Broder ohne Fußnoten

09 Sep 08
9. September 2008

Das Kölner Landgericht hat in der vergangenen Woche eine einstweilige Verfügung gegen Henryk M. Broder mit einer Einschränkung bestätigt: Er darf Evelyn Hecht-Galinski nicht als „antisemitisch“ bezeichnen, wie er es in einem Beitrag auf der von ihm mitbetriebenen Seite „Die Achse des Guten“ getan hatte, wenn er diesen Vorwurf nicht konkret belegt.

Im „Kölner Stadtanzeiger“ berichtet der stellvertretende Online-Chef Tobias Kaufmann unter der Überschrift „Broder mit Fußnoten“ über das Urteil und kommentiert es kritisch. Und ich frage mich, ob Kaufmann wohl wenigstens gezögert hat, als er schrieb:

Der Publizist Broder hatte auf der Internetseite „Die Achse des Guten“, die er mitbetreibt, einen offenen Brief an WDR-Intendantin Monika Piel veröffentlicht.

Denn Mitglied von Broders „Achse des Guten“, die sich als „publizistisches Netzwerk“ bezeichnet, ist auch… der stellvertretende Chef von ksta.de und Autor des Artikels, Tobias Kaufmann. Fleißig veröffentlicht er dort Artikel, vor Jahren hat er auch schon auf Broders Homepage Gastbeiträge geschrieben.

Ich habe bei Tobias Kaufmann nachgefragt, ob er nicht meint, „dass im Sinne der Transparenz ein Hinweis auf diese Nähe zu dem Objekt Ihrer Berichterstattung hilfreich gewesen wäre“. Er antwortete mir:

Ja, es ist schwerer und medienethisch heikel, über Personen oder Dinge zu schreiben, wenn man nicht vollkommen außen vor ist. Andererseits ist es bei Themen, die sehr speziell sind, schwierig, nur auf Berichterstatter zurückzugreifen, die mit der Sache gar nichts zu tun haben. Die Prozesse zwischen Broder und seinen Kontrahenten sind ein solcher Fall, weil die Frage „Gibt es jüdischen Antisemtisismus oder nicht?“ durchaus etwas Detailwissen erfordert. Nur, weil ich Herrn Broder kenne und ihm verbunden bin, das Thema jemandem zu überlassen, der die Vorgeschichte nicht kennt, wäre also nicht die richtige Lösung gewesen.

Davon abgesehen haben Sie theoretisch natürlich recht: Man hätte unter dem Text darauf hinweisen können, dass ich wie Broder Mitglied der Achse bin. Aber wir schreiben beim Stadt-Anzeiger in der Regel keine Erläuterungen über fest angestellte Redakteure unter deren Texte (anders als bei Gastautoren) — und mir wäre auch nicht bekannt, dass das bei anderen Tageszeitungen üblich ist.

Zudem: Mein Artikel ist kein Bericht (also keine neutrale Tatsachenbeschreibung), sondern eine Kolumne, die an dem dafür vorgesehenen Platz veröffentlicht und durch zwei Links zu weiterführenden, sachlichen Berichte ergänzt wurde. Außerdem ist die nicht zu leugnende „Nähe zum Objekt meiner Berichterstattung“ aus meiner Sicht dadurch abgefedert, dass ich einen betont distanzierten Text geschrieben habe, der im konkreten Fall wohl kaum als eindeutige Parteinahme für Broder verstanden werden kann.

Schließlich und endlich: Ich glaube nicht, dass Leser, die sich mit dem Thema schon mal befasst haben, die von Ihnen angesprochene Transparenz über einen solchen Hinweis benötigen. Es weiß ohnehin jeder, wo, wann und wie ich mich im „Anti-Antisemitismus-Streit“ im Netz positioniere. Die Leserpost, die ich zu dem Thema bekomme, ist stets entsprechend eindeutig.

Entschuldigung: Was für ein Geeiere. Ein Mitglied der „Achse des Guten“ schreibt über einen Rechtsstreit wegen eines Artikels auf der „Achse des Guten“, und mag das nicht wenigstens kenntlich machen, weil man das beim „Stadtanzeiger“ nicht macht und der Artikel ja auch nicht sooo kommentierend ist und die, die es wissen, es ja wissen? Und alles nur, um nicht eine einzige, schlichte, ehrliche Fußnote über die eigene Verbindung hinzuzufügen?

Clemens Wergin, der das Urteil in der „Welt am Sonntag“ im Sinne Broders kommentierte, scheint übrigens ebenfalls ein, sagen wir: guter Kumpel der Gutachsisten zu sein. Und auch Alex Feuerherdt, der im „Tagesspiegel“ über das Urteil schrieb, ist regelmäßig Gast auf der „Achse des Guten“.

Echte Netzwerker. Das eigentlich Komische ist, dass diese Leute dabei immer noch so tun, als seien sie einsame Einzelkämpfer, die mühsam gegen den Mainstream der veröffentlichten Meinung anschwimmen.

[Disclosure, natürlich: Henryk M. Broder und ich haben schon mehrmals unfreundlich übereinander geschrieben.]

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323 Gedanken
  1. 1
    Torsten says:

    Die Lösung ist doch ganz einfach: wenn es eine eher persönlich geprägte Kolumne ist, kommt diese Information nicht unter den Text, sondern mitten rein. Formulierungshilfen: „Das Netzwerk, dem auch in angehöre“ oder: „Mein langjähriger Freund Henryk M. Broder“…

  2. 2
    Torsten says:

    BTW: Lustig ist ja der Einstieg des Artikels

    „Ständig tragen Leute Auseinandersetzungen vor Gericht, die woanders geklärt gehörten: im Garten etwa oder am Küchentisch.“

    Man muss wohl lange suchen, um Leute zu finden, die Auseinandersetzungen öfter vor Gericht tragen als Herr Broder. Dünnhäutige Polemiker sind mir zutiefst unsympathisch.

  3. 3
    Gregor Keuschnig says:

    Grundsätzliches zum Thema Broder und seine Art hat kürzlich sehr klug in der FAZ Alfred Grosser formuliert. Diese Charakterisierung ragt weit über den Fall hinaus:

    Die Methode hat sich bewährt. Einerseits versucht man einzuschüchtern, andererseits breitet man den Schleier des Antisemitismus über das Gesagte aus, um nicht die dargestellten Fakten widerlegen zu müssen. Wenn man dem noch persönliche Beschimpfungen hinzufügt und das Gesagte so verdreht, dass es skandalös erscheint, kann man sicher sein, Aufsehen zu erregen und einige im Allgemeinen schon voreingenommene Geister auf seine Seite zu ziehen. In diesem Sinne schreibt und spricht Henryk M. Broder

    Die Gutachsenschreiber kommen mir dabei wie trojanische Pferde vor. Als hätten sie vor den Lesern etwas zu verbergen — nämlich ihr sorgsam gepflegtes Image des Anti-Mainstream-Kämpfers. Neulich hat sogar eine Journalismusattrappe von SpOn Herrn Harnasch — natürlich auch ein Gutmensch Achsenguter — als den einzig wahren Fernsehkritiker ausgerufen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

  4. 4
    Daniel A. says:

    Zur Ehrenrettung sollte man auch erwähnen: Dieser Blogeintrag hier ist als „Linktipp: Kritik von Stefan Niggemeier an dieser Kolumne“ direkt unter dem Artikel verlinkt. Aus meiner Sicht offener Umgang mit Kritik, die nicht verschwiegen, sondern auf die explizit hingewiesen wird.

  5. 5
    Olly says:

    Zuletzt karmafreundliche Spinnenvideos, gerade ´ne Woche Urlaub, frischer Schafcontent… und dann dieser Bericht! Das gibt doch wieder Kommentare im mittleren dreistelligen Bereich (und nach zehn bis zwölf wurde ALLES gesagt…). Da steckt aber schon Masochismus dahinter, oder?

  6. 6
    Olly says:

    „…wird alles gesagt worden sein…“ meine ich natürlich…

  7. 7
    Sven says:

    Ja die Ritter gegen den Mainstream, eine verschworene Bande ;). Das erinnert doch sehr stark an die fremdenfeindlich „angehauchten“ (um mal zu untertreiben) Kommentare, basierend auf Hetz-Geschwätz ala Spr**ger Verlag, die auf gängigen Online-News-Portalen überhand nehmen und dann von sich behaupten alle Medien seien Linksgerichtet und ach jeder muss doch politisch korrekt sein und immer dieser Linksradikale Mainstream. Und Broder ist da ja auch ganz vorne mit dabei wenn es heißt „mimimimimimi“ zu schreien.

    Scheinbar haben nicht wenige Menschen das Verlangen mindestens alle 20 Jahre mal um brennende Asylanten-Heime zu tanzen. Wahrlich traurig.

  8. 8
    flxw says:

    Da muss man sich doch mittlerweile zwangsweise fragen, ob ausgewachsene Journalisten nichts besseres zu tun haben, als sich ständig gegenseitig anzuzicken.

  9. 9
    Sonja says:

    Aber wir schreiben beim Stadt-Anzeiger in der Regel keine Erläuterungen über fest angestellte Redakteure unter deren Texte (anders als bei Gastautoren) – und mir wäre auch nicht bekannt, dass das bei anderen Tageszeitungen üblich ist.

    Hab ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht — wär aber wohl eine gute Idee.

  10. 10
    P.P. says:

    Aus juristischen Gründen mit vielen hätte-wäre-wenn:

    Nun,
    den Verleger Alfred Neven DuMont wird das vermutlich kaum ärgern. Früher, ja früher hätte er deswegen eventuell zum Rapport bitten lassen.

    Aber seitdem NevenDuMont 25 Prozent der Anteile an der israelischen Haaretz hat, sieht man gewisse Dinge vielleicht anders.

    Und wenn es um Unternehmensgewinne ging, wurde im Hause Neven die Presseethik nie so hoch gehalten. Wenn das Haus unternehmerisch beteiligt ist, schweigen erfahrene Redakteure. Als Redakteur im Stadt-Anzeiger (Volksmund: Stadt-Verschweiger) hat man halt zu wissen, was im „Vorderhaus“ — vor dem Verlagsneubau Sitz der Unternehmensführung — gedacht werden könnte.

    Wenn „Alfred“ sich über ARD und ZDF und deren Internetpläne ärgert, dann wird — wie jetzt — Dauer-Kapamgne im eigenen Blatt gefahren. Wenn der Konzern an der PIN-Gruppe beteiligt ist, wird fortlaufend im eigenen Blatt der Post-Mindestlohn attackiert.

    Und, auch wenn es inkonsequent klingt: Wenn „Alfreds“ Lieblingsmuseum durch den Neubau eines jüdischen Museums in den Schatten gerückt werden könnte, dann gibt es eben ein Trommelfeuer der eigenen Blätter gegen dieses jüdische Museum.

    Gerade damit das aber die Geschäfte in Israel nicht womöglich stören könnte, dürfte die Schreibe eines Tobias Kaufmann nicht unwillkommen sein.

    Und schon deswegen hat Kaufmann womöglich eine Art Freibrief. Irgendwann wird ihm dieser vielleicht wieder entzogen. Er muss aufmerksam sein. Merkt er nicht, dass sich Verlegers Interesse ändert, ist e u.U. ratz-fatz wieder draußen.

    Letztlich ist auch er nur eine Marionette im Spiel eines alten Patriarchen.

  11. 11
    Jochen Hoff says:

    Die Achse des Guten darf doch keinen Regeln unterliegen. Gerade durch die Art und Weise wie einer dieser „besonders guten Menschen“ den anderen sponsort wird doch klar das Meinung gemacht und nicht Wahrheit berichtet werden soll.

    Wer für die Achsenmächte schreibt, erledigt zumeist das Tagwerk fremder und meist ausländischer und nicht gutmeinender Interessen. Wer sich mit PI ins Bett legt, weiß was er tut. Es macht keinen Sinn diese Leute ernst zu nehmen. Sie stehen außerhalb des Kreises mit dem man vernünftig reden könnte.

    Aber Broder kann nichts dafür. Er würde ja gerne schreiben, aber er ist leer. Er pöbelt nur noch seinen Frust heraus. Wir sollten dem alten Mann verzeihen. Er ist wie ein alter Bleistift. Zu kurz um ihn zu benutzen, aber er war einfach zu lange da um in wegzuwerfen.

    Irgendwann verschwindet er von selbst. Seine Aufgaben werden dann andere wahrnehmen. Propaganda und Desinformation kann jeder. Sogar Tobias Kaufmann.

  12. 12
    Torsten says:

    P.P.: Klingt mir doch sehr nach Verschwörungstheorie, dass Broder&Co in Israel wahrgenommen werden und sogar für gute oder schlechte Geschäfte dort Pate stehen sollen.

  13. 13
    Stony says:

    @Gregor Keuschnig:

    Wunderbarer Artikel den Sie verlinkt haben, meinen Dank dafür!
    Man kann Alfred Grosser da eigentlich nur in jedem Punkt zustimmen…

  14. 14
    Bonde says:

    Wow, wurde hier ein publizistisches Netzwerk enttarnt als publizistisches Netzwerk?

  15. 15
    nilz says:

    das einzig doofe dabei ist: der ksta ist meine zeitungs-sozialisation, weil den mein vater am frühstückstisch immer gelesen hat und ich mich immer auf die samstagsbeilage gefreut habe, weil da die kinderbilder drin waren.

    ich habe die zeitung immer für halbwegs seriös gehalten, aber die scheint ja jetzt unterwandert von so ..ähm…tobias kaufmanns (hoffe das ist nicht justiziabel), die sich nicht schämen, mitglieder eines publizistischen netzwerks zu sein, dessen mitglied zu sein man sich als mensch mit gesundem menschenverstand schämen müsste, meiner meinung nach.

    oder kurz: ich fass es nicht. klüngel galore.

  16. 16
    Matthias Sch. says:

    Die Lösung ist doch ganz einfach: wenn es eine eher persönlich geprägte Kolumne ist, kommt diese Information nicht unter den Text, sondern mitten rein. Formulierungshilfen: „Das Netzwerk, dem auch in angehöre” oder: „Mein langjähriger Freund Henryk M. Broder”…

    genauso mache ich es selber ständig, wenn ich — als „gut vernetzter Journalist“ gezwungenermaßen — mal wieder in einem Interessenkonflikt mit einer Firma/Person stehe, über die ich schreibe. Mir völlig unverständlich, dass man mit solchen Themen nicht generell sehr viel offener und lockerer umgeht. Aber das kann man wohl nur, wenn man versucht, trotz potenziellem Interessenkonflikt objektiv zu sein.…

    Dabei hat eine solche direkte Ansprache des „heiklen Punktes“ doch gleich zwei Vorteile: Zum einen demonstriert man Offenheit, zum anderen entzieht man Kritikern (wie hier Stefan) die Grundlage einer Intransparenz-Kritik. Und nicht selten unterstreicht die Formulierung sogar noch die Kompetenz des Autors, da man ja — qed — wirklich SEHR nah dran am Geschehen ist.

    Allemal besser jedenfalls, als mittels (irgendwann per Gesetz) gut versteckter Disclosures in Mini-Schrift irgendwo auf der Homepage die „Transparenz“ herzustellen und nachher ganz unschuldig auf Vorwürfe zu antworten, dass es ja schließlich „veröffentlicht“ sei.…

  17. 17
    Gurke says:

    @ Jochen Hoff

    „Wer für die Achsenmächte schreibt, erledigt zumeist das Tagwerk fremder und meist ausländischer und nicht gutmeinender Interessen.“

    Warum so verklausuliert? Sagen Sie’s doch ganz offen, wenn die „verjudete Presse“ — so nennt man das doch in ihren Kreisen? — das Tagwerk der „jüdischen Weltverschwörung“ besorgt.

  18. 18
    Verbrochenes · Zionistische Einflußnahme enttarnt says:

    […] Stefan Niggemeier setzt seine kleine Privatfehde mit Henryk Broder fort. Debatten über Antisemitismus und Meinungsfreiheit sind seine Sache allerdings nicht. Stattdessen hängt er sich daran auf, dass ein Kollege von Broder, Tobias Kaufmann, in dessen Kolumne nicht darauf hingewiesen hat, dass er selbst Mitglied von Broders “Achse des Guten” ist, obwohl er über dieselbe geschrieben hat. Das ist vermutlich ein berechtigter Vorwurf, allerdings auf der anderen Seite keine große Sache. Schließlich wird hier nichts verheimlicht, sondern dem Leser eben nur nicht noch einmal klar vorgeführt. Inzwischen steht gar der Link zu Niggemeier unter dem Text. […]

  19. 19
    G says:

    @Stefan

    Könntest du vielleicht #17 löschen?
    Das ist jemand, der Identitäten klaut und zusätzlich nichts besseres zu tun hat, als allen möglichen Leuten Antisemitismus zu unterstellen.

  20. 20
    Verbrochenes · Fußnoten says:

    […] Stefan Niggemeier setzt seine kleine Privatfehde mit Henryk Broder fort. Debatten über Antisemitismus und Meinungsfreiheit sind seine Sache allerdings nicht. Stattdessen hängt er sich daran auf, dass ein Kollege von Broder, Tobias Kaufmann, in dessen Kolumne nicht darauf hingewiesen hat, dass er selbst Mitglied von Broders “Achse des Guten” ist, obwohl er über dieselbe geschrieben hat. Das ist vermutlich ein berechtigter Vorwurf, allerdings auf der anderen Seite keine große Sache. Schließlich wird hier nichts verheimlicht, sondern dem Leser eben nur nicht noch einmal klar vorgeführt. Inzwischen steht gar der Link zu Niggemeier unter dem Text. […]

  21. 21
    koina says:

    @ 17:

    Ich glaube, Jochen Hoff meint mit ausländischen Interessen jene der USA. Dass Sie wieder etwas anderes hineinlesen, ist natürlich symptomatisch und zeichnet sie als besonders treuen Leser der Achse aus.

  22. 22
    scipio says:

    @ Jochen Hoff

    Ihr Propaganda– und Desinformationsblog ist aber auch nicht schlecht. Vielleicht könnten Sie einem arglosen Passanten mal kurz erklären, mit wem sie sich so ins Bett legen und warum man Sie ernster nehmen sollte als Broder.

  23. 23
    P.P. says:

    @12
    Torsten, das ist keine Verschwörungstheorie. Womöglich spielen Broder und Co bei den Israel-Geschäften wirklich keine Rolle. Aber das ist in diesem Fall nicht entscheidend. Allein dass diese Geschichten eine Rolle spielen KÖNNTEN, wenn auch nur theoretisch, macht sie vermutlich zu einem Ernst zu nehmenden Faktor im Kölner Verlag.

    Sie müssen sich das so vorstellen: „Alfred“ selbst ergreift selten die Initiative. Er verläßt sich auf seine Leute und deren vorauseilenden Gehorsam. Daraus ergibt sich eine (unternehmensübliche) devote Verantwortungskette. Und diese Kette ist sehr einflußreich bei dem, was veröffentlicht wird und was nicht.

    @15

    nitz, mir geht es ähnlich mit der „Zeitungs-Sozialisation“. Aber sie haben ja selbst eine schöne Definition geliefert: „halbwegs seriös“. Halbwegs ist der Stadt-Anzeiger seriös, halbwegs aber auch nicht. Googeln Sie mal „Alfred Neven“ und „Klüngel“. Oder machen Sie sich den Spaß und klären die Frage, inwieweit die Berichterstattung im Stadt-Anzeiger und „Express“ über die umstrittenen Aktivitäten des Oppenheim-Esch-Fonds in Köln beeinflußt wurden durch die Teilhabe des Verlegers an eben diesen Geschäften.

    Als Redakteur kann man im Hause DuMont eigentlich nur Zyniker werden. Vor allem dann, wenn „Alfred“ sich beklagt, dass es weniger aufrechte Journalisten gibt.

    Na ja, der Senior-Verleger ist vielleicht auf Grund seines Alters etwas entrückt. Dem Vernehmen nach soll er ja angeblich im Neubau des Konzern einen eigenen Aufzug haben, den nur er benutzen darf. Ob das stimmt? Es wäre ihm zuzutrauen. Vielleicht darf Tobias Kaufmann ja mal mitfahren. Mir scheint, Kaufmann würde das einiges bedeuten. Jeder hat halt seinen eigenen Charakter.

  24. 24
    Torsten says:

    P.P. Mit andern Worten: Du spekulierst Dir etwas ohne jede Grundlage zusammen.

  25. 25
    P.P. says:

    @20:

    „ein berechtigter Vorwurf, allerdings auf der anderen Seite keine große Sache. Schließlich wird hier nichts verheimlicht, sondern dem Leser eben nur nicht noch einmal klar vorgeführt…“

    Charmant formuliert. Man könnte auch statt „Lügen“ fortan von „terminologischen Ungenauigkeiten“ sprechen.

    Klar ist das keine große Sache. Aber der selbe Tobias Kaufmann schreibt einen fetten Leitartikel in seinem Blatt, wenn das ZDF in eigenen Sache (unvollständig) berichtet. Der selbe Tobias Kaufmann spielt sich gerne zum Gralshüter journalistischen Ethos´ auf, wenn es um andere geht.

    Man darf dann wohl mal den Herrn an seinen eignen Maßstäben messen.

    Wenn Sie daraus nun eine Form von Anti-Semitismus konstruieren wollen — bitteschön. Jeder macht sich auf seine eigene Weise lächerlich. Sie sollten allerdings in ihrem eigenen Blog nicht auf diese Diskussion verlinken. Oder wollen Sie den Leuten so klar vor Augen halten, was Sie selbst für einen Stuss von sich geben?

  26. 26
    P.P. says:

    @24

    Spekulation wäre in dem Zusammenhang ein unzutreffender Ausdruck.

    Sagen wir mal, ich kenne den Laden recht gut.

    Die Aktivitäten des Tobias Kaufmann sind im Verlag nicht unbekannt, und dass sie — im Unterschied zur Praxis früherer Jahre — geduldet werden, hat seine Gründe.

    Aber machen wir es kurz: Sie können gerne eine andere Meinung haben. Es stört mich nicht.

  27. 27
    Stefan says:

    @G: Ehrlich gesagt, sehe ich dazu noch keine Veranlassung.

    @alle: Können wir die größeren und kleineren Verschwörungstheorien auf ein Mindestmaß (sagen wir: null) begrenzen? Mir ist unbehaglich, wenn unter dem Deckmantel der Anonymität mit bedeutungsschwangeren Unterstellungen gearbeitet wird, nicht nur in diesem Kontext, aber in diesem besonders.

    Konkret:

    @P.P.: „…hat seine Gründe…“, „…die Aktivitäten des Tobias Kaufmann…“ Was soll das denn heißen? Wenn Sie wissen, warum der Verlag irgendwas konkret duldet, schreiben Sie es hin. Wenn Sie das nicht tun können und wollen, lassen Sie es. (Und, ehrlich gesagt: Wenn Sie Ihren Namen nicht nennen wollen, gilt automatisch die zweite Version.)

  28. 28
    P.P. says:

    Stefan,

    ich greife ihre Anregung gerne auf: Sie wählen die „zweite Version“ und ich wünsche Ihnen noch weiterhin gutes Gelingen.

    Als investigativer Autor wären Sie eine Katastrophe, aber als Medienbeobachter sind Sie recht patent.

  29. 29
    ruhrpottjunge says:

    Ich find’s ein bisschen schade: Es gäbe viel über all die Broders dieser Welt zu schreiben, über all die mit Einzelkämpferpathos hervorgebrachten Standard-Stammtischmeinungen.

    Der von Herrn Niggemeier hier vorgebrachte Fall ist, aus meiner bescheidenen Sicht, nur eine Kleinigkeit: Ein Journalist schreibt über einen anderen, zu dessen Netzwerk er gehört, ohne das offenzulegen. Da frage ich mich: Je schwammiger der Netzwerkbegriff definiert wird (und es gibt kaum schwammiger definierte Begriffe), desto wahrscheinlicher werden Verquickungen irgendwelcher Art. Muss man wirklich immer seine Gesinnung und eventuelle Beziehungen zu Gleichgesinnten offenlegen?

    Oder anders herum: Attackiert man die gerechten Rechten mit einem derart unpräzise geschossenen Pfeil, dann bleibt man in der Rüstung hängen. Und wird — wie zum Beweis — von denen gar verlinkt. Broder und Co. können sich dann auch noch ihrer Liberalität rühmen und mir wird hier schon am Morgen schlecht.

