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Neues iPhone kann fast alles, was ein normales Handy kann

San Francisco. Wenige Tage nachdem Apple-Chef Steve Jobs das neue „iPhone 3G“ vorgestellt hat, herrscht in den einschlägigen Foren große Begeisterung. Vor allem die neuen Funktionen des revolutionären Telefons haben es den Usern angetan: „Wenn Apple in dieser Geschwindigkeit weiter macht,“ so ein begeisterter Kunde, „kann das iPhone bald alles, was mein Nokia 6210 aus dem Jahr 1999 auch konnte!“

Überall melden sich Besitzer des kleinen Wundertelefons zu Wort: „Allein die Tatsache, dass man jetzt im iPhone Namen suchen kann, indem man den Anfangsbuchstaben eingibt! Wow! Das kenne ich sonst nur von… jedem beliebigen anderen Handy!“, so ein deutscher Fan.

Nachteile können die wenigsten Apple-Fans erkennen: „Klar, es ist ein bisschen schade, dass man auf dem ständig verschmierten Touchscreen weder Buchstaben noch Ziffern tippen kann, und ich deshalb seit Monaten niemanden angerufen und keine SMS mehr geschrieben habe“, räumt ein etwas kritischer iPhone-Besitzer ein. „Aber ich bin sicher, Apple findet auch für dieses Problem eine Lösung. Tasten zum Beispiel. Ja, Tasten – Das wär’ was!“

Weitere Infos zum neuen iPhone gibt es auf Apples speziell eingerichteter iPhone-Informations- und Werbeseite: www.spiegel.de

SPD sucht 'Menschen, die noch unbeliebter sind als Kurt Beck'

Berlin. Endlich handelt die SPD: Nachdem heute neue, katastrophale Umfragewerte für Kurt Beck veröffentlicht wurden, wollen die Sozialdemokraten den massiven Sympathieverlust ihres Parteivorsitzenden nun stoppen und suchen mit einer groß angelegten Image-Kampagne „Menschen, die noch unbeliebter sind als Kurt Beck“. Ist dies die Rettung für den angeschlagenen Rheinland-Pfälzer?

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil erklärt die Aktion wie folgt: „Wir müssen unserem Chef den Rücken stärken. Nur weil ihn niemand als Bundeskanzler, als Parteivorsitzenden oder auch nur als Sitznachbar im ICE haben will, heißt das nicht, dass es nicht Leute gibt, die noch unbeliebter sind als er. Hoffen wir zumindest.“

Laut Heil gibt es bereits erste Reaktionen: „Wir haben schon einige Vorschläge aus der Bevölkerung. Bei der Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass es ausdrücklich um „Menschen“ geht. Antworten wie „Herpes“ und „Haare im Abfluss“ können wir also nicht gelten lassen.“

Kurt Beck selbst wollte sich zu der Kampagne nicht äußern: „Keine Zeit für so was! Ich habe schließlich eine Partei zu ruinieren!“, so der SPD-Chef in einem Interview.

Urlaubsvertretung: Das Newsblog

Markus Barth ist ein Mann voller Widersprüche. Er kommt aus Franken, kann aber kein R rollen; er ist Comedy-Autor, hat aber auch schon RTL-Sitcoms geschrieben.

Für die nächsten drei Wochen habe ich ihm mein Blog für ein kleines Experiment geliehen, das er „Newsblog“ nennt — und ich mache in der Zeit Urlaub.

Viel Vergnügen!

[Die Kommentare sind dann, um seine (und meine) Nerven zu schonen, geschlossen. Markus lässt sich aber über info @ witzemitbarth.de loben, korrigieren und beschimpfen.]