischen PR-Texte von RTL.)

 
— 15. Januar 2011, 21:08 — 47 Kommentare

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Ingrid van Nepomukhausen

Ich kann die Ähnlichkeit schwer erklären, aber: Bin ich der einzige, den Dschungelkönigin Ingrid van Bergen an Nepi Nepomuk aus »Hallo Spencer« erinnert?

 
— 25. Januar 2009, 2:32 — 40 Kommentare

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Programmhinweis (25)

Wenig Stoff hier die letzten Tage. Wer Entzugserscheinungen hat, kann auf FAZ.net meinen Artikel aus der heutigen »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« nachlesen, warum die Berichterstattung über das RTL-Dschungelcamp menschenverachtender ist als die angeblich so menschenverachtende Show. Besonders die Berichterstattung von stern.de ist ekliger als die madenreichste Prüfung in Australien. Offenbar ist der Versuch abgesagt, »Spiegel Online« Konkurrenz zu machen, und man profiliert sich (was angesichts der Konkurrenz von »RP Online« und anderen auch nicht so leicht ist) lieber als Trashportal:



(Abgesehen von der widerlichen Art, über die Transsexuelle Lorielle London zu schreiben — kann mir jemand erklären, was die Autorin mit der Formulierung »Günther Kaufmann gibt den lustigen Onkel. Hat einiges hinter sich, was nicht nur an seiner schwarzen Hautfarbe liegt« sagen wollte?)

Ach ja, und meine »Teletext«-Kolumne über Roland Koch ist auch bei FAZ.net kostenfrei online.

 
— 18. Januar 2009, 19:05 — 94 Kommentare

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