  30. 30
    M.Limmel says:

    t. kaufmann ist der absolut uninteressanteste achsen-schreiber — ein offensichtlich eitler mensch, der mich als stamm-leser sehr langweilt

    der von s.niggemeier aufgedeckte „skandal“ ist allerdings noch langweiliger — (ich bin hier durch einen link in einem beitrag von hmb gelandet)

    jedoch hier sind die verschwörungstheorien einiger kommentatoren sehr spannend — nicht aufgrund der sich im minusbereich bewegenden wahrscheinlichkeit der wahrheit, sondern aufgrund des sich offenbarenden verfolgungswahns (sinds die usa? oder israel? oder „die“ juden? auf jeden fall „das“ kapital — oder?) von freien menschen, obwohl diese mit besten bildungschancen in einer demokratie leben und das in positiven umständen, wie sie in der geschichte der menschheit wohl einmalig sind.

    aber für die verschwörungstheoretiker ist es vielleicht mal ganz interessant von den privatunternehmen wie dumont ihren investigativen blick ein paar häuser weiter in die wdr-zentrale zu lenken — dort sitzt ein haufen menschen — komplett gez-gezahlt — mit der verbindlichen verpflichtung zur neutralität (anders als dumont und jeder andere private verleger/journalist) — vielleicht lohnt es sich dort mal zu „bohren & recherchieren“ wer wo welche quelle, zusammenarbeit, oder politische inspiration unter den redaktionstisch segeln lässt…
    aber das ist für niggemeier&friends nicht so richtig interessant, schließlich stehen die wdr-typen ja auf der „rot-richtigen“ seite — stimmts?

  31. 31
    Stefan A. says:

    wtf

    1. Ich finde diesen dämlichen Kindergartenstreit zwischen Broder und Niggemeier extrem nervig und albern. Vor allem übrigens von Seiten Herrn Niggemeiers, der mit seiner Vehemenz eine gewisse Dünnhäutigkeit verrät. Liegt es daran, dass Broder ihn einmal wegen seines Bildblogs angegriffen hat? Ich fand die Kritik von Broder nicht ganz unberechtigt, mindestens aber witzig.

    2. Dass ein Achsen-Mitglied über einen Rechtsstreit schreibt, in den ein anderes Achsen-Mitglied verwickelt ist, finde ich marginal. Wen interessiert das?

    3. Tobias Kaufmann ist ein von mir hochgeschätzter, sehr sympathischer und ehrenwerter Journalist. Herr Niggemeier hat sich hier definitiv das falsche Ziel für seine — mit Verlaub — zunehmend albernen Angriffe ausgesucht. Im Übrigen hat der arglistige Netzwerker Kaufmann dieses Textchen von Niggemeier sogar unter seinem intransparenten Artikel verlinkt.

    4. Wenn Herr Niggemeier schreibt, „Echte Netzwerker. Das eigentlich Komische ist, dass diese Leute dabei immer noch so tun, als seien sie einsame Einzelkämpfer, die mühsam gegen den Mainstream der veröffentlichten Meinung anschwimmen“, so verstehe ich das nicht recht. Wer sich etwa die regelmäßigen Kommentare zu Israel in der „veröffentlichten Meinung“ durchliest, wird erkennen, dass jemand, der Israel offen verteidigt und den Palästinensern vorwirft, zu einem guten Teil selbst Schuld an ihrer derzeitigen Lage zu sein, sehr wohl gegen den Mainstream anschwimmt. (Und wer sich mal auf einer Party mit Bekannten über Israel oder die USA unterhält, wird auf viel Hass, Ablehnung und Unkenntnis stoßen. Das ist zwar nicht die „veröffentlichte“ Meinung, aber die öffentliche.)

    5. Wenn in den Kommentaren jemand Herrn Broder vorwirft, er sei ein „dünnhäutiger“ Polemiker, dann übersieht dieser Kommentator, dass nicht Herr Broder andere vor Gericht zerrt, sondern selbst vor Gericht gezerrt wird — so auch im aktuellen Fall.

  32. 32
    Gähn says:

    Herr Niggemeier, Verfechter der allumfassenden Transparenz, wie wäre es, wenn man bei Ihrer Medienkritik auch unter jeden Artikel einen Disclaimer erhalten würden mit ihren kompletten Positionen zu weltanschaulichen Dingen. Dann könnte man vielleicht auch ihre „Medienkritik“ besser einordnen ;)…

  33. 33
    Erhard Arendt says:

    Nett vom Tobias Kaufmann wie er Nebelkerzen verteilen kann: „Man hätte unter dem Text darauf hinweisen können, dass ich wie Broder Mitglied der Achse bin.“ Man hätte.…, Mann Kaufmann hätte.… Sein Detailwissen benutzt er um einseitig, kumpfelhaft „Kannst du dich mal der Sache annehmen“ Nebelkerzen wirft die wenig mit der Wirklichkeit, viel mit der Scheinwelt von Broder +& zu tun haben.

    Mehr unter: http://www.arendt-art.de/deutsch/Henryk_m_broder/henryk_broder_hecht-galinski_zu_tobias_kaufmann_broder_mit_fussnoten.htm

  34. 34
  35. 35
  36. 36
    Tanja Krienen says:

    Hinzu kommt, dass die Methode, z.B. Frau Piel anzuschreiben und zu interventieren, in vielfacher Gestalt angewandt wird. Mehrfach erfuhr ich, dass dort, wo ich publizierte, „das Milieu“ die Verantwortlichen mit „Informationen“ fütterte und dafür sorgte, dass ich nicht mehr schreiben konnte. Das Milieu begeht Rufmorde und sorgt noch dafür, dass die Rufgemordeten — mit eben jenen gezielten lancierten Schwindeleien — gesellschaftlich geächtet werden.

  37. 37
    Arne Hoffmann says:

    Na schau. Nach Broders Verlinkung des Artikels ist sein Fanclub hier eingetroffen, und es erscheinen lange Texte darüber, dass die Vwerfilzungen dieses Netzwerks doch ohnehin niemanden interessieren würden. Dass „nicht Broder andere vor Gericht zerrt“, bleibt trotzdem falsch. Fragen Sie zum Beispiel mal Erhard Arendt mit seinem Palästina-Portal oder Robert Misik von der „taz“. Broder wirkt schon fast wie ein wandelndes Tourette-Syndrom, solange es um Beleidigungen gegen andere geht, erscheint mir selbst aber mehr als dünnhäutig, wenn er selbst mal kritisiert oder veralbert wird.

  38. 39
    senfkugel says:

    Bis auf ein paar interessante und sachliche Beitraege bestaetigt der Thread eine Menge Voruteile über die Niggemeier-Fans. Das ist nichts für mich, da bin ich gleich wieder weg. Diese Einblicke sind in der SUmme zu deprimierend, um noch als Realsatire durchzugehen.
    Und ich finde nicht, dass es Stefan Niggemeiers Schuld ist, sondern einfach am Umfeld liegt, in dem seine Beiträge üblicherweise zur Kenntnis genommen werden.

  39. 40
    Torsten says:

    Stefan A: In diesem speziellen Fall war er der Beklagte. In anderen Fällen ist er der Kläger.

  40. 41
    Erhard Arendt says:

    wer nach den ernsten worten hier einmal lachen möchte der lese „axel feuerherdts welt, ich meine „lizas welt“.
    Dort steht:“ Das Urteil hat allerdings noch weiterreichende Folgen als die unmittelbar juristischen. Denn wenn es Bestand haben sollte, stirbt die literarische Gattung Polemik einen qualvollen Tod. Polemik ist gehobene Streitkunst; sie spitzt einen Sachverhalt lustvoll-pointiert zu und ist dabei mit Absicht unsachlich. Ihre Lektüre setzt einen informierten, mündigen und im besten Sinne des Wortes selbstbewussten Konsumenten voraus. Es gibt hierzulande nur ganz wenige brillante Polemiker, und Broder ist ohne Zweifel einer von ihnen.“

    wollen wir wirklich dass es keine polemiker mehr gibt?

    ich habe mir einige „polemiken“ broders einmal aufgeschrieben und an unserem atadtbrunnen leise, manchmal laut vorgelesen. da kam dann ein auto mit blauem blinkenden signal und ein freundlicher herr. sie stellten mich vor die alternative, wenn ich so weitermachen würde, dann dürfte ich auswählen ob sie mit den blauen blinkenden lämpchen oder ein paar herren mit einem rot blinkenden lämpchen auf dem auto kommen sollten. ich müsste dann nur mit einem entsprechenden aufenthalt in einem ihrer geschlossenen häuser rechnen.

    das zum thema broder und zur form dieser polemik. die wirklichkeit der strasse, wahrscheinlich auch der gerichte und krankenanstalten ordnet dass völlig anders ein.

  41. 42
    TOBIAS RÜGER says:

    Mensch, Niggermeier, dieser Leserkommentaremüll hier, ist das der Leserkommentaremüll vor dem Du uns neulich in der FAZ gewarnt hast? Hoffentlich klopft Dir das Landgericht Hamburg bald mal wieder auf die Finger, he he.

  42. 43
    M.Limmel says:

    [gelöscht]

  43. 44
    Thilo Pfennig says:

    Um was gehts? Das Menschen gemeinsam auf einem Blog Artikel veröffentlichen. Der Fall der hier aufgemacht ist was? Eine Verschwörung: „Echte Netzwerker. Das eigentlich Komische ist, dass diese Leute dabei immer noch so tun, als seien sie einsame Einzelkämpfer, die mühsam gegen den Mainstream der veröffentlichten Meinung anschwimmen.“

    In den Medien ist es sogar üblich das „Journalisten“ über Politik „berichten“ ohne das sie vorher sagen welches Parteibuch sie haben. Was ist schlimm daran, wenn Autoren in Blogs schreiben — ganz offen — für jeden einsehbar?

    Offenbar ist der Fall hier, das es sich hier um projüdische Positionen handelt — weil sonst wäre es vermutlich gar nicht berichtet worden. Sie sollten auch sachreiben das die für die Frankfurt Allgemeine Sonntagszeitung geschrieben haben damit man in diesem Beitrag auch weiss wes Geistes Kind sie sind. Oder meinen sie das nur ein kleines Blog eine gemeinsame Orientierung hat, die FAZ als solches aber neutral ist — und eben nicht tendenziell konservativ und israelkritisch?

  44. 45
    Katzenblogger says:

    Stefan, bei aller Bewunderung (u.a. deiner Akribie): Es ist kein guter Plan, allzu vertieft in die Achseln der Guten einzudringen. Irgendwann landest du dann z.B. bei „Honestly Concerned“, und generell gesprochen, im Intimbereich von Polit-Neurotikern.

    Aber vielleicht hast du doch Recht, und es ist sinnvoll, gerade für einen Medienjournalisten, diese Publizisten-Sekte gelegentlich zu betasten und befühlen.

  45. 46
    Thilo Pfennig says:

    @M.Limmel: Erhard Arendt ist Freund eines weiteren Antizionisten Anis (Kiel): http://anis-online.de/ die zusammen ein Netzwerk mit anderen haben um im Internet gegen Israel und Juden zu argumentieren und sich dazu gerne an Äußerungen prominenter Juden wie Herrn Broder und anderen aufhängen.

  46. 47
    lebowski says:

    „Und ich frage mich, ob Kaufmann wohl wenigstens gezögert hat, als er schrieb:

    „Der Publizist Broder hatte auf der Internetseite „Die Achse des Guten”, die er mitbetreibt, einen offenen Brief an WDR-Intendantin Monika Piel veröffentlicht.“ …“

    Wieso soll Kaufmann bei diesem Satz gezögert haben, da das Geschriebene ja wohl eine unbestreibare Tatsache ist.

  47. 48
    Mambolino says:

    [gelöscht]

  48. 49
    Steeevyo says:

    Korinthenkacker strikes again!

  49. 50
    Gregor Keuschnig says:

    Wie Recht doch Grosser hat (siehe meine Verlinkung oben): Viele der Kommentatoren bemühen sich (mehr oder weniger geschickt) den Schleier des Antisemitismus über das Gesagte auszubreiten, es zu skandalisieren und dann zu diskreditieren; wenn möglich auch gleich noch Niggemeier dazu. Warum tun sie das? Vermutlich weil sie keine Argumente haben bzw. nicht argumentieren können. Wieso sie sich bei dieser Lage nicht lieber auf Häkelkurse oder Küchenmöbelpreisvergleiche konzentrieren, ist mir schleierhaft.

  50. 51
    Linus says:

    Wozu Argumente, wenn man die „Achsel der Guten“ (Zitat #45) hat?

    Ich finds immer wieder toll, zu sehen, wie wenig es eigentlich um die Sache geht, um die es hier eigentlich geht. Hauptsache, man steht auf der vermeintlich richtigen Seite, dann kann man sich alles erlauben.

    „Deppen-Pingpong“ ist übrigens auch ein Wort, das mir gerade einfällt.

  51. 52
    Stefan says:

    (Nicht wundern, ich hab gerade mal eine Reihe beleidigender Kommentare gelöscht.)

  52. 53
    Linus says:

    @Stefan

    Dann dauerts wahrscheinlich auch nicht mehr so lange, bis hier irgendeiner wieder „Siehste, siehste…Zensur…Niggemeier kann nicht mit Kritik umgehen bla“ schreibt…

  53. 54
    Armin says:

    @Stefan
    Seltsam, ich hatte die „Chance“ alle Kommentare zu lesen bevor sie gelöscht wurden und fand keinen auch nur ansatzweise beleidigend. Was soll die Zensur-Mentalität? Sobald Gegenwind kommt wird gelöscht. Sehr ernüchternd und enttäuschend.

  54. 55
    Armin says:

    @53 du warst schneller als ich schreien konnte :-)

  55. 56
    Stefan A. says:

    @50 (Gregor Keuschnig): Wer hat das von den Kommentatoren getan, was Sie schreiben? Und wo konkret?

    Im Übrigen hat der von Ihnen zitierte Grosser unrecht. Broder arbeitet so plump dann doch nicht. Es ist richtig, dass es viele Juden gibt, auch viele Israelis, die Israel kritisieren, und zwar hart kritisieren. Broder selbst hat Israel auch immer wieder hart kritisiert. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Israel-Kritik und Israel-Bashing. Broder hat das stets sehr differenziert ausgeführt und ich stimme ihm zu. Es gibt Leute, denen ist es egal, was Israel tut oder lässt; die verurteilen es in jedem Fall. Und sie tun es auf unfaire Weise.

    Ein Beispiel: Die vielzitierte Mauer. Israel hat sie gebaut, um sich vor den ständigen Selbstmordattentaten der Palästinenser zu schützen. Tatsächlich hat sich die Zahl der Attentate nach Mauerbau drastisch verringert. Es geht also nicht etwa darum, ein Volk zu trennen oder ein Volk — die Palästinenser — am Flüchten zu hindern o.ä. Trotzdem wurde und wird die Mauer immer wieder mit der Berliner Mauer bzw. dem Grenzzaun zwischen DDR und BRD verglichen, was dermaßen schief und falsch ist, dass man sich schon fragen muss, welche Absicht hinter einer derartigen Verzerrung der Wirklichkeit steckt. (Mal ganz davon abgesehen, dass auch in anderen Gegenden der Welt solche Mauern existieren, um die sich kein Schwein kümmert. Und mal abgesehen davon, dass die Palästinenser auch nicht nach Ägypten können, weil auch dort ein unpassierbarer Grenzzaun steht, allerdings bewacht von Ägyptern, die keine Lust auf die Palästinenser haben; wieso erregt sich niemand über die ägyptische „Abriegelung“ und „Ghettoisierung“ des Gaza-Streifens?)

    Eine andere, oft zu vernehmende Kritik ist die, dass die Israelis mit „Nazi-Methoden“ gegen die Palästinenser vorgingen. Frau H-G hat sich, soweit ich mich erinnere, dergestalt geäußert. Für mich ist das weniger antisemitisch als dämlich. Denn es offenbart eine Unkenntnis der „Nazi-Methoden“, die erschreckend ist. Würden die Israelis mit Nazi-Methoden gegen die Palästinenser vorgehen, wären diese längst tot. Die Israelis befinden sich seit 60 Jahren im Dauerkrieg, Hamas und Hizbollah fordern und betreiben die Vernichtung des „zionistischen Gebildes“, dafür ist die israelische Reaktion noch sehr zurückhaltend. Ich will nicht wissen, wie Deutschland — wäre Deutschland so groß wie Hessen — mit Nachbarn umspringen würde, die es seit 60 Jahren mit Bomben, Raketen, Selbstmordattentaten etc. angreifen würde.

    All dies ist keine (sachliche) „Kritik“ an Israel, sondern etwas anderes, etwas bösartiges. Ob dahinter nun im Einzelfall Antisemitismus steckt oder schlicht Dummheit, lasse ich mal dahinstehen. Auch, ob Antisemitismus eigentlich etwas anderes ist als partielle Dummheit.

  56. 57
    Gregor Keuschnig says:

    @53/Linus
    Volltreffer (#54).

    (Haben Sie schon die Lottozahlen für Samstag?)

  57. 58
    Linus says:

    @Gregor

    Ja…Und vom Gewinn lasse ich Hirn vom Himmel regnen. Scheint nötig zu sein.

  58. 59
    Michael says:

    Nach Monaten mal wieder kurz vorbeigeschaut, aber es ist ein trostloses Unterfangen. Herr Niggemeir hätte Buchhalter, Gefängniswärter oder einen anderen ehrenwerten Beruf ergreifen sollen, aber um Himmels willen nichts, was mit Schreiben zu tun hat. Nirgends liest man Öderes als in diesem Blog.

  59. 60
    Gregor Keuschnig says:

    @56/Stefan A.
    Wer hat das von den Kommentatoren getan, was Sie schreiben? Und wo konkret?
    Beispielsweise hier und hier und auch hier (und ich glaube einer der beiden gelöschten Kommentare).

  60. 61
    M.Limmel says:

    @56 Stefan A.

    sehr gute und in meinen augen richtige analyse!
    aber es wird sich hier in diesem blog niemand mit ihrem inhalt auseinandersetzen (können / es gibt ja auch keine stichhaltigen gegenargumente!) — trotzdem werden sie als ahnungslos, dumm oder rechtsextrem beschimpft werden.

  61. 62
    Gregor Keuschnig says:

    @61/M.Limmel
    Meine Antwort auf Stefan A. steht über Ihrem Kommentar. Soviel zum Thema, dass sich niemand mit ihrem Inhalt auseinandersetzt. Und jetzt noch mal bitte genau, wo jemand als ahnungslos, dumm oder rechtsextrem beschimpft wurde.

  62. 63
    polyphem says:

    @56 Stefan A.
    Man wird doch noch Mauern vergleichen dürfen.
    @62 GK:
    M.Limmel versuchte sich in Prophetie. So, wie Linus in 53.
    Prophetie passt doch hier gut hin, bzw. nach Israek, wo die Bibel erfunden wurde…

  63. 64
    M.Limmel says:

    [gelöscht]

  64. 65
    M.Limmel says:

    [gelöscht]

  65. 66
    Armin says:

    [gelöscht]

  66. 67
    Armin says:

    Hab mich grad selbst gelöscht. Sozusagen im vorauseilendem Gehorsam

  67. 68
    Armin says:

    Sollten alle so machen. Dann hat Stefan weniger Arbeit die ganzen Kommentare zu lesen. Ein wenig Mithilfe ist gefragt

  68. 69
    M.Limmel says:

    [gelöscht]

  69. 70
    Gähn says:

    Jetzt geht es wieder los *gähn*, alle beschuldigen den anderen, er habe angefangen mit unfairen Mitteln zu spielen…

    Aber zurück zur wirklich interessanten Ausgangsfrage: Soll jeder Journalist immer und überall seine ggf. persönliche Befangenheit kennzeichnen? Und: Bist du, Stefan, nicht etwa auch durch deine Weltanschauung irgendwie gegenüber der Achse des Guten, Kaufmann und Broder befangen? Oder warum gibt es immer diese Beispiele?

    Ich behaupte, Niggemeiers Seite ist kaum etwas anderes als das, was Broder oder Kaufmann macht, es ist letzten Endes nicht nur Methodenkritik, sondern genauso Meinungsmache. Ebenso ist David Harnaschs „Bildschirmarbeiter“ Methodenkritik UND Meinungsmache, nur halt auf der anderen Seite. Beide haben durchaus ihre Berechtigung, aber sind mit Vorsicht zu genießen, weil sie befangen sind (wie jeder Mensch).

    Das muss man erkennen und dann können alle gut leben. Nervig finde ich es nur, wenn man von dem einen stets alle Transparenz fordert, selbst aber sich bezüglich seiner eigenen Positionen stets bedeckt hält, nicht wahr, Herr Niggemeier?

    Kaufmann und Broder beziehen Positionen, Harnasch bezieht stets klare Positionen und betreibt nebenher den „Bildschirmarbeiter“, daher weiß man, wie man ihn einzuschätzen hat.

  70. 71
    Stefan says:

    @„Gähn“: Es geht nicht darum, ob jemand durch seine „Weltanschauung“ befangen ist. Kaufmann berichtet über einen Prozess, in dem es um einen Artikel auf der „Achse des Guten“ geht, wo er selbst publiziert. Kaufmann berichtet über Henryk M. Broder, auf dessen Homepage er selbst produziert.

    Und ist das wirklich so riskant, was Sie hier schreiben, dass Sie weder Ihren Namen noch eine richtige E-Mail-Adresse angeben können? Warum glauben Sie, dass es irgendjemanden interessiert, was Sie vollmundig behaupten („Ich behaupte, …“), wenn Sie sich hinter einem lächerlichen Pseudonym verstecken müssen.

  71. 72
    knorke says:

    Darf man sich jetzt nicht mehr hinter lächerlichen Pseudonymen und falschen E-Mail Adressen verstecken? Ich fand das immer recht praktisch und sah das als Vorteil des Internet. Man kann ja trotzdem eine Meinung haben und ernsthaft vertreten wollen — solange man nicht rumstänkert ist das doch ok.

  72. 73
    Stefan says:

    Ach, knorke…

  73. 74
    Gähn says:

    [gelöscht]

  74. 75
    ruhrpottjunge says:

    @Gähn

    Sie werfen Herrn Niggemeier „Meinungsmache“ vor? Wie genau macht man Meinungen? Das würde ich wirklich gerne wissen, dann mach ich demnächst auch mal welche!

    Aber keine Angst, ich weiß ja, was sie meinen. Aber es stimmt einfach nicht. Während Broder und sein Netzwerkchen Tatsachen verdrehen oder direkt selbst Sachverhalte erfinden, um eine Gefährdung groß– oder erst herbeizureden, während bei den selbsternannten „Guten“(streng abzugrenzen: „Gutmenschen“) hemmungslos aus alten Ressentiments und nicht ganz neuen Ängsten eine Vorprogromstimmung erzeugt wird, schreibt Niggemeier nur auf, was passiert, und was nicht passiert. Meistens scharfsinnig, manchmal vielleicht etwas voreilig und übereifrig — so aus meiner Sicht in diesem Fall. Aber immer begründet, nachvollziehbar und kritisierbar. Kritik an Broders Auswürfen wirdhingegen entweder gar nicht entgegengenommen, als „antisemitisch“ gelabelt, als von der roten Einheitsmeinung beeinflusst verlacht oder aber mit wüsten Beschimpfungen quittiert.

    DAS ist ein Unterschied. Ein großer Unterschied.

  75. 76
    M.Limmel says:

    @stefan niggemeier

    irgendwie scheinst du mir ein ziemlich verkniffener typ zu sein, der sich an erfolgreichen personen und institutionen „abarbeitet“ um zu verhindern, dass die eigene eitelkeit nicht von der eigenen bedeutungslosigkeit überholt wird.
    mach doch lieber mal was konstruktiv-positives und bau was auf anstatt nur davon zu leben die moralische instanz über deine mitmenschen zu spielen.

    broder hetzt m.e. nicht — er hat bei allem was man liest und hört eine schlüssige argumentation, der man folgen mag oder auch nicht. auf jeden fall hat er erfolg und jeder kennt ihn.
    aber deine hetze gegen ihn und seine kollegen ist kleinlich weil du dich nicht mit den inhalten der aussagen auseinandersetzt, sondern nur mir dem „drumherum“.

    die leute, die sich stets als gesinnungspolizist über ihre mitmenschen stellen und „den finger in die offene wunde legen“ (wollen) sind meist so einsame typen ohne beziehung. hast du eine frau oder freundin? kann ich mir kaum vorstellen — wenn du regelmässigen sex hättest wärst du nicht so verkniffen.

    erinnerst du dich an bettina arens aus wallenhorst? so ungefähr dein jahrgang — hast du auch schon in der schule angeschmachtet aber wg. deines nicht ganz optimalen äusseren keine chance gehabt. vielleicht ist ihr korb ja schuld an deinem frust?

  76. 77
    M.Limmel says:

    @ruhrpottjunge

    „…Tatsachen verdrehen oder direkt selbst Sachverhalte erfinden, um eine Gefährdung groß– oder erst herbeizureden…“

    kannst du ein beispiel nennen? oder noch besser zwei oder drei?
    ich bin gespannt!

    aber wie ich das hier einschätze bleibt es bei meiner spannung und eine entspannung wird weder von dir noch von deinen genossen kommen oder?

  77. 78
    Armin says:

    @Stefan
    Nr. 76 ist unter aller Sau. Aber wenn du souverän bist lässt Du ihn stehen

  78. 79
    ruhrpottjunge says:

    @M. Limmel

    Auch auf die Gefahr hin, Ihnen jetzt das Gefühl zu geben, im Recht zu sein — dieses Gefühl könnte ich Ihnen und Ihresgleichen eh durch nichts in der Welt nehmen:

    Ich werde mit Ihnen nicht diskutieren. Warum nicht? Ganz einfach, weil Sie mir allein schon aufgrund Ihrer entlarvenden Wortwahl („…weder von dir noch von deinen [b]genossen[/b]…“) zutiefst unsympathisch sind.

  79. 80
    M.Limmel says:

    @armin

    geiler konflikt!
    wenn er mich löscht ist er in deinen augen nicht souverän — wenn er stehen lässt sieht bettina es.…

  80. 81
    Nobilitatis says:

    Danke, Stefan, die Löschungen helfen beim Lesen. Ich konnte der Sache gestern nicht folgen und lese alles en bloc.

    @Stefan A., #56:
    Wenn Sie argumentieren wollten, ließen sich auch Argumente finden. Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben, die Mauer wird z.B. auf palästinensischem Land gebaut, um Tatsachen zu schaffen. Aber ich gehe mal davon aus, dass Sie nur Ihre Antisemitismuskeule auspacken wollten. Und außerdem weise ich eindringlich darauf hin, dass der Anlass der Diskussion, nämlich der Artikel, ein genereller Sachverhalt ist. Es könnte auch der PR-Mitarbeiter von Shell sein, der etwas zur Umweltproblematik beiträgt. Durchaus ehrenwert, aber zum Verständnis des Gesagten trägt es nun mal bei, dass man diese Beziehung kennt. Und hier im Blog bin ich es gewöhnt, über solche Verbindungen informiert zu werden. Dass es sich bei Broder um einen beleidigenden Greis handelt, der immer mal wieder mit seiner Art aneckt, mitunter auch unterhaltsam sein kann, und was weiß ich noch, das spielt dabei überhaupt gar keine Rolle. Auch wenn es sich für Fans wie Majestätsbeleidigung anhört.

  81. 82
    M.Limmel says:

    @ruhrpottjunge

    das ist aber mal richtig überzeugend!

    verstehst du nicht, dass es nicht um „recht haben“ geht, sondern um das bewahren unserer freiheit und demokratie?

    lies mal bei wikipedia oder im lexikon die definition von faschismus und mach dich frei von dem irrglauben nur rechte können faschisten sein.
    wenn man keine meinungen neben der eigenen bestehen lässt und im zweifel die notbremse zieht ehe man sich mit unliebsamen themen auseinandersezten muss, läuft man gefahr schon der faschismus-definition zu entsprechen. auch linke und religiöse sind faschos…

    glaubst du nicht?
    lies mal nach!

  82. 83
    Stefan says:

    Bettina, bist Du’s?

  83. 84
    Gregor Keuschnig says:

    @77/M.Limmel
    Können sie lesen? Dann lesen Sie doch mal die hier verlinkten Kommentare. Sie haben doch gar keine Lust auf Diskussion. Sie wollen nur pöbeln. Man könnte fast schon Mitleid bekommen.

  84. 85
    ruhrpottjunge says:

    @M.Limmel

    Noch mal ganz langsam: M i t I h n e n d i s k u t i e r e i c h n i c h t. Egal, was Sie denken. Egal, wie Sie mich nennen.

  85. 86
    Armin says:

    @80 M.Limmel
    Ich wollte keinen Konflikt erzeugen. Ich fand Ihren Kommentar nur unter aller Sau (und das ist noch die freundliche Formulierung für das was ich mir dabei gedacht habe).

    Ich fand Ihre Argumentation teilweise sogar nachvollziehbar. Aber was soll das private Geschwätz über irgendwelche Jugendbekanntschaften??

  86. 87
    M.Limmel says:

    @ nobilatis

    „.…um einen beleidigenden Greis handelt.…“

    in Israel gibt es einen spruch: „fighting for peace is like fucking for virginity“

    warum sagst du „greis“? ich nehme an, dass das die würze deiner aussage sein soll. aber man könnte es durchaus beleidigend auffassen, zumal absolut kein sinnzusammenhang besteht.

    aber ich denke, dass ihr linken ja sowieso die instanz in moralischen und anderen fragen seid, und daher ruhig jemandem eine beleidigende art vorwerfen könnt um ihm dann mal gleich eine beleidigung hinterherzusenden.

    auch dir empfehle ich mal die faschismus-definition zu lesen — ist interessant!

  87. 88
    Sky says:

    Ich finde Hr.Niggemeier sieht gut aus.

  88. 89
    M.Limmel says:

    @stefan

    nein, ich bin’s nicht — aber ICH habe sie gelegt — während du dich selbst entspannen mußtest (und vermutlich noch immer mußt)

    aber das ist auch anderen pickelgesichtern schon passiert — nur manche gehen damit lockerer um als du und nehmen nicht gleich das ganze leben so schwer und negativ.
    vielleicht gibt es andere wege zum glück und zweisamkeit für dich?

    thailand?
    russland?
    katalog?
    oder konvertier doch und mach auf zwangsehe:)

  89. 90
    Gähn says:

    Ich frage mich, warum mein recht gesitteter Kommentar gelöscht wurde und andere Leute hier einfach rumpöbeln dürfen…

  90. 91
    M.Limmel says:

    @ armin

    du beschwerst dich, dass broder und friends so polemisch sein sollen und nennst meinen beitrag „unter aller sau“?

    ist denn das friedenstiftend?

    hast du mal die/eine faschismus-definition gelesen?

  91. 92
    Stefan says:

    @Gähn: Weil Herr oder Frau Limmel so weit jenseitig ist, dass es… nun ja… nennen wir es Kunst. Haben Sie eigentlich schon mal eine Faschismus-Definition gelesen?

  92. 93
    M.Limmel says:

    @ gähn

    weil du den typen hier inhaltlich bedränglich geworden bist.
    ich habe die beobachtung gemacht, dass so etwas „pöbelnde“ kommentare bleiben dürfen, aber die mit inhalt der dem gut– und bessermenschlichen mainstream widerspricht und nicht durch fakten widerlegbar sind, verschwinden ruck-zuck.

  93. 94
    G says:

    Warum wird die Personengruppe, um Broder und PI in Diskussionen eigentlich immer so niveaulos und persönlich?
    Reicht es nicht für Argumente? Wenn man so von sich überzeugt ist, dann sollten die Argumente doch auch kein Problem sein.

  94. 95
    Linus says:

    @M.Limmel

    Ich hab‘ noch nie davon gehört, dass sich die Welt vom Pöbeln weiterdreht. Sie?

    Wir wären noch in der Steinzeit, wenn verflucht selbstherrliche Pseudo-Moralisten was zu sagen hätten. Wobei sagen da auch schon zuviel des Guten ist. Wahlweise „Faschismus“, „Antisemitismus“, „Islamismus“ und andere Dinge mit –ismus in schöner Regelmäßigkeit in die Luft zu blasen, hat ungefähr die gleiche Relevanz, wie wenn ich mich auf den Marktplatz stelle und „Alles Käse!“ blöken.

    Vielleicht mal beide Hände zum Tippen benutzen, vielleicht wird dann auch das Gehirn wieder durchblutet und nicht nur…

  95. 96
    Armin says:

    @91 M.Limmel
    Worüber habe ich mich beschwert? Ich habe mich über Broder (den ich früher gehasst habe wie die Pest und inzwischen zu schätzen gelernt habe) überhaupt nicht geäußert! Mal nachlesen weite oben könnte helfen.

    M.Limmel — kleiner Tipp: nicht ganz soo viel Alkohol am frühen Abend. Zumindest nicht wenn man diskutieren will.

  96. 97
    Nobilitatis says:

    @Limmel:
    Die Bezeichnung „Greis“ habe ich verwendet, weil ich vermute, dass zwischen seinem Stil und dem Fakt, dass er mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist, ein ursächlicher Zusammenhang besteht. Außerdem lege ich Wert auf die Bemerkung, dass ich kein „Linker“ bin, was immer SIE darunter verstehen mögen.
    Ihnen lege ich ans Herz, dass die „ihr“ und „wir“ Kommunikation genau dahin führt, wo Sie jetzt sind. In der Ecke, unglaubwürdig und eigentlich auch nicht an der Diskussion interessiert, aber immer noch rechthaberisch.

  97. 98
    Linus says:

    Ich glaube, ich habe die Taktik dieser Moralkeulenschwinger erkannt. Erst die Leut‘ provozieren und sich dann lautstark über die Reaktion echauffieren. Und zwar mehrmals. Irgendwann wird es kommen, dieses eine Wort, dieser eine Satz oder diese eine Geste und dann drückt man auf den Leberwurst-Buzzer und krakeelt und fuchtelt mit „Faschismus“ in der Luft rum.

    Was war das? mach doch lieber mal was konstruktiv-positives und bau was auf anstatt nur davon zu leben die moralische instanz über deine mitmenschen zu spielen

    Arm. Selig nicht. Get a Life!

    P.S. Wer mit Scheiße schmeißt, sollte sich nicht wundern, wenn er selbst stinkt.

  98. 99
    SvenR says:

    Stefan, überdenke bitte Deine Kunst-Definition noch mal. Danke.

  99. 100
    Stefan A, says:

    @94 („G“): Ich zähle mich zwar nicht zur „Personengruppe um Broder und PI“, verteidige Broder und Kaufmann aber trotzdem, weil ich sie schätze. Das ist ja auch kein Verbrechen, jemanden zu schätzen. Im Falle Broders tue ich das, weil er ein witziger Polemiker ist, der manchmal über die Stränge schlägt, aber immer noch hunderttausendmal interessanter ist als all die anderen Schnarchnasen in TV, Internet und Co. Mir geht es selten so, dass ich Zeitungsartikel lese, die mich mit Ihren Formulierungen zum Lachen bringen, erzürnen oder begeistern: bei Broder ist es regelmäßig der Fall.

    Soviel dazu. Eigentlich wollte ich aber nur betonen, dass ich weder niveaulos noch persönlich geworden bin. Das ist eigentlich bislang nur einer geworden, und der will mit seinen peinlichen Kindergartensprüchen offenkundig provozieren oder aber jemanden verarschen.

    Obwohl! Niveaulos ist bereits jener Schreiberling unter Nr. 11 geworden, der schreibt: „Wer für die Achsenmächte schreibt, erledigt zumeist das Tagwerk fremder und meist ausländischer und nicht gutmeinender Interessen.“ — Die Autoren von http://www.achgut.de sind u.a. bekannt für ihre USA– und Israel-freundliche Haltung. Sind amerikanische und israelische „Interessen“ also „nicht gutmeinend“ für Deutschland? Wer ist da aus dem Loch gekrochen?

  100. 101
    Ille says:

    Was unterscheidet diesen Kommentar-Thread von einem Forum, in dem Jugendliche über ihre Idole diskutieren? Nicht das inhaltliche Niveau, sondern nur die Anzahl der Rechtschreibfehler.

    Herr Niggemeier ist nicht der berühmte Zauberlehrling, er weiß genau, was er auslöst, wenn er sich über Herrn Broder äußert. Ich möchte zur Sache nichts sagen, weil ich keine Lust darauf habe, dass mein Beitrag geflissentlich falsch interpretiert wird und ich wahlweise als Muslimhasser, Erzkonservativer oder aber als Antisemit, Antizionist beschimpft werde.

    Sosehr ich das Niggemeier-Blog ansonsten schätze: Bei bestimmten Themen tut sich hier ein großes (nicht vom LHC erzeugtes) schwarzes Loch auf, in dem jegliche Diskussionskultur verschwindet.

  101. 102
    Sky says:

    Es wird wohl immer Broder-Gegner, Broder-Tolerierende und Broder-Fans geben.
    Mich täte eine Analyse des Urteils interessieren, vielleicht schwingt sich Stefan ja mal dazu empor? Oder wäre sowas off topic hier?
    Ansonsten, vertragt Euch mal alle, soo weit steht Ihr ja nicht voneinander entfernt. Hoffe ich zumindest.
    LG, Sky

  102. 103
    Jeeves says:

    @100 Stefan A: les doch mal Wiglaf Droste, E. Henscheid, und all die netten kleinen Bücher der Edition Tiamat — da hast du reichlich Polemik, jenseits vom Beleidiger Broder.

  103. 104
    M.Limmel says:

    @ g

    keine ahnung ob du mich zum broder und pi personenkreis zählst aber trotzdem erlaube ich mir mal zu antworten:

    lies doch mal die letzten 20 kommentare: auf alles was mit „pöbeln“ zu tun hat wird hier „diskutiert“ — auf inhaltliches wie die sehr treffenden aussagen von „stefan a.“ gab es KEINE reaktion. ich denke man kann sehr gut beobachten hier, dass es sich hier so richtig gruppendynamisch kuschelig in die moralsich „richtige“ richtung bewegen soll, aber um inhalt dann doch ein bogen gemacht wird und dem oberindianer (ich hoffe das war jetzt nicht rassistisch oder so du) die meinungsführerschaft überlassen wird.

    z.b. ist hier der ruhrpottjunge, der sich inhaltlichen diskussionen verweigert weil sein niveau zu hoch ist oder so…

    schon mal die faschismus-definition gelesen?
    meinungsbündelung um jeden preis?

  104. 105
    Stefan says:

    @Sky: Analysen des Urteils gibt es aber doch zuhauf, zum Beispiel (außer den oben verlinkten von Broders Kumpels) bei Telepolis und in der „taz“.

  105. 106
    Ben Dover says:

    Ja, ja, ich weiß. Es wurde gelöscht, nun kommen Leute, die das nicht gut finden, und man macht sich über sie lustig. Aber wenn man mal einen Moment innehält, kann man die Kritik an den Löschungen auch sachlich angehen.

    Es ist jedenfalls schon erstaunlich, daß (für mich offensichtlich, da betroffen) auch Kommentare gelöscht werden, die in keinster Weise eine Beleidigung enthalten, aber sehr wohl durchaus sachlich geäußerte Kritik.

    Ich verstehe das natürlich einerseits sehr gut. Andererseits sollte jemand, der kräftig austeilt, auch einstecken können. Wenn jemand das nicht möchte, frage ich mich, warum er überhaupt Kommentare zuläßt, wenn anscheinend unliebsame Kommentare gar nicht erwünscht sind.

  106. 107
    M.Limmel says:

    @ 98 nobalitis
    „greis“

    nennst du deinen vater auch so? der ist doch vermutlich auch so in dem alter oder?

    und wieso sollte ich für dich oder deine linken freunde „glaubwürdig“ sein oder sein können? also ist das feststellen meiner angeblichen „unglaubwürdigkeit“ irgendwie sinnfrei oder?

    hast du schon mal die faschismus-definition gelesen?

  107. 108
    Stefan says:

    @„Ben Dover“: Ich werde Ihren nächsten Kommentar wieder löschen, wenn Sie wieder keine E-Mail-Adresse angeben. Ich hafte im Zweifel für Ihre Kommentare.

  108. 109
    Gregor Keuschnig says:

    @94/G
    Da ist nichts. Definitiv. Kein Argument. Nichts.

    @100/Stefan A,
    Wer ist da aus dem Loch gekrochen?
    Ping! Schon wieder getroffen.

    @104/M.Limmel
    aussagen von „stefan a.” gab es KEINE reaktion
    Zum dritten Mal: Hier.

    schon mal die faschismus-definition gelesen?
    meinungsbündelung um jeden preis?

    Wo? Achsogut.

    (Wenn man sich so aufregt, ist das schlecht für den Blutdruck. Denken Sie daran.)

  109. 110
    G says:

    @Stefan A.

    Ich fand Broder ein einziges Mal gut: Das war, als er einem Unternehmen eine böse Mail geschrieben hat, nachdem man ihm irgendeinen Vertrag unterjubeln wollte.
    Ansonsten ist das was Broder macht, keine Polemik, sondern ordinäre Beleidigungen. Wobei ich es verstehen würde, wenn man hierbei noch anderer Meinung ist. Am schlimmsten ist allerdings, dass es Broder mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und da hört für mich endgültig der Spaß auf.

    @M.Limmel

    Aha, du pöbelst hier rum, beleidigst Stefan, nur um zu beweisen, dass man hier scheinbar gar nicht auf Argumente eingeht? Nennt man sowas nicht rumtrollen?

  110. 111
    ruhrpottjunge says:

    Wider besseren Wissens versuch ich mal ein paar der hier ja mit so viel Vehemenz eingeforderten Argumente zu bringen.

    1. Ich stimme (widerwillig, ich geb’s ja zu) Herrn Broder zu, wenn dieser eine irgendwie geartete Bedrohung durch islamistischen Terror sieht. Es gibt islamistischen Terror, und dieser bedroht Menschen, die sich zur falschen Zeit am falschen Ort befinden. Wie jeder andere Terror auch.

    2. Ich widerspreche Herrn Broder auf Schärfste, wenn er diese Bedrohung als „dem Islam“ wesenseigen ansieht und wenn er aufgrund vereinzelter, zu verurteilender terroristischer Akte eine Gefährdung herbeilügt, die so nicht besteht.

    Herbeilügt? Ja, herbeilügt: Da wird mit demographischen Szenarien gearbeitet, die keinem Vergleich mit der Wirklichkeit standhalten. Da werden „Fälle“ angeblicher Islamisierung oder angeblicher Anbiederung an den Islam aufgebauscht, bewusst falsch wiedergegeben, diese falschen Wiedergaben hartnäckig und halsstarrig wiederholt, selbst wenn die Falschheit längst bewiesen ist. Wer nur das schreibt, was ihm ins verquere Weltbild passt und dem Entgegenstehendes ignoriert, der lügt.

    Ein letztes: Wie „brillant“ ist eigentlich ein Polemiker, der gleichzeitig gegen Millionen von Menschen polemisiert, von denen die allerwenigsten die Chance haben, auf die Polemik zu reagieren? Wie brillant oder wie unermesslich feige?

  111. 112
    Sky says:

    @Stefan:
    Yo, danke, die kannte ich schon. Ich interpretiere die mal als Deiner Meinung nicht diametral entgegenlaufend. :)
    Was mich an der Sache interessiert, ja fasziniert, ist die anscheinend nun entstandene Notwendigkeit Antisemitismus-Vorwürfe mit Fussnoten belegen zu müssen, stattdessen hätte ich hier eher die Freiheit der Meinungsäusserung durch das Gericht bestärkt gesehen. Darum wohl auch „Broder mit (bzw. „ohne“) Fussnoten“ als Headline, warum ist das so? Ist das gut so?
    Dazu nehmen auch die beiden Kommentatoren bei der TAZ und Telepolis nicht für mich erkennbar Stellung, aber genau das interessiert mich.

  112. 113
    Erhard Arendt says:

    @sky 103

    hier findet man ausreichend analysen, kommentare und anders:
    http://www.arendt-art.de/deutsch/Henryk_m_broder/henryk_broder_hecht-galinski_evelyn.htm

    was man nicht findet sind diffamierungen, unterstellungen und nebelkerzen

  113. 114
    Ben Dover says:

    [gelöscht]

  114. 115
    Stefan says:

    @Sky: Ich weiß nicht, ob das mit den „Fußnoten“ in dem Zusammenhang nicht irreführend ist. (Ich benutze „Fußnote“ in der Überschrift ja in dem Sinne, dass im „Kölner Stadtanzeiger“ eine Fußnote fehlte, um die Verbindung zwischen Autor und Gegenstand der Berichterstattung deutlich zu machen.)

    Das Gericht hat erklärt, dass die Frage ist, ob „bei einer Äußerung nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Herabsetzung der Person im Vordergrund steht, es dem Kritiker also statt um die Sache um vorsätzliche Kränkung des Betroffenen geht“.

    Das betrifft Broders Art, Auseinandersetzungen zu führen, natürlich erheblich. Ob die Meinungsfreiheit dadurch ernsthaft eingeschränkt wird, wage ich zu bezweifeln.

  115. 116
    Gregor Keuschnig says:

    Broder hat mit Polemik ungefähr so viel zu tun wie eine Omnibusfahrt mit einem Transatlantikflug. Polemik ist eine Kunstform. Das was Broder da mehr oder weniger regelmässig ablässt, ist meist nur Affekt-Inkontinenz. Man fällt schon auf ihn herein, wenn man über ihn nur diskutiert.

  116. 117
    Ben Dover says:

    [gelöscht.]

  117. 118
    M.Limmel says:

    @ ruhrpottjunge

    wo sind denn jetzt deine argumente?

    du sagst in mail #112 nur, DASS alles falsch und anders ist und du „widersprichst aufs schärfste“ (ist das ein argument?), aber du vergisst zu sagen welche aussagen genau falsch und widerlegt bzw. widerlegbar sind — noch besser wäre wenn du sie widerlegst.

    sag doch mal konkret welche zahlen „herbeigelogen“ sind — und deren „falscheheit längst bewiesen ist“

    du bist nur abstrakt unterwegs ohne jede konkretisierung des themas. blinder hass und unterdrückung bzw. wegreden von anderen überzeugungen. was ich dich in diesem zusammenhang noch fragen wollte: hast du schon mal die faschismus-definition gelesen?

  118. 119
    Linus says:

    Jehova!

  119. 120
    G says:

    @M.Limmel

    Zum Thema Lügen:
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/gehirnfasten-mit-henryk-m-broder/

    Und btw: Wird jetzt jeder nach der Faschismus-Definition gefragt? Godwin lässt grüßen…

  120. 121
    Sky says:

    Der Antisemitismus-Vorwurf ist bspw.nicht mit dem Vorwurf, eine Straftat begangen zu haben, vergleichbar. Es gibt, soweit ich weiss, von diesen „Anti-Vorwürfen“ einige, bspw. den Antiamerikanismus-Vorwurf oder den Bush-Hörigkeitsvorwurf oder auch den Islamophobie– oder Homophobie-Vorwurf.
    Der Antisemitismus-Vorwurf hat seit diesem Urteil eine Sonderstellung, was bemerkenswert erscheint.
    Ändert sich das Recht? Warum?
    Das aber nur nebenbei, weiterhin viel Erfolg und LG, Sky

  121. 122
    Linus says:

    @M.Immel

    „Der Faschismus hat einen Namen, der an sich nichts sagt über den Geist und die Ziele der Bewegung. Ein Fascio ist ein Verein, ein Bund, Fascisten sind Bündler, und Fascismus wäre etwa Bündlertum.“ (gefunden hier )

    Und nun?

  122. 123
    Fred Feuerstein says:

    @M.Limmel
    Sehr schön unter einem Pseudonym hier zu reisen und dann sich zu brüsten Frauen flachzulegen.

    Vielleicht entlarvt Bettina unsere Maulhure:

    „hast du eine frau oder freundin? kann ich mir kaum vorstellen – wenn du regelmässigen sex hättest wärst du nicht so verkniffen.

    erinnerst du dich an bettina arens aus wallenhorst? so ungefähr dein jahrgang “

    Leider kann sich Bettina Arens hier nicht wehren.

    http://www.rottenneighbor.com lassen grüßen.

    @Stefan Niggemeyer

    Es wäre schön wenn Beitrag 76 gelöscht wird.

    P.S. Was den Sexualverkehr von M.limmel betrifft:

    http://www.sexy-voten.de/nickpage-Limmel.htm

    P.S. wenn Beitrag 76 gelöscht wird, biite auch meinen Artikel entfernen

  123. 124
    Quasipresseschau 123 | NIGHTLINE says:

    […] Broder ohne Fußnoten Echte Netzwerker. Das eigentlich Komische ist, dass diese Leute dabei immer noch so tun, als seien sie einsame Einzelkämpfer, die mühsam gegen den Mainstream der veröffentlichten Meinung anschwimmen. […]

  124. 125
    rick says:

    und man regt sich drüber auf, daß der eine nicht sagt, daß er ein kumpel des anderen ist.
    Tschuldigung, arne hoffmann, kennen sie herrn niggemeier schon länger und wenn ja warum steht das nicht in ihrem kommentar.
    ihr wollt alle die linke speerspitze für demokratie und gerechtigkeit und seid übelste spießer und sonst nix.

  125. 126
    jolly rogers says:

    Der Broder jedenfalls hat seine Fußtruppen bestens im Griff: Es reicht schon, einen link zu setzen und pflichtschuldigst schreiten sie zum eifrigen Kommentarspammen. So wie die Herren Kaufmann, Wergin und Liza Feuerherdt den GRÖBAZ im Nachhinein zum Opfer der bösartigen Evelyn machen…

    :-)

  126. 127
    Broders Spießgesellen an der Front « Professional Slacker says:

    […] an der Front September 10, 2008 Update 2: Broder hetzt seine Fußtruppen heute per link auf Stefan Niggemeier, dem ebenfalls aufgefallen ist, dass der Herr sich von seinem Netzwerkkumpel Kaufmann — das ist […]

  127. 128
    Linus says:

    @Fred Feuerstein

    Wieso denn löschen? Der Kommentar des guten Herrn „Limmel“ sagt doch viel mehr über den Verfasser aus, als über den vermeintlich Angegriffenen.

    @Rick

    Warum quaken Leute wie Sie eigentlich immer über links und rechts? Egal worums grad geht. Gibts nichts interessanteres in Ihrem Leben, oder warum wird alles gleich mit irgendeiner Richtung belegt? Oder haben Sie Spaß am ständigen Kopfschütteln von links nach rechts? Na dann…

  128. 129
    Nobilitatis says:

    #107, Lümmel:
    Es spielt keine Rolle, ob Sie nicht verstehen wollen oder können. Für mich ist die Diskussion beendet.
    Und ich sehe keinen Unterschied zwischen linken und rechten Trollen. Beide Zeitverschwendung.

  129. 130
    Stefan A. says:

    Ich finde das Urteil des Kölner Landgerichts ein wenig feige.

    Ausgangspunkt war, dass Broder Hecht-Galinski u.a. eine Antisemitin genannt hatte und die Dame diese unschöne Bezeichnung unterbunden wissen wollte, was ihr gutes Recht ist. Nun darf man jemanden nicht beleidigen. Aber ist die Aussage, jemand sei ein Antisemit, per se eine Beleidigung? Dazu ist abzugrenzen zwischen einem Werturteil („Du Spinner“) und einer ehrenrührigen Tatsachenbehauptung („Der X. hat am 19.11.2007 gelogen, indem er…“). Im ersten Fall kann eine Beleidigung vorliegen, im zweiten Fall — falls unwahr — eine üble Nachrede. Aber ist die Aussage, jemand sei ein „Antisemit“, nun ein Werturteil oder eine Tatsachenbehauptung? Ganz klar ist das nicht. Das Gericht hat — was richtig ist — auf ein Werturteil erkannt, weil die Bezeichnung als Antisemit sowohl Werturteil als auch Tatsachenaussage sein kann und insofern geprüft werden muss, wo der Schwerpunkt liegt. Broder hat das Werturteil nicht durch die Anführung bestimmter Tatsachen belegt, so dass der Schwerpunkt auf dem Werturteil lag.

    Aber: Mal angenommen, es wäre um Adolf Hitler gegangen und Broder hätte diesen als Antisemiten bezeichnet, würde ja auch niemand bestreiten, dass das in Ordnung geht und keine Beleidigung ist — selbst wenn es nicht durch Tatsachen belegt würde. Jemandem vorzuwerfen, er sei Antisemit, ist also nicht zwingend eine Beleidigung. Es liegt ja gerade eine Kombination von Werturteil und Tatsachenbehauptung vor. Ist die Behauptung zutreffend, kann es sich nicht um eine Beleidigung handeln.

    Also hätte das Gericht sich eigentlich damit auseinandersetzen müssen, ob Frau Hecht-Galinski nach ihren öffentlichen Äußerungen nun eine Antisemitin ist oder nicht. Davor hat das Gericht aber aus verständlichen Gründen zurückgeschreckt.

    Broder hat aber schon nachgelegt:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/piels_problem/

  130. 131
    zeisig says:

    Worum geht es hier eigentlich?

  131. 132
    Nobilitatis says:

    #130: Das sehen Sie falsch. Das Gericht muss weder Frau G., noch Herrn H. etwas nachweisen. Der Publizist, welcher das Werturteil/ die Tatsachenbehauptung veröffentlich ist in der Pflicht, und zwar nicht irgendwann, sondern in dieser Veröffentlichung. Ist eigentlich ganz einfach.

  132. 133
    Gregor Keuschnig says:

    @130/Stefan A.
    Broder hat „nachgelegt“? Was für ein Witz:
    ist ihrerseits geplant, frau evelyn hecht-galinski, die tochter des ehemaligen präsidenten des zentralrates der juden in deutschland, zu weiteren sendungen des wdr einzuladen […]indem sie alle, die nicht ihrer meinung sind, als agenten einer “israel-lobby” diffamiert. Im Gegenzug möchte Herr Broder vermutlich in möglichst viele Sendungen des WDR eingeladen werden, um gegen antisemitisch-antizionistische statements Position zu beziehen.

    (Nebenbei: Wem gelingt es, in einem Satz [natürlich in kleinbuchstaben] noch mehr anti–Wörter als H.M.B. unterzubringen? Und: Reicht es ihm nicht, dass Frau Piel schon mal Herrn Ulfkotte eingeladen hatte? )

  133. 134
    G says:

    Aber: Mal angenommen, es wäre um Adolf Hitler gegangen und Broder hätte diesen als Antisemiten bezeichnet, würde ja auch niemand bestreiten, dass das in Ordnung geht und keine Beleidigung ist – selbst wenn es nicht durch Tatsachen belegt würde.

    Hä?! Bei Adolf ist das aber recht eindeutig belegt. An sonsten hat es Nobilitatis auf den Punkt gebracht.

  134. 135
    Linus says:

    Broder kommentiert auch die Kommentare hier. Und zeigt dabei, wie sauber er arbeitet.

    Er zitiert „aus dem Tagebuch eine Blogwarts“, erwähnt aber im Text nicht explizit, dass es sich bei seiner Zielscheibe um die Kommentare in Niggemeiers Blog handelt:

    Wie der Herr, so das Gescherr

  135. 136
    Gregor Keuschnig says:

    @135/Linus
    Vermutlich glaubt er noch, dass „Blogwart“ originell ist.

  136. 137
    Linus says:

    Ich vermute, er glaubt so einiges, was andere nur so mittel finden

  137. 138
    G says:

    Er zitiert „aus dem Tagebuch eine Blogwarts”, erwähnt aber im Text nicht explizit, dass es sich bei seiner Zielscheibe um die Kommentare in Niggemeiers Blog handelt:

    Dabei legen Broder und seine Freunde doch immer soviel Wert darauf, dass Kommentarbereich und Artikel nichts miteinander zu tun haben. :-)

  138. 139
    polyphem says:

    Wie nennt man doch Menschen, die sich über körperliche Eigenschaften (wertfrei !) anderer Menschen mit Spott und Häme auslassen? Faschisten? Oder Limmels? Oder Lümmels?

  139. 140
    Erhard Arendt says:

    stefan a. 131 „Also hätte das Gericht sich eigentlich damit auseinandersetzen müssen, ob Frau Hecht-Galinski nach ihren öffentlichen Äußerungen nun eine Antisemitin ist oder nicht. Davor hat das Gericht aber aus verständlichen Gründen zurückgeschreckt.“

    haben sie wirklich das urteil gelesen? ich kenne es und kann ihre äußerungen nicht nachvollziehen. es mag geübte kaffeesatzleser geben, aus solche die uns einen sugerieren.

  140. 141
    Erhard Arendt says:

    broder schreibt selber: „Mir geht hier langsam die Inspiration aus. Seit 15 Jahren entstehen meine Texte fast nur durch copy und paste.“

    so nimmt er seine textbausteine und setzt wechselnde namen ein.

    so demonstriert er auch wieder, was er von der meinungsfreiheit (pöbelfreiheit) hält, weinn es nicht die seine ist.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/piels_problem/

    am besten trägt ganz deutschland einen maulkorb. nur broder nicht weil er auch unterhalb der gürtellinie preisgekrönt beissen kann.

    in was für einer medienlandschaft schreibt uns dieses netzwerk?

  141. 142
    Martin Seller says:

    Es ist ja schön, wenn man Recht und Moral auf seiner Seite wähnt — aber ich verstehe immer noch nicht, wie die Bezeichnung von irgendwem als Antisemit als Versuch angesehen werden kann, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Person A sagt was dummes. Person B sagt, dass Person A was dummes gesagt hat. Person A sagt nun ‚das darf der nicht sagen‘, Person B sagt nur ‚doch, darf ich‘. und daraus liest man nun, dass Person B versucht, Person A gerichtlich ihre Meinung verbieten zu lassen?

  142. 143
    Stefan says:

    @„Fred Feuerstein“ (seufz…): Ich glaube nicht, dass es eine Bettina Arens aus Wallenhorst gibt. Ich kenne sie jedenfalls nicht.

  143. 144
    Linus says:

    @142

    Die Sache ist dann doch schwieriger. Es verhält sich in diesem Falle so:

    Person A sagt was (ob dumm oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen) und Person B sagt: Das ist antisemitisch. Das Gericht klärt, inwieweit das üble Nachrede oder Beleidigung ist.

    Da ist das mit der Meinungsfreiheit nicht mehr ganz so klar. Wenn ich jeden, dessen Nase mir nicht passt, inflationär als Antisemiten bezeichnen darf, ist das einfach nur noch ein Totschlagargument und als Bezeichnung für die, die es tatsächlich betrifft, nicht mehr zu gebrauchen.

  144. 145
    Erhard Arendt says:

    es gibt falsche tatsachenbehauptungen und schmähungen. beides kann man rechtlich belangen. man sollte sich ab und zu daran erinnern was broder geschrieben hat:

    „„jeder kölsche jeck mit zwei promille im blut würde sogar an weiberfastnacht erkennen, dass frau EHG eine hysterische, geltungsbedürftige hausfrau ist, die für niemand spricht außer für sich selbst und dabei auch nur unsinn von sich gibt. ihre spezialität sind antisemitische-antizionistische gedankenlosigkeiten, die zur zeit mal wieder eine kurze konjunktur haben. was hat den WDR dazu getrieben, der “tochter” ein forum zu bieten?““

    man muss sich einmal vorstellen. der grosse publizist sitzt da nicht zum erstemal an seinem computer und schwärzt wie ein schulbube ihm unliebsamme personen an.
    hinterher, wenn diese sich wehren jammert er:„ich lass mir keinen maulkorb“ umhängen.

    dann werden wahrscheinlich alle netzwerkfreunde angeschrieben, angerufen: „helft mir bitte“. honestly concerned startete dann noch einen tag bevor der prozess begann einen aufruf. man möge den armen broder doch nicht vor gericht alleine lassen.

    broder selber hat ja schon einiges über seinen geisteszustand gesagt. man kann ihm eigntich nur zustimmen. eigenlich ein armer troll, würde er nur nicht so gewissenlos über andersdenkende herfallen, ich hätte mitleid mit ihm.

  145. 146
    dubby says:

    Ist es wirklich sooooo wichtig, ob Tobias Kaufmann nun der Achgut angehört oder nicht? Hat irgendwann einmal ein Journalist einen Artikel verfasst, der nicht auch seine persönliche Meinung kommunicierte.
    Da können natürlich alle aufheulen die „Soll und Haben“ gelesen haben.
    Tobias Kaufmann ist ein integerer Journalist und es entspricht nicht seiner Natur, sich auf derart konstruierte Zusammenhängen in der gebotenen Polemik zu äußern.
    Ich bin in keiner Weise dem Kölner Stadtanzeiger verbunden und kenne Herrn Kaufmann auch nur aus seinen Schriften.
    Ich kann mich nur wundern, daß ein sogennanter — nenne wir es beim Namen in Ihrer Diktion — Gefälligkeitsartikel– für Henryk M. Broder — eine solche Welle schlägt.

    Da gibt es Leute die die Atomkraft forcieren, Rüstungsexporte vorantreiben, Lobbyarbeit machen, damit die noch die Ärmsten der Armen noch ärmer werden. Den Bild / Springer — Journalismus, vulgo auch Kampangen — Journalsmus genannt, den Sie erfolgreich bekämpfen, die Rentenreformlüge, die Mindestlohndebatte, die fehlgeschlagene Integration und die sog. Globalisierung.

    Und an wem arbeiten Sie sich ab — an Tobias Kaufmann vom Kölner Stadtanzeiger. Der hat sowas nicht verdient.

    Wissen Sie eigentlich warum Ambrose Bierce es nie zu literarischem Weltruhm gebracht hat? Weil er sich in solchen Debatten verzettelt hat.

  146. 147
    zeisig says:

    Herr Niggemeier mag Herrn Broder nicht. Herr Broder mag Herrn Niggemeier nicht. Ist das neu? Ist das relevant?

  147. 148
    Erhard Arendt says:

    @ dubby 147 „Ich kann mich nur wundern, daß ein sogennanter – nenne wir es beim Namen in Ihrer Diktion – Gefälligkeitsartikel– für Henryk M. Broder – eine solche Welle schlägt. “

    kaufmann ist die spitze eines „eisberges“ ein ganzes netz gefälliger hatte sich gemeldet, verteilte nebelkerzen und machte aus schwarz weiß. dies nicht zum erstenmal.

    ich denke, dass hat stefan niggemeier auch gesehen und auf diese spitze gezeigt.

    es erinnert mich an die diskussion zum nahostthema. da heißt es auch immer wieder, warum der nahostkonflikt. gibte nicht auch andere konflikte.

    warum nicht. hier konnte man relativ einfach an einem beispiel kampagnenjournalismus deutlich machen. der gleiche der die ärmsten noch ärmer, die unfreien noch unfreier macht und uns langsam im „namen der freiheit“ die freiheit, das leben nimmt.

    wo, wenn nicht an konkreten beispielen kann man das am besten verdeutlichen.

    dazu kommt, dass broder und sein netzwerk immer offensichtlicher aggieren. einerseits „erfolgsgewohnt“ anderseits immer hysterischer, auffälliger weil sie enttarnt werden.

    diese menschenjagden veranstalten man schon seit jahren. auf den aufziehenden gegenwind reagiert man verstört.

    was beim tobias kaufmann bei diesem artikel integer sein soll möchte ich gerne wissen.

  148. 149
    Erhard Arendt says:

    tobias kaufmann antwortet stefan niggemeier: „Außerdem ist die nicht zu leugnende „Nähe zum Objekt meiner Berichterstattung” aus meiner Sicht dadurch abgefedert, dass ich einen betont distanzierten Text geschrieben habe, der im konkreten Fall wohl kaum als eindeutige Parteinahme für Broder verstanden werden kann.“

    wie distanziert und unparteiisch kaufmanns text über hecht-galinski./.broder ist habe ich untersucht. man mache sich ein bild:

    http://www.arendt-art.de/deutsch/Henryk_m_broder/henryk_broder_hecht-galinski_zu_tobias_kaufmann_broder_mit_fussnoten.htm

    die bundeswehr könnte viele geld sparen, würde sie bei bedarf tobias kaufmann als nebelkerze einsetzen.

    seröser journalismus sieht für mich völlig anders aus. das aufzudecken und zu belegen ist sicherlich auch ein verdienst von stefan niggemeier.

    dreimal hoch.….…..

  149. 150
    fpk says:

    Wenn mans genau nimmt, hat stefan ja recht. Ist aber doch eher eine Marginalie. Interessanter wär doch die inhaltliche Auseinandersetzung. Wo hört Israelkritik auf und wo fängt Antisemitismus an?

    Und auch wenn man Broders Meinung nicht teilt und auch seine Art sie zu artikulieren nicht, die Art wie deutsch Gerichte Meinungäußerung beschneiden ist doch bedenklich. Das ist, finde ich, die viel interessantere Story.

  150. 151
    Gregor Keuschnig says:

    @150/fpk
    Wenn Sie glauben, dass da eine Meinungsäusserung beschnitten wird, dann haben Sie entweder Kommentare wie diesen hier (hier wird noch einmal die Meinungsäusssung zitiert) nicht gelesen oder — pardon — nicht verstanden, worum es tatsächlich geht.

  151. 152
    Martin Seller says:

    @144

    Üble Nachrede oder Beleidigung sind doch ein ganz anderes Thema als die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Ich würde sie zwar verbinden, aber eher andersherum, da ich eher der Meinungsfreiheit im anglosaxischen Sinne anhänge (grob gesagt: solange es verbal bleibt ist fast alles erlaubt. Für Gefahrensucher mit starkem Herzen empfehle ich Penn & Teller’s Bullshit. Empfindsamen Durchschnittsdeutschen droht da vermutlich Empörung in Ausmaßen, die körperliche Symptome mit sich bringt, daher auf eigene Verantwortung), aber „Das ist antisemitisch“ ist doch keine Einschränkung der Meinungsfreiheit, solange da der Zusatz fehlt „.. deshalb muss es verboten sein, das zu sagen“. Und soetwas, vermute ich, wird man bei Broder nicht lesen — hätte er damit Erfolg, wären ja all die Gegner, an denen er sich abarbeiten kann, in den Untergrund gedrängt.

    @145

    „es gibt falsche tatsachenbehauptungen und schmähungen. beides kann man rechtlich belangen.“

    Eben. und beides hat nichts mit der Meinungsfreiheit zu tun.

    @148

    „warum nicht. hier konnte man relativ einfach an einem beispiel kampagnenjournalismus deutlich machen.“

    Das halte ich, mit Verlaub, für gewaltigen Unsinn. Bestimmte Gruppen von Journalisten (aka alle, die sich mit Gesellschaftsthemen beschäftigen) schreiben nun mal gerne zu wichtigen Anlässen auch ihre Ansichten. Schröders Toupettrauma war ja auch so ein Fall wo sich ‚ne Menge Leute äußerten und auch da gab’s im Wesentlichen zwei Lager: „darf er und niemand darf darüber witzeln“ und „darf er und jeder darf darüber witzeln“. Würden Sie nun sagen, dass hier zwei Kampagnen liefen, eine Pro-Broder und eine Anti-Broder (die alle ablehnenden Artikelschreiber einschließt)? Vermutlich nicht, daher wäre es doch etwas problematisch, das von allen Pro-Artikeln zu behaupten…

    @149

    „die bundeswehr könnte viele geld sparen, würde sie bei bedarf tobias kaufmann als nebelkerze einsetzen. seröser journalismus sieht für mich völlig anders aus.“

    Es drängt sich mir der Eindruck auf, Sie hielten den Artikel für höchstseriösen Qualitätsjournalismus, wenn der Autor doch nur Ihrer Meinung gewesen ist.

  152. 153
    Telegehirn says:

    Helfen Sie mir bitte, verehrter Herr Niggemeier, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich zu diesem Netzwerk gehöre. Manchmal denke: ich gehöre dazu und dann bekomme ich wieder Zweifel. Da Sie ja offensichtlich DER Experte auf diesem Gebiet sind bitte ich Sie verzweifelt um ihre Meinung: Gehöre ich zu diesem Netzwerk oder nicht und wenn ja, wie werde ich diese Netzwerkkrankheit wieder los?Ist das ansteckend und gefährde ich damit mein Umfeld? Muss ich fortan mit einem Ganzkörperkondom bloggen? Helfen Sie mir, denn sehr verzweifelt.

    Vergessen wir mal den Zynismus. Finden Sie es nicht auch etwas bedenklich, wenn sie mit ihrer schwammig formulierten Kritik, die mich gerade heute (9/11) verdammt an diverse Verschwörungstheorien erinnert, Leute wie den fanatischen und hasserfüllten Antizionisten Arendt und seine virtuelle Entourage anziehen?

    Wer Beifall von Nazis bekommt ist nicht automatisch auch einer, aber man sollte schon mal überlegen warum das so ist.

  153. 154
    Gregor Keuschnig says:

    @153/Telegehirn
    Wer Beifall von Nazis bekommt ist nicht automatisch auch einer, aber man sollte schon mal überlegen warum das so ist.
    Und wer die Wortwahl „der Nazis“ verwendet, ist natürlich auch nicht automatisch einer, aber man sollte schon mal überlegen, warum er diese Worte verwendet.

  154. 155
    fpk says:

    @Gregor Kreuschnig

    Martin Seiler nimmt mir das Wort aus dem Mund. Solangs verbal bleibt, sollte fast alles erlaubt sein. Leider ist die Meinungsfreiheit bei uns nicht so sakrosankt wie in den USA. Bei uns landet man dann eben vorm hamburger Landgericht. Wer da nicht versteht, lass ich jetzt mal dahingestellt.

    Und weils erwähnt wurde und für alle dies noch nicht kennen, Penn & Tellers Bullshit. http://tinyurl.com/5pz368 oder auch (hat eher mit dem Thema zu tun) http://tinyurl.com/5gtboc

  155. 156
    Stefan says:

    @telegehirn: Den Vorwurf, dass sich meine Kritik an Kleinigkeiten abarbeitet, kann ich nachvollziehen. Der Vorwurf, dass meine Kritik „schwammig formuliert“ sei, ist eher neu.

    Ich versuch’s, für Sie, in aller Klarheit und Kürze: Tobias Kaufmann ist Mitlied der „Achse des Guten“. Wenn er im „Kölner Stadtanzeiger“ einen Artikel über die „Achse des Guten“ schreibt, sollte er das dazu schreiben. Das ist aus gutem Grund gute journalistische Praxis. Das ist meine Kritik an Tobias Kaufmann.

    Darüber hinaus habe ich berichtet, dass Henryk M. Broder es geschafft hat, dass die Berichterstattung und Kommentierung über den Prozess gegen einen Artikel der „Achse des Guten“ gleich in mindestens drei größeren Zeitungen von Leuten übernommen wurde, die der „Achse des Guten“ mindestens eng verbunden sind. Ich fand das einen erstaunlichen Erfolg des Netzwerkes.

    Welcher Teil meines Eintrags erinnert Sie an die Verschwörungstheorien um den 11. September? Sie meinen, ich sollte vorsichtig sein, darüber zu schreiben, wie Journalisten, die sich aufgrund ähnlicher Weltanschauungen und politischer Ziele zusammengetan haben, ihre publizistischen Möglichkeiten nutzen, weil das für Sie klingen könnte wie die Fantasien, dass eine jüdische Verschwörung hinter den Anschlägen in New York stecken? Und Sie meinen, wenn Sie das eine „verdammt“ an das andere erinnert, liege an das an mir und nicht an Ihnen?

  156. 157
    Gregor Keuschnig says:

    @155/fpk
    Wenn ich Sie oder irgend jemand anderen hier unflätig beleidige, hat das nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. Im übrigen ist bei Broder zu beobachten, dass er sehr wohl auch gegen ihm unliebsame Äusserungen prozessiert. Was übrigens auch in Ordnung ist (sein gutes Recht). Obwohl er mir dann manchmal wie ein Boxer vorkommt, der sich beim Ringrichter beschwert, dass ihn jemand geschlagen hat.

  157. 158
    Erhard Arendt says:

    @telegehirn — „Leute wie den fanatischen und hasserfüllten Antizionisten Arendt und seine virtuelle Entourage anziehen? “

    sie liefern das beste beispiel dafür, wie man die eigene „meinungsfreiheit“ einsetzt um sie anderen zu nehmen. hätten sie noch antisemitischen dazugesetzt wäre es noch deutlicher geworden. das ist was bei kaufmann, broder +& zu kritisieren ist.
    auf einen bestimmten realen, politischen zionismus sich beziehend bin ich sicherlich ein antizionist so wie wie ich an antirassist bin.
    bewußt verwechseln sie: „sich für werte einsetzen und sie vertreten“ mit „hasserfüllt und fanatisch“ die grenzen dieses misbrauches der meinungsfreiheit musste nun broder (nicht zum erstenmal erleben). sie sollten ihn auch erleben um die grenzen zu erfahren. freiheit beinhaltet auch verantwortung.

  158. 159
    fpk says:

    Und wer definiert was beleidigen ist und was eine scharft geführte politische Debatte? Sie?

  159. 160
    fpk says:

    @Gregor Keuschig

    das vorher ging an Sie. Und ich darf auch nochmal auf das Hamburger Landgericht verweisen. So was kommt dabei raus, wenn das Recht auf Meinungsfreiheit relativiert wird. In ner freien Gesellschaft sollte jeder das Recht haben beleidigt zu werden. :-)

  160. 161
    Erhard Arendt says:

    @fpk

    das definiert, wenn man das „lagerdenken“ aufgibt beide seiten der debatte.

    man kann durchaus fair seine meinung austauschen, sich einigen, gegensätzliche positionen vertreten oder wenn es ums zusammenleben geht kompromisse eingehen. ich glaube da haben sich innerhalb der gesellschaft sogar auch genügend egoistische gründe entwickelt so zu handeln.

    so mancher der pöbelnd durchs internet zieht würde das in der realen welt nicht machen, nicht machen können.

    ich denke wir sollten unser eigentlich vorhandenes wissen über problemlösungen einsetzen und nicht immer wieder wie in der steinzeit keulen schwingend, mit gewalt drohend durch die gegend ziehen.

    vielleicht sollte man die wahrnehmung die man im „sich realen gegenüber stehen“ entwickelt hat und auch zeigt auch auf das internet ausdehnen.

    ich glaube nicht, wenn telegehirn mit seiner person, seinem namen zu dem stehen müsste was er sagt, so reden würde wen er mir gegenübersteht.

    fehlt ihnen dafür eigentlich die wahrnehmung?

  161. 162
    Olly says:

    @ Telegehirn, #153

    Den Unterschied zwischen Zynismus und Sarkasmus nicht zu kennen, ist ja weit verbreitet. Den Unterschied zwischen Zynismus und Blödsinn nicht zu kennen, ist da eine erfrischende Alternative.

  162. 163
    Gähn says:

    Ich wollte mich ja noch einmal melden, diesmal mit valider E-Mail (und erwarte auf der anderen Seite aber auch eine faire Löschpolitik).

    Erst einmal vorab: Ich schätze deine Arbeit, Stefan, ich finde aufklärerischen Journalismus gut und lese dein Blog regelmäßig! Genauso halte ich auch die Arbeit vom hier überhaupt nicht geschätzten David Harnasch als „Bildschirmarbeiter“ für gut, auch diese Kurzfilmchen sind sauber recherchiert und intelligent aufbereitet.

    Und dennoch seid ihr natürlich auch beide durch eure Weltanschauung befangen und ich rate daher jedem, dieses Blog mit Vorsicht zu genießen. Meinungsmache gibt es auf vielerlei Kanälen und ist nicht immer plumpe Propaganda: Auch Karl-Eduard von Schnitzler betrieb Meinungsmache, indem er westliche TV-Programme zerpflückte und hatte sicherlich manchmal auch recht.

    David Harnasch hat sich offensichtlich das öffentlich-rechtliche Fernsehen zur Brust genommen, du die Bild-Zeitung, Broder und Schleichwerbung. Das hat beides seine Berechtigung, dennoch ist natürlich die Wahl interessant, denn beides ist nur Fassade und wiederspiegelt nur die eigene Weltanschauung. Du findest Broder (durchaus nachvollziehbar) abstoßend auf Grund seiner geäußerten Meinungen und das fändest du auch, wenn Broder nicht ein schlechter Journalist wäre.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Du forderst hier von Herrn Kaufmann, dass er im Artikel seine Verbindung zu Herrn Broder aufzeigt, weil er befangen ist. Ich behaupte aber, dass jeder Journalist zu jeder Zeit befangen ist auf Grund seiner eigenen Weltanschauung und in letzter Konsequenz müsste jeder Journalist zunächst eine Zusammenfassung der eigenen Positionen machen. Broder und Kaufmann haben öffentliche Verbindungen (Achse des Guten), das ist kein Geheimbruderbund und jeder, der Google bedient, kann das nachlesen! Ich erwarte auch nicht von einem Journalisten, der Mitglied in der SPD ist (was wohl erheblich schwieriger zu recherchieren ist), dass er das in einem Artikel über Frank-Walter Steinmeier erwähnt.

    Und wenn Broder und die Achse nicht deine Spezis wären, wäre dir das vermutlich nicht aufgefallen (das ist jetzt zwar nicht beweisbar, aber ich halte es für sehr wahrscheinlich) und Broder und die Achse sind halt deine Spezis, weil du mit ihnen weltanschaulich nicht auf einer Wellenlänge liegst (ebenso wie mit dem Springer-Verlag).

    Versteh das bitte nicht falsch, ich will nicht, dass du zu jedem Thema in diesem Blog erst einmal einen langen Disclaimer mit deinen Positionen machst. Ich denke, dass die meisten interessierten Leser mündig genug sind, Herrn Kaufmann zu googlen, darüber hinaus hat er dich hier sogar verlinkt, d. h. ich denke nicht, dass er die Verbindung zu Herrn Broder verschleiern wollte. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass die Achsenmitglieder sich als „Einzelkämpfer gegen den Mainstream“ stilisieren, all das sind meines Erachtens Pappkameraden, die hier aufgebaut werden und dann bekämpft werden…

    Viele Grüße

  163. 164
    Telegehirn says:

    @ Stefan Niggemeier:

    Ich habe Sie schon verstanden, aber frage mich: Hat es denn ihrer Meinung nach eine Art von Befehl des Netzwerks gegeben, um den armen Broder zu unterstützen oder handelt es sich hier nicht viel mehr um die persönliche Meinung von Leuten die Broder nicht nur politisch nahe stehen, sondern mit ihm auch schon mal das eine oder andere Kaltgetränk getrunken haben? Muss man jetzt jeden Artikel mit unzähligen Kennzeichen und Hinweisen wie „Ich spiele im selben Golfklub“ oder „Wir haben mit der selben Frau geschlafen“ versehen? Wo soll da die Grenze gezogen werden? Im Umkehrschluss müsste dann z.b. in der TAZ stehen, daß man eben NICHT dem „Netzwerk“ angehört und Broder gar nicht mag und Israel schon gar nicht. Wo soll das hinführen?

    Mich erinnern hier die einige Kommentare arg an Verschwörungstheorien. Aber Sie tragen ihren Teil dazu bei, wenn Sie von einem Netzwerk schreiben. Netzwerk müssten Sie, so finde ich, erst einmal definieren, denn Netzwerk hört sich so nach Verschwörung an, nach geheimen Absprachen. Da bekomme ich eben ein ungutes Gefühl. Welchen Netzwerken gehören Sie denn an?

    Mich würde ja ihre konkrete Meinung zu dem Fall Broder vs. Hecht-Galinski viel mehr interessieren. Zur Frage der Meinungsfreiheit allgemein und zu den Behauptungen von H.-G. über die „jüdische Lobby“. Das wäre spannend, aber nicht wer wo über wen Artikel schreibt ohne zu kennzeichnen, ob man Freund oder Feind ist. Hat das alles vielleicht mit ihrer persönlichen Abneigung gegenüber zu tun. Ich würde das kindisch finden.

    Keuschnig ist ja auch so ein „kritischer Freund“ Israels wie der Arendt und sollte es verwundern, daß er gleich beim Wort Nazi aufjault?

    Aus dem Urteil gegen Broder, das hier wohl nur wenigsten gelesen haben, geht nämlich hervor, daß Broder H.-G. durchaus als Antisemitin bezeichnen dürfte, wenn er es denn explizit, z.b. anhand von Zitaten begründet hätte. Wenn ich also schreibe: „Der Arendt bezeichnet sich selbst als Antizionist und ist daher im Sinne von Martin Luther King ein Antisemit“, dann kann sich der Arendt zu Tode klagen. Da hat Broder einen Fehler gemacht, weil er den Vorwurf eben so unkonkret begründete.

    @ Arendt:

    Soll ihnen das „Netzwerk“ für das nächste Schiff voll mit Pazifisten nach Gaza ein Ticket besorgen, damit sie die Objekte ihrer Bewunderung (Hamas-Faschisten) aus nächster Nähe betrachten können?

  164. 165
    Telegehirn says:

    @ Arendt:

    „ich glaube nicht, wenn telegehirn mit seiner person, seinem namen zu dem stehen müsste was er sagt, so reden würde wen er mir gegenübersteht.“

    Wie kommen Sie eigentlich darauf, daß ich nicht mit meinem Namen für das einstehe, was ich sage. Sie sollten sich erst einmal richtig informieren, bevor sie Unsinn schreiben und ich bin gerne bereit ihnen persönlich gegenüberzutreten, wenn Sie das wünschen. Im richtigen Leben bin ich noch bissiger und arroganter, als im virtuellen. ;-)

  165. 166
    fpk says:

    @ Arendt

    Sorry, hatte nicht mit Ihnen gesprochen.

    Aber wo wir schon dabei sind, niemand nimmt Ihnen Meinungsfreiheit indem er Sie beschimpft. Ich sehe, dass Ihre Website immer noch frisch und munter ist und Sie sich weiterhin auf gewohnt einseitige Weise mit dem Nahostkonflikt beschäftigen. Und hier hat sie ja auch niemand daran gehindert fröhlich weiterzutexten.
    Also ne ziemlich aburde Behauptung, Ihnen würde ihre Meinungsfreiheit genommen. Aber man ist ja so einiges gewohnt.

    Und ich habe auch nicht dafür plädiert Auseinandersetzungen grundsätzlich polemisch zu führen. Bin großer Anhänger zivilisierten Streits. Ich habe darauf hingewiesen, dass Meinungfreiheit ein viel zu hohes Gut ist, als dass man sie einzuschränken sollte, weil sich der ein oder andere mal beleidigt fühlten kann. Da scheint Ihnen was abzugehen.

  166. 167
    Stefan says:

    @Telegehirn: Sie meinen, ich müsste erstmal definieren, was ich unter einem Netzwerk verstehe, bevor ich die „Achse des Guten“ ein „Netzwerk“ nenne, weil ich sonst Idioten auf den Gedanken bringen könnte, es handele sich nicht um ein „Netzwerk“, sondern eine „Verschwörung“? Warten Sie, ich zeige Ihnen mal was:

  167. 168
    Stefan says:

    @Telegehirn: Ich gebe Ihnen sicherheitshalber noch eine Quelle für den Screenshot an: http://www.achgut.com/dadgdx/

    Und sicherheitshalber sage ich Ihnen noch, was das für eine Seite ist. Das ist die Homepage der „Achse des Guten“.

    Haben Sie da jetzt ein, Moment ich zitiere: „ungutes Gefühl“?

    (Herrjeh, mit was für Deppen man hier diskutiert.)

  168. 169
    Gregor Keuschnig says:

    @164/Tele„gehirn„
    Keuschnig ist ja auch so ein „kritischer Freund” Israels wie der Arendt und sollte es verwundern, daß er gleich beim Wort Nazi aufjault?
    Woher wissen Sie denn, dass ich ein „kritischer Freund“ Israels bin? Was ist denn ein „kritischer Freund“?

    Es ist ja kein Wunder, dass Schwarz-Weiss-Dichotomien bei Ihnen so gut ankommen. Deshalb mögen die ja auch alle Goerge W: Bush und dessen Schablonen. Da braucht man nicht nachdenken. Man sortiert nur nach gut und böse. Wie im Kindergarten.

    Im übrigen hat Niggemeier wirklich Recht: Mit was für Deppen man hier diskutiert…

  169. 170
    zeisig says:

    Also Herr Keuschnig: Ich nenne Sie auch nicht Dummkopf, weil ich Ihre Meinung selten teile. Herr Kaufmann hat aber nichts Unredliches getan oder unterlassen. Trotzdem kann Herr Niggemeier Kleinigkeiten bemängel, wie es halt seine Art ist.

  170. 171
    fnord says:

    Immer wieder herrlich, dieser Broder Fanclub. Übrigens: Als „Netzwerk“ bezeichnet sich die „Achse“ selbst, ohne jede anti-irgendwas Verschwörung.

  171. 172
    fnord says:

    Oh, da war ich wohl zu langsam …

  172. 173
    Erhard Arendt says:

    @ gähn „Du findest Broder (durchaus nachvollziehbar) abstoßend auf Grund seiner geäußerten Meinungen und das fändest du auch, wenn Broder nicht ein schlechter Journalist wäre.“
    es geht nicht nur um meinungen sondern auch darum wie man sie vertritt. gleich welche meinung, wenn jemand jemandenunter der gürtellinie diffamiert, herabsetzt, beleidigt und dann noch versucht unter ziehung der „antisemitenkarte“ gesellschaftlich zu ächten ist das widerlich. gleich welche meinunge hat, wird er von mir sanktioniert.
    tobias kaufmann ist nicht nur befangen, er hat sich eindeutig, für einen unbefangenen leser nicht nachvollziehbar befangen geäußert.
    @telegehirn „Ich habe Sie schon verstanden, aber frage mich: Hat es denn ihrer Meinung nach eine Art von Befehl des Netzwerks gegeben, um den armen Broder zu unterstützen oder handelt es sich hier nicht viel mehr um die persönliche Meinung von Leuten die Broder nicht nur politisch nahe stehen, sondern mit ihm auch schon mal das eine oder andere Kaltgetränk getrunken haben?“

    ich beobachte dieses netzwerk seit jahren. eindeutig belegbar gibt es da natürlich mehr oder weniger stille oder öffentliche vereinbarungen sich unter die arme zu greifen. ich denke, dass wissen sie auch.

    @ telegehirn „Keuschnig ist ja auch so ein „kritischer Freund” Israels wie der Arendt und sollte es verwundern, daß er gleich beim Wort Nazi aufjault?“

    wie demagogisch hier die wörter „kritischer freund“ eingesetzt werden. das „netzwerk“ jault nicht auf, wenn frau hg angeblich benutzt und versucht das zu instrumentalisieren?

    @telegehirn „Aus dem Urteil gegen Broder, das hier wohl nur wenigsten gelesen haben, geht nämlich hervor, daß Broder H.-G. durchaus als Antisemitin bezeichnen dürfte, wenn er es denn explizit, z.b. anhand von Zitaten begründet hätte.“

    wo ist dieses urteil öffentlich lesbar. sie haben es gelesen?
    natürlich darf man jemanden bei den es belegbar ist als antisemit oder demagoge bezeichnen.
    muss das erst ein gericht feststellen, dass selbstverständliche ist warum broder diesen prozess gewonnen hat? er hat verloren weil er es nicht belegt hat und wird weiter verlieren.

    @telegehirn „Wenn ich also schreibe: „Der Arendt bezeichnet sich selbst als Antizionist und ist daher im Sinne von Martin Luther King ein Antisemit”, dann kann sich der Arendt zu Tode klagen.“

    sie demonstrieren wieder was verurteilenswert ist. da kann sich wahrscheinlich der arendt nicht zu tode klagen. lassen sie es nicht darauf ankommen. arendt hat weiter oben sich eindeutig auf den realen politischen zionismus bezogen als antizionist bezeichnet. wer diesen nicht als rassistisch bezeichnen will ist ein rassist. http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/zionismus_ist_rassismus_antizionismus_zitate.htm
    was sie da schreiben ist ein falschbehauptung und auch die ist rechtlich zu sanktionieren.
    ihr broderlein verkündigt das nicht gerne öffentlich, was alles zu sanktionieren ist und nicht hat er in den letzen monaten schmerzlich erfahren müssen und einige prozesse verloren (bei denen er sich aber gerne als der eigentliche gewinner darstellt)

    @telehirn „Soll ihnen das „Netzwerk” für das nächste Schiff voll mit Pazifisten nach Gaza ein Ticket besorgen, damit sie die Objekte ihrer Bewunderung (Hamas-Faschisten) aus nächster Nähe betrachten können?“

    sie sind ein ferkel. nie und nirgends finden sie etwas wo ich die „hamas-faschisten“ als objekt der bewunderung darstelle. im gegensatz zu ihnen bin ich kein „wir sind die achse des guten“ die anderen sind die bösen fan. verbrecher, fanatiker, faschisten gibt es auf allen seiten sie sind nicht meine partner, eigentlich doch wohl eher die ihren. meine objekte der bewunderung, gesprächspartner sind die, die sich für eine gerecht lösung (für beide seiten) einsetzen. so sind sie es auch nicht.

    als letztes zu ihrer person, übertragen sie ihr denken nicht auf andere.

  173. 174
    Arne Hoffmann says:

    Nur mal ein paar Zitate aus den vorangegangenen Kommentaren:

    - „Leute wie den fanatischen und hasserfüllten Antizionisten Arendt und seine virtuelle Entourage“

    - „Keuschnig ist ja auch so ein ‚kritischer Freund‘ Israels wie der Arendt und sollte es verwundern, daß er gleich beim Wort Nazi aufjault?“

    - „Im Umkehrschluss müsste dann z.b. in der TAZ stehen, daß man (…) Broder gar nicht mag und Israel schon gar nicht.“

    - „Wenn ich also schreibe: ‚Der Arendt bezeichnet sich selbst als Antizionist und ist daher im Sinne von Martin Luther King ein Antisemit‘, dann kann sich der Arendt zu Tode klagen.“

    - „… damit sie die Objekte ihrer Bewunderung (Hamas-Faschisten) aus nächster Nähe betrachten können?“

    Ich denke, diese unterirdische Bandbreite absurder Unterstellungen ist es, die am ehesten kenntlich macht, wer zu Broders Umfeld gehört. Man findet sie in den Reihen der „Antideutschen“ genauso wie bei den Rechtsradikalen von „Politically Incorrect“: Jeder, der sich erdreistet, für die Menschenrechte auch der Palästinenser (und anderer Araber) einzutreten und das Vorgehen Israels zu kritisieren, wird entweder offen oder zwischen den Zeilen als Nazi, Antisemit, Terroristenfreund oder anderweitig Gipfel der Bösartigkeit gebrandmarkt. Selbst Amnesty International hat man ja deswegen schon als „antisemitisch“ bezeichnet. Moralisch rein ist in diesen Kreisen nur, wer kritiklos hinter allem steht, was die jeweilige israelische Regierung tut und wem die Palästinenser kilometerweit am Allerwertesten vorbeigehen.

    Und wenn es um „Meinungsfreiheit“ geht, erinnere ich gerne noch einmal daran, dass Erhard Arendt von Broder verklagt wurde und nicht umgekehrt. Dass Arendts Website noch existiert, ist gewiss nicht Broder zu verdanken.

  174. 175
    Gurke says:

    @Herrn Niggemeier:

    Nun ist’s ein nicht ganz unbedeutender Unterschied, ob ein publizistisches Netzwerk sich selbst auf der eigenen Internetpräsenz als eben solches bezeichnet, oder ein „Medienjournalist“ in aufmerksamkeitsheischendem Duktus von einem „Netzwerk“ raunt, welches er gerade enttarnt habe — im zweiten Falle wird „Netzwerk“ negativ konnotiert als undurchsichtige Verschwörung, deren finstere Machenschaften nur durch den tapf’ren Journalisten ans Licht der Öffentlichkeit gelangten.

    Telegehirn hat im übrigen vollkommen recht: wenn Typen, die auf ihrer Seite zu Holocaustleugnern verlinken oder selbsterklärte Antisemiten im Sinne Martin Luther Kings wie Erhard Arendt begeistert an den Inhalten Ihres Beitrages sich laben, dann könnte man sich durchaus mal die Frage stellen: woran liegt’s?

    Am Rande bemerkt: anders als Broder finde ich Ihr Bildblog nicht mal so schlecht, obwohl’s wahrlich Wichtigeres gibt.

  175. 176
    Telegehirn says:

    Wenn Sie der Meinung sind, hier mit Beleidigungen reagieren müssen, Herr Niggemeier, dann lasse ich Sie mit ihren neuen Freunden aus der antizionistischen/antisemitischen Ecke mal alleine. Sie verstehen sich ja alle ganz blendend.

    Villeicht besuche ich Sie mal in ihrem Bildblogbüro und kläre das mal mit ihnen persönlich.

  176. 177
    zeisig says:

    Bin ich ein Antisemit, wenn ich Herrn Broder nicht mag?

  177. 178
    Linus says:

    @Gähn @Telegehirn

    [Disclosure, natürlich: Henryk M. Broder und ich haben schon mehrmals unfreundlich übereinander geschrieben.]

    Ich hab das mal recherchiert…das steht unter dem Niggemeier-Artikel

  178. 179
    polyphem says:

    @fpk #160:
    “…In ner freien Gesellschaft sollte jeder das Recht haben beleidigt zu werden. :-)“

    OK. Wer stark genug ist, entscheidet selbst, ob er beleidigt ist und von wem er sich beleidigen lässt. Ist wunderbar. Aber nicht alle Menschen sind so kräftig, dass Beleidigungen an ihnen abprallen. Und wenn sie es sind und sie sich nicht wehren, hält man sie möglicherweise für ehrlos. Wehrlos und Ehrlos unterscheiden sich nur durch einen Buchstaben.

    Es gibt in deutschen Gesetzen (BGB, StGB? ich weiß nicht, wo das steht) den Tatbestand der Beleidigung. Und der Grund hierfür ergibt sich aus dem so gern zitierten Artikel 1 GG. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

    Klar. Zitiert jedeR gern. Doch wird sie (die Würde) ständig und überall angetastet. Entscheidend ist der nächste Satz aus Artikel 1 GG: „Sie (die Würde) zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Hier wird erklärt und begründet, warum Beleidigung ein justitiables Vergehen ist. Es wird die Menschenwürde angetastet.

    Was eine Beleidigung ist, kann nicht im Gesetz für alle Fälle festgeschrieben werden. Da sind Richter zuständig. Dafür (unter anderem) gibt es die. Beleidiger können ihre Ausfälligkeiten nicht mit Meinungsfreiheit begründen.

  179. 180
    Erhard Arendt says:

    @telegehirn schreibt „dann lasse ich Sie mit ihren neuen Freunden aus der antizionistischen/antisemitischen Ecke mal alleine. Sie verstehen sich ja alle ganz blendend.

    Villeicht besuche ich Sie mal in ihrem Bildblogbüro und kläre das mal mit ihnen persönlich.“

    wieder ein gutes beispiel wie man versucht mit der „judenkarte“ versucht meinungsfreiheit zu nehmen.

    lese ich dieses zitat vom telegehirn könnte ich auch schreiben, wenn ich ähnlich wie er reagieren würde: „telegehirnlos was sie schreiben kann als bedrohung gelesen werden. antideutsche haben da ja ihre erfahrungen, also sind sie ein schläger und geisteskranker und verteilen morddrohungen“

    ihrer eigenen gesundheit und der „volksgesundheit“ wegen sollten sie alles mal ein wenig tiefer hängen.

  180. 181
    zeisig says:

    \„Beleidiger\“ können Ihre \„Ausfälligkeiten\“ durchaus mit der Meinungsfreiheit begründen. \„Beleidigte\“ können sich auf ihre Persönlichkeitsrechte berufen. Im Streitfall müssen Gerichte das abwägen.

  181. 182
    G says:

    Am Rande bemerkt: anders als Broder finde ich Ihr Bildblog nicht mal so schlecht, obwohl’s wahrlich Wichtigeres gibt.

    Zum Beispiel Leuten den Namen zu klauen und damit auf rechtsradikalen Webseiten Beiträge zu verfassen?
    Sie sind wirklich eine Gurke.

  182. 183
    Linus says:

    @Gurke

    Es kommt also drauf an, wer ein Netzwerk ein Netzwerk nennt, damit man das Netzwerk als Netzwerk erkennen und bezeichnen darf?

    Das klingt etwas krude, finden Sie nicht?

  183. 184
    Erhard Arendt says:

    es kommt darauf an was ein netzwerk betreibt damit man es entsprechend beurteilen, verurteilen kann.

  184. 185
    daniel says:

    Hä, ich les‘ hier gerne mit aber jetzt versteh‘ ich nix mehr…
    Warum darf ich ein Netzwerk das sich „Netzwerk“ nennt nicht Netzwerk nennen? Weil es negativ konnotiert ist? Wie soll ich es denn sonst nennen, als eben Netzwerk? Kann vielleicht dann noch jemand den Verteidigern des Abendlandes noch sagen, dass es auch nicht Seiten im Internet gibt, bei denen NICHT die Islamisierung und/oder der Nahost-Konflikt das Thema sind? Bald kann man ja nirgendwo mehr hingehen und in Ruhe was lesen ohne sich gleich positionieren zu müssen.

  185. 186
    Erhard Arendt says:

    treibt nicht betreibt

  186. 187
    polyphem says:

    @181: Da muss ich wohl noch ein paar Semester Jura dran hängen, damit ich mich absolut richtig ausdrücke.

    Natürlich können die Beleidiger ihre Sprüche mit Meinungsfreiheit begründen. Aber ob diese Außerungen eine Beledigung sind, entscheiden im Streitfalle Richter. Das wollte ich sagen. Es wäre mir fast gelungen.

  187. 188
    Gurke says:

    @Linus

    Es kommt also drauf an, wer ein Netzwerk ein Netzwerk nennt, damit man das Netzwerk als Netzwerk erkennen und bezeichnen darf?
    Das klingt etwas krude, finden Sie nicht?

    Sie haben recht — das klingt ausgesprochen krude.
    Deshalb habe ich es auch nicht an der Person festgemacht, wie Sie herauszulesen meinen, sondern am Duktus und der textlichen Einbettung, in der vom „Netzwerk“ gesprochen wird.

    @#182 G

    Sind Sie der Herr, der weiter oben einen Typen verteidigt, welcher auf seiner Seite Links zu Holocaustleugnern setzt?

  188. 189
    Stefan says:

    Mein „Duktus“ war übrigens, wie mehrere Kilometer über diesem Kommentar immer noch nachzulesen, so:

    Broders „Achse des Guten”, die sich als „publizistisches Netzwerk” bezeichnet

  189. 190
    Sebastian says:

    Wahrscheinlich meint er eher das lakonische „Echte Netzwerker“ gegen Ende des Beitrags. Das ist sowas von geraunt, da kann eigentlich nur „jüdische Verschwörung“ gemeint sein.

  190. 191
    Linus says:

    @ Gurke

    Also, nochmal zum mitschreiben:

    Broder, Gerichtsurteil, streitbarer Inhalt, ohnehin „brisantes“ Thema.

    Wer kommentiert oder berichtet darüber in diversen Publikationen?

    Journalisten, die mit Broder ein selbsternanntes „Netzwerk“ betreiben.

    Also: Netzwerk nennt sich Netzwerk, handelt wie eines und ergo nennt Niggemeier ein Netzwerk ein Netzwerk.

    Wo ist das Problem? Wo ist Ihr Problem?

  191. 192
    Gurke says:

    Und das kann man auch nachlesen:

    Und ich frage mich, ob Kaufmann wohl wenigstens gezögert hat, als er schrieb:

    „Weshalb fragt sich Herr Niggemeier dies nur?“ denkt’s im Leser

    Denn Mitglied von Broders „Achse des Guten”, die sich als „publizistisches Netzwerk” bezeichnet, ist auch…

    Retardierendes Moment

    der stellvertretende Chef von ksta.de und Autor des Artikels, Tobias Kaufmann.

    Enttarnt! Skandal! Ein Netzwerk ist dort am Intrigenspinnen!

    Fleißig veröffentlicht er dort Artikel, vor Jahren hat er auch schon auf Broders Homepage Gastbeiträge geschrieben.

    Befangen ist der Kerl, ein Geheimagent des Broder-Netzwerks! Wir werden belogen! Gott sei Dank gibt’s investigative Journalisten

    Sie werden doch zugeben, Herr Niggemeier, daß zwischen Ihrer Verwendung des Wortes „Netzwerk“ und der Eigendarstellung der Achse des Guten gewisse Differenzen liegen?

  192. 193
    G says:

    @Gurke

    Da du den Begriff „Holocaustleugner“ sehr inflationär benutzt und scheinbar versuchst jedem anzuheften, der nicht deiner Meinung ist, weiß ich gerade nicht wen du meinst.

    Wenn du ein wenig Rückgrat hättest, dann würdest du den Unsinn unter deinem richtigen Namen verbreiten. Aber feige aus dem Hinterhalt hetzt es sich natürlich besser.

  193. 194
    Linus says:

    @192 /#Gurke

    Was SIE sich da zu Niggemeiers Text dazubetten (in einem komischen Duktus), steht da aber nicht. Herrgott!

  194. 195
    Linus says:

    @192/ #Gurke

    Befangen ist der Kerl

    Damit haben Sie die ganze Nummer, um die es hier (eigentlich) ging, aber schon ganz präzise beschrieben, finde ich

  195. 196
    Stefan A. says:

    @ Herr Niggemeier alias Vornamensvetter, bei aller Liebe, aber Sie haben Tobias Kaufmann gefragt, ob er nicht meint, „dass im Sinne der Transparenz ein Hinweis auf diese Nähe zu dem Objekt Ihrer Berichterstattung hilfreich gewesen wäre”. Das Objekt der Berichterstattung war Herr Broder. Was Herrn Kaufmann mit Herrn Broder verbindet, also die angesprochene „Nähe“, ist nicht die Zugehörigkeit zu dem „Netzwerk“, sondern vielmehr eine lockere Freundschaft. Das „publizistische Netzwerk“ ist lediglich und erkennbar ein loser Verbund von Journalisten, die allesamt eine ähnliche politische Richtung vertreten, und die Beiträge auf der von (u.a.) Broder betriebenen Website veröffentlichen. Mitunter vertreten sie auch unterschiedliche Ansichten und mitunter streiten sie sich auch, ebenfalls auf der gemeinsamen Website.

    Die Frage ist doch, ob ein Journalist gezwungen ist, die gemeinsame Zugehörigkeit zu einer Art Club öffentlich zu machen? Muss ein Journalist kenntlich machen, dass der Herr, über dessen Rechtsstreit er berichtet, im gleichen lokalen Rotarier-Club ist wie er? Oder im gleichen Kaninchen-Züchter-Verein? Und da läuft man sich sogar noch gelegentlich über den Weg, anders als die Mitglieder der „Achse“.

    Wäre die Beleidigung durch Broder im Kölner Stadtanzeiger erfolgt und würde es keine „Achse des Guten“ geben, müsste Kaufmann dann bei einem Kommentar in der FAZ auch angeben, ebenfalls für den Kölner Stadtanzeiger zu arbeiten? Das ist zwar auch nicht recht vergleichbar, da es sich hier immerhin um einen gemeinsamen Arbeitgeber handelt, aber immerhin.

    Broder und Kaufmann verbindet — vermute ich — am ehesten eine lockere Freundschaft. Muss ein Journalist kenntlich machen, dass er mit einem „Objekt seiner Berichterstattung“ in lockerer Freundschaft verbunden ist? Wohl kaum.

    Vielleicht könnten Sie ja mal belegen, woraus sich die Pflicht eines Journalisten ergeben soll, in der von Ihnen behaupteten Art und Weise für Transparenz zu sorgen.

  196. 197
    G says:

    Ähm, nur um es mal kurz zu erklären, auch wenn es nix mit dem Thema zu tun hat. Sorry:
    Gurke hat den Namen von Dietmar Näher, der das Blog politischkorrekt betreibt, geklaut um damit u.a. bei den islamophoben Rechtsradikalen von PI zu schreiben.

  197. 198
    Erhard Arendt says:

    jetzt wird sogar schon nach broder polizeilich gefandet und das netzwerk muss sammeln und päckchen schicken.…..?

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_polizei_dein_freund_und_wecker/

  198. 199
    Gurke says:

    @#193 G

    Den Kommentar Den Kommentar meine ich, mit welchem Jochen Hoff verteidigt wird, welcher schreibt:

    Wer für die Achsenmächte schreibt, erledigt zumeist das Tagwerk fremder und meist ausländischer und nicht gutmeinender Interessen.

    …und zudem auf seiner Site zu Holocaustleugnern verlinkt.

    Aber Sie werden schon wissen, für wen Sie sich in die Bresche werfen.

    @Linus

    Ist ok. Wenn man’s partout nicht sehen will, daß Herr Niggemeier in seinem Beitrag den Hautgout von enttarnter Verschwörung verbreitet, dann sieht man’s eben nicht.

    Die Sonne scheint ja trotzdem.

    Bye.

  199. 200
    fnord says:

    @Stefan A.
    Vielleicht könnten Sie ja mal belegen, wie so er das belegen soll? Warum muss man mutmaßen, ob Broder und Kaufmann befreundet sind, wenn sie ihrem eigenen gemeinsamen „publizistischen Netzwerk“ angehören? Warum riecht es hier so komisch? Nach Kaninchen?

  200. 201
    Linus says:

    Und ich hatte mich gefragt, warum eigentlich nur Deppen und Leute mit Aufmerksamdefizitsyndrom UFOs sehen. Inzwischen frage ich mich das nicht mehr.

  201. 202
    Linus says:

    ‚keits‘ nachbestellen!

  202. 203
    zeisig says:

    Herr Niggemeier und Herr Ulfkotte waren beide Redakteure bei der rechts-konservativen FAZ. Herr Niggemeier und Herr Broder wohnen beide in Berlin. Herr Niggemeier und Herr Schultheis betreiben beide das Bildblog. Herr Niggemeier kennt viele Journalisten persönlich. Na und?
    Herr Kaufmann und Herr Broder und andere schreiben Artikel auf eine Webseite. Na und?
    Manche Journalisten sind Mitglieder politischer Parteien. Der Einfluss politischer Parteien auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist sehr groß. Na und?
    Es gibt ein Netzwerk Recherche. Na und?
    Es gibt Leser, die bilden sich ihre eigene Meinung und wollen nicht bei jedem Artikel wissen, in welchem Club der Verfasser Mitglied ist, aus welcher sozialen Schicht seine Eltern stammen, was aus seinen Geschwistern beruflich geworden ist.

  203. 204
    Stefan says:

    @Stefan A.: Also noch einmal. Es geht in dem Prozess, über den Herr Kaufmann berichtet, um einen Artikel, der auf der Seite „Die Achse des Guten“ veröffentlicht wurde. Herr Kaufmann schreibt selbst für „Die Achse des Guten“. Wann, wenn nicht in solchen Fällen, ist eine Offenlegung von Verbindungen sinnvoll?

    Es mag viele Fälle geben, wo man diskutieren kann, ob eine Offenlegung wichtig ist. Hier nicht. Kaufmann schreibt über eine Gruppe, an der er selbst beteiligt ist, sagt das aber den Lesern nicht.

    Und vor allem: Was spricht gegen diese Offenlegung? Mit vier kleinen Wörtern (das Netzwerk, dem auch ich angehöre) hätte Herr Kaufmann den Lesern des „Stadtanzeiger“ die Chance gegeben, selbst zu beurteilen, wie befangen sie ihn finden.

  204. 205
    Stefan says:

    @Stefan A.: Ach so, und Sie schreiben: „Was Herrn Kaufmann mit Herrn Broder verbindet, also die angesprochene ‚Nähe‘, ist nicht die Zugehörigkeit zu dem ‚Netzwerk‘, sondern vielmehr eine lockere Freundschaft.“ Ich weiß nicht, ob Herrn Kaufmann mit Herrn Broder eine Freundschaft verbindet und ob sie locker, fest oder mittelfest ist. Ich weiß, dass Herrn Kaufmann mit Herrn Broder die Zugehörigkeit zu dem Netzwerk verbindet. Das verbindet sie. Das ist auch nicht schlimm. Es ist nicht einmal geheim. Ich halte es nur für eine relevante Information, die auch die Leser des „Stadtanzeiger“ verdient hätten.

    (Und ich habe, worüber die Menge der Kommentare hier zunehmend hinwegtäuscht, nicht so getan, als sei das ein Skandal, der die deutsche Medienwelt in ihren Grundfesten erschütterte. Ich fand es ein Versäumnis und bemerkenswert. Deshalb habe ich es aufgeschrieben. Nicht mehr und nicht weniger.)

  205. 206
    Linus says:

    @Stefan

    Man könnte auch fragen, ob Kaufmann nicht von selbst auf die Idee hätte kommen können, befangen zu sein. Aber das ist wohl zuviel verlangt an journalistischer Ethik.

  206. 207
    Fragesteller says:

    1. Geht Kritik an Israels (Siedlungs-) Politik nicht auch ohne Nazi-Vergleiche? Schließlich stellen solche Vergleiche nicht nur implizit das Existenzrecht dieses Staates in Frage – wer Nazi (oder Warschauer Ghetto u. ä.) sagt, unterstellt ja unvermeidlich zugleich, dass Israel dasselbe Schicksal ereilen sollte wie das Dritte Reich. Das ist zynisch.

    2. Geht Kritik an Israel-Kritikern nicht auch ohne Antisemitismus-Vorwurf? Nur wer so vorgeht wie unter 1. beschrieben und sich seiner Aussagen in letzter Konsequenz bewusst ist, muss sich den Antisemitismus-Vorwurf gefallen lassen. Wer als Israel-Kritiker historisch und politisch differenziert vorgeht, empfindet derlei Vorwürfe ebenfalls zu Recht als zynisch.

    3. Warum wird die Auseinandersetzung um Israel und die Palästinenser nicht auf einer sicheren, sachlichen Grundlage geführt, also ohne derlei Vorwürfe? Parteinahme für den Schwächeren, eine zivilisierte Diskurskultur der Achtung vor dem Andersdenkenden, Einfühlung (Mitleidsfähigkeit) und die Fundierung von Gedanken vor der öffentlichen Rede sind als Grundlagen aufgeklärten menschlichen Miteinanders – wie die verschiedenen Deklarationen allgemeiner Menschenrechte – in Tausenden Jahren jüdisch-christlicher Geistesgeschichte entwickelt worden.

    Es ist nicht „antisemitisch“, auf die tatsächlich prekäre Lage der Palästinenser hinzuweisen, so lange klar bleibt, dass viele Palästinenser Israel auslöschen wollen und Terror für ein probates Mittel halten, das zu erreichen. Da mischen sich Politik und islamischer Fundamentalismus, und auch die Haltung der Gemäßigten ist innerer Machtkämpfe wegen, sagen wir, ambivalent.

    Was soll auf der anderen Seite ein Staat tun, dessen Bürger in dieser Weise bedroht werden – und wie soll er darauf reagieren, dass die palästinensischen Extremisten junge Zivilisten mit Sprengstoffgürteln in Restaurants und Busse schicken und damit in Kauf nehmen, dass der Konflikt dadurch angeheizt wird, dass praktisch alle palästinensischen Zivilisten als potenzielle Täter unter Verdacht geraten? Die palästinensischen Terroristen schüren auf diese Weise in Israel Angst, die geradezu notwendig eine kritik– und korrekturwürdige Politik hervorbringt. Diese Politik dient wiederum immer wieder als Rechtfertigung überzogener Kritik an Israel und irrwitziger Vergleiche. Das ist ein Erfolg der Terroristen.

    Kritisiert wird die israelische Politik dabei, übrigens, auch in Israel selbst sehr lebhaft, von Medien, von der Opposition, von einer starken und erlaubten Friedensbewegung und im Staatsapparat selbst offiziell vom Obersten Gericht. Das zeigt, dass Israel durchaus selbstkritikfähig ist, eine trotz allem offene Gesellschaft. Man nenne mir einen arabischen Staat, dem dies in auch nur annäherndem Ausmaß zuzubilligen wäre! Israel ist eine von Feinden umgebene Insel der Demokratie unter einem extremen emotionalen, politischen und militärischen Druck. Jede faire Kritik muss dem Rechnung tragen.

    Das Thema ist zu komplex, um ihm mit simplen Argumenten und Lösungsansätzen beizukommen. Das gilt für die Polemiker auf beiden Seiten. Die erhitzten Kommentare hier sind so interessant wie der Konflikt selbst, zu dem sich Stefan Niggemeier äußert: Es ist ein kalter Krieg mit heißen Worten. Man trete ein Stück vom Bild zurück und schaue auf das große Panorama: Russland, China und Iran (mit den Ihren) auf der einen, Amerika, Westeuropa und Israel (mit den Ihren) auf der anderen Seite, sehr viel Graues drumherum. Wer an der Demarkationslinie am lautesten schreit, hat am wenigsten begriffen. Bei den Palästinensern und auch in Israel freilich leiden viele völlig Unschuldige individuell, und diesen Menschen auf beiden Seiten sollte unsere Solidarität zukommen.

  207. 208
    Linus says:

    @Fragesteller

    Nein, zu DEM Thema hat sich Niggemeier nun wirklich nicht geäußert. Jedenfalls nicht hier und in diesem Zusammenhang.

  208. 209
    fnord says:

    Sie sind ein unverbesserlicher Gutmensch, Sie Fragesteller!

  209. 210
    Erhard Arendt says:

    @fragesteller

    genau so ist es .….

    nur, israel ist (wie sicher auch viele andere) eine demokratie mit blutflecken am weißen hemd.
    blutflecke die israel von anfang seiner existenz an selber erzeugt hat. jede faire kritik muss auch das berücksichtigen.
    http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/zionismus_ist_rassismus_antizionismus_zitate.htm

    wir sollten uns auch entschieden dagegen wehren, das man uns im angeblichem kampf für demokratische rechte die freiheit nimmt.

    eine entscheidende einschränkung zu einem ansonsten ausgezeichnetem text:

    „diesen Menschen auf beiden Seiten sollte unsere Solidarität zukommen.“

  210. 211
    Martin Seller says:

    … und weil Sie eben auf der einen seite sagen „… aber israel ist halt von anfang an schuldig“ und auf der anderen seite mit „free gaza“ eine hamas-supporter-organisation feiern, hält man Sie nicht für einen „sachlichen Kritiker“, sondern für einen Oberlehrer im Ruhestand, der Israel von der Karte verschwinden sehen will, damit er nicht mehr daran denken muss, was sein Papi so alles getan hat.

  211. 212
    Gähn says:

    @zeisig, Stefan:

    Genau die Position von zeisig versuche ich hier zu vertreten und ich finde es sehr bemerkenswert, dass der sehr einfach zu googlende Fakt, dass Kaufmann und Broder beide im „Netzwerk“ vertreten sind, hier als ein Versäumnis dargestellt wird. Kein Journalist, der über SPD und CDU schreibt und vielleicht Mitglied in einer der Parteien ist, schreibt seine eigene Parteizugehörigkeit dazu und das, obwohl es VIEL INTRANSPARENTER ist als bei Kaufmann und Broder. Darüber hinaus halte ich die Leute vom KStA (und auch seine regelmäßigen Leser) für kompetent genug zu wissen, mit wem Kaufmann verkehrt, immerhin ist er dort angestellt und schreibt nicht seinen ersten Artikel.

    Mich interessiert vielmehr deine Intention, warum er darauf derartig beharrt und diese gängige Praxis hier anprangert, für mich gibt es nur ein paar Möglichkeiten:
    i) Stefans persönliche Antipathie gegenüber Broder
    ii) Stefans Ablehnung der politischen Position, die Broder und Kaufmann vertreten
    iii) Füllung des Sommerlochs
    iv) Befriedigung der hiesigen Broder-Kritiker

    Viele Grüße

  212. 213
    fnord says:

    Und gibt es nicht diese Gesetzmäßigkeit, dass eine Diskussion im Internet _ohne_ Nazikeule, „Faschist“-Geschrei und so weiter, keine Diskussion ist? Oder hab ich da was flasch verstanden? Und bitte jetzt keine Diskussion über Nahost …

  213. 214
    zeisig says:

    Ich fand es kein Versäumnis und nicht bemerkenswert.

  214. 215
    Erhard Arendt says:

    @ martin seller „… und weil Sie eben auf der einen seite sagen „… aber israel ist halt von anfang an schuldig” und auf der anderen seite mit „free gaza” eine hamas-supporter-organisation feiern, hält man Sie nicht für einen „sachlichen Kritiker”, sondern für einen Oberlehrer im Ruhestand, der Israel von der Karte verschwinden sehen will, damit er nicht mehr daran denken muss, was sein Papi so alles getan hat.“

    ein neuer keulenschwinger. weder will ich „israel von der karte verschwinden lassen“, das liest man auf jeder meiner seiten im flasch, ist also bösartig unterstellt, noch hat „free gaza“ etwas ursächlich mit der hamas sondern dem elend der menschen im gazastreifen zu tun, darauf will man aufmerksam machen. ich sehe die hamas auch sehr kritisch, sie bildet aber auch die in einer demokratischen wahl gewählten regierung. ich bin nicht der meinung das demokratie nur demokratie ist wenn es wohlgefällig ist.
    ich sage auch nicht „israel ist von anfang an schuld“ da haben auch andere ihren anteil. nur kann man die wirklichkeit nur nicht seinem wunschdenken entsprechend verändern. eine bestimmter, realer politischer zionismus ist rassismus pur.

    nun gibt es neben rentner eine neues „schimpfwort“ im netzwerk „oberlehrer“ bravo.…

    @fnord — es scheint ihnen entgangen zu sein, dass im hintergrund der diskussion der nahostkonflikt steht und hier einige brodernd ihr handwerk treiben.

  215. 216
    Stefan A. says:

    @ Stefan Niggemeier: „Und ich habe, worüber die Menge der Kommentare hier zunehmend hinwegtäuscht, nicht so getan, als sei das ein Skandal, der die deutsche Medienwelt in ihren Grundfesten erschütterte. Ich fand es ein Versäumnis und bemerkenswert.“

    In Ordnung. Das klingt jedenfalls schon ein wenig anders als das Wörtchen „Geeiere“, mit dem Sie Kaufmanns Antwort abqualifizierten, und Ihr Ruf nach einer „einzigen, schlichten, ehrlichen (!) Fußnote“. Seit wann sind Fußnoten ehrlich? Vielmehr ist es doch wohl ein Autor, der ehrlich oder unehrlich ist.

    Aber gut. Sie haben ein Haar in der Suppe gesucht und gefunden. Es dürfte gleichwohl trübere Suppen geben.

  216. 217
    fnord says:

    Ist Steven Spielberg eigentlich Antisemit? Ich meine wegen „München“ und so … lief kürzlich im Fernsehen. Kann man ja mal fragen, oder?

  217. 218
    Martin Seller says:

    »weder will ich „israel von der karte verschwinden lassen”, das liest man auf jeder meiner seiten im flasch, ist also bösartig unterstellt

    das wäre ja auch dumm von Ihnen, das so öffentlich zu schreiben. Lieber sagt man dann „ich bin für einen gemeinsamen staat, in dem alle friedlich leben“. dass dieses friedliche leben erst dann stattfindet, wenn die juden wieder den platz eingenommen haben, an dem Sie und auch die palästinenser sie gerne sähen, verschweigt man, der einfachheit halber.

    »noch hat „free gaza” etwas ursächlich mit der hamas sondern dem elend der menschen im gazastreifen zu tun

    klar, deshalb ja auch die großen foto-ops, die propaganda dazu etc pp, daher ja auch kein einziges kritisches wort.

    »ich sehe die hamas auch sehr kritisch

    zB wo tun sie das? heimlich, auf’m klo?

    »sie bildet aber auch die in einer demokratischen wahl gewählten regierung

    das war adolf auch.

    »nun gibt es neben rentner eine neues „schimpfwort” im netzwerk „oberlehrer” bravo….

    das hören sie heute zum ersten mal?

  218. 219
    Sebastian says:

    @Gurke

    Und ich frage mich, ob Kaufmann wohl wenigstens gezögert hat, als er schrieb:

    „Weshalb fragt sich Herr Niggemeier dies nur?” denkt’s im Leser

    Nö, habe ich mich nicht gefragt, weil es klar ist. Niggemeier fragt sich dies, weil Kaufmann hier den Club erwähnt, in dem er selbst Mitglied ist, und weil durch die Doppelrolle als Partei in der berichteten Auseinandersetzung (weil Clubmitglied) und neutraler Beobachter (weil Journalist) eine Interessenkollision entsteht, die jedem Journalisten in dieser Situation klar vor Augen stehen müsste. Aber was red ich, es ist ja schon achtzigtausendmal erklärt worden …

    Es geht im Artikel oben jedenfalls um personelle/publizistische Verflechtungen, die für den normalen Zeitungsleser nicht transparent sind. Das ist kein „Hautgout“, sondern ganz manifest Thema. Vielleicht haben Sie ja einen Vorschlag, wie man diese Verflechtungen journalistisch verarbeiten könnte, ohne dass so Veranlagte möglicherweise glauben, der Autor wolle andeuten, es existiere eine Verschwörung. Dass auch Sie zwischen intransparenten Verflechtungen und Interessenkonflikten einerseits und Verschwörungen andererseits unterscheiden, setze ich mal voraus.

    Meinen Ausdruck „so Veranlagte“ meine ich übrigens nicht polemisch. Ich sehe, dass man oben eine Verschwörungstheorie hineinlesen kann, denke aber, dass man dazu schon ein wirklich starkes Faible für so etwas mitbringen muss. Ich wäre beim Lesen nie auf die Idee einer Verschwörung (also eines planmäßig vorgehenden Geheimbundes) gekommen.

    @zeisig, 213:

    Vielen Dank, Ihre Meinung wird gezählt. Wenn Sie das nächste Mal noch eine Begründung beifügen, haben Ihre Mitleser vielleicht auch was davon.

  219. 220
    Stefan says:

    @Stefan A.: Ja, Herr A., es gibt trübere Suppen.

    (Komischerweise lässt sich das gern genommene „Gibt es nichts wichtigeres als“-Argument auch auf die Reaktion darauf anwenden, zum Beispiel auf Kommentare wie Ihren. Gibt es keinen schlimmeren Blog-Eintrag als meinen, keine wichtigere Diskussion als diese, keine trüberen Suppendebatten als diese, an der Ihre Teilnahme wichtig wäre?)

  220. 222
    Die Grenzen der Grenzen (im Firefox) « Stefan Niggemeier says:

    […] habe hier nebenan wieder einmal mit vielen mir meist unbekannten Menschen ein Mahnmal gegen das Kommentieren in Blogs […]

  221. 223
    nilz says:

    wahnsinn. da muss sich eine menge aufgestauter wortklauberei-energie bei den kommentatoren in der letzten woche angesammelt haben, als hier nichts stand:
    @ stefan a.: „geeiere“ als superharte abqualifizierung einer antwort, die nicht auf den punkt kommt. stimmt. herr niggemeier, das hätte man weniger aufbrausend schreiben können. ein bischen euphemistischer bitte. zum beispiel:

    trotz seines sicher stressigen tagesablaufes als journalist für den kölner stadt-anzeiger, eine zeitung die dafür bekannt ist, das ihre leser jeden dort schreibenden autor erstmal genauestens googlen, bevor sie sich seine meinung anhören und publizist in einem selbstbetitelten netzwerk, das wirklich nur ein netzwerk ist und immer nur ein netzwerk sein wollte und nicht etwa als „netzwerk“ in anführungsstrichelchen zu verstehen ist, dessen mitglieder sich alle nur so lose kennen, vielleicht auch ein paar besser, wer weiss das schon so genau, findet herr kaufmann noch genügend zeit, mir seinen standpunkt en detail zu erklären. sympatisch wie der verrückte wortakrobat nunmal so ist, schafft er es eine beeindruckende worthülsenpyramide in seiner mail an mich aufzubauen, die so schon an ein kleines wunder grammatikalischer natur grenzt. er beantwortet nicht wirklich meine frage, aber das ist auch gar nicht nötig, denn wer wie er das handwerk journalistischer schlampigkeit nicht nur verurteilt, sondern auch gewitzt zu benutzen weiss, der muss sich nicht in der position wähnen verantwortung zu übernehmen, nein, der kann sich voller leidenschaft dem tagesgeschäft zuwenden, für das die menschen in köln und umgebung das niedliche wort „klüngel“ überhaupt erst erfunden haben. somit haben wir es hier mit einem bewahrer rheinischen brauchtums zu tun. danke dafür.

    so gehts doch auch…:)

  222. 224
    Samizdata says:

    Bodemann ohne Fußnoten.

    Herr Niggemeier, wieso eigentlich haben Sie Ihren Job als Medienjournalist nicht schon im Falle von Prof. Y. Michal Bodemann so verantwortungsvoll wahrgenommen?

    Dieser Herr schrieb kürzlich in der taz einen ziemlich bösen und mit allerlei Anwürfen gespickten Kommentar zur Affäre Broder-Hecht-Galinski. Allerdings versäumten es der Professor und die taz am Ende des Kommentar in einer Fußnote anzugeben , dass Prof. Bodemann in der Vergangenheit mit ebenjenem Broder selbst schon einem juristischen Streit lag. So geht das doch nicht, oder Herr Niggemeier? Da wären Sie doch auch gefragt gewesen, zumindest dann wenn man Ihren eigenen Maßstäbe folgt. Aber komischerweise las ich darüber nie etwas. Wie kommt’s? Hat’s vielleicht doch etwas mit Ihrer inneren Haltung zum Nahost-Konflikt zu tun (zu der sie zwar nicht offen zu stehen scheinen), dass Sie so einseitig und befangen Ihren wie auch immer gearteten Frust an einen harmlosen und sympathischen Tobias Kaufmann abarbeiten müssen.

    Das Gescherr klappert ja schon ganz schön, wie wir hier alle sehen, wollen wir mal schauen wie denn der Herr persönlich aus dieser selbst gestellten Falle wieder heraus kommt. Einfach wird’s nicht!

  223. 225
    fnord says:

    @Gurke
    Danke, lag ich also gar nicht so falsch.

    „Mahnmal gegen das Kommentieren in Blogs“ … wie wahr, wie wahr …

  224. 226
    Linus says:

    @Samizdata

    „Herr / Gescherr“

    Wow, Sie haben die Überschrift aus Broders Text über die Kommentare hier gelesen. Und Sie machen sie sich zu eigen? Na, das nenne ich doch mal eigenständiges Denken.

    Und warum muss jeder bei jedem x-beliebigen Thema auch noch seinen Senf zum Nahost-Konflikt abgeben? Reicht doch wahrlich, wenn Sie das machen…

  225. 227
    Samizdata says:

    @ Linus

    Inhaltlich haben Sie also nix zu bieten? Macht aber nix, Sie waren ja auch nicht gefragt.

    Ich prognostiziere Herr Niggemeier im Übrigen … seine „Fußnote“ wird im Netz ein Running Gag werden.

    .)

  226. 228
    Linus says:

    @ Samizdata

    Sie wollen doch nicht allen Ernstes Herrn Niggemeier seine Agenda vorschreiben, oder?

    Es liegen mit Sicherheit genügend Haare in genügend Suppen herum, Niggemeier äußert sich auch nicht über den Sack Reis in China. Steht das irgendwo geschrieben, dass er das tun muss?

    Und was hat das jetzt nochmal mit der Befangenheit Kaufmanns zu tun, dass andere (vielleicht) auch befangen sind? Ach stimmt, er war ja „sympathisch“, da darf er das ja…

  227. 229
    fnord says:

    Don’t feed the tr…

  228. 230
    Linus says:

    @229

    Ja ich weiß, es war stärker als ich…

  229. 231
    Arne Hoffmann says:

    @ Samizdata:

    Die kürzeste Antwort auf Ihre Frage wäre, dass der Bodemann-Kommentar am 2. September veröffentlicht wurde. Vom 30. August bis zum 7. September hat sich Stefan Niggemeier für sein Blog eine Auszeit genommen. Davon abgesehen habe ich keine Ahnung, wie er Ihrer verteufelten Falle jemals entkommen könnte. Sie sind ja unfassbar schlau und durchtrieben!

    Denn ansonsten ist natürlich vollkommen klar, dass man einen Missstand erst dann als solchen benennen darf, wenn man auch über alle anderen Misstände gesprochen hat. Nach dieser Logik dürfte niemand mehr je wieder etwas Kritisches sagen.

  230. 232
    Martin Seller says:

    »Und was hat das jetzt nochmal mit der Befangenheit Kaufmanns zu tun, dass andere (vielleicht) auch befangen sind?

    naja, man könnte natürlich auch leicht argumentieren, dass da das „gegennetzwerk“ aktiv ist und eben bei bestimmten personen nicht so genau hingeschaut wird. da der verdacht nahe liegt, ist es sicher immer schwierig, sich journalistisch zu themen zu äußern, in die man persönlich involviert ist.

  231. 233
    Samizdata says:

    @ Linus

    Sie geben das richtige Stichwort, „Sack Reis“!

    Ich hingegen frage mich jetzt, warum nur greift er gerade diesen „Sack Reis“ auf? Es muss wohl seiner inneren Haltung entsprechen, zumindest ist das meine Vermutung. Aber die hält er ja wohlweislich lieber für sich. Also nimmt er den Umweg über die vermeintlich neutrale Medienkritik. Allzu offensichtlich dieses Spiel.

    Eine weitere interessante Beobachtung übrigens ist: Wie hier ungefragt irgendwelche „Netzwerke“ — so nennt man das ja neuerdings — sich bemüßigt fühlen im Namen anderer zu sprechen. Tja, da wollen wohl Linus und A. Hoffmann für Niggemeier das Denken übernehmen…

  232. 234
    Linus says:

    @Samizdata

    Allzu offensichtlich dieses Spiel.

    Ihres.

    Sehen Sie auch UFOs?

  233. 235
    Stefan says:

    @Linus: #229

  234. 236
    Linus says:

    Oups…I did it again. Und ich wollte doch nur Niggemeier das Denken abnehmen.

  235. 237
    Olly says:

    Sorry, Stefan, aber ich hab´ auch noch einen Fisch übrig…

    @ Samizdata

    Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, dass die Wahl des Sackes Reis nichts mit Stefan Niggemeiers persönlicher Haltung zum Nahostkonflikt zu tun haben könnte, sondern damit, dass das Weltbild der Gutachsisten auf den Schlussfolgerungen von Unwahrheiten und Ungenauigkeiten aufbaut? Nein? Vielleicht deshalb nicht, weil dadurch auch Ihr Weltbild ins Wanken geriete?

  236. 238
    Gähn says:

    @Olly:

    Definieren Sie Weltbild der Gutachsisten; lese ich Ihren Kommentar also richtig und Sie stimmen mir zu, dass Stefan den Eintrag aus weltanschaulichen Differenzen mit den Gutachsisten geschrieben hat?

    Viele Grüße

  237. 239
    Samiz says:

    Ich darf darauf hinweisen, dass der vermeintliche Verfechter der Meinungsfreiheit Herr Niggemeier meine Kommentare nicht mehr freischaltet. Dabei wurde bis dato kein einziger Kommentar von mir beanstandet. Anscheinend sind kritische Stimmen nicht erwünscht. Niggemeier kocht eben auch nur mit Wasser.

  238. 240
    Gähn says:

    Wo war Niggemeier jemals glühender Verfechter von Meinungsfreiheit?

  239. 241
    Stefan A. says:

    Zitat: „Man könnte vermuten, dass Niggemeiers Kritik jeden Journalisten treffen könnte, da niemand vor Fehlern gefeit ist und da überall, wo Menschen arbeiten, Schlamperei möglich ist … Aber nicht alle werden gleichermaßen von Niggemeiers kritischen Ratschlägen bedacht. Zeitungen wie die FAZ z.B. machen sich offenbar nur selten so gravierender Fehler schuldig, dass es einer kritischen Recherche des Medienjournalisten bedürfte. Andere wie der Publizist Broder erlauben sich so schwerwiegende Fehler, dass er immer wieder auf ihre schlimmen Irrtümer hinweisen muss.“

    (Quelle: http://www.jörg-friedrich.de/2008/02/12/ein– scheingefecht-niggemeier-gegen-broder)

    Stimmt. :-)

  240. 242
    Linus says:

    @Gähn

    lese ich Ihren Kommentar also richtig und Sie stimmen mir zu, dass Stefan den Eintrag aus weltanschaulichen Differenzen mit den Gutachsisten geschrieben hat?

    Nein. Lesen Sie ihn nochmal. Richtig.

  241. 244
    Gähn says:

    @Olly, Linus:

    „sondern damit, dass das Weltbild der Gutachsisten auf den Schlussfolgerungen von Unwahrheiten und Ungenauigkeiten aufbaut? Nein? Vielleicht deshalb nicht, weil dadurch auch Ihr Weltbild ins Wanken geriete?“

    Frage 1: Gibt es so etwas wie ein „Weltbild der Gutachsisten“? Oder haben Broder und Kaufmann viellecht auch weltanschauliche Differenzen? Was macht das aus?

    Frage 2: Welche Unwahrheiten und Ungenauigkeiten sind das Fundament dieses Weltbildes?

    Letzten Endes schreibt ihr doch genau das, was ich meine: Stefan mag das „Weltbild der Gutachsisten“ nicht (falls das überhaupt existiert und unabhängig von seinem Fundament) und schreibt dagegen an.

    Viele Grüße

  242. 245
    Samizdata says:

    @ S. Niggemeier

    Und was hindert Sie jetzt daran, meinen Beitrag zur Sache trotzdem freizuschalten? Die Ausrufezeichen? Ein bisschen dünn nicht?

  243. 246
    Samizdata says:

    (bereinigte und niggemeierkompatible Version)

    Zitat (A. Hoffmann): »Die kürzeste Antwort auf Ihre Frage wäre, dass der Bodemann-Kommentar am 2. September veröffentlicht wurde. Vom 30. August bis zum 7. September hat sich Stefan Niggemeier für sein Blog eine Auszeit genommen.«

    Die kürzeste Antwort ist nicht immer die beste. Der Abwesenheitshinweis ist natürlich an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Würde es ja in letzter Konsequenz bedeuten, dass Herr Niggemeier generell alle Vorkomnisse, die den og. Zeitraum betreffen, nicht kommentieren könnte. Schmarrn!

    Noch absurder wird der Hinweis in Anbetracht folgender Tatsache: Der Kaufmann-Kommentar stammt vom 03.09. Also ebenfalls im Zeitraum seiner Abwesenheit. Schöner Versuch, Herr Hoffmann, aber doch ziemlich platt…

    Merke also: Es geht nie um Inhalte, immer nur um die Form. Auch eine Form sich jeglicher Auseinandersetzung zu entziehen. Sie dazu auch die Stellungnahme von Andreas Hallaschka auf http://www.jörg-friedrich.de/2008/02/12/ein-%20scheingefecht-niggemeier-gegen-broder/#comment-582

  244. 247
    Linus says:

    @Gähn @Samizdata

    Sollte man nicht umso sauberer arbeiten, gerade weil man auf der „richtigen“ Seite zu stehen glaubt. Schon alleine, um sich nicht angreifbar zu machen? Und sei es auch nur auf einem Nebenkriegsschauplatz?

    Gut, vielleicht sagen hunderte Rechtschreibfehler auf der Angebotstafel beim Bäcker nichts aus über die Qualität seiner Brötchen, skeptisch macht mich das allemal.

    Das Weltbild der Gutachsisten is mir wurscht. Das von Niggemeier ebenso. Denn darum geht es hier nicht. Hier geht es darum , dass unsauber gearbeitet wird.

  245. 248
    hobelmann says:

    also mehr als 50 kommentare hintereinander zu lesen macht irgendwie kopfschmerzen.

  246. 249
    Olly says:

    @ Gähn, #238

    Nein! Es ging mir darum, dass Stefan N. – wie ihm ja auch des öfteren vorgeworfen wird –in seinem Blog eher handwerkliche journalistische Fehler bemängelt als politisch-sachliche Positionierungen. Und wenn dann jemand seine politisch-sachliche Positionierung auf handwerkliche journalistische Fehler aufbaut, ist das halt Stefans Kerngebiet und wird von ihm beanstandet. Kurz: Ich halte es für falsch, ihm einfach eine Haltung zur Nahostpolitik in den Mund zu legen, wenn er dazu gar nichts gesagt hat.
    (Das heißt nicht, dass ich nicht auch glaube, dass die Weltanschauung von Stefan N. und den Netzwerkpublizisten unterschiedlich ist. Erstens ist mir aber klar, dass das meine subjektive Wahrnehmung ist, zweitens halte ich Schlussfolgerungen zu seiner Meinung zur Nahostpolitik aus diesen möglichen Unterschieden in der Weltanschauung für falsch und drittens ändert das doch nichts daran, dass die von ihm bemängelten Fehler bemängelbare Fehler sind…)

  247. 250
    Arne Hoffmann says:

    „Der Kaufmann-Kommentar stammt vom 03.09. Also ebenfalls im Zeitraum seiner Abwesenheit.“

    Trotzdem bleiben Sie den Nachweis schuldig, dass Stefan Niggemeier beide Artikel kannte und nur aus Willkür den Bodemann-Artikel ignorierte. Das bleibt aber, wie so vieles in dieser Debatte, eine reine Unterstellung. Wenn ich Urlaub habe bereite ich für mein Blog auch nicht die komplette Presse dieser Woche nach.

    Wenn jemand bei einem Einbruch oder einem Bankraub erwischt und verhaftet wird, kann er sich halt auch nicht damit herausreden, dass man ein paar Tage vorher einen anderen Räuber nicht erwischt hätte und man deshalb jetzt auch ihn in Ruhe lassen sollte. (Basteln Sie sich eine eigene Analogie, wenn Ihnen diese nicht passt.)

    Davon abgesehen stelle ich fest, dass dieser vermeintlich völlig unwichtige und langweilige Beitrag, der keinen Menschen interessiert, inzwischen 250 Kommentare verzeichnet. Andererseits gab’s schon seit mehr als 10 Kommentaren keinen Antisemitismus-Vorwurf mehr, weil jemand Broder oder Israel kritisiert hat. Also ist wohl doch schon ein bisschen die Luft aus der Debatte raus.

  248. 251
    Nobilitatis says:

    @samiz:
    Bleibt immer noch das Argument, ob man über Mißstände erst dann berichten kann, wenn man bereits ALLE ANDEREN Mißstände aufgezeigt hat. Ist meines Erachtens das zentrale Argument bezüglich Ihrer Frage.

    Und nochmal meine Zusammenfassung des Themas: (etwas vereinfacht) Der Vize des Kaninchenzüchterklubs schreibt über den Kaninchenzüchterklub, der eine Auseinandersetzung mit einem Konkurrenzklub hat. Journalisten sind jetzt mehrheitlich der Meinung, dass es im Artikel erwähnenswert ist, dass er dort der Vize ist. Auch wenn man das ganz leicht googeln könnte.
    Steckt m.E. kein Weltbild dahinter, außer dem des transparenten Arbeitens. Das zählt bei Journalisten aber zur Qualität.

  249. 252
    Martin Lasser says:

    Ist doch Pipifax.

    Broder ist einer der ganz wenigen großen Journalisten
    die Deutschland hat.
    Er hat nicht nur einen guten Stil und einen großartigen Humor -
    vor allem hat er den Mut, die bizarre Mauer der „Political Correctness“ zu durchbrechen, und zeigt oft wie absurd — ja wie vollkommen verrückt die sogenannten „Gutmenschen“ oftmals agieren.

  250. 253
    Erhard Arendt says:

    @ martin lasser

    wenn sie das als „guten stil und großartiegen humor bezeichenen:

    „jeder kölsche jeck mit zwei promille im blut würde sogar an weiberfastnacht erkennen, dass frau EHG eine hysterische, geltungsbedürftige hausfrau ist, die für niemand spricht außer für sich selbst und dabei auch nur unsinn von sich gibt. ihre spezialität sind xxxxxxxxxxxxx-antizionistische gedankenlosigkeiten, die zur zeit mal wieder eine kurze konjunktur haben.
    was hat den WDR dazu getrieben, der “tochter” ein forum zu bieten?“

    zweifel ich doch sehr an ihrer wahrnehmungsfähigkeit. ähnliche und schlimmere texte gehören zu broders täglichem „handwerk“

    wirklich, ein guter stil wenn man im sozialen brennpunkt den tiefgang des denken und der deutschen sprache dokumentiert.

    er demaskiert sich täglich selber und die die dazu klatschen. so gesehen braucht die welt wohl einen broder damit sich die geister scheiden und man weiß, mit wem man es zu tuen hat.….…

    viel tiefer kann man nicht sinken. das schafft dann nur noch ein claudi casula.…

  251. 254
    w.schmidt says:

    hallo,
    an allem vorbei,.
    ich hab gerade meinen senf, im übrigen zum ersten mal überhaupt und ermutigt duch diese seite, auf der seite von spiegel online abgegeben.
    ok…soweit so gut…als ich versuchte einen weiteren beitrag zu veröffentlichen, der sich mit dem thema beschäftigte, kam die nachricht, dass mein titel der nachricht zu kurz sei…genau genommen um EINEN BUCHSTABEN ODER ZEICHEN.
    ich habe alles versucht…10 ..20..30 zeichen…nichts wurde akzeptiert..
    ich habe den verdacht, dass der spiegel so ein schröder organ geworden ist…also .…kurz…ich tue so als will ich das beste für alle…aber in wirklichkeit nur für mich und wenige

  252. 255
    Stefan says:

    Da (in #252) ist übrigens wieder der am Ende meines Eintrages angesprochene Mythos, Broder sei ein Einzelkämpfer, der bizarre Mauern durchbrechen müsste, weil niemand sonst schrübe, was vermeintlich wahr ist.

    Dass diese einsamen Gegen-Mauern-Anrenner es geschafft haben, in ungefähr allen großen Medien des Landes zu publizieren, und Broder wichtige Preise für seine Arbeit bekommt, scheint dem Image des Einzelkämpfers und Einer-muss-es-ja-sagen-Sager nicht zu schaden.

  253. 256
    w.schmidt says:

    sonst schrübe…
    buaaaaaaaaaaaaaaah

  254. 257
    w.schmidt says:

    das tut weh

  255. 258
    Samizdata says:

    @ Nobilitatis
    Das sehen Sie falsch! Mein zentrales Argument geht weiter: Ich möchte nicht Herrn Niggemeier das Wort verbieten. Er kann soviel „Missstände“ anprangern wie er fröhlich ist. Meine Frage tendiert eher in eine andere Richtung, nämlich: geht es in diesem Falle nicht doch weniger um die vordergründig kritisierte untransparente Form Kaufmanns als solches als um den transportierten Inhalt? Ist das nicht die eigentliche Kernkritik Niggemeiers an Kaufmann? Im Grunde gestaltet sich die „Fußnoten“-Angelegenheit doch recht einfach: Niggemeier kritisiert Kaufmann, weil er Broder nicht mag und irgendwie schaden will , wenn auch mit kleinlicher Korinthenkackerei. Niggemeier fechtet mit verdecktem Visier, Broder hingegen offen. Das hingegen ist meine Kernkritik — an S. Niggemeier. Er trägt seine vermeintliche Medienkritik — in diesem Falle zumindest — nur wie eine Monstranz vor sich her. Ich halte das für nicht transparent und eine unredliche Vorgehensweise.

  256. 259
    w.schmidt says:

    rübe …schrübe…mübe…deutsch ist ganz einfach

  257. 260
    Linus says:

    „Broder hat eine bedauerliche Wandlung vom großmäuligen Stilisten zum ressentimentgesteuerten Ätzer durchgemacht. Statt klarer Gedanken sind es primitive Reflexe, die in beinah jedem seiner Sätze gegen ihn verwendet werden können. (…) Ein älterer Mann will fortwährend provozieren und mischt doch nur Mediendreck auf.“

    schrieb die „Jüdische Zeitung“ anlässlich des Boxkampfes Broder vs. Niggemeier (oder umgekehrt)

  258. 261
    Linus says:

    @Samizdata

    Das ist Ihre Interpretation. Sonst nichts.

  259. 262
    Erhard Arendt says:

    @ samizdata
    „Niggemeier fechtet mit verdecktem Visier, Broder hingegen offen. Das hingegen ist meine Kernkritik – an S. Niggemeier.“

    broder fechtet offen? das zeigt sein brief an die intendantin des wdr. ich möchte nicht wissen wer so alles angerufen und angeschrieben wird.

    es ist auch ein offener kampf wenn man die opfer des holocaust als waffe gegen unliebsamme kritik missbraucht?

    es ist ein offener kampf, wenn man mit diffamierungen, unterstellungen weit unter der gürtellinie „gegner“ erlegen will?

  260. 263
    w.schmidt says:

    wisst ihr was…
    ich will hier gleich noch mal so richtig loslegen…über diese ganze kinderkacke…
    noch nie hat es einen grösseren sozialabbau gegeben wie unter schröder…noch nie sind die gewinne NACH steuern so explodiert…
    dieses ganze gequäke auf dieser seite, schön und gut…aber im angesichte der realitäten …BANANE::::
    mir ist rätselhaft, dass macht und deren umsetzung an den medien umweg machen sollte.
    geradezu naiv wirkt diese seite auf mich…
    was glauben sie oder ihr denn…ist kapitalismus wirklich ein kindergeburtstag.…
    pappnasen aller länder vereinigt euch

  261. 264
    Linus says:

    Endlich mal wieder was lustiges hier! Heissa!

  262. 265
    Samizdata says:

    Niggemeier-Leitmotiv

    Zitat Linus: [i]„schrieb die „Jüdische Zeitung” anlässlich des Boxkampfes Broder vs. Niggemeier (oder umgekehrt)„[/i]

    Linus demonstriert uns gerade — dafür sei ihm herzlich gedankt — unfreiwillig folgendes: Es geht in Wirklichkeit — übrigens ganz meine Worte — nicht um publizistische Kritik an Kaufmann, es geht um .… B_R_O_D_E_R. Das Leitmotiv der Kritik Niggemeiers an Kaufmann. Undurchsichtig, wenn nicht gar linkisch nennt man sowas, das alleine IST meine Kritik.

  263. 266
    Erhard Arendt says:

    @samizdata

    sie haben recht, niggemeier ist der übeltäter. er hat kaufmann sugeriert mit diesem artikel nebelkerzen zu setzen die das wahre geschehen verschleiern.

    manchmal versucht dieses netzwerk wirklich clever zu sein. da wehrt sich jemand gerichtlich gegen die nun zum zweitenmal gerichtlich bestätigten schmähungen broders und man greift ihn an.
    warum nun in folge zum 3. mal wird broder wegen schmähungen und ähnliches verurteilt. können die gerichte der feinheit seiner schmähungen nicht folgen?

    wenn niggemeier nun auf die nebelkerzen werfer aufmerksam macht ist das wirklich kritisierenswert.….

  264. 267
    Sebastian S. says:

    Weil L_I_N_U_S einen Text von M_U_E_L_L_E_R verlinkt, geht es S_T_E_F_A_N garnicht um K_A_U_F_A_N_N? Kurios.

  265. 268
    fnord says:

    Wer zum T.…. ist Linus Niggemeier?

  266. 269
    Linus says:

    @Samizdata

    Wow, die mögen sich nicht, die beiden. Das haben Sie eben mal so recherchiert. Was für eine investigative Leistung.

    Das hätten Sie aber auch einfacher haben können: Am Ende des Artikels, den Sie gerade kommentieren, steht:

    [Disclosure, natürlich: Henryk M. Broder und ich haben schon mehrmals unfreundlich übereinander geschrieben.]

    Übrigens war das Zitat eine Antwort auf #252

  267. 270
    Kati says:

    @Telegehirni und Konsorten:

    Ihr reitet ein totes Pferd. Sogar CAMERA hat schon zugegeben, dass die Story von Martin Luther King und seinem Brief an den antizionistischen Freund ein Hoax ist:

    http://www.camera.org/index.asp?x_context=8&x_article=369

    CAMERA versucht natürlich trotzdem, den Gedankengang „Wer Zionisten kritisiert, kritisiert Juden“ King zuzuschreiben, aber das ist ja nicht das überraschende an dem Vorgang, sondern dass CAMERA zugibt, einen Hoax verbreitet zu haben. Schadensbegrenzung würde ich das nennen, nachdem das hier die Fakten sind:

    ei: Israel’s apologists and the Martin Luther King Jr. hoax
    http://electronicintifada.net/v2/article2356.shtml

    Das ist lange schon bekannt und es wundert mich, dass es tatsächlich noch immer Leute gibt, die mit diesem Hoax hausieren gehen und glauben, dass man damit informierte, gebildete Menschen auf’s Glatteis führen kann… Aber sie richten sich wohl nicht an informierte, gebildete Menschen. ;)

  268. 271
    Samizdata says:

    @ Sebastian S.

    Nein, nicht WEIL…, Linus bestätigt nur meine gemachten Beobachtungen. E. Ahrendt ist doch genauso ein Beispiel. Hier geht es längst nicht mehr um publizistische Kritik an Kaufmann, ging es auch nie, die Überschrift „Broder ohne Fußnoten“ steht doch expemplarisch dafür, es geht um Broder, Broder und noch einmal Broder. Das ist die wahre Triebfeder dieser völlig unerheblichen und kleinlichen Kritik an Kaufmann. Seien Sie doch mal endlich so ehrlich zu sich selbst!

  269. 272
    Sebastian says:

    Wieso, Sebastian (267), wir sind doch alle eine einzige Suppe hier, das ist doch wohl klar. Wie der Herr, so’s Gescherr. Guck mal, wir heißen sogar gleich, wenn das nicht der Beweis ist!

    Hast du eigentlich schon mal eine Faschismus-Definition gelesen?

  270. 273
    Sebastian S. says:

    Die Frage ist doch sowas von #107.

  271. 274
    Linus says:

    @ Samizdata

    Haben Sie den Artikel gelesen, denn sie da so als „Bestätigung“ dessen, worums hier angeblich geht, nehmen?

  272. 275
    Samizdata says:

    Jungs, macht’s gut! Habe Hunger und muss jetzt zum Subway. Sub des Tages: Chicken Fajita, Stück € 2,49. Zweimal mit Cola und einer Tüte Chips Salt & Vinegar .

    Schlimm???

  273. 276
    Katzenblogger says:

    Gedicht für Stefan und die zuckenden Achseln

    Ich empfehle, grundsätzlich: Mehr Achselzucken!
    Dann, wenn Broders Brüder sich geifernd entfalten
    Wenn Gutachselisten durchs Stefans Blog huschen
    Ja, dann ist es Zeit, auch mal inne zu halten.

    @ Stefan
    Ratschlag: Kommentarstrang schließen

  274. 277
    fnord says:

    Nope, Linus Niggemeier awards you 10 LULZ!

  275. 278
    Gurke says:

    @Kati

    Daß der Satz „When people criticize Zionists, they mean Jews. You are talking anti-Semitism.“ von Martin Luther King stammt, bestreiten Sie aber nicht, oder?

    Daß heutiger Antizionismus nur nach Auschwitz global reproduzierter Antisemitismus ist, dürfte lediglich von denen bestritten werden, die diesem selbst anhängen, seien es spinnerte MöchtegernKünstler oder Fans elektronischer Intifada, die im Netz propagandistisch besorgen, was ihre revolutionären Subjekte in Nahost schon handfest in die Tat umsetzen: Judenhass artikulieren.

  276. 279
    Stefan says:

    @Katzenblogger: Ja. Nachher.

  277. 280
    Kati says:

    @Gurke: „Daß der Satz „When people criticize Zionists, they mean Jews. You are talking anti-Semitism.” von Martin Luther King stammt, bestreiten Sie aber nicht, oder?“

    Können Sie bitte die Quelle für diesen Satz liefern? Bis dahin ist die Antwort: Doch, das tue ich.

    Abgesehen davon, selbst wenn King das gesagt haben sollte (was ich ausschließe): Dummes Zeug. Der Mann kann doch gar nicht wissen, was die Leute denken. Nur, weil er für die Rechte der Schwarzen gekämpft hat, ist er noch lange keine Kapazität auf dem Gebiet der Gedankenlesekunst. Zionisten sind genauso wie alle anderen nicht unfehlbar und durchaus kritikwürdig. Oder wollen Sie Zionisten aussondern und für sakrosankt erklären…?

    Erst denken, dann abqualifizieren. ;)

  278. 281
    Martin Seller says:

    @255:
    »Da (in #252) ist übrigens wieder der am Ende meines Eintrages angesprochene Mythos, Broder sei ein Einzelkämpfer, der bizarre Mauern durchbrechen müsste, weil niemand sonst schrübe, was vermeintlich wahr ist.

    ich glaube, das ist gar nicht so sehr das „einzelkämpfer“-ding, sondern vielmehr das „wenige davon“ und ein heer von politisch korrekten langweilern, die alle, natürlich jeder für sich mit ein paar nuancen in die eine oder andere richtung, das selbe berichten. das ist halt so wie beim dgb — hat man ein infoblatt gelesen, braucht man die nächsten 50 nicht mehr anschauen, es ist eh nur das layout gewechselt worden, ansonsten geht’s um die GenossInnen und ArbeitsplätzInnen.
    ich vermute auch, dass es dafür so manchen preis gab, weil das eben etwas mehr leben in die medien bringt als nur die ewig gleichen leute, die den artikel vom kollegen mit ein paar synonymen und ein paar satz-verdrehungen einreichen und wissen, „das kommt an, das haben wir hier immer so gemacht“.

    und was die ganze sache angeht von der selektiven kritik: der bankräuber aus einem kommentar weiter oben könnte sich schon beschweren, wenn bankraub nur bei leuten geahndet wird, die eine bestimmte politische meinung vertreten. nun ist natürlich stefan niggemeier kein gericht und muss gar nicht den anspruch haben, ausgeglichen zu bewerten. hat er das aber wiederum nicht, ist es kein „reiner“ journalismus mehr, sondern eben ausdruck einer kampagne. dass man auch eine kampagne journalistisch sauber führen kann, indem man zB eben einfach nicht alles erwähnt aber nichts hinzudichtet, das dürfte ja nicht allzu schwer zu verstehen sein. nun, wie gesagt, ich weiß nicht, woran die selektion liegt — ich gehe erstmal davon aus, dass stefan die taz liest und dass er, wenn er sich mit einem thema beschäftigt, nicht nur einen artikel zum thema liest. wie das genau ist, wird man nie erfahren, aber eine äußerung von stefan dazu könnte das ja zumindest ansatzweise in eine richtung bringen.

  279. 282
    Gurke says:

    @Kati

    Wie wär’s mit der Quelle, die Sie selbst verlinkt haben?

    http://www.camera.org/index.asp?x_context=8&x_article=369

    Was auch immer es mit „Gedankenlesekunst“ zu tun haben soll, heutigen Antizionismus als das zu erkennen, was er ist: Antisemitismus.

    Anyway, Sie werden schon wissen, weshalb Sie Juden das Recht auf einen eigenen Staat verweigern und ihnen untersagen wollen, sich gegen Antisemitismus zur Wehr zu setzen.

  280. 283
    Olly says:

    @ Stefan, #279

    Das ist nett, meiner Prognose aus #5 eine Chance zu geben ;)

  281. 284
    Stefan says:

    @Olly: Aber die hat sich doch nach zehn bis zwölf Kommentaren schon bestätigt!

  282. 285
    Kati says:

    @Gurke: Lesen sie auch die andere Quelle, die ich selbst verlinkt habe.

    Oh. Ich vergaß. Die mit der anderen Sichtweise sind für Sie ja alles Antisemiten. Bitte entschuldigen Sie, dass ich annahm, Sie wären in irgendeiner Weise an Erkenntnisgewinn interessiert. Ihre Halluzinationen über das, was ich über ein Recht auf den eigenen Staat und Verteidigung gegen dümmliche Rassenvorurteile denken soll, bleiben Ihnen unbenommen und sind ein wertvoller Hinweis auf die Seriosität Ihrer Kommentare.

    Herzlichen Dank für das Gespräch.

    (Wie gesagt: An informierte, gebildete Menschen richten SIE sich wirklich nicht. Herr, lass Hirn vom Himmel fallen.)

  283. 286
    Ille says:

    Beim Lesen dieses Kommentarstrangs wächst in mir die Dankbarkeit gegenüber den Müttern und Vätern des Grundgesetzes — die Dankbarkeit dafür, dass sie unsere Demokratie nicht plebiszitär verfasst haben.

  284. 287
    Martin Seller says:

    @286
    je nachdem, welche meinung sie schätzen, könnte das ja doch was positives werden … „65 Prozent der Deutschen fühlen sich der Umfrage zufolge von Israel bedroht, 57 Prozent vom Irak und 45 Prozent von den USA.“ ( http://www.welt.de/print-welt/article270732/Laut_Umfrage_sehen_EU_Buerger_in_Israel_die_groesste_Gefahr_fuer_den_Weltfrieden.html )

    ich denke nicht, dass diese mehrheit mit dem mittel plötzlich proisraelisch werden würde. aber wer weiß, vielleicht waren Sie ja auch gerade darum besorgt, in dem fall stimme ich zu.

  285. 288
    fnord says:

    99% aller Mütter Broders glaub an die unbefleckte … ach Shit ist das herrlich! Wollen die Irakis zusammen mit den Israelis hier einmarschieren, oder was?

  286. 289
    Linus says:

    @287

    Nur so nebenbei zur Info: Der verlinkte Artikel ist a) von 2003 und b) es geht um die gößte Gefahr für den Weltfrieden.

    Das ist ein bißchen was anderes, als was Sie meinen, glaube ich…

  287. 290
    Gregor Keuschnig says:

    @260/Linus
    Mensch Linus, wissen Sie denn nicht, dass die „Jüdische Zeitung“ auch eine hysterische, geltungsbedürftige hausfrau postille ist, deren spezialität… antisemitische-antizionistische gedankenlosigkeiten sind (leicht abgewandelt nach dem hier)? Das wird demnächst im Gutachsenland enthüllt! Nebst Schreiben an Markus Schächter, in dem gefragt wird, ob Eva Herman auch weiter Auftrittsverbot bei Kerner hat. Danach wird die FAZ gefragt, ob sie weiter Artikel von Alfred Grosser abdrucken wird (ansonsten müsste das Netzwerk das Abo geschlossen abbestellen).

    Schönen Abend noch.

  288. 291
    Martin Seller says:

    @287
    glauben Sie denn wirklich, dass sich in den letzten jahren das image israels in deutschland so sehr verbessert hat? und natürlich geht es dabei um die „gefahr für den weltfrieden“ … aber wen man da nennt, das sagt doch eine ganze menge aus. iran oder russland sind für die deutschen da offensichtlich nicht so ein problem, china oder indien, pakistan, nord-korea oder sonst wer auch nicht. es ist das winzige israel, das die meisten deutschen für „die gefahr“ halten. nicht etwa die es umgebenden staaten, nein, es ist israel. da muss man aber schon viel phantasie entwickeln …

    @290
    interessanter fand ich das typische „seht, ich zitiere eine jüdische zeitung“. das ist so wie „ich habe einen jüdischen freund“ oder „ich habe ja viele ausländische freunde, ich hab‘ ja auch generell nichts gegen ausländer“. worauf dann eben meistens folgt „nur sollen die alle da bleiben, wo für sie inland ist“…

  289. 292
    fnord says:

    2/3 der Deutschen sind Antisemiten, wußt ich’s doch!

  290. 293
    neun neuntel says:

    Dies Blog sollte wegen Lächerlichkeit geschlossen werden. (Meinungsfreiheit ist hier ja ohnehin weitgehend unbekannt). Niggemeier sollte ein Job als Schafshüter angeboten werden, er kann dann ja das Netzwerk der Schafshaare beäugen (und dabei popeln).

  291. 294
    Linus says:

    @291

    „Du kennst mich doch, ich hab‘ nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier!“

  292. 295
    SvenR says:

    @ Samizdata #258:

    Es heißt „ficht“ nicht „fechtet“.

    fech|ten; ich fechte, du fichtst, er ficht, wir fechten, ihr fechtet, sie fechten;
    ich focht, du fochtest, etc.;
    ich föchte, du föchtest;
    ich habe gefochten;
    Ficht!

    Nur so nebenbei bemerkt.

    @ Stefan:

    In meinem FireFox unter Windows sind die Striche jetzt oben bis 13 und unten ab 278, aber nicht in der Mitte. Das auch nur nebenbei. Mach‘ doch jetzt zu, sonst muss ich noch mehr von der Grütze lesen. Danke.

    @ Gregor Keuschnig et al.:

    Danke für’s Stellung halten und argumentieren. Ist ja zum Glück nicht alles Grütze hier.

  293. 296
    w.schmidt says:

    @307
    das ist rätselhaft…wie kann jemand, der dir nicht fremd ist.…ein fremder sein?
    ist es nicht so, dass wir entscheiden, wer fremd ist und wer nicht ?!
    also…frei nach asterix und oblix…ich habe nichts gegen ausländer…ich habe etwas gegen fremde ;-)
    und allem intelliktuellen blabla vorzubeugen…war das nicht immer schon so…
    ich kann mich zumindest an romane erinnern, in denen wallonen von parisern regelmäßig verprügelt wurden, weil sie …ratet mal..
    wallonen waren und vor allem so sprachen…
    also soviel zu der viel gerühmten liberität
    alles blalba#+

  294. 298
    Samizdata says:

    @ SvenR

    Vielen Dank für den formalistischen Hinweis, darauf legt man ja hier bekanntlich sehr hohen Wert. Nur mit der inhaltlichen Auseinandersetzung haut’s, wie jeder selbst live mitverfolgen kann, noch nicht so ganz hin. Aber Sie haben natürlich unweigerlich recht, „fechtet“ ist in diesem Falle natürlich völlig falsch, genauso falsch wie „schrübe“ übrigens. Aber das ist ja auch nur ein weiterer Beleg ihrer selektiven Wahrnehmung. Nur so nebenbei bemerkt.

  295. 299
    Nobilitatis says:

    Ich kann dieses Gesabbere nicht mehr ersehen, a la wer nicht für uns ist, ist gegen uns, ergo Antisemit. Und wenn er nur der Meinung ist, einer von uns hat in einem Artikel nicht sauber gearbeitet. (siehe oben, das ist der Anlass) Das heißt, er will Israel vernichten und alle Juden. Wie wenig Intelligenz muss man eigentlich besitzen, um so zu argumentieren?

  296. 300
    Gregor Keuschnig says:

    @296/w.schmidt
    Ja, das mit den intelliktuelen und deren blabla ist natürlich schwierig, zumal die Hausphilosophen asterix und oblix da nicht so recht weiterhelfen. Aber immerhin antworten Sie auf einen Kommentar, der noch gar nicht geschrieben ist (@307).

  297. 301
    fnord says:

    Meinten Sie die Induellen?

  298. 302
    Gregor Keuschnig says:

    @299/Nobilitatis
    „Antisemit“ wird von HMB et. al. verwendet wie in den 70er oder 80er Jahren von den Linken das Wort „Faschist“. Da war dann auch der Fahrkartenkontrolleur im Bus „Faschist“.

    (Wer immer mit einem Hammer rumläuft, sieht nur noch Nägel.)

  299. 303
    Linus says:

    Jaja, die vielgerühmte Liberität ist auch nicht mehr das, was sie mal war…

  300. 304
    fnord says:

    Also, mancher Fahrkartenfa… kommt mir heute noch vor … aber lassen wir das, Sie haben ja Recht. 68er-Bashing fehlt jetzt übrigens noch, die sind ja bekanntlich auch alle Antisemiten gewesen.

  301. 305
    Cornelius says:

    Ne, ne, Nr. 293: Ist schon alles gut so. Viele Menschen haben viele Meinungen. Und darüber tauscht man sich hier aus. Es ist unterhaltsam und lehrreich. Wie auch immer … Dem, der Bettina „gelegt“ hat, sei gesagt: „Ein Mensch ist schön, wenn sein Geist es ist.“

  302. 306
    Arne Hoffmann says:

    Dann sind wir uns ja im Wesentlichen einig.

    Hoffentlich bekommen wir es nicht irgendwann mal mit echten Antisemiten zu tun; die nimmt nach all diesem Schattenboxen vermutlich keiner mehr ernst.

  303. 307
    Arne Hoffmann says:

    Wobei — man kann sich ja auch erst mal darin üben, indem man Hitler stellvertretend anhand von Evelyn Hecht-Galinski bekämpft.

  304. 308
    SvenR says:

    @ Samizdata @298:

    Wenn es Ihnen doch bekannt ist, dass man hier „sehr hohen Wert“ aufs formalistische legt (was auch immer das sein mag), warum richten Sie sich nicht danach?

    Egal.

    Sie scheinen leider nie recht zu haben, „fechtet” ist in jedem Falle natürlich immer völlig falsch, „schrübe” ist schlicht und ergreifend Internetjargon. Aber das ist ja auch nur ein weiterer Beleg ihrer selektiven Wahrnehmung. Nur so nebenbei bemerkt.

  305. 309
    Martin Seller says:

    Oder andersherum, Sie kriegen schon jetzt jede Menge Übung darin, den Antisemitismus zu verteidigen und zu verstecken. Und falls es dann doch noch mal soweit kommt, dass Ihre Geistesbrüder erfolgreich sind, dann haben sie sicher bereits die Manusskripte in der Schublade liegen, warum es so kommen musste und die Juden Schuld sind.

    Interessant ist doch auch hier „das Netzwerk“ — wer kennt wen? Zwei klicks entfernt auf Ihrer Homepage ist dann die Verbindung zu Arendt auch ersichtlich. Wie ist Linus eingeflochten?

  306. 310
    Nobilitatis says:

    Hä? Versteht den jemand?
    Verschwörungstheoretiker unter sich.

  307. 311
    Linus says:

    Ich bin Niggemeier. Hatten Sie das nicht verstanden? Ich baue mir so mein eigenes Netzwerk, weil mich keiner lieb hat.

  308. 312
    fnord says:

    „Schrübe“ ist bestimmt eine Verschwörung von ix-wirres! Linus Niggemeier meinte übrigens gerade, aber das hat er ja schon selbst …

  309. 313
    w.schmidt says:

    [diverse kommentare gelöscht]

  310. 314
    fnord says:

    Herr Schmidt, … der HMB ist gar nicht der Bruder vom Schröder, ehrlich!

  311. 315
    Linus says:

    @Stefan

    Das ist doch ein untrügliches Zeichen, hier mal die Lichter anzumachen und die Rausschmeißer-Mucke aufzulegen. Ich greife dann auch gerne zum Besen.

  312. 316
    Sebastian S. says:

    Wo kommt w.schmidt eigentlich her? Und viel mehr: Wo will er hin?

  313. 317
    Linus says:

    Welchen von uns zwei meinen Sie? Naja, nehmen Sie den in der Mitte.

  314. 318
    fnord says:

    Ich hab jetzt Google Chrome, HMB, Linus Niggemeier, Schröder _und_ F.-W. Steinmeier neukompiliert, … ich hab immer noch keine Verschwörung gefunden. Ist es die Bourne Verschwörung?

  315. 319
    Stefan says:

    Ich würd dann jetzt das tun, was der Linus vorschlägt, nur ohne vorher die Lichter anzumachen (wg. Angst, was ich dann sähe).

  316. 320
    Der “konfuse”, “hasserfüllte” “Depp” « Professional Slacker says:

    […] Professional Slacker everything that goes around comes around « Ein echter Antideutscher: Seine Durchweicht Hans-Adam II. von Liechtenstein Der “konfuse”, “hasserfüllte” “Depp” September 11, 2008 amüsiert Mal wieder die Gemeinde. […]

  317. 321
    Maulhelden der Meinungsfreiheit « Brodaganda says:

    […] Broders medialer Wirkungskreis ist weit höher und er hat ein Publizisten-Netzwerk, welches ihm zur Seite springt. Unter diesem Umständen sind die Auswirkungen seiner Feldzüge größer und müssen im Zweifel […]

  318. 322
    The Spirit of Stupidity « Brodaganda says:

    […] dürfe doch in Bezug auf die “Achse des Guten” nicht den Begriff “Netzwerk” in den Mund nehmen: Mich erinnern hier die einige Kommentare arg an Verschwörungstheorien. Aber Sie tragen ihren Teil […]

  319. 323
    mein-parteibuch.com » Noch mehr Spaß mit Matschbirne Telegehirn says:

    […] Achse der Jubelperser des isrealischen Apartheidsstaates, gibt es nun, Don Alphonso und Stefan Niggemeier sei Dank, noch mehr Spaß mit […]

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